Mein Weg
Mein Weg - # 9

Lebensplanung, Standorte
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Andrea aus Sachsen
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Re: Mein Weg

Post 121 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Danke Magdalena für deine informativen und anschaulichen Urlaubsberichte!
In Passau war ich vor 5 Jahren schon mal und hatte darüber auch hier berichtet: viewtopic.php?p=134008#p134008
Eine sehr schöne Stadt – an den Dom und das Glasmuseum kann ich mich noch bestens erinnern. Letzteres bestach durch eine schier unerschöpfliche Vielfalt an Formen und Farben, welche die Glasmacherkunst vergangener Epochen hervorgebracht hat.
Ich hoffe, dein bzw. euer Urlaub ging genauso erlebnisreich weiter wie er begonnen hatte.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 122 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Liebe Andrea,

ja wir haben auch in den folgenden Tagen noch einiges unternommen. Um nochmal auf das Glasmuseum zurück zu kommen. Du kennst es, wie Du schreibst. Wir haben darüber die Zeit vergessen. Farbiges Glas, bemaltes Glas und die vielen Formen aus verschieden Epochen. Frau kommt aus dem Staunen nicht heraus.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 123 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

heute geht mein Bericht weiter.

Dieser Tag sollte wieder ein tierischer Tag werden. Es geht nach Lohberg in einen Tierpark. aber erst einmal haben wir nicht richtig auf die Beschilderung geachtet, typisch Frau eben, und sind in voller Fahrt an dem Tierpark unter Einhaltung der Geschwindigkeit vorbeigerauscht. Wir waren schon lange aus dem Ort wieder hinaus, es kam uns spanisch vor, weil plötzlich keine Ausschilderung des Tierparks zu sehen war. Auch unser Navi wollte den Tierpark nicht finden. Bei der nächsten Gelegenheit wenden. Wir standen mitten im Wald, aber immer noch auf einer öffentlichen Straße. Wieder zurück nach Lohberg, war unsere Eingebung. Doch irgendwie müssen wir wieder an dem Tierpark vorbeigefahren sein. Dann entdecken wir wieder die Ausschilderung. Nochmal zurück, und jetzt sehen wir einen Wegweiser zum Parkplatz. Es waren noch genügend Parkflächen frei. Angekommen, was benötigen wir. die Fotoausrüstung muss unbedingt mit. Nochmal überprüfen ob Frau nichts vergessen hat. So kommen wir an das Kassenhäuschen.

Der Tierpark ist nicht der Größte, aber dennoch gibt es hier viel zu sehen und zu erleben. Vor allem Tiere die hier mal heimisch waren oder es jetzt mehr oder weniger sind .Es bieten sich reichlich Fotomotive. Zu Hause werde ich daraus einen Kalender gestalten. Und begegnen Ziegen und Elche. Bei den Elchen gab es dieses Jahr Nachwuchs. Und dann kommen wir zu den Waschbären. Ja es sind Zugereiste, die einige Schäden anrichten. Und dennoch bleiben gerade hier viele Besucher lange stehen, um den Tieren beim Spielen zuzusehen.
Magdalena und der Waschbär2.jpg

Als nächste Tiere können wir vor allem die heimischen Vögel des Bayrischen Waldes unser Aufmerksamkeit schenken. Durch den Bayrischen Wald streifen auch Wildkatzen und Luchse. ihnen begegnen wir in den Anlagen, die die natürliche Beschaffenheit des Parks nutzen. Wieder nach Deutschland zurückgekehrt ist der Wolf. Hier gibt es ein ganzes Rudel Wölfe, welches entdeckt werden will. Noch hält das Wetter aus. Doch es kündigt sich bald neuer Regen an, als wir fast unseren Rundgang durch den Tierpark beendet haben. So erreichen wir noch trocken unser Auto.
Als dann der Regen heftiger wird. Was machen wir jetzt. Gina hat bei einem unserer ersten Fahrten das Glasdorf entdeckt. Inzwischen wissen wir in welchem Ort das Glasdorf zu finden ist. Sehr weit brauchen wir dafür nicht zu fahren.
Im Glasdorf7.jpg

Das Glasdorf ist vor allem ein Einkaufszentrum mit dem Schwerpunkt Glas. ich schrieb es ja schon an anderer Stelle, dass in der Region die Glaskunst zu Hause ist. Aber es sind auch Anbieter aus anderen Gegenden mit ihren Waren hier vertreten. Ja und rein zufällig waren mir vor meinem Urlaub einige Weingläser zu Bruch gegangen. Und ich brauchte ja die Gläser jetzt nicht schleppen. Also die Gelegenheit genutzt und zugeschlagen. Nein nicht auf die Gläser, die möchte ich heil nach Hause bringen. Aber ich fand hier passendes für zu Hause. Aber auch wer nicht kaufen möchte, der konnte sich hier umschauen und staunen. So zeigte ein Glasbläser hier seine Handwerk.
Nun kamen wir noch an einem Trachtengeschäft vorbei. Gina war hier auf der Suche etwas Schönes zu finden. Nur fallen gerade in Trachtengeschäften die Größen oft sehr eng aus. Ich kenne es aus eigner Erfahrung. Wenn ich bei meinem Dirndl auf die eingenähte Größenangabe schaue, kann mir schon der Appetit vergehen. Und dann führten die meisten Geschäfte nur kleine Größen. So schonten wir wenigstens unseren Geldbeutel.

Viele liebe Grüße Magdalena
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Lebe jeden Tag.
ChristinaF
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Re: Mein Weg

Post 124 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Dank dir für die Fortsetzungen deines Reiseberichts. Und auf den Bildern schaust du richtig super chick aus.
LG Christina
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 125 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Liebe Christina,

Danke für das Kompliment. Du weißt aber nicht wie viele Bilder ich aussortiert habe. Mal der Blick zu streng, dann wieder zu wenig Licht und die Aufzählung liese sich fortsetzen. Gut das Frau nicht mehr warten muss bis der Film entwickelt ist. Auf der Speicherkarte genügend Platz ist, um mehrere Aufnahmen zu machen. Und die nicht gelungen Bilder rechtzeitig löschen, bevor sie in unrechte Hände gelangen.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
ChristinaF
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Re: Mein Weg

Post 126 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Liebe Magdalena,
grins. Geht mit genauso mit der Aussortiererei. Und irgendwie habe ich dabei das Gefühl, dass Frauen andere "Maßstäbe" beim Löschen der Bilder anwenden, als Männer. Ich tu mich ehrlich hart, Bilder einfach so zu löschen. Aber irgendmal muss es einfach mal sein.
LG Christina
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 127 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

nun geht mein Bericht weiter.
Am heutigen Tag sollte der Regenschirm unser ständiger Begleiter sein. Was unternehmen wir an so einem Tag. Da bleibt nur in eine Stadt zu fahren und sich den Tag im Museum zu verdingen oder eine Shoppingtour. Oder besser beides! Nur wohin, war die Frage. Wir suchten uns Straubing aus. Hier gibt es das Gäubodenmuseum Straubing. Was uns erwartete wussten wir nicht.

www.gaeubodenmuseum.de/index.cfm?resid= ... 2&skt=4013

Wetterfest eingepackt und mit Regenschirm bewaffnet fuhren Gina und ich nach Straubing. Straubing liegt, wie könnte es anders sein an der Donau. Warum erfuhren wir später im Museum. Doch erst einmal wieder die lästige Parkplatzsuche. Dabei machten wir eine kleine Stadtrundfahrt durch die historische Innenstadt, unfreiwillig. Endlich ist eine freie Lücke auf einem kleinen Parkplatz gefunden. Und wir müssen uns nicht gleich festlegen, wie lange wir hier bleiben wollen. Woher soll eine Frau auch wissen, wie lange sie braucht, um alles wichtige zu erledigen. Unser Weg zum Gäubodenmuseum führt uns durch kleine Gassen mit ebenso kleinen Geschäften.

Wir sind froh endlich im Museum angekommen zu sein, denn unerbittlich scheint Petrus an diesem Tag die Menschheit mit seinen feuchten Gaben zu beglücken. Gleich am Eingang können unsere nassen Schirme abstellen. Dann tauchen wir ein in die Geschichte von Straubing. Straubings Vergangenheit geht weit zurück in die Altsteinzeit mit der ersten Besiedlung. In der Römerzeit entsteht auf dem heutigen Gebiet von Straubing ein militärischer Standort an der Donau. Später siedeln sich die Bajuwaren an, die ersten Bayern. Straubing entwickelt sich und es entstehen Feste für die Bevölkerung, die auch heute noch gepflegt werden. Das Gäubodenfest zählt dazu. Und schon immer wird sich für so ein Fest die Festtracht herausgeholt. So verwundert es nicht, das sich in Straubing auch viele Geschäfte mit Trachtenmode finden lassen. Doch nach so viel Kultur wollen wir uns stärken. Eine Kleinigkeit nur, und aber regional sollte es sein. Eine Leberknödelsuppe ist es geworden.

Dann stürmten wir die Modeläden. Gut nicht ganz so wild. Gina war ja auf der Such nach einem Dirndl. Nur ist es schwer in der passenden Größe etwas zu finden. Es gibt zwar eine reichlich Auswahl, aber meist in kleinen Größen. Die etwas kräftigere Frau hat das Nachsehen. Ein letzter Versuch in einem kleinen Geschäft, welches uns schon bei dem Weg zum Gäubodenmuseum aufgefallen ist. Die Verkäuferin war mir mit der Dekoration der Schaufenster aufgefallen. Auch die Verkäuferin konnte sich an uns erinnern, wie wir die Auslagen betrachteten. Hier war es irgendwie anders. Die Verkäuferin war freundlicher und hilfsbereiter als in den anderen Geschäften davor. Auch ich ging die Warenträger ab, um etwas für meine Freundin zu finden. Nur schien es wieder nicht die richtige Größe zu sein, als ich mit dem Dirndl ankam. Da meinte dann die freundliche Dame, ob ich denn nicht das Dirndl probieren möchte. Der Funke war übergesprungen. Probieren konnte ich es ja mal. Und es passte sehr gut. Nur eben hatte ich in dem Moment keine passende Bluse an. Die Verkäuferin schritt mit mir zu den Dirndblusen. Sie zeigte mir, welche Bluse dazu gut ausschauen möge. Nochmal zurück die Bluse anziehen und das Dirndl. Noch kämpfte ich mit mir. Doch ich gefiel mit zu sehr in dem Dirndl. Dann die Frage nach dem Preis. Das Dirndl war stark, um nicht zu sagen sehr stark reduziert. Da war die Entscheidung für mich gefallen. Und das wichtigste, auch meine Freundin Gina ging nicht mit leeren Händen nach Hause. Die Verkäuferin bat ich noch schnell ein Foto zur Erinnerung in dem Geschäft zu machen. Gern war sie dazu bereit. Hatten wir doch mit unseren Einkäufen für reichlich Umsatz gesorgt.
Magdalena beim Dirndlkauf 3.jpg
Dann die bange Frage, hast du dir gemerkt, wo unser Auto steht. Zum Glück sind die Wege in der Innenstadt von Straubing nicht sehr lang. Ausgestattet mit Einkaufstüte und Regenschirm liefen wir zum Parkplatz. Wohin mit dem nassen Schirm. Schnell noch den Automaten gesucht und mit Münzen gefüttert, so ging es zurück nach Neuenkirchen beim heiligen Blut. Hier regnete es zumindest bei unserer Ankunft nicht mehr.


viele liebe Grüße Magdalena
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Lebe jeden Tag.
ChristinaF
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Re: Mein Weg

Post 128 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Wie immer lese ich deinen Reisebericht sehr gerne und freu mich mit dir, dass du das Dirndl gekauft hast. Es steht dir einfach ausgezeichnet. (he)
LG Christina
Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 129 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

heute folgt der letzte Teil meines Berichtes über den Urlaub mit Gina.

Unser letzter gemeinsamer Ausflug führt uns zunächst nach Zwiesel. Vorbei geht unsere Fahrt am Großen Arber, der tief in den Wolken liegt und am Großen Arbersee. In Zwiesel ist das Waldmuseum unser erstes Ziel. Wieder mussten wir suchen, bis wir das Museum fanden. Die Beschilderung war etwas verwirrend. so kamen wir nicht umhin eine Frau, die uns entgegenlief, zu fragen. Dann war es geschafft. Am Eingang konnten wir Überflüssiges in kleinen Gepäckfächern einschließen. Im Waldmuseum lernten wir die Geschichte der Region um Zwiesel kennen. Alles ist eng mit dem Glasmacherhandwerk verbunden. Und die Menschen lebten sehr mit der Natur, waren sie doch auf die Gaben des Waldes angewiesen. Holz benötigte man für die Brennöfen. Sand und andere Rohstoffe zur Glasherstellung. Am Anfang der Ausstellung ging es entsprechend um die hier vorhandene Flora und Fauna.
Wie lebten die Menschen zusammen. Dies wurde unter anderem anschaulich in einem nachgebauten Glasmacherdorf erklärt. Und was wäre die Ausstellung, ohne auch die so entstandenen Produkte zu zeigen. Zum Schluss der Ausstellung wurde eine Verbindung in das Heute ermöglicht. So stammten auch Sportler und besondere Künstler aus der Region.

Nach so viel Kultur wollten wir uns noch über die Röstung von Kaffee in einer Schaurösterei informieren. Doch hier hatten wir die Rechnung ohne Corona gemacht. Eine Vorführung der Schaurösterei war nicht möglich. Doch auch ganz geschlossen war die Rösterei nicht. Der Verkauf und ein kleines Café war zum Besuchen offen. Und obwohl ich eine gute Kaffeetrinkerin bin, merkte ich hier, wie wenig ich über Kaffee wusste. Auch über die verschiedenen Anbaugebiete und deren Sorten, gab es Informationen. Auch was der teuerste Kaffe ist, erfuhren wir hier. Warum der Katzenkaffee, so nennt er sich wirklich, so teuer ist. Beim Katzenkaffee wird die Kaffeefrucht von einer Katzenart vom Strauch gepflückt und verspeist. Die Katze ist das Fruchtfleisch und scheidet die Kaffeebohne aus. Wem dann das noch schmeckt, denke ich mir. Wir probierten einen Kaffee und nahmen auch eine oder waren es zwei Packungen mit nach Hause. Aber keinen Katzenkaffee nahmen wir mit. Auf der Rückfahrt legten wir noch einen Stopp am Großen Arbersee ein.

Das Wetter war noch immer nicht berauschend. Doch wollten wir wenigstens einmal um den Arbersee laufen. Ich trug dazu extra die passenden Schuhe, Pumps. Meine Füße und die Pumps überstanden den Weg dennoch. Die uns Entgegenkommenden waren sehr freundlich. Ob sie meine passenden Wanderschuhe bemerkt haben?
Der Arbersee13.jpg
Der Arbersee 12.jpg
Wieder am Ausgangspunkt der kleinen Wanderung um den Arbersee angekommen, verlangte es nach einer Rast. Und wie zufällig ist hier eine Rasthaus, das obligatorische Warten am Eingang und die Einweisung wegen Corona sind wir inzwischen gewohnt. Ich bestellte mir einen Apfelstrudel mit Vanilleeis. Doch was brachte die Bedienung, einen Apfelstrudel mit Vanillesauce. Den Strudel ließ ich zurückgehen. Dann bekam ich doch noch meinen bestellten Strudel mit Eis. Dann ging es leider zurück ins Hotel. Es folgte der letzte gemeinsame Abend mit Gina, meiner Freundin, die sich so eingesetzt hat, damit es mit diesem Urlaub trotz Corona was wird. Ich sage an dieser Stelle gleich noch einmal Danke, liebe Gina.

Am andern morgen noch vor dem Frühstück musste ich meinen Koffer packen. Einiges mehr geht mit auf die Reise nach Sachsen. Ein letztes Mal am Buffet anstehen. Nach dem Frühstück parkte ich mein Auto neben dem von Gina. wir konnten über eine Seitentreppe zu unseren Zimmern. Unser Gepäck ist verstaut. doch noch einmal gehen wir auf unsere Zimmer und vergewissern uns, haben wir nichts liegen gelassen. Gemeinsam gehen wir zur Rezeption unser Zimmerschlüssel zurückzugeben. Die letzte Rechnung noch bezahlen. Jetzt bleibt uns nur noch die Verabschiedung.

Wenn alles gut läuft, bin ich in vier Stunden wieder zu Hause. Zwei Pausen musste ich dann aber einlegen. Einmal war geplant, doch dann musste ich zwischendurch noch einmal für kleine Mädchen. Aber kurz vor Zwickau ging nichts mehr. Die Ansagen aus meinem Navi brachten mich an den Rand der Verzweiflung. Vollsperrung, nichts geht mehr. Ankunftszeit, nächster Tag. Das Telefon funktionierte wenigstens. Also meine Eltern angerufen, es könnte etwas sehr spät werden. Zum Glück aber lief dann der Verkehr wieder an. So war es Abendbrotzeit, als ich ankam.



Viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Mein Weg

Post 130 im Thema

Beitrag von gerda joanna »

Hallo Magdalena, bin erst jetzt auf deine Berichte gestoßen. Super, was ihr alles unternommenen habt. Und deine Erscheinung ist sehr ansprechend und nur auf den zweiten Blick erkennt der Wissende, was sich dahinter verbirgt. Eine Frage hätte ich noch:
Ist Gina auch CD oder wie immer man es auch nennen mag? Oder Bio Frau.
Alles Liebe Gerda
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.


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Re: Mein Weg

Post 131 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Liebe Johanna,

ich möchte mich zu erst bedanken für Antwort und das Kompliment.
Ja Gina ist auch CD. Nur ist sie nicht hier angemeldet und darum nicht mit auf den Bildern hier im Forum zu sehen.
Was es für mich ein wenig erschwerte die passenden Bilder für meine Beiträger herauszusuchen. Da wir zur Erinnerung
an die gemeinsame Zeit natürlich viel Bilder gemacht haben, auf denen wir Beide zu sehen sind.
Und ohne ihre Zustimmung werde ich diese Bilder hier nicht einstellen. Nicht das unsere Admina noch Ärger bekommt.

Und sicher möchtest du wissen wie wir uns kennen gelernt haben.
Ich bin , wie manche andere hier auch noch in einem weiterem Forum unterwegs. Da lasen wir gegenseitig unser Berichte.
Und bei einem Zufälligen Besuch von Gina an meiner damaligen Wirkungsstätte, begegnete ich ihr zum ersten Mal. Nur haben wir uns
da noch nicht gekannt und erkannt. Dies erfolgte später bei einem Besuch in ihrer Heimat.
Es war bei meiner Reise nach Kassel 2018.
Und daraus ist eine Freundschaft entstanden. Das ist die kurze Version.
so liebe Gerda ich hoffe ich konnte Deine Frage gut beantworten.

Viele liebe Grüße nach Tirol aus Sachsen von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Re: Mein Weg

Post 132 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Liebe Magdalena,
ganz lieben Dank für deine Reiseschilderungen aus Niederbayern. Ihr beide habt ja eine Menge erlebt und gesehen und euch trotz der vielen Rumfahrerei sicherlich gut erholt.
Ich freue mich schon auf weitere so gut geschriebene Reiseeindrücke.
Liebe Grüße
Christina
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Re: Mein Weg

Post 133 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Liebe Christina,

na ja, dass mit der Fahrerei hielt sich in Grenzen, da wir uns abwechselten. Und genau genommen gehörte die Region wohl noch zur Oberpfalz. Einige Abstecher führten dann nach Niederbayern. Ich glaube, da legen sie viel Wert drauf.

Bis zu den nächsten Reisebeschreibungen von mir dauert es noch etwas. Die Reisekasse muss wieder gefüllt werden. Aber wie Du, Christina, freue auch ich mich die Reiseberichte von anderen zu lesen. Vielleicht ergeben sich so Anregungen für eigene Unternehmungen.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Re: Mein Weg

Post 134 im Thema

Beitrag von gerda joanna »

Magdalena hat geschrieben: So 9. Aug 2020, 16:34 Liebe Johanna,

ich möchte mich zu erst bedanken für Antwort und das Kompliment.
Ja Gina ist auch CD. Nur ist sie nicht hier angemeldet und darum nicht mit auf den Bildern hier im Forum zu sehen.
Vielen Dank liebe Magdalena für die ausführliche Antwort. Schön, dass ihr einen gemeinsamen Urlaub machen konntet. Das wäre in dieser Konstellation auch ganz reizvoll für mich (ki) (yes)
Das andere Forum ist wahrscheinlich das mit T.... Da war ich auch mal, aber das ist mir ingesamt zu sexlastig.
Alles Liebe Gerda
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.


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Re: Mein Weg

Post 135 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,


wieder möchte ich etwas aus meinem Alltag schreiben.

Was ist bei mir seit dem letzten post geschehen? An dem Freitag, als die Hitze ins unerträgliche schien, war mal wieder Stammtisch. Luftige Kleidung musste her. Ich wählte eine weiße Bluse ohne Ärmel und eine bunten weit geschnitten Rock. Auf Strumpfhosen konnte gut und gern verzichtet werden. Aber selbst dass, war an diesem Abend noch zu viel an Kleidung. Auch im Lokal gab es kaum einen Hauch von Luftbewegung. Doch alle anwesenden Mädels ertrugen die Hitze tapfer. Einige von ihnen brachten einen Fächer mit. Schwitzte Frau nun wegen der Hitze oder der Anstrengung des Wedelns mit dem Fächer. Leider wartete für mich wieder am nächsten Tag die Pflicht. So konnte ich nicht den ganzen Abend bleiben.
Die ersten zwei Wochen im September bin ich im Urlaub. Aber ich bleibe zu Hause, denn einiges ist bei mir an Aufgaben liegen geblieben. Die gilt es nun abzuarbeiten. Aber auch für Freizeit beleibt genügend Zeit. So traf ich mich einen Abend mit lieben Kolleginnen, welche von Magdalena wissen. Doch ich ließ an diesem Abend Magdalena zu Hause. Sie kennen Magdalena nur aus Bildern und dem TV-Auftritt vom Oktoberfest 2019. Ich möchte das zarte Pflänzchen Verständnis für Transgender nicht überfordern. Mit Gesprächen konnte ich ja schon einiges bei den Kolleginnen erreichen. Auf der anderen Seite war mir auch wichtig zu zeigen ich bin nichts besonderes und mache weiterhin auch meine Arbeit. Im Laufe des Abends kam dann von mir der Einwurf mal einen Mädelsabend zu veranstalten. Und es ist wohlwollend aufgenommen worden.

Dann traf ich mich noch mit meiner Freundin Jessica aus Meißen. Wir verabredeten uns zu einem Besuch der Albrechtsburg und des Meißner Doms. Von Dresden fuhr ich zu Jessica, um sie abzuholen. Unterhalb des Burgberges konnte ich mein Auto in einem Parkhaus abstellen. Mit dem gläsernen Aufzug erreichten wir den Burghof.
Unser erstes Ziel ist die Albrechstburg. Hier liegt sozusagen die Wiege des heutigen Sachsen. Die Wettiner ließen sich auf der heutigen Albrechtsburg nieder und starteten die Besiedlung mit Gründungen von Siedlungen den Ausbau Sachsens. Erst später bauten sie Dresden als Residenzstadt aus. Meißen verlor an Einfluss nach der Reformation. Erst mit der Entdeckung des "Weißen Goldes" und der Gründung der ersten Porzellanmanufaktur in Europa, kam die Albrechtsburg wieder zu Bedeutung.
Innenhof.jpg
Am Einlass arbeitete eine ehemalige Kollegin von mir, welche aber Magdalena nicht kennt. So hat sie auch mich nicht erkannt. Über teils anstrengende Wendeltreppen gelangten wir in die einzelnen Etagen. Auf eindrucksvollen Gemälden waren die einstigen Herrscher der Albrechtsburg abgebildet. Ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit der hier gegründeten Porzellanmanufaktur. Auch über die Architektur des gesamten Baues und deren Kosten wurden wir informiert.
Dann gönnten wir uns eine Pause. In einem Lokal fanden wir auf einer Terrasse einen schönen Tisch, von wo aus wir einen Blick über die Dächer der Altstadt genießen konnten. Von der Frauenkirche am Marktlatz ertönte das Glockenspiel aus Meissner Porzellan zu uns herüber. Wir hatten uns reichlich gestärkt, um jetzt im Anschluss noch den Dom zu besichtigen. Im Dom sind viel der auf der Albrechtsburg residierenden Kurfürsten zu ihrer letzten Ruhestätte gebettet worden. Dann genießen wir noch den Ausblick von der Burg über das Meißner Elbtal. Noch ist ein wenig Zeit für eine Shoppingtour. In einem der Modegeschäfte gefällt mir ein Kleid. Doch da ist die Sache mit den Größen. Es sind italienische Größen, und mir ist das Kleid zu eng. Auf unseren weitern Weg durch die Meißner Altstadt laufe ich fast einer Mitarbeiterin der Manufaktur in die Arme. Hat sie mich erkannt? Ich glaube eher nicht. Doch ehe meine Kolleginnen unvorbereitet mit Fragen konfrontiert werden, tätige ich einen Anruf bei meiner verständnisvollen Kollegin. Ich muss an dieser Stelle hinzufügen, dass meine Kollegin und ich als Dienstleister für die Manufaktur arbeiten, ich gearbeitet hatte. Jetzt bin ich bei einem anderen Kunden eingesetzt.
Meißner Elbtal.jpg
Wir wollen noch gemeinsam zu Abend essen gehen. Bei einem Italiener lassen wir uns die Pizza schmecken. Dann bringe ich meine Freundin nach einem schönen Tag wieder nach Hause. Du für mich wird es Zeit zurück nach Dresden zu fahren. Warten hier noch meine Eltern auf mich, für die ich die Verantwortung trage.

Viele liebe Grüße Magdalena
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Lebe jeden Tag.
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