dem Volk auf's Maul schauen
dem Volk auf's Maul schauen

Antworten
NikolaAusR
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 270
Registriert: Di 16. Jul 2019, 14:01
Geschlecht: Häsin :-)
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Regensburg
Membersuche/Plz: 93
Hat sich bedankt: 921 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 262 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

dem Volk auf's Maul schauen

Post 1 im Thema

Beitrag von NikolaAusR »

... das hat die "Welt am Sonntag" machen lassen.

Die Meldung stammt von der "Mittelbayerischen Zeitung"
23. Mai 2021 09:22

Mehrheit der Deutschen lehnt gendergerechte Sprache ab

Soll Sprache in Schrift und Wort immer auch die Existenz unterschiedlicher Geschlechter berücksichtigen? Die Mehrheit der Deutschen hat dazu eine klare Meinung - unabhängig vom Geschlecht.

Berlin.
In Deutschland halten 65 Prozent der Bevölkerung einer Umfrage zufolge nichts von einer stärkeren Berücksichtigung unterschiedlicher Geschlechter in der Sprache.

Die Mehrheit lehnt Formulierungen wie „Zuhörende“ statt „Zuhörer“ und die Nutzung des großen Binnen-I („WählerInnen“) in der Schriftsprache ebenso ab wie eine Kunstpause vor der zweiten Worthälfte („Pendler_innen“) in der gesprochenen Sprache. Die Befragung hatte Infratest Dimap Mitte Mai für „Welt am Sonntag“ erhoben.

Zwar bewerteten Frauen die Gendersprache positiver als Männer, doch auch von ihnen lehnten 59 Prozent diese ab, heißt es in der „Welt am Sonntag“. Bei den Anhängern der Grünen, stellten sich 48 Prozent gegen diese Sprache; 47 Prozent waren dafür.

Bei den Anhängern aller anderen Parteien überwiegt die Kritik deutlich: Bei denen der SPD sind 57 Prozent dagegen, bei denen der Union 68 Prozent. Es folgen die Linken mit 72, die FDP mit 77 und die AfD mit 83 Prozent Ablehnung.

© dpa-infocom, dpa:210523-99-710531/2
„Wer richtig urteilen will, muss vollständig ablassen können von jeder Glaubensgewohnheit,
die er von Kindheit an in sich aufgenommen.
Die allgemeine Meinung ist nicht immer die wahrste.“

Klar definier ich mich binär :-)
01000110 % weiblich
Jaddy
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2053
Registriert: Fr 24. Okt 2014, 21:38
Geschlecht: Enby
Pronomen: <Name> / en
Wohnort (Name): Bremen
Membersuche/Plz: 28000
Hat sich bedankt: 521 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 2661 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: dem Volk auf's Maul schauen

Post 2 im Thema

Beitrag von Jaddy »

NikolaAusR hat geschrieben: So 23. Mai 2021, 15:41 ... das hat die "Welt am Sonntag" machen lassen.
Die Meldung stammt von der "Mittelbayerischen Zeitung"
Das... nehme ich dann mal ohne weitere Angaben zu Art der Befragung, den Fragen selbst, etc.pp. als einen Satz, der - soweit mein Google•Fu das ermitteln konnte - bevorzugt von *hüstel* "konservativen" Medien reproduziert wurde.

Ich bin gestern über den Zaunfink über diese beiden Artikel gestolpert...

https://taz.de/Gespraech-ueber-Gender-u ... /!5758178/
https://www.rnd.de/medien/arztys-statt- ... SNVAI.html

... und dachte dann, dass gendernde Sprache - und generisches Maskulinum ist ja auch gendernd - auch eine Art Dialekt ist. Alle können ihren schreiben und sprechen, in manchen Umgebungen wird sich vielleicht auf irgendwas geeinigt, manche sind schwieriger zu verstehen, manche klingen härter oder weicher, aber alle sind einfach nebeneinander gültig. Es kann auch drüber diskutiert werden. Jedenfalls solange alle in ihrer Art und mit ihren Namen, Pronomen, Anreden, etc. respektiert werden.
Antworten

Zurück zu „Gendergerechte Sprache“