Weg mit den doofen Kilos
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Michelle_Engelhardt
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Weg mit den doofen Kilos

Post 1 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Di 2. Mai 2017, 09:17

Es gab mal eine Zeit, noch vor Michelle, da war ich ziemlich stabil (ca. 115 kg bei 180 cm). Als ich dann wenig später, so mit 109 kg, meine zweite Frau kennenlernte, wollte ich unbedingt abnehmen. Sie war / ist schön schlank (54 kg bei 164 cm). Damals habe ich dann mit ein wenig Bewegung und 5 kleinen Mahlzeiten am Tag in weniger als einem Jahr 34 kg abgenommen und ich hatte mir geschworen: Nie wieder dreistellig!

So wog ich im März 2016 nach wie vor 75 kg. Leider lief das Jahr 2016 für mich eher suboptimal und ich reagiere auf Frust mit Nutella, Pizza und Chips. Hinzu kommt mangelnde Bewegung, denn da ich von zuhause aus arbeite, pendele ich zwischen Bett, Sessel und Kühlschrank.

Das Ergebnis seht ihr hier:

Bild


Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, paßt mir inzwischen ein Großteil meiner Klamotten nicht mehr oder sieht einfach sch.... aus (ag)

Warum ich das hier poste? Nun ja, ich werde einmal die Woche ein Waagefoto mit dem aktuellen Gewicht hier einstellen. Für mich bedeutet diese öffentliche Aktion zusätzlichen Ansporn und Motivation.

So heißt es ab heute viel frisches Obst und Gemüse, viel trinken (Wasser) und wenig Kohlehydrate. Zusätzlich hat sich die App "Freeletics" auf meinem Handy eingefunden, sodaß ich mich täglich ein wenig sportlich betätige. Die App gibts kostenlos für Android und iOS. Ein Ziel habe ich auch schon: 69 kg. Die 75 kg von letztem Jahr waren zwar schon ganz ok, aber noch nicht das Optimum. 69 kg sind das große Ziel, aber ich werde mich auf Etappen und Zwischenziele konzentrieren und das erste Ziel lautet 99,9 kg. Das alles möchte ich langfristig und durch Ernährungsumstellung erreichen, da ich von Radikaldiäten absolut nichts halte.

Übrigens dürfen sich Leidensgenossen und Mitstreiter gerne hier anschließen.

LG
Michelle
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Jasmine
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2 im Thema

Beitrag von Jasmine » Di 2. Mai 2017, 09:46

Ich kann dir das nachempfinden.
Mein Wunschgewicht habe ich erreicht.
viewtopic.php?f=16&t=13840
Bisher kann ich mein Gewicht halten.
Allerdings verzichte ich auf einige "süße" Sachen.
Anfangs fiel es mir noch schwer, aber es ist nun zur Gewohnheit geworden.
Ich drücke dir beide Daumen, das du es schaffst.
Liebe Grüße, Jasmine
Ich bin wie ich bin --- Ich lebe meinen Traum

ulla
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 3 im Thema

Beitrag von ulla » Di 2. Mai 2017, 09:55

Würde dir eher ausgewogenen Ernährungsplan anraten,mit dem du gut Leben kannst.Gewicht spielt sich so gut ein.
Lebe seit Jahren mit unter 70Kg.bei 1,75m recht´gut.Früher gute 80Kg gewogen.Nimmst meist an falschen Stellen mit ab.
Gruß Ulla

Anna Marie
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 4 im Thema

Beitrag von Anna Marie » Di 2. Mai 2017, 10:58

Hallo Michelle (moin)

Ja das mit dem Gewicht kenne ich leider auch :roll:
Da halte ich den ganzen Tag durch mit reduzierter Kost und abends ist es dann meist zu spät :evil:
Ich muss mal schauen wie ich es hin bekomme, bei mir sollten es auch locker 15 Kg werden, die weg müssen.

Ich wünsche dir viel Erfolg (yes) (flo) )))(:
Nicht jeder wird meinen Weg verstehen, das ist ok. Ich bin hier um mein Leben zu leben. Nicht um von jedem verstanden zu werden!

Katrin_F
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 5 im Thema

Beitrag von Katrin_F » Di 2. Mai 2017, 11:14

hmmmm ... Vor meinem Outing (das ist aber auch schon einige Jahre her ...) wog ich so knapp unter 120 kg :o

Nach meinem Outing ... und einem nachhaltigerem Leben, purzelten ohne Diät die kg ... mein Tiefpunkt war 74 kg (bei einer Körpergröße von 1.76), dabei sah ich aber nicht gut aus ... mittlerweile schwanke ich immer so zwischen 84 u. 86 kg ... wiegen tue ich mich dabei nur wenn ich muss (meist beim Arzt :lol: )

Pizza und Nutella ... sind nicht so meins ... essen tue ich (ohne einen Ernährungsplan zu haben) meist nur selbstgekochtes ... dabei weiß ich was darin enthalten ist ... also kein (unnötiger) Zucker oder seltsame Nitrate, und der Dreh ist ... ein Teller ist ein Portion ... Chips esse ich immer noch ... aber eine Tüte reicht heute 3 Tage ... früher eine halbe Stunde ... :o

Ich denke, versuch nicht so um jeden Preis das Gewicht zu regulieren ... das wird schon! :wink:

ChristinaF
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 6 im Thema

Beitrag von ChristinaF » Di 2. Mai 2017, 12:22

Ach Mädl hoffentlich haltest du durch. Wird nicht ganz so einfach sein. Aber neben ´nem Ernährungsplan müsstest du dich auch noch bewegen. Und dann klappts sicher.
LG
Christina

Michelle_Engelhardt
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 7 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Di 2. Mai 2017, 16:35

ulla hat geschrieben:
Di 2. Mai 2017, 09:55
Würde dir eher ausgewogenen Ernährungsplan anraten,mit dem du gut Leben kannst.Gewicht spielt sich so gut ein.
Lebe seit Jahren mit unter 70Kg.bei 1,75m recht´gut.Früher gute 80Kg gewogen.Nimmst meist an falschen Stellen mit ab.
Gruß Ulla
Das schrieb ich doch. Ernährungsumstellung statt Radikaldiät
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Lina
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 8 im Thema

Beitrag von Lina » Di 2. Mai 2017, 16:52

Ja, Glückwunsch alle, die ihre Ziele erreicht habt oder gut unterwegs sind.

Was mich aber etwas besorgt macht ist: Die Posts sind vollgepackt mit "Verzicht", "muss" z.B. Radfahren, "schaffen", "hält immer noch", "Frustessen", "reduziert", "durchhalten"usw. Als ich die Ausgangspost heute morgen sah, habe ich auch nichts Anderes erwartet.
Weshalb es mir Sorgen macht ist, dass es nicht wirklich den Eindruck macht wirklich Spaß zu machen, weder das Ziel erreicht zu haben, noch das was ihr dafür tut oder getan habt. Scheint eher ein ewiger Kampf zu sein.
Vielleicht HAT eine von euch was verschwiegen - vielleicht mach es jemandem Spaß den Lebensstil geändert zu haben. Vielleicht war es für sie so selbstverständlich, dass sie gar nicht daran dachte, es zu erwähnen.
Die Sache ist ja, dass ich immer wieder von jemandem höre, "ich MUSS Sport machen" oder "ich MUSS auf (dieses und jenes) verzichten" um abzunehmen. Ich erlebe sogar Kollegen und Kolleginnen, die die im Arbeitsumfeld ständig irgendwelche komplett unnötigen Energierationen zu sich nehmen und auch rum reichen und im nächsten Moment von Diät machen um abzunehmen, etc. Unnötig zu sagen, dass sie ständig nur dicker werden. Wenn man Büroarbeit macht - acht Stunden am Tag - dabei 1,5 l Cola oder Kinderriegel paketweise mit schleppt ...

Die Physiologie dahinter ist ja einfach erklärt - gilt für euch alle: EGAL was ihr isst, seil es Fleisch, Proteinriegel, Kartoffeln, Gemüse oder Obst (warum bilden sich so viele ein, dass Letztgenannte Kohlehydratearm wäre?) - wenn weniger aufgenommen wird als man verbrennt, nimmt man ab, und wenn mehr wird die Energie letztendlich als Fett gespeichert. Egal ob zugeführt als Kohlehydrate, Fett oder Protein.
Ein Körper, der auf hohe Leistung getunt ist und auch tatsächlich leistet verbrennt viel. Einer der nicht auf Leistung getunt ist verbrennt wenig. Grunddesign "Menschenkörper" ist auf 8-14 Stunden täglich auf den Beinen Sein und Futter sammeln, gelegentliches kämpfen, Kampfspiele und laufen ausgelgt.

Und wie sieht es heute aus - der Körper ist derselbe, braucht immer noch Aktivität. Ist der Fehler vielleicht, dass ihr physische Aktivität als ein MUSS betrachtet - und nicht wie etwas Angenehmes, Erfüllendes, Selbstbestätigendes? Es wird immer von "muss Sport machen" geredet. Selten wird eine konkrete Aktivität genannt, die einfach Spaß macht. Nicht "Fahrradfahren ist ein geiles Gefühl ... einfach durch die Stadt düsen an einem Sommerabend", oder "einfach cool die Kamera zu nehmen und die unterschiedlichsten Teile der Stadt durchwandern und Bilder machen" - oder wie die, die ich gestern im Park sah: Einen kurzen frechen Blick von ihrem Hund als er langsam das Tempo steigerte, dann beschleunigte sie, und gleich danach sprinteten die beide über den Rasen (und die Freundin blieb staunend zurück).

Versteht ihr, was ich meine? Für viele Menschen ist physische Aktivität Teil eines alltäglichen Lebens, für viele von euch offensichtlich was Lästiges. Ein MUSS. Für euch ist das worauf ihr "verzichtet" für andere Menschen vielleicht längst was Überflüssiges.

Vielleicht ist das Ganze primär ein psychologisches Problem und nur sekundär ein physiologisches Problem. Ein Problem was ihr aber zu lösen versucht als wäre es ausschließlich ein physiologisches Problem.
Beispiel: Einige hier haben Ziele gesetzt - bis dann und dann Gewicht so-und-so zu erreichen. Mit erreichbaren Zwischenziele. Ausgezeichnet. So weit bin ich mit. Aber es gibt auch eine andere Möglichkeit. Z.B. die Lebens- und Essgewohnheiten so zu ändern, dass das Gewicht oder den Körperumfang sich in die Richtung ändert, wie man es sich wünscht. Nichts mit "Ich muss ..." oder "ich darf nicht". Sondern ich will ..., es macht Spaß ..., ich habe kein Bock auf ... Das kann vieles sein. Es kann tatsächlich Spaß machen, die zwei km zur Arbeit zu Fuß zu gehen. Man sieht eine Menge, was man nicht sehen würde. Zwei km sind eh nicht mehr als 20 Minuten nach wenig Träning.
Die 5-10 Min hätte man eh mit warten auf Bahn oder Parkplatzsuche verbracht. Schokolade essen auf der Arbeit ... vielleicht mal überlegen wie groß der tatsächliche Genussfaktor ist. Hast du überhaupt Zeit BEWUSST zu genießen so nebenbei. Welchen Zweck soll es eigentlich erfüllen. Ist es vielleicht ein Trigger für irgend was den man auch in anderer weise noch besser auslösen kann? Ohne unerwünschte Effekte.
Ich hatte mal eine Klientin in einer Hypnosesession, die ständig, wenn sie Arbeitsstress hatte, irgendwelche Schokoriegel rein stopfte. Wir fanden zusammen raus, wofür das eigentlich gut sein sollte - "installierte" ihr einen anderen Trigger für das erwünschte Gefühl. Die Schokoriegel wurden sozusagen einfach aus dem System ausgekoppelt. Eine simple Sache, wenn man einen Hypnotiseur findet, der das System durchschaut ... so viel Eigenlob will ich mir heute doch gönnen.
Essgewohnheiten: Muss man überhaupt essen ... ja, OK muss man. Bei mir ist es so, dass ich manchmal frage, "muss ich überhaupt JETZT was essen". Ich habe auf meinem Arsch den ganzen Tag gesessen, mich kaum bewegt. Meldet mein Körper überhaupt ein Energiebedarf an oder ist es nur Gewohnheit zu der gegebenen Zeit zu essen. Wenn die Antwort "nein, kein Bedarf", garantiere ich Euch - das Essen schmeckt viel besser später. Das kann natürlich organisieren, wie es passt ... Worauf ich hin will ist, der angenehmere Weg zu einem Ziel ist immer erfolgsversprechender. Wenn ich z.B. innerhalb der nächsten drei Wochen einen Lebensstil finde, die ich angenehm finde und der mir Spaß macht und gleichzeitig meine Fettreserven abbaut, dann ist das wichtigste Ziel ja schon erreicht: Ich nehme dauerhaft ab. Dann braucht man nur, wann immer man Lust hat, nachzumessen und sagen, "hey cool ..."

Irgendwie erreicht sich das längerfristige Ziel dann von selbst ...

Letzten September hatte ich übrigens einen Körperumfang von 92 cm. Das wurde mir erst richtig bewusst, als ich in Urlaub war. Ich entschloss beim näheren Nachdenken, dass es zu viel war. Beim Ende des Urlaubs war es schon weniger. Wieviel weiß ich nicht. Jetzt bin ich bei 78 cm. Weniger will ich eigentlich auch nicht haben ... mit 80 cm war ich schon zufrieden. Wieviel mein Körpergewicht sich geändert hat, weiß ich aber nicht - ist auch weniger wichtig, weil einiges sich von Fettreserve zu Muskelmasse verlagert hat - wahrscheinlich hauptsächlich in den Beinen.

ULI67
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 9 im Thema

Beitrag von ULI67 » Di 2. Mai 2017, 17:01

Das sind bestimmt nur die schweren Latschen... :roll:
Ich liebe es eine Frau zu sein 👩

ulla
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 10 im Thema

Beitrag von ulla » Di 2. Mai 2017, 18:03

Wer bei ca.75Kg schon angekommen ist,sollte stolz auf dem erreichten sein.Denke eher mehr als 1,5Kg pro Jahr noch zu verlieren wird schwer möglich sein.
Dabei auch schwache Arme und Oberschenkel bekommen,was ich eher nicht wollte.Brust von 80B auf A sich verkleinert hat.
Fühle mich so jedoch allgemein besser.
Gruß Ulla

Mina
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 11 im Thema

Beitrag von Mina » Di 2. Mai 2017, 18:24

Lina hat geschrieben:
Di 2. Mai 2017, 16:52
Die Physiologie dahinter ist ja einfach erklärt - gilt für euch alle:
Liebe Lina,

nehme das bitte nicht persönlich aber ich muß ausdrücklich Protest einlegen. Das ist eine gefährliche Aussage.

Sicherlich sind sich die Mädels hier im Forum länger schon bekannt und viel wurde preisgegeben von sich selbst. Jedoch gibt es auch vielleicht Mitschreiberinnen welche anderweitig unter ärztlicher Behandlung sind, Depressionen, Borderline oder schlicht Diabetes.
Es wäre absolut unverantwortlich und fatal aufgrund einer solchen These starke Veränderungen vorzunehmen, ohne in Absprache mit einem behandelnten Arzt.
Gerade bei starken Medikamenten sind häufige Begleiterscheinungen (Nebenwirkungen) Gewichtszunahme, unregelmäßiger Stoffwechsel oder eine Insuffizienz der Insolin beeinflußenden Botenstoffe. Wassereinlagerungen welche sich bilden und primär kein "Gewicht" sind.
Unbedingt bei Befund ärztlichen Rat einholen. Bitte!

In jedem Fall hast Du recht, wenn kein Befund vorliegt, einfach weniger zu essen als man an Energie verbraucht. Ich halte es ebenso und fahre seit Jahren extrem erfolgreich damit.

Das Thema Kohlenhydrate möchte auch gerne noch ansprechen. Es gibt die sogenannten kurzkettigen und langkettigen. Die Kurzkettigen, werden von unserem Körper als "schnelle" Energiezugabe verbraucht (Zucker/Stärke etc). Der Körper verbrennt über Nacht angesammelte Kohlenhydrate und möchte am Morgen weitermachen um Energie zu Verfügung zu haben. Diese Energie wird meist über Müsli, Cornflakes oder Weizenmehlbrötchen mit zuckerhaltiger Auflage zugeführt.
Wenn man nun Abends viele Kohlenhydrate zu sich nimmt hat der Körper für die Nacht einen zu großen Überschuß. Eine häufige Folge ist die Umwandlung der Kohlenhydrate in Fettsäure welche der Körper einlagert. Das sogenannte schwer zu entfernende "Hüftgold".
Das wird vom Körper als letzte Reserve defeniert. In der Regel nimmt der Körper beim Abnehmen zuerst die schnell verfügbaren Energiereserven (Blutfett, Fetteinlagerungen und Muskelmasse). Zuletzt die "Reserve". Das ist der Grund weswegen trotz Diät und Training viele das Gefühl haben, die Problemzonen bleiben. Mehr oder weniger ist das vom Typ abhängig.

Welcher Typ man ist, darüber kann ein zertifizierter Ernährungsberater oder Hausarzt Auskunft geben.

Jedenfalls wünsche ich Euch ganz viel Durchhaltevermögen und Kraft, das Ihr eure Ziele erreicht. (so) (flo) (yes)

Alles liebe
Mina
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 12 im Thema

Beitrag von Kap'tän Fenja » Di 2. Mai 2017, 20:36

Weh' mir oh weh' wenn ich auf der Waage steh'. Ich habe in den letzten Monaten besagte Waagen erfolgreich gemieden, aber wenn ich mir eure Beiträge durchlese, muss ich wohl auch mal meinen Hintern hoch bekommen.^^ Das Letze mal gut in Form war ich bei Y-Tours...
Macht ihr eher Heimtraining oder Fitness Studio?

Cybill
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 13 im Thema

Beitrag von Cybill » Di 2. Mai 2017, 21:11

@ Mina: Schmeiss mal nicht so einfach mit dem Begriff :"Borderline" durch die Gegend. Die Betroffenen leiden sehr darunter und ihr Umfeld ebenfalls. Es gibt bei dieser Störung, die im Übrigen nicht als Diagnose per se* existiert, verschiedene Ausprägungen und die wenigsten manifestieren sich in Essstörungen.
Nebenbei: woran machst Du fest, dass Mitschreiberinnen an den bei dir genannten Erkrankungen leiden?
Wenn Du der Welt verrätst, wie du anhand von Posts diagnostizieren kannst, dann ist dir der Nobelpreis in Medizin sicher.

Gruß

- Cy
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 14 im Thema

Beitrag von Mina » Di 2. Mai 2017, 21:39

Hallo Cybill,

Das tut mir Leid. Da musst Du etwas falsch verstanden haben. Es ging nicht um die Diagnose an sich. Ich würde mir niemals anmaßen, einen Befund anonym über einen Forenbeitrag zu erschliessen.
Es ging um das Risiko in einer fortlaufenden Behandlung durch Medikamente einzugreifen. Und ja, Ernährung kann unter Umständen ein Eingriff sein.

Kurz, die Pauschalisierung, das Jede/r hier dem gleichen Stoffwechseltypus folgt.

Ernährung ist der Schlüssel zur Gesundheit neben vielen Faktoren. Deswegen fand ich es gefährlich verallgemeinernde Ratschläge in die Runde zu werfen.

Der Ton in Deiner Unterstellung zeigt mir aber deutlich das es unangebracht war, aufmerksam zu sein. Verzeih, ich werde mich diesbezüglich zukünftig zurückhalten.

Alles liebe
Mina
Heute fällt mir nix ein.....hm.

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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 15 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mi 3. Mai 2017, 07:03

Eigentlich möchte ich nur abnehmen, wie Millionen andere auch. Dazu möchte ich mich einfach gesund und ausgewogen ernähren und zusätzlich ein wenig Sport treiben. Mehr nicht!

LG
Michelle
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