Umfrage zu möglichen Anforderungen zur PÄ/VÄ - Führungszeugnis
Umfrage zu möglichen Anforderungen zur PÄ/VÄ - Führungszeugnis - # 2

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Vorlage eines Führungszeugnisses bei VÄ oder PÄ

Die Vorlage eines Führungszeugnisses lehne ich ab.
17
59%
Ein einfaches Führungszeugnis vorzulegen wäre für mich OK, aber die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses lehne ich ab.
4
14%
Sowohl die Vorlage eines einfachen Führungszeugnisses als auch die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses wären für mich OK.
8
28%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 29

Marielle
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Re: Umfrage zu möglichen Anforderungen zur PÄ/VÄ - Führungszeugnis

Post 16 im Thema

Beitrag von Marielle »

Hallo Frieda,
Frieda hat geschrieben:
Fr 26. Jun 2020, 11:14
Wenn ich das hier angesprochene Thema, mal auf meine Situation "kopieren" würde, müsste ich als Frau die in häuslicher Gewalt gelebt hat, mir zukünftig von jedem Mann ein Führungszeugnis zeigen lassen, um dann erst entscheiden zu können/wollen, ob Er mit mir Kontakt haben darf?

Natürlich nicht.

Entschuldige bitte, ich frage ehrlich nur nach, weil ichs echt verstehen möchte.
Ich fürchte, dass ich dazu nichts besser erläutern kann, weil es mir mit der Umfrage in keiner Weise um das Thema an sich geht. Damit ist natürlich auch kein Vorschlag, schon gar keine Forderung oder ähnliches verbunden. Ich kam auf die Frage, weil ich mir folgende Situation vorgestellt habe: Vertreter_innen der Community und Politiker_innen sitzen zusammen an einem Tisch und diskutieren die Möglichkeiten einer TSG-Abschaffung. Die Positionen, die jeweiligen Forderungen und Vorbehalte sind bekannt, man versucht sich einander anzunähern. Dann sagt irgendjemand 'Führungszeugnis' und wäre dafür an anderer Stelle zu Zugeständnissen bereit.

Was soll man dann sagen? Ja? Nein? 'Öhmmm, ........ weiss nicht' zu sagen, ist dann keine gute Option.

Für diese mögliche! Situation wollte ich gern eine Orientierung von den betroffenen Menschen haben.

Ich hoffe, dass dir diese Antwort etwas weiterhilft. Eine bessere habe ich nicht.

Habs gut

Marielle
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Frieda (Fr 26. Jun 2020, 21:52) • Petra Sofie (Sa 27. Jun 2020, 11:05)
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As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.

Petra Sofie
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Re: Umfrage zu möglichen Anforderungen zur PÄ/VÄ - Führungszeugnis

Post 17 im Thema

Beitrag von Petra Sofie »

Ich gehe mal davon aus, das TSG in seiner jetzigen Form wird abgeschafft.
Das Psychiatrische Gutachten ist nicht mehr erforderlich, jeder hat die Möglichkeit seinen Personenstand selbstbestimmt zu erklären, der dann in das Personenstandsregister eingetragen wird.

Ab welchem Alter ??? IS so früh wie möglich, TS ab 14 Ich denke da sollten Fachleute zusammen mit Betroffenen, nocheinmal genau nachdenken. Politiker sollten sich aus dieser Diskussion heraushalten, und nur die erarbeitete Empfehlung umsetzen.

Da wohl nur wirklich Betroffene in erster Linie davon Gebrauch machen wollen, sollte trotzdem ein kurzes fach- und sachkundiges Beratungsgespräch ( Max eine Stunde ) stattfinden. Nach Ablauf der Frist von einer Woche, und eienm einfachen Führungszeugnis, kann dann die Personenstandsänderung durchgeführt werden.

Hintergrund meiner Gedanken zu dem Thema sind, die Verhinderung von Schnellschüssen. Erst einmal eine richtige Nacht über meine eigene Entscheidung nachdenken, dann Handeln, das hat mir persönlich immer geholfen. Das ganze Prozedere sollte damit innerhalb von vier Wochen abgeschlossen sein. Danach herrscht der Person gegenüber Offenbaungs-Verbot, also keine Rückschlüsse mehr auf die Vergangenheit, damit die Person ihren neuen Weg in der Gesellschaft gehen kann.

Klar, die Eintragungen der Person im Führungszeugnis bleiben erhalten, auch nach der Personenstandsänderung.

Ein einfaches Führungszeugnis deshalb, damit nicht irgendwelche Schlitzohren auf die Idee kommen, sich eine neue Identität zu basteln.

Hier soll keine Hürde für den Antragsteller aufgebaut werden, sondern nur noch einmal hingeschaut werden, ob noch offene Rechnungen mit der Staatskasse vorhanden sind. ( Haftbefehle, Bußgelder, oder so ähnlich ) Rechtskräftige Verurteilungen, oder abgegoltene Starfen dürfen kein Hinderungsgrund sein eine Personenstandsänderung durch zu führen. Das Ganze nur deshalb, damit berechtigte Forderungen auch mit dem richtigen Vornamen und geltendem Personenstand an die betroffene Person weitergeleitet werden können, bzw vollstreckt werden.

Nur darum soll es beim Thema Führungszeugnis gehen, und nur darum!

LG
Petra Sofie

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