Auswirkungen auf Kinder
Auswirkungen auf Kinder

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exuser-12-02-2013-2

Auswirkungen auf Kinder

Post 1 im Thema

Beitrag von exuser-12-02-2013-2 » Mo 28. Jan 2013, 21:55

Ich bin da kein Freund davon, die eigenen Kinder über die eigene feminine Seite aufzuklären, geschweige denn die eigene feminine Seite daheim offen zu leben. Erstens finde ich das ignorant und zweitens für das Kind entwicklungstechnisch problematisch. Homosexualität, Crossdressertum etc. sind Sachen, die verschiedene Ursachen haben. Wir wissen heute, dass dies neben genetischen Ursachen, auch hormonelle (während der Schwangerschaft) aber ebenso auch sozial-umfeld-technische Ursachen hat.

Es ist mal eine Studie gemacht worden, da war der Vater offen Transvestit und alle seine drei Söhne haben dann ebenfalls diesen Weg eingeschlagen. Nicht, dass ich meine feminine Seite hasse, aber es stellt, wohl oder übel eine Besonderheit dar, die auch Probleme schaffen kann. Ich würde meinen Söhnen nie so etwas aufzwingen, nicht aktiv aber auch nicht passiv. Es ist für mich ein aufzwingen, da das Kind, sofern es nicht schon aus der Pubertät raus ist, dir und deinem Verhalten ausgesetzt ist. Die Vaterfigur und die Mutterfigur sind beides wichtige Dinge für die Entwicklung des Kindes und wenn wir dieses konservative aber bewährte Gesamtbild verzerren, dann hat das Auswirkungen.

Deswegen bin ich auch gegen Regenbogenfamilien, da ich es arrogant finde, wie willkürlich das toleriert wird. Nur, um keine sexuellen Randgruppen zu diskriminieren, werden die Kinder vernachlässigt. Wenn es keine Auswirkungen hätte, dann schön und gut, aber obwohl keine Studien gemacht wurden, ignoriert man das Wohl der der Kinder. Man hat ja keine Statistiken. Nachdem Regenbogenfamilien jedoch in der Geschichte der Welt, soweit ich weiß, sich nicht durchsetzen haben können, muss uns klar sein, dass wir durch diesen Eingriff enorme Beeinflussung ausüben könnten.

Also wenn ich einmal Kinder habe, dann werde ich meine Neigung für mich und höchstens noch für meine Partnerin behalten. Die Kinder sollen m.M.n. keine passive Manipulation erfahren und unter möglichst "normalen" Umständen aufwachsen.

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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 28. Jan 2013, 22:59

Moin,

Eltern haben immer Auswirkungen auf Kinder - positive und negative )))(:

Die Vaterfigur und die Mutterfigur sind beides wichtige Dinge für die Entwicklung des Kindes und wenn wir dieses konservative aber bewährte Gesamtbild verzerren, dann hat das Auswirkungen.
Wer sagt denn, dass das "konservative Modell" bewährt ist?
Gerade die Öffnung der Beziehungen und die Gleichstellung von Mann und Frau sind die richtige Entwicklung.
Regenbogenfamilien sind genau so gut oder schlecht wie andere Konstellationen. Auch sie können wunderbar einen Erziehungsauftrag zum Wohle der Kinder erfüllen - genau wie konservative Modelle. Aber konservative Modelle können das nicht besser, nur weil sie konservativ sind.
Wieviel Leid haben Kinder auch schon in "richtigen Familien*" erfahren!

Gruß
CPG

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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 3 im Thema

Beitrag von Marielle » Mo 28. Jan 2013, 23:01

...... ignoriert man das Wohl der der Kinder. Man hat ja keine Statistiken.
Deine Meinung steht also über "keine Statistik"?
dieses konservative aber bewährte Gesamtbild
Dieses bewährte Modell dem z.B. auch Herr Brüderle anhängt?


kopfschüttelnd

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exuserin-2014-05-17

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 4 im Thema

Beitrag von exuserin-2014-05-17 » Mo 28. Jan 2013, 23:23

hinundwieder hat geschrieben: Die Vaterfigur und die Mutterfigur sind beides wichtige Dinge für die Entwicklung des Kindes und wenn wir dieses konservative aber bewährte Gesamtbild verzerren, dann hat das Auswirkungen.
Wenn ich mir derzeit unsere Kinder ansehe, erkenne ich in dem veralteten Bild kein bewährtes Modell. Wenn ich mir unsere Geburtenrate ansehe, erkenne ich ebenfalls darin kein bewährtes Modell. Tut mir Leid ich halte deine Ansicht für rückwärts gewandt und überholt. Außerdem ist sie wissenschaftlich nicht belegt.

Lara

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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 5 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 28. Jan 2013, 23:27

Moin,

ich zitiere mich ungern selbst - und dann noch, wenn mein Posting überwiegen aus einem Zitat besteht...
... aber das, was ich von einem Pastor aus der Nachbargemeinde gelesen habe (hat er als Leserbrief geschrieben), finde ich so gut (und auch hier passend), dass ich es noch einmal hervorgeholt habe:
Moin,

ich freue mich über einen evangelischen Pastor, der als Entgegnung auf einen Artikel

"Papst sieht Angriff auf die wahre Gestalt der Familie"

in einem Leserbrief (SHZ) schrieb:

"Wieder einmal wurde von dem höchsten Vertreter der katholischen Kirche die Verwässerung des klassichen Familienbildes kritisiert, von einem Angriff auf die "wahre Gestalt der Familie aus Vater, Mutter Kind" und von dieser Position als "nicht verhandelbarem Grundwert" gesprochen.
Markige Worte - aber wie mögen sie wirken auf die alleinerziehende Mutter oder den eher seltenen alleinerziehenden Vater, die sich von Herzen bemühen, den mit ihnen Zusammenlebenden Liebe, Wärme und Geborgenheit zu vermitteln...
und weiter
Wie mögen sie wirken auf homosexuell liebende Männer und Frauen, die sich angeblich nicht ergänzen und dennoch in liebevoller Verbundenheit und gegenseitiger Verantwortung ire persönliche Lebensform gestalten?
und zum Schluss
Welcher Familienmensch, der sich in der klassischen Ehe und Familie wohl und zu Hause fühlt, muss sich durch Menschen befroht fühlen, die sich bewusst für eine andere Lebensform entschieden haben?
Woher diese Angst?

Diese Worte haben mich sehr bewegt; so sehr, dass ich mir die Zeitung sogar aufgehoben habe.
Wieder einmal war es meine Frau, die die Zeitung "bis zum letzen Buchstaben" gelesen hat und mich darauf aufmerksam machte, dass wieder einmal etwas (auch) über "uns", die auch nicht der klassischen Familie entsprechen, zu lesen war.
Ich denke, ein manchmal sehr verkrampfter Umgang mit uns hat auch mich Angst zu tun. Da könnten wir auch fragen: "WOVOR?"

Gruß
CPG

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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 6 im Thema

Beitrag von Kerstin » Mo 28. Jan 2013, 23:52

cpg hat geschrieben: Wer sagt denn, dass das "konservative Modell" bewährt ist?
Gerade die Öffnung der Beziehungen und die Gleichstellung von Mann und Frau sind die richtige Entwicklung.
Nur weil etwas rechtlich gleichgestellt ist heist es nicht, das es auch gleich ist. Die Natur wird ihre Gründe dafür haben zwei so unterschiedliche Wesen, wie Mann und Frau es nun einmal sind, notwendig zu machen um Kinder hervor zu bringen.

Es ist der Mensch, und hier besonders der Europäischer Abstammung, in seiner an aroganz nicht mehr zu überbietender Überheblichkeit, das er gleichberechtigte Wesen erst ungleich macht und als er seinen Fehler erkennt ins andere Extrem umschlägt und dadurch neue Fehlentwicklungen bevor zugt.
Als der "Weise" den amerikanischen Kontinent eroberte verfügten die Frauen der Native Amerikan bereits über Rechte, die sich die weise Frau hunderte Jahre später erst mühsam erkämpfen mußte.

Soweit zu dem Thema gleichberechtigt, gleichmacherei und natürlicher Ordnung


Regenbogenfamilien sind genau so gut oder schlecht wie andere Konstellationen. Auch sie können wunderbar einen Erziehungsauftrag zum Wohle der Kinder erfüllen - genau wie konservative Modelle. Aber konservative Modelle können das nicht besser, nur weil sie konservativ sind.
Wieviel Leid haben Kinder auch schon in "richtigen Familien*" erfahren!

Gruß
CPG

*Vater, Mutter, Kind(er)
Die Folgen dieser modernen, im gegenzug zu konservativ, Familen sind einfach noch nicht ausreichent erforscht und Protokoliert. Was auf absehbare zeit auch nicht erfolgen wird, da dies politisch unerwünscht ist.

Womit wir wieder bei der aroganz des Menschen wären.


Liebe Grüße
Kerstin

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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 7 im Thema

Beitrag von s_Roeckchen » Mo 28. Jan 2013, 23:58

Ich möchte erwähnen, daß meine beiden Kinder mit meiner "Auswirkung" auf sie recht robust umgehen. Ich kann jetzt keine Tendenz bei beiden festestellen, daß sie das klassische Gechlechtsmodell für sich selbst in Frage stellen.

Eher frage ich, wer geschützt werden soll. Deine Kinder (ich hab schon mitgekriegt, daß Du noch keine hast) oder Du selbst. Fürchtest Du die gesellschaftlichen Verwicklungen, die sich aus einem ungeplanten Outing durch die Kinder ergeben könnten? Damit muß man rechnen.
Doch es vor den Kindern zu verstecken führt wieder zu Heimlichkeiten, zum Versteckspiel etc. Da fürchte ich mehr negativen Einfluß auszuüben, wenn die Kinder mitkriegen, da ist was im Busch und sie nachfragen anfangen oder selbst heimlich zu forschen beginnen. Dann sind wir beim ungeplanten Outing mit Schockeffekt.

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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 8 im Thema

Beitrag von Kerstin » Di 29. Jan 2013, 00:21

Lara1969 hat geschrieben: Wenn ich mir derzeit unsere Kinder ansehe, erkenne ich in dem veralteten Bild kein bewährtes Modell.
Die Erziehungsverweigerung vieler heutiger Eltern ist eine folge der 68'ger Bewegung und nicht der "klassischen" Familie an sich anzulasten.

Wenn ich mir unsere Geburtenrate ansehe, erkenne ich ebenfalls darin kein bewährtes Modell.
Auch dies ist nicht der "klassischen" Familie anzulasten, sondern des als Abtreibung legalisierten Mordens.
Leben beginnt im Moment der ersten Zellteilung. Folglich hat ein Mensch, auch wenn er erst im werden ist, ab diesen Moment alle Rechte die auch bereits geborene haben. Alles andere ist reine Willkür des Gesetzgebers.

Tut mir Leid ich halte deine Ansicht für rückwärts gewandt und überholt. Außerdem ist sie wissenschaftlich nicht belegt.

Lara
Zu dem ersten Satz möchte ich mich nicht weiter äusern, das habe ich weiter oben bereits getan, Stichwort Aroganz.
Bei dem zweiten würde mich aber schon interessieren ab wann du etwas als wissentschaftlich belegt anerkennst.
Dreisig Jahre Menschheitsgeschichte oder hundert oder doch erst ab dem tausendem Jahr.

Kinder wurden schon immer durch das Vorbild der Eltern und des Umfeldes am meisten geprät und somit "erzogen".
Du wirst deinen Kindern das rauchen kaum verbieten können wenn du selbst qualmst wie ein Fabrikschlott. Oder das fette essen, die sauferei .......


Liebe Grüße
Kerstin


die sich wohl nun entgültig unbeliebt gemacht hat

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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 9 im Thema

Beitrag von Alexandra » Di 29. Jan 2013, 00:54

hinundwieder hat geschrieben:Ich bin da kein Freund davon, die eigenen Kinder über die eigene feminine Seite aufzuklären, geschweige denn die eigene feminine Seite daheim offen zu leben. Erstens finde ich das ignorant und zweitens für das Kind entwicklungstechnisch problematisch.
Also ich verstehe meinen Erziehungsauftrag so, dass ich meine drei Kinder sehr wohl darüber aufzuklären habe, dass es im Leben neben Schwarz und Weiß noch eine Menge Grauschattierungen gibt - so auch in Bezug auf die tatsächliche oder gefühlte Geschlechtszugehörigkeit. Durch eine behutsame und respektvolle Herangehensweise lassen sich die von Dir gefürchteten "entwicklungstechnischen Probleme" dabei durchaus vermeiden.
hinundwieder hat geschrieben:Es ist mal eine Studie gemacht worden, da war der Vater offen Transvestit und alle seine drei Söhne haben dann ebenfalls diesen Weg eingeschlagen.
Na, was bin ich da aber froh, dass meine Kinder diesen Weg schon eingeschlagen haben - es handelt sich nämlich durchweg um waschechte Bio-Frauen )..)c Aber Späßchen beiseite, Du wirst andere Studien finden, die das genaue Gegenteil behaupten. Und überhaupt, von welchem einzuschlagenden Weg ist denn hier die Rede? Sprechen wir hier über einen Beruf (etwa "Travestiekünstler") bzw. über eine Freizeitbeschäftigung (etwa "Hobbytranse") oder geht es um sehr individuelle seelische Bedürfnisse von Menschen? Man könnte meinen, Du schreibst von einem bösartigen Virus, der sich vom Vater auf die Kinder überträgt.
hinundwieder hat geschrieben:Ich würde meinen Söhnen nie so etwas aufzwingen, nicht aktiv aber auch nicht passiv. Es ist für mich ein aufzwingen, da das Kind, sofern es nicht schon aus der Pubertät raus ist, dir und deinem Verhalten ausgesetzt ist. Die Vaterfigur und die Mutterfigur sind beides wichtige Dinge für die Entwicklung des Kindes und wenn wir dieses konservative aber bewährte Gesamtbild verzerren, dann hat das Auswirkungen.
Aufzwingen ist ganz schlecht, aber ein Gesprächsangebot sollte man doch wohl machen dürfen. Das Gesamtbild würde aus meiner Sicht dann verzerrt, wenn man als Vater - egal ob Transgender oder 100%iger Bio-Mann - seine innere Verfasstheit völlig unter den Teppich kehren und sich selbst und der Familie jahre- oder sogar jahrzehntelang etwas vorlügen würde. Eines Tages würden die Kinder feststellen, dass sie ihren Vater eigentlich nie richtig gekannt haben. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Nichtzulassen und Nichtdarüberreden seelisch krank macht - das ist meines Erachtens die eigentliche Bedrohung für die Ehe, den Zusammenhalt der Familie und das Wohl der Kinder!
hinundwieder hat geschrieben:Deswegen bin ich auch gegen Regenbogenfamilien, da ich es arrogant finde, wie willkürlich das toleriert wird. Nur, um keine sexuellen Randgruppen zu diskriminieren, werden die Kinder vernachlässigt. Wenn es keine Auswirkungen hätte, dann schön und gut, aber obwohl keine Studien gemacht wurden, ignoriert man das Wohl der der Kinder. Man hat ja keine Statistiken. Nachdem Regenbogenfamilien jedoch in der Geschichte der Welt, soweit ich weiß, sich nicht durchsetzen haben können, muss uns klar sein, dass wir durch diesen Eingriff enorme Beeinflussung ausüben könnten.
Hui, Dir ist aber schon klar, dass Dich insbesondere manche der von Dir an anderer Stelle hochgelobten Konservativen auch als einer Randgruppe zugehörig bezeichnen würden, nur weil Du ein Transgender/Crossdresser bist, oder?!
hinundwieder hat geschrieben:DeswegenAlso wenn ich einmal Kinder habe, dann werde ich meine Neigung für mich und höchstens noch für meine Partnerin behalten. Die Kinder sollen m.M.n. keine passive Manipulation erfahren und unter möglichst "normalen" Umständen aufwachsen.
Dabei wünsche ich Dir natürlich viel Glück und Erfolg. Da ich mit 43 Jahre im Vergleich zu Dir über die doppelte Lebenserfahrung verfüge (das mache ich Dir natürlich jetzt nicht zum Vorwurf), glaube ich zu wissen, dass die Dinge nicht ganz so einfach liegen.

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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 10 im Thema

Beitrag von Marielle » Di 29. Jan 2013, 06:26

natürliche Ordnung
Ist das die Ordnung, die schon verzweifelte Eltern dazu brachte ihre Kinder nach der Geburt in Mülltonnen zu stecken?

Oder die, die ganze Nachbarschaften dazu brachte wegzusehen, wenn besoffene Eltern ihre Kinder schlugen?

Oder die, wegen der Eltern ihre lesbischen Töchter und schwulen Söhne aus der Familie "verabschiedeten"?


Man möchte Max Liebermann zitieren..........


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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 11 im Thema

Beitrag von LaraC » Di 29. Jan 2013, 08:18

hinundwieder hat geschrieben:Erstens finde ich das ignorant und zweitens für das Kind entwicklungstechnisch problematisch.
Wow, echt krass. Du hast aber vergessen zu erwähnen, dass es moralisch verwerflich ist und man dafür mit Sicherheit in die Hölle kommt! Das sind wichtige Punkte, die man nicht unterschlagen sollte!

Mal ehrlich: niemand muss oder sollte sich allen Ernstes mit so einer Position auseinandersetzen.
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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 12 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Di 29. Jan 2013, 08:29

Moin,

auch wenn man (sehr) unterschiedlicher Meinung ist, sollte man einige Äußerungen unterlassen.
Ich mache das ungern, aber den letzten Satz habe ich gelöscht.

Gruß
CPG

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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 13 im Thema

Beitrag von LaraC » Di 29. Jan 2013, 08:54

cpg hat geschrieben:Moin,
Ich mache das ungern, aber den letzten Satz habe ich gelöscht.
Ok, das hab ich mir wohl verdient. ;)

Dann versuche ich das nochmal verträglicher zu formulieren: ich halte das hier für eine Pseudodiskussion, die nur zum Zweck der emotionalen Aufwallung vom Threadstarter begonnen wurde. Wir sollten uns nach Möglichkeit nicht daran beteiligen. Und: mir ist die Ironie schon klar, dass das schon mein zweiter Post in dem Thread ist... :oops: :wink:
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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 14 im Thema

Beitrag von Julia65 » Di 29. Jan 2013, 09:22

LaraC hat geschrieben: Dann versuche ich das nochmal verträglicher zu formulieren: ich halte das hier für eine Pseudodiskussion, die nur zum Zweck der emotionalen Aufwallung vom Threadstarter begonnen wurde.
Richtig, genau das dachte ich mir nämlich auch. Nach anfänglichem Kopfschütteln beim Lesen des Eingangspostes merkte ich mit der Zeit, dass die Sach so sehr überzogen ist, dass man es nicht mehr ernst nehmen kann.
LG
Julia
17 Monate HRT-Timeline: http://www.youtube.com/watch?v=jU1AkhmDL_s

exuser-12-02-2013-2

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 15 im Thema

Beitrag von exuser-12-02-2013-2 » Di 29. Jan 2013, 15:06

cpg hat geschrieben:Eltern haben immer Auswirkungen auf Kinder - positive und negative )))(:
Das ist mir klar.
cpg hat geschrieben:Wer sagt denn, dass das "konservative Modell" bewährt ist?
Gerade die Öffnung der Beziehungen und die Gleichstellung von Mann und Frau sind die richtige Entwicklung.
Diese "richtige Entwicklung" hat uns zu dem Geburtenproblem von heute geführt. Und nein, ich weiß, dass wir auf der Welt eine Überbevölkerung haben. Seht euch mal lieber die westliche Welt und Osteuropa an.
cpg hat geschrieben:Regenbogenfamilien sind genau so gut oder schlecht wie andere Konstellationen. Auch sie können wunderbar einen Erziehungsauftrag zum Wohle der Kinder erfüllen - genau wie konservative Modelle.
Woher weißt du das so genau, dass Regenbogenfamilien genauso gut sind? Nur, weil es für die homosexuellen Eltern schön ist, muss es ja nicht automatisch für die Kinder gut sein. Natürlich können sie Liebe erfahren, aber es geht darum, ob es sich nicht gesellschaftlich destruktiv auswirken könnte. Wir dürfen nicht so gleichgültig über die Zukunft von Kindern entscheiden, wenn wir nicht die Konsequenzen kennen. Hat es Auswirkungen, wenn ein Kind nur einen Elternteil hat? Hat es Auswirkungen, wenn ein Kind zwei Väter hat? Letzteres ist unerforschtes und deshalb gefährliches Gebiet. Natürlich können die Kinder glücklich sein, aber ist das in Ordnung?

Überhaupt finde ich den Begriff "Regenbogenfamilien" schlimm. Klingt so, als wären alle in der Familie homosexuell.
cpg hat geschrieben:Wieviel Leid haben Kinder auch schon in "richtigen Familien*" erfahren!
Nun, du kannst beide Modelle nicht miteinander vergleichen. Wieviele Regenbogenfamilien haben wir auf der Welt? Sagen wir mal 0,2% aller Familien sind Regenbogenfamilien. Können auch etwas mehr sein, aber das ist jetzt nicht relevant. Dass es in 99,8% der Familien mehr Probleme gibt (Misshandlung, Vergewaltigung etc.) als in 0,2%, ist wohl klar.
Marielle hat geschrieben:Herr Brüderle
Keine Ahnung, wer das sein soll. :D
Lara1969 hat geschrieben:Wenn ich mir derzeit unsere Kinder ansehe, erkenne ich in dem veralteten Bild kein bewährtes Modell. Wenn ich mir unsere Geburtenrate ansehe, erkenne ich ebenfalls darin kein bewährtes Modell. Tut mir Leid ich halte deine Ansicht für rückwärts gewandt und überholt. Außerdem ist sie wissenschaftlich nicht belegt.
Was haben denn Drogen, Jugendkriminalität, Mediengeilheit etc. jetzt damit zu tun?

Die Geburtenrate hat logischerweise eher was mit Wohlstand, Feminismus etc. zu tun. Hat mit dem konservativen Familienbild nichts zu tun. Sind ja alles Sachen, die erst nach dem WWII so richtig ins Rollen geraten sind. Also als die Gesellschaft immer liberaler und toleranter wurde.

Meine Ansicht ist nicht wissenschaftlich belegt, da sich nie jemand aufgrund der heute herrschenden politischen Korrektheit durchsetzen könnte. Genauso wenig ist deine Ansicht wissenschaftlich belegt, weil man diese wieder einfach mal so etabliert, ohne sich Gedanken über die Folgen zu machen.
Kerstin hat geschrieben:Nur weil etwas rechtlich gleichgestellt ist heist es nicht, das es auch gleich ist. Die Natur wird ihre Gründe dafür haben zwei so unterschiedliche Wesen, wie Mann und Frau es nun einmal sind, notwendig zu machen um Kinder hervor zu bringen.

Es ist der Mensch, und hier besonders der Europäischer Abstammung, in seiner an aroganz nicht mehr zu überbietender Überheblichkeit, das er gleichberechtigte Wesen erst ungleich macht und als er seinen Fehler erkennt ins andere Extrem umschlägt und dadurch neue Fehlentwicklungen bevor zugt.
Kerstin hat geschrieben:Die Folgen dieser modernen, im gegenzug zu konservativ, Familen sind einfach noch nicht ausreichent erforscht und Protokoliert. Was auf absehbare zeit auch nicht erfolgen wird, da dies politisch unerwünscht ist.
Schön, dass ich nicht alleine bin. :) Ich dachte schon, dass ich hier mit meiner Meinung nicht alleine stehe. ^^
s_Roeckchen hat geschrieben:Da fürchte ich mehr negativen Einfluß auszuüben, wenn die Kinder mitkriegen, da ist was im Busch und sie nachfragen anfangen oder selbst heimlich zu forschen beginnen. Dann sind wir beim ungeplanten Outing mit Schockeffekt.
Also ich würde auch nich wollen, dass mein Vater mir sagt, dass er ab und zu gerne mal Frau ist. Egal ob absichtlich oder unabsichtlich.
Kerstin hat geschrieben:Du wirst deinen Kindern das rauchen kaum verbieten können wenn du selbst qualmst wie ein Fabrikschlott.
Perfektes Beispiel, Kerstin!
Alexandra hat geschrieben:Durch eine behutsame und respektvolle Herangehensweise lassen sich die von Dir gefürchteten "entwicklungstechnischen Probleme" dabei durchaus vermeiden.
Genauso wie die drei Söhne in meinem ersten Beitrag?
Alexandra hat geschrieben:aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Nichtzulassen und Nichtdarüberreden seelisch krank macht - das ist meines Erachtens die eigentliche Bedrohung für die Ehe, den Zusammenhalt der Familie und das Wohl der Kinder!
Darüber zu reden ist in erster Linie mal gut für dich selbst. Für die Kinder nur indirekt, da du dann seelisch "freier" bist und offener bist. Aber ob das direkt für die Kinder gut ist, bezweifle ich. Ich wie gesagt, würde mich nicht freuen, sowas von meinem Vater zu hören.
Alexandra hat geschrieben:Hui, Dir ist aber schon klar, dass Dich insbesondere manche der von Dir an anderer Stelle hochgelobten Konservativen auch als einer Randgruppe zugehörig bezeichnen würden, nur weil Du ein Transgender/Crossdresser bist, oder?!
Natürlich. Ich hasse mich nicht selbst. Ich freue mich schon auf die schönen High Heels, die kommen sollen, diese Woche. Ich möchte nur nicht jedem auf der Welt meine Neigungen unter die Nase reiben, da ich das an ihrer Stelle auch nicht wollen würde.
Marielle hat geschrieben:Ist das die Ordnung, die schon verzweifelte Eltern dazu brachte ihre Kinder nach der Geburt in Mülltonnen zu stecken?

Oder die, die ganze Nachbarschaften dazu brachte wegzusehen, wenn besoffene Eltern ihre Kinder schlugen?
Soll das jetzt eine unterstellung den konservativen Familien gegenüber sein und gleichzeitig eine Ode an die perfekte, heroische und übermenschliche Regenbogenfamilie?

Wie gesagt, dass in 99,8% mehr Mist passiert, als in 0,2% ist klar, oder?
cpg hat geschrieben:Ich mache das ungern, aber den letzten Satz habe ich gelöscht.
Was war denn der letzter Satz?
Julia65 hat geschrieben:Richtig, genau das dachte ich mir nämlich auch. Nach anfänglichem Kopfschütteln beim Lesen des Eingangspostes merkte ich mit der Zeit, dass die Sach so sehr überzogen ist, dass man es nicht mehr ernst nehmen kann.
Wieso nicht? Jetzt fühle ich mich aber diskriminiert. ;)

Ich nehme euch auch ernst und akzeptiere eure Meinungen. Lasse mir aber meine eigene nicht nehmen. (flo)

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