Mutter-Rolle / Vater-Rolle
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Anne-Mette
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Mutter-Rolle / Vater-Rolle

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » So 9. Feb 2014, 13:03

„Ich möchte nicht Mutter sein, sondern Vater“, schrieb eine Frau in einem dänischen Artikel. Natürlich war sie sich klar darüber, dass sie ein Kind gebären könnte, ja, vielleicht auch will.
Sie befürchtet auch nicht, keine gute Mutter zu sein, sondern sie befürchtet eher, zu sehr oder nur noch Mutter zu sein/zu werden und eigene Ideale und Ziele aufzugeben, ganz zu schweigen von der geänderten beruflichen Perspektive, die sie als Mutter hätte.
„Nicht Mutter, sondern als Frau Vater sein“, schwebte ihr vor und ich habe es so verstanden, dass sie der Meinung ist, dass Väter mehr Distanz zum Kind haben, eher loslassen können und sich nicht selbst einer Rolle wegen aufgeben.
Ich habe schon öfter Männer gesprochen, die sehr bedauert haben, dass sie nicht Mutter sein können oder konnten.
Ich für mich habe irgendwie beide Rollen leben können; das macht mich zufrieden.
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Gruß
Anne-Mette
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Exuser-2014-02-18

Re: Mutter-Rolle / Vater-Rolle

Post 2 im Thema

Beitrag von Exuser-2014-02-18 » So 9. Feb 2014, 13:28

.
Hallo
Anne-Mette hat geschrieben: Ich für mich habe irgendwie beide Rollen leben können; das macht mich zufrieden.
Ja...das ging mir auch so.
Das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich eine lange Zeit etwas weiter östlich gelebt habe. ( DDR )
Wir waren ja nun nicht vollkommen abgeschottet, man konnte schon etwas aus dem "Westen" erfahren über verschieden Massenmedien.
Ich fand damals diese Argumentation "Kind oder Karriere" schon für meine Begriffe etwas seltsam.

LG Tina ))):s

Mona Schwindt (†)
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Re: Mutter-Rolle / Vater-Rolle

Post 3 im Thema

Beitrag von Mona Schwindt (†) » So 9. Feb 2014, 14:33

Anne-Mette hat geschrieben:dass sie der Meinung ist, dass Väter mehr Distanz zum Kind haben, eher loslassen können und sich nicht selbst einer Rolle wegen aufgeben.
Vom Grundsatz her, teile ich diese Meinung. Die Eindrücke habe ich auch bisher gewinnen können, manchen Müttern fällt es in der heutigen Zeit unendlich schwer, sich das "zweite mal von ihrem Kinde ab zu nabeln", will damit schreiben los zu lassen.
Männer fällt das Loslassen in meinen Augen viel leichter.

Ansonsten müsste ich mal meine Kinder fragen, ob ich die Vater-Rolle bzw. die Mutter-Rolle oder beides gelebt habe.

Gruß Mona
(flo)
Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.
" Guy de Maupassant"

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