Ein Vater erzählt von seinem Sohn
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Forumbereich für Kinder und Jugendliche, die sich als transsexuell oder transidentisch beschreiben und deren Eltern.
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Anne-Mette
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Ein Vater erzählt von seinem Sohn

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 21. Jun 2018, 22:55

Die Westfalenpost schreibt:

https://www.wp.de/staedte/siegerland/me ... 53745.html

Gruß
Anne-Mette

Sasha
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Re: Ein Vater erzählt von seinem Sohn

Post 2 im Thema

Beitrag von Sasha » Fr 22. Jun 2018, 13:39

Ist das irgendwie als Schleichwerbung gedacht oder ein Irrtum? Zumindest mir wird als Voraussetzung zum Lesen des Artikels der Abschluß eines Probeabos abverlangt...
Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich (K. Adenauer)
Eigentlich bin ich ganz anders, doch ich komme viel zu selten dazu (Ö. von Horváth)
Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch anders zu sein (S. de Beauvoir)

Martin-a
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Re: Ein Vater erzählt von seinem Sohn

Post 3 im Thema

Beitrag von Martin-a » Fr 22. Jun 2018, 13:46

Sasha hat geschrieben:
Fr 22. Jun 2018, 13:39
Ist das irgendwie als Schleichwerbung gedacht oder ein Irrtum? Zumindest mir wird als Voraussetzung zum Lesen des Artikels der Abschluß eines Probeabos abverlangt...
Das wird immer häufiger kommen, dass man gleich zum Lesen ein Abo abschliessen muss. (ag) Oder dann ist der Artikel ausserhalb des eigenen Landes gar nicht verfügbar.

LG Martin-a
Eigentlich schwimme ich nicht gegen den Strom. Ich stehe am Rand des Stromes und schaue den anderen Normalos zu, wie sie der Masse hinterherschwimmen und der erste in einem Wettbewerb sein wollen, den sie nicht gewinnen können.

Anne-Mette
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Re: Ein Vater erzählt von seinem Sohn

Post 4 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 22. Jun 2018, 14:18

Moin,

es liegt mir fern, für so ein Abo Werbung zu machen.
Die meisten Links überprüfe ich darauf, ob auch der ganze Artikel zu lesen ist.
Das war morgens noch der Fall.

... dann können wir das Thema eigentlich löschen )))(:

Gruß
Anne-Mette

Lea92
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Re: Ein Vater erzählt von seinem Sohn

Post 5 im Thema

Beitrag von Lea92 » Fr 22. Jun 2018, 14:26

Ansonsten könnte jemand, der den Artikel gelesen hat, den ja auch sinngemäß zusammen fassen.
Körper ganz Mann, Kopf halb Mann, halb Frau, doch auch eine halbe Frau braucht auch Freiheiten und will sich gelegentlich mal zeigen.

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Re: Ein Vater erzählt von seinem Sohn

Post 6 im Thema

Beitrag von Martin-a » Fr 22. Jun 2018, 14:31

Wenn frau reingeht, kann man den ganzen Text kurz lesen. Steht nicht viel dort. Im Grunde genommen sieht man bereits den ganzen Text, auch wenn das Abologo erscheint.

LG Martin-a
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Re: Ein Vater erzählt von seinem Sohn

Post 7 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Fr 22. Jun 2018, 17:01

Martin-a hat geschrieben:
Fr 22. Jun 2018, 14:31
Wenn frau reingeht, kann man den ganzen Text kurz lesen. Steht nicht viel dort. Im Grunde genommen sieht man bereits den ganzen Text, auch wenn das Abologo erscheint.
Das funktioniert wohl nur in der Schweiz. Bei mir ist die Schaltfläche "Artikel weiterlesen" nicht aktiv.
Jeder glaube an was er will. - Also sprach Zarathustra.

MichiWell
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Re: Ein Vater erzählt von seinem Sohn

Post 8 im Thema

Beitrag von MichiWell » Fr 22. Jun 2018, 18:39

Sasha hat geschrieben:
Fr 22. Jun 2018, 13:39
Ist das irgendwie als Schleichwerbung gedacht oder ein Irrtum? Zumindest mir wird als Voraussetzung zum Lesen des Artikels der Abschluß eines Probeabos abverlangt...
Hallo Sasha,

ich betreibe meine Browser seit Jahren aus Sicherheitsgründen nur noch mit NoScript und (wechselndem) Ad-Blocker, und bei unbekannten Seiten ist generell erst mal alles gesperrt. Damit ist zumindest dieser Artikel problemlos zu lesen. Vermutlich haben die "Web-Experten" dort noch nicht so viel Erfahrung im Aussperren der Leser.

Liebe Grüße
Michi
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Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

Anne-Mette
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Re: Ein Vater erzählt von seinem Sohn

Post 9 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 22. Jun 2018, 19:30

Moin,

allerdings ist schon die Frage, wer für Inhalte bezahlt...

Da ich häufiger bei der taz lese, ist es für mich völlig ok, da dann auch etwas zu bezahlen.

Wenn niemand etwas bezahlen möchte und auch keine Werbung akzeptiert, dann wird es einige Angebote irgendwann nicht mehr geben.

Gruß
Anne-Mette

Magdalena
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Re: Ein Vater erzählt von seinem Sohn

Post 10 im Thema

Beitrag von Magdalena » Fr 22. Jun 2018, 20:16

Hallo,

also ich konnte den Artikel problemlos lesen, ohne Abo.

Und um auf den Artikel einzugehen, ich finde ihn gut. Vor allem weil auch auf die Sicht der Eltern eingegangen wurde. Da sind viele Sätze, welche zum Nachdenken anregen. Ich möchte sagen, die kann ich guten Gewissens zustimmen.


Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.

MichiWell
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Re: Ein Vater erzählt von seinem Sohn

Post 11 im Thema

Beitrag von MichiWell » Sa 23. Jun 2018, 11:19

Hallo,

hier noch meine Gedanken zum Artikel. (Ich war gestern zu müde, noch etwas zu schreiben.)

Es werden aufgeschlossene Eltern gezeigt, ohne jedoch dabei ein Idealbild zu konstruieren, und allen anderen ein schlechtes Gewissen zu machen.

Sehr gut haben mir folgende Worte gefallen:
Wir waren aber immer tolerant. Das kann man aus der Distanz sein. Wenn man selbst betroffen ist, wird das auf die Probe gestellt.
Genau das ist der Punkt, den viele Menschen übersehen, wenn sie sich selbst als tolerant bezeichnen. Sie wissen wohl, dass man heute tolerant zu sein hat. Aber sie machen sich keinerlei Gedanken darüber, was das letztlich bedeutet.

Die erste Reaktion der Mutter im Artikel ("... da(gegen) muss man doch was tun können ...") ist auch heutzutage noch eher der Normalzustand.

Aber gleichzeitig zeigt der Artikel auch, dass eine Entwicklung möglich ist. Das hilft viel mehr, Ängste bei anderen abzubauen, als blind auf Intolerante einzudreschen, und ein unrealistisches Leitbild von Eltern zu zeichnen, die schon immer maximal tolerant waren (tatsächlich aber nur ihre Entwicklung vergessen haben).

Ich habe es in der eigenen Familie erlebt, wie eine (damals junge) Mutter im Brustton der Überzeugung verkündete, wie tolerant sie doch sei, und dass sie kein Problem damit hätte wenn einer ihrer Jungs schwul wäre. Das war zu einer Zeit, als diese noch nicht in die Schule gingen, und eine Antwort dementsprechend noch in weiter Ferne lag. Viele Jahre später, als der Eine dann noch immer keine Freundin gehabt hatte, ging dieser Mutter der Arsch deutlich spürbar auf Grundeis, dass es vielleicht doch so sein könnte, und dass sie von ihm keine Enkel bekäme.

Ein zweites Neagtiv-Beispiel ergab sich gerade erst dieser Tage in der Firma. Es macht gerade in unserer Stadt die Runde, dass eine Person des öffentlichen Lebens schwul ist. Der Tenor der Kollegen: "Ich hab ja nichts dagegen, so lange man davon nichts mitbekommt." Sprich, sie wollen es nicht sehen, dass er vielleicht mal irgendwo mal mit seinem Partner in Erscheinung tritt, und finden es gut, dass er zu den Terminen wenigstens eine Mitarbeiterin mit nimmt. - Einfach nur widerlich. Ich habe zurück gefragt, ob es denn für seine Arbeit relevant sei, ob er mal Kinder haben würde oder nicht. Das endete teils in Nachdenken, teils in Erstaunen über meine Gegenfrage.

Wir sind also offensichtlich noch lange nicht so weit, dass dem Großteil der Menschen Toleranz ebenso selbstverständlich ist, wie täglich eine frische Unterhose anzuziehen.

Um so mehr freut es mich, so wie in diesem Artikel von Menschen zu erfahren, die sich weiterentwickelt haben.


Liebe Grüße
Michi


PS und ganz kurz Off Topic:

Prinzipiell ist nichts gegen Werbung einzuwenden. Nur die Anbieter der Werbung haben es letztlich total überzogen*), und die Leidtragenden sind Jene, die Werbung nutzen, um ihre Seite zu finanzieren. Das ist sehr bedauerlich.

*) Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.
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Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

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Post 12 im Thema

Beitrag von Magdalena » Sa 23. Jun 2018, 12:06

Hallo Michi,

Du hast die Aussage des Artikels gut wiedergeben. Bei den Eltern hat eine Entwicklung stattgefunden. Sie mussten auch erst lernen mit der neuen Situation sich vertaut zumachen. Und haben zunächst auch eine Schuld bei sich gesucht. Und dann nach ausreichend Informationen ihren Sohn angenommen. Sie haben auch Antworten bekommen auf Fragen, welche sie nie gestellt haben. So, auch warum es an statt eines Kleides ein Hosenanzug wurde. Es macht eben Unterschied, ob man es nur aus der Ferne erlebt oder in der eigenen Familie. Es ist eine ganz andere Hausnummer. Dann zu sagen es ist trotzdem unser Kind und unterstützen es, ja lieben unser Kind, egal ob als Tochter oder Sohn!

Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.

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