Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 94

ModeratorIn: Jalana

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Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1396 im Thema

Beitrag von Jalana » Sa 16. Mär 2019, 22:06

"Pomp and Circumstance March No. 2" von Edward Elgar

Sir Edward William Elgar (* 2. Juni 1857 in Broadheath bei Worcester; † 23. Februar 1934 in Worcester) war ein englischer Komponist. Sein bekanntestes Werk ist der "Pomp & Circumstance March No. 1", dessen Trioteil die Hymne Land of Hope and Glory entlehnt ist, die unter anderem jedes Jahr bei der Last Night of the Proms gespielt wird.

Die Pomp and Circumstance Marches, op. 39 sind eine Reihe von fünf Märschen für Orchester, komponiert von Edward Elgar.



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Whoopy Highfly
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1397 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly » So 17. Mär 2019, 06:09

Danke Jalana, den kannte ich so noch nicht.
Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine Spuren.
Mein Motto: Ich werde glücklich.

Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir ´ne PN!

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1398 im Thema

Beitrag von Jalana » Di 19. Mär 2019, 21:48

"Es lockt die Nacht" aus der Operette 'Die Dubarry' von Carl Millöcker

Carl Joseph Millöcker (* 29. April 1842 in Wien (Laimgrube); † 31. Dezember 1899 in Baden bei Wien) war ein österreichischer Operettenkomponist.

Die Dubarry ist eine Operette in neun Bildern von dem österreichischen Komponisten Carl Millöcker in der musikalischen Neubearbeitung von Theo Mackeben und der textlichen Neugestaltung von Paul Knepler, Ignaz Michael Welleminsky und E. M. Cremer. Das Original hieß Gräfin Dubarry und war eine Operette in drei Akten, zu der F. Zell und Richard Genée das Libretto verfasst hatten. Diese erlebte ihre Uraufführung am 31. Oktober 1879 am Theater an der Wien in Wien. Die Neufassung ging das erste Mal am 14. August 1931 im Berliner Admiralspalast über die Bühne. Wird das Werk heutzutage aufgeführt - so beispielsweise 2006 am Staatstheater am Gärtnerplatz in München - dann wird es nur noch in dieser Fassung gespielt. Die Aufführung erfordert einen mittleren Chorpart und ein Ballett. Titelfigur in dem Werk ist die historische Person Marie-Jeanne Bécu, Comtesse du Barry.

Es singen Rudolf Schock & Melitta Muszely.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1399 im Thema

Beitrag von Jalana » Fr 22. Mär 2019, 21:54

"Violinkonzert No. 3 in d-Moll" von Max Bruch

Max Christian Friedrich Bruch (* 6. Januar 1838 in Köln; † 2. Oktober 1920 in Berlin) war ein deutscher Komponist und Dirigent.

Das dritte und letzte Violinkonzert Max Bruchs entstand in den Jahren 1890/91. Wie der Komponist dem Widmungsträger des Werkes, seinem Freund Joseph Joachim, schrieb, entstand das Konzert »unter Ihrer wichtigen Mitwirkung, es ist ganz und gar für Sie gedacht und unter der Einwirkung Ihres Spiels entstanden.«.

Das Gewandhausorchester Leipzig dirigiert Kurt Masur.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1400 im Thema

Beitrag von Jalana » Mo 25. Mär 2019, 21:47

"Avete torto!...Firenze e come un albero fiorito" aus der Oper 'Gianni Schicchi' von Giacomo Puccini

Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini (* 22. Dezember 1858 in Lucca; † 29. November 1924 in Brüssel) war ein italienischer Komponist, Vertreter des Verismus in seinem musikalischen Werk.

Gianni Schicchi ist eine Oper in einem Akt von Giacomo Puccini. Sie beruht auf einer Episode der Göttlichen Komödie von Dante Alighieri, das Libretto stammt von Giovacchino Forzano. Gianni Schicchi wurde mit den Einaktern Il tabarro und Suor Angelica zu der dreiaktigen Oper Il trittico („Das Triptychon“) verbunden. Die gemeinsame Uraufführung fand am 14. Dezember 1918 an der Metropolitan Opera in New York City statt.

Es singt Jonas Kaufmann.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1401 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 28. Mär 2019, 21:48

"Espana" von Emmanuel Chabrier

Alexis-Emmanuel Chabrier (* 18. Januar 1841 in Ambert, Puy-de-Dôme; † 13. September 1894 in Paris) war ein französischer Komponist und Pianist.

Emmanuel Chabrier war der Sohn des Rechtsanwalts Jean Chabrier. Er erhielt bereits mit sechs Jahren den ersten Klavierunterricht und komponierte achtjährig einige Tänze. 1852 zog die Familie nach Clermont-Ferrand, 1856 dann nach Paris, wo er Klavierschüler von Edward Wolff wurde, Komposition bei T. E. Semet und Aristide Hignard und Violine bei Richard Hammer studierte. Trotzdem begann er im Jahre 1858 auch ein Jurastudium und erhielt 1861 eine Stellung im Innenministerium. Dennoch komponierte er nebenbei weiter, wobei er sich dabei auf leichte Klavierstücke und Operetten beschränkte.

Plácido Domingo leitet die Berliner Philharmoniker.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1402 im Thema

Beitrag von Jalana » So 31. Mär 2019, 22:06

"Piff, paff, pouff" aus der Operette 'Die Großherzogin von Gerolstein' von Jacques Offenbach

Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; † 5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.

Die Großherzogin von Gerolstein ist eine französische Operette (Opéra bouffe) in drei Akten von Jacques Offenbach. Das Libretto verfassten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 12. April 1867 im Théâtre des Variétés in Paris mit Hortense Schneider in der Titelrolle statt.

Das Werk ist eine Satire, in der das Günstlingswesen und das militärische Brimborium verspottet werden. Der Erfolg der Uraufführung war durchwachsen, die erste Hälfte wurde begeistert aufgenommen, während die zweite Hälfte unverstanden blieb. Offenbach begann sofort mit der Bearbeitung, er strich hierbei das zweite Finale und das Melodram der Großherzogin. Danach wurde die Operette sein triumphaler Erfolg. Die Aufführung galt quasi als Kulturbeitrag zur großen Pariser Weltausstellung.

Es singt Giorgio Caoduro.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1403 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen » Di 2. Apr 2019, 22:09

.
Aus aktuellem Anlass möchte ich hier auch mal wieder etwas schreiben.
Vor wenigen Tagen sah ich in der Bayerischen Staatsoper München eine phantastische Aufführung von Gaetano Donizettis „Roberto Devereux“. In der Rolle der Elisabetta erlebte ich dabei Edita Gruberova bei ihrem letzten Auftritt auf der Opernbühne.
Hier ein Ausschnitt aus einer früheren Aufführung der gleichen Inszenierung:



edit: neu verlinkt - Jalana
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1404 im Thema

Beitrag von Jalana » Sa 6. Apr 2019, 22:16

"Symphonie Nr. 1 c-Moll Op 780" von Carl Czerny

Carl Czerny (* 21. Februar 1791 in Wien; † 15. Juli 1857 ebenda) war ein österreichischer Komponist, Pianist und Klavierpädagoge.

Carl Czerny wurde zunächst von seinem Vater, einem anerkannten Klaviervirtuosen, unterrichtet und war bereits mit zehn Jahren ein brillanter Pianist, weshalb er Schüler von Ludwig van Beethoven wurde; bei der ersten Wiener Aufführung von Beethovens 5. Klavierkonzert am 11. Februar 1812 spielte er den Solopart. Er studierte bei Muzio Clementi und Johann Nepomuk Hummel sowie Antonio Salieri weiter, trat jedoch relativ selten in Konzerten auf.

Nikos Athinäos leitet das Staatsorchester Frankfurt (Oder).



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1405 im Thema

Beitrag von Jalana » Di 9. Apr 2019, 21:49

"Hab' ich nur deine Liebe" aus der Operette 'Boccaccio' von Franz von Suppé

Franz von Suppé, auch Suppè (* 18. April 1819 in Spalato (Split), Dalmatien; † 21. Mai 1895 in Wien), war ein österreichischer Komponist. Sein bürgerlicher Name lautet Francesco Ezechiele Ermenegildo Cavaliere Suppè-Demelli. Als Franz von Suppé hinterließ er ein Œuvre mit über 200 Bühnenwerken, meist Operetten, von denen die Ouvertüren zu Dichter und Bauer und Leichte Kavallerie am bekanntesten sind. Seine Operette Boccaccio gehört zum Standard-Repertoire deutschsprachiger Bühnen.

„Boccaccio, oder Der Prinz von Palermo“ ist eine komische Oper bzw. Operette in drei Akten von Franz von Suppé. Das Libretto schrieben Camillo Walzel alias Friedrich Zell und Richard Genée. Das Werk wurde am 1. Februar 1879 am Carltheater in Wien uraufgeführt und gilt als das erfolgreichste Bühnenwerk des Komponisten. Es handelt von Giovanni Boccaccio, dem berühmten Dichter des Decamerone, der hier selbst Held einer Liebesgeschichte wird.

Es singen Anneliese Rothenberg und Rudolf Schock.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1406 im Thema

Beitrag von Jalana » Fr 12. Apr 2019, 21:51

"Etude Op. 10, Nr. 8 F-Dur" von Frédéric Chopin

Frédéric François Chopin (* 22. Februar oder 1. März 1810 in Zelazowa Wola, im ehemaligen Herzogtum Warschau; † 17. Oktober 1849 in Paris) war ein polnisch-französischer Komponist, Pianist und Klavierpädagoge. Er gilt als einer der einflussreichsten und populärsten Komponisten der Klaviermusik und setzte auch als Pianist Maßstäbe. Als Sohn eines Franzosen und einer Polin in Warschau aufgewachsen, lebte er nach dem gescheiterten Novemberaufstand ab 1831 im Paris der Julimonarchie und der Zweiten Französischen Republik.

Frédéric Chopin hinterließ 27 Etüden für Klavier, zwölf in op. 10, zwölf in op. 25 und drei postum veröffentlichte.

Es spielt Eric Lu.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1407 im Thema

Beitrag von Jalana » Mo 15. Apr 2019, 21:46

"What shall I do to shew how much I love her? WoO 152 No. 6" aus dem Zyklus 'Irish Songs' von Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven (getauft 17. Dezember 1770 in Bonn, Kurköln; † 26. März 1827 in Wien, Kaisertum Österreich) war ein deutscher Pianist und Komponist. Er führte die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Entwicklung und bereitete der Musik der Romantik den Weg.

Es singen: John Mark Ainsley, Christopher Maltman und musizieren: Marieke Blankestijn, Ursula Smith sowie Malcolm Martineau.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1408 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 18. Apr 2019, 22:04

"Hommage an Rossini Op 2" von Pablo de Sarasate

Pablo de Sarasate (* 10. März 1844 in Pamplona; † 20. September 1908 in Biarritz) war ein spanischer Geiger und Komponist. Sarasate begann sein Violinstudium im Alter von fünf Jahren unter seinem Vater, einem Artilleriekapellmeister. Später wurde er von ortsansässigen Lehrern unterrichtet. Sein erstes Konzert gab er im Alter von acht Jahren in La Coruña.



Entschuldigt bitte das plötzliche Ende.
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1409 im Thema

Beitrag von Jalana » Fr 19. Apr 2019, 12:29

Programmhinweis: Samstag 20. April 20:15 auf 3SAT
Ariodante - Oper von Georg Friedrich Händel
Dramma per musica in drei Akten HWV 33 (1734)

Darsteller:
Der König von Schottland Nathan Berg
Ariodante Cecilia Bartoli
Ginevra Kathryn Lewek
Lurcanio Rolando Villazón
Polinesso Christophe Dumaux
Dalinda Sandrine Piau
Odoardo Kristofer Lundin
u.a.
Salzburger Pfingstfestspiele, 2017
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Ursula Renzenbrink
Choreografie: Andreas Heise
Chor: Salzburger Bachchor
Orchester: Les Musiciens du Prince, Monaco
Musikalische Leitung: Gianluca Capuano
Inszenierung: Christof Loy
Bildregie: Tiziano Mancini

Seit 2012 leitet Cecilia Bartoli die "Salzburger Pfingstfestspiele". 2017 brachte der Weltstar Georg Friedrich Händels "Ariodante" auf die Bühne und schlüpfte selbst in die Titelrolle.

Für Regisseur Christof Loy sind Wahrheitssuche, Geschlechterrollen und Identitäten die zentralen - auch heute aktuellen - Themen des mittelalterlichen Ritterepos. Liebliche Szenen im lichten Garten stehen neben böser Intrige, ausgeheckt in dunkler Nacht.

Heiterkeit und Optimismus kontrastieren mit Düsternis und Verzweiflung, arkadische Lust kippt in albtraumhafte Angst. Als Meister des musikalischen Kontrasts führt Georg Friedrich Händel in "Ariodante" virtuos sämtliche Varianten der Bezeugung von Liebe und Macht vor und zieht alle Register des Genres.

Dabei kämpfte der deutsche Komponist und Impresario, der in den 1720er-Jahren mit seiner Operngesellschaft in London reüssiert hatte, zur Zeit der Entstehung der Oper ums künstlerische Überleben. Die Begeisterung an italienischen Sujets war abgeflaut, und Händel sah sich massiver Konkurrenz durch einen rivalisierenden Veranstalter ausgesetzt.

In dieser prekären Lage tat sich ihm Anfang 1735 die Möglichkeit auf, eine neue Oper am zwei Jahre zuvor eröffneten Theatre Royal in Covent Garden aufzuführen. Um das englische Publikum einzunehmen, griff Händel ein schottisches Thema auf und erweiterte die Opernhandlung um Ballette.

Die Geschichte beruht auf einer Szene aus Ariosts "Orlando furioso": Ariodante kommt mit seinem Bruder Lurcanio an den Hof des schottischen Königs und verliebt sich in die Königstochter Ginevra. Doch Polinesso hat auch ein Auge auf sie geworfen.

Das Bühnenbild - ein schneeweißer Guckkasten - ist betont sparsam, die Inszenierung zeitlos zwischen den Epochen angesiedelt: Rüstung und Barockperücke stehen neben Businessanzug und Cocktailkleid.

Cecilia Bartoli ist nicht der einzige Superstar dieser Produktion: Rolando Villazón brilliert als Ariodantes Bruder Lurcanio. Gianluca Capuano dirigiert das 2016 von Cecilia Bartoli gegründete Barock-Ensemble Les Musiciens du Prince.

(ORF/3sat)

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ellenlegrelle
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Wohnort (Name): Bönen
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Kontaktdaten:

Re: Für die Klassikfreunde

Post 1410 im Thema

Beitrag von ellenlegrelle » Fr 19. Apr 2019, 12:52

Nabbucos Gefangenchor: Va Pensiero
Giuseppe Verdi
Chor uund Orchester der Arena di Verona
Dirigent: Daniel Oren
Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
© Albert Einstein

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