Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?
Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit? - # 2

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Jaddy
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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 16 im Thema

Beitrag von Jaddy » Do 23. Nov 2017, 19:39

Anja hat geschrieben:
Do 23. Nov 2017, 12:49
ich habe mal irgendwo gelesen "Einer schlechten Ernährung kann man nicht davon laufen" und ich habe auch schon selbst feststellen dürfen das da etwas dran ist.
Jepp. Das liegt einfach gesagt daran, dass man schneller essen als rennen kann, wenn man Kalorien-Umsatz pro Zeiteinheit betrachtet. Ein Schokoriegel mit 80g hat ca. 400kcal und ist in 2 Minuten gefuttert. Scheibe Vollkornbrot mit extra magerer Putenbrust ohne Butter: 50*2 + 20*1,1 = 122kcal, dauert auch nicht länger. Also zwischen 100 bis 200kcal/Minute futtern ist durchaus eine realistische, alltägliche Leistung.

Wie kompensiert man das durch Sport? Typischer Kalorienbedarf pro Minute für zum Beispiel Joggen, Crossfit, Crosstrainer sind so 8-15. Über 15 kcal/Minute wegarbeiten ist schon echt hardcore und nur für bereits trainierte Menschen.

Für die magere Scheibe Brot muss man also 10 Minuten rennen, für den Schokoriegel ca. 40 Minuten. Mag jemand einen Teller Nudeln (300g) mit Tomatensosse (ohne Fleisch) abtrainieren? Die Tomatensosse schenk ich mir, aber die Nudeln sind 300*1,5=400kcal. Also so wie der Schokoriegel. 40 Minuten schnelles joggen. Ernsthaft? Wer tut das? Und zwar täglich?

Das ist alles ziemlich simple Rechnerei. Seit mir das klar wurde - Mitte 2011 bin ich bei 114kg gestartet, Ende 2013 war ich bei 77kg (das Avatarbild ist von Silvester Ende 2013) - sind Excel und ich gute Freunde und gemeinsam besiegen wir Pfunde per Dreisatz. Ausschlaggebend war bei mir übrigens ein (freies) eBook, "The Hacker's Diet" von Autodesk Gründer John Walker, in dem das ganze mal für einen naturwissenschaftlich-technischen Menschen wie mich aufbereitet war.

Im Ernst mal: Wenn nicht irgendeine seltene medizinische Geschichte vorliegt, dann ist Körpergewicht ein Frage von Verbrauch und Nachfüllen. Wie bei einer Badewanne. Oben kippen wir ständig was nach (Energie, kcal), unten fliesst das ab, was wir verbrauchen. Wenn sich beides die Waage hält, bleibt das Gewicht konstant.

Den Abfluss wirklich viel größer machen - körperliche Arbeit - geht offenbar nicht so gut, das sieht man oben.

Also können wir nur die zugeführte Energie begrenzen. Energie! Nicht das Volumen. Denn Volumen brauchen wir für das Sättigungsgefühl.

Das schöne ist: Man kann sowohl die Zufuhr berechnen, wie auch den Verbrauch. Die aktuell anerkannteste Bedarfs-Berechnung ist meines Wissens Mifflin-St.Jeor. Da dürfte für die meisten irgendwas zwischen 1500 und 2200 kcal/Tag rauskommen.

Was passiert, wenn man mehr Energie zu sich nimmt? Lässt sich berechnen. Jeden Tag eine kleine Banane zu viel (120g*90kcal/100g=108kcal) macht im Jahr 39420kcal. Das sammelt sich an wie auf dem (Kalorien)sparbuch.

Pro ca. 7000 angehäuften Kalorien nimmt man ca. 1 kg Körperfett zu. 39/7 = 5,5kg Zunahme in einem Jahr, bei nur einer Banae (oder einer Flasche Bier) zu viel pro Tag. Ich hab 2 Jahre gebraucht, um zu begreifen warum es ca. 7000kcal/kg sind. Tipp: Schaut mal in einschlägugn Tabellen nach, wie viele Kalorien 1kg fetter Schweinespeck haben...

Umgekehrt geht das genauso. Jeden Tag 100kcal unterm Limit bleiben ergeben ca 5kg Gewichtsabnahme pro Jahr. Hat bei mir ziemlich genau funktioniert. 37kg sind 259000kcal, die ich aus meinem Körperfett geholt habe in ca. 900 Tagen. Ergibt ein durchschnittliches tägliches Defizit von 300kcal. Ich hab meine persönlichen Aufzeichnungen in Exeltabellen, um es zu beweisen. Mein einziger Fehler: Ich habe keinen Sport betrieben. Dadurch sind mir auch einige Muskeln abhanden gekommen. Aber erstens passen mir jetzt auch Blusen mit schlanken Ärmeln, zweitens viele Schuhe in 42. Vorher hatte ich 44. Kein Witz.

Wie gesagt: Körpergewicht ändern ist bei durchschnittlich gesunden Menschen technisch gesehen super berechenbar. Nur die Umsetzung erfordert strategische Überlegungen.

Wichitg: Ich persönlich mag kein Hungergefühl!

Sättigungsgefühl kommt stark vom Volumen. Einfach weniger essen wird also nicht so einfach, wenn man gute Laune behalten will. Und die Strategie muss ja auch dauerhaft durchgehalten werden, sonst geht das Gewicht schneller rauf als runter - den Grund dafür hab ich oben gezeigt.

Wer mag kann mal für einen Tag nachwiegen, wieviel Futter (ohne Flüssigkeiten) da zusammenkommt. Ich vermute, so zwischen 1500 und 2000g. Und das ist das Problem: Bei 1500..2000kcal auf 1500..2000g dürfen wir im Durchschnitt 1kcal/g, oder in üblichen Angaben 100kcal/100g zu uns nehmen.

Was haben typische Lebensmittel (kcal/100g): Brot und nicht-süsse Teigwaren 200-250. Croissants und dergleichen wegen des Fetts über 300. Müsli und "Cerealien" 350. Reis 125, Nudeln 150. Eier 150 (75kcal/Stück). Fleisch 110-250 je nach Fettgehalt. Wurst locker über 200. Zucker 400, Schokolade 500-550, Nüsse 650, Fette und Öle 700. Verdammt. Davon allein werden wir nicht satt.

Also brauchen wir energiearme Füllmasse für das Sättigungsvolumen, die vorteilhafterweise weitere gute Stoffe mitbringt. Gemüse! Gedämpft, gekocht oder gebraten (aber auf das Bratfett achten). Die meisten Gemüse haben so 30kcal/100g. Ausnahme Erbsen, Bohnen und Mais wegen des Stärkekörpers. Die liegen bei 70-80.

Obst hat zwar auch unter 100kcal/100g, aber wegen des Fruchtzuckers ist das nicht so effektiv. Bananen bringen sogar 90kcal/100g mit, weil nett viele Kohlehydrate.

Meine persönliche Methode seit 2011: Ich notiere was ich esse. Inzwischen kann ich das meiste im Kopf kalkulieren, nutze aber auch http://FDDB.info als Tagebuch und Kalorientabelle. Und ich koche mit Waage und Dreisatz, rehcne aus, was meine Erzeugnisse für eine Energiedichte haben, plane Rezepte um und freue mir nen Ast, wenn ich was superleckeres unter 70kcal/100g hinkriege. Tipps dazu gerne im privaten Austausch.

Wer es etwas einfacher haben will: Reduziere bzw ersetze die hochkalorischen Sachen. Fett, Kohlehydrate. Das heisst auch Brot, Zucker und Müsli. Achte auf versteckte Fett und Zucker. Für frische Lebensmittel reichen die Daumenwerte oben, bei verpackten guck auf die Packung. Alles über 100kcal/100g kann auftragen.

Und noch einen Tipp: Wahrscheinlich gibt es zwei bis drei regelmässige Dinge, die 80% des "zuviel" ausmachen und die mit wenig Aufwand weggelassen oder ersetzt werden können. Das kann das zweite Bier am Abend sein oder die Kekse auf der Heimfahrt. Eine Freundin hatte das mit Kaffeesahne! 200ml von der 10%igen pro Tag waren die 250kcal zu viel.

Soweit von mir :)

Jaddy
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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 17 im Thema

Beitrag von Jaddy » Do 23. Nov 2017, 19:39

Aber das noch eben hinterher:
Anja hat geschrieben:
Do 23. Nov 2017, 12:49
Die Hälfte der Weltbevölkerung ist froh wenn sie überhaupt satt wird.
Das ist glücklicherweise schön länger nicht mehr der Fall, wie "Our World in Data" zum Beispiel eindrucksvoll darstellt: https://ourworldindata.org/hunger-and-undernourishment/ Das erste Chart basiert auf FAO Daten, wie auch OWiD generell auf die Qualität der Rohdaten achtet.

Wer die Seite nicht kennt: Das ist neben Hans Roslings Gapminder.org eine wunderbare Sammlung von Entwicklungsdaten der gesamten Welt üner Regionen und Jahrhunderte. Aber Vorsicht: Mit den Infos, und besonders Hans Rosling genialen Präsentationen wie der magischen Waschmaschine, "200 Länder, 200 Jahre" oder (Bevölkerungsentwicklung und "Religionen and Babies") kann man kaum den beliebten "es wird alles immer schlimmer" Modus pflegen ;)

MichiWell
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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 18 im Thema

Beitrag von MichiWell » Do 23. Nov 2017, 19:45

Hallo Mina, Vicky und Anja, Hallo zusammen,

ich fühle mich falsch verstanden.

Nirgends habe ich geschrieben, dass wir mehr Sport machen sollten, um mehr fressen zu können.

Ich bewege mich auch nicht so viel, ähnlich wie Michelle. Ernährung hat mich nicht wernsthaft interessiert - was kann man da schon groß falsch machen.

Nachdem mein Kind Diabetes (Typ 1) bekam, habe ich mich mehr, ja eigentlich überhaupt erst einmal mit Ernährungsfragen beschäftigt. Prinzipiell sauge ich Wissen regelrecht auf, wie ein Schwamm, wenn mich ein Thema erst mal interessiert. Und dann arbeitet mein Kopf Tag und Nacht, bis ich da Struktur reingebracht und eine Systematik erkannt habe.

Also ... ganz so "egal" scheint es wohl doch nicht zu sein.

Freilich, wenn man jung ist, da macht der Körper viel mit, ohne sich zu beklagen. Außerdem hat wohl sowieso jeder Experte eine andere Meinung. Aber dennoch würde es mich interessieren, wo diese Ansicht "ist völlig egal, wann man isst" herkommt. Da würde ich gern mal drüber lesen, um meine Vorstellungen weiter auszubauen und zu verfeinern.

tl;dr :!:

Warum der moderne Mensch zu Übergewicht neigt? - Meiner Ansicht nach 2 Schwerpunkte:
Zu viel Zucker und allgemein eine zu hohe Enegiedichte unserer Lebensmittel. Das will ich im Folgenden etwas näher erläutern.

Es ist einfach zu leicht, große Mengen an Kalorien in sich reinzustopfen. Aber das ist nur die eine Seite. Die andere Seite ist, dass viel mehr Nährstoffe in kurzer Zeit aufgenommen werden. Und die muss der Körper ja irgendwo "hinschaffen".

An dieser Stelle muss ich Anja mit ihrem Autovergleich korrigieren:
Man muss es sich im übertragenen Sinne eher so vorstellen, dass der höherwertige Kraftstoff in in der gleichen Menge in den Motor eingespritzt wird, aber im Motor nicht komplett umgesetzt werden kann. Die unverbrauchten Reste lagern sich dann im Motor ab.

Unsere Physiologie ist nicht auf die hohe Energiedichte eingerichtet, sie braucht eine gewisse Menge an "Füllstoffen" für eine normale Funktion.

Achtung, es wird jetzt auch etwas "technisch" ...

Unser Körper ist ein Regelkreis, der nur unter bestimmten Rahmenbedingungen ordnungsgemäß funktoniert.

Die großen Mengen an Zucker und anderen Kohlenhydraten in der hochkalorischen Nahrung treiben den Blutzuckerspiegel in kurzer Zeit hoch, es wird viel Insulin ausgeschüttet, doch weil meist gar kein entsprechender Bedarf da ist, greift Plan B, und die überflüssigen Kohlenhydrate werden in körpereigenes Fett umgewandelt, um den Blutzuckerspiegel wieder zu normalisieren.

Bei der der hochkalorischen Nahrung kommte es aber nicht nur zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckers, sondern er fällt auch schnell wieder ab, weil der Regelkreis mit der Menge an Kohlenhydraten überfordert ist, und die Veränderung nicht so schnell ausregeln kann. Die große Menge Insulin kann einfach nicht schnell genug abgebaut werden, um der drohenden Unterzuckerung entgegenzuwirken.

Der menschliche Regler hat ein unzureichendes Dämpfungsverhalten und so kommt es zu Überschwingungen nach oben und unten. - Hatte ich schon erwähnt, dass es technisch wird? :lol:

Aber ganz im Ernst:
Die Überschwingungen sind nicht gut. Überzucker bedeutet Fettaufbau, und Unterzucker macht Heißhunger. Beides ist schlecht.

Ok, nun könnte man sagen:
Da esse ich einfach den ganzen Tag viele kleine Portionen. Wurde ja auch viele Jahre gepredigt, lieber 5-6 kleine Mahlzeiten zu essen.

Dabei besteht aber wieder die Gefahr, dass man mehr frisst als man braucht.

Zudem erzeugt ein in Folge der Nahrungsaufnahme ständig erhöhter Blutzuckerspiegel einen erhöhten Insulinspiegel, der wiederum dazu führt, dass sich die Muskelzellen an das Insulin gewöhnen und mit der Zeit resistent werden. Das ist der Weg in den Altersdiabetes (Typ 2) und damit einhergehende Fettleibigkeit. Denn wenn der Zucker nicht von den Zellen abgebaut wird, bleibt der Blutzuckerspiegel weiter hoch, und der Zucker wird in körpereigenes Fett umgewandelt.

Und dann kommt noch eine weitere unschöne Funktion unsereres Körpers zum Tragen. Er baut die Fettreserven zwar schnell auf, aber nur schwer wieder ab. Vorher beginnt er, andere Energiequellen im Körper anzuzapfen, die leichter erreichbar sind.

Bleibt noch die Frage tierischer Nahrung:
Es ist ja derzeit opportun, diese zu verdammen, vor allem weil das Thema Fleisch ideologisch aufgeladen ist (zuforderst die schlechte Ökobilanz, aber auch Leid der Tiere). Dennoch halte ich einen gewissen Anteil Fleisch aus ernährungsphysiologischer Sicht für notwendig. Natürlich freuen sich die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, wenn sie Produkte verkaufen können, die Ernährungsdefizite ausgleichen helfen sollen. Aber das kann's doch nicht sein!

So, hab ich jetzt alles abgearbeitet?

Zum Abschluss möchte ich euch noch bitten, meine Ausführungen nicht in irgendeiner Weise negativ aufzufassen. Ich möchte niemand belehren oder sonstwas. Ich will nur versuchen, die ganzen Fragen mehr im Zusammenhang zu betrachten, und vielleicht kann es der Einen oder Anderen weiter helfen, die noch nicht ihren optimalen Weg gefunden hat.


Liebe Grüße )))(:
Michi
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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 19 im Thema

Beitrag von MichiWell » Do 23. Nov 2017, 20:04

Hallo Jaddy,

du hast auch sehr viele gute und wichtige Punkte angesprochen, die ich genau so sehe, und mir damit auch einiges an Tipparbeit abgenommen.

Wie schon geschrieben, kämpfe ich auch mit dem Gewicht, nur aus der anderen Richtung.
Und ich sage es hier nochmal für alle: Es muss niemand neidsch auf mich werden. Ich habe es auch nicht wirkich besser. :wink:

Ich führe zwar nicht ständig Buch über meine Kalorien, aber ich schaue auf die Menegn und Verpackungen, und hin und wieder nehme ich auch die Waage zur Hand, um mich selbst zu kontrollieren und mein Augenmaß nachzujustieren.

Liebe Grüße
Michi
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juli
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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 20 im Thema

Beitrag von juli » Do 23. Nov 2017, 20:55

Ein leerer Sack steht nicht ..... alte Bauernregel!

Ich hatte von 18-40 zwischen 64 und 68 kg, konstant,
Ich habe mich top fit und sehr wohl gefühlt, und mit zunehmenden Alter immer mehr Sport gemacht.
Nicht um das Gewicht zu halten, es war mehr die Sucht am Sport, am Ende alles sehr Zeitintensiv und extensiv.
Eher Kompensation für meine inneres Ungleichgewicht zu der Zeit.

Ab dem 42 Lebenjahr habe ich dann abtrainiert ... (Herzscheidewand, Muskulatur generell ...mehr Zeit für Juli und Genuss)

Also ich bin heute mit 1.82 und 83 -85 Kg nicht bei meinem Traumgewicht,
der Bauchansatz stört mich auch
--Aber mit gut 50 ist das einfach so!---
Mit der Richtigen Kleidung ist da auch was zu machen.

Um mit Sport im fortgeschrittenen Alter abzunhemen musst du extem viel machen!

Was ich aber merke, die Ernährung stellt sich in "Sportmodus" bei mir deutlich um ...
Natürlich wird mehr verbrannt,
ABER!
bestimmt Dinge (Zucker; Fett; Alk) schmecken einfach widerlich!
Ich essem mehr Obst; Gemüse und Nudeln ....ernähre mich anders.

Das ist der Trick am Sport, frischer Luft ... und andere Genussmittel

Liebe Grüsse Juli
Die Zukunft war früher auch besser

Vicky_Rose
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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 21 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Fr 24. Nov 2017, 15:13

Die reine Energie-Kalorien-Bilanz mag ja richtig sein, aber sie ist nicht alles. Juli hat das schon angesprochen. Bewegung sorgt für ein besseres Lebensgefühl. Und damit ist kein Hochleistungssport gemeint. Wandern ist z.B. auch Bewegung. Ein besseres Lebensgefühl ist auch eine Motivation gegen "Frustfressen und -saufen".

Bewegung sorgt mMn auch für weniger Fettanlagerung, sondern für Muskelaufbau. Damit meine ich auch nicht Muskelaufbau a la Schwarzenegger, sondern im Bereich der Stützmuskulatur. Damit sind z.B. weniger Rückenschmerzen verbunden ...

Also: das Richtige in vernünftigen Mengen essen, Bewegung möglichst an der frischen Luft und man hat schon viel gewonnen. Da darf es auch einmal ein Bier oder ein Glas Wein (mehr) sein.

Wie heißt es so schön, es kommt nicht darauf an, was man zwischen Weihnachten und Silvester isst, sondern es kommt darauf an, was man zwischen Silvester und Weihnachten isst...
Viele Grüße
Vicky

Nur Mannsein ist mir zu wenig, nur Frausein zu viel ...

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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 22 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Fr 24. Nov 2017, 16:23

Sport ist bei mir auch so eine Sache die nicht funktioniert.
Ich darf gar nicht zurück denken an die Zeit als ich fünf mal die Woche ( wenn es mein Job zuließ ) ins Fitnessstudio rannte, mich 10 Jahre lang ziemlich heftig mit Bodybuilding meinen Körper stählte.
Fett war da nicht.
Bodybuilding war für mich der Inbegriff der Männlichkeit.
Heute etwa 20 Jahre nach dieser Zeit ist Sport für mich Mord, solange ich den allein betreiben muss.
Fitnessstudio geht nicht, habe ich in einem anderen Thread schon mal darüber geschrieben.
Somit kann ich mein überdimensioniertes Gewicht nur über Ernährung reduzieren.
In meinem Fall geht da nur FdH, friss die Hälfte, oder noch weniger.
Muss mein Gewicht schon fast runterhungern.
Verzichte fast völlig auf Kohlenhydrate.
Wirklich gut gehen tut es mir dabei nur wenn ich den Erfolg auf der Waage sehe.
Das ich fiter geworden bin kann ich nicht wirklich behaupten. Aber die Kilos purzeln, da bin ich bei der Notwendigkeit, alles belassen wie es war bzw ist, bedeutet Gaop ade.
Also weiter durch mit knurrendem Magen, der Schalter ist ja Gott sei Dank im.Kopf jetzt in der richtigen Stellung.

LG Tatjana

Mina
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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 23 im Thema

Beitrag von Mina » Fr 24. Nov 2017, 17:01

MichiWell hat geschrieben:
Do 23. Nov 2017, 19:45
Nirgends habe ich geschrieben, dass wir mehr Sport machen sollten, um mehr fressen zu können.
Das war auf Lina´s Aussage bezogen. Mein Post war ja an Dich und Lina adressiert )))(:
MichiWell hat geschrieben:
Do 23. Nov 2017, 19:45
An dieser Stelle muss ich Anja mit ihrem Autovergleich korrigieren:
Man muss es sich im übertragenen Sinne eher so vorstellen, dass der höherwertige Kraftstoff in in der gleichen Menge in den Motor eingespritzt wird, aber im Motor nicht komplett umgesetzt werden kann. Die unverbrauchten Reste lagern sich dann im Motor ab.
Ui, wie gehe ich jetzt damit um? Normal würde ich jetzt schreiben müssen, auf ehrliche Art: Das ist der größte Schwachsinn, welchen ich hinsichtlich von Verbrennungsmotoren über einen Vergleich gelesen habe. :?

Ich habe beschlossen, damit folgendermaßen so um zu gehen:

Ein Verbrennungsmotor der aktuellen Generation ist eigentlich ein historisches, mechanisches Element. Denn seit Erfindung der Dampfmaschine rauscht ein Kolben vom oberen Totpunkt zum unteren Totpunkt und teilt seine vier Takte in zwei Kurbelwellenumdrehungen auf. Das Prinzip ist also wirklich alt, auch bei einem Auto welches 2017 gebaut ist - immer noch das Prinzip von der Erfindung der ersten Dampfmaschine, respektive des Urtypes des Ottomotores.

So, mittlerweile hat ja die Elektronik und Abgasnachbehandlung Einzug erhalten, und auch schon früher war es in des Zeitalters der Vergaser so, das der Motor irgendwie mit einem Luft/Kraftstoffgemisch gemäß nahe Lambda1 (~14KG Luft zu 1 Kilo Kraftstoff) ein zündfähiges Gemisch im Ansaugtakt bilden muß. Früher wurde das durch eine komplizierte Strömungs und Klappentechnik im Vergaser realisiert. Heute managt das alles die ECU. Ein Steuergerät welches die Messwerte aller Sensoren ermittelt, misst und verrechnet. Das ganze so schnell das wir das nicht mitbekommen. Die hinterlegte Software berücksichtigt Kennfelder und Betriebszustände welche das Steuergerät in Echtzeit auswertet und die sogenannten Aktoren, Drosselklappen und Einspritzventile antaktet. Meist über ein pulsweitenmoduliertes Signal.

Zum eigentlichen Teil. Unverbrannter Kraftstoff exestiert in einem gesunden Motor nicht. Da das Steuergerät immer exakt die zu verbrennende Menge an Kraftstoff kennt und freigibt. Auch langern sich im Falle eines Defektes keine Kraftstoffrückstände an, das kann nicht passieren, denn der zuviel eingespritze Kraftstoff würde sich an den heissen Zylinderwänden und Kolbenböden in ein Gasgemisch verdampfen welches in das Abgassystem gelangen würde. Dort würde es von den Oxydationkatalysatoren in Wärme umgewandelt und zum Popo hinten raus.....das Steuergerät bekommt das aber aufgrund seiner Vergleichsleistung mit und macht die Motorstörlampe im Kombiinstrument an. Das wäre dann der Punkt wo man in die Werkstatt fährt oder verunsichert den ADAC ruft. )))(:

Das war viel Technik und sehr technisch. Sorry

Ergo, der Vergleich zu Anjas Aussage hinkt gewaltig. Das wollte ich nur nochmal klarstellen. Anja hat mit ihrer Aussage auf den Bezug von Kraftstoff hinsichtlich der Energiedichte absolut recht. Tut mir leid Michi :?

Ich verstehe ja, das man irgendwie vergleichen muß um etwas plausibel darzustellen. Aber bitte bitte, es gibt immer auch ein konkret nachvollziehbares Beispiel. Man muß nicht unbedingt auf Waagnisse zurückgreifen. )))(:
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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 24 im Thema

Beitrag von juli » Fr 24. Nov 2017, 17:48

Hallo Jaddy und Michi,

super gute Beiträge, da finde ich mich gut wieder. Danke ;-)
Der Zauber der Zahlen .... Input - Output - Füllstoff alles sehr analytisch....

3 Punkte wollte ich dann doch noch anmerken.

1. Berechnugnsmodell optimieren ;-)
Der Stoffwechsel verändert sich mit zunehmendem Alter, somit kann ich nur von mir sagen, Jaddy, deine Rechnung sollte um einen dynamischen Faktor erweitert werden. Mit den Jahren baut jeder Körper Muskelmasse ab und Fettreserven für Krankheiten auf.

2. Zucker/Fett/Füllstoff
Zucker und Fett sind DIE Geschmacksverstärker ...
Also ich kann ein gutes Panna Cotta, Tiramissu oder jetzt in der Weihanchtszeit einen Lebkuchen (seit heute für mich wieder im Rennen ...in 1 Monat ist Weihnachten!) einfach nicht stehen lassen ;-)

Es kommt auf die Qualität und Menge an!

Tütenweise Gummibärchen und Schokolade am Abend, ein paar Chips beim 1. 2. 3. Bier ... das ist für mich kein Genuss!

3. Muster - Sozialisierung
Ich habe erst lernen müssen auch wenn es schmeckt mal "Was" auf dem Teller übrig zu lassen ...
Auch wenn in Afrika die Kinder sterben, und morgen kein schönes Wetter wird,
das kein Kompliment für die Köchin ist, ....

Nicht aus langer Weile zu essen ist auch erlernbar ;-)


Wenn ich mir den Bauch voll Schlage und übervoll in den Rest-Tag starte war das Essen kein Genuss, sondern mir ist einfach nur schlecht!

Achtsamkeit und Maßvoll Essen (Danke Tatjana) das ist der Trick für mich.

Ich kann eine Currywurst (hatte ich heute Mittag ;-) sehr genießen (aber eben 2 mal im Jahr)
Ein gutes Glas Wein ... immer mal wieder ... machmal auch mehr ... aber nicht jeden Abend!
Gut zu bereitetes Fleisch/Fisch sehr gerne aber nicht täglich!
Mein Lieblingsessen sind übrigens Kartoffeln; Butter mit Quark, ;-)

Wir reden hier von Ernährung/Gewicht und Notwendigkeit

Ich schreibe von LEBENS-MITTELN
Dinge die wir zu uns nehmen sollen uns LEBENS-Kraft geben, und nicht noch BELASTEN.

Ein Sprichwort sagt: "Liebe geht durch den Magen"

Essen ist neben Sex wohl die stärkste körperliche Impuls den wir erleben können.
Beim Essen (Sehen; Riechen; Fühlen; Schmecken) werden 4 von 5 Sinnen aktiviert!
Gibt es denn was schöneres als ein Essen mit guten Freunden, interessanten Gesprächen und neuen Gedanken?

Ich finde hier spielt weit mehr mit als Gewicht/Notwendigkeit --- Füllstoff; Abnehmen ... Zahlenreihen ... In-Out-Put

Essen ist Leben, ist Genuss ... und Energie

So ... ich bin so richtig gut aufgeladen im Wochenende angekommen
und werde uns jetzt nett was Indisches kochen ;-)

Mädels euch ein schönes WE,

Mina lieben Dank für den Thread ...

Ich überlege mal einen Thread auf machen ..."Was steht Weihnachten auf dem Tisch ;-)"

Eure Juli
Die Zukunft war früher auch besser

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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 25 im Thema

Beitrag von juli » Fr 24. Nov 2017, 17:51

Oh Gott Mina .... hast du Unterzucker?

Iss mal was ;-)
Die Zukunft war früher auch besser

Mina
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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 26 im Thema

Beitrag von Mina » Fr 24. Nov 2017, 18:09

juli hat geschrieben:
Fr 24. Nov 2017, 17:51
Oh Gott Mina .... hast du Unterzucker?

Iss mal was ;-)
Hihi - nö! Alles gut. Bin grade dabei eine Heidschnucke einzulegen, besser gesagt eine Keule. Diese wird dann mit einer Kräuter-Honigmarinade in den Kühlschrank gelegt und morgen früh via 65 Grad niedrigtemperaturschmorverfahren in den Ofen geschoben , das sie abends schön rosa und saftig auf denTeller kommt. Jamjam..... :P Dazu gibts dann Knödel und eine leckere Soße aus dem Fond. (gitli)

Und bis dahin freue ich mich darüber meinem Pronomen gerecht zu werden (ki)
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!

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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 27 im Thema

Beitrag von MichiWell » Fr 24. Nov 2017, 18:35

Mina hat geschrieben:
Fr 24. Nov 2017, 17:01
MichiWell hat geschrieben:
Do 23. Nov 2017, 19:45
An dieser Stelle muss ich Anja mit ihrem Autovergleich korrigieren:
Man muss es sich im übertragenen Sinne eher so vorstellen, dass der höherwertige Kraftstoff in in der gleichen Menge in den Motor eingespritzt wird, aber im Motor nicht komplett umgesetzt werden kann. Die unverbrauchten Reste lagern sich dann im Motor ab.
Ui, wie gehe ich jetzt damit um? Normal würde ich jetzt schreiben müssen, auf ehrliche Art: Das ist der größte Schwachsinn, welchen ich hinsichtlich von Verbrennungsmotoren über einen Vergleich gelesen habe. :?

Ich habe beschlossen, damit folgendermaßen so um zu gehen:

Ein Verbrennungsmotor der aktuellen Generation ist eigentlich ein historisches, mechanisches Element. [...]
Hallo Mina,

nirgends habe ich von einem Verbrennungsmotor der aktuellen Generation geschrieben. Außerdem sollte meine Formulierung "Man muss es sich im übertragenen Sinne eher so vorstellen" ein deutlicher Hinweis gewesen sein, dass man das Ganze eben nicht 100% passen kann.

Disclaimer: Der ganze Autovergleich war schon kaputt, als Anja damit angefangen hat. (So ist das fast immer mit Autovergleichen.) :!:

Es könnte hilfreich sein, wenn die bei dir wohl öfter vorkommende (--> "normale") Reaktion: "Das ist der größte Schwachsinn ..." deine an sich gute Auffassungsgabe nicht so ausbremsen würde. (Zumal man auch nicht müssen muss.) :wink:

Vielleicht ist aber auch die Information für dich überraschend, dass es mal eine Zeit gab, in der so ein Verbrennungsmotor noch ganz ohne Elektronik auskommen musste, die die Qualität des Kraftstoffs gemessen und die eingespritzte Menge genauestens geregelt hat.

Und genau auf diesem Stand ist unser Verdauungssystem stehengeblieben. Es kann mit dem guten hochkalorischen "Sprit" nicht umgehen. Es wird einfach wie schon seit tausenden von Jahren aufgenommen was im Darm ankommt. Unser Darm reduziert nicht die Energiemenge, die ins Blut aufgenommen wird. Hohe Energiedichte der Nahrung bedeutet dementsprechend zu viel "Energie" im Blut, die nicht vollständig in Muskelkraft umgewandelt werden kann.
Mina hat geschrieben:
Fr 24. Nov 2017, 17:01
Ergo, der Vergleich zu Anjas Aussage hinkt gewaltig. Das wollte ich nur nochmal klarstellen. Anja hat mit ihrer Aussage auf den Bezug von Kraftstoff hinsichtlich der Energiedichte absolut recht. Tut mir leid Michi :?
Das muss dir nicht leid tun. Du bist ja auf dem Holzweg. :mrgreen:
Und davon abgesehen ist die Aussage "absolut" absolut gesehen absolut falsch. :D
Ich schreibe es mal deinem jugendlichen Alter zu, dass es dir diesbezüglich ein wenig an Vorstellungskraft mangelt und/oder mein Text war für dich zu lang. Ich hatte das Ganze nämlich unter "Aber ganz im Ernst" noch mal ohne Auto erläutert. :wink:
Mina hat geschrieben:
Fr 24. Nov 2017, 17:01
Ich verstehe ja, das man irgendwie vergleichen muß um etwas plausibel darzustellen. Aber bitte bitte, es gibt immer auch ein konkret nachvollziehbares Beispiel.
Meckern ist immer einfach! - Erst mal besser machen. (Ich werde mich dann genüsslich revanchieren. :mrgreen: )
Mina hat geschrieben:
Fr 24. Nov 2017, 17:01
Man muß nicht unbedingt auf Waagnisse zurückgreifen. )))(:
Moment mal! Auf was willst du (nicht) zurückgreifen? - Da muss ich jetzt aber die Goldwaage rausholen ... :mrgreen:


Liebe Grüße ... und nicht immer alles so ernst nehmen. )))(:
Michi
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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 28 im Thema

Beitrag von Mina » Fr 24. Nov 2017, 18:45

MichiWell hat geschrieben:
Fr 24. Nov 2017, 18:35
und nicht immer alles so ernst nehmen.
Nee Michi, ich nehm garnix mehr ernst. Du hast mit dem letzten Beitrag die Situation verschlimmbessert. Zumindest in fachlichen Gesichtspunkten.

Ich hab auch weder Lust noch Muße mich jetzt damit weiter zu beschäftigen, denn ich muß nicht zu allem eine Meinung haben. Mir genügt es wenn ich etwas verstanden habe und es sinnvoll einsetzen kann.

So long....

Nachtrag: Michiwell, ich werde zukünftig Deine Beiträge, Zitate und Kommentare auf meine erstellten Beiträge und/oder Aussagen ignorieren müssen. In Deinem letzten Post hast Du mich beurteilt und "jugendlich" nieder gemacht. Das geht nicht. Das ist ein respektloses und nicht tolerierbares Verhalten, welches ich nicht so hinnehmen werde. Umso schlimmer das es auf einer Ebene der forcierten gemeinsamen Interessen geschieht. Du hast schlicht unplausible Aussagen veröffentlicht und machst mich nun dafür verantwortlich das die Korrektur dessen auf neudeutsch gesagt "Bullshit" sind. Gut, nehme ich so hin aber lass mich in Ruhe. Ignoriere mich - und das ist keine Bitte!!!
Zuletzt geändert von Mina am Fr 24. Nov 2017, 18:59, insgesamt 1-mal geändert.
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!

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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 29 im Thema

Beitrag von MichiWell » Fr 24. Nov 2017, 18:53

Hallo Anja,

danke, dass du nicht eingeschnappt bist, weil ich deinen "schönen" Autovergleich auseinandergenommen habe. (ki)
juli hat geschrieben:
Fr 24. Nov 2017, 17:48
Es kommt auf die Qualität und Menge an!
Sehr richtig. Leider ist unser Verdauungssystem noch nicht so fortschrittlich, dass es die Energiemenge in der Nahrung erkennt, sondern reguliert einfach eher nach Menge (Bauch voll), wann genug ist.

Aber wer weiß. Vielleicht ändert sich das in einer fernen Zukunft, und wir können dann Zucker, Fett und Eiweis pur essen, ohne dick zu werden. Dann müssen wir beim Einkaufen auch nicht mehr so schwer schleppen. :D
juli hat geschrieben:
Fr 24. Nov 2017, 17:48
Mein Lieblingsessen sind übrigens Kartoffeln; Butter mit Quark, ;-)
Ist auch eines meiner Lieblingsessen. Hast du schon mal Leinöl statt Butter auf die Pellkartoffeln probiert? Da sind mehr von den guten Fettsäuren drin. :wink:
juli hat geschrieben:
Fr 24. Nov 2017, 17:48
Essen ist neben Sex wohl die stärkste körperliche Impuls den wir erleben können.
Essen nennt man auch nicht umsonst den "Sex des Alters". - So! Und ab jetzt hast du immer Kopfkino, wenn du ältere Leute siehst. :lol:

Liebe Grüße
Michi
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Re: Ernährung? Gewicht und Notwendigkeit?

Post 30 im Thema

Beitrag von MichiWell » Fr 24. Nov 2017, 19:02

Mina hat geschrieben:
Fr 24. Nov 2017, 18:45
Nee Michi, ich nehm garnix mehr ernst. Du hast mit dem letzten Beitrag die Situation verschlimmbessert. Zumindest in fachlichen Gesichtspunkten.

Ich hab auch weder Lust noch Muße mich jetzt damit weiter zu beschäftigen, denn ich muß nicht zu allem eine Meinung haben. Mir genügt es wenn ich etwas verstanden habe und es sinnvoll einsetzen kann.
Wow. Das sind natürlich höchst überzeugende Argumente. Totschlagargumente! :roll:
Ich beuge mich deiner "absoluten" Kompetenz










... nicht. :((a

Edit ...
Mina hat geschrieben:
Fr 24. Nov 2017, 18:45
Nachtrag: Michiwell, ich werde zukünftig Deine Beiträge, Zitate und Kommentare auf meine erstellten Beiträge und/oder Aussagen ignorieren müssen. In Deinem letzten Post hast Du mich beurteilt und "jugendlich" nieder gemacht. Das geht nicht. Das ist ein respektloses und nicht tolerierbares Verhalten, welches ich nicht so hinnehmen werde. Umso schlimmer das es auf einer Ebene der forcierten gemeinsamen Interessen geschieht. Du hast schlicht unplausible Aussagen veröffentlicht und machst mich nun dafür verantwortlich das die Korrektur dessen auf neudeutsch gesagt "Bullshit" sind. Gut, nehme ich so hin aber lass mich in Ruhe. Ignoriere mich - und das ist keine Bitte!!!
Tut mir ehrlich leid. :!:

FTR:
Wenn du das so verstehen willst, dass ich dich als "jugendlich" niedergemacht habe, dann kann ich wohl nichts machen.
Nur solltest du besser selbst nicht so austeilen.

Ein "Das ist der größte Schwachsinn" wird auch durch den Vorsatz "Normal würde ich jetzt schreiben müssen" kein bissel netter.
Es war wohl ein Fehler von mir, gutmeinend darüber hinweg zu sehen.

Ist aber auf jeden Fall ganz praktisch für dich, sich auf diese Weise der Auseinandersetzung zu entziehen,
und mir so den schwarzen Peter zuzuschieben. Den Trick muss ich mir merken.

Aber gut, wenn ohnehin nur noch undifferenzierte und negierende Reaktionen von dir zu erwarten waren,
dann hätte es eh keinen Sinn mehr, sich mit deinen Antworten zu befassen.
Zuletzt geändert von MichiWell am Fr 24. Nov 2017, 19:54, insgesamt 1-mal geändert.
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

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