SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft
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Anne-Mette
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SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 19. Feb 2018, 12:14

Moin,

hier ist ein Artikel zu diesem Thema unter der Überschrift "Gender-Dsikussion" zu lesen: https://www.shz.de/deutschland-welt/pan ... 24681.html

Gruß
Anne-Mette

Laura R
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Re: SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 2 im Thema

Beitrag von Laura R » Mo 19. Feb 2018, 12:43

Na ja ist schon erstaunlich wer sich bisweilen alles damit beschäftigt hat. Ich sehe die Sacher mal so, wenn die sonst keine Sorgen hat muss sie ja recht glücklich sein oder sie hat einfach zuviel Zeit. (smili)
Laura
Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!

BiancaC
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Re: SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 3 im Thema

Beitrag von BiancaC » Mo 19. Feb 2018, 12:50

Im ersten Moment : Recht hat sie !

Und dann hab ich den Artikel gelesen und hab dann gedacht wo ist die neutrale Ansprache ? Und was ist mit dem 3 ten Geschlecht ?

Ich würde folgenden Sprachgebrauch empfehlen : "direkte gender-neutrale Ansprache „Guten Tag ... (Vorname/Nachname)“.

Einfache machen und dem Steuerzahler/in viiiieeeeeeeeeellllleee Kosten ersparen !

VG Bianca
wer rächtschreibfeler findet darf sie behalten !

MichiWell
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Re: SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 4 im Thema

Beitrag von MichiWell » Mo 19. Feb 2018, 14:47

BiancaC hat geschrieben:
Mo 19. Feb 2018, 12:50
Ich würde folgenden Sprachgebrauch empfehlen : "direkte gender-neutrale Ansprache „Guten Tag ... (Vorname/Nachname)“.
Es geht ja noch nicht mal um persönliche Anschreiben. :roll:

Ich finde, dieser Kampf gegen das generische Maskulinum ist einfach nur absurd.
Er verbraucht ja verbrennt regelrecht viel Kraft, die dann anderweitig fehlt.

Vielleicht sollte man den Spieß herumdrehen, und das generische Femininum bekämpfen?
Die Männer könnten es doch ganz furchtbar finden, dass sie mit Person oder Fachkraft nicht angesprochen werden!

Vielleicht würde das mal die Absurdität aufzeigen. :?:
Zuletzt geändert von MichiWell am Mo 19. Feb 2018, 16:35, insgesamt 1-mal geändert.
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

Jasmine
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Re: SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 5 im Thema

Beitrag von Jasmine » Mo 19. Feb 2018, 15:42

Normalerweise sollte es doch selbstverständlich sein wie ein Unternehmen seine Kunden anspricht. Das solch ein Rechtsstreit bis vor den BGH kommt ist meiner Meinung nach überflüssig, da hätte man im Vorfeld mit ein wenig gutem Willen eine Einigung finden können.
Liebe Grüße Jasmine
Ich bin wie ich bin --- Ich lebe meinen Traum

BiancaC
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Re: SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 6 im Thema

Beitrag von BiancaC » Mo 19. Feb 2018, 15:56

tja die Banken denken nur an unser bestes (eine Softwareumstellung kostet ja ) !
wer rächtschreibfeler findet darf sie behalten !

Jaddy
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Re: SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 7 im Thema

Beitrag von Jaddy » Mo 19. Feb 2018, 16:44

Jeder Einzelfall, den man bis zum BGH treibt, scheint vielleicht unnötig oder unverhältnismässig. Auf der anderen Seite prägt Sprache auch das Bewusstsein, gerade auch wie man andere Menschen sieht, beachtet, bei Begegnungen einschätzt.

Mir sind auch schon Anreden und Bezeichnungen aufgefallen. Die "Bauherrenhotline" der Telekom, als ich den Anschluss für unser Häuschen wollte. Fa. Hunkemöller (hat nur Frauenkleidung), die - mit Zwangsanrede in der Anmeldung - eine "Kundenkarte" ausstellen und konsequent Maskulinum schreiben.

Wenn das alles so unwichtig ist, könnten wir ja einfach generisches Feminium schreiben. Oder wie bei Amazon völlig auf geschlechtsspezifische Anreden verzichten.

Marielle
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Re: SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 8 im Thema

Beitrag von Marielle » Mo 19. Feb 2018, 23:17

Guden Naamd,
... könnten wir ja einfach generisches Feminium schreiben
Das ist fast ein guter Plan :) Für die nächsten zweihundert Jahre heisst es dann also 'Bauherrinnen-Hotline' und 'Kundinnenkarte' und es wird nur von Ärztinnen, Lokführerinnen und Ingenieurinnen gesprochen. Die Männer sind dabei natürlich immer mitgemeint; versteht sich ja von selbst.

Den Aufstand, den die ach so mitwohlmeinenden Sprachpatriarchen dann veranstalten, möchte man echt gern erleben. Das wird ein Mordsspass! :mrgreen:

Der Plan ist aber nur fast gut, weil die dritte Option dabei auch wieder unter den Tisch fallen würde. Sollte die Sparkassenkundin also vorm BGH Recht bekommen, kann gleich die nächste Klage starten. Und wenn sie nicht Recht bekommt: Was wird dann aus den Forderungen nach 'richtiger' Ansprache, die von männlichen oder weiblichen Trans*-Personen erhoben werden?

Habt es gut

Marielle

PS: Männer, die die Ansprache als 'Person' ganz furchtbar finden, sollten darüber informiert werden, dass 'die Person' ein explizit generischer Kategoriebegriff (eine Oberbegriffsform ohne eigentlichen Bezug zum Sexus des benannten Menschen) ist, nicht etwa generisches Femininum. Einen Mann als 'die Person, die dort drüben steht' anzusprechen, ist daher genauso wenig furchtbar, wie eine hyperaktivistische Feministin (explizites Femininum) als 'der Mensch, der da drüben steht' anzusprechen.
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.

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Re: SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 9 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2018-08-04 » Di 20. Feb 2018, 05:09

Bonjour,

in meiner neuen Heimat Frankreich (dem seine Sprache bekanntlich sehr am Herzen liegt), wurde der sprachliche Hyperaktivismus letztes Jahr mit Erfolg gestoppt. Das finde ich gut.

LG Daenerys

Svetlana L
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Re: SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 10 im Thema

Beitrag von Svetlana L » Di 20. Feb 2018, 06:37

Jaddy hat geschrieben:
Mo 19. Feb 2018, 16:44
Wenn das alles so unwichtig ist, könnten wir ja einfach generisches Feminium schreiben.
Marielle hat geschrieben:
Mo 19. Feb 2018, 23:17
Das ist fast ein guter Plan :) Für die nächsten zweihundert Jahre heisst es dann also 'Bauherrinnen-Hotline' und 'Kundinnenkarte' und es wird nur von Ärztinnen, Lokführerinnen und Ingenieurinnen gesprochen. Die Männer sind dabei natürlich immer mitgemeint; versteht sich ja von selbst.

Den Aufstand, den die ach so mitwohlmeinenden Sprachpatriarchen dann veranstalten, möchte man echt gern erleben. Das wird ein Mordsspass! :mrgreen:
Den Versuch gab es ja schon mal an der Uni Leipzig, die ihre Grundordnung komplett im generischen Femininum geschrieben hat, wie ich im Thema "Duden - richtig gendern" schon mal geschrieben habe.
Als die Uni Leipzig 2013 eine neue Grundordnung einführte, wurde diese komplett im generischen Femininum geschrieben, verbunden mit einer Fußnote auf der ersten Seite, dass die genannten femininen Personenbezeichnungen sowohl für Personen männlichen als auch weiblichen Geschlechts gelten und Männer die genannten Amts- und Funktionsbezeichnungen in der maskulinen Form führen können. Diese Aktion führte zu einem medialen Aufschrei bis nach Russland und Vietnam. Der Focus fragte unter der Überschrift "Sprachfolter an der Uni Leipzig" sogar "woher die Lust an der Gewalt käme". Auch viele Studenten, Absolventen, Professoren usw. beschwerten sich, weil diese Schreibweise Männer diskriminiere. Verblüffend dabei ist, dass diese Version Männer diskriminiert, die umgekehrte Variante Frauen aber angeblich nicht. Diese Problematik bei der Verwendung des generischen Maskulinum ist vermutlich nur nicht aufgefallen, weil diese Variante seit Jahrzehnten/-hunderten unhinterfragt verwendet wird.
Damals wurde mir ja vorgeworfen, mir meine Welt nach Pippi-Langstrumpf-Manier zurechtzubasteln.

Aber - wie schon geschrieben - bleiben auch bei Verwendung des generischen Femininums nicht-binäre Geschlechtsidentitäten unberücksichtigt.
Liebe Grüße aus Berlin
Svetlana

BiancaC
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Re: SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 11 im Thema

Beitrag von BiancaC » Di 20. Feb 2018, 09:41

kleine Randnotiz aus der Zeitung mit den 4 Buchstaben:

https://www.bild.de/regional/saarland/f ... .bild.html

VG Bianca
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Ulrike-Marisa
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Re: SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 12 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Di 20. Feb 2018, 10:19

Moin,

programmtechnisch sollte es ein Dreizeiler sein, in einem Sparkassenprogramm eine Anrede am Vornamen orientiert zu verwirklichen - scheint so! Der Teufel steckt dann wieder im Detail der Namensüberprüfung, die ja dann eindeutig sein müsste, was ist mit unbekannte Namen, zweideutigen Namen oder, wie schon angesprochen mit Intersexuellen Menschen. Das wären dann alles zu klärende Fragen.
Ich bin keine Germanistin. Bestimmt gibt es irgendwo Regeln, wie auf Formularen mit der Anrede ganz allgemein und unverfänglich zu verfahren ist. Hat so etwas schon mal die Ethikkommission des Bundestages untersucht?
Bestimmt gibt es auch Vorschläge, ganz auf Genderbezeichnungen zu verzichten???
Der Weg, alles in femininer Schreibweise zu beschreiben ist auch keine wirkliche Lösung und dreht nur den Spieß um.

Beste Grüße, Ulrike-Marisa

...ratlos in dieser Frage. :(

Yvette
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Re: SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 13 im Thema

Beitrag von Yvette » Di 20. Feb 2018, 13:40

Ich bin beinharter Anhänger dessen, daß grammatischer und biologischer Genus nichts miteinander zu tun haben. Unter dieser Prämisse, denke ich, kann aus der bundesdeutschen, überhitzten, zuweilen hysterischen Diskussion viel heiße Luft herausgelassen werden. Käme beispielsweise irgendjemand auf die Idee, bei „Hund“ oder „Katze“ nur an ein Geschlecht zu denken?

Die von Svetlana zitierte, komplett im generischen Femininum geschrieben Grundordnung halte ich für einen klassischen Rohrkrepierer. Ist man sich einig darüber, daß der Anlaß eine Reaktion auf tatsächliche (?) Diskriminierung war, hat „man“ in beispielhaft akademischen übers-Ziel-hinausschießendem Bemühen den inkriminierten Sachverhalt spiegelbildlich wiederholt, nur eben diesmal als Diskriminierung der Männer. Hysterie und missionarischer Eifer sind eben schlechte Ratgeber bzw. keine tragfähige Basis für sachliches Nachdenken, auch bei Akademikern.
Apropos Akademiker: vor einigen Jahrzehnten haben, soweit ich mich erinnere, feministisch bewegte australische Studentinnen die Änderung des Begriffs „History“ in „Herstory“ gefordert. Es reicht offenbar, eine starke Haltung zu haben, da hindern Intellekt bzw. etymologisches Wissen im Zweifelsfall nur.
Für ein weiteres schönes Beispiel halte ich die Haltung des/der Lann Hornscheidt (zitiert aus http://www.deutschlandfunkkultur.de/gen ... _id=318444): Dieser Person sind die "Bewohner-Schrägstrich-/innen", "Kund-Sternchen*innen", "Sportler-Unterstrich_innen", Sozialarbeit-mit-@ und "Migrant-Klammer-(en)-Schrägerstrich-/innen noch nicht genug. Er/Sie legt Wert auf ein "x". Studierende, die ihr, der Person Hornscheidt, schreiben wollen, sollten, so sagt es die website, "zwei-gendernde" Anreden meiden, wie "Herr___" und "Frau ___", "Lieber ___" oder "Liebe ___". Möglich wäre dagegen "Sehr geehrtx Profx. Lann Hornscheidt".
Darauf muss man erst mal kommen. Und wer sich nicht an die Hornscheidtschen Vorgaben hält, wird auf strenge Weise zurechtgewiesen und bekommt erst dann eine Antwort, wenn er, sie, es oder x es korrekt gemacht hat (Zitatende).
Wohlgemerkt: diese(r) Hornscheidt hatte bis 1.12.16 die Professur für Gender Studies und Sprachanalyse am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität, Berlin, inne. Interessant, wie diese Person rein subjektive Haltungen innerhalb einer vom Steuerzahler alimentierten Professur soweit treiben konnte, ohne offenbar Bekanntschaft mit dem Disziplinarrecht zu bekommen oder medizinisch untersucht zu werden.

Ein Vorschlag: Das deutsche Pluralpronomen „sie“ ist identisch mit der weiblichen Singularform. Wir wäre es, wenn Männer in gleicher Vehemenz und Hysterie, wie es allenthalben vorgemacht wird, dagegen Sturm laufen und eine grundlegende Änderung forderten, weil diese Identität zwischen Pluralpronomen und weiblicher Singularform diskriminierend ist? Ob sich da Feministinnen fänden, die dies unterstützten?
Viele Grüße,
Yvette

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Re: SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 14 im Thema

Beitrag von sbsr » Do 22. Feb 2018, 08:46

Was kommt als nächstes?! Müssen wir das Grundgesetz ändern, weil dort nur von der Würde des Menschen (DER Mensch, Genus maskulin) die Rede ist, und damit die Menschin nicht gemeint ist?!
LG, Svenja

Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

BiancaC
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Re: SHZ: Sparkassen-Kundin will „Kundin“ statt „Kunde“ sein – BGH prüft

Post 15 im Thema

Beitrag von BiancaC » Do 22. Feb 2018, 09:07

@ Svenja einfach Ja !

Den wenn das 3. Geschlecht eingeführt wird müssen (meiner Ansicht nach ) viele Anreden geändert werden.

LG Bianca
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