Wer passt zu wem?
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Ha-Fem
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Wer passt zu wem?

Post 1 im Thema

Beitrag von Ha-Fem » Mo 18. Jun 2018, 13:40

Die meisten Menschen möchten mit einem Partner zusammen leben. Viele sind auch verheiratet oder leben in einer – wie auch immer gestalteten – festen Beziehung. Nun scheint das Zusammenleben von rein hetero veranlagten und biologisch eindeutig geborenen und positionierten Menschen vergleichsweise unkompliziert zu sein.

Aber wie funktioniert das traute Miteinander, wenn Menschen mit unterschiedlichen geschlechtlichen Prägungen in einer Partnerschaft unter einem Dach leben?
Auch in diesem Forum lesen wir oft von Problemen in Beziehungen, wenn z.B. der Mann seine weiblichen Anteile entdeckt und sie als Frau ausleben möchte. In wenigen Partnerschaften wird das von der Frau ohne „wenn und aber“ akzeptiert oder sogar unterstützt. Häufiger gibt es Diskussionen und Streit. Das Endresultat sieht dann manchmal so aus, dass dem Mann ein zeitlich eng begrenzter Raum für seine Neigung eingeräumt wird. Aussagen wie „Ich habe einen Mann geheiratet und will auch einen Mann haben“ sind keine Seltenheit. Leider sind in der Folge Trennungen und Scheidungen auch keine Einzelfälle.

Nun stellt sich mir die Frage, wer passt eigentlich zu wem. Wann sind die geringsten Komplikationen zu erwarten.
Klar, für Leute, die schon in einer festen Partnerschaft leben, ist diese Frage nicht so interessant. Anders aber für Singles, die sich eine Beziehung wünschen und auf der Suche sind. Wonach sollen sie eigentlich am beten suchen?
Problematisch bei dieser Fragestellung ist sicher auch. dass sich das Interesse von Menschen während der Transition hinsichtlich des Geschlechts des Partners ändern kann (oder schon geändert hat). Hatte ein Mann vor der Transition nur Interesse an Frauen, kann sich im Laufe der sexuellen Anpassung ein Interesse für männliche Partner entwickeln.

Stellt sich also die Frage „Wer passt zu wem?“
Mann zu Frau
(Natürlich hier und bei allen Beispielen auch umgekehrt, also Frau zu Mann)
und ab jetzt beginnt es eigentlich für uns interessant zu werden. Wonach würdet ihr Ausschau halten, wenn ihr als Single (noch) auf der Partnersuche wärt?
TV zu Frau
TV zu Mann
TV zu TV
TV zu TS und wenn ja, mit oder ohne gaOp
TS zu Frau
TS zu Mann
TS zu TS und wenn ja, mit oder ohne gaOp
usw.

Welche Beziehung würde die besten Voraussetzungen für ein glückliches, langfristiges Miteinander versprechen?
In welcher Kombination liegt das größte Konfliktpotential.
Fragen, die sicher nicht einfach mit „ja oder nein“ beantwortet werden können. Aber welche Erfahrungen habt ihr bei Bekannten und Freunden sammeln können?
Wie würdet ihr die Frage gefühlsmäßig beantworten?
Nun bin ich einfach mal neugierig, wie ihr dieses Thema seht.
Ich bin wie ich bin...
...deshalb nimm mich auch so wie ich bin !

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Re: Wer passt zu wem?

Post 2 im Thema

Beitrag von Kelly » Mo 18. Jun 2018, 16:27

Hallo,
Ich glaube nicht das irgendein Konstrukt die Garantie für eine glückliche Beziehung ausschlaggebend ist.
Das wichtigste ist doch das sich Zwei Menschen von Herzen lieben und immer füreinander da sind.Liebe überwindet viele Grenzen.Und das Leben ist doch sowieso einem stetigen Wandel ausgesetzt.
Liebe Grüße
Kelly

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Re: Wer passt zu wem?

Post 3 im Thema

Beitrag von Luna » Mo 18. Jun 2018, 16:43

Hallo Ha-Fem,

mir erschließt sich der Sinn der Frage nicht ganz. Würdest Du dann Deine Partnersuche am statistisch erwartbaren Konfliktpotential ausrichten?
Ich denke auch, dass es ziemlich simplifizierend wäre die Konfliktträchtigkeit einer Beziehung nur an der Geschlechtsidentität der Beteiligten festzumachen.
Was Konflikte mit der Partnerin anbelangt scheint mir eher ein Konnex zum Zeitpunkt des Outings zu bestehen (vor oder nach dem Eingehen einer Beziehung).

Alles Liebe
Luna

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Re: Wer passt zu wem?

Post 4 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena » Mo 18. Jun 2018, 18:12

Hallo,
mir wären Deine Überlegungen zu theoretisch. Wenn sich zwei Menschen finden und lieben, ist es völlig egal, ob Mann, Frau, TV oder TG, spielt überhaupt keine Rolle.
Vereinfacht, aus meiner Sicht: "auf die Chemie" kommt es an, darauf, dass man sich gut versteht, auch begehrt.
Viel Glück und liebe Grüße
Bea
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Re: Wer passt zu wem?

Post 5 im Thema

Beitrag von VanessaL » Mo 18. Jun 2018, 18:31

Huhu in die Runde,

es ist sicher auch eine Frage der sexuellen, erotischen Grundeinstellung und damit haben wir ein Modell mit zwei Ebenen, wenn nich sogar drei.
Ein geliebter Mensch muss nicht zwangsläufig der/die Geliebte sein. Allerdings vereinfacht es natürlich vieles, wenn sich beides in einer Person findet.
In die Frage spielt also nicht nur die spitituelle Ebene hinein, sondern auch die erotische und letztendlich auch die gesellschaftlich, moralische ....
Gründe für eine Partnersuche sind unterschiedlich und vielfältig. Die einen brauchen die Partnerschaft, weil sie nicht alleine leben können, die anderen, um sich in ihrer Dominanz oder Unterwürfigkeit zu bestätigen. Dritte brauchen einfach einen Sexualpartner und wiederum andere müssen sich schmücken ....
manchmal findet sich aber auch einfach ein Herzensmensch .... und das ist dann sicherlich unabhängig von der geschlechtlichen Vielfalt.
Eine Beziehung findet eben auf unterschiedlichen Ebenen statt ....
Ich kann den Hintergrund der Frage schon nachvollziehen, sind mir diese Fragen selbst schon durch den Kopf gegeistert ....
Aber ich muss den anderen Recht geben: alle möglichen Varianten sind gleich und ungleich wahrscheinlich zugleich ....

Es ist die Frage, was Du von einem Menschen erwartest und was dieser von Dir ...

Liebe Grüße
VanessaL
Mein Geschlecht entsteht in Deinem Kopf.

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Re: Wer passt zu wem?

Post 6 im Thema

Beitrag von MichiWell » Mo 18. Jun 2018, 21:30

Hallo,

ich verstehe die Frage bzw. das Problem auch nicht.

Es gibt ein paar Bedingungen, die immer in beiden Richtungen passen müssen, im Bezug auf deinen Beitrag in erster Linie:

1. Man muss sich menschlich mögen.
2. Man muss sich sexuell begehren.

Das gilt universell für jede Partnerschaft.


Michi
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

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