Respekt
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Ralf-Marlene
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Respekt

Post 1 im Thema

Beitrag von Ralf-Marlene » Mi 10. Apr 2019, 10:08

Ich weiß nicht, ob es schon mal hier diskutiert wurde, was ist das eigentlich: Respekt.

Alle fordern Respekt in Bezug auf die eigene Person, Entscheidungen, Werte, Haltungen, Identität.
Alle kennen Gründe, die dazu führen, einer Person den Respekt zu verweigern.

Ich nehme als Grundlage mal die Herkunft des Wortes aus dem Lateinischen:
Es enthält "res", Sache, Dinge, Gegenstand, Etwas und
"specto", hinschauen, ansehen, zusehen, bewundern, prüfen, untersuchen

Wir verwenden es meist auf Personen bezogen und im Sinne von würdigen und bewundern, hoch achten.

Ich stelle für mich die These und Haltung auf, dass ich jedes Individuum respektieren sollte. Ich finde, jedes Lebewesen hat es verdient, dass ich es in seiner Einzigartigkeit wahrnehme und würdige.
Im Folgenden finde ich es allerdings sinnvoll die Frage zu stellen wie ich Menschen in Bezug auf Respekt betrachte.
Dazu stelle ich ein paar offene Fragen:
  • 1. Ist Respekt ein Grundrecht, Menschenrecht?
  • 2. Muss Respekt verdient werden?
  • 3. Kann Respekt verwirkt werden?
  • 4. Was umfasst mein Respekt:
    • Die Person?
    • Die Werte?
    • Den Glauben, die politischen und sozialen Überzeugungen und ethischen Haltungen?
    • Die eigene, selbst erkannte Identität in jeder Hinsicht?
    • Die Taten?
Ich bin gespannt, was Euch zu der Fragen einfällt und für wie wichtig Ihr sie haltet. Was sind Eure Schlüsse für eigenes Verhalten und Forderungen in Bezug auf die Beduetung von Respekt?
Ralf-Marlene

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Re: Respekt

Post 2 im Thema

Beitrag von Jasmine » Mi 10. Apr 2019, 10:22

Grundsätzlich habe ich vor anderen Menschen Respekt.
Ob sie mir gefallen oder nicht ist hier nebensächlich.
Denn so wie ich behandelt werden möchte, sehe ich
für mich die Verpflichtung andere zu behandeln.
Fazit: Respektvolles Miteinander
Ich respektiere aber auch die Natur.
Respekt ist kein Grundrecht aber es begründet sich
meiner Meinung nach auf dem Grundgesetz Art. 1
Außerdem respektiere ich alle Menschen gleich.
Gleichheitsgrundsatz.
Liebe Grüße Jasmine
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Ralf-Marlene
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Re: Respekt

Post 3 im Thema

Beitrag von Ralf-Marlene » Mi 10. Apr 2019, 10:47

Jasmine hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 10:22
Respekt ist kein Grundrecht aber es begründet sich
meiner Meinung nach auf dem Grundgesetz Art. 1
Außerdem respektiere ich alle Menschen gleich.
Gleichheitsgrundsatz.
Liebe Grüße Jasmine
Danke für die Antwort, liebe Jasmin, die ich von der Haltung her teile.

Trotzdem stellt sich mir die Frage, ob es möglich ist wirklich jeden gleich zu respektieren.

Wie gehe ich mit Päderasten um? Wie gehe ich mit offen faschistischen Äußerungen um?

Liebe Grüße
Ralf-Marlene

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Re: Respekt

Post 4 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Mi 10. Apr 2019, 12:18

Hallo Ralf-Marlene,

den Päderasten musste ich erst einmal googeln. Als männlich-hetero und nicht pädophil befindet sich der außerhalb meiner Erfahrungswelt. Muss ich den jetzt respektieren? - Schwierig. Als Mensch sollte ich das sicherlich. Aber wie soll ich mit seiner abartigen? krankhaften? Neigung umgehen?

Zu faschistischen Äußerungen kann ich wohl mehr sagen. Neulich traf ich wieder einmal unsere "Reichsbürgerin". Auf ihre Frage hin, wann denn bei mir OP und so ansteht, klärte ich sie erst einmal darüber auf, was non-binär bedeutet. Sie zeigte sich erstaunt, jedoch eher zustimmend als ablehnend. Dann fing sie aber wieder an auf den Ausländern herum zu hacken. Ich lenkte das Thema in eine andere Richtung, bevor wieder ein kleiner Adolf als ultimative Lösung für dieses Problem angeführt würde.

Ich denke, das Vorstehende ist ein Beispiel für gegenseitigen Respekt. Es gibt nur ein spezielles Thema, bei dem jeder Versuch einer Annäherung zwecklos erscheint. Da wird Angst in Wut und Hass umgewandelt und mit den Ausländern ein Schuldiger oder Sündenbock für das Versagen unserer Politik auf Bundesebene gesucht und gefunden. Kann ich aber rechtsradikale Hetze in irgendeiner Form respektieren? - Nicht wirklich.

Liebe Grüße
Nicole
Jeder glaube an was er will. - Also sprach Zarathustra.

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Re: Respekt

Post 5 im Thema

Beitrag von Frieda » Mi 10. Apr 2019, 12:25

Danke liebe(r) Ralf-Marlene für dieses wertvolle Thema. 🙏😊


In meiner Wahrnehmung schwingen in diesen Worten von dir hier....
Ralf-Marlene hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 10:47
Trotzdem stellt sich mir die Frage, ob es möglich ist wirklich jeden gleich zu respektieren.
... ein Hauch von bewerten mit (was ich mich friedlich traue dir auszusprechen).
Ich selbst übe mich immer wieder darin, nicht zu bewerten. Wahrscheinlich ist es ein langer Prozess, um diese alte Gewohnheit die ich mir in den frühen Jahre unbeachtet "antrainiert" habe, bewusst abzustellen. Denn, wenn ich die Einstellung vertrete und den Wunsch für Jeden hege, das Jede(r) gleich gut behandelt werden möchte, dann gilt dies dann auch ausnahmslos!
Tut es dies nicht, dann bewerte ich in "gut oder böse".

BTW: Dank Ulla🙏 habe ich gestern nun begonnen mich mit dem Thema GfK (Gewaltfreie Kommunikation) zu beschäftigen. Und auch da ist Respekt ein Thema. Es ist und bleibt eine menschliche Herausforderung Jedem Wesen auf diesem Planeten, und auch unserem Planeten uneingeschränkt Respekt entgegen zu bringen, auch wenn es manchmal schwer fällt...aber hier und da wird wohl Eine(r) damit anfangen, damit wir unser Miteinander verbessern können❣️

Namaste🙏
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!

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Re: Respekt

Post 6 im Thema

Beitrag von Jasmine » Mi 10. Apr 2019, 12:38

Ralf-Marlene hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 10:47
...............
Trotzdem stellt sich mir die Frage, ob es möglich ist wirklich jeden gleich zu respektieren.

Wie gehe ich mit Päderasten um? Wie gehe ich mit offen faschistischen Äußerungen um?
Wie soll ich mit faschistischen Äußerungen umgehen? Ich sehe das so, mit manchen kann ich konstruktiv reden und zumindest den notwendigen Respekt für mich bekommen.
Ich kann mir diese Personen und Äußerungen zu Herzen nehmen und diese negativen Einflüsse mein Leben beeinträchtigen lassen. Hier sage ich nein, es ist mein Leben, ich
muss nicht gegen Windmühlen kämpfen. Desweiteren muss ich mein Leben nicht durch diese Personen und deren Äußerungen bestimmen lassen.
Ich denke positiv und möchte negative Einflüsse für mich ausschließen.

In Bezug auf Straftäter, hier ist die Justiz gefragt. Es ist nicht an mir ein Strafmaß zu bestimmen welches in die Rechte dieser Menschen eingreift.
Frieda hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 12:25
... ein Hauch von bewerten mit (was ich mich friedlich traue dir auszusprechen).
Ich selbst übe mich immer wieder darin, nicht zu bewerten. Wahrscheinlich ist es ein langer Prozess, um diese alte Gewohnheit die ich mir in den frühen Jahre unbeachtet "antrainiert" habe, bewusst abzustellen. Denn, wenn ich die Einstellung vertrete und den Wunsch für Jeden hege, das Jede(r) gleich gut behandelt werden möchte, dann gilt dies dann auch ausnahmslos!
Tut es dies nicht, dann bewerte ich in "gut oder böse".
Frieda, danke für diese Worte. Ich habe auch lange gebraucht um meine Einstellung zu ändern. Aber es ist mir gelungen und ich muss täglich an mir arbeiten das es so bleibt. Tatsache ist aber, das ich heute ein schöneres, freieres und zufriedeneres Leben führe.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Respekt

Post 7 im Thema

Beitrag von Keks-Marie » Mi 10. Apr 2019, 13:03

Respekt bedeutet für mich der Umgang mit Mitmenschen, anderen Lebewesen und Maschinen.

Ich gehe respektvoll mit jedem Menschen um. Ungeachtet ob ich diese Person regelrecht verachte oder ob ich sie bewundere.
Ich habe Respekt vor Tieren die mir gefährlich werden können. Aber ich habe auch Respekt vor Tieren die Angst vor mir haben und lasse diese Tiere somit in Ruhe.
Ich respektiere unseren Planeten und werfe meinen Müll nicht verantwortungslos in die Natur.
Ich respektiere die Kraft von Werkzeugen und Maschinen und gehe dementsprechend mit ihnen um. Damit meine ich jetzt keine Ängstlichkeit.
¡ɐɹqɐpɐʞ ɐɹqɐ

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Re: Respekt

Post 8 im Thema

Beitrag von Ralf-Marlene » Mi 10. Apr 2019, 13:17

Wie aus Deinen, liebe Frieda, Worten deutlich wird ist der gleichmäßige Respekt gegenüber allen ein stetiges Üben. Ich sehe, dass ich es nicht schaffe jeden gleich zu respektieren, auch wenn ich das anstrebe. Kein werten, eine Selbstbeobachtung und die Vermutung,m dass es anderen ähnlich geht.

Du, Jasmin, hast meinen Einwand nur zum Teil ganz verstanden. Ich fragte nach Päderasten, Pädophilen, Menschen, die sich von Kindern erotisch angezogen fühlen. Das sind nicht automatisch Straftäter. Zu denen werden sie erst, wenn sie die Neigung ausleben.

Aber im ersten Teil Deiner Antwort wird eine Beobachtung deutlich, dass Du hier deutlich den Menschen respektierst, aber eine Haltung zwar siehst, aber ablehnst.

Müssten wir das auch bei anderen Tatsachen bei Menschen nicht ähnlich handhaben, den Menschen respektieren, aber Haltungen und Taten nach genauer Betrachtung werten?
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Re: Respekt

Post 9 im Thema

Beitrag von VanessaL » Mi 10. Apr 2019, 13:29

Hallo,

der Duden sagt: auf Anerkennung, Bewunderung beruhende Achtung

Wenn ich dieser Kurzform mal folgen darf, dann ist Respekt ohne Wertesystem nicht gegenständlich!

Im Übrigen kann man Repekt auch als Vorsicht gegenüber „gefährlichen“ Dingen sehen. Ich habe zum Beispiel großen Respekt gegenüber Starkstromleitungen, einem wilden Meer, harten Drogen oder einer Wildkatze.....

Viel Spaß beim Philosophieren
Liebe Grüße
Vanessa
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Re: Respekt

Post 10 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mi 10. Apr 2019, 14:03

Wie ich in meiner Signatur geschrieben habe, halte ich Respekt für unteilbar. Voranschicken möchte ich aber, dass es für mich einen großen Unterschied mache, was ich respektiere. Für mich geht es an dieser Stelle in erster Linie um Menschen und nicht um Tiere, den Erdball oder Ansichten.

Ich denke, Respekt gegenüber einem Menschen ist, unabhängig von Ansichten, erforderlich, wenn es um ein gedeihliches Miteinander geht. Das bedeutet nicht, dass ich Ansichten teile oder gar gut heiße. Das ist eine ganz andere Ebene.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.

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Re: Respekt

Post 11 im Thema

Beitrag von Jasmine » Mi 10. Apr 2019, 14:57

Ralf-Marlene hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 13:17
..........
Du, Jasmin, hast meinen Einwand nur zum Teil ganz verstanden. Ich fragte nach Päderasten, Pädophilen, Menschen, die sich von Kindern erotisch angezogen fühlen. Das sind nicht automatisch Straftäter. Zu denen werden sie erst, wenn sie die Neigung ausleben.
Tut mir leid, aber ich kenne keine Menschen die sich von Kindern angezogen fühlen.
Also worüber soll ich mir den Kopf zerbrechen? Wären in dem von dir beschriebenen
Fall nicht Ärzte die richtige Anlaufstelle? Es ist nicht an mir über diese Menschen zu
urteilen/bewerten über ihre Krankheit oder ihre Taten!

Ein gedeihliches Miteinander setzt doch die Einhaltung der Gesetze voraus.

Liebe Grüße Jasmine
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Re: Respekt

Post 12 im Thema

Beitrag von Frieda » Mi 10. Apr 2019, 15:37

Vicky_Rose hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 14:03
... Voranschicken möchte ich aber, dass es für mich einen großen Unterschied mache, was ich respektiere. Für mich geht es an dieser Stelle in erster Linie um Menschen und nicht um Tiere, den Erdball oder Ansichten.
Liebe Vicky, ich habe etwas Sorge dich hier evtl falsch verstehen zu können.
Wärst du bitte so freundlich und könntest mir diesen Absatz umformulieren, damit ich dich bitte richtig verstehen kann!?

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Re: Respekt

Post 13 im Thema

Beitrag von Anja » Mi 10. Apr 2019, 15:45

Moinsen (moin)
Jasmine hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 14:57
aber ich kenne keine Menschen die sich von Kindern angezogen fühlen
Wer weiß? In der Regel können diese Menschen ihre Neigungen ziemlich gut verstecken. Und ansehen kann man es ihnen auch nicht.
Wenn so jemand auffliegt, dann ist es meistens der Nachbar, von dem man das nie gedacht hätte... Und der immer so freundlich gegrüßt hat... :cry:

Grüße
die Anja
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Re: Respekt

Post 14 im Thema

Beitrag von Frieda » Mi 10. Apr 2019, 15:47

Ralf-Marlene hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 13:17
Müssten wir das auch bei anderen Tatsachen bei Menschen nicht ähnlich handhaben, den Menschen respektieren, aber Haltungen und Taten nach genauer Betrachtung werten?
Warum denn werten liebe(r) Ralf-Marlene?
Mir reicht es das Wesen, sein Denken, sein Tun verstehen zu können.

Sry, weil ich jetzt das Thema Trans als Beispiel hier bevorzuge. Aber ist es nicht in eurem Sinn, dass die Menschen ohne Transerfahrungen, ohne Transkontakt euch nicht (be)werten, sondern verstehen?

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Re: Respekt

Post 15 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah » Mi 10. Apr 2019, 16:06

Hallo.

bei mir läuft es auf der persönlichen Ebene so:

Alle Menschen die ich nicht kenne und von denen ich nichts weis kriegen den anfänglichen Grundwert an Respekt geschenkt (einfach so). Mit der Zeit und durch das Miteinander kann dieser Respekt vermehrt oder abgebaut werden. Je nachdem wie sich diese Menschen gegenüber mir und anderen Menschen verhalten.

Wobei es gibt verschiedene Ebenen. Oben war von einer persönliche Wertschätzung die Rede. Darüber hinaus gibt es den humanistischem Respekt den ich jedem Menschen entgegen bringe oder den Respekt vor allem Leben und z.B. Respekt vor dem Amt den ein Mensch bekleidet. Man kann z.B. einem CEO als Mensch weniger respektieren (weil z.B. es sich um eine zynische Person handelt) aber in der Funktion als CEO immer noch eine andere Art des Respektes empfinden etc.

Es gibt also extrem viele Arten und Ebenen von Respekt die auch verschieden Funktionieren. Daher ist die anfängliche Frage etwas schwierig zu beantworten ;)

VlG
The trick is to keep breathing

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