Anne-Mette, wie kamst du zu deinem jetzigen Stil?
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Lieschen
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Anne-Mette, wie kamst du zu deinem jetzigen Stil?

Post 1 im Thema

Beitrag von Lieschen » Mo 27. Jun 2016, 09:31

Liebe Anne-Mette,

seit meiner Pubertät war ich Stubentranse. Seit Ende 2012 gehe ich auch "raus". Seit Februar 2013 hier angemeldet, wurde mein Passing immer besser. Zu der Zeit war das "Passing" ein sehr beherrschendes Thema im Forum. 2015 war ich so fit, dass nach 2,5 bis 3 Stunden Vorbereitung kein "Mann" mehr zu erkennen war.
Im Sommer 2013 war ich beim Forumstreffen in Berlin und sah dich das erste Mal in Natura. Was für ein ... hm, naja, Schock nicht gerade. Aber es ging in die Richtung. Ich hatte mit einem perfekten Passing gerechnet und war dann sehr überrascht, einen Menschen zu erleben, der so wenig aus sich gemacht hat. Du sahst (und siehst) so aus wie auf deinem Avatar: keine Perücke, keine schicke Kleidung (sauber und gepflegt, ja. Aber nicht "gestylt"), maximal ein Lippenstift, ansonsten kein make-up. Schmuck? Ich weiß es nicht mehr, vielleicht Ohrringe. Ich glaube, du trugst ein Kleid. Trugst du damals schon "Brust"? Beim Treffen 2016 wohl.
Wie kamst du zu deinem Stil? Hattest du keine Schmink- und Passingphase? Das Tragen der "Frauen"kleidung erzeugt bei dir ein Wohlgefühl. Mit Perücke und make-up wäre dies doch stärker. Ebenso, den sanften Druck von Silikonbusen und BH zu spüren. Magst du keine Feinstrumpfhosen? Damit wären deine Beine viel femininer. Auch würde dir das Kribbeln an den Beinen immer bewusst machen, dass du die richtige Kleidung trägst.
Bei mir hat sich durch das letzte Forumstreffen einiges verändert viewtopic.php?f=136&t=12222&p=142201#p142201 Nun gehe ich ebenfalls ohne Perücke und nur mit ganz spärlichem make-up (leicht getönte Feuchtigkeitscreme, Mascara, Augenbrauen und rosa Labello (kein Lippenstift mehr), im Ganzen dauert das schminken keine 10 Minuten) unter die Leute. Aber ich kleide mich immer noch schick und fraulich inkl. einem kleinen Stück Schaumstoff für die Hüften. Fast immer kann ich das gelegentliche Gucken der Leute ganz gut aushalten. Manchmal setze ich einen Hut auf, um meine Ruhe zu haben.
Gab es bei dir eine ähnliche Entwicklung? Gab es einen Menschen, an dem du dich orientieren konntest? (Ich hatte ja dich als Inspirationsquelle)

Tschüs,
Lieschen
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
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Anne-Mette
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Re: Anne-Mette, wie kamst du zu deinem jetzigen Stil?

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 27. Jun 2016, 12:31

Moin,
oha – da habe ich wohl (wieder einmal) Erwartungen nicht erfüllt.
Passing steht und stand für mich nie im Vordergrund. Mein Stil - ja, was ist mein Stil?
Das Auftreten in der Öffentlichkeit ist für mich kein Event. Ich kann gut verstehen, dass das auch Spaß machen kann; aber das ist nicht mein Thema.

Ich lebe meinen Alltag; und da habe ich viel von den Frauen gelernt, mit denen ich umgehe und/oder umgegangen bin. Viele Jahre habe z.B. ich als EINE unter mehreren Kindergärtnerinnen gearbeitet und ich konnte Bekleidung und Verhalten von Frauen in Alltags- und Arbeitsumgebungen ausführlich erfahren. Da habe ich gut hineingepasst, wurde mir jedenfalls von Eltern und MitarbeiterInnen bestätigt.
Ich habe keinen besonderen Stil; denn ich muss mich an meinem Leben orientieren. Dabei möchte ich mir nicht auferlegen, „besonders passend“ aufzutreten. „In der Woche“ bin ich meistens „praktisch“ unterwegs, sodass ich auch auf dem Rad und unterwegs eine „gute Figur“ mache und möglichst nicht mit einem Spitzenrock in den Speichen oder in der Kette hängenbleibe.
Sicherlich: es gibt auch festliche Kleidung, die ich zu passenden Anlässen gerne anziehe: bei Konzertbesuchen, beim Ballett, bei Familienfeiern…
Ein Forumtreffen ist AUCH Arbeit. Ich gehe davon aus, dass ich möglichst von Anfang bis (fast) Ende der Veranstaltung anwesend und mitverantwortlich und "betriebsbereit" bin. Das bedeutet, dass ich zwischendurch meistens keine Zeit und Gelegenheit habe, einen „Passing-Level“ wieder aufzurichten.
Also auch hier: überwiegend praktisch.

Schminke: ja, etwas für die Augen - und etwas für die Lippen (ki)

Ich denke, "der ganze Mensch sollte zu sich passen" - und da habe ich bei mir ein gutes Gefühl.
Nicht vergessen möchte ich dabei, was diese Frau auf ihrem T-Shirt stehen hat.

Herzliche Grüße
Anne-Mette
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Re: Anne-Mette, wie kamst du zu deinem jetzigen Stil?

Post 3 im Thema

Beitrag von Dwt-Lilo-SL » Mo 27. Jun 2016, 16:00

Hallo Anne-Mette,
ich habe dich immer in praktischer Kleidung , aber durchaus femininer Art kennengelernt.
Aber vorallem in femininer Art u. Weise inside schätzen gelernt.
Du bist in deiner Art-u.Weise einzig- aber nicht artig!!
Mache bitte weiter so
glg Lilo
Seufzer gleiten die Seiten des Herbstes entlang,
Treffen mein Herz mit einem Schmerz dumpf und bang

Anne-Mette
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Re: Anne-Mette, wie kamst du zu deinem jetzigen Stil?

Post 4 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 27. Jun 2016, 16:02

Moin,

ich beantworte ungern eigene Postings und mag so etwas auch bei anderen UserInnen nicht, aber es soll eine Ausnahme sein und bleiben )))(:
Immerhin geht es hier um einen neuen Aspekt.
Beim Lesen von Lieschens PN und Beitrag ist mir das Buch von Hannah Winkler wieder eingefallen "Fe-Male" (Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf).
Mehrmals beschreibt sie, dass sie "rechtzeitig" ihre Maßnahmen erhalten möchte, damit es ihr erspart bleibt, was anderen Menschen widerfahren ist.

Ich zitiere mal eine Passage auf Seite 188 - es geht um dem Besuch bei einer Beraterin, mit der sie erst telefoniert hat und nun aufsucht:

Ihre Stimme klang tief, und typisch für eine Männerstimme war sie mit einem rauen Kratzen versehen. Vielleicht war sie auch nur erkältet...
... Dementsprechend muss sie die männliche Pubertät erlebt haben und wird vielleicht auch noch andere männliche Merkmale aufweisen.
Ich bin gespannt, habe aber auch ein bisschen Mitleid. Denn wenn meine Vermutung stimmt, so wird sie wahrscheinlich nie an der Supermarktkasse stehen können, ohne schräg angestarrt zu werden.
Weil sie eine transsexuelle Frau ist, der man ihr Schicksal mehr als deutlich ansehen kann.
...
Es ist irgendwie traurig, jemanden zu sehen, der durch und durch in seinem Körper gefangen ist. Wieder merke ich, was für ein enormes Glück ich doch gehabt habe, dass mir dieses traurige Schicksal erspart bleibt...


Auch hier geht es um Passing - ein Passen in die Welt der BetrachterInnen.
Allerdings frage ich mich, wie es der "Beurteilten" damit geht...

Gruß
Anne-Mette

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Re: Anne-Mette, wie kamst du zu deinem jetzigen Stil?

Post 5 im Thema

Beitrag von Joe95 » Do 4. Aug 2016, 16:04

Anne-Mette hat geschrieben:...
Weil sie eine transsexuelle Frau ist, der man ihr Schicksal mehr als deutlich ansehen kann.
...
Das wäre dann auch mein Schicksal wenn ich versuchen würde da mit zu halten.

Zeit und Geld sind Dinge, die bei mir sehr knapp sind und selbst für ein miserables Passing müsste ich von beidem mehr aufwenden als mir möglich ist.
Deshalb lass ich es gleich bleiben.


Leider kenne ich von Anne-Mette nur das Avatar-Bild (oder doch noch eins aus den 70ern?), was ich allerdings schon bewundernswert finde - wegen seiner Echtheit.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.

Anne-Mette
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Re: Anne-Mette, wie kamst du zu deinem jetzigen Stil?

Post 6 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 4. Aug 2016, 17:09

Moin,

... wärst Du mal zum Forumtreffen gekommen )))(:

Irgendwie muss(?) man ja auch mit den Gegebenheiten auskommen, die man oder Frau hat (smili)

"Messen" will ich mich sowieso nicht, obwohl ich manchmal bewundernd auf junge Frauen schaue, die sich selbstverständlich in ihrer Umgebung bewegen, nicht in Frage gestellt werden und schön anzusehen sind (darf das überhaupt noch geschrieben werden?).
Aber oft denke ich: wer weiß, was sie noch erlebt und wie sie mit gut 62 Jahren aussieht (888)

Herzliche Grüße
Anne-Mette

Joe95
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Re: Anne-Mette, wie kamst du zu deinem jetzigen Stil?

Post 7 im Thema

Beitrag von Joe95 » Fr 5. Aug 2016, 06:43

Anne-Mette hat geschrieben:... wärst Du mal...
Ja, das tut mir immer noch leid...
Irgendwie muss(?) man ja...
Das seh ich auch so und finde es ziemlich sinnlos sich da noch weitere Gedanken drum zu machen. Ich jedenfalls nehme es so hin und komm damit klar.
...darf das überhaupt noch geschrieben werden?...
Ich denke ja.
Ausserdem bewundere (und beneide) ich die Mädels auch.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.

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Re: Anne-Mette, wie kamst du zu deinem jetzigen Stil?

Post 8 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 3. Okt 2016, 10:48

Moin,

immerhin ist mein "Passing" wohl etwas besser geworden (smili)

Gestern auf einer Veranstaltung: "... geh doch mal weg, dass die Frau fotografieren kann!"

Schon das zweite Mal in den letzten Tagen...
... aber vielleicht war das "Frau" ja auch ironisch gemeint (888)

Gruß
Anne-Mette

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Re: Anne-Mette, wie kamst du zu deinem jetzigen Stil?

Post 9 im Thema

Beitrag von Olivia » Mo 3. Okt 2016, 10:55

...beim Bäcker warst Du aber kürzlich noch eine Dame und nicht "nur" Frau... :lol:

Anne-Mette
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Re: Anne-Mette, wie kamst du zu deinem jetzigen Stil?

Post 10 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 3. Okt 2016, 11:02

Moin,

es wird eben "alltäglicher" (moin)

... aber die nächste "kalte Dusche" kommt bestimmt (smili)

Gruß
Anne-Mette

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Re: Anne-Mette, wie kamst du zu deinem jetzigen Stil?

Post 11 im Thema

Beitrag von leidenschaftliche » Mo 12. Dez 2016, 21:42

Ich habe es ausprobiert. Ich habe die Kleider meiner Ex Frau probiert, dann die Unterwäsche und so gefunden was mir gefällt. Dann habe ich ihr Kleider im Internet bestellen die MIR gefallen und sie IHR geschenkt auch so mit der Unterwäsche weitergemacht. So brauchte ich nichts verstecken, denn es hing in ihrem Schrank. Nach der Scheidung musste ich mir natürlich jetzt einen eigenen Fundus aufbauen. Gefunden habe meine Vorliebe für Kleider bis zur Wade/Knie, für Unterkleider, Strumpfhosen und schöne BH's. Also das ganze Programm. Nur an die Perücke kann ich mich nicht gewöhnen. Das Schminken würde ich gern intensiv machen aber es liegt mir nicht. Echt schade :-(((

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Post 12 im Thema

Beitrag von Sylvia50 » Mi 4. Okt 2017, 13:29

Hallo Anne-Mette,

bist Du Erzieherin?

LG Sylvia
Internet ist die offene Form der geschlossenen Anstalt (M. Deutschmann).

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Re: Anne-Mette, wie kamst du zu deinem jetzigen Stil?

Post 13 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mi 4. Okt 2017, 14:35

Moin,

merkt man das?

... ja es stimmt, ist aber lange her.

Gruß
Anne-Mette

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ExuserIn-2018-09-04
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Re: Anne-Mette, wie kamst du zu deinem jetzigen Stil?

Post 14 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2018-09-04 » Do 5. Okt 2017, 06:07

Das mit dem passing ist so ne Sache... Ich glaube ich könnte mit mir selbst nie ins reine kommen wenn mein passing nicht gut wäre ;/

Der Anfang der Transition war deshalb eine sehr schlimme Zeit weil ich nunmal ein Mann in Frauenkleidung war, es mir peinlich wurde auf die Straße zu gehen und mich jeder als ne "schwule transe" gesehen hat. Als ich zur damaligen Berufsvorbereitung ging wurde mir von einem jungen Mann "schwuchtel!" Hinterhergerufen und ich wurde paranoid wegen den Blicken von anderen Menschen und bekam oft doofe Sprüche. Das war eine Zeit die mich sehr kaputt gemacht hat aber nötig war damit ich mein Ziel erreichen kann und für seine Träume bringt man gerne Opfer?

Also bin ich froh dass ich ohne Schminke auch als junge Frau wahrgenommen werde denn das habe ich mir auch selbst erarbeitet. ;)

Das erinnert mich an was... Es waren mal 2 Männee bei mir zu besuch die nicht wussten dass ich TS bin und wir waren irgendwann sehr lange Unterwegs in der Gegend und kamen öfter wieder zu mir Zuhause zum Zwischenstopp. Ich ging kurz ins Badezimmer zum nachpudern um den Bartschatten auch schön zu verstecken und einer der Jungs meinte nur "Wieso nachpudern? So wie du aussiehst hast du das garnicht nötig :) "

Was er nicht wusste ist dass ich damit einen Bart kaschieren muss..

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