Arbeiten als TG
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ab08
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Re: Arbeiten als TG

Post 1 im Thema

Beitrag von ab08 » Sa 8. Sep 2012, 10:23

Hallo Susanne,

eigentlich dürfte es offiziell längst keine Rolle spielen, aber ja nach Branche, sind die Reaktionen unterschiedlich.
Da ich in einer Großstadt lebe und arbeite, in einem Berufsverband und anderweitig aktiv bin, kenne ich vor Ort und über diverse Kontakte viele Einzelfälle.

Im IT/Software Bereich klappte es häufig problemlos. Ebenso bei Friseur / Kosmetik / Massagebereich etc. und bei Selbständigen.
Bei Sicherheitsbehörden, Polizei etc. hat man inzwischen erheblich dazugelernt und es klappt. (wobei es meist auf die Persönlichkeit der direkten Vorgesetzten ankam...)
(Bei anderen Behörden, bzw. behördenähnlichen Arbeitgebern gab es bereits zuvor selten Schwierigkeiten.)
Für soziale Berufe z.B. Pflege gilt ähnliches, auch dort verringern sich die Probleme mit der Zeit. Kindergarten klappt oft (Wenn es ein kirchlicher Träger ist, muss der halt mitmachen.) Situationsbedingt ist der Schulbereich weiter problematisch. Persönlich machte ich da schlimme Erfahrungen und auch andere von denen ich weiß, hatten es nicht leicht. Trotzdem, wenn frau sich gut vorbereitet (Berufsverband, Gewerkschaft, Rechtschutz usw.) schafft frau es auch da... Bei mir gab es keine Unterbrechung der unterrichtlichen Tätigkeit!! :lol:

Vor allem solltest Du immer bedenken: Wir sind im Recht.
Eigentlich dürfte es keine Diskriminierungen mehr geben.

Allerdings 'Recht haben' und 'Recht bekommen' ist nicht nur in unserer Gesellschaft wirklich zweierlei.

Über andere Bereiche (Einkauf/Verkauf usw.) weiß ich zu wenig, bzw. bin moralisch zur Diskretion (Uni etc....) verpflichtet
Liebe Grüße
ab )))(: (T-Frau)

P.S. Kleine Tipp, wenn Dir trotzdem was passiert:
Nach einem 'formalen' offiziellen, schriftlichen Protest, machte ich alles mit. - Wenn Du das genauso machst, hast Dir zusätzliche Argumente, falls es vor Gericht geht. :wink:

Nachtrag:
Wenn Du mit Deinem Job sonst zufrieden bist, halte ich übrigens einen Arbeitsplatzwechsel, wegen dieser Kleinigkeit, für völlig unnötig.
- Aber das ist natürlich Deine ganz persönliche Entscheidung!!
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz

Mona Schwindt
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Re: Arbeiten als TG

Post 2 im Thema

Beitrag von Mona Schwindt » Sa 8. Sep 2012, 14:53

Hallo Susanne,

ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Gruß Mona
(flo)
Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.
" Guy de Maupassant"

Ninakadin
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Re: Arbeiten als TG

Post 3 im Thema

Beitrag von Ninakadin » Sa 8. Sep 2012, 15:20

susanne72 hat geschrieben:Hallo Leute,
...
Bei meiner bisherigen Arbeit möchte ich nicht von heute auf morgen als Frau auftauchen, das fände ich jetzt etwas doof. Daher will ich mir einen neuen Job suchen.
---
Wie ist das bei euch, wer arbeitet als Frau und ist eigentlich noch Mann?

Freue mich über eure Antworten Susanne
Hallo Susanne,

kannst Du das "doof finden" mal näher erläutern? Im Normalfall würde ich niemanden empfehlen, kurz vor der Transition den Job zu wechseln. Wie "ab" schon ausgeführt hat, ist die Akzeptanz je nach Branche unterschiedlich. Ich habe den Wechsel in meiner Firma (IT) vor drei Monaten gemacht und es verlief ohne jegliche Problem, nicht mal von den Kunden, die ich betreue, gab es komische Reaktionen. Allerdings hatte ich auch schon 6 Jahre dort gearbeitet, die kannten meine Qualitäten und das war allemal wichtiger als "Trans".

Die OP ist auch noch gut ein Jahr entfernt. Wobei ich nicht sagen würde, dass ich deshalb noch ein Mann bin, sondern dass ich nie ein Mann war, nur dummerweise ein männlichen Körper hatte.

Wenn Du Dich aber mit diesen Vorzeichen bewirbst, kennt Dein Gegenüber Deine Qualitäten nicht so gut, und dann hängt es von seiner Persönlichkeit und vielleicht auch seinem Kenntnisstand zum Thema Transsexualität aus. Es gibt nur wenige Stellen, wo TS gerne gesehen wird, vielleicht in Szenekneipen und Discotheken. Ich weiß ja nicht, in welchem Bereich Du arbeitest?
Erschwerend kommt hinzu, dass Dein Passing am Anfang auch nicht so überzeugend sein wird. Das hinterlässt dann mindestens unbewusst ein zwiespältiges Gefühl beim Vorstellungsgespräch. Du hast geschrieben, dass Du erst mal keine OP willst, nimmst Du denn Hormone, machst Du Logopädie? Aber auch diese Dinge brauchen Zeit.

Nina

Dana
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Re: Arbeiten als TG

Post 4 im Thema

Beitrag von Dana » Sa 8. Sep 2012, 16:10

Moin Moin Susanne

Erstmal herzlich Willkommen bei uns.
Es wäre ganz nett, wenn du uns etwas mehr über dich erzählen würdest.

Zu deinem Anliegen:
Ich arbeite seit ca 1 1/2 Jahren als Mann in Frauenoptik.
Nachdem ich mich Anfang letzten Jahres geoutet hatte, stand ich vor der Entscheidung, wie meine Zukunft im Arbeitsleben aussehen sollte. Ich habe mich für den schwierigeren Weg entschieden, was ich allerdings nicht bereue.
Ich bin am Airport in Hamburg tätig als Gepäckfahrerin, sowie als Disponentin. Ich habe dort Kontakt zu Fluggästen und Airlinemitarbeitern, verstecke mich also nicht irgendwo im Büro.
Vor meinem Outing kannten mich viele meiner Kollegen dort schon 23 Jahre als Mann, was das Ganze nich unbedingt leichter gemacht hat. Bevor ich das erste Mal komplett en Femme dort aufgetaucht bin habe ich meine Kollegen mit Freizeit-Bildern von mir auf das vorbereitet, was sie erwartet. Ich habe mit vielen das Gespräch gesucht und Fragen beantwortet und Vorurteile ausgeräumt. Als Resultat kann ich Heute sagen, das ich durchweg in meiner neuen Rolle akzeptiert werde. Von Geschäftsführung und Betriebsrat wurde mir gleich am Anfang Hilfe angeboten, für den Fall, das Probleme auftreten. Diese Hilfe mußte ich bis jetzt nicht oft einfordern. Es gibt allerdings immer wieder einzelne Menschen die versuchen, mir das arbeiten zu erschweren. Da bedarf es schon viel Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft um klarzukommen. Berufliche Nachteile habe ich bisher keine, eher das Gegenteil ist der Fall.
Bevor ich mich für den Weg entschieden habe, hatte ich mich allerdings auch gut Informiert was der Arbeitgeber hinnehmen muß und was nicht.
Ich glaube einen Arbeitgeber zu finden, der jemanden wie mich (oder UNS) einstellt, ist schwieriger als in einem bestehenden Arbeitsverhältnis diese Änderung vorzunehmen.
Und nur deswegen kündigen ist eine Flucht. Es gibt nur 2 Möglichkeiten. Man kann zu dem stehen was man tut oder eben nicht.
--- Ich bin nur verantwortlich für das was ich schreibe, nicht für das was Andere verstehen! ---

Liebe Grüße
Dana

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Re: Arbeiten als TG

Post 5 im Thema

Beitrag von juliane7 » Sa 8. Sep 2012, 19:25

susanne72 hat geschrieben:Hallo Leute,
...
Wie ist das bei euch, wer arbeitet als Frau und ist eigentlich noch Mann?
Hallo Susanne,
Nachdem es Dein erster Beitrag im Forum ist: Erst mal herzlich willkommen. Vielleicht schreibst Du noch mehr zu Dir?
Da Du gleich mit einem Thema anfängst: Ich bin nur gegenüber meiner Frau geoutet - im Blick auf meinen Arbeitsplatz überlege ich derzeit noch sehr,
wann ich diesen Schritt gehe. Es gibt zwar das AGG (allg. Gleichstellungsgesetz), aber je nach Arbeitgeber ist die Frage, ob der nicht im Zweifelsfall einen anderen Grund findet, einen loszuwerden - ich kenne TS, die zwar
nicht offiziell irgendwie gekündigt wurden, aber nach dem Outing ein Mobbing erlebt haben, bis sie selber gekündigt haben. Manche haben aber danach auch nichts gefunden und müssen nun mit Hartz IV leben.
Ich wäre daher vorsichtig und würde mal versuchen, auszuloten, wie in Deiner Firma die Chefs / Personalabteilung zu so einem Thema steht. Wenn Du bisher gute Arbeit geleistet hast und vielleicht noch eine der inzwischen vielleicht seltenen Fachkräfte, dann wird es vielleicht gar keine großen Probleme geben, sofern Du selber zu Dir stehst und alles stimmig ist - aber von außen kann man so etwas sehr schwer beurteilen.
Es gibt hier auch einige Personaler im Forum. Vielleicht geben die mal ihre Meinung dazu ab?
LG
Juliane

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Re: Arbeiten als TG

Post 6 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Sa 8. Sep 2012, 19:44

Moin,

Hier berichtet eine Polizistin:
"...darum, wie ich als transsexuelle Polizistin im Dienst klarkommen würde. Werde ich ausgelacht, links liegen gelassen, oder sogar gemobbt? Dreimal nein. Der Dienst läuft bestens und macht mir mehr Freude, als jemals zuvor".

Mehr dazu bei "Svenja and the city" http://mysvenja.blogspot.de/2010/02/abs ... litat.html

Gruß
CPG

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Re: Arbeiten als TG

Post 7 im Thema

Beitrag von Natascha » Mo 10. Sep 2012, 21:34

susanne72 hat geschrieben:Hallo Leute,

ich habe mich entschieden zukünftig nur noch meine weibliche Seite zu leben. Aber erstmal ohne OP. Ich fühle mich im Alltag als Frau schon sehr sicher und habe das Frausein auch schon über längere Zeiten z.B. im Urlaub ausgelebt. Um jetzt nur noch als Frau zu leben fehlt mir ein Job in dem ich auch als Frau arbeiten kann. Bei meiner bisherigen Arbeit möchte ich nicht von heute auf morgen als Frau auftauchen, das fände ich jetzt etwas doof. Daher will ich mir einen neuen Job suchen.

Wie ist das bei euch, wer arbeitet als Frau und ist eigentlich noch Mann?
Und vorallem wie seit Ihr das mit der Bewerbung angegangen?

Freue mich über eure Antworten Susanne
Na ja, ich hab so einen Mittelweg gewählt. Ich arbeite zwar scvhon mir meine femininen Sachen, und ich spreche und bewege mich auch weiblich. Man könnte also sagen als Frau. Allerdings trage ich weiter noch meinen Männernamen der Bluse und die Haare laß ich bisher dort auch weg. Ich bin im Handel und auch wenn die meisten Leute eigentlich sehr tolerant sind: Überprovozieren sollte und will man die ja auch nicht. Ich muß ja auch noch Umsatz machen nebenbei. :)

Ich selbst habe meinen alten Job zwar behalten, aber nach dem Outing war der monatelange Spießrutenlauf schon heftig. Ich hab eine dicke Haut und hab's jetzt hinter mir, mittlerweile haben sie sich an mich gewöhnt. Aber das kann bestimmt nicht Jede ab. Ich denke der Neuanfang ist in der Regel das Beste. Nach meinem Abteilungswechsel ist es auch besser geworden.

Nur als was ne anfangen? - Na ja, ich denke entweder sowas wie ein Bürojob wäre einfach, was wo man immer mit denselben Leuten zu tun hat und nicht viel Kundenkontakt herrscht. Oder halt Bereiche in denen Homosexuelle oder Menschen wie wir mehr Usus und akzeptiert sind. Frisörhandwerk oder sowas.


Liebe Grüße,

Tasha
„Lächle, um Gottes Willen! Lächle, für wen du willst. Aber lächle, weil du heute da bist und du noch viel vor dir hast an diesem Tag“ -Maria de Villota-

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Re: Arbeiten als TG

Post 8 im Thema

Beitrag von Ninakadin » Do 13. Sep 2012, 22:57

susanne72 hat geschrieben:Erstmal vielen Dank für eure vielen Antworten. Ich war einige Tage mal nicht online.
Ich lebe zur Zeit in einer sehr ländlich geprägten Umgebung die etwas hinter dem Mond lebt :-). Da ich mich in ganz Deutschland zu Hause fühle, kam die Überlegung auf in einer neuen Stadt als Frau zu beginnen. Meine Favoriten sind hier Düsseldorf, Hamburg, Köln, Berlin. In diesen Städten habe ich bisher als Frau nur positive Erfahrungen gesammelt und ich fühle mich hier wohl. Und das Wichtigste es gibt dort Bedarf an Programmiererinnen.

Naja aus diesen Gedanken heraus ist die Idee geboren worden mich gleich als Frau irgendwo zu bewerben und dann dort auch als Susanne zu arbeiten und von Anfang an ohne lange Erklärungen Susanne zu sein.
Okay, jetzt verstehe ih Deine Motivation. Und ein Jobangebot in der IT, gerade als Programmiererin, halte ich für durchaus möglich. Ich arbeite ja in Deinem Bereich und in einer der von Dir genannten Städte. Ich kann mir gut vorstellen, dass Du damit in Berlin Erfolg hast. Bewirb Dich doch einfach ohne vorher die alte Stelle zu kündigen, dann wirst Du ja sehen, wie offen die potentiellen Arbeitgeber damit umgehen.

Viel Erfolg!

Nina

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Re: Arbeiten als TG

Post 9 im Thema

Beitrag von Ninakadin » Fr 14. Sep 2012, 01:13

susanne72 hat geschrieben:Dan muss ich ja in der Bewerbung irgendwie erwähnen, dass meine Zeugnisse auf Hans laufe. Wie habt Ihr das gemacht.?

Hat das schonmal Eine von euch auf meine Art gemacht?
Ich nicht, bin ja in der gleichen Firma geblieben. Wenn Du den Namen rechtlich geändert hast, hast Du Anspruch auf neue Zeugnisse mit dem neuen Namen. Ich denke mal Du kannst Dir die neuen Zeugnisse aber auch ausstellen lassen, wenn Du freundlich mit Deinen vorherigen Arbeitgebern sprichts, oder mit dem DGTI-Ausweis wedelst. Ist die Frage, ob Du das überhaupt willst. Du kannst ja auch alternativ offen mit der Situation umgehen, schreiben, dass Du in der Transition bist (oder diese erst planst) und deshalb Zeugnisse auf den Männernamen hast. Würde ja spätestens beim Vorstellungsgespräch sowieso herauskommen. Ich würde das aktiv kommunizieren, das vermeidet peinliche Begegungen.
@Nina wenn ich dich richtig verstehe hast du auch eine Art Führungsposition? Das wäre mein absoluter Traum.
Ja, ich bin Projektleiterin, d.h. mittleres Management bei einer aber eher kleinen Firma. Übrigens die einzige Frau im Führungsgremium, sonst gibt es bei uns eine Sekretärin, eine Grafikerin, eine Testerin (und 20 Männer). Und da mussten sich die Herren auch erst mal daran gewöhnen.
Noch ein Nachtrag. Lieber etwas weniger glücklich als Mann wie Hartz 4 als Frau. Von Hartz 4 kann ich mir keine teuren Make up und ständig neue Kleider kaufen
Also, auch bei drohendem Hartz IV würde ich nicht wieder Mann spielen, aber ich sage immer: Trans-Sein allein ist nicht abendfüllend. Frau muss schon etwas mehr Lebensinhalt haben, und eine Arbeit gehört ganz sicher dazu. Und jetzt muss ich ins Bett, ein Arbeitstag liegt ja noch vor uns...

LG, Nina

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