Gute Zeiten schlechte Zeiten
Gute Zeiten schlechte Zeiten - # 2

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Drachenfrau
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Re: Gute Zeiten schlechte Zeiten

Post 16 im Thema

Beitrag von Drachenfrau » Di 21. Mai 2019, 13:17

MichiWell hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 13:05
Ulla, du bist wie Frieda Buddhistin, solltest es doch besser wissen, ......
Hallo Michi,

ich bin KEINE BUDDHISTIN und werde es auch nie werden.

Wenn du genau gelesen hättest, dann hättest du mehr als das gelesen, was du lesen wolltest.
Wenn Frieda sich angegriffen fühlt, dann möchte ich von ihr ihre Gefühle und Gedanken erfahren und mich mit ihr auseinander setzen.

Viele Grüße,
Ulla
Je mehr ich in Verbindung mit mir selber bin, desto leichter löse ich meine „Probleme“.

Diva
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Re: Gute Zeiten schlechte Zeiten

Post 17 im Thema

Beitrag von Diva » Di 21. Mai 2019, 13:31

Bea Magdalena hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 12:04
Hier stoßen zwei sehr starke Gefühlswelten aufeinander, die leider oftmals nicht miteinander korrelieren.
Transgender und Beziehung, bzw. Liebe.
Jeder von uns muss da seinen Weg finden, im schlimmeren Fall seine Priorität.
Danke für diese glasklare, wahre und gerne verdrängte Aussage!
Ich schreib es gerade heraus ohne Bezug auf Religionen, von denen ich nicht sonderlich viel halte:

Die ganze Quälerei, OP's, Zwangsbegutachtungen, unfreiwilligen Coming Outs, Diskriminierungen, Rechtfertigungen, Zweifel, sinnlosen Hoffnungen und das Festklammern an der Illusion eines 'normalen Lebens' - wofür? Die Endstation heißt oftmals soziale Isolation, totale Einsamkeit und langsames emotionales Erfrieren bei lebendigem Leibe.

Nicht umsonst klammern so viele an der Partnerin, sind sogar bereit, über jeden einzelnen Hub Gynokadin stundenlang mit ihr zu diskutieren (überspitzt als Zusammenfassung für die Bereitschaft zu einer von der Partnerin bestimmten Transition) - weil letztlich die Angst vor Verlust und Einsamkeit absolut berechtigt ist!

Gäbe es eine realistische Wahlmöglichkeit zwischen Tod und Trans, würde ich mich vermutlich nicht als Einzige für Ersteres entscheiden ...
Divas have to do drama, love, high passions ... and business.

MichiWell
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Re: Gute Zeiten schlechte Zeiten

Post 18 im Thema

Beitrag von MichiWell » Di 21. Mai 2019, 13:31

Drachenfrau hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 13:17
MichiWell hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 13:05
Ulla, du bist wie Frieda Buddhistin, solltest es doch besser wissen, ......
Hallo Michi,

ich bin KEINE BUDDHISTIN und werde es auch nie werden.

Wenn du genau gelesen hättest, dann hättest du mehr als das gelesen, was du lesen wolltest.
Wenn Frieda sich angegriffen fühlt, dann möchte ich von ihr ihre Gefühle und Gedanken erfahren und mich mit ihr auseinander setzen.

Viele Grüße,
Ulla
"Danke" für die prompte Antwort. Das sagt mir mehr, als das, was du geschrieben hast. Wirklich schade.

Und ich bitte tausendmal um Entschuldigung, dass ich dich mit dem Buddhismus in Verbindung gebracht habe.
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir ´ne PN!

Drachenfrau
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Re: Gute Zeiten schlechte Zeiten

Post 19 im Thema

Beitrag von Drachenfrau » Di 21. Mai 2019, 14:01

MichiWell hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 13:31
Drachenfrau hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 13:17
MichiWell hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 13:05
Ulla, du bist wie Frieda Buddhistin, solltest es doch besser wissen, ......
Hallo Michi,

ich bin KEINE BUDDHISTIN und werde es auch nie werden.

Wenn du genau gelesen hättest, dann hättest du mehr als das gelesen, was du lesen wolltest.
Wenn Frieda sich angegriffen fühlt, dann möchte ich von ihr ihre Gefühle und Gedanken erfahren und mich mit ihr auseinander setzen.

Viele Grüße,
Ulla


"Danke" für die prompte Antwort. Das sagt mir mehr, als das, was du geschrieben hast. Wirklich schade.

Und ich bitte tausendmal um Entschuldigung, dass ich dich mit dem Buddhismus in Verbindung gebracht habe.
dito.
Bin mind. die nächsten 7 Tage offline.
Je mehr ich in Verbindung mit mir selber bin, desto leichter löse ich meine „Probleme“.

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Re: Gute Zeiten schlechte Zeiten

Post 20 im Thema

Beitrag von MichiWell » Di 21. Mai 2019, 14:31

Drachenfrau hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 14:01
Bin mind. die nächsten 7 Tage offline.
Kein Problem. Ich hätte auch so lange auf eine Antwort gewartet. Wegen mir musst du dich nicht unter Druck setzen.
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir ´ne PN!

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Re: Gute Zeiten schlechte Zeiten

Post 21 im Thema

Beitrag von DeniesundUlla » Di 21. Mai 2019, 19:48

Diva hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 13:31
Bea Magdalena hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 12:04
Hier stoßen zwei sehr starke Gefühlswelten aufeinander, die leider oftmals nicht miteinander korrelieren.
Transgender und Beziehung, bzw. Liebe.
Jeder von uns muss da seinen Weg finden, im schlimmeren Fall seine Priorität.
Danke für diese glasklare, wahre und gerne verdrängte Aussage!
Ich schreib es gerade heraus ohne Bezug auf Religionen, von denen ich nicht sonderlich viel halte:

Die ganze Quälerei, OP's, Zwangsbegutachtungen, unfreiwilligen Coming Outs, Diskriminierungen, Rechtfertigungen, Zweifel, sinnlosen Hoffnungen und das Festklammern an der Illusion eines 'normalen Lebens' - wofür? Die Endstation heißt oftmals soziale Isolation, totale Einsamkeit und langsames emotionales Erfrieren bei lebendigem Leibe.

Nicht umsonst klammern so viele an der Partnerin, sind sogar bereit, über jeden einzelnen Hub Gynokadin stundenlang mit ihr zu diskutieren (überspitzt als Zusammenfassung für die Bereitschaft zu einer von der Partnerin bestimmten Transition) - weil letztlich die Angst vor Verlust und Einsamkeit absolut berechtigt ist!

Gäbe es eine realistische Wahlmöglichkeit zwischen Tod und Trans, würde ich mich vermutlich nicht als Einzige für Ersteres entscheiden ...


Hallo liebe Diva, danke für deinen Beitrag.

Da du meine Gedanken hier schon mitgeteilt hast, mit denen ich mich aber zurück halten wollte, denn ein Meinungs Ping Pong ist sicher nicht der Sinn eines solchen Forums, kann ich auch noch ein paar Worte da äußern, ich glaube das Problem ist, wie ich in meinem Eröffnungsbeitrag bereits geschrieben hatte, dass wir in unterschiedlichen Welten leben und keiner der nicht selber mit Transidentität betroffen ist wirklich weiß, wie es in uns aussieht, (wie wir auch nicht wissen wie es z.B. in einem Crossdresser aussieht).

Ich persönlich halte Transidentität und Intersexualität mit eines der schlimmsten Schicksale, die einen treffen können, den einen mehr den anderen weniger, denn bei einer 50 % Rate von mindestens einem Suizidversuch, dürfte doch eigentlich fast alles sagen, außer derer die nach der GAOP, auch noch suizidale Gedanken hegen und teilweise auch umsetzen.

Um es noch einmal klar zu stellen, einen wirklichen Egoistischen oder Narzisstischen Menschen, in seinem Beziehungsfeld zu haben, wünscht sich keiner, aber auch dahinter steckt oft mehr als wir eben sehen können, also bleibt es bei einer Meinung, von daher kann ich mir nicht anmaßen, eine fundierte konstruktive Aussage zu machen, denn dafür müsste ich eine dementsprechend Ausbildung haben, da könnte ich selbst mit einer guten Menschenkenntnis und Grundlagen in der Menschlichen Psyche schwer daneben liegen und dabei möchte ich es auch belassen, denn mir ist es wichtig, die Würde jedes einzelnen zu achten..

Herzliche Grüße Denies
Lebe dein wahres Leben, sonst lebst du das Leben, wie andere dich haben wollen.

Diva
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Re: Gute Zeiten schlechte Zeiten

Post 22 im Thema

Beitrag von Diva » Mi 22. Mai 2019, 14:04

DeniesundUlla hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 19:48
Hallo liebe Diva, danke für deinen Beitrag.

Da du meine Gedanken hier schon mitgeteilt hast, mit denen ich mich aber zurück halten wollte, denn ein Meinungs Ping Pong ist sicher nicht der Sinn eines solchen Forums, kann ich auch noch ein paar Worte da äußern, ich glaube das Problem ist, wie ich in meinem Eröffnungsbeitrag bereits geschrieben hatte, dass wir in unterschiedlichen Welten leben und keiner der nicht selber mit Transidentität betroffen ist wirklich weiß, wie es in uns aussieht, (wie wir auch nicht wissen wie es z.B. in einem Crossdresser aussieht).
Liebe Denies,
danke für die Reaktion. Ich hatte mit keiner Antwort gerechnet - von niemandem, da die These 'Besser tot als trans' schon recht hart ist. Dass du die Sache ebenso kritisch siehst wie ich, erstaunt mich daher nicht wenig. Wo sich nur GewinnerInnen tummeln, ist kein Platz für die Schattenseiten. Und wenn doch mal ein Wölkchen aufzieht, kommt z.B. eine Bauchladenbesitzerin oder Selbständige mit Mikro-Firma, die es besser getroffen hat, daher und predigt Weisheiten allgemeiner Volksphilosophie ...
Dagegen wird bei anderen Themen ein Hickhack veranstaltet, als ginge es um Leben und Tod. Die Reizschwelle zu verbalen Aggressionen liegt niedrig.

Wobei es Ausnahmen gibt. Ich denke da nur an den Vorfall mit der Plastiktüte ... Doch selbst das hat wohl wenig dazu beigetragen, das Bewusstsein auch für die negativen Seiten zu schärfen. Wer die Augen aufmacht, sieht diese Seiten durchaus, wer rosarote Brillen oder gar gewisse Rauschmittel (die Quote unter Trans* ist ebenfalls hoch; für die Brillen gibt es noch keine belastbaren Zahlen ...) benutzt, sieht sie eben nicht. Objektiv besser wird dadurch nichts.

Deshalb freut es mich, dass dagegen Menschen, die in den sozialen Medien Gehör finden, das offensichtliche Tabu ganz unverschämt beim Namen nennen. Aktuellstes Beispiel:
https://www.bento.de/queer/transsexuell ... 863ab2038
"Das ganze Transsexuellengesetz ist von Misstrauen geprägt. Es geht nicht darum zu helfen, sondern möglichst viele Änderungen zu verhindern", sagt sie und verweist auf Studien über das erhöhte Suizid-Risiko von transsexuellen Menschen.
Ich hatte das schon mal anderswo zitiert, aber der Beitrag wurde m.E. nie freigegeben (bin nach wie vor im 'Kontrollmodus' - verständlicher Weise). Dabei kam noch nicht mal mein Lieblingswort mit "R...." darin vor (lach)!
DeniesundUlla hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 19:48
Ich persönlich halte Transidentität und Intersexualität mit eines der schlimmsten Schicksale, die einen treffen können, den einen mehr den anderen weniger, denn bei einer 50 % Rate von mindestens einem Suizidversuch, dürfte doch eigentlich fast alles sagen, außer derer die nach der GAOP, auch noch suizidale Gedanken hegen und teilweise auch umsetzen.

Um es noch einmal klar zu stellen, einen wirklichen Egoistischen oder Narzisstischen Menschen, in seinem Beziehungsfeld zu haben, wünscht sich keiner, aber auch dahinter steckt oft mehr als wir eben sehen können, also bleibt es bei einer Meinung, von daher kann ich mir nicht anmaßen, eine fundierte konstruktive Aussage zu machen, denn dafür müsste ich eine dementsprechend Ausbildung haben, da könnte ich selbst mit einer guten Menschenkenntnis und Grundlagen in der Menschlichen Psyche schwer daneben liegen und dabei möchte ich es auch belassen, denn mir ist es wichtig, die Würde jedes einzelnen zu achten..

Herzliche Grüße Denies
Schlimm ist auch die Selbstmordquote nach GAOP. Leider geht aus den Zahlen nicht hervor, wie viele Opfer zuvor von den Göttern in Weiß verpfuscht wurden, sodass sie weder sitzen, stehen, liegen noch urinieren konnten. Das würde m.E. einen gesonderten Suizid-Grund darstellen, der nicht trans*typisch ist.
Typisch dagegen wäre die enttäuschte überzogene Erwartung, dass die GAOP alle Probleme lösen würde. Doch wer danach erlebt, dass vielleicht Passing und soziale Situation genauso besch... sind wie zuvor, fällt wohl sehr tief.

Die schwedische Studie
https://www.dijg.de/transsexualitaet-ge ... g/studien/
könnte Krankenkassen sogar auf die Idee bringen, nach geglücktem Suizid die erstatteten Kosten aus der Erbmasse zurückzufordern. Im Rahmen der Verjährungsfristen wäre das bereits jetzt möglich. Nach schriftlicher Zusage würde einfach - holterdipolter - die medizinische Notwendigkeit nachträglich aberkannt und alles zurückgefordert. Hab ich - zwar leider nicht nach Todesfall - schon erfahren dürfen.

Das Grausame ist, dass den politischen EntscheidungsträgerInnen die gesamte Tragik durchaus bewusst sein dürfte - und dennoch derart unverblümt gegen die Trans*Klientel vorgegangen wird. Der letzte TSG-"Reform"/"Ersatz"-Versuch war ja ein haarsträubendes Beispiel reinster Menschenverachtung.

LG
-Diva
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