Der Weg zum Endokrinologen
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Manu.66
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Der Weg zum Endokrinologen

Post 1 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Mo 27. Mär 2017, 15:13

Hi Mädels!

Ich habe da mal eine Frage an Euch:

Mein Weg zeigt mir auf, dass eine hormonelle Umstellung immer mehr in den Fokus gerät.
Gleichwohl geht eine seriöse, längerfristige Hormontherapie nicht ohne Endokrinologen. Das ist mir klar.

Aufgrund meines Alters und meiner Erfahrung mit Therapeuten (ich war lange Jahre mit einem befreundet) bin ich dieser Berufsgruppe - sagen wir es mal vorsichtig - eher kritisch gegenüber eingestellt.

Muss ich eigentlich die "Hilfe" eines Therapeuten in Anspruch nehmen, bevor ein Endokrinologe sich bereit erklären würde, mich bei einer Hormontherapie zu betreuen?

Konkret gefragt: Ist eine therapeutische Behandlung vor einer Hormonbehandlung in Deutschland vorgeschrieben?

Ich danke schon mal hier für entsprechende Antworten

Liebe Grüße
Manuela
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Anja
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 2 im Thema

Beitrag von Anja » Mo 27. Mär 2017, 15:38

Hallo Manu,

so weit ich weiß (sag ich mal ganz vorsichtig) braucht jeder Arzt einen Grund um so einen "Eingriff" in deinen Körper vorzunehmen, den eine HRT nun mal darstellt.
Eine Freundin hat mir erzählt, das ihr Endo die Gutachten der VÄ/PÄ als Grund bzw. Indikation für eine HRT akzeptiert hat.
Ich bin den Weg über den Psychologen gegangen um an die Indikation zu kommen. Allerdings habe ich die HRT vorher schon über meinen Hausarzt gestartet. Er hat mir netterweise die entsprechenden Medikamente ohne Indikation verschrieben, da er Mitgefühl mit mir hegte... Aber so nett ist lange nicht jeder Hausarzt.

Andere Leidensgenossinnen haben da sicher noch andere Erfahrungen gemacht...
Viele Wege führen nach Rom ;-)

Grüße
die Anja
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Britt
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 3 im Thema

Beitrag von Britt » Mo 27. Mär 2017, 17:28

Hallo Manu,
es geht auch ohne Psychologen. Du brauchst die Diagnose f64.0. Die kann dir auch ein Arzt ausstellen. Damit bekommst du Hormone. Die Werte kann auch ein gyn überprüfen. Allerdings musste suchen um einen solchen Arzt zu finden.
Therapie würde ich aber an deiner stelle trotzdem machen. Die musst du bei dem mdk für die Kostenübernahme gegengeschlechtlicher Maßnahmen nachweisen. Dazu gehört auch die Epilation.

Liebe Grüße,
Britt

Manu.66
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 4 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Mo 27. Mär 2017, 18:48

Hi Mädels, hallo Britt!

Danke für die Antworten!

Ich bin Privatpatientin, den MDK brauche ich nicht. Was ist die Diagnose f64.0? Was müsste mein Arzt da diagnostizieren?

Liebe Grüße
Manuela
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 5 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Mo 27. Mär 2017, 18:56

Hi Mädels!

Okay, Dr. Google hat mich aufgeklärt:

Diagnose f64.0
Der Wunsch, als Angehöriger des anderen Geschlechtes zu leben und anerkannt zu werden. Dieser geht meist mit Unbehagen oder dem Gefühl der Nichtzugehörigkeit zum eigenen anatomischen Geschlecht einher. Es besteht der Wunsch nach chirurgischer und hormoneller Behandlung, um den eigenen Körper dem bevorzugten Geschlecht soweit wie möglich anzugleichen.

über f64.1 bin ich wohl raus - das ist der Wunsch, beide Geschlechterrollen einnehmen zu wollen. Ich fühle mich durch das dauerhafte Tragen von weiblicher Kleidung auch nicht sexuell erregt.

Und du, Britt, meinst, diese Diagnose wäre Voraussetzung für eine Hormontherapie? Ich werde wohl morgen einfach mal in der nächsten Praxis anrufen, die ist allerdings in Leer - eine gute Stunde von mir entfernt. Bei uns an der Küste gibt es wohl keine Endokrinologen - hätte mich auch gewundert :wink:

Liebe Grüße
Manuela
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 6 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Mo 27. Mär 2017, 20:51

Britt hat geschrieben:
Mo 27. Mär 2017, 17:28
Hallo Manu,
es geht auch ohne Psychologen. Du brauchst die Diagnose f64.0. Die kann dir auch ein Arzt ausstellen. Damit bekommst du Hormone. Die Werte kann auch ein gyn überprüfen. Allerdings musste suchen um einen solchen Arzt zu finden.
Therapie würde ich aber an deiner stelle trotzdem machen. Die musst du bei dem mdk für die Kostenübernahme gegengeschlechtlicher Maßnahmen nachweisen. Dazu gehört auch die Epilation.

Liebe Grüße,
Britt
Ich bin mir da nicht sicher ob die F64.0 ein Arzt ausstellen kann, würde mich wundern.
Das würde für manche von uns die leidige suche nach Therapeuten wegfallen lassen.
Die Hormonkosten sind sozusagen ja auch schon eine gegengeschlechtliche Massnahme die die Kasse ohne Indikation kaum bezahlen wird.
Bei meiner Diagnose F64.0 stand weitaus mehr, das war schon ein kleines Gutachten würde ich sagen, die Indikation eben.
Die verlangte aber auch meine Endokrinologin.

Gruß Tatjana

Michelle_Engelhardt
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 7 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mo 27. Mär 2017, 21:27

Das jeder Arzt F64.0 bescheinigt, kann ich mir auch schwerlich vorstellen und ich rede jetzt nicht von Zahnärzten oder Orthopäden. Außerdem muss ein Arzt, der gegengeschlechtliche Hormone verordnet das auch irgendwie begründen. Andernfalls bleibt man auf den Kosten für die Medikamente wohl sitzen.

LG
Michelle
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Michelle_Engelhardt
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 8 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mo 27. Mär 2017, 21:36

Manu.66 hat geschrieben:
Mo 27. Mär 2017, 18:48

Ich bin Privatpatientin, den MDK brauche ich nicht...
Hallo Manu,

wenn Du nicht alles aus eigener Tasche zahlen möchtest, brauchst Du den MDK sehr wohl. Alleine die Epilation der Gesichtsbehaarung dürfte mit schätzungsweise mindestens 16.000 Euro zu Buche schlagen. Von lebenslangen Hormonen und evtl. chirurgischen Eingriffen mal ganz zu schweigen (smili)

LG Michelle
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Tatjana_59
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 9 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Mo 27. Mär 2017, 22:48

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Mo 27. Mär 2017, 21:36
Manu.66 hat geschrieben:
Mo 27. Mär 2017, 18:48

Ich bin Privatpatientin, den MDK brauche ich nicht...
Hallo Manu,

wenn Du nicht alles aus eigener Tasche zahlen möchtest, brauchst Du den MDK sehr wohl. Alleine die Epilation der Gesichtsbehaarung dürfte mit schätzungsweise mindestens 16.000 Euro zu Buche schlagen. Von lebenslangen Hormonen und evtl. chirurgischen Eingriffen mal ganz zu schweigen (smili)

LG Michelle
Ich bin auch Privatpatientin, ich brauchte bisher keinen MDK.
Genau diese Frage stellte ich beim letzten Gespräch meinem Therapeuten *wann brauche ich eigentlich den MDK?* Er sagte zu mir, in aller Regel brauche ich keinen, das verlangen nur gesetzliche Krankenkassen.
Beispiel, meine Nadelepilation wurde genehmigt, zwar nach einigen hin und her, dann bekam ich die Freigabe für ein Jahr, ohne Stundenangabe, ohne MDK.
Es müsste nur eine zusätzliche Indikation vom Therapeuten beigelegt werden.

Gruß Tatjana

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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 10 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Mo 27. Mär 2017, 23:08

Hi Mädels!

So ist das eben in unserem Gesundheitssystem:

Als Beamtin bin ich beihilfeberechtigt und habe mit gesetzlichen Krankenkassen nichts am Hut. Wenn die Beihilfe einem Behandlungsplan eines Arztes zustimmt, dann ist alles in Butter.

Natürlich muss ich dann nicht alles aus eigener Tasche bezahlen.

Liebe Grüße
Manuela
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 11 im Thema

Beitrag von Britt » Di 28. Mär 2017, 00:54

Hallo Manu,
gucke mal hier.
http://hormonmaedchen.de/ablauf/

Es ist jedoch schwierig einen Arzt zu finden der ohne Therapeuten die Diagnose ausstellt.
Ich habe übrigens auch die Hormontherapie ohne Therapeuten bekommen.

Theoretisch kann jede Krankenkasse alles ohne MDK genehmigen. Machen sie aber nicht. Sie reiten auf die empfohlenen Richtlinien vom mdk rum.

Ich bin gesetzlich versichert. Das hat vor und Nachteile.
Als privatversichere kannst du mit deiner kk verhandeln. Z.b. op im Ausland, das spart kosten für die kk. Allerdings kann dir die kk auch einen Strick drehen. Nach dem Motto: Du wusstest schon immer das du trans bist. Das hast du bei dem Beitritt verschwiegen. Wir zahlen nichts..... An der Stelle bin ich aber nicht die Expertin. Ich kenne das ganze nur vom höheren/ lesen.

LG Britt

Michelle_Engelhardt
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 12 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Di 28. Mär 2017, 08:38

Hallo ihr Lieben,

ich danke euch für die Aufklärung. Das man als PrivatpatientIN vom MDK verschont bleibt, habe ich echt nicht gewusst.

LG
Michelle
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 13 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Di 28. Mär 2017, 10:48

Britt hat geschrieben:
Di 28. Mär 2017, 00:54
Hallo Manu,
gucke mal hier.
http://hormonmaedchen.de/ablauf/

Ich bin gesetzlich versichert. Das hat vor und Nachteile.
Als privatversichere kannst du mit deiner kk verhandeln. Z.b. op im Ausland, das spart kosten für die kk. Allerdings kann dir die kk auch einen Strick drehen. Nach dem Motto: Du wusstest schon immer das du trans bist. Das hast du bei dem Beitritt verschwiegen. Wir zahlen nichts..... An der Stelle bin ich aber nicht die Expertin. Ich kenne das ganze nur vom höheren/ lesen.

LG Britt
Die KK kann allenfalls einen Versuch starten dir einen Strick daraus zu drehen, weil du evtl etwas verschwiegen hast.
Wird ihnen aber normal nicht gelingen.

Ich bin seit über dreißig Jahren privat versichert, von meiner TS weiss ich erst seit ein paar Jahren.
Ich weiss zwar seit meinem 11. Lebensjahr dass bei mir was anders ist, aber von TS hatte ich sehr lange keinen blassen Schimmer.
Da könnte die Kasse ja gleich daherkommen und sagen, also das mit ihrer Krebserkrankung haben sie uns verschwiegen.
Nur weil der evtl in einem schlummert und nicht bekannt ist, aber z.B. ein Jahr nach Abschluss der Versicherung entdeckt wird.
Die normal verlangte Gesundheitsprüfung bringt solch eine Erkrankung nicht zwingend an die Oberfläche, bzw. Sich zu zeigen.

Gruß Tatjana

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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 14 im Thema

Beitrag von Atalanta » Di 28. Mär 2017, 18:30

Manu.66 hat geschrieben:
Mo 27. Mär 2017, 18:56
Ich werde wohl morgen einfach mal in der nächsten Praxis anrufen, die ist allerdings in Leer - eine gute Stunde von mir entfernt. Bei uns an der Küste gibt es wohl keine Endokrinologen - hätte mich auch gewundert :wink:
Moin, moin,

in Emden und Aurich werden hier unter "Endokrinologe" ÄrztInnen gelistet. Wenn das keine Krankenhaus-ÄrztInnen sind, ist das doch näher am alten, schönen Hage? (Aurich sowieso, da geht es meistens hinten rum am Ewigen Meer vorbei ...)

Herzliche Grüße

Atalanta

Manu.66
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Re: Der Weg zum Endokrinologen

Post 15 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Mi 29. Mär 2017, 12:50

Hi Mädels - hi Atalanta!

Habe mir einen Termin in Leer geben lassen. Das ist eine Gemeinschaftspraxis mit drei Endokrinologen. Zwei Männder und eine Frau.

Bei meinen Recherchen stoße ich auf immer neue, sich teilweise widersprechende Informationen. Eine informative Quelle ist die DGTI (http://www.dgti.org)

So kann durchaus selbst der Hausarzt eine Hormonbehandlung verordnen und begleiten, eine wie auch immer geartete Wartezeit gibt es auch nicht wirklich (ist auf jeden Fall keine gesetzliche Vorschrift).
Frau muss auch keinen Therapeuten aufsuchen - es liegt alles im Ermessen des behandelnenden Arztes. Gleichwohl habe ich jetzt auch noch einen Termin bei meiner Hausärztin eingeholt, um mit ihr das weitere Vorgehen zu besprechen und/oder notwendige Voruntersuchungen (Blutbild) durchführen zu lassen.

Liebe Grüße
Manuela
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