Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele
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Lebensplanung, Standorte
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ChrisTina73
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Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 1 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » Mi 10. Jan 2018, 17:55

Liebe Leserinnen und Liebe Leser,

in den letzten Tagen erlebte ich auf meiner Reise zu mir Selbst soviel Intensives, was sich dem äusseren Betrachter im alltäglichen Trott entzieht, das ich mich dazu entschloss, auch für mich selbst als Reflektion ein kleines Tagebuch zu schreiben.
Ich weiß nicht, wie es sich entwickeln wird und, die Zeit wird zeigen, wieviel "äussere" Zeit ich nach innen verlagern kann, um auch dem äusseren erlebten Leben noch genug Aufmerksamkeit entgegenbringen zu können.

Ich spüre, das da draussen etwas großartig Neues auf mich wartet und ich hoffe, das ich dem ein oder anderen Menschen dabei behilflich sein kann, sich ein Stück weit mehr zu erkennen oder einfach nur einen "Schubser" in die gefühlt "richtige" Richtung zu geben.

Gefühle bewerten nicht. sie zeigen nur an.....


In Liebe,

ChrisTina
Der Weg hinein scheint für viele rückblickend der Schwierigste, aber auch nur, weil sie den Weg heraus noch nicht gefunden haben...

ChrisTina73
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Re: Erlebnis Tagebuch: (M)eine Reise in die Gefühlswelt und Seele

Post 2 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » Mi 10. Jan 2018, 18:06

Liebe/r Unbekannte, Liebe Mitleser

Ich nehme Eure Beiträge wahr, worauf ich im Laufe der Zeit, Gefühle und Gedanken eingehen werde.

So fühle ich und noch viel mehr: :cry: (fwe3)



die ersten Bezüge nehme ich zu diesem Thread: viewtopic.php?f=16&t=15293#p188198

Ich danke Dir, liebe Mina, das Du es geschafft hast, mir mal wieder einen Schubs zu gegeben. Das ging direkt ins Mark... In Dir steckt soviel mehr!!
Und Dir liebe Jana, vielen herzlichen Dank, das Du bist, wie Du bist. Ich spüre, das auch Du bald siehst, das Du nicht allein bist. Halte die Deine Augen auf, höre nach innen und Fühl Dich gedrückt...

Plötzlich waren sie wieder da. Diese Bilder, die lange Zeit durch Gedankenkonstrukte festgehalten und versperrt wurden, und dieses Gefühl, alles natürlich schön chronologisch sortiert - zumindest da halte ich Ordnung. Okay das Wohnzimmer wird langsam wieder zum Wohnzimmer, nur das Schlafzimmer ist eher typisch Girlie Like. Überall fliegen die Klamotten rum, die BHs etc... Da muß ich morgens im Halbschlaf noch aufpassen muß, das Chris nicht blamiert wird vor seinen Arbeitskollegen und plötzlich im Damenslip zur Arbeit geschickt wird. Na er ist vorgewarnt, falls er mich verärgert ;)

aber ich drifte ins leichte denken ab... Deine spontane direkte Ansprache an mich, Mina, Du würdest glatt nach Dortmund fahhn :D... Ich hab das Gefühl, ich muß nochmal nach Bremen. Ich weiß nicht warum. Ich finde Dich als Mensch interessant, Deine/Eure Künstlergruppe aber da ist noch etwas anderes, was ich mit Bremen verbinde. Das Winken mit der Fahhn...e ist unübersehbar....
Oft dachte ich, ich muß lernen, loszulassen doch wie oft versuchte ich zwanghaft genau DAS loszulassen, was mir eigentlich das Wichtigste war? Oft war ich mir dabei eigentlich nie im klaren, wer mich verlassen hat und wen ich verlassen hab.

"Halte nicht fest, was Du liebst, sondern lasse es los. Und wenn es wiederkommt, dann gehört es zu Dir"

Doch da gab es 2 Menschen, die ich in mein Herz geschlossen hab. Eigentlich 4, wobei ich mir gewünscht hätte, aus jeweils 2, eine Person machen zu können.
.... Ach warum drifte ich immer wieder in gedankliche Konstruktionen und Wunschdenkerei ab? ....

Die 3. Person (eine Frau) weiß es noch nicht mal, einfach, weil ich zuviel für sie sein wollte und gleichzeitig Angst hatte, ich würde sie mit meinen Erwartungen überfordern. Gleichzeitig spürte ich, das diese Person mich damals hätte so verletzen können.

"Macho" CHRIS hatte es mal anders formuliert (welcher Mann gibt sich schon gern die Blösse?), aber TINA liebt ihn so, wie er ist, weil sie ihn wirklich kennt. Manchmal braucht er Zeit, um Dinge zu verstehen, manchmal verdrängt er sie aus Angst, manchmal ist er einfach nur Mann, und die brauchen ja bekanntlich etwas länger, um erwachsen zu werden aber eines hat er nie verloren. Seinen Glauben, auch an das gute im Menschen, seine tiefste Überzeugung, für die er einsteht, sein unbedingter Wille, seine Verschrobenheit, seine Leidenschaft, seine manchmal naive kindliche, manchmal ehrlich direkte Art. Aber es ist ansteckend (das ist es, was ihm an Lexi so gefällt, auch wenn er in seiner Art an Ihre Ausstrahlung, die alle anderen hier im Forum in Ihren Bann zieht, nicht heran kommt), zwar nicht immer sofort verständlich für jeden, wenn z.B. jemand etwas sperrig und nicht greifbar empfindet (aber er versteht diese bildliche Sprache sehr gut), was ihn manchmal ungeduldig grob erscheinen lässt aber er hat nie aufgehört, auch an MICH, TINA, zu glauben.
Oft betrachtet er mich im Spiegelbild. Und ich geniesse es, wie er mich ansieht, was ich in ihn auslöse, wie er sich nach mir sehnt, wie er mich vermisst. JA! auch ich vermisse Ihn, mit all seinen Ecken und Kanten, seine Nähe, seine Zärtlichkeiten, seine Umarmung, ihn zu umarmen, ihn einfach nur zu halten. Ich hätte es ihn schon viel früher sagen sollen und Ich hoffe, er wird mich erkennen und mir verzeihen, wenn ich vor ihm stehe. So wie ich ihn erkennen und verzeihen werde. Ach was sag ich... ich bin mir sicher, das wir uns erkennen werden.

Wisst Ihr... lange hab ich gedacht, ich habe alle magischen Momente aufgebraucht, doch sie waren immer da! Ich habe nur an den falschen Orten gesucht! Auf der Suche nach Ursachen für diese diffusen trostlosen Empfindungen entstanden graue Verständnisstukturen und Der Ort, an dem man sich eigentlich "Zuhause" fühlen sollte, war nur noch eine leere Hülle, in der Erinnerungen, Bilder der Vergangenheit oder eine Nylonstrumpfhose noch die einzigen Dinge waren, die Empfindungen, Wärme und Geborgenheit spendeten.
Doch plötzlich waren sie wieder da, diese Momente, und aus den farblosen Gedankenkontruktionen, die der Hülle Halt gaben, wurde ein Gerüst.
und urplötzlich hat der Augenblick der einfachen Wahrnehmung wieder etwas buntes magisches und ich spürte wieder dieses ergriffen sein.

Da gibt es auf der Arbeit einen jungen Mann, und so ein Gefühl der Vertrautheit....nenenene, nicht was Ihr wieder denkt ;) TINA ist ja schon mal neugierig, aber wenn, dann es sollte sich ergeben. Chris mag es zwar nicht (er steht nur auf weibliche Ausstrahlung und Reize), aber er respektiert mich und mein Bedürfnis... und natürlich respektiere ich Chris' Bedürfnisse...

ach, manchmal hasse ich meine Zerstreutheit...

Als ich jedenfalls den Werksausweis dieses neuen Arbeitskollegen holte, musste ich erst mal schlucken. Sein Foto auf diesem Ausweis hat extreme Ähnlichkeit mit dem Mann, dem Freund, den ich unheimlich vermisse, der mit der WOW Stimme. Ich wunderte mich noch, das mir das nicht aufgefallen ist, aber das Gefühl der vertrautheit war ja da und ich erinnerte mich, das Fotos immer einen besonderen Moment reflektieren, den oft nur die Menschen wirklich wahrnehmen, die hinter den Spiegel blicken. Für andere ist es einfach ein unbestimmtes "unbedeutendes" Gefühl, das man nicht weiter beachtet.

Diese Begegnung sollte mich an was erinneren und auf einmal bekommt meine bisher trostlos ungewiss erscheinende Zukunft wieder Farbe, und alles kribbelt. Es ist so vertraut und doch so aufregend neu, das ich spüre, wie sich meine Energien wieder konzentrieren, eine neue Ausrichtung bekommen.
Dieses diffuse Gefühl des ausbrechen Wollens ist so greifbar geworden statt in neue innere Haltlosigkeit und äussere Orientierungslosigkeit zu führen.

AUs einen "freudschen Verschreiber" Nachbar statt Nachbarin entstand das Bedürfnis, die alten Freundschaften aus emotionaler Sicht zu beschreiben, grad in Bezug auf toxischer Männlichkeit. Ich hatte bewußt verschwiegen, das die besagte Freundin die Ex Freundin von Chris war, die sich dazu entschied, aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Er war ihr nie böse, das sie mit 2 seiner 3 Freunden im Bett war, denn seine Gefühlsbeziehung mit ihr war geklärt und er wollte nicht den Eindruck erwecken, sie als die böse darzustellen, und doch ich bin erschrocken, das oft Urteile über eine ehrliche Gefühlsäusserung und Beziehung nach Stand und subjektiver Definition, gedanklicher Analyse und Einordnung durch vorhandene Hintergrundinformationen gefällt werden statt den Menschen in seiner Gesamtheit zu betrachten... Ein Mann muß nicht empathisch sein, um zu merken, wenn er jemand verletzt hat, denn ein schlechtes Gewissen kommt nicht von ungefähr in einer tieferen Verbindung. Er weiß es instinktiv. Und wir hatten einiges zusammen erlebt.Von daher unterscheide ich schon zwischen Freund und Kollegen.


Ich sagte, die Gedanken sind frei! Doch tausende von Worten können trotz tiefster Analyse, messerscharfem Verstand und tröstender Absicht nicht zur Linderung führen und es bleibt mir nichts anderes übrig, als sich dem Schmerz hinzugeben, ihn zuzulassen und die Dinge so zu betrachten, wie sie wirklich sind und hoffen, das es da draussen Menschen gibt, die einfach da sind und mich in den Arm nehmen, wenn ich mal wieder ganz unten bin. Und mich nicht nur nach "ihren" Maßstäben be-/verurteilen.

LG von einer tief versunkenen TINA, ein wenig traurig, erschöpft aber doch hoffnungsvoll nach vorn blickend
Der Weg hinein scheint für viele rückblickend der Schwierigste, aber auch nur, weil sie den Weg heraus noch nicht gefunden haben...

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