Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 79

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1171 im Thema

Beitrag von Jalana » Mo 26. Jun 2017, 22:08

"A far straggi" aus der Oper 'La Partenope' von Leonardo Vinci

Leonardo Vinci (* um 1690 in Strongoli; † zwischen 27. Mai und 29. Mai 1730 in Neapel) war ein italienischer Komponist des Barock. Es handelt sich dabei nicht um den Maler, Bildhauer, Musiker und Erfinder ähnlichen Namens Leonardo da Vinci (1452–1519).

Partenope ist ein Libretto zu einer festa teatrale in zwei Akten von Pietro Metastasio. Erstmals aufgeführt wurde das zweiteilige Werk in der Vertonung von Johann Adolph Hasse am 9. September 1767 zur Verlobung König Ferdinands IV. von Neapel mit Erzherzogin Maria Josepha in Wien.

Eine deutsche Übersetzung des Librettos von Johann Anton Koch erschien 1775 im siebten Band seiner unvollendet gebliebenen Gesamtausgabe Des Herrn Abt Peter Metastasio Kayserl. Königl. Hofpoetens Dramatische Gedichte.

Es singt Sonia Prina.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1172 im Thema

Beitrag von Jalana » Mi 28. Jun 2017, 15:10

Programmhinweise: Sonnabend 1.7.2017 20:15 Festspielsommer auf 3SAT
Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 2017
Rheinlegenden


Programm:
- Robert Schumann, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97
"Rheinische"
- Richard Wagner, Auszüge aus "Der Ring des
Nibelungen: Einzug der Götter in Walhall"
- "Siegfrieds Rheinfahrt", "Trauermarsch" und
"Waldweben"
- "Walkürenritt"
Musikalische Leitung: Gustavo Dudamel

Bei seinem zweiten Waldbühnenkonzert setzt Dirigent Gustavo Dudamel ganz auf deutsche Romantik. Auf dem diesjährigen Programm stehen Werke von Robert Schumann und Richard Wagner.

Zwei Komponisten, die zwar nahezu gleich alt waren und beide aus Sachsen stammten, die in ihrer Persönlichkeit und musikalischen Konzeption jedoch nicht konträrer hätten sein können. Die beiden kannten und respektierten sich, jeder war auf seine Weise progressiv.

"Wagner hat mir gut gefallen, nur redet er ununterbrochen", soll Robert Schumann nach dem ersten Zusammentreffen bemerkt haben, während Wagner meinte: "Ein großartiger Mensch, dieser Schumann, nur schweigt er in einem fort."

Danach ab 22:30
Belcanto - Die Tenöre der Schellack-Zeit
Film von Jan Schmidt-Garre


Was macht die Tenöre der Schellack-Zeit so unvergleichlich? Die Dokumentation zeigt die Entwicklung des Belcanto im 20. Jahrhundert mit den besten Ton- und Bildaufnahmen der größten Tenöre.

Ihre Namen sind legendär und auch heute noch der Inbegriff des Belcanto: Enrico Caruso, Leo Slezak und Beniamino Gigli können es, was ihren Ruhm angeht, ohne weiteres mit den Star-Tenören von heute aufnehmen.

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts verkauften sich Carusos Schallplatten in Millionenauflagen. Als in den 1930er-Jahren der Tonfilm aufkam, wurden Tenöre wie Joseph Schmidt oder Richard Tauber auch noch zu Kino-Stars.

Filmautor Jan Schmidt-Garre ist zu den Nachfahren der Sänger nach Russland, Argentinien, in die USA und viele andere Länder gereist. Er hat dort bis dato noch unbekanntes Material entdeckt und Weggefährten befragt. In ihren Erzählungen und in den gefundenen Filmdokumenten werden die Faszination und die fortdauernde Wirkung der großen Tenöre verständlich und unmittelbar erfahrbar.

(ARD/RBB/3sat)

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1173 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 29. Jun 2017, 22:05

"Schottische Phantasie für Violine und Orchester Es-Dur op. 46" von Max Bruch

Max Christian Friedrich Bruch (* 6. Januar 1838 in Köln; † 2. Oktober 1920 in Berlin) war ein deutscher Komponist und Dirigent.

Bekannt ist er vor allem für sein 1. Violinkonzert und die Schottische Phantasie.

Es spielen Maria-Elisabeth Lott und das Landesjugendorchester Baden-Württemberg unter der Leitung von Christoph Wyneken.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1174 im Thema

Beitrag von Jalana » Sa 1. Jul 2017, 22:17

"Non pui andrai" aus der Oper 'Le Nozze di Figaro' von Wolfgang Amadeus Mozart

Le nozze di Figaro, zu deutsch Die Hochzeit des Figaro oder Figaros Hochzeit, ist eine Oper von Wolfgang Amadeus Mozart KV 492. Das italienische Libretto stammt von Lorenzo da Ponte und basiert auf der Komödie La Folle Journée ou le Mariage de Figaro (Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro) von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1778. Die Uraufführung fand am 1. Mai 1786 im Wiener Burgtheater am Michaelerplatz statt. Die Oper spielt am Schloss des Grafen Almaviva in Aguasfrescas in der Nähe von Sevilla um 1780.

Es singt Hermann Prey.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1175 im Thema

Beitrag von Jalana » Di 4. Jul 2017, 21:45

"Teil 11 der Enigma-Variationen" von Sir Edward William Elgar

Sir Edward William Elgar (* 2. Juni 1857 in Broadheath bei Worcester; † 23. Februar 1934 in Worcester) war ein englischer Komponist. Sein bekanntestes Werk ist der "Pomp & Circumstance March No. 1", dessen Trioteil die Hymne Land of Hope and Glory entlehnt ist, die unter anderem jedes Jahr bei der Last Night of the Proms gespielt wird.

Die Enigma-Variationen sind ein Orchesterwerk (op. 36) des britischen Komponisten Edward Elgar. Die 14 Variationen beschreiben Menschen aus Elgars Umfeld.

Die Enigma-Variationen entstanden 1898, als Elgar eine zufällige Melodie auf dem Klavier spielte, die seiner Frau Alice gefiel. Anfang 1899 schickte er die Partitur, die er ursprünglich Variations on an Original Theme nannte (den jetzigen Namen Enigma bekam das Stück erst später), dem Dirigenten Hans Richter.

Hans Richter war es, der das Werk am 19. Juni in der St. James Hall in London aufführte. Die Enigma-Variationen machten Elgar international bekannt.

Die 11. Variation (GRS; Allegro di molto) beschreibt den Organisten Dr. George Robertson Sinclair und seine Bulldogge Dan, die bei einem Spaziergang in den Fluss stürzte und sich ans Ufer retten konnte.

Sir Simon Rattle dirigiert das City of Birmingham Symphony Orchestra.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1176 im Thema

Beitrag von Jalana » Mi 5. Jul 2017, 15:46

Programmhinweise: Sonnabend 8.7.2017 20:15 Festspielsommer auf 3SAT
Rheingau Musik Festival
Eröffnungskonzert, Basilika Kloster Eberbach, Juni 2017

Programm:
- Richard Wagner: Vorspiel 1. Akt aus "Lohengrin" WWV 75
- Ouvertüre zu "Rienzi" WWV 49
- Ouvertüre zu "Der fliegende Holländer" WWV 63
- Hector Berlioz: "Symphonie fantastique" op. 14
Orchester: hr-Sinfonieorchester
Musikalische Leitung: Andrés Orozco-Estrada

2017 setzen das hr-Sinfonieorchester und Andrés Orozco-Estrada im Kloster Eberbach ihre eindrucksvolle Wagner-Vorspiel-Reihe mit drei weiteren Ouvertüren des Musikdramatikers fort.

Die Helden der beiden romantischen Opern "Lohengrin" und "Der fliegende Holländer" sowie der tragischen Oper "Rienzi" begegnen in dem Programm
der "Symphonie fantastique" von Hector Berlioz.

Mit jenem epochalen Werk setzte sich der junge französische Romantiker einst über traditionelle Grenzen hinweg und erschloss der musikalischen Welt ganz neue Ausdrucksformen. Geradezu wie ein Prototyp des romantischen Künstlertums erscheint der Protagonist der quasi-autobiografischen Sinfonie, die ebenso intensiv wie subjektiv erlebte Empfindungen, Leidenschaften und Träume effektvoll und farbenreich in Szene setzt.

Im Anschluss ab 21:55
Verbier Festival 2016
András Schiff spielt und dirigiert Bach, Haydn, Beethoven und Mozart


Programm:
- Johann Sebastian Bach, Klavierkonzert Nr. 1, BWV 1052
- Joseph Haydn, Symphonie No. 88
- Ludwig van Beethoven, Klavierkonzert No. 5, op. 73
- Wolfgang Amadeus Mozart, Klaviersonate No. 16, K. 545
- Johann Sebastian Bach, Italienisches Konzert, BWV 971, 1. Satz
Orchester: Verbier Festival Orchester

Der ungarische Pianist András Schiff gehört zu den wahren Größen der heutigen Musikwelt. Seine Aufnahmen zählen zu den bedeutsamen Interpretationen der klassischen Musik.

In Verbier spielt und dirigiert die Pianisten-Legende die großen Meisterwerke der Klavierliteratur von Bach, Haydn, Beethoven und Mozart.

(ARD/HR/3sat)

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1177 im Thema

Beitrag von Jalana » Fr 7. Jul 2017, 21:58

"Viva il vino spumeggiante" aus der Oper 'Cavalleria rusticana' von Pietro Mascagni

Pietro Mascagni (* 7. Dezember 1863 in Livorno; † 2. August 1945 in Rom) war ein italienischer Komponist, der mit seinen Opern neben Ruggero Leoncavallo und Giacomo Puccini einer der wichtigsten Vertreter des Verismo ist.

Cavalleria rusticana (Sizilianische Bauernehre) ist eine Oper in einem Akt von Pietro Mascagni. Als literarische Vorlage diente ihm die gleichnamige Erzählung von Giovanni Verga aus der Novellensammlung Sizilianische Novellen. Das Libretto stammt von Giovanni Verga, Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci. Die Uraufführung fand am 17. Mai 1890 im Teatro dell'Opera di Roma (damals Teatro Costanzi) in Rom statt. Die Spieldauer der Oper beträgt etwa 70 Minuten. Die Oper spielt in einem sizilianischen Dorf am Ostermorgen. Stilistisch gehört die Oper zum Verismus.

Es singt Jonas Kaufmann.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1178 im Thema

Beitrag von Jalana » Mo 10. Jul 2017, 22:10

"Klavierkonzert No. 2 in A-Dur" von Franz Liszt

Franz Liszt, im Ungarischen Liszt Ferencz, wie er sich auch selbst schrieb, oder in neuerer Schreibweise Ferenc (* 22. Oktober 1811 in Raiding/Doborján, damals ungarisches Kronland des Kaisertums Österreich, heute Burgenland; † 31. Juli 1886 in Bayreuth), war ein österreichisch-ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller.

Liszt war einer der prominentesten Klaviervirtuosen und einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er hat in vielen unterschiedlichen Stilen und Gattungen komponiert, war mit seinen Sinfonischen Dichtungen ein Wegbereiter der "programmatischen Musik" und wird mit seinen Hauptwerken zur Neudeutschen Schule gezählt. Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. Im Alter von 54 Jahren empfing Liszt in Rom die niederen Weihen und den Titel Abbé.

Liszt schrieb das Werk in den Jahren 1830 bis 1839. 1849, 1853, 1857 und 1861 schrieb er es jeweils noch einmal um. Das Stück ist Hans von Bronsart gewidmet, es wurde am 7. Januar 1857 in Weimar unter der Leitung des Komponisten und mit Bronsart am Klavier uraufgeführt. Der ursprüngliche Titel des Stücks ist Concert symphonique.

Das Konzert ist für Soloklavier, drei Flöten (3. auch Piccolo), zwei Oboen, zwei Klarinetten (in A), zwei Fagotte, zwei Hörner, zwei Trompeten, drei Posaunen, Becken, Pauken und Streicher geschrieben. Die mittlere Spieldauer beträgt etwa 22 Minuten.

Liszt schrieb später eine Bearbeitung des Konzerts für zwei Klaviere.

Es spielt das Central Aichi Orchestra unter der Leitung von Ichiro Saitoh. Die Solistin ist Etsuko Hirose.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1179 im Thema

Beitrag von Jalana » Mi 12. Jul 2017, 18:16

Programmhinweise: Samstag 15. Juli ab 20:15 Festspielsommer live auf 3SAT
Klassik am Odeonsplatz 2017
Live-Übertragung des Konzerts am Odeonsplatz, München
Mit Martin Grubinger (Schlagzeug)


Programm:
- Tan Dun: Percussion Concerto: The Tears of Nature, 1. Satz
- Bruno Hartl: Konzert für Schlagzeug und Orchester, 2. und 3. Satz
- Carl Michael Ziehrer: "Hereinspaziert!", Walzer op. 518 (aus der Operette "Der Schatzmeister")
- Antonin Dvorák: (Honeck/Ille): "Rusalka-Fantasie", Suite aus der Oper Rusalka
- Dmitri Schostakowitsch: Suite für Varieté-Orchester
- Leroy Anderson: The Typewriter
- Richard Strauss: Rosenkavalier Suite (Auszüge)
Orchester: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Musikalische Leitung: Manfred Honeck

Anstelle des erkrankten Starpianisten Lang Lang wird der weltbekannte Perkussionist Martin Grubinger beim sommerlichen Münchner Klassikevent "Klassik am Odeonsplatz" auftreten.

Im zweiten Teil ist das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Manfred Honeck mit Werken von Ziehrer, Dvorák und Schostakowitsch zu hören.

Der gebürtige Salzburger Martin Grubinger sorgte schon 2013 bei "Klassik am Odeonsplatz" für Begeisterungsstürme. Dieses Jahr wird er Auszüge aus zwei seiner "Paradekonzerte" spielen: "The Tears of Nature" von Tan Dun und dem Konzert für Schlagzeug und Orchester des Wiener Komponisten Bruno Hartl. Das Werk des in New York lebenden Chinesen Tan Dun wurde 2012 von Martin Grubinger uraufgeführt - mit dem Komponisten am Dirigentenpult. Bruno Hartl, im Hauptberuf Solo-Pauker bei den Wiener Philharmonikern, schrieb sein Konzert im Jahr 2000 für den damals 17-jährigen Martin Grubinger.

Manfred Honeck feiert sein Debüt auf dem Odeonsplatz und tritt dabei nicht nur als Dirigent des BR-Symphonieorchesters, sondern auch als Arrangeur in Erscheinung. Aus Höhepunkten von Antonín Dvoráks beliebter Oper "Rusalka" hat er eine eigene Orchestersuite zusammengestellt, die "Rusalka-Fantasie".
Außerdem wird das Symphonieorchester die "Suite für Varieté-Orchester" von Dmitri Schostakowitsch und einen Walzer von Carl Michael Ziehrer spielen.

Danach ab 22:25 Verbier Festival 2016: Eröffnungskonzert
Charles Dutoit und Kyung Wha Chung spielen
Brahms und Berlioz
Mit Kyung Wha Chung (Violine)


Programm:
- Johannes Brahms: Konzert für Violine und Orchester in D-Dur, op. 77
- Hector Berlioz: Symphonie Fantastique op. 14
Orchester: Verbier Festival Orchester
Musikalische Leitung: Charles Dutoit

Charles Dutoit, seit 2009 Leiter des Verbier Festival Orchesters, und die Violinistin Kyung Wha Chung eröffnen das "Verbier Festival 2016" im Zeichen der Romantik mit Brahms und Berlioz.

Zum Auftakt des Eröffnungskonzerts interpretiert die südkoreanische Geigerin, begleitet vom Verbier Festival Orchestra, Brahms' Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op. 77. Es folgt die berühmte "Symphonie Fantastique" von Hector Berlioz.

Brahms Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op. 77 gilt als virtuoses Meisterwerk mit äußerst melodischem Reichtum. Ein Geschenk und eine Herausforderung für die Violinistin, ihre technische Meisterschaft und ihre klangliche Reife zu zeigen.

Die "Symphonie Fantastique", eines der Lieblingsstücke von Charles Dutoit, gilt als Begründung der Programmmusik und als eines der bedeutendsten Werke der Romantik. Es hat die Musikgeschichte geprägt und vor allem Richard Wagner nachhaltig beeinflusst.

(ARD/BR/3sat)

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1180 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 13. Jul 2017, 21:59

"Hat man nicht auch Gold beineben" aus der Oper 'Fidelio' von Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven (getauft 17. Dezember 1770 in Bonn, Kurköln; † 26. März 1827 in Wien, Kaisertum Österreich) war ein deutscher Pianist und Komponist. Er führte die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Entwicklung und bereitete der Musik der Romantik den Weg.

Fidelio ist die einzige Oper von Ludwig van Beethoven in zwei - bzw. in der Urfassung unter dem Titel Leonore drei - Akten. Das Libretto schrieben Joseph Ferdinand von Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke; als Vorlage diente ihnen die Oper Léonore ou L'amour conjugal (1798; Libretto: Jean Nicolas Bouilly, Musik: Pierre Gaveaux). Die Uraufführung der ersten Fassung des Fidelio fand am 20. November 1805 am Theater an der Wien statt, jene der zweiten Fassung ebenda am 29. März 1806, die der endgültigen Fassung am 23. Mai 1814 im Wiener Kärntnertortheater.

Es singt Gottlob Frick.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1181 im Thema

Beitrag von Jalana » Mo 17. Jul 2017, 21:42

Ouvertüre der Oper "Die Walküre" von Richard Wagner

Die Walküre (WWV 86 B) ist der Titel einer Oper von Richard Wagner. Sie bildet zusammen mit den Opern Das Rheingold, Siegfried und Götterdämmerung das Gesamtwerk Der Ring des Nibelungen. Beim Ring des Nibelungen handelt es sich um eine Tetralogie, nämlich um ein „Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend“. Die Walküre ist nach dem Vorspiel (Das Rheingold) der erste Tag. Die Uraufführung fand am 26. Juli 1870 im Königlichen Hof- und Nationaltheater München unter der Leitung von Franz Wüllner statt. Das Werk ist im Verlag Schott, Mainz (Richard-Wagner-Gesamtausgabe) erschienen. Das Autograph der Partitur ist seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen.

Wilhelm Furtwängler dirigierte 1954 die Wiener Philharmoniker.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1182 im Thema

Beitrag von Jalana » Mi 19. Jul 2017, 17:15

Pogrammhinweise: Samstag 22. Juli 20:15 Festspielsommer auf 3SAT
Petite Messe solennelle - Ballett am Rhein tanzt Rossini
Opernhaus Düsseldorf, Juni 2017


Petite Messe solennelle von Gioacchino Rossini (Fassung 1864)
für Sopran, Alt, Tenor, Bass, zwei Klaviere, Harmonium
und gemischten Chor
Mit Morenike Fadayomi (Sopran), Katarzyna Kuncio (Alt),
Corby Welch (Tenor), Günes Gürle (Bass), Dagmar Thelen
und Wolfgang Wiechert (Klavier) und Patrick Francis Chestnut (Harmonium)
Bühnenbild: Florian Etti
Kostüme: Florian Etti
Choreografie: Martin Schläpfer
Chor: Deutsche Oper am Rhein
Musikalische Leitung: Axel Kober

In Bewegung bleiben, Stillstand vermeiden – mit diesem Credo bringt Choreograf Martin Schläpfer mit jeder neuen Premiere frischen Wind in die Tanzlandschaft.

Sein Ballett am Rhein zählt zu den angesagtesten Ensembles weltweit. Für den Sommer 2017 kreiert Schläpfer ein Tanzstück auf Musik von Rossini: die Petite Messe solennelle. 1864 schrieb Rossini dieses Alterswerk und stellte ihm das Understatement "klein" voran.

Dass man von einem Unterhaltungsprofi und Bonvivant wie Rossini keine reine Sakralmusik erwarten darf, ist klar. Tatsächlich ist die Petite Messe solennelle ein Werk von unglaublicher Intensität, eine Komposition, die zutiefst Religiöses, mondäne Tanzmusik-Anklänge, Tiefgründigkeit, Opernhaftes und pure Lebenslust südlichen Couleurs miteinander verbindet.

Damit spiegelt dieses Werk - das sich vom traditionellen Charakter der Messe distanziert - auch die verwirrende Vielschichtigkeit von Glaubensfragen im 19. Jahrhundert, mit der sich Rossini auseinandergesetzt hat.

Martin Schläpfer nutzt die Komplexität der Messe als assoziatives Sprungbrett für eine Choreografie der Gegensätze, die unter die Haut geht. Über eine "Vertanzung" der kleinen Messe denkt Martin Schläpfer schon lange nach. "Das Werk ist voller Gefahren, aber auch von einer solchen Schönheit, dass es einen einfach mitnimmt", so Martin Schläpfer. "Es ist geistliche Hausmusik, zu der man beten und gläubig sein, aber auch Kuchen, Brot und wohlriechende Würste essen, flirten und sich unterhalten darf."

Seine Umsetzung des sakralen Werks mit seinem 45-köpfigen Ballettensemble bildet daher neben zutiefst Menschlichem, Lebensfreude, Komödiantisches, Poesie und die menschliche Existenz in seiner ganzen Widersprüchlichkeit und Farbigkeit ab. Schließlich zeichnen das Hinterfragen und die Sensibilität für die großen Themen unserer Zeit Schläpfer-Ballette aus.

Neben zahlreichen Preisen wurde Martin Schläpfer in der "Süddeutschen Zeitung" für seine "irrwitzige Fantasie" zum Choreografen des Jahres 2016 nominiert. "Martin Schläpfer - einer der sich nicht wiederholt, der fragt und bohrt" schrieb Manuel Brug in der "Welt" über den gebürtigen Schweizer.

Florian Etti, der unter anderem Schläpfers Erfolgsballett "Ein deutsches Requiem" ausstattete, entwirft die Kostüme und das Bühnenbild für "Petite Messe solennelle". Grundlegendes Element ist eine Art "Bogenkirche", in der weltliche und sakrale Architektur, Außen und Innen, Offenheit und Geschlossenheit verschmelzen und die Schläpfers Spiel mit den verschiedenen Realitäten und Ebenen in einer eigenen Bühnenwelt konzeptionell widerspiegelt.


Im Anschluss ab 21:50
Sommernachtsgala Grafenegg 2017


Mit den Solisten Aida Garifullina und Dmitri Hvorostovsky
Orchester: Tonkünstler-Orchester, Niederösterreich
Musikalische Leitung: Yutaka Sado

Bei der Sommernachtsgala 2017 werden die russische Sopranisitin Aida Garifullina und der russische Bariton Dmitri Hvorostovsky vor der märchenhaften Kulisse von Schloss Grafenegg singen.

Natürlich ist die Gala auch in diesem Jahr Chefsache für Yutaka Sado, der seit Herbst 2015 das Amt des Chefdirigenten inne hat, und das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich.

Die Sommernachtsgala in Grafenegg ist als Auftakt des sommerlichen Musikreigens binnen weniger Jahre zum Inbegriff der festlichen Lebensfreude geworden. Sie ist der glanzvolle Höhepunkt der Saison: Die Sommernachtsgala am Wolkenturm mit internationalen Stars unter freiem Himmel.

(ORF)

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1183 im Thema

Beitrag von Jalana » Do 20. Jul 2017, 21:58

"Les tringles des sistres tintaient (Gypsy song)" aus der Oper 'Carmen' von Georges Bizet

Georges Bizet (* 25. Oktober 1838 in Paris als Alexandre-César-Léopold Bizet; † 3. Juni 1875 in Bougival, Département Yvelines bei Paris) war ein französischer Komponist der Romantik.

Carmen ist eine Oper in vier Akten von Georges Bizet. Das Libretto schrieben Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée. Obwohl formal eine opéra comique und auch als solche bezeichnet, war Carmen "ein revolutionärer Bruch" mit dieser Operngattung. Die realistische Milieuschilderung, Dramatik und schicksalhafte Tragik machten sie zu einem Vorläufer des Verismo. Wegen dieser vom Publikum als "krass" empfundenen veristischen Handlungsdarstellung wurde die Uraufführung am 3. März 1875 in der Opéra-Comique eher ablehnend aufgenommen. Bald darauf jedoch wurde Carmen zu einem der größten Welterfolge der Operngeschichte, den der Komponist allerdings nicht mehr erlebte. Auch heute noch gehört Carmen zu den beliebtesten und meistaufgeführten Werken des Opernrepertoires.

Zuerst singt Elina Garanca ...



... danach noch einmal als Flashmob.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 1184 im Thema

Beitrag von Jalana » So 23. Jul 2017, 22:11

"Serenade D-Dur KV 320 (Posthorn)" von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Serenade für Orchester No. 9 in D-Dur KV 320, Posthorn, wurde von Wolfgang Amadeus Mozart 1779 in Salzburg geschrieben und ist die letzte Serenade, die er in seiner Heimatstadt geschrieben hat. Das Manuskript ist auf den 3. August 1779 datiert. Die Posthorn-Serenade ist den Studenten der Salzburger Universität gewidmet, zur Feier des Studienabschlusses, bevor sie in ihre Heimat zurückkehrten (sogenannte "Finalmusik").

Die Serenade besitzt 7 Sätze und ist geschrieben für 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Fagotte, 1 Horn, 2 Trompeten, Posthorn, Pauken und Streicher.

Es spielt das Orchestra I Pomeriggi Musicali.



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Beitrag von Jalana » Do 27. Jul 2017, 15:20

Programmhinweise: Samstag 29. Juli 20:15 Festspielsommer auf 3SAT
"L'Orfeo" - Oper von Claudio Monteverdi
Favola in musica in einem Prolog und fünf Akten
Aus dem Gran Teatro La Fenice, Venedig 2017


Darsteller:
Orfeo Krystian Adam
La Musica/Euridice Hana Blazíková
Messaggera Lucile Richardot
Proserpina Francesca Boncompagni
Caronte/Plutone Gianluca Buratto
Speranza Kangmin Justin Kim
Apollo Furio Zanasi
Pastore/Spirito/Eco Gareth Treseder
Pastore/Spirito John Taylor Ward
Pastore Michal Czerniawski
Spirito Zachary Wilder
Ninfa Anna Dennis
Mit: English Baroque Solisten
Halbszenische Aufführung
Libretto: Alessandro Striggio, dem Jüngeren
Chor: Monteverdi Chor
Orchester: Monteverdi Orchester
Musikalische Leitung: Sir John Eliot Gardiner
Regie: Elsa Rooke, Sir John Eliot Gardiner

Zum 450. Geburtstag des italienischen Komponisten Claudio Monteverdi geht der britische Dirigent John Eliot Gardiner mit drei Monteverdi-Opern auf Tournee, darunter auch "L'Orfeo".

Im Rahmen der Salzburger Festspiele 2017 wird "L'Orfeo" am 26. Juli in gleicher Besetzung aufgeführt. In seinem ersten musikdramatischen Werk mutet Monteverdi seinem Titelhelden bittere Qualen zu, doch Orpheus wächst an der Grausamkeit seines Schmerzes.

Er verliert sich in seinem Leid, bis er am Ende zu einem tieferen Verständnis seiner selbst gelangt.

Seine Faszination von Monteverdi beschreibt Gardiner folgendermaßen: "Für mich ist Monteverdi das musikalische Gegenstück zu William Shakespeare: Er hat es als erster Komponist in der Geschichte der abendländischen Musik verstanden, die ganze Bandbreite der menschlichen Empfindungen einzufangen und darzustellen."


Danach ab 22:15 Verbier Festival 2016: Daniil Trifonov, Gautier Capuçon und Leonidas Kavakos spielen Schumann, Rachmaninoff und Smetana

Mit Daniil Trifonov (Klavier), Gautier Capuçon (Cello) und Leonidas Kavakos (Violine)

Programm:
- Robert Schumann: Fantasiestücke für Piano und Cello op. 73
- Sergej Rachmaninoff: Cello-Sonate op. 19
- Bedrich Smetana: Klaviertrio g-Moll op. 15

Es ist ein Gipfeltreffen der Supersolisten: Daniil Trifonov (Klavier), Gautier Capuçon (Cello) und Leonidas Kavakos (Violine) spielen Schumann, Rachmaninoff und Smetana.

Jeder der drei Musiker ist ein Weltstar und absoluter Meister auf seinem Instrument. Die pure Lust am Musizieren bringt dieses Trio in Verbier zusammen. Ein Hochgenuss an Klang und Virtuosität.

(ORF/3sat)

LG
Jalana
Leben und leben lassen

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