täglicher crossdresser?
täglicher crossdresser? - # 2

allgemeiner Austausch
Ivana1

Re: täglicher crossdresser?

Post 16 im Thema

Beitrag von Ivana1 »

damenschuhträger hat geschrieben:ich trage nur gelegentlich mal Damenkleidung für Fotozwecke, aber Strumpfhosen und Damenschuhe dafür öfters, in den letzten 2 Wochen hatte ich aufgrund der kälte immer eine Damenleggings unter meiner Arbeitshose, war ein geiles gefühl, allein schon der gedanke; wenn die Kollegen wüssten was ich unter der Arbeitshose trage. :)

lg damenschuhträger
Hallo,
du musst mal eine 20den Strumpfhose drunter ziehen. Du wirst staunen was das für ein geiles Gefühl ist.
Ivana1
anika1de

Re: täglicher crossdresser?

Post 17 im Thema

Beitrag von anika1de »

Hallo Frank,


was du über Kleidung sagst, die durch auch als Mann sichtbar getragen werden kann, wirft eine interessante Frage auf. Ist es nur die weibliche Kleidung, also Kleid, Bluse, Rock, Unterwäsche, die uns reizt es anzuziehen und damit auch das Haus zu verlassen? Oder ist es auch etwas - mehr oder weniger - eine Frau zu sein? Also Frau in ihrer "Rollenverteilung" und allem was dazu gehört?


Liebe Grüße

anika
Holinka

Re: täglicher crossdresser?

Post 18 im Thema

Beitrag von Holinka »

Frank hat geschrieben:Kleider und Röcke sind Kleidung und nicht nur Frauenkleidung.
Die deutliche Mehrheit unserer Bevölkerung sieht das anders.
wonsti

Re: täglicher crossdresser?

Post 19 im Thema

Beitrag von wonsti »

Holinka hat geschrieben:
Frank hat geschrieben:Kleider und Röcke sind Kleidung und nicht nur Frauenkleidung.
Die deutliche Mehrheit unserer Bevölkerung sieht das anders.
Tja, leider...
Aber bei den Hosen war das auch mal eine Zeit so, jetzt ist Frau in hose normal.
Frank sieht sich vermutlich ebenso als Vorreiter einer neuen Modedefinition wie ich. Ich kann natürlich nicht für ihn antworten, aber bei mir geht es um die Erweieterung der Garderobe, nicht um Rollenverständnis.
So lange das so ist, haben meiner Erfahrung nach auch die wenigsten Menschen eine besonderes Problem mit Mann und Rock.

LG
Wonsti
Holinka

Re: täglicher crossdresser?

Post 20 im Thema

Beitrag von Holinka »

Frank hat geschrieben:... muß denn jeder der es möchte gleich auswandern ?? in Schottland ist es kein Problem. ...
Auswandern nach Schottland würde Deine Lage nicht verbessern, denn die Schotten sind in Bezug auf das Crossdressing mindestens genauso konservativ wie die Deutschen.
Der sogenannte Schottenrock ist dort Teil einer Uniform, die mit der grünen Schützenuniform in Deutschland vergleichbar ist - ein ausgesucht spießiges Kleidungsstück.
Männer im Jeansrock sind in Schottland in gleichem Maße Fehlanzeige wie in Deutschland.
wonsti

Re: täglicher crossdresser?

Post 21 im Thema

Beitrag von wonsti »

Frank hat geschrieben:Viele Kleider und Röcke welche für Mädchen angeboten werden können auch sehr schicke Jungenkleidung sein und sollten auch viel besser als Kinderkleidung angebozten werden. Es ist doch eine Discriminierung wenn es Jungen verboten wird Kleid oder Rock zu tragen.
Geigentlich schon, aber du machst dir kaum eine Vorstellung welcher Kritik Eltern ausgesetzt wären, würden sie ihrem Jungen ein Kleid gestatten. Vermutlich würde sehr schnell diskutiert ob nicht das Wohl und die Entwickling des Kindes gefährdet sei.

In diesem Zusammenhang wundert es mich im Nachhinein eigentlich immer, dass meie Eltern es geduldet haben, dass ich oft als Kind mit meiner Freundin die Klamotten zum spielen getauscht habe.
Bevor wir allerdings den eigenen Garten verlassen haben, um z.B. zum See zu fahren, muße ich mich wieder umziehen - als Argumentation reichte damals schon aus, "man könnte dich für ein Mädchen halten"

-das wollte ich auch damals schon nicht. :lol:
Risc

Re: täglicher crossdresser?

Post 22 im Thema

Beitrag von Risc »

Hallo

Ich habe nicht das Bedürfnis, mich täglich weiblich zu kleiden. Dadurch, daß meine Partnerin es weiss, ist auch der Druck und vielleicht auch der starke Reiz weg mich so zu kleiden. Also tue ich es nur, wenn mir danach ist. Ich habe auch ein Problem
damit mich so vor meiner Frau zu zeigen, villeicht weil es noch recht neu ist. Wenn ich mich kleide, dann auch gerne mit Perücke und Schminke. Letzteres ist noch in der Experimentierphase (aber man lernt dazu). Auch weiß ich nicht wie meine Frau darauf reagieren würde.
So gestylt fühle ich mich ein wenig wie eine Frau, aber hauptsächlich liegt ein sexueller Reiz darin. Ich bin also ein Wäsche-Fetischist. Grundsätzlich bin ich wie ein Schauspieler in einer weiblichen Rolle. Im Grunde bin ich noch ein Mann und will das auch nicht ändern. Ich liebe es eine Frau darzustellen, sehe das aber nicht als Seite oder Facette meiner Persönlichkeit. Meine Persönlichkeit ist Männlich, für meine Frau und meine Tochter - und auch für mich ;). Ein tägliches langzeit Crossdressing kommt für mich nicht in Frage. Aber wer weiss, wenn sich die Gelegenheit ergibt...



lg Risc
Holinka

Re: täglicher crossdresser?

Post 23 im Thema

Beitrag von Holinka »

Hallo Teslo,
ich besitze zwei Jeansmäntel, die ich beide second-hand zum günstigen Kilopreis gekauft habe - getragen habe ich die Mäntel jedoch noch nicht.
Jeansmäntel sind zwar derzeit nicht wirklich in Mode, aber ich würde sie auch ein bißchen als zeitlos und somit durchaus tragbar einstufen. Ob das dann gut aussieht, hängt insbesondere davon ab, was man dazu trägt.
Beste Grüße
Holinka.
lucaluca

Re: täglicher crossdresser?

Post 24 im Thema

Beitrag von lucaluca »

es freut mich, dass soviele an dieser diskussion teilnehmen und jetzt möchte ich auch nochmal etwas dazu sagen...

@Frank: ich finde deine sicht der dinge unglaublich toll.

ich bin 100% mann und auch glücklich so, nur trage ich gerne weibliche kleidung, jedoch nicht um wie eine frau auszusehen, das bedeutet ich schminke mich weder, noch trage ich perrücken und es geht mir auch nicht darum mich wie eine frau zu fühlen. es geht tatsächlich nur um die kleidung. ich trage jeden tag sachen aus der frauenabteilung, aber trotzdem halte ich mich bei manchen sachen noch zurück, aus angst wie die leute in meiner umgebung darauf reagieren.
was ich eben so schlimm finde, und das ist auch der grund wieso ich franks meinung so gut finde ist, dass die meisten menschen die aufteilung von männer und frauenkleidung für eine gesetzmäßigkeit halten. wenn jemand sagt ich trage gerne röcke oder hohe schuhe heißt es direkt, dass es sich um einen fetisch handelt oder das es abartig ist, dabei sind es nur klamotten. kein gott hat jemals die kleidungsstücke aufgeteilt und entschieden welches geschlecht was tragen darf. ich könnte jetzt noch mehr dazu schreiben, aber dann würde ich mich nur wiederholen und die eigentliche aussage würde verloren gehen, nähmlich, dass kleidung, egal ob für mann oder frau, nur kleidung ist.

naja wie gesagt, trotzdem lasse ich mich noch von anderen einschränken, weil ich angst habe wie die leute reagieren(auch vor körperlicher gewalt).
Holinka

Re: täglicher crossdresser?

Post 25 im Thema

Beitrag von Holinka »

lucaluca hat geschrieben:... kein gott hat jemals die kleidungsstücke aufgeteilt und entschieden welches geschlecht was tragen darf. ...
Ein Gott war es nicht - aber ein Gesetz (meines Wissens in Frankreich) zum Ende des 18. Jahrhunderts.
Gerdi55
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Re: täglicher crossdresser?

Post 26 im Thema

Beitrag von Gerdi55 »

Hallo,

über das warum ich gerne SToffe wie Satin und Seide sowie die entsprechende Kleidung mag und trage, denke ich seit ein paar Wochen nicht mehr intensiv nach. Ich bin androgyn. Biologisch bin ich eindeutig ein Mann und habe wenns drauf ankommt auch den Spaß mit meiner Partnerin. In der Arbeitswelt und in der Gesellschaft bewege ich mich weitestgehend als Mann . Am Ende meines Arbeitstages genieße ich das Tragen der femininen Kleidung. Und seit geraumer Zeit am Wochende auch in der Öffentlichkeit.

Der Wunsch in das andere Geschlecht zu schlüpfen ist mir nicht fremd. Aber er spielt doch mehr in meinen sexuellen Phantasien eine Rolle. In Gesprächen mit der Frauenwelt haben Frauen ihre Verblüffung geäußert, daß ich mit ihrer Gedankenwelt
wie eine Frau umgehe. Dies liegt wohl an meinem androgynen Sein, da ich diese Rückkopplung schon vor Jahren bekam, als das Thema dieses Forums für mich nicht die heutige Bedeutung hatte.

LG. Gerdi )))(:
Victoria

Re: täglicher crossdresser?

Post 27 im Thema

Beitrag von Victoria »

Ich trage täglich Feinstrumpfhose und BH / Höschen. Ich würde sagen, an 360 Tagen im Jahr.
Cybill
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Re: täglicher crossdresser?

Post 28 im Thema

Beitrag von Cybill »

Ladies... und Gentlemen...(?)

mein Geständnis:

ich trage jeden Tag (Mieder)bodies oder Slip und BH und Feinstrumpfhosen. Bei der Arbeit unter üblicher Herrenoberbekleidung; Anzug oder Strassenkleidung, gelegentlich (bayr.) Trachten. :)p

Streetware und Outdoorfashion trage ich prinzipiell nicht. :((a

In der Freizeit hingegen ist mein aktueller Favorit mein kurzer Jeansrock mit schlichtem Oberteil oder ein Kleid, aber immer nicht zu auffällig. (Bin 185 und ca. 90 kg schwer von athletischer Statur)

Bei Schuhen bevorzuge ich klassiche Pumps mit wenig Applikationen, bei kälterem Wetter klassische Stiefel mit unterschiedlichen Absatzformen.

also kaum ein Fall für die Modepolizei (hoffe ich)
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
lederlady-jana

Re: täglicher crossdresser?

Post 29 im Thema

Beitrag von lederlady-jana »

lucaluca hat geschrieben:mich interessiert es, ob einer von euch gerne täglich die kleidung des anderen geschlechts tragen würde.
[...]
und mich interessiert eigentlich auch die meinung derjenigen, die es nur zeitweise machen und wenn sie genug haben sich einfach wieder ihrem geschlecht entsprechend kleiden.
Hallo lucaluca,

ich trage nicht täglich etwas aus meinem Frauenkleidungsfundus (obwohl ich das durch mein Homeoffice, abgesehen von vielen Dienstreisen könnte), weil ich ganz einfach nicht jeden Tag das Bedürfnis danach habe. Ich trage Frauenklamotten zu Hause dann, wann es mir Spaß macht. Und jeden Tag wäre mir das auf Dauer auch langweilig, es soll ja schon noch was Besonderes bleiben, wenn ich mir Frauensachen anziehe. Es kommt vor, daß ich mehrere Tage keine Frauensachen anziehe und dann aber durchaus auch mehrere Tage hintereinander. Je nach Lust und Laune.

Auch habe ich nicht das Bedürfnis in Frauensachen rauszugehen bzw. als Frau wahrgenommen zu werden. Ich fühle mich generell als Mann und das soll auch so bleiben. Ob ich in Frauensachen in eine Rolle schlüpfe, weiß ich nicht, kann schon sein. Ich mache mir eigentlich blos selber eine Freude damit. Jedenfalls ist schon ein besonderes Gefühl da, wenn ich mir ein Lederoutfit anziehe und dann als krönenden Abschluß in Highheelstiefel schlüpfe. Dann ist es für mich vollständig. Allerdings ist mir selbst auch schon mal aufgefallen, daß ich dann eine andere Körperhaltung habe, der Gang ein anderer ist ...

Wahrscheinlich trifft auch auf mich zu, daß ich (ein klein wenig) meine eigene Frau/Freundin bin. Mein langes Singleleben und mein Fetisch für Ledersachen und hohe Stiefel treiben wohl einen weiblichen Teil von mir dazu, dem männlichen Teil von mir eine Freude zu machen, in dem sich die weibliche Seite für die männliche was schönes anzieht.
Nicoletta
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Re: täglicher crossdresser?

Post 30 im Thema

Beitrag von Nicoletta »

Bei mir stelle ich seit einem Jahr eine allmähliche Steigerung fest, seit ich meine Frau eingeweiht habe.

Die erste Stufe waren abgeschnittene FSH beim Wandern (war ein Tipp in einem Wanderführer gegen Wundscheuern), das hat meine Frau sofort eingesehen und gebilligt. Dann tat es mir leid, die schönen Strumpfhosen abzuschneiden, wenn ich sie unter langer Hose trug, auch das ließ sie mir durch.

Dann haben wir zufällig mal einen Mann im Rock getroffen, und ich äußerte, dass ich das auch gerne täte. Tatsächlich war ich schon manchmal ohne Wissen meiner Frau alleine im Rock gewandert und kannte das Gefühl und auch die Reaktionen der Mitmenschen (meist unbeachtet, niemand drehte sich nach mir um, außer einmal ein kleines Mädchen, das ich offenbar verwirrt habe, ein älteres Ehepaar war sogar ausgesprochen freundlich zu mir, allerdings trug ich auch nur Jeansrock und T-Shirt, sonst nichts Weibliches, hatte zu der Zeit sogar noch einen Bart). Auch gegen den Rock war meine Frau nicht, und ich präsentierte mich Tage darauf im Jeansrock. Sie meinte nur, das sei aber keiner Männerrock, womit sie recht hatte.

Ob ich nicht vielleicht auch Nachthemden tragen wolle, fragte sie leicht spöttelnd. Ich wollte. Seither trage ich nur noch Nachthemden (eines hat sogar sie mir gekauft, weil es so gut zu meinen Augen passe, mit viel Spitze).

Die Strumpfhosen, die ich, wenn es nicht gerade zu heiß ist, täglich trage, erfordern natürlich Slip, String oder Tanga darunter, das gehört auch zu meiner täglichen Kleidung, außerdem Miederhöschen, damit die Strumpfhose nicht rutscht (so meine Erklärung meiner Frau gegenüber, die darüber etwas erstaunt war), aber natürlich auch, um schön flach zu sein.

Inzwischen ist der Bart längst ab, und seit fast einem Jahr kämpfe ich gegen nachwachsende Körperhaare mit allmählichem Erfolg. Meine Haarlosigkeit gefällt meiner Frau weniger, toleriert sie aber, während sie andererseits mich animiert hat, meine Kopfhaare länger wachsen zu lassen (was mir Spott von meiner Schwester eingetragen hat, sie habe kürzere Haare als ich, was stimmt). Inzwischen habe ich auch den ersten weiblichen Haarschnitt vom Friseur, was so weiblich dann doch nicht ist mit Geheimratsecken und schütterem Haar in der Kopfesmitte, aber immerhin genieße ich es, wenn Wind in meinen längeren Nackenhaaren spielt.

Dann trage ich täglich einen silbernen Ring mit bunten Steinen (Karneol, glaube ich, und Lapislazuli). Meine Fußnägel sind immer lackiert, was man aber nicht sieht, höchstens schimmern sie bei Sandalen etwas durch die kaschierenden Socken, bin aber auch schon ohne Socken mit dickerer Strumpfhosen und Sandalen unterwegs gewesen. Erstaunlicherweise stört sich meine Frau auch nicht an lackierten Fingernägeln. Sie sind blassrosa, sie meint, das sei farblos, was es aber definitiv nicht ist. Da hat höchstens mal im Bus eine Frau komisch geguckt, die Nägel glänzen halt mehr als nur gepflegte und polierte Nägel.

Mehr an Weiblichkeit geht bei der Arbeit nicht. Zum Wandern mit meiner Frau trage ich inzwischen eine Damenjeans und weibliche T-Shirts mit V-Ausschnitt, auch mal U-Boot-Form. Seit einiger Zeit trage ich auch täglich BHs. Früher hatte ich immer welche mit B-Cup, der dann ziemlich leer blieb, aber seit ich mir welche mit A-Cup zugelegt habe, passen die ganz gut, so dass ich mich wohlfühle. Ich weiß nicht, was im Sommer wird, im Augenblick fallen unter wärmeren Hemden und Damenunterhemd (ich liebe Spaghetti-Träger) BHs nicht auf, bilde ich mir zumindest ein.

Zuhause trage ich seit fast einem Jahr nur noch Rock und Bluse oder Rock und T-Shirt, oft auch Schuhe mit höherem Absatz. Meine Frau hat nur einmal etwas gemurrt, als ich zu Weihnachten einen schönen schwarzen Rock mit Spitzen und eine orangefarbene Seidenbluse anzog, hat das dann aber schulterzuckend doch akzeptiert. Inzwischen trägt sie zu meiner Freude auch öfter mal wieder einen Rock. Ein Muss ist für mich zuhause das Tragen von Ohrringen, von denen eine eine größere Auswahl habe. Am liebsten habe ich lang hängende, benutze aber auch Stecker. Nicht so gerne sieht meine Frau an mir Perlen (die sie selber liebt), gegen meine Vorliebe für Edelsteinohrringe, die auch etwas schwerer sein dürfen, hat sie nichts.

Weibliches Empfinden war mir immer schon eigen, und Arbeiten, die dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden, habe ich immer schon gerne erledigt. Die Küche ist mein Revier, Kochen und Abwaschen zu 99% meine Aufgabe, Einkaufen auch. Um meine Kleidung muss ich mich selber kümmern (waschen, bügeln), das auch, damit die Sachen nicht unter die meiner Frau geraten, die dieselbe Größe bei Slips verwendet, sie hat mir aber schon mal eine aufgeplatzte Naht genäht, denn mit Nähen tue ich mich etwas schwer.

Während ich in früheren Jahren und vor der Ehe nur zeitweise weibliche Kleidung getragen habe, besonders auch in Stresssituationen, weil ich dann sofort ruhiger wurde und mich besser konzentrieren konnte, geht es mir nun beständig gut. Die weibliche Kleidung hat mein Wohlbefinden enorm gesteigert. Zwar würde ich gerne auch außerhalb des Hauses mit weiblicher Oberbekleidung erscheinen, dann auch geschminkt (davon verstehe ich kaum etwas, außer Lippenstift benutze ich da im Allgemeinen nichts, die Wimpern habe ich mal getuscht, aber das ist zu auffällig im Alltag), aber dem widersetzt sich meine Frau aus Furcht vor den Nachbarn. Ich habe nur in früheren Jahren nachts mich mal en femme auf die Straße getraut, aber da ist man doch eingeschränkt, und die Wanderungen mit Rock zählen nicht, weil da die übrigen femininen Attribute fehlten.
Ne budi ono što si bio, postani to što jesi. -- Sei nicht, was du gewesen, werde, was du bist!
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