Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit: Diagnostik, Beratung, Behandlung
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Anne-Mette
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Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit: Diagnostik, Beratung, Behandlung

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 12. Okt 2018, 09:59

Moin,

verschiedenen Dokumente zur Thematik sind hier abrufbar: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/138-001.html

Gruß
Anne-Mette

Jaddy
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Re: Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit: Diagnostik, Beratung, Behandlung

Post 2 im Thema

Beitrag von Jaddy » Fr 12. Okt 2018, 12:33

Ah, danke. Die werde ich mal ganz besonders genau studieren im Hinblick auf Argumente zu Möglichkeiten für Enbys.

Marlin
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Re: Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit: Diagnostik, Beratung, Behandlung

Post 3 im Thema

Beitrag von Marlin » Fr 12. Okt 2018, 16:45

Hallo,

dazu habe ich ein paar Fragen, da ich mich in vielen Punkten wiederfinde und bisher eine Diagnose F64.0 nach ICD 10 anstrebe.
- Ab wann werden Ärzte diese Leitlinien beachten?
- Haben diese Leitlinien in naher Zukunft (nicht erst ab 2023) Einfluss auf die Beurteilungen des MDK bezüglich Genehmigungen von Kostenerstattungen?
- Kann ich mich im Zweifelsfall auf diese Leitlinien berufen?

Es würde mich freuen, falls hier jemanden die Antworten kennt.
Lieben Danke schon mal.
Marlin

Marie-Elle
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Re: Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit: Diagnostik, Beratung, Behandlung

Post 4 im Thema

Beitrag von Marie-Elle » Mo 31. Dez 2018, 07:26

Hallo Marlin,

deine Frage ist zwar schon zeitlang her, aber hier wenigstens etwas Info:

Von hier:
https://www.qz-ts-muc.de/aktuelles/

Zitat:
"Mitteilung des MDK Bayern

Der MDK Bayern teilt auf Anfrage des Qualitätszirkels mit, dass bei Kostenübernahme-Anträgen für geschlechtsangleichende Behandlungen auch nach Veröffentlichung der AWMF-S3-Behandlungsleitlinie "Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit: Diagnostik, Beratung, Behandlung" vorerst weiterhin die MDS-Begutachtungsanleitung (2009) zu Grunde gelegt wird. Eine Änderung der Begutachtungspraxis ist nicht auf regionaler Ebene erreichbar, sondern der Einführung einer neuen Begutachtungsanleitung durch die zuständigen übergeordneten Stellen vorbehalten.

24.11.2018 Werner Ettmeier "

Liebe Grüße,
Marie

Marlin
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Re: Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit: Diagnostik, Beratung, Behandlung

Post 5 im Thema

Beitrag von Marlin » Fr 4. Jan 2019, 00:36

Hallo Marie,
vielen Dank für die Information. Mittlerweile habe ich mich darauf eingestellt, dass ich meinen Weg nach dem "traditionellen" Schema gehen muss.
LG
Marlin

Cybill
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Re: Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit: Diagnostik, Beratung, Behandlung

Post 6 im Thema

Beitrag von Cybill » Fr 4. Jan 2019, 12:36

Macht euch keine Sorgen. Letztlich geht es darum festzustellen ob das Geschlechtserleben der/des Betroffenen zu dem biologisch feststellbaren Geschlecht passt. Die angedachten neuen Richtlinien erlauben eine tiefere Differenzierung der Diagnosen. Ob und in wieweit sich dies auf das Leistungsspektrum der Krankenkassen auswirken wird, steht erstmal in den Sternen.
Ich bitte euch auch im Hinterkopf zu behalten, dass die Einführung neuer Diagnose Systeme eine umfassende Neuausrichtung der Abrechnungsprogramme beinhaltet und eine Freigabe durch das Gesundheitsministerium erst dann erfolgen wird, wenn diese vernünftig funktionieren.

Nach meiner Erfahrung hängt die individuelle Ausgestaltung einer TS oder wieauchimmer Behandlung davon ab, wie gut die Zusammenarbeit mit den darin involvierten Therapeuten funktioniert. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Ist doch letztlich nur Wortglauberei, wie die Diagnose heißt - Hauptsache wir sind mit dem Ergebnis der Behandlung zufrieden.

Cybill
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

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