puh, wo fang ich jetzt schon wieder an?
Erst einmal, ich habe die letzten 2 Nächte nicht sonderlich gut geschlafen und wenn
hab ich ziemlich wilde Sachen geträumt-das nur als kleine Warnung..
die letzte Zeit war ich auch leicht reizbar-so hab ich eine Freundin rausgeworfen,
der ein er rausgerutscht ist-allerdings ganz unbedacht zum wiederholten Male..ja, klar,
kann sie ihrer Oma erzählen!
Als ich im April '18 das erste mal bei meiner Begleittherapeutin sass, habe ich mich selber
als trans* gelabelt.
In der Zwischenzeit habe ich mich festgelegt, dieses Label nach der GaOP nächstes Jahr
vollkommen abzulegen-so als Ziel quasi.
...leb doch einfach...
bei Diskussionen hier im Forum, ausserhalb in Discord und per whatsapp, aber auch im privaten
Umfeld begleitet mich immer mehr dieser Satz "leb doch einfach".
Oder erweitert "leb doch einfach was du bist, ohne ständig dieses trans* bei dir zu haben"
Das ist MEIN Leben, aber mein Leben ist nicht trans* - trans* ist ein Begriff, den ich dafür angenommen habe.
Ist dieses Label nicht zu mächtig? Für was brauche ich es für mein tatsächliches, alltägliches Leben?
Ich bin ein ganz normales Mädchen, eine Frau und trans* steht meinem tatsächlichen Leben im Weg.
Es nimmt mir langsam die gedankliche Freiheit, die es mir mal gab.
Ich bin nicht erst nach der GaOP eine vollwertige Frau, ich bin es jetzt, ich war es vorher-nur
das bei der Geburt zugewiesene biologische Geschlecht war leider aus der anderen "Abteilung".
Ich muss nicht warten, oder mir ein Ziel setzen, ich tue was ich tue weil ich bin was ich bin.
Ich für mich werde trans* jetzt die Macht nehmen, weil es zwischen mir und dem Frau-Sein steht.
Euch allen wünsche ich einen Guten Rutsch und wirklich alles, was ihr euch selbst für 2020,
für das neue Jahrzehnt, wünscht!
Feiert schön
Alles Liebe Marie