Über das Unbehagen in der homosexuellen Emanzipation
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Olivia
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Über das Unbehagen in der homosexuellen Emanzipation

Post 1 im Thema

Beitrag von Olivia » Mi 29. Jul 2015, 20:55

Unter dem Titel "Dialektik der Abweichung" und dem Untertitel "Über das Unbehagen in der homosexuellen Emanzipation" erschien als konkret texte 67 ein Buch von Tjark Kunstreich. In einer Anzeige dazu heißt es :
"Homosexuelle werden auch heute noch verfolgt und ermordet, weil sie in einer Welt, die in Banden und Rackets zerfällt, für nicht gemeinschaftsfähig gehalten werden. Sie werden gehasst, weil sie nicht auf die Wärme der Kampfgemeinschaft, sondern die Kälte des bürgerlichen Rechts setzen, weil sie nicht von der Gnade der Gesellschaft abhängig sein, sondern im Appell ans Gericht ihr Heil suchen wollen, weil sie sich eine gesetzlich abgesicherte Privatheit der Liebe statt um Beziehungen, mithin für die Standards einer bürgerlichen Normalität kämpfen. Dass diese Normalität gar nicht mehr existiert - falls es sie denn je gegeben hat -, verleiht diesem Kampf etwas tragisches, weil in ihm, so aussichtslos er erscheinen mag, noch etwas aufscheint vom großen Versprechen individuellen Glücks."
ISBN 9783930786787

Gruß in die Runde von Olivia

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