Der Weg zum Endokrinologen
Der Weg zum Endokrinologen - # 4

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ChristinaF
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 46 im Thema

Beitrag von ChristinaF » Do 20. Apr 2017, 16:36

Mein Beitrag bezog sich ausdrücklich auf TS-Frauen, die schon in der HRT stehen und bislang u.a. auch Erfahrungen von Endos besitzen.
Denn egal ob Endo, Frauenarzt oder Hausarzt. Alle haben gemeinsam, dass das zu untersuchende Blut ins Labor muss. Und die Ergebnisse sind auch bei allen dann gleich.
LG
Christina

Britt
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 47 im Thema

Beitrag von Britt » Do 20. Apr 2017, 17:24

Andrea66 hat geschrieben:
Do 20. Apr 2017, 14:13

für die Versicherten der GKV gilt:

Vor der Hormonbehandlung (Mann-zu-Frau und Frau-zu-Mann) sind folgende Voraussetzungen wesentlich:
....
Das ist Quatsch. Dies ist eine Empfehlung des MDK. Die Hormontherapie bedarf keiner Antragstellung bei der Krankenkasse. Allerdings brauchen die Ärzte vor dem verschreiben der Hormontherapie die Diagnose F64.0. Diese Diagnose bekommt man am einfachsten vom Psychologen.
Andrea66 hat geschrieben:
Do 20. Apr 2017, 14:13
Ich habe durch die SHG´s auch davon gehört, dass Frauenärzte die HRT durchführen. Allerdings habe ich schon mehrfach gehört, dass die Dosen von Androcur sehr hoch sind und das Zeug kann Depressionen verursachen. Ich bin innerhalb eine halben Jahres nun nur noch auf 25% der Anfangsdosis und die war im Vergleich zu einigen Freundinnen schon sehr gering. Daher würde ich immer eine Endokrionologin für den Start und auch für mind. das erste Jahr empfehlen.
Der Frauenarzt bei dem ich angefangen habe betreut etwa 50 Personen bei der HRT in meiner Richtung. In der anderen Richtung sind es mehr. Wie viele habe ich nicht hinterfragt.
Einer der bekanntesten Ärzte in Berlin, Dr. Schuler, welcher die HRT durchführt ist „nur“ Hausarzt.


Das man einen Psychologen aufsuchen sollte, da stimme ich meinen Vorrednerinnen zu. Wenn nicht wegen der Therapie, dann wegen dem Nachweis. Falls du aus irgendeinem Grund von der Gesetzlichen in die private Krankenkasse kommst, musst du dies nachweisen. Ich kenne auch einige Mädels, welche sich einen Therapeuten ohne Transerfahrung gleich um die Ecke gesucht haben.


Viele Grüße,
Britt

Andrea66
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 48 im Thema

Beitrag von Andrea66 » Do 20. Apr 2017, 17:45

Hallo Britt,
für dich in Berlin mag es zutreffen, dass du erfahrene Ärzte findest.
Hier auf dem Land ist es leider etwas anders. Viele von uns fahren bisher mehrere Stunden, um eine therapeutische Begleitung machen zu können. Einige fahren sogar bis nach Hamburg und das ist von Hage richtig weit entfernt, da Manu schon fast eine Stunde bis zur Autobahn braucht.

Ich freue mich über jeden Fall wo Fahrzeiten und -wege eingespart werden können. Ich bin für mich nicht bereit wegen ein paar Kilometer und ich fahre auch fast 50 Kilometer meine Gesundheit noch mehr aufs Spiel zu setzen wie dieses notwendig ist.
Da aber hier alle erwachsen sind, denke ich auch, dass jeder dies selbst entscheiden kann. Ich versuche immer den eventuell etwas sicheren Weg aufzuzeigen wie ich es in den SHG´s auch mache.

Ja, bei dem Auszug handelt es sich um eine Empfehlung des MDK. Du wirst aber nirgends von mir lesen, dass es einer Antragstellung bedarf. Allerdings kann es sein, dass sich die Endokrinologen an die Empfehlung des MDK halten. Einen solchen Arzt haben wir hier in der Nähe leider auch.
Endlich bin ich in mir zu hause, auch wenn mensch mich von außen nicht erkennt.

Frau wird zu früh alt und zu spät gescheit...ich habe noch Hoffnung

Britt
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 49 im Thema

Beitrag von Britt » Fr 21. Apr 2017, 00:01

Hallo Andrea,
ich komme ursprünglich auch vom Lande. Allerdings nur knapp 100 km von Berlin entfernt. Ich habe wegen der Transition meinen Hauptwohnsitz nach Berlin verlagert.
Was du hier beschreibst ist mehr ein lokales Problem, bei dem ich nicht wirklich helfen kann.
Wenn es darum geht welchen Arzt/Therapeuten man nimmt … welcher gut oder schlecht ist ... das sollte man auch lieber in der SHG besprechen, da gerade bei Therapeuten die Beurteilung subjektiv ist.

Liebe Grüße,
Britt

Atalanta
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 50 im Thema

Beitrag von Atalanta » Fr 21. Apr 2017, 08:56

Andrea66 hat geschrieben:
Do 20. Apr 2017, 17:45
Hier auf dem Land ist es leider etwas anders. Viele von uns fahren bisher mehrere Stunden, um eine therapeutische Begleitung machen zu können. Einige fahren sogar bis nach Hamburg und das ist von Hage richtig weit entfernt, da Manu schon fast eine Stunde bis zur Autobahn braucht.
Ein wenig Off-Topic, aber ein Fahrttip für Manu.

ich kenne die Strecken aus dem westlichen Ostfriesland nach Osten (Hamburg, Hannover) aus jahrzehntelanger Erfahrung sehr gut. Früher bin ich da z. T. wöchentlich unterwegs gewesen, in den letzten fast 20 Jahren jährlich noch 1-2 mal, zuletzt war im Sommer 2016:

Die üblichen Alternativen über Schortens oder Aurich/Auffahrt Filsum auf den einspurigen Bundes-/Landesstraßen bekanntlich mit recht langem Rödeln hinter Lastwagen und Fahrern mit Hut verbunden.

Im westlichen Ostfriesland, auch ab Hage noch, kann man oft mit Vorteil die Alternative über die Autobahn Emden-Oldenburg wählen, und zwar über die Auffahrt Emden-Mitte.
Wie man fährt, sollte man von der Tageszeit abhängig machen: Beachten muss man die Rushhour (Werkzeiten VW Emden!), Landwirtschaft (Erntezeit!) und die Ferien-Reisetage der Touris - aber das kennt man da oben ja. (smili)
Je nach Verkehrsaufkommen gibt es drei Möglichkeiten von Hage aus
– über Halbemond/Nadörst, dann Bundesstr. via Georgsheil nach Emden...
– über Halbemond/Nadörst, dann Bundesstr. bis man im Süden der Ortsumgehung Marienhafe nach Wirdum abfährt. Von Wirdum weiter nach Loppersum, wo es wieder auf die B72 geht, und nach Emden ...
– über die nahe Ortsumgehung Norden, dann über Wirdum/Loppersum ...

Bei normaler Verkehrslage ist man dann in auf allen diesen drei Strecken in ca. 30-35 Min. auf der Autobahn Emden-Oldenburg, die in der Regel frei zu sein pflegt, so dass man gut wegkommt (oder auch zurück).

Zeitlichspielt das für die Fahrt bis nach HH keine Rolle: Es sind auch drei Stunden und nur 8 km mehr als die empfohlene Strecke über Schortens. Der Vorteil ist aber dass man bald zügig fahren kann und die nervigen Bundes- und Landesstraßen schneller los ist.


HG

Atalanta

Manu.66
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 51 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Fr 21. Apr 2017, 11:46

Hi Mädels!

Süß, lieb, richtig kuschelig Eure Bemühungen, mir den richtigen, optimalen Weg nach HH aufzuzeigen. (ki)

Mein Sohn lebt seit Jahren in HH, ich fahre also öfter diese Strecke. Früher, mit dem Motorrad gern Landstraße durch den Wesertunnel. Heute mit dem Auto immer über Wittmund und dann die Autobahn Wilhelmshaven - Oldenburg. Seitdem es die Jeverumgehung gibt ist das für mich zumindest die optimale Strecke. Die Strecke über Emden ist zeitlich länger, kilometermäßig länger und verkehrsreicher auch.

Aber das ist ja nicht das Hauptthema.

Die überholte, weil u.a. auch von der EU angeprangerte Diagnose f64.0, ist für mich nicht maßgeblich. Ich bin nicht pathologisch! Ich glaube, das Attest meiner Hausärztin, die mich seit 1986 kennt, sollte ausreichend sein, das kann auch kein Psychologe, dem ich völlig unbekannt bin, toppen oder gar anzweifeln.

Zur Zeit darf hier oben an der Küste sowieso niemand den Wunsch äußern, einen Arzt zu konsultieren, aus welchem Grund auch immer. Die gefühlt Mehrzahl der Praxen ist urlaubsbedingt geschlossen.
Ab Montag ist wieder Normalzustand, dann werde ich einen Termin bei dem Frauenarzt meiner Frau machen. Mal sehen, was dabei herauskommt. Unabhängig davon wird meine Hausärztin auch ein Blutbild zur Hormonspiegelbestimmung anfertigen lassen.

Liebe Grüße
Manuela
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 52 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Di 25. Apr 2017, 10:24

Hi Mädels!

Der Termin zum Besuch bei meinem Frauenarzt nächsten Dienstag steht fest - als Privatpatientin bekommt frau halt doch schneller einen Wunschtermin.

Heute Morgen um acht Uhr (schrecklich früh!) war ich bei meiner Hausärztin in der Praxis zur Blutabnahme. Das Wartezimmer war gerappelt voll. Ich gebe zu, dass ich es wieder sehr genossen habe, von den freundlichen Sprechstundenhilfen mit "Frau Donner" aufgerufen worden zu sein. Nun wird der Hormonstatus festgestellt und die sonstigen Blutwerte gecheckt. Am Donnerstag werde ich wohl das Ergebnis bekommen.

Und so nähere ich mich immer mehr meiner gewünschten Hormontherapie an - es geht voran! Vielleicht brauche ich überhaupt nicht mehr nach Leer zum Endokrinologen - wäre ja toll.

Liebe Grüße und Euch einen schönen Tag
Manuela
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 53 im Thema

Beitrag von Anja » Di 25. Apr 2017, 11:25

Hallo Manu,

das hört sich doch alles ganz gut an!
Bin gespannt wie es bei dir weiter geht.
Wenn die Werte aus dem Labor am Dienstag schon vorliegen, kannst ja direkt mit der HRT starten :wink:

Grüße
die Anja
WER WILL FINDET WEGE. WER NICHT WILL FINDET GRÜNDE.

Manu.66
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 54 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Di 25. Apr 2017, 14:29

Hi Anja - hi Mädels!

Danke Dir für deine Anteilnahme!

Genau das ist mein Plan. Mit den Blutwerten - die hoffentlich aussagekräftig und für mich positiv sind - werde ich meinen Frauenarzt aufsuchen. Meine Frau geht auch dort hin und hat ihn als aufgeschlossenen Menschen kennengelernt - von ihr stammt auch die Empfehlung, bei dem Arzt einen Termin zu machen. Der Mann ist spezialisiert auf Hormonbehandlungen, er verhilft Frauen zur Schwangerschaft, die große Probleme haben, ein Kind zu bekommen.

Übrigens: Ich musste dann doch bei meiner Hausärztin in der Praxis nochmal extra darauf hinweisen, dass die Blutabnahme zur Bestimmung meines Hormonspiegels gedacht ist (die Empfehlung für diesen Hinweis habe ich der dgti Seite entnommen, der ich dafür dankbar bin). Meine Leberwerte müssten eigentlich bilderbuchmäßig sein - ich verabscheue zeitlebens Alkohol :)p
und bin militante Nichtraucherin. (wer küsst schon gern einen Aschenbecher??)

Liebe Grüße
Manuela
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Svetlana L
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 55 im Thema

Beitrag von Svetlana L » Di 25. Apr 2017, 16:32

Manu.66 hat geschrieben:
Di 25. Apr 2017, 14:29
Mit den Blutwerten - die hoffentlich aussagekräftig und für mich positiv sind - werde ich meinen Frauenarzt aufsuchen.
...
Übrigens: Ich musste dann doch bei meiner Hausärztin in der Praxis nochmal extra darauf hinweisen, dass die Blutabnahme zur Bestimmung meines Hormonspiegels gedacht ist (die Empfehlung für diesen Hinweis habe ich der dgti Seite entnommen, der ich dafür dankbar bin).
Ich hatte es schon an anderer Stelle geschrieben und als ich das gestern in meiner Gesprächsgruppe erzählt habe, gab es auch einige Ah's und Oh's (weil man das in der Regel nicht auf dem Schirm hat): Achte mal drauf, ob die bei deinen Blutwerten männliche oder weibliche Referenzwerte angeben. Ich hatte bei meinen letzten Ergebnissen diesen Monat einen mittelmäßigen Schock bekommen, da ich bei ziemlich vielen Werten außerhalb der Referenzen lag. Erst nach einem Vergleich mit älteren Werten kam ich darauf, dass das Labor weibliche Referenzwerte genommen hat. Da hätte m. E. die Arztpraxis einen kleinen Hinweis an das Labor mitschicken können. Und der Hormonspiegel wurde einfach mal vergessen :x
Na gut, gehe ich am 04.05. eben nochmal Blut spenden, hab' ja genug davon :D
Liebe Grüße aus Berlin
Svetlana

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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 56 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Do 27. Apr 2017, 18:48

Hi Mädels!

Und genau das ist passiert. War heute in der Praxis, um mein Blutbild abzuholen und mit der Hausärztin zu besprechen. Bin fit wie in Turnschuh - Gott sei Dank!
Aber die Hormonmessung haben sie natürlich vergessen - Mist!

Also? Entweder warten bis Juli, dann habe ich einen Termin beim Endokrinologen in Leer, oder auf meinen Frauenarzt hoffen, zu dem ich am Dienstag gehe.

Alternative wurde mir von meiner Hausärztin empfohlen: Endokrinologe in Oldenburg, Dr. Droste. Dort werde ich morgen anrufen - mal sehen, wann es da einen Termin gibt.
Die Praxis hat mehrere Ärzte und ein eigenes Hormonlabor - hört sich vielversprechend an.... (Kennt die zufällig jemand von Euch??)

Liebe Grüße
Manuela
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Manu.66
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 57 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Di 2. Mai 2017, 14:45

Hi Mädels!

(fwe3) Mein Weg zum Endokrinologen hat sich erledigt!

Beide Termine, den in Leer und den in Oldenburg, werde ich absagen!

Grund?

Mein Frauenarzt ist die Lösung aller Probleme.

Ich poste hier mal ein (ki) für ihn, im Behandlungszimmer hat er einen echten (ki) von mir lächelnd abgelehnt.

Ich war heute in der Praxis und habe mein Rezept für ESTRIFAM 2mg bekommen. Davon soll ich am Tag 2 Stck nehmen. Meine Leberwerte sind top, mein Blutbild könnte nicht besser sein - der Hormontherapie steht also nichts im Wege. (Ich war vor der Untersuchung dermaßen aufgeregt, dass ich vorher noch zweimal die Toilette aufsuchen musste). Eine Blutabnahme zur Hormonstatusbestimmung ist ebenfalls erfolgt.

Pluspunkte: Der Arzt hat Erfahrungen mit Hormonbehandlungen bei Transfrauen und ist sehr einfühlsam und verständnisvoll.

Er hat meine Brüste genauestens mit Ultraschall untersucht und den Fettanteil vermessen, dazu die Muskelmasse festgestellt und untersucht, ob in irgendeiner Weise Anzeichen für Karzinome festzustellen seien (Bei immer mehr Männern sei das der Fall, meinte er). Dazu sagte er, die Werte seien optimal für eine Brustvergrößerung mittels Implantaten. Vorher möchte er allerdings testen, ob mit dem PROGESTOGEL Gel, das er mir auch verschrieben hat und mit dem ich meine Brust zweimal am Tag eincremen soll, ein A-Körbchen erreicht werden kann. Auch in meinem Alter, so meint er, sei ein Brustwachstum durchaus möglich und erzielbar. Die Wellnesskliniek in Belgien, die ich im Internet für eine Brustvergörßerung rausgesucht hatte, kennt er und er hat wörtlich gesagt, dass deren OP Ergebnisse besser seien als die deutscher Kollegen.
Zudem hat er mir für eine in Zukunft möglicherweise anstehende genitalangleichende OP Tübingen empfohlen und er ist durchaus der Meinung, dass die sog. kleine Lösung die richtige Wahl für mich wäre. Insofern wäre das Uni Klinikum in Essen auch eine Alternative.

Ich bin so glücklich! Zuhause habe ich mich erst einmal in den Armen meiner Frau richtig ausgeheult (so)

Heute ist für mich ein ganz besonderer Tag!

Liebe Grüße
Manuela
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 58 im Thema

Beitrag von Anja » Mi 3. Mai 2017, 11:49

Hallo Manu,

wow, das sind ja tolle Neuigkeiten!
Ich drücke dir die Daumen, das die Hormone entsprechend anschlagen.

Liebe Grüße
die Anja
WER WILL FINDET WEGE. WER NICHT WILL FINDET GRÜNDE.

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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 59 im Thema

Beitrag von ChristinaF » Mi 3. Mai 2017, 16:28

Liebe Manu,
Glückwunsch. (he) Und alles Gute auf deinen Weg. Ich drück dich eben auch. (ki)
LG
Christina

Tatjana_59
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 60 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Mi 3. Mai 2017, 17:23

Hallo Manu,

dann wünsche ich dir auch alles gute mit den Hormonen, auf dass sich dein Körper bestmöglich nach deinen Wünschen ändert.

Gruß Tatjana

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