Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher - # 3

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kendra
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 31 im Thema

Beitrag von kendra »

Hallo Mädels,
ich finde es gut solche Fragen zu diskutieren. Es gab und gibt immer ein mehr o. minder großes Bedürfnis nach Orientierung.
Das die Bibel menschenfreundlicher als ihre Missbraucher ist, kann man so oder so sehen. Mark Twain hat die heftigen Ausschreitungen vor allem im AT ganz nett beschrieben.
Ich sehe das so: anfangs war Gott recht autoritär und schnell beleidigt. Dann hat sie dazugelernt, um ganz auf den humanistischen Weg einzuschwenken. Den Weg der Liebe. Und wie bereits die Schlange als Sinnbild für Weisheit vekündete in Genesis: "Ihr werdet sein wie Gott". Nicht Gott sein sondern wie Gott sein: frei, selbstbestimmt, vernünftig, empathisch, liebevoll und gerecht.
Eigentlich ganz einfach!!
Küsschen und liebe Grüße
Kendra
Christel_Inter
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 32 im Thema

Beitrag von Christel_Inter »

Kendra, du hast mich verführt! - doch noch zu dem eher allgemein gehaltenen Thema das Wort zu ergreifen.
Mir ging es bei meinen Darstellung darum, den schwer zu leistenden Weg zu beschreiten, das Buch BIBEL und zwei drei einzelne Aspekte als Beispiel rein faktisch - ohne (meine) eigene Glaubensaussage, also mehr Text-Historisch. Das geht nur schwer, wenn man in sich eine religiöse Brille trägt.
Über die religiöse Ausdeutung können sich sogar "Fromme" aus den verschiedenen Richtung trefflich in die Wolle bekommen.
Mein Versuch bleibt es hier auch weiterhin, erst einmal das Faktische des Textes zu erkennen und zu verstehen und dann erst eine Deutung daraus entstehen zu lassen.
Ich bleibe mal bei Deinem Beispiel:
kendra hat geschrieben: Mo 3. Mai 2021, 19:28 "Ihr werdet sein wie Gott". Nicht Gott sein sondern wie Gott sein: frei, selbstbestimmt, vernünftig, empathisch, liebevoll und gerecht.
"Adam" und "Eva" nicht singular zu bezeichnende Menschen, sondern Menschen mit ihren Mitmenschen stehen "Gott" in dessen:deren Vielfalt und Vielseitigkeit gegenüber - unsere Sprache schafft allein diesen Umstand nicht glatt in Worte zu fassen. - Und wenn Mensch der Überzeugung zu sein meint, wie Gott sein können, dann widerspricht schon der Mensch neben dem Menschen mit einer anderen Meinung oder der anderen Handlungsweise. - Die gesamte Genesis lebt von Bildern des Gott vs. Mensch-Konflikts. der Turmbau ist ein dem Paradies ähnlicher Deutungstext. . . . Eine eigene Deutung habe ich bislang mit Erfolg ins Gespräch bringen können. Wie gut Mensch mit der Fähigkeit "Gut und Böse" erkennen zu können umgeht, wird ja sofort klar. "Der andere ist der Böse, nicht ich!" das "Nackte" ist nicht das Gute, Nacktheit muss verborgen sein,... - - Zu meiner Art mich unbeliebt zu machen gehört, dass es mir zu leicht gelingt, die "andere" Sichtweise einzunehmen und wie einen Spiegel ins Gespräch zu bringen... das hat schon oft zu Konflikten geführt; die ich aushalten kann. Wenn wir das alle mehr versuchen wollten,... das ist einer der Gedanken der Genesis: Überdenke dein Tun, wenn du es tust - - neumodisch wird es "nachhaltiges Denken" genannt. - damit habe ich den religiösen Teil ganz nebenbei abgedeckt.
grrr... konntest Du folgen?
Das grausame in der Bibel hat - wer es immer zuEnde liest - jedes Mal seinen ethischen oder moralischen Preis...
Damit habe ich nicht Deine eigenen Deutungen nicht kritisiert. Denn Du gehst ja in die Deutung hinein und das ist vollkommen OK - weitermachen.

Tschüs und morgen einen zu Dir und uns allen freundlichen Dienstag!
wünscht Christel
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 33 im Thema

Beitrag von kendra »

Liebe Christel,
selbstverständlich geht es bei Texten und auch der Bibel um das, was geschrieben steht. Allerdings sollten immer die Voraussetzungen, Umstände und die Zeit berücksichtigt werden. Und die Übersetzung spielt eine Rolle.
Z.B.: Das Christentum spricht im Zusammenhang mit Jesu Göttlichkeit von der unbefleckten Empfängnis und der Jungfrau Maria. Im Original kann es aber auch heißen "junge Frau"! So entstehen Dogmen. In meinen Augen unnötig und bedenklich.
"Adam" bedeutet einfach nur Mensch. Das Patriachat kam später.
Nach dem Genuß vom Baum der Erkenntnis, hatte Gott einfach Angst davor, dass ihre Schöpfung o. Kreatur mit dem Genuß vom Lebensbaum auch noch unsterblich wird. Deshalb hat sie ihn aus dem Paradies geworfen.
Noch ein Beispiel: In der Bibel heißt es, "ich bin der Gott Abrahams, der Gott Jakobs usw.. Das kann doch bedeurten, dass jeder sein eigenes Bild von Gott hat. Und schon ist der Gottesglaube individuell.
Von Max Planck ist überliefert, das die Wissenschaft uns sagt, was wir wissen können und die Religion uns sagt, wie wir uns benehmen sollen!
Ich habe sehr viel aus der Lektüre von Erich Fromm gelernt.
"Die Wahrheit wird euch frei machen", Joh. 8,32.
Liebe Grüße und einen wundervollen Tag
Kendra
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 34 im Thema

Beitrag von Christel_Inter »

kendra hat geschrieben: Di 4. Mai 2021, 08:04 von Max Planck ist überliefert, dass die Wissenschaft uns sagt, was wir wissen können und die Religion uns sagt, wie wir uns benehmen sollen!
Volltreffer - und die(se) Ethik ist der notwendige zweite paralelle Weg für mich als Menschen.
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Jasmine
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 35 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Heute las ich etwas interessantes in einem Buch ( Die schönsten Gebete der Welt ) das Galileo zitierte und ich dachte ich stelle es mal hier ein:

Die Wahrheit der Heiligen Schrift
Die Heilige Schrift kann nie lügen oder irren. Ihre Aussprüche sind absolut und unverletzlich wahr. Sie selbst kann nie irren, nur ihre Ausleger können in verschiedener Weise irren, denn an vielen Stellen ist sie einer vom unmittelbaren Wortsinn verschiedenen Auslegung nicht bloß fähig, sondern auch bedürftig. Die Heilige Schrift und die Natur kommen beide vom göttlichen Worte her, jene als Eingebung des Heiligen Geistes, diese als Ausrichterin der göttlichen Befehle. Es ist aber anerkannt, daß einerseits die Bibel, um sich in der Fassungskraft der großen Menge anzubequemen, vieles sagt, was scheinbar, wenn man beim eigentlichen Wortsinn stehen bleibt, von der absoluten Wahrheit abweicht, während andererseits die Natur unerbittlich und unveränderlich und unbekümmert darum ist, ob ihre verborgenen Wirkungsweisen der menschlichen Fassungskraft zugänglich sind oder nicht. -

von Galileo Galilei, 1564-1642; italienischer Naturforscher und Astronom.

Ich habe die Bibel gelesen und versucht zu verstehen, ist aber schon ca. 12 Jahre her und dauerte sehr lange. Manchmal war es nicht leicht und ich musste offen sein für die Worte. Aber ich glaube das ich sie nochmal lesen werde um sie besser kennen zu lernen und zu verstehen. Aber dazu benötige ich die Lust und die Zeit. Vielleicht lese ich sie im nächsten Winter.
Liebe Grüße Jasmine
Zuletzt geändert von Jasmine am Di 4. Mai 2021, 23:12, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 36 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Jasmine hat geschrieben: Di 4. Mai 2021, 22:56 Ich habe einen Fehler beim posten gemacht. Bitte löschen
Hallo Jasmine,

löschen? Warum? Stammt das Zitat etwa nicht von Galilei? Falls ja, würde mich interessieren, von wem es wirklich ist.

Zu Deiner Ergänzung: Auch wenn Du Deine Meinung zu dem Zitat geändert haben solltest, kannst Du es doch als Beispiel für das Denken zur Zeit Galileis einfach stehen lassen.

LG Nicole
Zuletzt geändert von Nicole Fritz am Di 4. Mai 2021, 23:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 37 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Nicole Fritz hat geschrieben: Di 4. Mai 2021, 23:01 ...
löschen? Warum? Stammt das Zitat etwa nicht von Galilei? Falls ja, würde mich interessieren, von wem es wirklich ist.
....
Liebe Nicole, ich meinet den Post Nr 36. Ich hatte leider den gleichen Beitrag zweimal gepostet.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 38 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Christel_Inter hat geschrieben: Di 4. Mai 2021, 12:13
kendra hat geschrieben: Di 4. Mai 2021, 08:04 von Max Planck ist überliefert, dass die Wissenschaft uns sagt, was wir wissen können und die Religion uns sagt, wie wir uns benehmen sollen!
Volltreffer - und die(se) Ethik ist der notwendige zweite paralelle Weg für mich als Menschen.
Aus meiner Sicht leider etwas zu kurz gedacht. Denn die Quelle von Religion, oder allgemeiner: von Glaubensideologien, ist stets reine Annahme. Also ein willkürliches Denkkonstrukt ohne jegliche Beweiskraft und damit quasi willkürlich. Das zeigt ja auch die Vielfalt der Glaubensideologien, die alle mehr oder weniger einer "Eingebung", "Schauung"(Steiner) oder ähnlichem entstammen. Je unbeweisbarer die Quelle, desto willkürlicher die Sätze. "Gott hat zu mir gesprochen"(Moses, etc.) oder "ein Engel hat es mir diktiert"(Mohammed, Jeanne d'Arc, Smith) sind dafür prima. Mythen und Legenden gehen aber auch.

Daraus etwas abzuleiten kann zufällig sinnvolle Ergebnisse bringen, aber eher nicht weil es irgendeine Form faktischer Wahrheit enthielte, sondern weil sich darin die zugrundeliegende persönliche Moral(1) der jeweiligen Interpreterperson spiegelt, die auch ohne die metaphysische Komponente auskommen könnte. Aber mit antiken Zitaten, vielfach übersetzt, sorgfältig cherry picked und aus ihrem historischen Kontext gerissen, wirkt es natürlich häufig überzeugender (->Autoritätsargument (logischer Fehlschluss)).

Diese persönliche Moral kann zum Beispiel grundsätzlich menschenfreundlich ausgerichtet sein. Oder eben nicht. Als Folge kann praktisch jede Glaubensideologie beliebig gefärbt werden. Entweder für solidarisches Verhalten oder Massenmord.

Und das macht Glaubensideologien doppelt gefährlich. Sie wirken auf den ersten Blick überzeugend, können mühelos bis zu Exzessen alles rechtfertigen ("the greater good", "deus vult") und sind durch ihre metaphysische Herkunft nicht diskutierbar. D.h sie können weder bewiesen, noch widerlegt werden und entziehen sich damit der Frage, ob das, was sie behaupten und prognostizieren überhaupt stimmt.

Die zweite Gefahr ist die Starrheit von Glaubenssystemen. Sie kommen aus anderen Zeiten, in denen viele Aufgabenstellungen von heute einfach undenkbar waren. Pluralität, Diversität, wissenschaftlcihe Machbarkeit. Das Beharren auf alten Lebensformen einfach weil es in dem Buch so steht(s.o.), bewirkt massiv unnötige Konflikte und Leid, die durch scharfes Nachdenken über einen menschenfreudnlichen Umgang miteinandere leichter zu lösen wären.

Planck hat also schon in gewisser Weise recht, falls er das je so gesagt hat: Religion sagt, wie wir uns benehmen sollen. Aber sie entzieht sich der Diskussion darüber, ob das, was sie uns sagt, überhaupt gut und richtig ist, bzw nach welchen Kriterien. Schlimmer noch: Die Grundlagen ihrer Aussagen sind willkürlich, widersprüchlich und zu einem großen Teil schlicht falsch (oder einfach zu simpel).

Im Sinne des Thread-Themas wäre also meines Erachtens richtiger zu formulieren: Mit einer ethisch sauberen, menschenfreundlichen Moral gelesen, kann die Bibel menschenfreundlich ausgelegt werden. Aber dann braucht 1 sie eigentlich auch gar nicht mehr, weil ja eh das rausgepickt wird, was zur eigenen humanistischen Moral passt.

(1) Moral und Ethik sind in der Philosophie nicht das gleiche. Moral sind spezifische Normensysteme, Ethik das Nachdenken über Moralsysteme. In der Alltagssprache werden die beiden leider häufig synonym verwendet, was bei dieser Diskussion schnell schiefgehen kann.
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 39 im Thema

Beitrag von Christel_Inter »

Ich kann mich wiederholen... - VOLLTREFFER: Religion geschieht aus den Individuum heraus - aus purer (Hin-)Ein-Sicht. - der Begriff deutet es schon an: lateinisch = religio - > gewissenhafte Berücksichtigung, Sorgfalt - bedenken, achtgeben... - darum ist auch eine Glaubensauseinandersetzung spannend, solange auf den Seiten der Disputanten die Offenheit besteht, den anderen in seiner anderen Ein-Sicht zu aktzeptieren. Hier greift die Tolerenzformel "Ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzten, dass du es sagen darfst." (Voltaire) - - Machtbesessenen geht diese Freiheit schnell zu weit. Dass in dieser Toleranz auch die Gefahr des Missbrauchs schon um die Ecke schaut... bekommen wir aktuell extrem viel vorgeführt.
Von daher freut es mich, dass es in allen mir bekannten Weltanschauungen doch mehr Menschen gibt, die sich "ihrer Sache vertrauensvoll sehr sicher" sind, und dennoch den anders Glaubenden und Denkenden anerkennen und in Schutz nehmen.

Was Mose am "sich nicht verzehrenden Busch" in sich wahrnahm, werde ich ihm nicht mal im Traum absprechen; was von dem Seher Bileam (ein wunderbares Lehrmärchen) erzählt wird, ist so lebensnah, da braucht es noch nicht einmal diese eine konkrete Religion; die Postkarte an den feinen Herrn Philemon ist die höchst persönliche Mitteilung unter guten Freunden;...

Das Fatale an uns Menschen ist (und da kommen wieder die Paradies-´Bäume ins Denkspiel), dass wir erst zu unserer religiösen Gedankenwelt diesen und jenen Menschen gewinnen, auch darauf zu vertrauen und dann zementieren wird Dogmen. Sie können noch so absurd sein, sie werden brutal eingefordert. Wir schaffen es einfach nicht, eher auf die Einteilung GUT und BÖSE zu verzichten, als Menschen zu vernichten (Kain & Abel) - Wo beginnt in alle dem die Religion? - IN MIR oder IN DIR. - Das WIR ist da schon nur eine Annäherung und jede Vereinnahmung birgt den Konflikt in sich!

Ich versuche jetzt das BAUCHGEFÜHL einzubringe... Was tun wir, wenn wir merken, hier ist mein (anderes) Handeln / Denken erforderlich - - wie reagieren wir, wenn wir dem Bauchgefühl nicht folgten und das Ergebnis betrachten - - wie reagieren die Menschen um uns, wenn wir dem eigenen Bauchgefühl folgen und damit als Störenfried die Gemeinschaft stören? - - Wo sitzt der Antrieb, die Quelle der Inspiration für das Bauchgefühl? - - ich gebe eine These ins Spiel: Aus meiner Religion heraus habe ich die Kraft, das in mir Wahrgenommene zu veräußern.
Da ich mich wirklich zu wenig mit der "Börse" auskenne, traue ich mich "Trotz dem", das Leben rund um die Börse als Religion zu bezeichnen. Und das meine ich absolut nicht abwertend. Um mit Wertpapieren zu meinem Nutzen umgehen zu können, muss ich ein großen Schatz an Informationen in mir wissen. Und diesen Informationen muss ich vertrauen. Dazu gehört dann auch die Entscheidung, will ich Käufe auch mal in aller Ruhe beobachten, oder geht es mir um schnelle Veränderungen... ich muss mich auf dem Laufenden halten, benötige das vertrauensvolle Zusammenspiel mit anderen, auch mit den Informanten... - - Ich Ketzer von draußen könnte jetzt hingehen und darüber herzlich lachen... - doch was habe ich davon? Genugtuung? mehr aber auch nicht... - - - denn ich darf nicht vergessen, dass ich um die nächste Ecke herum sogar auf die angewiesen bin, die an die Börse glauben... - - - allein ein Augenzwinkern des sinkenden Vertrauens kann zu enormen Erschütterungen führen... - - - Da ist mir MEIN Glaube doch wichtiger, mit dem ich siegessicher sagen kann ICH BIN GETAUFT. - - und wer weiß, vielleicht hoffen auch andere darauf, dass ich nicht in diesem Glauben wanke. - - ich WEISS es nicht.
Ich verkleide mich nicht, ich kleide mich täglich nach meinem Geschmack...
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 40 im Thema

Beitrag von Christel_Inter »

Jasmine hat geschrieben: Di 4. Mai 2021, 22:41 Ich habe die Bibel gelesen und versucht zu verstehen, ist aber schon ca. 12 Jahre her und dauerte sehr lange. Manchmal war es nicht leicht und ich musste offen sein für die Worte. Aber ich glaube das ich sie nochmal lesen werde um sie besser kennen zu lernen und zu verstehen. Aber dazu benötige ich die Lust und die Zeit. Vielleicht lese ich sie im nächsten Winter.
Ist das nicht unsäglich schwer? - Die Bibel ist ja nicht mal in der Reihenfolge geschrieben, wie sie geordnet wurde, ihr fehlen Schriften und (wie Luther es ausdrückte) es sind auch wirklich fragwürde Texte in ihr eingebunden. - - Ich habe mir das Lesen der Bibel bislang erst einmal angetan. Jedes Mal nur ein Buch, dann nicht das nächst folgende, sondern willkürlich eines weiter hinten oder eines von weiter vorn. - und all zuoft musste ich dem dem Finanzminister aus Äthiopien zustimmen, der schon beinahe frustriert kurz vor Gaza sagte "Wie soll ich das verstehen, wenn mir keiner hilft!" - Denn geschrieben wurden die Texte ja nicht für uns Menschen um 2000, sondern für eine ganz gezielte Adresse. - -
Üb-ersetzen oder meinet wegen auch Üb-ertragen - - ganz interessant wird es mit einem jeweils versetzt des Trennstrichs um zwei Buchstaben nach rechts oder gar eines jeweils zweiten Trennstrichs - - dann wird die Spannung beim Lesen noch größer.
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 41 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Christel_Inter hat geschrieben: Mi 5. Mai 2021, 11:16 ...
Ist das nicht unsäglich schwer?......
Liebe Christel, leicht oder schwer wie soll ich das beantworten? Ich sehe es etwas anders: Ich stelle mir eine Aufgabe und am Ende erreiche ich das Ziel. Beim Lesen der Bibel wird der Weg das Ziel sein. Lesen kann ja für mich gesund sein und die Verarbeitung der Texte mein Gedächtnis trainieren. Ich werde erkunden wie mich die Texte in meinem Leben weiterbringen. Über das gelesene werde ich nachdenken müssen, hinterfragen und mit meiner Menalee darüber diskutieren. Das sehe ich als für mich förderlich an. Auch werde ich mir dabei Notizen machen Textstellen markieren usw. Daher nehme ich mir diese große Aufgabe für den Winter vor. Steht schon auf meiner ToDo Liste für den Winter. Allerdings setze ich mich zeitlich nicht unter Druck, es soll mir ja auch Spaß machen.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 42 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Christel_Inter hat geschrieben: Mi 5. Mai 2021, 11:03Ich kann mich wiederholen... - VOLLTREFFER: Religion geschieht aus den Individuum heraus - aus purer (Hin-)Ein-Sicht. - der Begriff deutet es schon an: lateinisch = religio - > gewissenhafte Berücksichtigung, Sorgfalt - bedenken, achtgeben... - darum ist auch eine Glaubensauseinandersetzung spannend, solange auf den Seiten der Disputanten die Offenheit besteht, den anderen in seiner anderen Ein-Sicht zu aktzeptieren.
Soweit gehe ich mit. Aber das funktioniert ja nur solange friedlich, wie die persönlichen Ansichten und Moral nicht gegen andere durchgesetzt werden. Prominentes Beispiel sind religiös geprägte Politikys, die anderen Menschen Rechte vorenthalten oder beschneiden, einzig begründet durch ihre religiösen Ansichten. Einfluss religiöser Vertretungen in öffentlichen Gremien - Rundfunkräte zB - generell ist auch äusserst problematisch. Aber es wirkt auch auf viel kleinerer Ebene. Beim Umgang in Familie, Job, Schule/Kita, Krankenhäusern.

Sprich. Mir fehlt vielfach der Grundkonsens und die Bereitschaft, die persönlichen Glaubenssätze zurückzustellen, wenn es um die Allgemeinheit geht. Zu viele Menschen wollen ihre willkürlichen, faktenfernen, sich gegen jede rationale Diskussion abschirmenden Überzeugungen zum allgemeinen Maßstab erheben. Nicht nur religiöse.

Statt "du darfst" höre ich zu viel "du sollst", auch wenn es die eigenen Freiheiten und Möglichkeiten überhaupt nicht betrifft.

Die positiven Beispiele, die Du nennst ...
Christel_Inter hat geschrieben: Mi 5. Mai 2021, 11:03Von daher freut es mich, dass es in allen mir bekannten Weltanschauungen doch mehr Menschen gibt, die sich "ihrer Sache vertrauensvoll sehr sicher" sind, und dennoch den anders Glaubenden und Denkenden anerkennen und in Schutz nehmen.
... haben ihre Basis meiner Ansicht nach eben nicht wegen der jeweiligen Religion, sondern weil die betreffenden Menschen von sich aus, durch Erziehung, Erfahrung, Einsicht, wasauchimmer menschenfreundlich ausgerichtet sind. Von daher reagiere ich beim Anspruch von Glaubensideologien generell alarmiert, wenn sie das "du sollst" definieren wollen oder ihnen diese Macht zugesprochen wird.
Christel_Inter hat geschrieben: Mi 5. Mai 2021, 11:03Ich versuche jetzt das BAUCHGEFÜHL einzubringe... Was tun wir, wenn wir merken, hier ist mein (anderes) Handeln / Denken erforderlich - - wie reagieren wir, wenn wir dem Bauchgefühl nicht folgten und das Ergebnis betrachten - - wie reagieren die Menschen um uns, wenn wir dem eigenen Bauchgefühl folgen und damit als Störenfried die Gemeinschaft stören? - - Wo sitzt der Antrieb, die Quelle der Inspiration für das Bauchgefühl? - - ich gebe eine These ins Spiel: Aus meiner Religion heraus habe ich die Kraft, das in mir Wahrgenommene zu veräußern.
Oder es ist anders herum, und Du findest in (einigen) Texten Deiner Religion Deine eigenen Gedanken und Weltsichten adäquat formuliert. Deshalb ergibt sich für Dich akzeptabler Sinn daraus. Also Ursache und Wirkung vertauscht. Die Sozialisierung in einer stark durch diese Religion gerprägten Gesellschaft dürfte auch eine gehörige Rolle spielen.

Es wäre aus meiner Sicht aber ein fataler Fehlschluss, aus "dies hier klingt gut und stimmig für mich" zu schliessen, dass die anderen Teile der gleichen Religion deshalb auch irgendwie stimmen würden - oder auch nur ansatzweise sinnvolle Wahrheit enthalten. Genau das passiert aber: Massenhaftes non sequitur zum Leidwesen anderer.

Fazit: Religion ist eigentlich nur solange akzeptabel, wie sie absolut Privatsache bleibt und nicht ungefragt auf andere angewandt wird. Nicht mal auf die eigene Familie und schon gar nicht institutionalisiert. Genau das ist aber schon aus Prinzip quasi unerreichbar, weil die allermeisten Menschen ihr Handeln und Denken nicht zugunsten anderer von ihren Glaubenssätzen trennen können.
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 43 im Thema

Beitrag von kendra »

Hallihallo,
das ist ja eine muntere Diskussion.
Jaddy hat geschrieben: Mi 5. Mai 2021, 02:21 Denn die Quelle von Religion, oder allgemeiner: von Glaubensideologien, ist stets reine Annahme. Also ein willkürliches Denkkonstrukt ohne jegliche Beweiskraft und damit quasi willkürlich.
Die Quelle von Religion: eine Annahme oder Willkür!?
Nein, das ist mir zu theoretisch. Ich denke, es gab und gibt viele Fragen, auf die Menschen in ihrem Alltag Antworten gesucht haben und immer noch suchen. Und Menschen suchen bzw. brauchen einen Orientierungsrahmen (über die Gesetzbücher hinaus), um miteinander leben zu können. Da Menschen soziale, empathiefähige und vernunftbegabte Lebewesen sind, geben sie sich auf dieser Basis Regeln, die je nach Zeit und Perspektive unterschiedlich ausfallen können.
Ich finde aber, dass man sich gut auf Nächstenliebe, Wahrheit, Freiheit und Gerechtigkeit, als Grundpfeiler für ein gelingendes Miteinander einigen kann.
Religion ist sicherlich Privatsache, wenn es um Gottesbild, Rituale und Gebete geht. Problematisch wird es, wenn Religion nur wegen der Gruppenzugehörigkeit angenommen und dann alles kritiklos übernommen wird.
Letzte und entscheidende Instanz muss das persönliche Gewissen sein.
Nicht nur Karl Barth forderte, dass politische Entscheidungen auf Basis des Evangelium zu treffen seien.
Die Propheten in der Bibel haben stets Fehlentwicklungen angesprochen und Umdenken gefordert.
Somit, um zurück auf die Bibel zu kommen, ist es m.E. sinnvoll sich mit der Bibel auseinanderzusetzen.
Da wir an jedem Sabbat einen Abschnitt der Thora lesen, sind uns die recht altbacken klingenden Formulierungen geläufiger. Für mich ein Gewinn.
Liebe Grüße und einen wundervollen Tag
Shalom
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 44 im Thema

Beitrag von Christel_Inter »

super! - so kurz möchte ich das auch schaffen!
Shalom
Christel grüßt
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 45 im Thema

Beitrag von Christel_Inter »

Jaddy hat geschrieben: Mi 5. Mai 2021, 13:19 Fazit: Religion ist eigentlich nur solange akzeptabel, wie sie absolut Privatsache bleibt und nicht ungefragt auf andere angewandt wird. Nicht mal auf die eigene Familie und schon gar nicht institutionalisiert. Genau das ist aber schon aus Prinzip quasi unerreichbar, weil die allermeisten Menschen ihr Handeln und Denken nicht zugunsten anderer von ihren Glaubenssätzen trennen können.
Jaddy, was war eher das Ei oder Henne?
ich versuche es jetzt aber auch nur Kurz: Du wirst das Reden und Handeln eines Menschen nicht von seiner Ideologie[r] oder Religion trennen können. - Allein der Begriff "Friede" reicht auf diesem Globus aus, um Deiner Einstellung einen Spiegel vorzustellen. Aus dem Reden was/wann/wie Mensch Frieden beschreiben erleben, lässt sich nicht wirklich die Wurzel in diesem Menschen erkennen. - Schaue ich mir meine ersten Ansprachen aus den Jahren 1969/70 an, schüttele ich heute zwar den Kopf und kann doch sagen, genau das bin ich 1970 (nicht: "das war ich"). Und heute sind meine Denkwege und Gedanken zum selben Stichwort, Ausgangspunkt ganz andere. Religion ist das, was in mit mir wächst. Und Doch staunte ich schon manches Mal, wenn ich auf ältere Fixierungen von mir stoße... und kann sagen: "genau so!"
Unter anderem wegen einer Exegese empfahl mir 1970 der zuständige Dozent, ich sollte meinen Berufswunsch an den Nagel hängen, ich eignete mich mit solchen Aussagen nicht für diesen Beruf... Ein damals von mir ins Vertrauen gezogener viel älterer Dozent, besah sich meine Arbeit, las die Beurteilungs-Notizen und sagte nur leise, "jaja, das ist noch eine junger Streber, sehen Sie es ihm nach, Ihre Aussagen sind schon recht eigenwillig, aber sie lassen sich nicht widerlegen!" - - Heute: In einem neueren Kommentar las ich eine Darstellung, die meiner Darstellung vom Inhalt her sehr verwandt ist... und was sagt mir das? - Jeder hat irgendwie recht, aber ich muss das dem anderen nicht aufdrücken!
Ich verkleide mich nicht, ich kleide mich täglich nach meinem Geschmack...
Mir geht es einzig darum, mir mein ICH BIN ICH zu bewahren und mich als ICH in dieser Welt zu zeigen.
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