Psoriasis & Progesteron
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Britt
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Psoriasis & Progesteron

Post 1 im Thema

Beitrag von Britt » Mo 27. Nov 2017, 23:18

Hallo,
kann es sein das sich die Schuppenflechte durch Progesteron verschlechtert?

Ich habe vor 2 Monaten mal wieder einen Schub gehabt. War ziemlich schlimm. Helfen tut bei mir ja eh nur Cortison (als Salbe). Jedenfalls wurde es dieses Mal trotz Cortison schimmer, danach wieder besser, dann wieder Schlimmer. Derzeit ist es wieder bei der Besserung. Das könnte zum 14-Tagesrhythmus der Einnahme vom Progesteron (Famenita) passen. Normalerweise nehme ich die Tabletten vom 1. Bis zum 15., und lasse die Tabletten bis zum Ende des Monats aus. Diesen Monat habe ich die Einnahme nach 10 Tagen abgebrochen. (Der Grund hierfür ist allerdings, dass die die Periode ändern/verkürzen wollte, damit ich zur Nach-Op im Dezember kein Progesteron nehme) Jedenfalls ist es weiterhin mit der Schuppenflechte besser geworden. Die Cortison-Dosis habe ich inzwischen von 2 Mal täglich auf jeden 2. Tag reduziert.
Ich habe zu diesem Thema auch schon Google befragt, und gelesen, dass Fälle bekannt sind, bei der sich die Psoriasis vor der Monatsblutung verschlechtert. Zur Ovulationsphase hat ja FSH und LH eine Spitze, danach steigt das Progesteron bis zur Blutung. Somit haben wir 3 Hormonschwankungen in den eben genannten Zeitraum.
Ich habe aber nicht den Eindruck, dass ich prinzipiell kein Progesteron vertrage. Ich glaube mehr, dass Cortison und Progesteron sich nicht vertragen.
Hat jemand von euch diesbezüglich Erfahrung gemacht?

Liebe Grüße,
Britt

triona
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Re: Psoriasis & Progesteron

Post 2 im Thema

Beitrag von triona » Mo 27. Nov 2017, 23:43

Erfahrung mit Psoriasis ja, mit Progesteron nein.
Bei mir werden Schübe meist psychisch ausgelöst.
Zum Glück brauch ich noch kein Cortison.

Zusammenhang nicht auszuschließen.
Ich würde an deiner Stelle mal Endo oder Frauenarzt fragen (notfalls mehrere).
Ist beides recht komplex und kompliziert.
Psoriasis ist ja eine Stoffwechselkrankheit.
Und Hormonhaushalt und Stoffwechsel (wie auch psychische Verfassung) stehen ja in eng verzahntem Zusammenhang mit zahlreichen oft schwer einschätzbaren Wechselwirkungen.
Und Cortison ist sowieso ein Teufelszeug, das verschiedene Einflüsse auf alles mögliche hat (wo wahrscheinl nicht mal alle bekannt sind). Wenn du nicht darauf verzichten kannst, müßtest du wahrscheinlich Progesteron niedriger dosieren oder absetzen. Bloß leider kennen sich da ziemlich viele Ärzte auch nicht wirklich aus. Vor allem wenn Stoffe und Vorgänge beteiligt sind, die außerhalb ihres engen Fachgebiets liegen.
Ist dann auch ziemlich oft Ratespiel mit herumprobieren.


liebe grüße
triona
(keine Ärztin)

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