Gendern im Sachbuchverlag
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Anne-Mette
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Gendern im Sachbuchverlag

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

es kommen durchaus auch die Probleme zur Sprache:

https://www.genderleicht.de/gendern-im- ... berichtet/

Gruß
Anne-Mette
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MiriamR
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Re: Gendern im Sachbuchverlag

Post 2 im Thema

Beitrag von MiriamR »

Hmmm....

Schwierig. Wenn ich diesen Artikel lese, lese ich das Gendersternchen mit.
Dann wird mit der Zeit aus "Autor * innen", "Autorinnen". Weil beim Lesen es ja meist nicht gesprochen wird.
Dann kommt es zu seltsamen Konstellationen.

"Ich gucke erst, was von den Autor*innen kommt,...", wenn man es liest, fehlt mir der Autor! Das ganze scheint dann unsere gewohnte Sprache zu femisieren.
Jedenfalls beim Lesen.

Und wenn man die Lücke mitspricht? " Ich gucke erst, was von den Autor Innen kommt,..."!
Von den Autor...seltsam.

Ich finde es gut, das alle Gruppen/Geschlechter oder Gender angesprochen werden sollen. Niemand soll sich benachteiligt fühlen.
Aber ich finde, hier wird Sprache ein Stück weit verbogen.

Sprache modernisiert sich durch Anwenden. Jede Generation bringt etwas neues ein. Aber es hat noch nie funktioniert die Sprache mit einem Diktat zu verändern.

Weiblichste Grüße

Miriam
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Ralf-Marlene
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Re: Gendern im Sachbuchverlag

Post 3 im Thema

Beitrag von Ralf-Marlene »

Danke für den schönen, nachdenklichen Text, der auf Unterschiede der Texte und zunehmenden Wandel im Sprachgebrauch und Denken eingeht.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.

Christian
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Re: Gendern im Sachbuchverlag

Post 4 im Thema

Beitrag von Christian »

Ich gehe mittlerweile wieder weg vom Schreiben mit Gendersternchen. Stattdessen versuche ich neutrale Worte im privaten oder bei der Arbeit zu nutzen. Also anstatt Mitarbeiter*in Mitarbeitende.

Anne-Mette
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Re: Gendern im Sachbuchverlag

Post 5 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

das geht mir ähnlich.

Besonders ärgerlich finde ich, wenn es zu einer Inflation der Sternchen kommt.

Weiterhin erlebe ich es als schwierig, dass das Sternchen eine "globale Variable" ohne besondere Zweckbindung und Funktion zu sein scheint; denn es wird auch im Zusammenhang mit Transsexualität, Transidentität und Intersexualität verwendet.
Ich denke, "wenn Platz genug" für eine bessere und passende Beschreibung ist, sollte mindestens hier auf das Sternchen verzichtet werden.

Gruß
Anne-Mette

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