Mein Vater wurde handgreiflich
Mein Vater wurde handgreiflich - # 3

Lebensplanung, Standorte
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Joe95
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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 31 im Thema

Beitrag von Joe95 » Mi 6. Dez 2017, 13:22

Delfinium hat geschrieben:
Mi 6. Dez 2017, 12:24
...Als ich noch etwas jünger war, Pubertät oder so hatte ich immer Angst vor ihm bei außeinandersetzungen dass er zur Gewalt greift, deshalb ich öfter auch nachgeben und ihm bei allem Recht gegeben, aber jetzt wo ich älter bin will ich mich davon nichtmehr einschüchternd lassen und wenn ich ihm was sage was ihm nicht gefällt dann kommt er mit Bedrohung, Angst machen usw. nichtmehr weiter weil ich jetzt stärker bin als er und wenn er mir zu nahe kommt ich kein kleines Kind mehr bin, sondern ein Mensch der sich im Zweifelsfall auch wehren kann....
Das erscheint mir sowohl der Kern des Problems als auch Ansatz für eine Lösung zu sein.
Deine Eltern kennen es nicht anders und verstehen nicht einmal das sie einen anderen Weg suchen müssten.
Auch wenn es vielleicht merkwürdig klingt, aber das du dich wehren kannst gibt dir die Möglichkeit auf Gewalt zu verzichten. Dieses wiederum könnte bei deinen Eltern etwas bewirken, vielleicht eine Einsicht das es auch ohne Gewalt geht.
Das wäre ein Wünschenswerter, aber sehr langer und schwieriger Weg.
Ausziehen geht einfacher.

ChrisTina73 hat geschrieben:
Mi 6. Dez 2017, 00:20
...Wenn ich jemanden zur Seite ziehe oder am Arm packe, sage ich damit etwas aus, das ist aber definitiv keine Prügel. Aus welchem Reflex das auch immer geschehen ist. Ich war in der Situation nicht dabei, aber diese Geste des Anpackens am Arm ist für mich eine eindeutige Grenzsetzung, die nichts mit Gewalt zu tun hat. Wer mir daraus einen Strick drehen will hat in meinem Leben nix zu suchen...
Das erschreckt mich jetzt ein wenig.
Gewalt beginnt nicht erst wenn du jemanden zur Seite ziehst oder am Arm packst, sondern bereits viel früher.
Das, was du hier beschreibst, ist vielleicht keine Prügel, aber schon so sehr Gewalt das es Strafrechtlich relevant sein kann. Es hat nichts mit Grenzsetzung zu tun, sondern ist ein Angriff.
Ich denke du drehst dir da selber einen Strick draus, wenn du diese Ansicht auslebst.
Gewalt fängt für mich da an, wo jemand etwas aushalten MUSS!.
Also da, wo ich jemanden anschreie oder jemandem im Weg stehe (bzw. stehenbleibe)
Ich erlaube mir hier mal Wikipedia zu zitieren, weil ich die Beschreibung sehr treffend finde:
Wikipedia hat geschrieben:Als Gewalt (von althochdeutsch waltan „stark sein, beherrschen“) werden Handlungen, Vorgänge und soziale Zusammenhänge bezeichnet, in denen oder durch die auf Menschen, Tiere oder Gegenstände beeinflussend, verändernd oder schädigend eingewirkt wird. Gemeint ist das Vermögen zur Durchführung einer Handlung, die den inneren oder wesentlichen Kern einer Angelegenheit oder Struktur (be)trifft.
Den Weg sehe ich vor mir, es wird Zeit für den einen oder anderen Schritt.

Samira-St
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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 32 im Thema

Beitrag von Samira-St » Mi 6. Dez 2017, 14:10

Michelle_Engelhardt und Anne-Mette das ist nicht euer ernst Gewalt muss zur Anzeige gebracht werden egal in welcher form sie ausgeübt wird.

Delfinium du bist ein Opfer deiner Eltern die sich an dir auslassen wenn es ihnen passt "die schuld bei dir zu suchen wenn Sie miss drauf sind"
dein verhalten Ihnen gegenüber ist schon nachvollziehbar bist damit anscheinend aufgewachsen und kennst es nicht anders.
Nimm den Rat der anderen und mir an und such dir eine Wohnung und gehe dein weg selber, dort wirst du nie ruhe finden.

mal gut das ich niemals sowas erfahren musste dank meiner Eltern lernte ich schon früh was recht und unrecht ist "Vater Polizist Mutter sozialen bereich"

Ich hoffe nur das es dir mall richtig gut geht und dein Leben meisterst und all deine Wünsche erfühlt werden

LG, Samira

Anne-Mette
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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 33 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mi 6. Dez 2017, 15:47

Moin,

ich bleibe bei meiner Beurteilung!

Gruß
Anne-Mette

Michelle_Engelhardt
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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 34 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mi 6. Dez 2017, 20:26

Anne-Mette hat geschrieben:
Mi 6. Dez 2017, 15:47


ich bleibe bei meiner Beurteilung!
Ich auch!

@Samira-St: Wollen wir mal festhalten: Wir haben hier eine Tochter, die von ihrem Vater festgehalten und durch sein Auftreten eingeschüchtert wurde. Das ist sicher nicht in Ordnung, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.

Auf der anderen Seite haben wir eine Tochter, die besagtem Vater das Knie in den Bauch rammt, um sich aus der Situation zu befreien. Das ist sicher auch nicht in Ordnung und als Gewalthandlung vielleicht sogar schwerwiegender anzusehen, als das Verhalten des Vaters....vielleicht...vielleicht auch nicht, darüber kann man streiten.

Und jetzt erwartest Du allen Ernstes, die Tochter solle ihren Vater anzeigen?? Abgesehen davon, das dadurch wohl auch noch das letzte Fünkchen Hoffnung auf eine funktionierende Vater - Tochter Beziehung zerstört würde, fände ich so eine Anzeige mehr als überzogen, um nicht zu sagen lächerlich. Unsere Justiz ist bereits überfordert und soll sich dann auch noch mit so einem, sorry, Pipifax befassen?
"Ich kaufe ein "E" und möchte dann lösen......Rostbratwurst"

Michelle_Engelhardt
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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 35 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mi 6. Dez 2017, 20:30

Samira-St hat geschrieben:
Mi 6. Dez 2017, 14:10
Michelle_Engelhardt und Anne-Mette das ist nicht euer ernst Gewalt muss zur Anzeige gebracht werden egal in welcher form sie ausgeübt wird.
Demnach wäre es dann auch ok, wenn Delfiniums Vater zur Polizei rennt und Anzeige gegen seine Tochter erstattet? Oder misst Du hier mit zweierlei Maß?
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ChrisTina73
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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 36 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » Mi 6. Dez 2017, 20:51

@Joe:

Das mit der Angst in der Vergangenheit ist ein Schlüssel und sollte mal wirklich aufgearbeitet werden nur die Grenze bzgl. Gewaltempfinden ist individuell verschieden. Während einige Kinder sich schon bei jeder kleinen Meckerei der Eltern angegriffen fühlen, sagen andere Kinder, wenn sie mal ein Klapps auf dem Po bekommen gar nichts, weil sie es als Grenzsetzung wahrnehmen und es nicht als Gewalt empfinden. Wo willst Du da ansetzen?
Ist es Gewalt, wenn ein Mann ne Frau verarscht und sie ihm dafür ne Ohrfeige gibt? oder wenn ein Kind frech ist und n "Aussetzer" hat und tritt und spuckt, weil es nicht seinen Willen bekommt, ist da n beherzter kräftiger Griff (nicht mit roher männlicher Gewalt!) oder n Klapps auf den Hintern Gewalt?? Es gibt wirklich Gewalt, die über das Maß geht, die verurteile ich, nur mit welcher Respektlosigkeit heute viele Kinder selbst in der Schule auftreten, weil viele Eltern sich schon teilweise "entmündigt" und ohnmächtig fühlen, gibt mir zu denken. Auf die Verhältnismäßigkeit kommt es an.
Wenn ich lauter werde und irgendwann den Finger hebe (ACHTUNG!), kann es sein, das ein Kind vor der "übermächtigen" männlichen VaterFigur Angst bekommt. Das ist normal. Wenn das Kind dann in einem Alter ist, um Dinge zu begreifen, kann ich mit meinem Kind in ruhigen Gesprächen die Bedeutung erklären oder spielerisch beibringen, natürlich muß ich aber auch als Erwachsener lernen, bei einer evtl. Überreaktion in Form von einer Ohrfeige bei einer extrem persönlichen Beleidigung oder verbalen lautstarken Auseinandersetzung mit meinem Teenager Kind mich zu entschuldigen, und mir das Recht einzugestehen, auch als Elternteil mal einen Fehler machen zu dürfen.

Ich rede nicht von zur Routine gewordenen Ohrfeigen bei jeder kleinen Übertretung oder täglichen kleinen Schlägen aber nur so begreift auch ein Teenager, das Eltern Menschen mit persönlichen Eigenschaften sind und nimmt auch wahr, das er persönlich ein Grenze überschritten hat. Denn die Wahrnehmung und Erfahrung der Grenzüberschreitung dient dazu, sich gegenseitig mit Respekt und Ehrlichkeit zu begegnen, auch die Ehrlichkeit sich selbst Gegenüber in der Einsicht der eigenen Grenzüberschreitung. Und das ist meine "Vorbildfunktion" als Elternteil.

Das der Hausschlappen meiner Mutter nur die Tür getroffen hat, die ich rechtzeitig zumachen konnte, war Ihr und mir eine "Lehre" ;)

Wenn Delfinium jetzt über Ihren Schatten springen kann und erkennt, das Ihre Mutter einfach nur versucht, sie als Tochter wahrzunehmen und Zugang zu Ihr zu finden versucht und Ihr Vater sie nicht mehr schlägt (denn sonst hätte er es wieder getan), und aussteigt aus den sich verselbstständigten Machtspielchen, wer der Stärkere ist, kann sie viel erreichen. Stark ist der, der auch mal Schwäche zulassen kann und wenn sie auch endlich mal "Nähe" zulassen kann ohne Ihre Eltern immer aus Angst vor der Vergangenheit auf Distanz zu halten.
Nichts ist schlimmer für Eltern, die Dinge eingesehen haben (das haben sie anscheinend anhand der Beschreibung), als die verzweifelten Fehlversuche, endlich Zugang zur eigenen Tochter zu finden, deren Weg dorthin sie letztendlich mitgegangen sind, um zu den Eltern zu werden, die sich die Tochter wünscht.

Jemanden etwas "Nachtragen" erkennt man nicht am reden, sondern am Verhalten ;)

LG

ChrisTina
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Delfinium
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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 37 im Thema

Beitrag von Delfinium » Mi 6. Dez 2017, 20:51

Michelle, wenn dich jemand mit einem Messer bedrohen würde, würdest du dann denken "Oh ich darf mich nicht wehren sonst wende ich ja auch gewalt an". Ich verstehe diese Logik nicht, dass wenn man bedroht wird von einem anderen Menschen, ja auch körperlich angegangen wird man sich nicht verteidigen darf, wenn die Gefahr besteht dass einem Schaden zugefügt wird? Ich habe doch beschrieben dass meine Eltern wenn sie ausrasten manchmal unbrechenbar sind und von ganz normalen reden bis zum blutig hauen schonmal alles dabei war. Würdest du das Risiko eingehen und es dir im Zweifelsfall einfach gefallen lassen oder bevor es dazu kommen kann die Situation entschärfen?

ChrisTina73
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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 38 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » Mi 6. Dez 2017, 21:16

@ Delfinium: Wurdest Du von Deinen Eltern mit dem Messer bedroht? wann haben Deine Eltern Dich das letzte mal geschlagen, wie reagieren sie seit dem, war das mit dem Nasenblutig schlagen bezogen auf das blutig schlagen? Hast Du mal mit einer Vertrauensperson darüber gesprochen? Was führte zu den Situationen, das sie eskalierten? Wie hast Du Dich anfangs verhalten, auch verbal, welche Ausdrücke hast Du verwendet? Willst Du eine objektive Beurteilung, solltest Du nicht Zusammenhanglos Bruchstücke einwerfen, um Deine Ansicht zu untermauern.

Die unterdrückte Wut in Dir wird nicht von alleine weggehen und wird Dir immer im Weg stehen, wenn Du nicht anfängst, die Vergangenheit abzuarbeiten. Du willst eine echte Beziehung? Willst das Gefühl haben, wie es ist, geliebt zu werden, in den Arm genommen werden, das sich echt anfühlt? Jetzt hast Du den Schlüssel. Du kannst es ändern oder dich weiter "verstecken". Du bist die Stärkere?? Dann zeig es. Nicht über körperliche oder emotionale Aggression! Heule, schreie Deinen Schmerz raus ohne zu bleeidigen oder Vorwürfe, sag, wie Du geliebt werden willst als Tochter/als Mensch und geh einfach vor die Tür um mal tief ein und auszuatmen. Nimm all Deine unterdrückte Wut um auszusprechen, wonach Du Dich sehnst und fall nicht in alte verteidigungsmuster, sondern geh einfach. Vielleicht hast Du eine Freundin/Schulfreundin oder einfach n Freund, die Dich ein wenig hält danach.

LG

ChrisTina
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Delfinium
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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 39 im Thema

Beitrag von Delfinium » Mi 6. Dez 2017, 21:24

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Mi 6. Dez 2017, 20:26
Und jetzt erwartest Du allen Ernstes, die Tochter solle ihren Vater anzeigen?? Abgesehen davon, das dadurch wohl auch noch das letzte Fünkchen Hoffnung auf eine funktionierende Vater - Tochter Beziehung zerstört würde, fände ich so eine Anzeige mehr als überzogen, um nicht zu sagen lächerlich. Unsere Justiz ist bereits überfordert und soll sich dann auch noch mit so einem, sorry, Pipifax befassen?
Kann ich so unterschreiben (hs)

Gewalt und Bedrohung ist nicht okay und muss besprochen werden (was bei meinem Vater leider nicht möglich ist), aber in dem Fall es ist nicht so"harmlos" dass es legitim ist, aber auch nicht so "bösartig" dass es eine Anzege erfordert.

Ich glaube das Mittelmaß wäre hier wichtig.

Delfinium
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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 40 im Thema

Beitrag von Delfinium » Mi 6. Dez 2017, 21:28

ChrisTina73 hat geschrieben:
Mi 6. Dez 2017, 21:16
@ Delfinium: Wurdest Du von Deinen Eltern mit dem Messer bedroht?
@Christina, heißt du Michelle? Die Frage war an sie gerichtet.

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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 41 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » Mi 6. Dez 2017, 21:34

Kannst Du ignorieren, oder willst Du nicht antworten? Warum tust Du es dann oder ist es Deine Sache? Ich mag "provozierende" Menschen, bin ja selbst einer ;)
Der Weg hinein scheint für viele rückblickend der Schwierigste, aber auch nur, weil sie den Weg heraus noch nicht gefunden haben...

Michelle_Engelhardt
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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 42 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mi 6. Dez 2017, 21:38

Delfinium, versteh mich nicht falsch. Ich verurteile Dein Handeln nicht, auch wenn ich es nicht okay finde und sorry....zwischen festgehalten werden und mit einem Messer bedroht werden ist ein himmelweiter Unterschied! Grundsätzlich ging es mir darum, das eine Anzeige gegen Deinen Vater weit über das Ziel hinausgehen würde, aber das siehst Du ja genauso.
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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 43 im Thema

Beitrag von Jaddy » Mi 6. Dez 2017, 21:51

Das ganze läuft etwas aus dem Ruder, denke ich. Mir sind ein paar Sätze bei Delfis Beiträgen aufgefallen. Mal so stichwortartig "schon immer", "Nase blutig", "rumschreien", "anpacken". Das klingt für mich nicht nach Polizei und Justiz, selbst wenn da rechtlich was dran wäre, sondern nach akutem Bedarf an Familientherapie. Hier fehlt funktionierende Kommunikation, Mediation, gegenseitiges Verständnis. Gewalt ist das letzte Mittel der Unfähigen, sagte ein kluger Mann in Gestalt einer literarischen Figur, und hier sieht es mir nach Hilflosigkeit und Überforderung auf beiden Seiten aus.

Mal den ganzen Transkram abgezogen, auch wenn die zweite Pubertät direkt nach der ersten da sicherlich viel Energie in die Konflikte pumpt, sollte sich meiner Ansicht nach die ganze Familie schnell Hilfe holen. Es sei denn, sie wollen eine schmerzhafte Trennung mit allem drum und dran durchziehen. Ich hab sowas in meinem direkten Umfeld gehabt und das war und ist auch nach Jahrzehnten noch kein Spass.

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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 44 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mi 6. Dez 2017, 21:55

Jaddy hat geschrieben:
Mi 6. Dez 2017, 21:51
Das ganze läuft etwas aus dem Ruder, denke ich. Mir sind ein paar Sätze bei Delfis Beiträgen aufgefallen. Mal so stichwortartig "schon immer", "Nase blutig", "rumschreien", "anpacken". Das klingt für mich nicht nach Polizei und Justiz, selbst wenn da rechtlich was dran wäre, sondern nach akutem Bedarf an Familientherapie. Hier fehlt funktionierende Kommunikation, Mediation, gegenseitiges Verständnis. Gewalt ist das letzte Mittel der Unfähigen, sagte ein kluger Mann in Gestalt einer literarischen Figur, und hier sieht es mir nach Hilflosigkeit und Überforderung auf beiden Seiten aus.

Mal den ganzen Transkram abgezogen, auch wenn die zweite Pubertät direkt nach der ersten da sicherlich viel Energie in die Konflikte pumpt, sollte sich meiner Ansicht nach die ganze Familie schnell Hilfe holen. Es sei denn, sie wollen eine schmerzhafte Trennung mit allem drum und dran durchziehen. Ich hab sowas in meinem direkten Umfeld gehabt und das war und ist auch nach Jahrzehnten noch kein Spass.
Durchaus richtig, Jaddy....allerdings scheinen Delfis Eltern ja leider ziemlich beratungsresistent zu sein, wodurch die Aussicht auf eine Familientherapie wohl sehr gering ist.
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Re: Mein Vater wurde handgreiflich

Post 45 im Thema

Beitrag von Delfinium » Mi 6. Dez 2017, 22:23

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Mi 6. Dez 2017, 21:38
Delfinium, versteh mich nicht falsch. Ich verurteile Dein Handeln nicht, auch wenn ich es nicht okay finde und sorry....zwischen festgehalten werden und mit einem Messer bedroht werden ist ein himmelweiter Unterschied! Grundsätzlich ging es mir darum, das eine Anzeige gegen Deinen Vater weit über das Ziel hinausgehen würde, aber das siehst Du ja genauso.
Das mit dem Messer sollte ja nur ein Beispiel sein (smili) aber da wir grundsätzlich die gleiche Meinung haben passt das ja.

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