Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ - # 2

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Anja
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Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ

Post 16 im Thema

Beitrag von Anja » Mi 20. Dez 2017, 15:52

Hallo Manu,

das klingt doch relativ "günstig". In meinem Fall waren es € 300,- mehr...

Grüße
die Anja
"Ein in sich gespaltenes Haus kann keinen Bestand haben"

Manu.66
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Post 17 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Mi 20. Dez 2017, 18:37

Hi Mädels!

Das hängt wohl sehr von der Intensität der Begutachtungen ab. Die reinen Gerichtskosten werden bei einem Streitwert von 10.000,00 € immer gleich sein.

Ist wohl wichtig darauf zu achten, dass die Zwangsbegutachtungen mit einem Termin abgearbeitet werden und nicht ein Sitzungsmarathon abgehalten wird. Im vorgenannten Fall waren es jeweils eine Sitzung bei einem Psycho von einmal 1,5 Stunden und einmal ca. 3 Stunden. Wobei die drei Stunden bei einer Frau waren und die 1,5 Stunden bei einem im hiesigen Raum sehr erfahrenen Psycho, der das wohl nach Standardschema abarbeitet. (Wörtlich Aussage: "Ich will Ihnen keine Steine in den Weg legen!")

Na ja, der letztere wird wahrscheinlich auch von mir beehrt werden, weil er sehr häufig vom AG zugewiesen wird. Die Frau mit ihren drei Stunden muss ich mir nicht unbedingt geben. Was will die solange mir mir bereden? Ist mir total schleierhaft -andererseits auch sehr interessant wenn der Kaffee schmeckt :-).

Liebe Grüße (habe die Weihnachtseinkäufe beendet (nico) - am zweiten Weihnachtstag sind wir mit 17 Leuten versammelt!!)
Manuela
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ExuserIn-2017-12-27
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Post 18 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2017-12-27 » Do 21. Dez 2017, 10:32

Moin moin da bin ich echt mal gespannt ob du das so durch bekommen wirst. Wenn du an einen ganz genauen Sachbearbeiter triffst lehnt er den Antrag wegen Formfehler ab. Das AG hat mich bis zum Schluss mit dem falschen Namen angeschrieben trotzdem es ja jetzt amtlich geprüft war das ich ein Mädchen bin.
Wenn du meinst das eine Pä nicht unbedingt nötig sei bin ich anderer Meinung. Wenn es hart auf hart kommt und du mit dem Staate oder Krankenhaus zu tun bekommst zählst du als Typ. Dann legt man dich mit Männern auf's Zimmer und spricht dich auch so an. In dem Fall hilft auch kein Dgti Ausweis. Egal wie unsere Selbstwahrnehmung ist am Ende zählt in Deutschland nur das Papier wo was drauf steht.
Uta

Laura R
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Post 19 im Thema

Beitrag von Laura R » Do 21. Dez 2017, 11:07

Moin
dass das TSG veraltet und überholt ist ja hier unumstritten, Fakt ist jedoch das es noch gültig und in Kraft ist und die zuständigen Richter danach verfahren und ich denke mal auch so verfahren müssen um dem Recht genüge zu tun.
Ich verstehe nicht so wirklich die Sinnhaftigkeit dieser Aktion und betrachte das mal so mehr als Kindergarten Aktion und ob es der Sache selber dienlich ist weiß ich auch nicht wirklich. Der DGTI Ausweis ist ja auch als Ergänzungsausweis dargestellt und nicht als Ersatzausweis oder Ausweis und hat meines Wissens keine rechtsverbindliche Bedeutung und ist denke ich mal nur mit einem gültigen Ausweis verwendbar.
Die Justizangestellten machen auch nur ihre Arbeit und ich persönlich finde es nicht gut deren Arbeit mit solchen Aktionen zu erschweren. Der Zeitaufwand für die zusätzliche Arbeit kann dann Sinnvoller genutzt werden.
Ich habe alles komplett seinerzeit eingereicht und das Verfahren ist sehr schnell beendet gewesen ohne Rückfragen und Stress. Ende Februar eingereicht und am 13.7. des gleiches Jahres den Beschluss in der Hand gehabt.
Schöne Weihnachten und
liebe Grüße eine kopfschüttelnde Laura
Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!

Michelle_Engelhardt
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Post 20 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Do 21. Dez 2017, 11:13

uta hat geschrieben:
Do 21. Dez 2017, 10:32
Wenn es hart auf hart kommt und du mit dem Staate oder Krankenhaus zu tun bekommst zählst du als Typ. Dann legt man dich mit Männern auf's Zimmer und spricht dich auch so an. In dem Fall hilft auch kein Dgti Ausweis. Egal wie unsere Selbstwahrnehmung ist am Ende zählt in Deutschland nur das Papier wo was drauf steht.
Uta
Kann ich so, zum Glück, nicht bestätigen. Kurz vor meiner VÄ / PÄ musste ich ins Krankenhaus. Dort war ich weder mit Männern auf einem Zimmer noch wurde ich mit "Herr" angesprochen. Gut möglich, das ich da einfach Glück gehabt habe. Ich garantiere aber auch, das mich jeder, von der Putzfrau bis zum Chefarzt, maximal einmal mit "Herr" angesprochen hätte (smili) Allerdings habe ich bei der Aufnahme schon klipp und klar gesagt, das ich nicht auf ein Herrenzimmer gehen werde....man zeigte sich sehr verständnisvoll und ich bekam problemlos ein Zimmer für mich alleine.

Liebe Grüße
Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir ´ne PN!

Anja
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Post 21 im Thema

Beitrag von Anja » Do 21. Dez 2017, 12:06

Hallo Michelle,
Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Do 21. Dez 2017, 11:13
....man zeigte sich sehr verständnisvoll und ich bekam problemlos ein Zimmer für mich alleine.
Von diesem Vorgehen hörte ich schon von der Cousine meiner Frau. Die arbeitet im Krankenhaus und erzählte, das Frauen wie ich (ohne GaOP) generell Einzelzimmer bekommen, um Problemen mit Bettnachbarn aus dem Weg zu gehen. Ich dachte, es betrifft vielleicht nur dieses Krankenhaus, aber es scheint ja gängige Praxis zu sein. Gegen so ein Upgrade hätte ich im Bedarfsfall jedenfalls keine Einwände.
Natürlich werden die Kleinkarierten dagegen vorgehen und auf ein Zimmer mit weiblichen Bettnachbarn bestehen! Alles andere wäre ja diskriminierend! :lol:

Grüße
die Anja
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Post 22 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2017-12-27 » Do 21. Dez 2017, 12:57

Hallo Michelle, ich wurde letztes Jahr nicht gefragt. Die Schwester fragte den Fahrdienst was ich den sei Mann oder Frau. Da auf der Chipkarte noch Männlich stand hieß es dann muss Er zu den anderen Männern ins Zimmer. Toll geschminkt Ohrringe Nagellack und Kopftuch zu drei alten Säcken. Das war Gott sei Dank in der Nacht. Am nächsten Morgen kam eine Angestellte der Klinik und fragte mich alles mögliche ab unter anderem auch ob mann oder Frau fühlen. Ich sagte nur sie sehen doch was mit mir los ist. Darauf war ihre nächste Frage,möchten sie ein anderes Zimmer. Gegen 11 uhr bekam ich dann ein einzelnes Zimmer und war glücklich. Was nicht funktioniert hat war die Anrede bis ich mich beschwert hab. Ich denke das es mehr von uns gibt als wir denken und das die Kliniken schon sensibler reagieren. Das die pre Op Leute einzeln untergebracht werden ist auch besser so.
Uta

Manu.66
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Post 23 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Do 21. Dez 2017, 13:59

Laura R hat geschrieben:
Do 21. Dez 2017, 11:07
Moin
dass das TSG veraltet und überholt ist ja hier unumstritten, Fakt ist jedoch das es noch gültig und in Kraft ist und die zuständigen Richter danach verfahren und ich denke mal auch so verfahren müssen um dem Recht genüge zu tun.
Ich verstehe nicht so wirklich die Sinnhaftigkeit dieser Aktion und betrachte das mal so mehr als Kindergarten Aktion und ob es der Sache selber dienlich ist weiß ich auch nicht wirklich. Der DGTI Ausweis ist ja auch als Ergänzungsausweis dargestellt und nicht als Ersatzausweis oder Ausweis und hat meines Wissens keine rechtsverbindliche Bedeutung und ist denke ich mal nur mit einem gültigen Ausweis verwendbar.
Die Justizangestellten machen auch nur ihre Arbeit und ich persönlich finde es nicht gut deren Arbeit mit solchen Aktionen zu erschweren. Der Zeitaufwand für die zusätzliche Arbeit kann dann Sinnvoller genutzt werden.
Ich habe alles komplett seinerzeit eingereicht und das Verfahren ist sehr schnell beendet gewesen ohne Rückfragen und Stress. Ende Februar eingereicht und am 13.7. des gleiches Jahres den Beschluss in der Hand gehabt.
Schöne Weihnachten und
liebe Grüße eine kopfschüttelnde Laura

Hi Mädels!

Ich frage mich ernsthaft, welche "Kindergarten Aktion" mir unterstellt wird. Ich habe nach geltendem Recht in Niedersachsen einen Antrag gem §1 und §8 des TSG gestellt. Im Niedersäschischen Justizportal wird der Weg, den Antrag mündlich zu Protokoll der Rechtsantragstelle eines beliebigen Amtsgerichts zu stellen, als richtig und korrekt empfohlen. Da er formlos zu erstellen ist bedarf es auch keinerlei besonderer Anlagen, dies wäre sonst im o.a. Justizportal des Landes Niedersachsen aufgeführt. Meine persönliche Identifikation erfolgte mit dem dgti Ausweis, der bekanntermaßen von der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnenministerium als ergänzender Ausweis zu einem gültigen Personalausweis, auf den er sich ja auch bezieht, anerkannt ist.

Auch liegt mir nichts ferner, als die Arbeit von Justizangestellten (zu denen ich auch mal gehörte) zu erschweren oder zu behindern. Bislang war es bei mir eine sehr nette Justizbeamtin im Range einer Rechtspflegerin. Es entsteht insoweit durch meine "Aktion" auch keinerlei zusätzlicher Arbeitsaufwand oder gar "Stress". Ganz im Gegenteil, ich hatte mit der jungen Rechtspflegerin ein sehr nettes Gespräch.

Das AG Norden wird jetzt im Wege der Amtshilfe den ordnungsgemäß und gesetzeskonform gestellten Antrag an das zuständige AG Oldenburg weiterleiten.

Du - liebe Laura - brauchst Deinen Kopf wegen dieser vermeintlichen "Kindergarten Aktion" von mir nicht zu schütteln. Als treue Beamtin verhalte ich mich absolut gesetzeskonform.

Ich will einzig und allein anderen Betroffenen aufzeigen, dass es absolut unnötig ist, einen Antrag wie auch immer "komplett" einzureichen. Denn was ist in diesem Zusammenhang unter "komplett" zu verstehen? Wo steht das? Was ist für einen "kompletten" Antrag erforderlich? Für einige ist vielleicht dieser angeblich notwendige schriftliche Antrag in "kompletter" Form schon ein ein Hindernis oder Beschwernis.

Nein, es ist nichts erforderlich, es geht auch mündlich zu Protokoll der Rechtsantragsstelle eines AG!

Liebe Grüße und ein besinnliches Weihnachtsfest (auch für alle ehemaligen Kolleginnnen und Kollegen in den Justizbehörden!) (nico)
Manuela
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Post 24 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Do 21. Dez 2017, 14:14

Hi Uta!

Und nein, es stimmt so nicht, wie Du es sagst.

Ich bin Beamtin dieses Staates (im Ruhestand) und werde von dem Moment an, in dem ich es öffentlich gemacht habe, korrekt als Frau angesprochen und auch von unserem Staat bzw. den staatlichen Stellen so behandelt. Selbst lange bevor ich die "amtliche Frauenbestätigung" nach dem TSG in den Händen halte.

Auch im Krankenhaus durch dort behandelnde Ärzte (wie es auf Station ist kann ich nicht sagen, ich habe zum Glück noch nicht das stationäre Vergnügen gehabt).

Und ich bin der festen Überzeugung, dass viele öffentliche Stellen in unserem Lande ebenso wie wir dieses elende TSG als längst überholt und so nützlich wie eine Warze im Gesicht betrachten. Es existiert halt noch, das ist klar, aber es wird doch immer weiter aufgeweicht. Und genau das sehe ich auch als unsere Aufgabe an: Dieses TSG so weit es geht und wo immer es geht ad absurdum zu führen!

Liebe Grüße (wmue)

Manuela
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ExuserIn-2017-12-27
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Beitrag von ExuserIn-2017-12-27 » Do 21. Dez 2017, 16:04

Hi Manu , ich wünsche dir und auch allen Anderen das du damit durch kommst aber mir fehlt der Glaube daran. Der deutsche Beamte bewegt sich wenig und nur in seinem zugewiesenen Rahmen. Schauen wir mal....
Grüsse Uta

Michelle_Engelhardt
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Beitrag von Michelle_Engelhardt » Do 21. Dez 2017, 16:05

Guten Tag )))(:

Manus Vorgehensweise ist sicherlich außergewöhnlich, scheint aber soweit gesetzeskonform zu sein. Warum nicht mal neue Wege gehen und die ausgetretenen Pfade verlassen? Ein gewisses Risiko sehe ich dennoch: Ganz streng genommen, wurde der Antrag von einer Person gestellt, die es offiziell (noch) nicht gibt. Eine Manuela Donner wird man im Geburtenregister / Einwohnermelderegister vergebens suchen. Ein ganz genauer Sachbearbeiter könnte daraus einen Strick drehen. Hoffen wir für Manu, das es nicht so kommt.

Liebe Grüße
Michelle
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Michelle_Engelhardt
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Beitrag von Michelle_Engelhardt » Do 21. Dez 2017, 16:09

Hallo liebe Uta,

das mit dem zugewiesenen Rahmen, ist genau das, worauf ich hinaus wollte. Selbst wenn der Beamte / Sachbearbeiter durchaus wohlgesonnen sein mag, muss er sich ggfs. an Vorschriften halten, um evtl. Repressalien zu vermeiden.

Liebe Grüße
Michelle
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Brigitta
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Beitrag von Brigitta » Do 21. Dez 2017, 16:20

Hallo Manuela,

leider ist es tatsächlich so, dass gerade bei Ärzten und in Kliniken, wo ich eingentlich das Gegenteil erwarten würde,
das Verständnis für "Trans*wie auch immer" noch häufig, viel zu häufig fehlt.
Gerade vor ein paar Tagen habe ich bei meinem Hausarzt erlebt, dass eine "Leidensgenossin", die vor mir dran war und
die sich offensichtlich als Frau fühlte und so (lange Haare, Ohrringe, Make-up, DOB) aufgetreten ist, vom Arzt dann als
"... jetzt bitte Herr ..." angesprochen und anschließend so auch wieder verabschiedet wurde.
(Ich selbst war im M*-Modus, hatte deshalb níchts anzumerken.)
:(
Liebe Grüße
Brigitta ))):s
Nicht jede Frau kann eine Gazelle sein. (Elena Uhlig)

Michelle_Engelhardt
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Post 29 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Do 21. Dez 2017, 16:28

Hallo Brigitta,

dieses Szenario habe ich oftmals vermieden, in dem ich am Anfang darauf hingewiesen habe, man möge mich doch bitte mit "Frau Engelhardt" ansprechen bzw. aufrufen. Hat meistens geklappt.....wenn nicht, gab es einen Blick, der töten konnte....hihihi

Einen Arzt, der mich mehrfach mit "Herr" ansprach, habe ich dann kurzerhand mit "Frau Doktor" angesprochen......danach gings dann plötzlich :mrgreen:

Liebe Grüße
Michelle
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Beitrag von ExuserIn-2017-12-27 » Do 21. Dez 2017, 17:01

Hi bei mir wurde ich meistens gefragt wie ich angesprochen werden möchte. Ich habe dann immer gefragt was sehen sie denn? "Frau" und damit ist doch alles klar und die Schwestern haben dann einen Vermerk für den Doc gemacht,hat meistens geklappt. Das Problem war die falsche Karte öfters kam dann der Spruch"das ist doch die Karte von ihrem Mann" lol 😁 oder ihr Mann ist doch bestellt. Irgendwann war Gott sei Dank dieser Irrsinn zu Ende. Alles richtig und ich konnte ohne Zwangsouting leben. Mittlerweile ist das auch schon wieder lange her und kein Thema mehr.
Uta

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