Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ - # 3

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Manu.66
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 31 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Do 21. Dez 2017, 17:05

Hi Mädels!

Michelle: KÖSTLICH!!!! (ap) (ap) (ap)

Mein dgti Ausweis bezieht sich auf die Nummer meines Persos. Die steht da deutlich zu lesen drauf. Anhand dieser Perso-Nr. bin ich zu identifizieren - sicherlich im digitalen Zeitalter auch in der bundesweit aktiven Standesamtsoftware bzw. dem Personenstandsregister oder Melderegister. Soviel ich weiß hat auch ein moderner Streifenwagen der Polizei direkten Zugang zu dieser Software über eine Internetverbindung.

Außerdem hat die nette Rechtspflegerin ja auch als Anhang zu ihrem Protokoll mein freundliches Schreiben an das AG Oldenburg beigefügt, in dem der Bezug zu meiner früheren Identität festgehalten ist. Also dürfte es keinerlei Zweifel oder Probleme geben festzustellen, dass die durch Unterschrift unter dem Protokoll dokumentierte Frau Manuela Alena Donner eine real existierende Person nach gutem deutschen Personenstandsrecht ist, die rein amtlich immer noch zurückzuführen ist auf ein Wesen mit männlichem Geburtsvornamen. (So bescheuert wie das auch sein mag!) - Aber das soll sich ja nun irgendwann in der nächsten Zukunft ändern.

Merry Christmas

Manuela
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Jaddy
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 32 im Thema

Beitrag von Jaddy » Do 21. Dez 2017, 17:20

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Do 21. Dez 2017, 16:28
Einen Arzt, der mich mehrfach mit "Herr" ansprach, habe ich dann kurzerhand mit "Frau Doktor" angesprochen......danach gings dann plötzlich :mrgreen:
Dass diese Taktik funktioniert habe ich auch schon mehrfach gehört. Ich denke am besten merkt man sich solche Dinge wie mal Selbstverteidigung übt, um sie im Bedarfsfall reflexartig zur Hand zu haben.

@Manu: Ich finde Deinen Ansatz großartig. Bei vielen Aspekten des scheinbar so festgelegten Prozesses gibt es wohl mehr als einen Weg und vielleicht auch einfachere und stressärmere. Viele Bearbeiter.innen kennen sich vielleicht auch nicht so aus und agieren mit Halbwissen, wohl auch um sich abzusichern. Böse Absicht will ich da erst mal niemand unterstellen. Umso besser, wenn jemand mit Insiderkenntnissen sich mal auf die Hinterbeine stellt. Sei es PÄ oder auch die Bankkarten.

Andrea aus Sachsen
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 33 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen » Fr 22. Dez 2017, 16:38

.
Ich gehöre ebenfalls zu denjenigen, die sich bisher vor der VÄ/PÄ gedrückt haben. Nicht dass ich diese nicht möchte, aber der finanzielle und zeitliche Aufwand dafür ist mir einfach zu hoch. Ich habe allerdings auch das Glück, dass ich die Änderung fast überall auch ohne amtlichen „Stempel“ durchgebracht habe. So merke ich im Alltag praktisch nicht mehr, dass ich von Amts wegen immer noch Mann bin.
Von den hier beschriebenen „Horrorszenarien“ habe ich bisher zwar nichts erleben müssen, aber für die Zukunft ausschließen kann ich es natürlich nicht und das macht mir dann doch ein wenig Angst. Am meisten graut mir allerdings davor, dass mein derzeitiger (männlicher) Ausweis im Jahre 2022 abläuft. Einen neuen dieser Art möchte ich auf keinen Fall, das alte kostspielige Verfahren aber auch nicht. Zum Glück ist noch etwas Zeit zum Überlegen …
Dir Manu wünsche ich natürlich, dass die ganze Prozedur für dich schnell und „schmerzfrei“ vonstattengeht.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen

Manu.66
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 34 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Fr 22. Dez 2017, 18:08

Hi Andrea - hi Mädels!

Der zeitliche Aufwand für den Antrag hält sich ja in Grenzen. Mündliche Antragstellung bei der Rechtsantragstelle: 30 Minuten. Zwei Termine bei Psychos - nehmen wir mal 2 Stunden pro Termin = 4 Stunden. Und dann noch die rund 10- minütige mündliche Verhandlung vor dem Amtsrichter. Alles natürlich ohne notwendige Fahrerei zu den Psychos und zum Gerichtstermin. Das ist doch sehr überschaubar.

Wenn es in anderen Fällen - wie ja durchaus berichtet - zu mehreren Psychoterminen kommt, dann kann sich der zeitliche Aufwand natürlich drastisch erhöhen.

Was die finanzielle Belastung angeht, jede, der das zusteht, kann Prozesskostenhilfe beantragen, die in der Regel bei Vorliegen der entsprechenden Einkommenssituation auch gewährt wird.

Anderenfalls bestehen bundesweit erhebliche Kostenunterschiede. Das Verfahren beim AG Oldenburg ist meines Erachtens eines der "preiswertesten" in Deutschland. Aber wer kann schon wegen der Gerichtskosten den Wohnsitz ändern???

Auch in meinem Fall ist eigentlich die amtliche Frauenbestätigung nur für den Pass notwendig. Alle anderen Dienststellen/Behörden usw. haben längst umgestellt.
Deshalb ist es mir auch egal, wie lange sich das Verfahren hinzieht. Bis nächsten Herbst wird es wohl erledigt sein. (smili)

Liebe Grüße und Merry Christmas

Manuela
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 35 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Fr 22. Dez 2017, 19:06

Ich zumindest hatte ein Problem mit Zimmer im KH.
Sechs Tage nach meinem rechtskräftigen (allerdings mündlich) hatte ich eine Operation.
Zu den Frauen wollten die mich nicht legen da nichts schriftliches vorlag, zu den Männern wäre ich niemals mehr gegangen, lieber hätte ich mich im Keller aufgehalten.
Also Einzelzimmer, das war soweit OK, nur das musste ich extra mit etwas mehr wie 40 Euro am Tag selbst bezahlen.
Anrede mit Frau klappte allerdings bis auf mal einen Versprecher der sofort entschuldigt wurde immer.

LG Tatjana

heike65
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 36 im Thema

Beitrag von heike65 » Fr 22. Dez 2017, 23:40

Manu.66 hat geschrieben:
Fr 22. Dez 2017, 18:08
Hi Andrea - hi Mädels!

Der zeitliche Aufwand für den Antrag hält sich ja in Grenzen. Mündliche Antragstellung bei der Rechtsantragstelle: 30 Minuten. Zwei Termine bei Psychos - nehmen wir mal 2 Stunden pro Termin = 4 Stunden. Und dann noch die rund 10- minütige mündliche Verhandlung vor dem Amtsrichter. Alles natürlich ohne notwendige Fahrerei zu den Psychos und zum Gerichtstermin. Das ist doch sehr überschaubar.

Wenn es in anderen Fällen - wie ja durchaus berichtet - zu mehreren Psychoterminen kommt, dann kann sich der zeitliche Aufwand natürlich drastisch erhöhen.

Was die finanzielle Belastung angeht, jede, der das zusteht, kann Prozesskostenhilfe beantragen, die in der Regel bei Vorliegen der entsprechenden Einkommenssituation auch gewährt wird.

Anderenfalls bestehen bundesweit erhebliche Kostenunterschiede. Das Verfahren beim AG Oldenburg ist meines Erachtens eines der "preiswertesten" in Deutschland. Aber wer kann schon wegen der Gerichtskosten den Wohnsitz ändern???

Auch in meinem Fall ist eigentlich die amtliche Frauenbestätigung nur für den Pass notwendig. Alle anderen Dienststellen/Behörden usw. haben längst umgestellt.
Deshalb ist es mir auch egal, wie lange sich das Verfahren hinzieht. Bis nächsten Herbst wird es wohl erledigt sein. (smili)

Liebe Grüße und Merry Christmas

Manuela
Nunja,
Prozesskostenbeihilfe, ob die einem nun gewährt wird oder nicht.... ich hab mal meinen Therapeuten gefragt was er für so ein Gutachten berechnet.....
Antwort: je nach Aufwand, unter 1500€ ist äusserst selten, über 2500€ auch.... mal 2 plus Gerichtskosten...... ist das für dich auch ne sowas was frau so nebenbei akzeptiert ?
vor allem wenn es dann abgelehnt werden würde ?

ich schliesse mich Laura mal an und schüttele den Kopf ein wenig und Grüsse dich trotzdem

Heike

Michelle_Engelhardt
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 37 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Sa 23. Dez 2017, 06:31

Liebe Manu,

bei Deiner Aufzählung des zeitlichen Aufwandes vermisse ich den transidenten Lebenslauf. Brauchst Du den denn gar nicht?

Meinen Lebenslauf habe ich seinerzeit mit dem Antrag auf VÄ / PÄ beim AG Dortmund abgegeben. Das Gericht hat diesen dann an die beiden ausgewählten Gutachter weitergeleitet, sodaß diese sich schon vor dem Gutachtertermin über mich ein erstes Bild machen konnten. Dieser Lebenslauf war dann auch die Gesprächsgrundlage für die Gutachten.

Liebe Grüße
Michelle
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 38 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2017-12-27 » Sa 23. Dez 2017, 08:17

Das ganze Prozedere ist einfach absurd!!!!!!! Jeder Mensch hat das Recht auf die Selbstaussage was er ist. Nur uns wird das Recht abgesprochen. Das ist Menschenrechtsverletzungen und nichts anderes.
Die meisten von uns bekommen PKH der Staat bleibt auf Millionen Euro Kosten sitzen, bekommt keine Cent zurück. Schon deshalb sind viele Institutionen dafür dass ganze abzuschaffen. Bei mir hat der Spaß 1500€ gekostet. Da ich noch auf Jahre Unterhalt zahle bekommt dieser Staat kein Geld von mir zurück.
Uta

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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 39 im Thema

Beitrag von Frauke » Sa 23. Dez 2017, 10:44

Manu.66 hat geschrieben:
Fr 22. Dez 2017, 18:08
...Anderenfalls bestehen bundesweit erhebliche Kostenunterschiede. Das Verfahren beim AG Oldenburg ist meines Erachtens eines der "preiswertesten" in Deutschland...
Kann ich nur bestätigen. Ich war mit insgesamt knapp 800 € dabei. Allerdings hatte ich auch mit meinen Gutachtern Glück. Nebenbei, das Verfahren lief auch sehr schnell ab.

Trotzdem wäre eine deutlich einfachere und preiswertere Abwicklung für die Personenstands- und Namensänderung wünschenswert.

JanaH
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 40 im Thema

Beitrag von JanaH » Sa 23. Dez 2017, 11:02

Da möchte ich doch mal an diesen Thread erinnern...:
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 47&t=12776

Euch allen ein schönes Weihnachtsfest (ki)

Jana

Manu.66
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 41 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Sa 23. Dez 2017, 12:40

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Sa 23. Dez 2017, 06:31
Liebe Manu,

bei Deiner Aufzählung des zeitlichen Aufwandes vermisse ich den transidenten Lebenslauf. Brauchst Du den denn gar nicht?

Meinen Lebenslauf habe ich seinerzeit mit dem Antrag auf VÄ / PÄ beim AG Dortmund abgegeben. Das Gericht hat diesen dann an die beiden ausgewählten Gutachter weitergeleitet, sodaß diese sich schon vor dem Gutachtertermin über mich ein erstes Bild machen konnten. Dieser Lebenslauf war dann auch die Gesprächsgrundlage für die Gutachten.

Liebe Grüße
Michelle
Liebe Michelle!

Ich habe bisher keine Stelle im Gesetz gefunden aus der hervorgeht, dass ich für den Antrag einen Lebenslauf benötige. Es geht bei der Beantragung nach dem TSG auch nicht um "Vergangenheitsbewältigung" sondern einzig und allein um die Frage, ob hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung damit gerechnet werden kann, dass eine gewisse Stabilität des Seins vorhanden ist.

Mal ganz abgesehen davon, dass kein Gutachter in dieser Welt die Hand dafür ins Feuer legen kann, dass das, was er "begutachtet", auch noch in 10 Jahren Bestand haben wird.

Mein OP Indikationsschreiben hatte ich nach einer 20 minütigen "Begutachtung" in den Händen. Viel mehr an Zeit billige ich den beiden TSG Zwangsgutachtern auch nicht zu. Zumal, wie bereits erwähnt, das Gericht an kein Gutachten gebunden ist und in über 95% der Fälle zugunsten des Antragstellers entscheidet. (vgl. entsprechendes Gutachten im Auftrag des Bundesfamilienministeriums zum Reformbedarf des TSG) Insofern ist mir auch relativ egal, welche Textbausteine die beiden Zwangsgutachter in meinem Fall benutzen - es soll allein der gesetzlich vorgeschriebenen Form genüge getan werden.

Schau´n wir mal was das nächste Jahr so alles an Überraschungen bereithält - guten Rutsch! (fwe3)

Manuela
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 42 im Thema

Beitrag von Klaudia.S » So 24. Dez 2017, 01:00

Manu.66 hat geschrieben:
Sa 23. Dez 2017, 12:40
...
Ich habe bisher keine Stelle im Gesetz gefunden aus der hervorgeht, dass ich für den Antrag einen Lebenslauf benötige.
...
Hallo Manuela,
natürlich ist mir unbekannt nicht wie das für dich zuständige Gericht das handhabt (ich habe gelesen dass das von Gericht zu Gericht unterschiedlich sein kann).
Auch ich habe meinen Antrag so wie es im Gesetzestext steht formlos ohne irgendwelche Anlagen gestellt.
Ich bekam dann ein Schreiben in dem unter anderem folgendes zu lesen war.
...
Der gestellte Antrag bedarf der folgenden Ergänzungen:

Volage der Geburtsurkunde

Vorlage einer aktuellen Meldebescheinigung/Wohnsitznachweis

Volage einer Kopie des Personalausweises/Passes

Vorlage eines Lebenslaufs mit Darstellung der transsexuellen Entwicklung

Vorlage eines Fotos neueren Datums
...
Die ersten drei Sachen müssen sie wohl haben.
Ich habe aber nicht ausprobiert was passiert wenn man den Lebenslauf und das Bild nicht schickt.

LG
Klaudia
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Michelle_Engelhardt
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 43 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » So 24. Dez 2017, 07:43

Ist zwar offtopic, aber schönes Profilpic, Klaudia )))(:

Liebe Grüße
Michelle
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Manu.66
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 44 im Thema

Beitrag von Manu.66 » So 24. Dez 2017, 11:29

Hi Klaudia - hi Mädels!

Zunächst: Ein extra schönes, besinnliches und nicht zu kalorienhaltiges Weihnachtsfest Euch allen! (fwe3)

Und dann: Mal abwarten, was das AG Oldenburg von mir möchte. Es soll ja alles bekommen, was für die Beschlussfassung hilfreich ist. (smili)

Auch wenn es noch so bescheuert ist. (Wozu sollte zum Beispiel ein Bild von mir behilflich sein - ich will mich bei denen nicht bewerben, das war vor vierzig Jahren!)

Und was Meldebscheinigung, Geburtsurkunde und Perso anbelangt: Die Rechtspflegerin bei der Rechtsantragstelle des Amtsgerichts hat meine Identität überprüft, protokolliert, dokumentiert und alles mit ihrer Unterschrift bestätigt. Das ist eine höchstamtliche Feststellung, die eigentlich keiner Wiederholung oder Ergänzung bedarf - es sei denn, das AG Oldenburg zweifelt die Amtshandlungen des AG Norden an. Kann ich mir so nicht vorstellen und sollte mich sehr wundern.

Liebe Grüße
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 45 im Thema

Beitrag von Klaudia.S » So 24. Dez 2017, 14:00

Hallo,
auch ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

Hallo Manuela,
da du den Amtschimmel von Anfang an ganz anders aufgezeumt hast als alle anderen wird dein Ritt vermutlich auch anders ablaufen.
Ich bin gespannt wie das bei dir abläuft.

Als ich meiner Therapeutin berichtet habe dass ein Lebenslauf verlangt wird hatte sie gesagt "Seit wann verlangen die dass denn?"
Tatsache ist das ein neuer Richter mit den TSG Fällen betraut wurde und da läuft das Verfahren etwas anders ab als beim Vorgänger.
Im Gesetz ist nicht bis ins kleinste Detail geregelt wie das alles ablaufen soll, da sind nur Rahmenbedingungen/Mindestanforderungen fest gelegt. Ich denke das gibt den einzelnen Gerichten/Richtern Spielraum für unterschiedliche Vorgehensweisen.

LG Klaudia
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