Ich versuche es mal zu beschreiben...
Ich versuche es mal zu beschreiben... - # 2

Lebensplanung, Standorte
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Christiane
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Re: Ich versuche es mal zu beschreiben...

Post 16 im Thema

Beitrag von Christiane » So 14. Jan 2018, 15:06

ascona hat geschrieben:
So 14. Jan 2018, 13:45
Christiane hat geschrieben:
So 14. Jan 2018, 11:29
Wenn ich ganz als Frau leben möchte, müßte ich mich:
- den Wohnort wechseln (könnte auch positiv sein :mrgreen: )
Oha ! In Luzern ist es doch suber und glatt, ein großer See, herrliche Berge (so) . Wer will da schon weg ?

LG ascona (moin)
ICH !!! (wo) (wo) (wo) (wo)
Hier kriegt man den Nebelkoller - scheiss auf den See!!! (wo) (wo) (wo)
Komm blos nicht auf die Idee zwischen Mitte Oktober und Ende März hierher zu fahren!!!
Anstehenden Hochnebel nennt man den grauen Deckel übern Kopf.
Winterdepri garantiert. :mrgreen:
Luzern = Schüttstein (Abfluss) der Schweiz - kommt auch noch dazu. (wo) (wo)

LG
Christiane
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MichiWell
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Re: Ich versuche es mal zu beschreiben...

Post 17 im Thema

Beitrag von MichiWell » So 14. Jan 2018, 19:01

Dana X07 hat geschrieben:
So 14. Jan 2018, 14:45
Da sehe ich auch das Problem , so wie Michi und Tichen das beschreiben . Auf wenn solche sich dein Umfeld ein stellen . Es sind immer beide Teile da . Mal dominiert der eine und Mal dominiert der Andere und dann sind die beiden Persönlichkeit auch noch verschieden . Obwohl ich für mich nicht sagen würde , das ich 2 Persönlichkeiten habe .
Ja Nicole, so scheint es.

Wobei ich denke, dass die zwei verschiedenen Persönlichkeiten eher nur Teile - überlappende Teilmengen - ein und der selben Persönlichkeit sind. Als Mann versuchen wir, so gut es geht die Rolle zu spielen, mit der unser Umfeld noch klar kommt, und unterdrücken die Anteile von uns, von denen wir glauben oder spüren, dass sie unpassend sind, wie auch jene, die uns verraten könnten. Auf der anderen "Seite" versuchen wir unser Passing zu verbessern, und "optimieren" ebenso nach außen hin unser Persönlichkeitsbild, nur mit entgegengesetztem Vorzeichen. Weil mir das schon frühzeitig bewusst war, habe ich mir auch den Namen angenommen, der meine Persönlichkeitsanteile so gut wie möglich vereint. Er war gewissermaßen ein Statement an mich selbst. Er sollte weiblich wirken, aber auch nicht zu sehr von meinem amtlichen Vornamen abweichen. Da lag es nahe, die Variante zu übernehmen, die meine Schwester gerne mal gebraucht hat.

Zur Problematik, dass unser Umfeld zumeist mit unserem "äußeren Wechsel" überfordert ist, fielen mir spontan folgende Worte ein:

"Und man siehet nur das Äuß're. Doch das Inn're sieht man nicht."

Wahrscheinlich hat es die Eine oder Andere sofort bemerkt:
Das ist die Abwandlung der ersten Hälfte der Schlussstrophe aus der Dreigroschenoper.

Über die Bedeutung meiner Eingebung muss ich erst mal selbst nachdenken.
Aber vielleicht habt ihr ja auch was dazu zu sagen. :?:


Liebe Grüße
Michi
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Dana X07
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Re: Ich versuche es mal zu beschreiben...

Post 18 im Thema

Beitrag von Dana X07 » So 14. Jan 2018, 19:59

Hallöchen Michi ,
zum größten Teil gebe ich dir Recht . Ich habe aber auch als Mann noch nie versucht eine Rolle zuspielen und mich als Mann der Masse anzupassen . Sicherlich wird man indirekt ein wenig von der Masse beeinflusst , ohne das einem das bewusst wird . Mitschwingen in der großen Masse war noch nie mein Ding . Mein Klamotten Stiel als Mann habe ich auch nicht der Mode bzw. der Masse angepasst . Das ist ja auch mein Problem momentan und da bin ich bestimmt nicht der einzige . Der männliche Teil ist sehr Echt und der weibliche Teil der jetzt immer mehr durch kommt ist auch sehr Echt . Das beides zu vereinen ohne das ich oder mein näheres Umfeld Schäden nimmt ist nicht einfach . Da kommt dann wieder die Angst ins Spiel , wenn man sich in die Öffentlichkeit traut ... Was sagen die Mitschüler von meiner Tochter ,Mobbing ... Was sagen die Arbeitskollegen von meiner Frau und mir, Tratsch intern Rücken ... usw. ... Freunde und Bekannte trifft man ja leider teilweise überall . Wird man erkannt ? ... Alles fragen die die Angst schüren , weil man ja auf seine Familie Rücksicht nehmen will . Wo 😍 die liebe sich halt mehr oder weniger einmischt . Da gibt es für mich nur langsam vor tasten , auch wenn mein weiblicher Teil das nicht immer einsieht und etwas ungeduldig ist 😁 .

Ich hoffe ich habe mich nicht zu kompliziert ausgedrückt 🙄 ...

Liebe Grüße Dana Nicole...
Im Alter wird man meißt schlauer , deswegen " ICH BIN ICH " . Das lasse ich mir auch nicht mehr nehmen .....

MichiWell
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Re: Ich versuche es mal zu beschreiben...

Post 19 im Thema

Beitrag von MichiWell » So 14. Jan 2018, 20:08

Dana X07 hat geschrieben:
So 14. Jan 2018, 19:59
Ich habe aber auch als Mann noch nie versucht eine Rolle zuspielen und mich als Mann der Masse anzupassen .
Hallo Dana Nicole,

ich kann auch nicht sagen, dass ich das gern getan habe, aber z.B. beim Militärdienst war es unumgänglich, reiner Selbsterhaltungstrieb. Sonst wäre ich dort wohl zusammengebrochen.

Liebe Grüße
Michi

PS: Nein, du hast dich nicht zu kompliziert ausgedrückt. )))(:
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Re: Ich versuche es mal zu beschreiben...

Post 20 im Thema

Beitrag von Dana X07 » So 14. Jan 2018, 20:53

Hallo Michi , beim Militär war ich nicht . Ich würde ausgemustert 😁 . Habe sehr viel Schule , Studium usw gemacht und braucht mich nicht so anpassen . Deshalb sind beide Teile sehr Echt und kräftig . Die eine Seite weil sie immer so war und die andere Seite weil sie fröh ist , nicht mehr unterdrückt zu sein . So würde ich zu mindestens meine Gefühle im Inneren beschreiben . Ein starker männlicher Teil und eine starke weibliche Ergänzung . Da der männliche Part nie ganz weg ist ( minimal 15% ) bin ich auch noch etwas Kopf gesteuert . Das bringt ein öfters zum Nachdenken , als man eigendlich will , zu jeder Tageszeit ...
Ich könnte mir vorstellen dass das einigen so geht und deshalb ist das langsam vor tasten , glaube ich , ein schöne Alternative .

LG Nicole ...
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Aria
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Re: Ich versuche es mal zu beschreiben...

Post 21 im Thema

Beitrag von Aria » Mo 15. Jan 2018, 20:29

Wenn man schon beinahe sein ganzes Leben lang - bei mir hat es mit ca. 7 - 8 Jahren angefangen - Damenkleidung trägt, fragt man sich natürlich, mal mehr mal weniger, was oder wer man eigentlich ist. Man erfährt dann von den vielen Facetten des modischen Geschlechterwechsels, lernt deren Fachbegriffe kennen und sortiert sich eventuell hier oder da dazu. Wer keine Schubladen mag, lässt das eben sein und akzeptiert einfach nur seine Andersartigkeit. Mir hat es bis dato ausgereicht, dass ich mich zu einer gewissen Gruppe (Transvestit) dazu zählen konnte. Ich konnte somit meinen Frieden mit mir machen und war mir sicher, dass da eventuell nicht eine andere Motivation dahinter steckte. Von den jahreszeitlichen Schwankungen mal abgesehen - im Sommer weniger, im Winter mehr - habe ich mich damit super arrangiert. Doch mit zunehmendem Alter wurden die weiblichen Phasen immer länger. Und gerade in Urlauben, wo man gerne mal 24/7 - bis auf die notwendigen Erledigungen ausserhalb der 4 Wände - Frau war, kam die Frage nach dem "Was bin ich?!" wieder auf. Vor kurzem war es wieder soweit. Ich zweifelte so sehr an mir selbst, dass ich das Netzt nach allen möglich Anzeichen für TS durchforstet habe und schon kurz davor war, mein outing zu planen. Es war mir - so wie du so schön schreibst - irgendwie egal, was die Konsequenzen sein werden. Ich wollte einfach nur noch ICH sein. Das tragen dürfen, worauf ich Lust hatte und mich nicht mehr verstecken zu müssen. Teilweise habe ich sogar schon angefangen es zu provozieren.
Früher war es mir wichtig, dass meine Kleidung besonders weiblich ist. Das ist es in letzter Zeit nicht mehr unbedingt. Es geht mir nicht mehr darum, dass mich andere als Frau sehen, sondern dass ich mich als solche wahrnehme. Wenn ich mich schminke, mache ich das für mich. Wenn ich meine Nägel lackiere, mache ich das für mich. Wenn ich einen Rock anziehen möchte, mache ich das für mich. Wenn ich den Nagellack entferne, überkommt mich eine gewisse Traurigkeit und ich fühle mich nackt, das morgendliche Schminken - fast schon ein Ritual - vermisse ich. Ich finde es befremdlich meine Jeans anzuziehen und würde viel lieber meine Damenhose anziehen. Und dann kommen sie, die Gedanken: Ist das jetzt nur, weil du eine Woche nur das anhattest, dich geschminkt und die Nägel lackiert hast oder ist das die Frau in dir, die dagegen aufbegehrt, weil sie wieder eingesperrt wird? Bist du doch TS? Kann man das wirklich an so banalen Dingen ausmachen oder muss es dazu einen Leidensdruck geben? Oder ist er das vielleicht schon und du nimmst es nicht als solchen wahr? Dann liest man TS-Bio´s und wird doch nicht schlau. Es ist zum Mäuse melken! Von daher kann ich gut verstehen, wie es dir geht. Aber ich denke, dabei wird uns niemand helfen können, ausser wir selbst. Vielleicht müssen noch paar Jahre ins Land gehen, bis wir merken, dass diese innere Zerrissenheit genau der Leidensdruck ist, den alle TS in sich tragen und wir endlich den Schritt in Richtung outing wagen.

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Re: Ich versuche es mal zu beschreiben...

Post 22 im Thema

Beitrag von Dana X07 » Mo 15. Jan 2018, 21:24

Hi , ich finde es so oder so sehr schwierig sich selber in eine Schublade zu stecken . Da denke ich auch öfters über nach , weil ich das Gefühl habe meine Frau damit sehr überfordert ist ... Crossdress , Trans , Teilzeitfrau usw. wo ist der unterschied ? ... Dann denkt man automatisch öfter drüber nach und versucht es zu definieren . Ich für mich sage das zu mir Teilzeitfrau am besten passt . Da ich beide Teile in mir nicht aufgeben kann und will . Es ist für mich kein Hobby mehr , ich brauche beide Teile um nicht wieder Probleme mit meinem Inneren zubekommen . Ich bin nie ganz Mann und nie ganz Frau . Ich bin einfach ich . Das ist aber wieder ein Problem beim Outing , da mein Umfeld nie weiß mit welcher Seite er es gerade zutun hat . Da mein männlicher Teil und meine weibliche Ergänzung etwas gegensätzlich sind und vieles automatisch funktioniert , kann man sich darauf nicht so gut einstellen . Schon ist man nicht mehr in der " Norm " und für viele Leute ist das anstrengend . Die Masse geht ja den Weg des geringsten Widerstand . In welche Richtung es später Mal geht wird man sehen . Da denke ich nicht mehr drüber nach . Ich lebe momentan und das ist schon schwierig genug mit nur einem kleinen Outing . Das innere gleich Gewicht ist mir momentan sehr wichtig für mein Familien leben bzw. für den Beruf . Sonst bin ich für alle eine sehr große Belastung .

LG Dana Nicole
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Aria
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Re: Ich versuche es mal zu beschreiben...

Post 23 im Thema

Beitrag von Aria » Di 16. Jan 2018, 19:47

Hier wird immer gesagt: Hört auf mit dem Schubladendenken! Klar, hat es irgendwie mit Engstirnigkeit zu tun. Und die Grenzen sind sowieso fließend - zumindest bei denen, die nicht schon von Anfang an wussten, dass sie Trans sind. Vielfach hört man auch, dass die "Schublade" im Laufe des Lebens wechselt. Für mich war es schon immer wichtig, dass ich mich einsortieren konnte. Zwar nicht ganz so stur und immer wieder immer den Tellerrand blickend aber dennoch in eine grobe Richtung gehend. Ich denke, das hat was mit Sicherheit geben zu tun, was ja ein Grundbedürfnis des Menschen ist. Man kann das schon gut bei Kindern beobachten. Die wollen ja auch im Kindergarten schon irgendwo dazu gehören, und fühlen sich schnell, im wahrsten Sinne des Wortes, ausgeschlossen. Aus diesem Grund kann ich für mich nicht einfach sagen: Ich bin ICH! Das gibt mir nicht genügend Sicherheit. Sicherheit in meiner Zwiegespaltenheit - eine Art Rettungsanker. Besser kann ich es im Moment nicht beschreiben....

Dana X07
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Re: Ich versuche es mal zu beschreiben...

Post 24 im Thema

Beitrag von Dana X07 » Di 16. Jan 2018, 21:03

Hallöchen Aria ,
auch wenn sich das für dich komisch oder zu unsicher anhört , einige von uns , auch ich , können sich einfach keine Schublade aussuchen . Ich bin biologisch ein Mann mit einer männlichen Seite und mit einer weiblichen Seite im Inneren . Es dominiert dauerhaft keine Seite und die Seiten wechseln häufig . Um das Mal auf den Punkt zu bringen ... Mal fühlt sich mein inneres als Mann und Mal als Frau . Es kommt auch sehr häufig vor das beide Seiten gleich da sind . Obwohl ich sagen kann , das keine Seite komplett weg ist ... Nur eins kann ich sagen " ich fühle mich nicht dauerhaft als Frau " , also nicht Trans . " Ich fühle mich aber auch nicht dauerhaft als Mann " ... Deshalb " ICH BIN ICH " ... Weil so richtig Crossdress ist das für mich nicht . Das ist ja kein Hobby ,wie Fussball spielen oder Schauspielern ... Ich kenne dafür leider keine Schublade und das macht das ganze für mich und mein Umfeld so schwierig .

LG Dana Nicole
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Re: Ich versuche es mal zu beschreiben...

Post 25 im Thema

Beitrag von Cybill » Di 16. Jan 2018, 22:02

Mädels!

ich denke das trifft es am Besten:

https://g.co/kgs/aeqgev

Den Text bitte ganz genau lesen - wer des Englischen nicht mächtig ist, wende sich an mich, ich setze es dann über.

-Cy
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Re: Ich versuche es mal zu beschreiben...

Post 26 im Thema

Beitrag von Jaddy » Di 16. Jan 2018, 23:59

Dana X07 hat geschrieben:
Di 16. Jan 2018, 21:03
Mal fühlt sich mein inneres als Mann und Mal als Frau . Es kommt auch sehr häufig vor das beide Seiten gleich da sind . Obwohl ich sagen kann , das keine Seite komplett weg ist ... Nur eins kann ich sagen " ich fühle mich nicht dauerhaft als Frau " , also nicht Trans . " Ich fühle mich aber auch nicht dauerhaft als Mann " [...] Ich kenne dafür leider keine Schublade und das macht das ganze für mich und mein Umfeld so schwierig .
Könnte zum Beispiel genderfluid sein oder bigender.
Nicht dass es besonders wichtig oder notwendig wäre, ein Label zu haben, aber falls Du eines suchst, würde ich hier mal gucken
http://genderqueerid.com/post/499594962 ... der-i-have (oder google bemühen)

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Re: Ich versuche es mal zu beschreiben...

Post 27 im Thema

Beitrag von Dana X07 » Mi 17. Jan 2018, 09:38

Hallo , ich für mich suche keine Schublade . Es fühlt sich einfach besser an und freier , wenn ich mich nicht in eine Schublade stecken . Sicherlich am Anfang in der Findungsmann Phase wäre ein Schublade nicht schlecht gewesen , da ich garnicht so richtig Wüste was mit mir geschieht und es wäre ein kleiner Leitfaden gewesen . Jetzt fühle ich mich ohne Schublade besser und freier . Nur das Umfeld könnte sicherlich ab und zu ein kleine Schublade bzw. Leitfaden für mich haben . Aber so richtig klar ausdrücken kann ich das auch nicht . Das ist so ein Inneres Gefühl , das ich keine Schublade möchte .

LG Dana Nicole
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Re: Ich versuche es mal zu beschreiben...

Post 28 im Thema

Beitrag von Joe95 » Mi 17. Jan 2018, 16:10

Irgendwas is ja immer...
Bei mir ist es dass ich keine Möglichkeit habe hin und her zu schalten oder ähnliches.
Ich bin immer beides.
Da, wo ich "Mann" sein muss (also auf der Arbeit) trage ich genau die selben Bhs und Prothesen wie in der Freizeit.
Weil ich es nicht anders kann.
Da, wo ich nicht gezwungen bin bestimmte Kleidung zu tragen, laufe ich für gewöhnlich als etwas androgynes rum.
Ein Mann im Rock mit Brüsten.
Na, ein ordentliches Passing wird mir nie gelingen, ist einfach zu viel Aufwand.

Weder Mann noch Frau.
Die Leute werden sich an mich gewöhnen müssen.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.

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