Aok oh weh oh weh
Aok oh weh oh weh - # 2

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exuserin-2017-01-16

Re: Aok oh weh oh weh

Post 16 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » Fr 2. Sep 2016, 20:44

Hi zusammen ,
@ Anne Mette danke für die ganzen Links. Bei mir geht es aber leider nicht um Kassenärztlich zugelassen oder nicht sondern um 1 Jahr HET Alltagstest und Psychotherapie was sich ja widerspricht.

@Katrin ja seit Beginn der HET geht es mir richtig gut ,ich fühle mich wie im Zug der endlich Fahrt aufnimmt Richtung endlich richtigem Leben so wie ich es mir als Kind schon gewünscht habe.

@ Franka die Hälfte von dem geforderten Zeug geht die gar nix an würde ich auch nicht hinschicken. Krankenkassenkarte wird nicht klappen da die an die Rentennummer gekoppelt ist und der PC sich nicht überlisten läßt. Bei neuer Karte mit neuem Namen verlangt der PC eine neue Rentennummer und ohne NÄ/PÄ geht da leider nix.
Werde berichten wie es weitergeht
LG Uta

Christian
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Re: Aok oh weh oh weh

Post 17 im Thema

Beitrag von Christian » Sa 3. Sep 2016, 07:20

Psychotherapie ist ein anonymisiertes Verfahren. Das Antragsverfahren über Psychotherapie läuft mit Chiffrenummern und nur der Gutachter für diesen einen Antrag bekommt das zu Gesicht. Man ist kein gläserner Kunde. "Das müsste doch alles in ihrem Computer stehen...". Ist zum Glück nicht so. Man muss auch nicht gleich mit der Keule arbeiten. Zunächst einmal ist das Widerspruchsverfahren relativ unkompliziert (Brief "Ich lege Widerspruch gegen die Ablehnung vom XY") ein. Kostet nichts. Egal wie es ausgeht. Sollte der Widerspruchsbescheid nicht zufriedenstellend sein: Danach hat man immer noch einen Monat Zeit für eine Klage. Ich habe jetzt keine Zahlen: Aber solche Anträge dürften auf den einzelnen Sachbearbeiter oder Gutachter eher selten vorkommen. Mag auch sein, dass mit veralteten Infos gearbeitet wird. Der Vorteil der AOK ist doch, dass sie vor Ort vertreten ist. Einfach einmal einen Gesprächstermin mit dem Widerspruchssachbearbeiter vereinbaren und das Info-Material von Anne-Mette mitnehmen. Und wenn demnächst noch weitere Leistungsanträge anstehen, diese vielleicht auch gleich durchsprechen, damit das alles glatt über die Bühne geht. Sind doch auch alles Menschen wie Du und ich. Und selbst wenn man klagen will: Auch das kostet nichts. Die oben genannte Aussage zu den Kosten ist auch falsch. Selbst wenn man verliert muss man nur seine EIGENEN Kosten zahlen. Wenn man kein Kostenrisiko haben möchte, kann man sich auch selbst vertreten "Ich lege Klage gegen den Widerspruchsbescheid vom XY ein. Die Klagebegründung folgt später."

exuserin-2017-01-16

Re: Aok oh weh oh weh

Post 18 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » Mi 14. Sep 2016, 07:20

Hi bei allem Ärger gab es gestern mal was positives mein Haarteil wurde genehmigt . Ich muß zwar trotzdem noch 200€ selber bezahlen aber besser als 500 €
LG Uta

Victoria
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Re: Aok oh weh oh weh

Post 19 im Thema

Beitrag von Victoria » Mi 14. Sep 2016, 22:27

Hallo Uta,

auch ich bin bei der AOK Rheinland versichert!
Ich hatte im August 2015, direkt mit der Vä/PÄ beim Amtsgericht, Kostenbeihilfe für ein Haarteil bzw. für die Nadelepilation gestellt!
Beides wurde mir erst im April 2016, nach rechtskräftiger VÄ/PÄ genehmigt! Um nicht in Verzug zukommen habe ich gegen ablehnte Bescheide
immer wieder Einspruch eingelegt! Meine Nadelepilation wird durch ein Kosmetikstudio durchgeführt! Dieses arbeitet aber mit einer Ärztin zusammen!
Die Epilation und Abrechnung erfolgt direkt über das Studio, da es so billiger ist für die KK, als wenn ein Arzt zwischengeschaltet ist!!!
Hacke da dringend bei deiner KK nach!
Wie du vielleicht aus meinem Tagebuch weist ist meine GAOP abgelehnt worden! Hier unter anderem mir der Begründung, das der Zeitraum von Beginn der HRT bis zum Antrag zu kurz wäre! Bei mir waren es 10 Monate HRT! Im November 2016 kann ih dann einen neuen Antrag stellen!
Außerdem sei der Zeitraum für mein berufliches CO zu kurz!
Wir wollen zwar alle keine Zeit verlieren, aber etwas Geduld sollten wir in diesem Fall mitbringen!

LG
Vicci ---)))
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exuserin-2017-01-16

Re: Aok oh weh oh weh

Post 20 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » Do 13. Okt 2016, 17:38

(ag) Hi zusammen,
heute kam erneut eine Absage wegen der lasertherapie
Mit der begründung die aok darf keine laserei bezahlen.
Ich sollte doch meinen widerspruch zurück ziehen ansonsten geht es zur widerspruchsstelle der aok. Warum sollte ich denn widerspruch zurück ziehen was hab ich zu verlieren?
Eine sichtlich bedrübte Uta lg

Sunny
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Re: Aok oh weh oh weh

Post 21 im Thema

Beitrag von Sunny » Do 13. Okt 2016, 19:02

Hallo uta,

meine Erfahrungen mit Krankenkassen beziehen sich zwar auf einen anderen Bereich, aber auch da sollte die Kasse was bezahlen und ich hatte zum Glück einen erfahrenen Betreuer an meiner Seite, der mir geholfen und von seinen Erfahrungen erzählt hat. Das zusammen mit der Tatsache, dass ich in einem komplett anderen Bereich selbst Widersprüche bearbeite, würde mich jetzt raten lassen, dass das einfach der Versuch ist, dich zu verunsichern, sich Arbeit/Ärger zu sparen oder beides.

Ich würde den Widerspruch nicht zurückziehen, sondern im Gegenteil mit einem nachdrücklichen Schreiben antworten, in dem deutlich gemacht wird, dass eine Verpflichtung zur Leistung vorliegt und deshalb der Widerspruch von der zuständigen Stelle geprüft werden sollte, damit dem Widerspruch durch Erbringung der Leistung abgeholfen werden kann. Am besten kann man da noch ein paar Belege dafür hinzufügen, dass die Aussage, die AOK dürfe keine Laserei bezahlen, gar nicht stimmen kann.

Lass dich von der Kasse nicht betrüben und unterkriegen, sondern wetz deine Krallen an ihr und hol dir, was dir zusteht :wink:

LG
Sunny
Frankas glückliche und stolze Bio-Ehefrau

exuserin-2017-01-16

Re: Aok oh weh oh weh

Post 22 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » Fr 14. Okt 2016, 06:56

Moin Sunny, danke für die aufmunternden Worte. Ich habe heute frei und werde mal Vorort bei der Aok nachfragen ob es einen kompetenten Mitarbeiter gibt der mir den Sachverhalt erklären kann. Falls nicht lasse ich gleich die Widerspruchsbestätigung dort.
Ich bleib dran und halte euch auf dem Laufenden.
LG Uta

exuserin-2017-01-16

Re: Aok oh weh oh weh

Post 23 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » Sa 26. Nov 2016, 08:05

Moin moin nun ist es endgültig die Aok lehnt den Widerspruch ab mit der Begründung das ich nicht alle geforderten Unterlagen eingereicht hätte. Konkret bedeutet das sie verlangen 1 Jahr HRT nachweisbar mit Ergebnis.
Im Umkehrschluß bedeutet das 2 Jahre Leben ohne Lasertherapie. Für den Alltagstest eine katastrophe. Mir bleibt jetzt nur noch eine klage vor dem Sozialgericht. Die Richtlinien zur Behandlung von TS beinhalten Beginn einer HRT da steht nix davon drin das ein Jahr HRT durchgeführt worden sein muß. In meinen Augen sind das Verbrecher die sollten uns Auge in Auge am Tisch sitzen und danach entscheiden müssen.
Ich verzichte auf eine klage erspart mir Zeit und Nerbven. Nach 7 Sitzungen beim Lasern bringt mir ein jahrelanger rechtsstreit nur Kummer. Die 2 3 Lasersitzungen bezahle ich jetzt noch alleine und starte dann einen neuen Versuch mit Nadelepi. Die können sie nicht ablehnen.

LG Uta

Victoria
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Re: Aok oh weh oh weh

Post 24 im Thema

Beitrag von Victoria » Sa 26. Nov 2016, 19:35

Moin Uta,
das ist hart mit der Ablehnung!! Das mit der HRT ist hanebüchen! Bei mir ist nach 9 Monaten HRT die Nadelepilation genehmigt worden! Ich würde mir auf jeden fall Rechtsbeistand holen und dagegen klagen! Den wenn bei dir Lasertherapie erfolgreich ist, ist es auf jedenfall für die AOK günstiger als eine Nadelepilation!

LG
Vicci
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ab08
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Re: Aok oh weh oh weh

Post 25 im Thema

Beitrag von ab08 » Sa 26. Nov 2016, 19:47

uta hat geschrieben:Die 2 3 Lasersitzungen bezahle ich jetzt noch alleine und starte dann einen neuen Versuch mit Nadelepi. Die können sie nicht ablehnen.
Hallo Uta,

das halte ich für eine gute Entscheidung... Hab ja alles längst hinter mir.
Laser-epi bezahlte ich von vornherein, da ich meine Ruhe haben wollte, komplett selbst.
-> Die nachfolgend trotzdem nötige Nadelepi (helle Haare) übernahmen Beihilfe+KK.
Im Rückblick stell ich fest:
Die Nadelepi war zwar extrem anstrengend & deutlich schmerzhafter, aber(!) gleichzeitig auch deutlich effektiver/wirksamer.
Klartext: Jedes einzelne Haar, wo-auch-immer es sich versteckte, war irgendwann mal dran.

Liebe Grüße und alles Gute
Andrea )))(:
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ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz

exuserin-2017-01-16

Re: Aok oh weh oh weh

Post 26 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » Sa 26. Nov 2016, 21:13

Hallo Andrea, auh Backe mir tut das Lasern schon sehr weh,wie soll das bei der Nadelepi werden ? Was fordern die den für die Nadelepi ? Beim Lasern wollten sie ein Jahr HRT Nachweisbar mit Ergebnis als Voraussetzung haben ?
LG Uta

ab08
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Re: Aok oh weh oh weh

Post 27 im Thema

Beitrag von ab08 » So 27. Nov 2016, 08:05

Hallo Uta,

Nadelepi: Für jede Haarwurzel ein kleiner Stromstoß, ergo wirksam, aber natürlich auch ein wenig schmerzhaft :wink: *)
Nach einigen Hundert Stromstößen war ich meist geschafft und wir verschoben den Rest auf die nächste Sitzung...

Die Frage "Was wird verlangt?" kann ich leider nicht beantworten. Ich bin privat versichert -> Rechnungen gehen an mich -> Ich bezahle sie also zunächst selbst.
-> Später schicke ich Rechnungen an Beihilfe und KK und warte. -> Hinterher seh ich, was erstattet wird und was nicht. -> Vieles wird bezahlt, oft wird was abgezogen, manches wird nicht bezahlt. - (In ganz seltenen Fällen erhebe ich Einspruch.) - Bescheide hefte ich ab, merk mir aber selten was.
-> Bei meiner Nadelepi (Op-Schwester der Zahnklinik der FAU Erlangen-Nürnberg) wurde ein Grundbetrag übernommen, der Rest nicht.
Bei mir wird häufig ein erheblicher Teil, oft mehr als 20 % , abgezogen.

Da privat versichert, und wegen obigen Prozedere, habe ich vom MDK keine Ahnung. :oops:
Bin zwar im Verband tätig, vertrete dort aber nur Personen, die auch privat versichert sind.

Liebe Grüße
Andrea

*) P.S. :oops: Ich bin eine Frau, also nicht besonders schmerzempfindlich. - Jede Geburt ist auch mit erheblichen Schmerzen verbunden.
- Gesunde Frauen können daher, schon von Natur aus, einiges aushalten.
:wink:
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exuserin-2017-01-16

Re: Aok oh weh oh weh

Post 28 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » So 27. Nov 2016, 08:42

Moin wie ist das mit dem Rechtsbeistand ? Ich habe zu wenig Geld um sowas selber zu bezahlen. Für die Nä habe ich Prozesskostenhilfe genehmigt bekommen. Geh ich einfach zu einem Anwalt wer bezahlt den ? Wie wäre das Prozedere ?
LG uta

Franka
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Re: Aok oh weh oh weh

Post 29 im Thema

Beitrag von Franka » So 27. Nov 2016, 19:55

Hallo Uta,

du bist nicht allein. Meine BKK Mobil Oil hat die Laserbehandlung auch immer noch nicht genehmigt. Nachdem ich jetzt alle geforderten Unterlagen eingereicht hatte wollen sie noch einen Bericht meiner Psychotherapeutin, wie sehr ich unter dem Bartwuchs leide. Mal sehen was die sich dann wieder einfallen lassen, wenn sie den haben.

LG Franka
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.

Andrea aus Sachsen
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Re: Aok oh weh oh weh

Post 30 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen » So 27. Nov 2016, 19:57

.
ab08 hat geschrieben:Für jede Haarwurzel ein kleiner Stromstoß, ergo wirksam, aber natürlich auch ein wenig schmerzhaft
Da wurde wohl das Thermolyseverfahren angewendet. Das kann in der Tat schmerzhaft sein, geht aber schneller.
Im Gegensatz dazu wird beim Elektrolyseverfahren mit längeren (einige Sekunden langen) Gleichstromimpulsen gearbeitet. Die sind kaum zu spüren. Dafür braucht die ganze Prozedur etwas mehr Zeit.
Ich selbst habe beide Verfahren schon mal getestet, warte aber ansonsten auch noch auf die Kostenübernahmezusage der Krankenkasse.
Nähere Informationen dazu gibt es u.a. hier: http://www.haut.de/haut/haarentfernung/ ... epilation/

Zu der Frage nach dem Rechtsbeistand: Meines Wissens beinhaltet die Prozesskostenhilfe auch die Kosten des eigenen Anwalts und dieser kann auch den Antrag dazu stellen. Also einfach mal einen Anwalt fragen!
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen

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