Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele
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Lebensplanung, Standorte
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ChrisTina73
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Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 1 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » Mi 10. Jan 2018, 17:55

Liebe Leserinnen und Liebe Leser,

in den letzten Tagen erlebte ich auf meiner Reise zu mir Selbst soviel Intensives, was sich dem äusseren Betrachter im alltäglichen Trott entzieht, das ich mich dazu entschloss, auch für mich selbst als Reflektion ein kleines Tagebuch zu schreiben.
Ich weiß nicht, wie es sich entwickeln wird und, die Zeit wird zeigen, wieviel "äussere" Zeit ich nach innen verlagern kann, um auch dem äusseren erlebten Leben noch genug Aufmerksamkeit entgegenbringen zu können.

Ich spüre, das da draussen etwas großartig Neues auf mich wartet und ich hoffe, das ich dem ein oder anderen Menschen dabei behilflich sein kann, sich ein Stück weit mehr zu erkennen oder einfach nur einen "Schubser" in die gefühlt "richtige" Richtung zu geben.

Gefühle bewerten nicht. sie zeigen nur an.....


In Liebe,

ChrisTina
Der Weg hinein scheint für viele rückblickend der Schwierigste, aber auch nur, weil sie den Weg heraus noch nicht gefunden haben...

ChrisTina73
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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 2 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » Mi 10. Jan 2018, 18:06

Liebe/r Unbekannte, Liebe Mitleser

Ich nehme Eure Beiträge wahr, worauf ich im Laufe der Zeit, Gefühle und Gedanken eingehen werde.

So fühle ich und noch viel mehr: :cry: (fwe3)



die ersten Bezüge nehme ich zu diesem Thread: viewtopic.php?f=16&t=15293#p188198

Ich danke Dir, liebe Mina, das Du es geschafft hast, mir mal wieder einen Schubs zu gegeben. Das ging direkt ins Mark... In Dir steckt soviel mehr!!
Und Dir liebe Jana, vielen herzlichen Dank, das Du bist, wie Du bist. Ich spüre, das auch Du bald siehst, das Du nicht allein bist. Halte die Deine Augen auf, höre nach innen und Fühl Dich gedrückt...

Plötzlich waren sie wieder da. Diese Bilder, die lange Zeit durch Gedankenkonstrukte festgehalten und versperrt wurden, und dieses Gefühl, alles natürlich schön chronologisch sortiert - zumindest da halte ich Ordnung. Okay das Wohnzimmer wird langsam wieder zum Wohnzimmer, nur das Schlafzimmer ist eher typisch Girlie Like. Überall fliegen die Klamotten rum, die BHs etc... Da muß ich morgens im Halbschlaf noch aufpassen muß, das Chris nicht blamiert wird vor seinen Arbeitskollegen und plötzlich im Damenslip zur Arbeit geschickt wird. Na er ist vorgewarnt, falls er mich verärgert ;)

aber ich drifte ins leichte denken ab... Deine spontane direkte Ansprache an mich, Mina, Du würdest glatt nach Dortmund fahhn :D... Ich hab das Gefühl, ich muß nochmal nach Bremen. Ich weiß nicht warum. Ich finde Dich als Mensch interessant, Deine/Eure Künstlergruppe aber da ist noch etwas anderes, was ich mit Bremen verbinde. Das Winken mit der Fahhn...e ist unübersehbar....
Oft dachte ich, ich muß lernen, loszulassen doch wie oft versuchte ich zwanghaft genau DAS loszulassen, was mir eigentlich das Wichtigste war? Oft war ich mir dabei eigentlich nie im klaren, wer mich verlassen hat und wen ich verlassen hab.

"Halte nicht fest, was Du liebst, sondern lasse es los. Und wenn es wiederkommt, dann gehört es zu Dir"

Doch da gab es 2 Menschen, die ich in mein Herz geschlossen hab. Eigentlich 4, wobei ich mir gewünscht hätte, aus jeweils 2, eine Person machen zu können.
.... Ach warum drifte ich immer wieder in gedankliche Konstruktionen und Wunschdenkerei ab? ....

Die 3. Person (eine Frau) weiß es noch nicht mal, einfach, weil ich zuviel für sie sein wollte und gleichzeitig Angst hatte, ich würde sie mit meinen Erwartungen überfordern. Gleichzeitig spürte ich, das diese Person mich damals hätte so verletzen können.

"Macho" CHRIS hatte es mal anders formuliert (welcher Mann gibt sich schon gern die Blösse?), aber TINA liebt ihn so, wie er ist, weil sie ihn wirklich kennt. Manchmal braucht er Zeit, um Dinge zu verstehen, manchmal verdrängt er sie aus Angst, manchmal ist er einfach nur Mann, und die brauchen ja bekanntlich etwas länger, um erwachsen zu werden aber eines hat er nie verloren. Seinen Glauben, auch an das gute im Menschen, seine tiefste Überzeugung, für die er einsteht, sein unbedingter Wille, seine Verschrobenheit, seine Leidenschaft, seine manchmal naive kindliche, manchmal ehrlich direkte Art. Aber es ist ansteckend (das ist es, was ihm an Lexi so gefällt, auch wenn er in seiner Art an Ihre Ausstrahlung, die alle anderen hier im Forum in Ihren Bann zieht, nicht heran kommt), zwar nicht immer sofort verständlich für jeden, wenn z.B. jemand etwas sperrig und nicht greifbar empfindet (aber er versteht diese bildliche Sprache sehr gut), was ihn manchmal ungeduldig grob erscheinen lässt aber er hat nie aufgehört, auch an MICH, TINA, zu glauben.
Oft betrachtet er mich im Spiegelbild. Und ich geniesse es, wie er mich ansieht, was ich in ihn auslöse, wie er sich nach mir sehnt, wie er mich vermisst. JA! auch ich vermisse Ihn, mit all seinen Ecken und Kanten, seine Nähe, seine Zärtlichkeiten, seine Umarmung, ihn zu umarmen, ihn einfach nur zu halten. Ich hätte es ihn schon viel früher sagen sollen und Ich hoffe, er wird mich erkennen und mir verzeihen, wenn ich vor ihm stehe. So wie ich ihn erkennen und verzeihen werde. Ach was sag ich... ich bin mir sicher, das wir uns erkennen werden.

Wisst Ihr... lange hab ich gedacht, ich habe alle magischen Momente aufgebraucht, doch sie waren immer da! Ich habe nur an den falschen Orten gesucht! Auf der Suche nach Ursachen für diese diffusen trostlosen Empfindungen entstanden graue Verständnisstukturen und Der Ort, an dem man sich eigentlich "Zuhause" fühlen sollte, war nur noch eine leere Hülle, in der Erinnerungen, Bilder der Vergangenheit oder eine Nylonstrumpfhose noch die einzigen Dinge waren, die Empfindungen, Wärme und Geborgenheit spendeten.
Doch plötzlich waren sie wieder da, diese Momente, und aus den farblosen Gedankenkontruktionen, die der Hülle Halt gaben, wurde ein Gerüst.
und urplötzlich hat der Augenblick der einfachen Wahrnehmung wieder etwas buntes magisches und ich spürte wieder dieses ergriffen sein.

Da gibt es auf der Arbeit einen jungen Mann, und so ein Gefühl der Vertrautheit....nenenene, nicht was Ihr wieder denkt ;) TINA ist ja schon mal neugierig, aber wenn, dann es sollte sich ergeben. Chris mag es zwar nicht (er steht nur auf weibliche Ausstrahlung und Reize), aber er respektiert mich und mein Bedürfnis... und natürlich respektiere ich Chris' Bedürfnisse...

ach, manchmal hasse ich meine Zerstreutheit...

Als ich jedenfalls den Werksausweis dieses neuen Arbeitskollegen holte, musste ich erst mal schlucken. Sein Foto auf diesem Ausweis hat extreme Ähnlichkeit mit dem Mann, dem Freund, den ich unheimlich vermisse, der mit der WOW Stimme. Ich wunderte mich noch, das mir das nicht aufgefallen ist, aber das Gefühl der vertrautheit war ja da und ich erinnerte mich, das Fotos immer einen besonderen Moment reflektieren, den oft nur die Menschen wirklich wahrnehmen, die hinter den Spiegel blicken. Für andere ist es einfach ein unbestimmtes "unbedeutendes" Gefühl, das man nicht weiter beachtet.

Diese Begegnung sollte mich an was erinneren und auf einmal bekommt meine bisher trostlos ungewiss erscheinende Zukunft wieder Farbe, und alles kribbelt. Es ist so vertraut und doch so aufregend neu, das ich spüre, wie sich meine Energien wieder konzentrieren, eine neue Ausrichtung bekommen.
Dieses diffuse Gefühl des ausbrechen Wollens ist so greifbar geworden statt in neue innere Haltlosigkeit und äussere Orientierungslosigkeit zu führen.

AUs einen "freudschen Verschreiber" Nachbar statt Nachbarin entstand das Bedürfnis, die alten Freundschaften aus emotionaler Sicht zu beschreiben, grad in Bezug auf toxischer Männlichkeit. Ich hatte bewußt verschwiegen, das die besagte Freundin die Ex Freundin von Chris war, die sich dazu entschied, aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Er war ihr nie böse, das sie mit 2 seiner 3 Freunden im Bett war, denn seine Gefühlsbeziehung mit ihr war geklärt und er wollte nicht den Eindruck erwecken, sie als die böse darzustellen, und doch ich bin erschrocken, das oft Urteile über eine ehrliche Gefühlsäusserung und Beziehung nach Stand und subjektiver Definition, gedanklicher Analyse und Einordnung durch vorhandene Hintergrundinformationen gefällt werden statt den Menschen in seiner Gesamtheit zu betrachten... Ein Mann muß nicht empathisch sein, um zu merken, wenn er jemand verletzt hat, denn ein schlechtes Gewissen kommt nicht von ungefähr in einer tieferen Verbindung. Er weiß es instinktiv. Und wir hatten einiges zusammen erlebt.Von daher unterscheide ich schon zwischen Freund und Kollegen.


Ich sagte, die Gedanken sind frei! Doch tausende von Worten können trotz tiefster Analyse, messerscharfem Verstand und tröstender Absicht nicht zur Linderung führen und es bleibt mir nichts anderes übrig, als sich dem Schmerz hinzugeben, ihn zuzulassen und die Dinge so zu betrachten, wie sie wirklich sind und hoffen, das es da draussen Menschen gibt, die einfach da sind und mich in den Arm nehmen, wenn ich mal wieder ganz unten bin. Und mich nicht nur nach "ihren" Maßstäben be-/verurteilen.

LG von einer tief versunkenen TINA, ein wenig traurig, erschöpft aber doch hoffnungsvoll nach vorn blickend
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ChrisTina73
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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 3 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » So 4. Mär 2018, 20:44

Liebe/r Unbekannte, Mitleser/innen und ein Hallo an alle Neugierigen,

Gestern war mal wieder so ein Tag, den man als Pattsituation beschreiben könnte.
Viel Energie und einiges an Geld ist auf der Suche nach einem Kleid im 50er Jahre Look in den letzten Tagen investiert worden, um letztendlich doch keines der 4 Auserwählten davon anzuziehen. Überhaupt hielt sich die Vorfreude bzgl. der Party während der ganzen Zeit in Grenzen. Warum nur? Eigentlich hätte ich mich über das Treffen mit Viktoria und auf unseren gemeinsamen Abend enFemme im Lili Marlene freuen sollen, aber irgendwas passte für mich nicht. Also saß ich gestern den halben Tag im Morgenmantel rum, rauchte mal wieder viel zu viel, während ich mittlerweile die 6. oder 7. Tasse Kaffee getrunken hatte und wußte nicht so recht, was ich mit mir anfangen soll, noch woher ich die Lust nehmen sollte, mich endlich fertig zu machen.
Selbst der Gedanke einfach abzusagen missviel mir, nicht, weil ich Viktoria nicht enttäuschen wollte, eher weil ich mich einfach von Viktoria hab mitziehen lassen bzgl. der Party die letzten Tage, ohne das ich eigentlich direkt zugesagt hatte und sehr neugierig war auf den Menschen, der sich hinter dem Bild der hübschen und sympathischen Viktoria verbirgt.

Mittlerweile war also 15 Uhr vorbei und plötzlich lag die Lösung vor mir, denn ich hatte mir 2 neue Oberteile und einen Vokuhila Rock in Rosa bestellt (gitli) Gut der Vokuhila Rock war dann doch etwas mehr für den Frühling und angenehmeren Temperaturen, aber der Gedanke "zieh an, worin Du Dich heut wohlfühlst" war dann doch die Initialzündung, endlich n Schaumbad zu nehmen, die Haarstoppeln an den Beinen zu entfernen und auch dem Gesicht eine Rasur zu verpassen. Der Zwang war weg; nämlich anzuziehen, wonach mir im Moment eigentlich gar nicht war. Es hätte ein falsches Bild von mir abgegeben - ein falsches aufgesetztes Bild - und nicht der Mensch, der ich wirklich bin (abgesehen vom Kampf gegen meine kreativen "MakeUp" Künste bzgl. 50er Look, den ich nur verlieren konnte) :D

Es dauerte auch nicht lange bis ich dann automatisch in den Frauen Modus umschaltete, und zu meinem männlichen verinnerlichten perfekten Zeitmanagement kam dann noch das perfekte weibliche Organisationstalent und der mit spontanen Eingebungen gespickte Orientierungssinn, was also harmonisch abgestimmt zum perfektem Chaos auf dem Weg zum Lili Marlene führte...das Portemonaie war leer...ach ja der Hunger meldete sich ja auch noch, weil ich das Essen vergessen hatte...muß ja schließlich in die Skinny Jeans passen ;)
Natürlich war der Geldautomat nicht mehr da, wo ich ihn in Erinnerung hatte, also mußte ich zum nächstgelegenen Einkaufszentrum, die einen Geldautomat im hell erleuchteten Eingangsbereich hatten. Zumindest bekam ich da mein erstes indirektes Kompliment und spürte auch schon den ersten Blick von einem ansehnlichen Mann auf meinen Hintern ;) (nennt sich im Frauenjargon ffc -> "fishing for compliments") Okay, dachte ich mir, dann kannst Dich auch so bei McDonalds reintrauen. Nachdem ich dann nach 2-3 mal falsch abbiegen, warum auch immer, den Weg nach McDonalds an der B1 in Dortmund gefunden hatte, stieg ich wie selbstverständlich aus dem Auto und stellte mich in eine der 4 Schlangen für einen Cheeseburger und einen ChickenBurger (natürlich gehen am Samstag Abend alle zu McDonalds, bevor es auf die Piste geht) )):m
Kurzzeitig war ich etwas verunsichert, als mich ein kleiner Mann 1m links von mir etwas überrascht anschaute, aber sein musternder Blick von meinem nicht grad zartem vor junger weiblicher Haut strotzendem Gesicht auf mein Outfit und den Rest meines Körpers hatte dann doch etwas positives, was in allem dann doch einen besseren Gesamteindruck bei ihm hinterlies und mich letztendlich friedlich in meiner Gesamtheit nochmal 2-3 Blicke würdigte (ki)

Natürlich hatte sich in der Zwischenzeit Viktoria per Telegram gemeldet, das sie jetzt nach Ihrer Weltreise quer durchs Ruhrgebiet im Lili Marlene angekommen sei, es war mittlerweile 21 Uhr.
Okay, weit hatte ich es jetzt auch nicht mehr von der B1 zum Lili Marlene. Dort angekommen musste ich auch nicht klopfen, wie damals Lexi und bin einfach ohne großartig zu überlegen hineingegangen und schon schauten mich auch mindestens 20 Augen aus dem Tresenbereich an (mein erster Besuch überhaupt im Lili Marlene und ein neues Gesicht fällt natürlich sofort auf).
Schnell entdeckte ich auch Viktoria und Sunny, eine neue Bekanntschaft. Ich war positiv überrascht von Viktoria, wirkte sie doch sehr natürlich in Ihrer Art und dem MakeUp, verglichen mit dem MakeUp der Fotoshootings, ganz zu schweigen von ihrer sympathischen Stimme und dem zwischendurch süssen Lispeln (dr)

...Fortsetzung folgt...

LG

ChrisTina
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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 4 im Thema

Beitrag von Viktoria-TV » So 4. Mär 2018, 23:35

so nun weiß ich nicht mehr was ich schreiben soll^^ (dr)

es war ein schöner abend:)
I`m not ashamed to dress "like a woman" because I don`t think it´s shameful to be a woman. - Iggy Pop -

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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 5 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mo 5. Mär 2018, 06:56

Freut mich, das es euch im Lili gefallen hat. Ich wäre ja auch gern dabei gewesen, aber die Arbeit..... :roll:

Naja, dann eben nächstes Mal :D

LG Michelle
klingt komisch, ist aber so!

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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 6 im Thema

Beitrag von Rabea-Marie » Sa 24. Mär 2018, 00:18

Hallo Tina!

Wirklich schön dass ihr zwei euch kennengelernt habt und was zusammen unternommen! Ihr sehr toll aus auf den Bildern.

Auch hier wollte ihr den schönen Bericht über 50's Party nicht unkommentiert lassen. Alles weitere findet sich ja in meiner in.

LG Rabea

ChrisTina73
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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 7 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » So 1. Apr 2018, 00:20

....und sie geht mit Ihren Kindern ohne mich zum Osterfeuer. Sie sieht echt hübsch aus, vor allem, wenn sie innerlich strahlt!

Ich schließe die Türe und plötzlich überkommt mich eine große Traurigkeit. Tränen suchen sich den Weg an die Oberfläche und zum ersten Mal wird mir meine innere Zerrissenheit und der Kern so deutlich vor Augen geführt.
Ich hatte sie dafür gehasst, als sie mich vor 2 Tagen mit der Frage zum Osterfeuer und Ihrer "Vermutung", das ich eh nicht mitkomme, verabschiedet hat. Denn aus einem ehrlichen aufgeschlossenem vielleicht in mir wurde eine unbewußte Erwartungshaltung, in der ich mich nur "falsch" entscheiden konnte, dabei war ich mir schon soweit im klaren, das ich erst wieder eine Frau an mich heranlasse, wenn ich die Zelte hier entgültig abgebrochen hab.

....erstmal Gedanken sortieren.... Kaffee wäre jetz gut ....

...alte Erinnerungen lässt das Osterfeuer wieder aufflammen, der Anfang der Reise eines Mannes auf der Suche nach der Bedeutung von Liebe und was es heißt/bedeutet, Mann zu sein, oder besser zu einem Mann zu werden. Dabei liegt der Schlüssel noch weiter in der Vergangenheit... Die Trennung meiner Eltern?... oder doch das Großvater Thema, dessen Selbstmord sich dieser Tage zum 31. Male jährt und dessen Hintergründe, die Ihn zu diesem Schritt bewegten, langsam erhellen?

Es ist mittlerweile 16 Jahre her, mein 29. Lebensjahr, (das Osterfeuer war damals übrigens am 30. März 2002). Ich hatte die Jobzusage und selbst dem Job zugesagt in der Gegend um Bremen und zeitgleich trat eine Frau in mein Leben, die etwas in mir auslöste, was ich bis dato noch nicht kannte (Hochzeit und Kinderwunsch inklusive), an dessen Ende der sehr gefühlsintensiven kurzen Beziehung diese Frau mir aber ein Messer im symbolischen Sinne auf die Brust setzte wie in dem Lied von "Olivia Newton John - Banks of the Ohio" (Geh oder ich töte Dich -> Soviel zu meinem Thread "Wenn die Wahrheit schmerzt" mit dem Video von Schiller feat. Kim Sanders - I saved You)

Ich hatte Jahre mit mir gehadert, lag mit meinen damaligen Entscheidungen im Clinch. Selbst die Entscheidung, mein eigentliches Ziel, was ich besagter Frau auch versprach, zurück nach Dortmund zu kommen, stellte ich später nach der Rückkehr in Frage. Die 1a Bruchlandung zeigte aber letztendlich, das mein Vaterthema wohl doch noch tiefer sitzt.
Das ich vor lauter verletztem Ego einen Menschen, eine Frau, die Caro-Dame, der ich dort oben bei Bremen begegnete, völlig übersah, zumindest was Ihre zarten Gefühle für mich betrifft, will ich dabei aber nicht unerwähnt lassen. Okay. was die Situation damals nicht grad vereinfachte war, das sie die Freundin eines vermeintlichen Freundes war und sie in der Lage gewesen wäre, meinem Herz den Todesstoß zu geben. Hinzukam, das sich unsere damaligen Ziele in unterschiedliche Richtungen bewegten und sie grad anfing, sich und Ihre Weiblichkeit zu entdecken; Ihr Ziel war Bremen und Ausbildung, meins war Dortmund und "versprochen ist versprochen" bzw. ich wollte jemanden etwas beweisen.

Der Brückenschlag von heute zu damals führt mich aber noch weiter zurück zu meinem 16. Lebensjahr, also 29 Jahre zurück, als wir von einem Ort weggezogen sind, an dem ich mit meiner Mutter 2 1/2 Jahre wohnte und wo ich "zufällig" seit 2 1/2 Jahren arbeite, während ich damals kurz vorm Umzug dort ebenfalls eine Frau kennenlernte, die mich "erwischte", mit der die Beziehung letztendlich nach dem Umzug in die Brüche ging.

Und wer den ersten Post hier gelesen hat, wird feststellen, das sich hier der Kreis schließt denn dort deutete sich schon an, was sich langsam konkretisiert. Denn wieder bin ich im Aufbruch und wieder tritt eine Frau in mein Leben, die ich immer wieder versuche, auf Distanz zu halten, weil ich weiß, das ich sie verletzen würde, eine alte Wunde aufreissen würde, eine Wunde, die ich auch in mir trage und doch frage ich mich: IST DIESE ABLEHNUNG NICHT AUCH VERLETZEND?

Mir war immer bewußt, das gewisse persönliche Begegnungen immer eine tiefere Bedeutung haben, wenn man sich darauf einlässt. Und wenn es eine Frau schafft, mich nach 10 Jahren Abstinenz vom weiblichen Geschlecht - abgesehen von meiner Anima ;) - aus der Reserve zu locken...

LG

ChrisTina

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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 8 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » Mo 2. Apr 2018, 17:57

.... ich spüre, wie sich Animus und Anima in mir langsam annähern und der innere Konflikt zwischen Mann und Frau um die Vorherrschaft über meinen Körper weicht einem Konsens, der mir voher so absurd wie ungreifbar schien, einfach weil ich gefühlsmässig nicht soweit war, denn die Verquickung von Gefühlen und Sexualität scheint für viele nach wie vor die größte Problematik zu sein, die eine echte Beziehung zu einer Frau, aber auch zur eigenen weiblichen Seite stagnieren lässt... aber erstmal zum Thread der Ausgangslage: https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 21#p198100

Hier die erweiterte Fassung:

Diesem sich wie eine Frau fühlen fehlen für mich die wichtigsten Aspekte in der Entwicklung zu einer echten Frau. Wir wissen nicht um die Gefühle und den Umgang damit, wenn plötzlich das erste Verlangen nach Hingabe erwacht - da setzen die meisten ja schon die Sense an, denn die sexuelle Erregung darf mit dem Frau sein fühlen nicht einhergehen ;)
Wie fühlt sich die erste Monatsblutung an, was geht in einer Frau vor wenn sie merkt, das der Körper scheinbar sein Eigenleben führt, an dem sie Ihr alltägliches Leben anpassen muß, oder wenn einen plötzlich alle auf die Oberweite starren und sie sich fragt, warum? Wie fühlt es sich an, wenn Frau schwanger ist und mit welchen Ängsten schlägt sie sich herum, die sie vorher nicht kannte? Und statt sich mit einer echten Frau, auch Ihrer Sicht, Ihren Bedürfnissen, Ihren Abneigungen und Ihren innigsten Wünschen auseinanderzusetzen, wird bei jeder konstruktiven Kritik gleich der Kampf ums eigene Überleben geführt (ich erinnere an Bettys "Troll" Thread ;) )

Wie es mir scheint, haben einige Menschen hier ein "Problem" mit Ihrer Sexualität und Sexualität ist nix anderes als Geschlechtlichkeit ;). Woher ich das weiß? Ich habe selber dieses Problem über die Jahre an mir erkannt und zugelassen, anstatt es zu verdrängen, weil es STÖRT, mir grad nicht in den Kram passt, evtl. Angst, Schwul zu sein (ich weiß, das dieser Begriff bei vielen ambivalent behaftet ist, nur zeigt mir dieses zwiegespaltene Gefühl - die Ambivalenz - das ich wohl selber damit ein Problem habe)
Hätte ich die Herausforderungen, die mir das Leben stellt, nicht angenommen, würde ich wahrscheinlich heute irgendwo heulend in der Ecke sitzen und darüber klagen, das mich keine Frau, kein Mensch so liebt, wie ich bin.

NUR WIE KANN ICH VERLANGEN, GELIEBT ZU WERDEN, WENN ICH MICH MIT MEINEN "TRIEBEN" UND UREIGENSTEN BEDÜRFNISSEN SELBST NICHT ANNEHME UND LIEBEN LERNE ???

Wenn ich meine eigene weibliche Seite befrage, womit sie ABSOLUT NICHT! klar kommen würde, wäre es für sie ein Mann, der Frauenkleidung trägt und sich nicht definiert!

Ihr würde es ab und an Spaß machen, so von Frau zu Frau shoppen und feiern zu gehen, auch mit Männern zu flirten, es würde Ihr Spaß machen und sie freuen, Ihn in die weibliche Sexualität einzuführen, nur im Alltag und normalen Leben möchte sie einen Mann an Ihrer Seite, der sich definiert, der ganz klar Mann ist, auch Ihr gegenüber, der zu Ihr steht, wie zu seinen und Ihren Gefühlen Bedürfnissen, sich aber nicht selbst dabei aufgibt. Das wichtigste dabei ist der Spaß und der spielerische Umgang!!! Eigenschaften, die sie an Ihm schätzt und liebt und für diese Eigenschaften würde sie dafür ein Teil ihrer Freiheit aufgeben, weil sie trotzdem noch sich selbst sein könnte, so wie der Mann sich selbst ist ;)

DAS IST DIE ANIMA IN MIR! ...und da war auch gleich das Thema Anima: https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 15#p198246

Was hat es denn nun mit der Sexualität auf sich? Wäre ich in der Lage, meine Partnerin Ihre eigene Sexualiät leben zu lassen ohne die Angst, sie an einen anderen Mann zu verlieren und wohlwissend, das sie mich nicht verletzen will, wenn sie über Ihre ureigensten Bedürfnisse auf dem Gebiet spricht und sie mit mir erleben möchte?

Ich wähle bewußt ICH, weil ich ganz klar Stellung beziehe und in die Konfrontation gehe, auch mit mir Selber im Spiegelbild, die Konfrontation, der sich jeder Mensch hier jeden Tag stellen stellen könnte, wenn er es möchte. Im Gegenzug vermeide ich soweit möglich das DU, so wie es einigen aufmerksamen Lesern aufgefallen ist, denn "diktieren" und "anklagen" ist nicht meine Art. Jeder hat das Recht, zu sein, wer er ist und zu entscheiden, welchen Weg er geht.
Aber eine Entscheidung setzt voraus, das ich mehrere Wahlmöglichkeiten habe, auch wenn einigen ein Teil dieser Möglichkeiten "feind/in" ist. Nur sie "vorzuenthalten" ist für mich "Manipulation" im Sinne der Verführung ;)
Mir ist bewußt, das hier viele Freundinnen suchen und doch bin ich traurig darüber, wievielen Männern es immer noch schwer fällt über den "Schwanzvergleich" hinaus über Ihre eigene Sexualität zu reden, sich darüber auszutauschen ohne sich gleich als "unmännlich" oder sogar peinlich berührt zu fühlen. Nicht nur, das sie einen Teil von sich selber damit abspalten, sondern auch der Frau/Ihrer Partnerin etwas vorenthalten.

Ich versuche niemanden die Geschlechtsidentität abzusprechen, denn wer sich mit echten Frauen auseinandersetzt, wird feststellen, das Mann und Frau gar nicht so verschieden sind, was die Gefühlswelt betrifft. Nur die Ausdrucksweise und der Umgang damit ist ein anderer.

Und wenn einige hier mich in meiner Gesamtheit betrachten würden und nicht nur die einzelnen Aussagen rauspickt, die Euch "missfallen" oder wo Ihr "Manipulation" wittert (also Unterschwelligkeit), würdet Ihr feststellen, das für mich auch klar ist, das in jedem Menschen sowohl Animus als auch Anima, eine männliche und eine weibliche Seite existiert.


PS: Manchmal hilft es, die Perspektive zu ändern; und statt den anderen Menschen in seiner Sicht zu beschneiden nehme ich mir das aus seiner Sicht, was auch in mir Anklang findet und mich bereichert...

...ohne mich selbst dabei aufzugeben!
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Mina
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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 9 im Thema

Beitrag von Mina » Mo 2. Apr 2018, 18:20

Hallo Christina,

Du erwähnst ja oft den "Macho" in Dir. In meinem Fall ist mir so ein Phänomen völlig unbekannt. Ich kenne es aus Verhaltensmustern von zweibeinigen Jungbullen. Typen welche durch Spucken und "Beinchen heben" ihr Revier markieren müssen. Ja sicherlich, der Primat steckt noch in uns. Aber eben nur Fast.

Es gibt Menschen welche nicht einem Trieb folgen, einem unbedingten Tun und Handeln. Es gibt Menschen, welche ohne Sexualität klar kommen, es möchten, sich die Frage danach gar nicht stellt oder schlicht kein Verlangen danach haben.
Wiederum gibt es Menschen, welche ihr Geburtsgeschlecht nicht mit dem Inneren übereinbringen, respektive es können und somit andere Wege suchen, finden und leben. Sexualität ist so breit gefächert, das es nicht zu hinterfragen ist. Jeder lebt es für sich und empfindet Zuwendung, Zuneigung, Zärtlichkeit, geliebt werden, ein Teil von etwas zu sein - anders.

Mehr schon nicht auch. Ich als Enby rede mich da leicht....wirklich? Nein, es ist scheiße hart, scheiße hart - und wenn ich Belehrungsversuche mit aufgedrückten Weichspülvideos lesen muss, ist der Zug abgefahren........ich musste das schreiben, es reicht einfach jetzt. Ich fühle mich angesprochen, kann das nicht so stehen lassen und kommentiere dies nun auf eine unmissverständliche Weiße.

Was ist der Mehrwert dahinter? Was hast Du davon? Erkläre es bitte!

Grantig
Mina
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!

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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 10 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » Mo 2. Apr 2018, 18:33

Wen verteidigst Du? Dich? @Mina
Ich schreibe über mich, meine Erkenntnisse, meine Wahrnehmung, meine Empfindung... hier im Tagebuch und in den Threads. Was ist daran falsch, dar ich nicht ich sein?? Muß ich immer alles ROSAROT ANMALEN, schönreden? Es zwingt einen keiner, sich den Schuh anzuziehen, aber anscheinend berühre ich einige an einem wunden Punkt. Dann tut es mir ehrlich leid.

LG

ChrisTina
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Mina
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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 11 im Thema

Beitrag von Mina » Mo 2. Apr 2018, 19:29

Nein Christina, Du berührst keine wunden Punkte, Deine Art Dich auszudrücken unterstellt, belehrt und hinterfragt zu unrecht.

Wenn jemand schreibt: „Ich fühle mich nicht zuhause in meinem Geburtsgeschlecht - und Achtung, deutlich: : ich kann mit meinem Phallus nix anfangen, er fühlt sich nicht „ich“ an, was gibts daran nicht zu verstehen respektive einen Versuch zu unternehmen und zu sagen: Hey das ist Deine Sexualität, Dein Liebesglück, Dein Animus, Dein Fleischgewehr???“.

Ich finde es gut das Du einen Kompromiss zwischen Dir und Dir gefunden hast, zwischen Anima und Animus hin und her Switchen kannst, ernsthaft. Aber die eigene Erkenntnis kann und darf niemals als Heilweg auf andere projektiert werden. Denn Andere erleben anders. (Und ja, ich spreche den Fred von Lisa an).

Also, bleib bei Dir, das ist gut. Du bist aber nicht andere und andere wollen vielleicht nicht Du sein.

Bleib einfach offen und höre was an Dich herangetragen wird.

Und unterstelle mir bitte keine Zensur, ich möchte nur das eine jede Person sich ernst genommen fühlen darf. Denn Du räumst Dir das Recht ja schließlich auch ein. :wink:
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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 12 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » Mo 2. Apr 2018, 21:54

Ich hinterfrage mich in erster Linie selber, weil ich mich mit den Thema ja auseinandersetze und Deine spontane Reaktion auf meinen Post zeigt ja, das es Dich berührt hat, sonst wärst Du nicht so aufgebracht gewesen.

Ich habe niemanden, der mit seinem Penis nix anfangen kann unterstellt, er solle sich der Sexualität öffnen... und um mal bei Lisa's Thread zu bleiben, worauf ich mich ja beziehe: Tränen in Verbindung mit der Belastung durch "Frauenkleidung" mit einem erigierten Penis (ich wie einige andere von uns mussten sich besaufen, um damit klar zu kommen!!! Aber das wird bei vielen Argumentationen leider nicht berücksichtigt bzw. verdrängt, weil es hier meist nur um das Thema an sich und nicht um den einzelnen Menschen mit seiner verwirrten Gefühlswelt in voller Tragweite geht) impliziert mir nicht, das Lisa mit dem Phallus nix anfangen kann.
Es ist für mich eindeutig eine Verunsicherung im Inneren durch die Kombination von dem Bedürfnis nach Frauenkleidung und Erektion, die die Betreffende Person nicht einordnen kann. Wenn dann noch die Frage nach der Libido kommt wie in einem anderen Ihrer Posts, die Lisa's innere Verunsicherung nochmal hervorhebt, sollte ich meiner Meinung nach schon bei den Tatsachen und Ihren Äusserungen bleiben, was ich auch tue.

Der Rest ist meine Erkenntnis, die ich für mich daraus ziehe und vielleicht auch für die betreffende Person evtl. ein Hinweis, einfacher damit umzugehen statt in immer verwirrenderen Gemüts- und Gefühlszuständen immer tiefer in die Abgründe der eigenen Psyche gezogen zu werden, um am Ende alles im Leben zu verlieren, nur weil mich am Anfang das Anziehen von Frauenklamotten GEIL gemacht hat. Selbst einige Frauen macht das "Horny" :D

Ich muß daraus keine Lebensphilosophie mehr machen, aber es ist schön, ein wenig mehr Farbe in mein bisher trostloses Sexualleben zu bringen (ein bissel Provokation sei mir doch gegönnt ;) )
Ja auch das ist mein Leben, meine eigene Realität, der ich ins Auge blicken muß, aber mittlerweile kann ich über meine eigene bisher in 10 Jahren "zusammengebastelte Welt" lächeln und muß nicht mehr immer alles zu ernst nehmen... und nein ich habe nix getrunken, ich bin bei vollem Bewußtsein. Aber die Psyche ist schlau und erfinderisch, um die Libido in Schwung zu bringen und den Verstand zu verwirren ;)

Den nächsten Eintrag hier im Tagebuch werde ich mich dann wieder meiner Reise in die Gefühlswelt widmen, wenn es sich denn ergibt.

LG

ChrisTina
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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 13 im Thema

Beitrag von Lisa H. » Di 3. Apr 2018, 07:04

Stop. Verdrehe nicht meine Wörter. Ich habe nie geschrieben das ich Tränen gehabt habe weil ich Frauenkleider anzog und dadurch einen erigiertes Glied.
Wenn du was nicht verstanden hast dann frag mich bevor du hier irgendwelche Tatsachen verdrehst

ChrisTina73
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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 14 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » Mi 4. Apr 2018, 00:55

Lisa H. hat geschrieben:
Di 3. Apr 2018, 07:04
Stop. Verdrehe nicht meine Wörter. Ich habe nie geschrieben das ich Tränen gehabt habe weil ich Frauenkleider anzog und dadurch einen erigiertes Glied.
Wenn du was nicht verstanden hast dann frag mich bevor du hier irgendwelche Tatsachen verdrehst
Hallo Lisa,

also Deine Worte Post 16 auf Seite 2:

"Das erste mal heute das ich Tränen in den Augen hatte während ich ihr erzählte wie sehr mich der sexuelle Drang belastet. Ich gerne anders fühlen würde. Ich gerne hätte das das da unten endlich aufhört"

Okay, verkehrte Welt. War der Drang also auf Latex und Deine sexuelle Lust, männliche Triebhaftigkeit allgemein bezogen und die weibliche Kleidung hilft Dir, die männliche sexuelle Erregung in den Griff zu bekommen. Wie war das denn dann mit der Libido gemeint?

Dann tut es mir leid und ich entschuldige mich bei Dir für das Missverständnis meinerseits. War für mich persönlich trotzdem sehr aufschlussreich, trotz des Missverständnisses und zumindest ist in mir ein Knoten geplatzt.

Zumindest ist das mit der Triebhaftigkeit und der Frauenkleidung für mich ein Hinweis, das das erotische, das sinnliche, das zärtliche in der Sexualität evtl. zu kurz kommt und vielleicht hilft Dir das sich Einlassen auf Deine weibliche Seite, auch in Verbindung mit dem zulassen des eventuellen Bedürfnisses, mal die Rollen zu tauschen, das ganze Hingeben mit Haut und Haar mit zärtlichen sinnlichen Berührungen und das langsame lustvolle hochschaukeln (Tantra, etc.) Denn Latex verbinde ich auch immer mit direkter Vermeidung von Körperkontakt, das eingesperrt sein, fokussiert auf den reinen Trieb, wenn ich das mal so sagen darf. Das ist aber nur meine persönliche Einschätzung.


LG

ChrisTina
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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 15 im Thema

Beitrag von Simone 65 » Mi 4. Apr 2018, 02:30

ChrisTina. Ich habe heute alles gelesen . Ich versuche zu verstehen . Einige Passagen kommen mir bekannt vor . Ich bin anders .
Gefühle ?
Wer fragt mich danach ?
Meine Familie weiss von Simone . ALLE . Trozdem, niemand versteht mich .
LG Simone
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .

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