Nach GaOP PÄ verpflichtend für den Richter?
Nach GaOP PÄ verpflichtend für den Richter? - # 2

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Chrissie
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Re: Nach GaOP PÄ verpflichtend für den Richter?

Post 16 im Thema

Beitrag von Chrissie » Fr 4. Jan 2019, 23:33

Hi, der Vorschlag mit einem Saunabesuch dürfte eher kontraproduktiv sein. Besteht der Richter trotz w positiver Gutachten auf ein drittes würde ich eher an eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Rechtsbeugung denken. Laut Gesetz sind zwei Gutachten gefordert und nicht drei.

LG Chrissie
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.

Veronika
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Re: Nach GaOP PÄ verpflichtend für den Richter?

Post 17 im Thema

Beitrag von Veronika » Fr 4. Jan 2019, 23:48

Hallo Christiane,

Erstmal einen Herzlichen Glückwunsch zu Deiner endlich überstandenen OP. Ich wünsche Dir eine schnelle Genesung ohne Schmerzen.
Zu Deine Frage haben die anderen Mädels glaube ich schon, Dir entsprechende Hilfestellung gegeben.

Alles liebe und Gute wünscht Dir Veronika

Elizabeth
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Re: Nach GaOP PÄ verpflichtend für den Richter?

Post 18 im Thema

Beitrag von Elizabeth » Sa 5. Jan 2019, 00:07

Der Saunavorschlag ist die ALLERletzte Brücke, die man diesem Menschen noch bauen kann - und die er nützen sollte!
Christiane hätte es dann hinter sich, und beim näxten Mal ist der Mann hoffentlich vorsichtiger!
Sonst hat er den öffentlichen Pranger voll verdient - BILD,... und den Beweis für Rechtsbeugung hat er dann auch frei Haus geliefert..
..eine post-OP-TS zu misgendern... so warm kann der sich gar nicht anziehen, daß er das übersteht!
ob Richter oder nicht...
LG Elly

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Re: Nach GaOP PÄ verpflichtend für den Richter?

Post 19 im Thema

Beitrag von JanaH » Sa 5. Jan 2019, 00:16

so wie ich das verstanden habe, zielt der Richter ja auf diese bescheuerte 3-Jahres- Geschichte ab, die nun mal leider im TSG steht.

§ 1:
Die Vornamen einer Person sind auf ihren Antrag vom Gericht zu ändern, wenn
1.
sie sich auf Grund ihrer transsexuellen Prägung nicht mehr dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen Geschlecht, sondern dem anderen Geschlecht als zugehörig empfindet und seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben,....

Das ist ja leider von der GaOp unabhängig, aber der Herr scheint ja schon seit Jahren konsequent Realitätsverweigerung zu betreiben...

Ich hoffe, ich täusche mich da und Du, liebe Christiane, kriegst endlich auch den richtigen Namen und Personenstand.

Liebe Grüße

Jana

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Re: Nach GaOP PÄ verpflichtend für den Richter?

Post 20 im Thema

Beitrag von MEL » Sa 5. Jan 2019, 01:44

Hallo Christiane,

Glückwunsch zur überstandenen OP und Daumen drück, dass Du möglichst ohne große Schmerzen
und schnell wieder auf die Beine kommst. Gesundheit sollte an erster Stelle stehen.

Kann natürlich verstehen, dass Du dir über di noch offenen Schritte Gedanken machst und
das gereglet wissen willst, ist doch die Psyche ein nicht zu verkennender Heilfaktor!!
Aber dazu haben dir die Mädels ja schon einiges geschrieben und ich hoffe,
dass sich dies im Laufe des Jahres alles zu deinem Wohlgefallen uflöst?!

Toi, toi, toi und gute Genesung,

Mel

VanessaL
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Re: Nach GaOP PÄ verpflichtend für den Richter?

Post 21 im Thema

Beitrag von VanessaL » Sa 5. Jan 2019, 06:55

Liebe Grüße Christiane!

Ich wünsche Dir von hier aus das Beste und einen guten und unkomplizierten Heilungsprozess ....

Zu Deiner Frage nach der Anerkennung möchte ich mich der Meinung anschließen, das die Idee des Saunabesuches eher in die Schublade "nicht so gut" gehört.
Eine Bescheinigung des Krankenhauses/des Arztes über die OP sollte da wohl völlig ausreichen ....

Ich denke mit dieser Bescheinigung solltest DU noch mal einen Vorstoß wagen und einen neuen Antrag gemäß §8 TSG stellen.
Gesetz über die Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen Fällen (Transsexuellengesetz - TSG)
§ 8 Voraussetzungen

(1) Auf Antrag einer Person, die sich auf Grund ihrer transsexuellen Prägung nicht mehr dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen, sondern dem anderen Geschlecht als zugehörig empfindet und die seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben, ist vom Gericht festzustellen, daß sie als dem anderen Geschlecht zugehörig anzusehen ist, wenn sie
1.
die Voraussetzungen des § 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 erfüllt,
2.
(weggefallen)
3.
dauernd fortpflanzungsunfähig ist und
4.
sich einem ihre äußeren Geschlechtsmerkmale verändernden operativen Eingriff unterzogen hat, durch den eine deutliche Annäherung an das Erscheinungsbild des anderen Geschlechts erreicht worden ist.
(2) In dem Antrag sind die Vornamen anzugeben, die der Antragsteller künftig führen will; dies ist nicht erforderlich, wenn seine Vornamen bereits auf Grund von § 1 geändert worden sind.
Fußnote
Ich denke wohl, dass ein Richter dann in Deinem Sinne entscheiden wird ...

Falls Du juristisch noch mal nachfragen möchtest, möchte ich empfehlen, Dich einmal direkt an Petra Weizel (dgti-Vorstand) wenden. So weit ich weiß, bietet sie auch juristische Hillfe an und das wohl auch recht hartnäckig im Sinne Ihrer "Klientinnen". Du findest den Kontakt auf der Seite des dgti (Beratungsstelle Mainz)

Liebe Grüße und gute Besserung!
Vanessa
Mein Geschlecht entsteht in Deinem Kopf.

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