Ende des Zwangs "feminine Kleidung tragen" - Erfahrungsbericht
Ende des Zwangs "feminine Kleidung tragen" - Erfahrungsbericht - # 3

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Olivia
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Re: Ende des Zwangs "feminine Kleidung tragen" - Erfahrungsbericht

Post 31 im Thema

Beitrag von Olivia » Fr 24. Nov 2017, 11:43

Hallo JackieBond,

Du hast geschrieben:

"ich habe kürzlich ein holdes weibliches Wesen kennengelernt und ... mit einem Mal ist dieses über 20 Jahre entwickelte Zwangsgefühl feminine Kleidung zu tragen, wie ein Kartenhaus in sich zusammengestürzt. ..."

Ich muss Dich leider beunruhigen: Sobald diese neue Frau in Deinem Alltag Routine geworden ist, kommt das Verlangen nach weiblicher Kleidung zurück - das war bei mir so, das war bei anderen so und es wird bei Dir auch so sein. Dieses "Verlangen" ist nur für kurze Zeit nicht erkennbar, aber es ist nicht weg. Wir habe "es" und wir haben "es" für immer - glaub mir das...

Liebe Grüße von Olivia

JackieBond
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Re: Ende des Zwangs "feminine Kleidung tragen" - Erfahrungsbericht

Post 32 im Thema

Beitrag von JackieBond » Sa 25. Nov 2017, 12:26

Hi Uli, Heike und Olivia,

danke für Euer Feedback. Ich versuche das Ganze mit ein paar Sätzen im Detail zu erklären.
1. der Alltag und die Frauensachen
yep, das ist wohl so dass der schnöde Alltag womöglich das Verlangen wieder verstärkt. Trotzdem
merke ich seit den Erlebnissen, dass es anders geworden ist. Wenn ich bislang Bilder von Frauen
in für mich "scharfen" Sachen gesehen habe, wollte ich immer die Sachen haben und anziehen. Jetzt hat sich
das Bild gewandelt. Ich sehe die Frauen/Wesen in den "scharfen" Sachen
und "will mit denen was anfangen". Das mag zwar für viele "normal" sein, für mich stellt es aber eine Wandlung dar.

2. Die Freundin und meine "alte" Neigung
Yep ich habe es Ihr schon angedeutet (..so als Frau zum Karneval..) und werde es ihr sagen, sobald sich die
Gelegenheit bietet. Das ist halt alles recht intim und "trau schau wem"... Meiner Frau hatte ich es
recht früh gestanden, daher habe ich da eine gewisse Erfahrung.

Alles in allem ist es eine recht schwierige Situation für mich, aber da werde ich durch müssen.

Die große Frage stellt sich doch immer, ob das Thema eine Belastung für die Psyche
darstellt. Bei mir ist es so! Auch wenn ich versucht habe mich zu akzeptieren. Aber das Thema
hat angefangen auszuwuchern und mein "normales" Leben zu "bedrohen". Wenn ich morgens aufgestanden bin,
und nur daran dachte, was für BH's und Strumpfhosen ich heute anziehen werde, dann ist "litt" meine
Seele und damit die Psyche, weil sich die Begierde an "leblosen" Sachen (trotz aller Erotik) geklammert hat.
Mein derzeitiger Weg kann auch falsch sein, aber es ist eben ein anderer Weg. Es ist schade für die Ehe-Partnerschaft
aber in dieser Beziehung haben wir echt eine Sackgasse und ich sehe da kein Land...

Liebe Grüße
Jackie

meisje
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Re: Ende des Zwangs "feminine Kleidung tragen" - Erfahrungsbericht

Post 33 im Thema

Beitrag von meisje » Sa 25. Nov 2017, 12:45

Hallo Jackie,

nach 10 Jahren Mönchsdasein in deiner Ehe kommt da jetzt ein tolles Mädel um die Ecke die dein männliches Ego wieder hervorgeholt und gestärkt hat.
Sei es dir gegönnt, denn der Mensch ist nicht für ein enthaltsames Leben geschaffen.
Doch leider ist es so, dass alles Neue nach einer gewissen Zeit zum Alltag wird. Spätestens dann wird auch wieder deine Neigung zu Tage treten.
Solltest du was ernsteres mit diesem tollen Mädel planen, dann wäre es fair ihr so früh wie möglich von deinem zweiten Ich zu erzählen. Spart dir bzw. euch viel Kummer und Leid.

Dies ist ein guter Rat einer Bio-Frau 😉

Grüße vom meisje
Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen. -Franz Kafka

Das geht so nicht, das macht man so nicht… Kennst Du?
Dann ist es Zeit, damit aufzuhören. Schaff Dir neue Wege, neue Möglichkeiten.
Denke um die Ecke, denke quer.

ChrisTina73
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Re: Ende des Zwangs "feminine Kleidung tragen" - Erfahrungsbericht

Post 34 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » So 3. Dez 2017, 04:11

Halo Jackie,

lasse Dich nicht verunsichern ;) Lerne Deine männliche Seite zu lieben, stärke sie und Dein Selbst (das Ego ist nicht das, was wir sind, sondern dazu da, wir selbst zu werden)und Du wirst sehen, das die Neigung aufs "ursprünglichste" reduziert wird. Kann sein, das es zwischendurch immer wieder ein paar intensive Tage gibt, aber sie belasten dann nicht, sondern bereichern.

LG

ChrisTina
Der Weg hinein scheint für viele rückblickend der Schwierigste, aber auch nur, weil sie den Weg heraus noch nicht gefunden haben...

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Re: Ende des Zwangs "feminine Kleidung tragen" - Erfahrungsbericht

Post 35 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » Mo 4. Dez 2017, 10:50

Vicky_Rose hat geschrieben:
Do 23. Nov 2017, 08:33

Auch eine Ehe wird für ewig geschlossen. Böse Zungen behaupten jedoch, dass jede Ehe geschieden wird. Bei manchen kommt eben der Tod zuvor. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich in Frauenkleider sterbe, dürfte eher gering sein. Das bedeutet, dass es mir am Ende doch gelingen wird, mich vom "en femme-Drang" dauerhaft zu lösen ... :roll: :wink:
Da muß ich Dir 100% zustimmen. Denn das Kleid, das mir die Natur mit auf meinem Lebensweg gegeben hat, ist auch eindeutig männlich, auch wenn es sich in der Erscheinung dem Alter anpasst. Die Natur kennt sich halt mit Stil aus ;)

LG ChrisTina
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