Das Geschenk
Das Geschenk

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
Antworten
robotobo

Das Geschenk

Post 1 im Thema

Beitrag von robotobo » Sa 3. Okt 2009, 13:50

Hallo ihr alle,

hier eine neue Geschichte, deren Idee mir gekommen ist, nachdem ich Mandys Wunder-Bh story gelesen hatte. Hier eine andere Variante der Feminisierung eines Mannes. Die Geschichte eines Ehepaares, in dem die Frau zufälllig entdeckt, was ihr Mann so treibt.

Viel Spaß beim Lesen und meldet mir euer Interesse an der Fortsetzung. Heute abend kommt auf jeden Fall noch ein weiterer Teil hinzu.

LG robotobo

Das Geschenk

Die Woche vor dem Geburtstag

Auf diesen Abend hatte ich mich schon lange gefreut. Es war mein Geburtstagsabend. In der Woche darauf würde ich Urlaub machen. Das waren schöne Aussichten. Die hatte ich bitter nötig. Im Büro hatte es zuletzt nicht nur viel Arbeit gegeben – das war nicht ungewöhnlich, wir betreuen Privatkunden, die Probleme mit ihren Rechnern nicht alleine lösen können – sondern auch eine heftige Mobbing - Geschichte.

In unserem Team arbeitete eine junge Kollegin, die nicht besonders weiblich aussah. Sehr groß, ca. 1,89, sehr kurze, schwarze Haare, oben kürzest geschoren, ein Busen wie Jane Birkin und Hüften wie Steve McQueen. Ihr wisst sicher, wie ich das meine. Die Beine und Arme waren für eine Frau wirklich etwas zu groß. Das dachten zumindest viele in unserem Team. Einige Hitzköpfe frotzelten rum, das sei doch keine Frau. Gelegentlich legten sie ihr etwas auf den Schreibtisch. Eines Morgens fand sie auf ihrem Schreibtisch ein paar Socken, an denen ein Zettel befestigt war: „Versuch es damit! Wirkt gefühlsecht!“ Das erfuhren wir aber erst aus an einem offenen Brief, den sie ihrer Kündigung beilegen sollte. Das aber fand ich, und nicht nur ich, in der vorletzten Woche auf meinem Bildschirm. Ich fuhr den Rechner hoch und auf dem Desktop war sie als Bildhintergrund installiert, nackt und mit einer Penisattrappe im Schritt. Das gab einen Riesenärger. Die Jungs behaupteten, sie hätten den access eines Lesbenforums geknackt und dort das Foto gefunden. Auf der entsprechenden Webside war das Bild aber nicht mehr zu finden. Es war wohl gelöscht worden, oder die Jungs hatten doch gelogen und ein photo-shop-shooting inszeniert. Zuzutrauen war es ihnen. Besonders sympathisch waren sie mir nicht. Aber das war eine andere Sache.

Naja, die Kollegin kündigte, die Jungs erhielten eine Abmahnung und vorgestern war wieder ein Bild auf unseren Desktops: Diesmal zeigte es die Jungs, in Röcken, Strumpfhosen und HighHeels – Denkzettel untertitelt. Bis zu meinem letzten Arbeitstag war die Quelle dieser Aktion nicht entdeckt worden. Gute Arbeit. Wie bereits gesagt, die letzte Zeit vor meinem Geburtstag war echt nervenaufreibend gewesen; Und das zu dem üblichen Arbeitsstress hinzu. Der Gedanke an meinen Geburtstag, er fiel in diesem Jahr auf einen Freitag, ließ mich zu einer gewissen Gelassenheit und Freude zurückfinden Nach dem Urlaub würde es wieder anders sein. Ich konnte nicht ahnen, wie anders. Ich fuhr in meinem Auto, einem BMW 3er, silbermetallic mit Sportfelgen, nach Hause und war schon ganz gespannt auf die angekündigte Überraschung meiner Frau.


Der Geburtstagsabend

Charly hatte heute Geburtstag. Ich wusste, wie er sich auf den Geburtstagsabend freute. Ich hatte für ihn auch eine große Überraschung vorbereitet. Wir waren damals seit 12 Jahren verheiratet. Ich arbeitete halbtags als Krankenschwester. Bei all dem Stress mit den Patienten und vor allem den Oberärzten reichte das auch voll aus. Unsere Ehe war kinderlos geblieben. Wir hatten auch nicht wirklich welche gewollt. Im letzten halben Jahr war mir ein großer Schrecken durch alle Glieder gefahren. Es war ein Montagmorgen. Das Wochenende zuvor war ich mit Freundinnen auf einer Frauenmesse in einer anderen Stadt. Den Montagmorgen darauf räumte ich unser Schlafzimmer auf. Ich rückte das Bett ab und da fand ich es. Ein schönes BH-Set, das nicht meines war. Ich vermisste zwar seit einigen Wochen eines, aber dieses war es sicher nicht. Dazu eine Netzstrumpfhose. In unserer Ehe hatte es keine Probleme gegeben. Sollte mein Mann dennoch fremdgegangen sein? Mit einer jüngeren Kollegin aus seinem Team, oder seinem Sportverein? Männer in dem Alter sollen ja eine midlife-crisis durchmachen. Vielleicht war es bei Charly auch so. Ich war schockiert, wütend, verzweifelt! Abends stellte ich Charly zur Rede. Er druckste herum, wollte mit der Sprache nicht so Recht heraus. Ich befürchtete das Schlimmste. Wir stritten uns, brüllten uns an, gingen frustriert schlafen. Ich im Wohnzimmer auf der Couch - in dem Lotterbett mochte ich nicht schlafen – er in unserem Bett.

Ein paar Tage später kamen mir der Zufall und die Schusseligkeit von Charly zu Hilfe. Er bekam einen Anruf auf unserem schnurlosen Telefon, das funktioniert aber in seinem Arbeitszimmer nicht so gut. Er ging also ins Wohnzimmer. Ich nutzte die Chance und schaute nach, was er an seinem Computer trieb, vielleicht chattete er ja mit seiner Liebsten. Und tatsächlich meine Ahnung war richtig, er hatte sich nicht abgemeldet. Schnell im Verlauf nachgeschaut auf welcher Seite er zuletzt gewesen war. Da zog es mir den Boden unter den Füßen weg. Es war die webside eines Forums für crossdresser. Ich fand sogar ein Foto von ihm, in Strumpfhosen und High – Heels. Crossdressser, das sind doch solche, die ihr biologisches Geschlecht verlassen wollen, Charly wollte eine transsexuelle Frau werden? Mir wurde ganz schwarz vor Augen. Als es wieder ging, schloss ich seinen Account und ging in die Küche. Jetzt brauchte ich erst mal einen schwarzen Tee. Und dann rief ich meine beste Freundin an. Die nächsten Tage waren nicht einfach. Wir schwiegen uns viel an. Ich nahm mir zwei Tage Urlaub – ohne dass er davon wusste – und recherchiert auf Teufel komm raus. Mensch, war das alles aufwühlend. Meine Freundin nahm sich Zeit für mich und half mir meine Gedanken ordnen. Nachdem ich so einiges gelesen habe, Kontakt aufgenommen hatte zu anderen Frauen deren Partner Transvestiten waren, und viel mit meiner Freundin geredet hatte, beruhigte sich meine Gefühlslage. Und schliesslich hatten meine Freundin und ich eine Superidee für ein tolles Geburtstagsgeschenk für Charly. Das sollte eine richtige Überraschung werden.
Zuletzt geändert von robotobo am Mo 5. Okt 2009, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.

robotobo

Re: Das Geschenk

Post 2 im Thema

Beitrag von robotobo » Sa 3. Okt 2009, 16:50

So geht es weiter:

Die Überraschung

So richtig wusste ich im Grunde nicht, warum ich mich auf diesen Geburtstag freute. War es die Gewohnheit? War es Intuition?

Mit Carmen waren die 12 Jahre unserer Ehe schön gewesen. Wir verstanden uns gut. Sie mochte meine ruhige, stille Art. Ich kam mit ihrer Impulsivität gut zu recht. In den letzten Jahren hatte sie mir zu meinen Geburtstagen Städtereisen geschenkt: Venedig, Wien, London, Paris, Brüssel. Das hatte uns als Paar immer wieder intensiv zusammengebracht. Diese Kurzurlaube erinnerten uns immer wieder an unsere Flitterwochen. Die hatten wir in Rio de Janeiro verbracht. Diese Reise hatten uns unsere Eltern geschenkt. Sollte Carmen mir dieses Mal eine Reise nach New York schenken. Auf unserem Konto deutete sich dies an. Andererseits hatten wir in letzter Zeit ordentlich Zwist gehabt. Ich war aber auch zu dämlich. Wie konnte ich nur den Fummel unterm Bett liegen lassen. Das Zeugs musste irgendwie dorthin gerutscht sein. In den letzten zwei Jahren hatte ich plötzlich Lust verspürt etwas an meinem Leben zu ändern. Mit Carmen hatte das gar nichts zu tun. Meine Kumpel im Handballverein – wir spielten nur noch mit lauem Training gelegentlich gegen andere Seniorenteams – klopften Sprüche wie: „Na, bist du in der Midlife-Crisis?“ – „Erst fallen die Haare, dann wird der Sex zur Mangelware.“ – „Sei nicht dumm, vögel dich jung!“ Idiotische Machosprüche. In der Zeit begann mein Interesse am Verein nachzulassen. Irgendetwas arbeitete in mir. Zufällig kam mir bei der Hausarbeit – wir teilten uns sie ein wenig, ich hatte Wäschedienst – eine von Carmens Strumpfhosen in die Hand. Ich war gerade allein zu Hause. Da streifte ich sie über. Na, und so begann mein Crossdressing. Diesen Begriff lernte ich später erst im Internet kennen.

So geriet ich in die Chose mit Carmens Fundsache. Ich stritt alles ab. Wie dumm von mir. Warum war ich nur so schüchtern. Mit ihr hätte ich wohl darüber reden können. Nur was hätte ich sagen sollen, auf diesen Moment war ich nicht vorbereitet. Ich hatte mir solch eine Entdeckung nicht vorstellen wollen. Ich nutzte doch immer die Zeit für meine Verkleidungen, wenn Carmen mindestens für einige Stunden aus dem Haus war. Mit Nicole, ihrer besten Freundin, traf sie sich regelmäßig. Sie machten zusammen Yoga, trafen sich zum Tee und ab und zu bekochten sie mich. Das war dann immer ganz lustig. Ich hatte so immerhin einige Spielräume. Und dann rutscht mein BH-Set unters Bett. So ein Mist. Die war ganz schön sauer. Mensch hat die mir Szenen gemacht. Aber seit ein paar Tagen ist es wieder ruhiger geworden. Zum Glück – der Stress im Büro reichte mir schon. Zu Hause war es in den letzten Tagen fast schon unheimlich entspannt. Sollte sie sich besonnen haben, weil ihr mein Geburtstag eingefallen war? Ich würde sehen, was auf mich zukam.

Ich parkte den Wagen vor dem Haus, stieg aus. Sie begrüßte mich an der Haustür mit einem Glas Sekt in der Hand. „Verzeih mir meine Aufregung, Schatz“, waren ihre Worte. Wir stießen an, tranken etwas, stellten die Gläser beiseite und umarmten uns.

Als ich ins Wohnzimmer trat stieg mir ein Duft von Mandelblüten in die Nase, der Tisch war sehr schön gedeckt. Ein lila grundiertes Leinen-Tischtuch mit beerenfarbigem Paisley-Muster. Über den Tisch waren Blütenblätter roter Rosen gestreut. Ein Kerzenleuchter stand auf dem Tisch. Auf unserem Sideboard war ein kleines Buffet angerichtet; Mit vielen kleinen köstlichen Fingerfoods. Wir knabberten Tapas, Garnelen in Ajoli-Sauce, geräucherten Lachs, Baguette und konnten wählen zwischen grünem Salat, einem Cous-Cous-Linsensalat und einem Bohnensalat. Dazu gab es getrocknete Tomaten, Oliven und verschiedene Sorten Käse an Baguette. Es war eine Schlemmerei.

Als wir mit dem Essen fertig waren, stießen wir noch mal mit dem Sekt an und dann überreichte sie mir mein Geschenk. Es war ein großer Karton in rosa farbenen Geschenkpapier. Ich spürte wie mir ein wenig schummerig wurde. Sollte ich den Sekt zu schnell getrunken haben? Ich begann auszupacken. Ich traute meinen Augen nicht, als ich in den Karton hineinsah. „Was ist? Freust du dich gar nicht?“, fragte mich Carmen. „Doch“, stammelte ich wohl mehr, als das ich überzeugte. „Was soll denn das sein, Carmen?“ – „Na, wonach sieht es denn aus?“ –„Ich mag es kaum auszusprechen, es sieht aus wie Silikonbrüste.“ –„Ja, in Tropfenform“, gab Carmen zurück. Ich war völlig verwirrt. Mir wurde immer schummriger. Sah ich wirklich was ich sah, phantasierte ich? „Trink erst noch einen Schluck Sekt“, sagte Carmen, „dann siehst du vielleicht wieder klarer.“ Ich trank etwas.

„Vielleicht merkst du jetzt, dass ich gemerkt habe, wieso da ein BH-Set unter unserem Bett lag.“ Carmen begann einen Monolog, sie musste sich wohl so einiges von der Seele sprechen. „Zuerst dachte ich ja, du hättest eine Geliebte. Dann fand ich durch Zufall heraus, dass du dich für das Crossdressing interessierst.“ – „Wie, durch was für einen Zufall.“ –„Das ist jetzt nicht so wichtig.“ Der Sekt beschwerte meine Zunge. Ich konnte nicht protestieren. „Ich fand es halt heraus. Du Dummerchen, hast du denn gar kein Vertrauen zu mir. Warum hast du nicht mit mir darüber gesprochen. Ich liebe dich doch, so wie du bist. Gerade deine ruhige Art, deine sanften Zärtlichkeiten, die Geduld im Bett und die so intensive körperliche Leidenschaft. Hätte ich einen Mann gewollt, so einen harten Typen, der viel Geld nach Hause bringt, mir ab und zu zeigt was eine Harke ist, meine Impulsivität krass kontern würde und mich im Bett hart nehmen würde – dann hätte ich mich damals wohl für Dieter entschieden. Aber, was gruselt mich der Gedanke daran noch jetzt. Du hättest mit mir reden können. Erst dachte ich dann ja, oh menne, jetzt hast du da bald eine transexuelle Frau an deiner Seite. Bis ich begriff, das muss gar nicht so sein. Vielleicht entdeckst du ja gerade ein zweites Ich, das lange verborgen war. Dass du auch vor dir verstecken musstest. Nicole hat mir in vielen Gesprächen geholfen, das zu erkennen. So dachte ich schließlich, die Brüste wären ein schönes Geschenk für dich. Schluss mit den Heimlichkeiten, machen wir mal auf andere Weise Urlaub.“ Das kam für mich alles so überraschend. Hinzu kam, mir wurde sehr schwindlig. Carmen nahm mich in ihren Arm, gab mir einen Kuss und half mir dann mich auf unser Bett zu legen. An mehr kann ich mich nicht mehr erinnern.

Carmens Auftritt

Ich wusste, er würde sich zieren. Dafür war mir die Aufregung der letzten Wochen zu groß. Ich wollte es einfach wissen. Wozu war ich Krankenschwester. Ich hatte ihm ein Sedidativum in den Sekt gekippt. Gerade so stark, dass er ein wenig weg dämmerte. Was genau er noch spüren könnte, wusste ich nicht. An diesem Abend interessierte es mich nicht. Ein wenig Rache war wohl auch dabei.

Nun ich knöpfte ihm erst mal das Hemd auf. schnitt sein T-Shirt auf und zog beides aus. Dann machte ich mit der Hose weiter. Nach wenigen Minuten lag er nackt vor mir. So kannte ich ihn. Ich blickte noch mal hin.

Ich nahm die Brüste, superweiche ultra-soft, laut Versandhandel, Gr. B. Ich wollte nicht übertreiben. Seine sollten nicht größer werden als meine. Die fühlten sich komisch an. Ich trug den Spezialkleber auf seine Haut und an die Innenseite der Brüste und klebte beide an; So wie die Verpackungsbeilage empfahl. Dann legte ich ihn auf die rechte Seite. Die Brüste wippten mit. Sehr realistisch, dachte ich. Und ich spürte wachsende Zufriedenheit mit meinem Tun. Ich nahm die nächste Verpackung, Femline, perfekte weibliche Körperformung, die Hüften sollten in Form gebracht werden. Die Pads waren gar nicht so leicht anzubringen. Aber letztlich war ich mit meiner Modellation gut zufrieden. Ich wendete ihn auf die andere Seite. Für mich als Krankenschwester war es ein Klacks. Nach der ersten halben Stunde waren Brüste und neue Hüften geklebt. Ich ging ins Bad, holte eine Schüssel mit Wasser und den Nassrasierer. Keine Angst, ich wollte ihm sein bestes Stück nicht wegschneiden. Nur das Zeug kostete ordentlich was, und für einen V-Slip reichte es nicht. Den könnte er ja auch schnell wieder ablegen. Das sollte nicht sein. Es sollte zumindest für eine Kurzreise reichen.

Ich kam zurück und legte das Rasiermesser an. Den Schamhügel hatte ich schnell rasiert. Ich hob die Hoden hoch und rasierte weiter. Das ging schneller als ich dachte. Ich tastete seine Leisten ab und bugsierte seine Hoden in den Leistenkanal. Ich legte einen Katheder in seinen Penis. Danach bestrich ich die Unterseite des Penis und einen Streifen zwischen den Hautfalten der Hodensäckchen sowie den Damm mit Spezialkleber und drückte den Penis fest. Das Katheder lugte ein wenig aus der Eichel vor. Das sollte reichen. Zum Schluss fixierte ich die Hautfalten der Hodensäckchen. Das konnte sich sehen lassen. Es sah überzeugend wie eine Vagina aus. Sie berührte die Stelle. „Fast als könne man tiefer hinein“, dachte sie, „nun auf der Toilette sollte Charly zunächst einige Schwierigkeiten haben. Aber das war doch gar nichts, im Vergleich zu den postoperativen Schmerzen von Transsexuellen.“ Ich war eben auch ein wenig rachsüchtig. Charly erwachte wieder.


Wer bin ich?

Ich wachte wieder auf. Ich konnte mich an gar nichts erinnern. Ich blinzelte im Raum umher. Ich fröstelte ein wenig. Da merkte ich, ich war nackt. Was war geschehen. Da fiel es mir wieder ein. Ich hatte ja Geburtstag. Es war mein Geburtstagsabend und ich hatte begonnen, mein Geschenk auszupacken. Dann war ich wohl irgendwie ohnmächtig geworden. Ich wollte mich aufrichten, was war das. Meine Brust war schwerer geworden. Ich betastete mich. Was war das? Ich setzte mich auf. Irgendetwas wippte vorne und zog mich mit. Tatsächlich, meine Brüste waren gewachsen. „Hallo Charly, wieder wach. Schön. Ich denke, das wolltest du doch sicher mal ausprobieren, oder?“ Ich verstand die Anspielung noch nicht ganz. Ich war wohl noch etwas benommen. Ich merkte nur, da waren zwei Brüste an mir, die sahen wie echt aus.

Nach einer Weile stand ich auf. Und sah mich im Spiegel unseres Schlafzimmerschrankes. Wer war das da? Ich sah eine Frau in den vierziger Jahren ihres Lebens, mit leicht hängenden Brüsten, breiten Hüften und einer rasierten Vagina. Das konnte doch nicht ich sein. „Doch du bist es“, sagte Carmen von ihrem Platz aus, „doch du bist es, von hinten siehst du so weiblich aus. Klasse, das habe ich gut gemacht.“ – „Das hast du gut gemacht? Was hast du dir dabei gedacht?“ - „Ich?“, gab Carmen zurück, „na ich dachte, irgendwas scheint dich zu bewegen, na gut dann befreien wir die Frau in dir. Morgen früh helfe ich dir beim Make-Up, und wir besorgen dir noch ein paar Klamotten. Jetzt suchen wir dir noch eine Perücke aus, einen BH brauchst du über Nacht nicht. Dort liegt ein Nachthemd.

Das ging mir zu schnell. Ich betastete meinen Körper. Die Brüste ließen sich nicht lösen. Wie sie meine Hüften verändert hatte, ich ahnte es, aber ich konnte nichts feststellen. Ich betastete mich im Schritt. Es fühlte sich an wie Schamlippen, tiefer hinein mochte ich nicht tasten. Ich streifte das Nachthemd über. Das Gehen fiel nicht so leicht. Irgendetwas war in meinen Leisten seltsam. Ich ging kurzen Schrittes. Da musste ich auf Toilette. „Ich muss mal, für“, weiter kam ich nicht, Carmen fiel mir ins Wort, „für kleine Mädchen, keine Angst, das wird schon.“ Ich setzte mich hin. „Ha, das machst du sonst eher selten. Vielleicht lernst du es jetzt!“ Carmen stand in der Tür, hielt eine Kamera in der Hand und drückte ab. „Unser erstes Urlaubsfoto“, frohlockte sie. Ich saß da, und traute mich nicht. Würde es nicht schmerzen, durch den gekrümmten Penis zu pinkeln. Da lief es, und völlig unkontrolliert. Die Innenseiten des Oberschenkels wurden nass. Carmen lachte. „Das wirst du schnell lernen, wie ein Mädchen zu pinkeln. Du bist doch beweglich.“ Sie warf mir einen Waschlappen zu und ein Handtuch. Dann ging sie.

Ich säuberte mich und ging wieder ins Schlafzimmer. Carmen hatte drei Perücken aufgebaut. Eine blonde mit vielen Locken, eine schwarze mit glattem Kurzhaar und eine braune mit langem, gewelltem Haar. Ich entschied mich für die blonde Perücke. „Gut, die anderen sende ich morgen zurück. Und jetzt lass uns schlafen sehen. Morgen wollen wir was erleben.“ Mit innerer Unruhe legte ich mich ins Bett. Da spürte ich ihre Hand an mir. „Lass mal spüren. – Oh, die haben schon deine Temperatur angenommen. – Tatsächlich, die fühlen sich wie echt an.“ Carmen küsste mich, ließ ihre Hand auf meiner linken Brust, sagte noch „morgen früh reden wir weiter“ und schlief ein. Bei mir ging das nicht so schnell. Ich lag noch eine Weile wach da und war perplex.

So, das war es erstmal. Fortsetzungen folgen, falls euch die Geschichte gefällt. Bitte ein feed-back.

LG robotobo

Christina37

Re: Das Geschenk

Post 3 im Thema

Beitrag von Christina37 » Sa 3. Okt 2009, 22:12

Hallo robotobo ,
also die Geschichte gefällt mir ganz gut . Mach bitte weiter so . 8)

LG Christina

Bianca D.
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2863
Registriert: Fr 1. Mai 2009, 18:02
Geschlecht: weibl.
Pronomen:
Wohnort (Name): Schacht Audorf/ Düsseldorf
Hat sich bedankt: 542 Mal
Danksagung erhalten: 114 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Das Geschenk

Post 4 im Thema

Beitrag von Bianca D. » Sa 3. Okt 2009, 22:43

Hallöchen,

Tolle Story,weiter so!

LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial

luna

Re: Das Geschenk

Post 5 im Thema

Beitrag von luna » So 4. Okt 2009, 01:23

Hallo,die Geschichte finde ich total klasse. Mach weiter so,freue mich schon auf eine Fortsetzung. Lg Luna

robotobo

Re: Das Geschenk

Post 6 im Thema

Beitrag von robotobo » So 4. Okt 2009, 09:26

Danke für die Kommentare. Freue mich riesig. Heute komme ich wohl nicht mehr zum Schreiben. Morgen abend könnt ihr dann aber sicher die nächste Folge lesen.

))):s LG robotobo ))):s

martina
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 707
Registriert: Di 29. Jan 2008, 22:48
Geschlecht: Mensch
Pronomen:
Hat sich bedankt: 16 Mal
Danksagung erhalten: 47 Mal

Re: Das Geschenk

Post 7 im Thema

Beitrag von martina » So 4. Okt 2009, 17:32

schöne geschichte. wann geht es weiter?
liebe grüsse
martina
Wenn es uns gelingt, uns aus unseren eingebildeten Beschränkungen zu befreien und unser inneres Feuer anzuzapfen, dann sind die Möglichkeiten unbegrenzt. (Dean Karnazes)

robotobo

Re: Das Geschenk

Post 8 im Thema

Beitrag von robotobo » Mo 5. Okt 2009, 19:37

Hallo ihr Lieben die Geschichte geht wie versprochen weiter und ist noch lange nicht zu Ende. Viel Spaß beim weiterlesen.

Carmens Erwachen

Es musste an meinem Frühdienst der letzten Woche liegen. Ich wurde recht früh wach. Ich fand es aber recht schön. Als ich meine Augen noch verschlossen hatte, aber bereits Empfindungen verspürte, lag mein Kopf recht weich. Sonst lag mein Kopf auf Charlys harter Schulter. Jetzt lag mein Ohr wie auf einem weichen Kissen. Seine Hüfte fühlte sich auch nicht mehr so spitz an. Da merkte ich, wie eng ich an ihm gekuschelt lag. Meine Hand griff um seine Hüfte, mein rechtes Bein lag auf seinem linken Unterschenkel. So waren wir lange nicht aufgewacht. Ich öffnete die Augen. Und da fiel es mir wieder ein. Ich war sofort hellwach. Charly rührte sich nicht. Sie atmete tief und ruhig. Ich glaubte, ein leises Lächeln auf ihren Lippen zu sehen. Was sie wohl nur träumte? Ob sie mir gleich noch böse sein würde? Ich hatte ein wenig Angst vor dem Moment ihres Aufwachens. Ach ja, nachdem ich meine Augen geöffnet hatte, fiel es mir schwer, Charly als eine männliche Person zu betrachten. Und als ich darüber nachdachte, lief mir ein kleiner Schauer über den Rücken. Wenn ich hier jetzt neben einer Frau so gut gestimmt aufwachte, hatte sich etwas in mir geändert? Sollte ich tief in mir eine andere sexuelle Präferenz versteckt haben, die jetzt aus ihrer Höhle kroch? War ich mit meinem Experiment vielleicht doch zu weit gegangen? Ich stand erst einmal leise auf. Ich wollte Charly nicht wecken. Ich ging ins Bad und duschte mich ausgiebig, machte mich frisch für den ersten Tag unserer Urlaubswoche.

Als ich aus der Dusche kam, waren die skeptischen Gedanken verflogen. Ich hatte eine klare Perspektive für den Tag. Ich zog meine Jeans an, darüber trug ich heute ein Hemd von Charly, warf meine braune Wildlederjacke über und machte mich auf den Weg zum Bäcker – Urlaubsbrötchen holen. Bevor ich das Haus verließ legte ich noch eine CD auf. Charly sollte sanft geweckt werden. Auf dem Weg zum Bäcker besserte sich meine Laune. Die frische Luft tat mir gut. Und ich malte mir Charlys Gesicht aus, wenn sie feststellen würde, dass aus meinem Kleiderschrank alle Röcke und Hosen verschwunden waren. Ihrer war sowieso leer.


Charlys neuer Morgen

Ich wurde von Musik geweckt. Ich drehte mich noch mal in mein Kissen und schlummerte erst mal weiter. Carmen hatte unsere Cole Porter CD aufgelegt. Allmählich verstand ich mehr von der CD. Ich schlug meine Augen auf, als Hellen Merrill den Song „After You, Who?“ sang. Ich mochte diesen Song.
Da fiel es mir wieder ein. Was ich zuletzt geträumt hatte, ich sei in eine Frau verwandelt worden und ging so in ein Schwimmbad, war nicht nur ein Traum. Die Brüste waren immer noch da, und meinen Penis konnte ich auch noch nicht richtig tasten. Was da in meinem Schritt sah, fühlte sich zwar so ähnlich an, wie sich mein Penis angefühlt hatte, aber eben auch nicht. Was war geschehen? Und wo war Carmen?

Die Erinnerung kam zurück. Gestern war mein Geburtstag gewesen, dachte ich. Wir hatten gefeiert. Ich hatte diese Silikonbrüste im Karton ausgepackt, superweich. An das Folgende konnte ich mich auch an diesem Morgen nicht erinnern. Und jetzt hingen diese Brüste an mir. Ich versuchte mich davon zu befreien. Keine Chance, die klebten absolut fest. Ich stand auf. Da sah ich mich im Spiegel. Mich als Frau; mit Brüsten, kurviger Hüfte und einer Vagina. Wie hatte Carmen das geschafft? Ich schämte mich, mich so zu sehen. Ich ging erstmal in die Dusche. Ich fühlte mich schmutziger als es sonst am Morgen üblich war. Nicht nur verschwitzt, auch irgendwie eklig. Ich wollte den Ekel wegschrubben. Vielleicht gingen ja auch die Brüste ab. Und Mist ich musste ja auch wieder aufs Klo. Ich erinnerte mich daran, dass es am vorigen Abend nicht so einfach gewesen war. Nun erleichtert stellte ich fest, ich hatte schnell dazugelernt. Es ging schon besser.

Als ich aus der Dusche kam, war ich um eine Illusion ärmer. Alles Rubbeln hatte nichts genutzt, ich kam genauso weiblich aus der Dusche, wie ich hineingegangen war. Ich wollte mich ankleiden. Ich ging an meinen Kleiderschrank. Ich öffnete die Türen. Leer – absolut leer. Wo waren all meine Sachen – ich fand einen Zettel: „Ihr Gepäck ist irrtümlich in eine Maschine nach New York gepackt worden. Wir bitten um Entschuldigung.“ Oh Carmen, warte nur, dachte ich mir voll Wut. Wenn es sein sollte, bediente ich mit halt an Carmens Schrank, da gab es ja schließlich auch Hosen. Im nächsten Moment öffnete ich ihren Kleiderschrank. Oh Mensch, der war ja auch nicht so voll wie gewohnt. Ich hatte mir schon mal den einen oder anderen ihrer Röcke ausgeliehen. Gerade jetzt fehlten alle ihre Röcke und alle ihre Hosen. Wollte sie tatsächlich mit mir verreisen und hatte ihre Sachen schon mal gepackt, und meiner vielleicht auch – würde ich sie vielleicht gleich nach dem Frühstück zurückbekommen? Ich schaute mir erst mal ihre Kleider an. Reichlich genervt musste ich feststellen, dass Carmen auch alle ihre schlichten Kleider rausgeräumt hatte. Ich hatte die Wahl zwischen drei Kleidern mit floralen Mustern. Ich entschied mich für ein Druckkleid mit grünen, länglichen, großen Blättern, die an verschlungenen schwarzen Zweigen hingen. Das Kleid ging mir bis an die Knie. Jetzt brauchte ich noch Schuhe. Ich brauche es wohl nicht zu erwähnen, die Auswahl war kleiner als gewohnt. Carmens Schuhe passten mir nicht. Sie hatte Schuhgröße 39, ich 41. Ein einziges Paar hatte diese Größe – rostfarbene Römersandalen mit 5cm Absatz. Wieder fand ich einen Zettel befestigt. „Müssten dir passen!“ Ich schlüpfte hinein. Oh, waren die eng, aber es ging. Die Bänder schnitten nirgends ein. Nur, und ich ruckelte los, das Laufen darin, war recht ungewohnt. Da klingelte es an der Tür. „Na, die kann was erleben!“, dachte ich und ging zur Tür.


Das Frühstück danach – erste Aussprache

Ich wusste, ich musste energisch und entschlossen auftreten. Charly durfte keine Chance haben, sonst würde ihre Wut mich hinwegfegen. Ich war also vorbereitet, als ich an der Tür klingelte. Von drinnen hörte ich ein Rumpeln. Charly schien es eilig zu haben, oh shit, was ist die wütend, sagte ich zu mir. Doch die Tür öffnete sich nicht. Ich suchte meinen Schlüssel und schloss auf. Da lag Charly vor mir. Sie musste in den Sandalen gestolpert sein. „Oh, damit hatte sie noch keine Erfahrung“ – meldete meine innere Stimme in zickigem Ton – „aber BH-Sets tragen.“ Ich lachte laut los, und lachte und hörte nicht auf. Charly konnte nichts dagegenhalten. Immer noch prustend half ich ihr auf. „Das über wir gleich nach dem Frühstück. Wenn das Laufen in den Sandalen klappt, geht es ab in die Stadt – shoppen, oh das wollte ich schon seit langem mit dir unternehmen, vielleicht bist du ja heute in Stimmung?“ Ich stützte Charly auf ihrem Weg ins Esszimmer. Sie durfte sich setzen. Ich deckte den Tisch. Wir begannen das Frühstück.

„Was hast du mit mir gemacht?“, fragte mich Charly – gar nicht wütend, aber vorwurfsvoll? Sie wirkte verwirrt. Die Aufregung gestern, das Sedidativum, gerade vorhin der Sturz – sollte es möglich sein? Eine Intuition meldete sich in mir. Als Krankenschwester in der chirurgischen Ambulanz hatte ich es schon mit Schockpatienten zu tun gehabt, und auch mit Fällen von leichter Amnesie. Manche Patienten konnten sich nicht so recht an ihre Unfälle erinnern. Ich suchte meine Chance. „Wieso ich?“, antwortete ich erstaunt. Dir hat meine Geschenkidee doch gut gefallen.“ – „Wirklich?“ – „Erinnerst du dich nicht mehr?“ – „Nicht wirklich.“ Charly sprach leise. „Ich packte dein Geschenk aus“ - „ja, und dann warst du ganz erstaunt und fragstest, ist das dein Ernst?“ – „Das habe ich gesagt?“ – „Gewiß, so war es.“, ich sprach in dem Ton fester Gewißheit. Schweigen trat ein. Charly schien nachzudenken. „Du bist nicht mehr sauer, wegen des BH-Sets?“ – „ Und der Strumpfhosen? Nicht mehr besonders. Ich habe viel mit Nicole darüber reden können.“ –„Was, die weiß jetzt was davon.“ – „Was heißt jetzt, die ahnte eher, was mit dir los ich, als ich es wahrhaben wollte.“ –„Ach, das hat sie dir doch nur eingeredet. Die konnte mich doch noch nie richtig leiden.“ –„Das tut jetzt nichts zur Sache.“, ging ich ihn energisch an. „Mir war schon im letzten halben Jahr aufgefallen, dass einige meine Röcke im Schrank nicht an ihren Plätzen hingen. Zunächst dachte ich mir nichts dabei. Aber dann lag einer auf dem Boden des Schrankes und dazwischen auch einer meiner Slips. Das verwirrte mich. Ich sprach mit Nicole darüber.“ Charly unterbrach mich: „Ja, und die hat gleich gesagt, ich wusste es ja, Charly ist halt ein perverses Arschloch.“ – „Du weißt genau, so etwas Gemeines würde sie nie sagen. Sie mag dich nicht besonders. Du hast es ihr aber auch nie leicht gemacht mit deiner Eifersucht und deiner Verschlossenheit ihr gegenüber. Nein sie deutete mir gegenüber an, dass du vielleicht in deiner midlife-crisis seist, da gerieten manche Männer schon mal auf Abwege. Sie wusste auch mich zu trösten.“ –„Ja wie denn?“ Charlys Ton war frech. „Nun sie erzählte mir, dass es in Amerika einen neuen Trend gäbe, immer mehr Männer über 45 würden homosexuell. Und ich spürte, du gehörst nicht dazu. Damals war ich mir sicher.“ –„Und später nicht mehr?“ -„Nein, als ich das BH-Set fand, entzog mir das den Boden unter den Füßen.“ – „Ja und weiter.“ Das ärgerte mich Charly hätte reden sollen, statt dessen war ich Drauf und Dran sein Verhalten zu analysieren. So nicht, dachte ich und stand erst mal auf.

Carmen war offenbar wütend. Das machte sie sonst nie. Mitten im Gespräch war sie aufgestanden. Ich sollte versuchen, das Gespräch wieder auf die Frage zu lenken, was gestern Abend geschehen war. Ich stand ebenfalls auf und berührte sie am Arm. Sie drehte sich mir zu und sagte nur: „Nicht so schnell, Charly.“ –„Aber Carmen, ich weiß wirklich nicht mehr, wie ich in diesen Zustand gekommen bin.“ Ich packte an meine Brüste. Carmen grinste. „Bereust du unseren Entschluss.“ – „Unseren Entschluss.“ – „Ja unseren Entschluss.“ – „Was haben wir denn beschlossen.“ – „Nun wir haben beschlossen, dass du eine Woche Urlaub vom Mann nehmen wirst und als Frau zu leben versuchst.“ Carmen schaute mich so wach an, mit ihren großen Augen, ich glaubte mich zu erinnern. „Ja und dann packte ich die Brüste aus,“ – „und die Hüftpads, sowie den Spezialkleber“. – „Ja so war es wohl.“ Während ich diesen Satz sagte, war ich erleichtert. Ich war an meiner Veränderung also beteiligt. „Du erinnerst dich vielleicht auch daran, dass du mich gebeten hast alle deine Kleidung zu verstecken, und auch meinen Schrank etwas auszuräumen. – Falls du heute Morgen rückfällig werden solltest; Und von unserem Entschluss abweichen wolltest.“ Ich verstand was Carmen gemeint hatte. Und Carmen erzählte noch, wie sie meinen körperlichen Wandel in die Hand genommen hatte. Ich sollte guter Laune gewesen sein und sie mit schlüpfrigen Witzen bestens unterhalten haben. Schade dass ich mich daran nicht so genau erinnern konnte. „Und du bist mir nicht mehr böse, dass ich so heimlich deine Klamotten benutzt hatte.“ – „Na, ich glaube vor ein paar Wochen wäre ich ziemlich aufgebracht gewesen, wenn du mich darum gebeten hättest. Heute weiß ich mehr über Frauen wie dich. Lass uns jetzt weiterfrühstücken und dann trainieren wir das Gehen in hohen Absätzen.“


Laufen in Römersandalen und andere Widrigkeiten

In Römersandalen mit 5cm hohen Absätzen zu gehen war ich völlig ungewohnt gewesen. Das Training mit Carmen war bitter nötig. Die erste Lektion, die sie mir erteilte sah so aus: Sie zog sich ihre High Heels mit 12 cm Absatzhöhe an und stolzierte gelassen in unserem Flur auf und ab. „So geht das, sieh genau hin.“ – Ich starrte auf ihre Füße. Ich dachte, es läge vor allem an einer speziellen Auftrittsart. „Hey, sieh her“, herrschte sie mich an „auf meinen Body nicht auf meine Schuhe.“ Ich verstand gar nichts.

Nun sie zog sich ihre High Heels wieder aus und fasste mir von der Seite an den Po, hob ihn etwas hoch, drückte meinen Bauch ein und sagte: „Genau dass machen auch die Sandalen mit dir. Du musst sie unterstützen; Und deine Titten präsentieren. Das ist der Sinn hoher Absätze. Po und Titten zeigen!“ Woher hatte sie plötzlich diesen prolligen Ton? Ihr Griff an meinen Po war auch recht zupackend gewesen. Mit diesen Gedanken beschäftigt, wollte ich gerade wieder in meine Sandalen schlüpfen, da zog Carmen mich hoch. Ihr Blick war so begierig. Sie ging mir mit beiden Händen unters Kleid. „Ich hatte ganz vergessen, dass du darunter ja nackt bist.“ – „Deine Dessous hast du mir ja nicht geben wollen.“ – „Du bist aber auch ein schlimmes Mädchen.“ Sie fasste meinen Po, drückte mich an sich und küsste mich. Ihre Zunge drückte sie in meinen Mund und schlang sie um meine. Ich empfand das als unangenehm, beängstigend. Ich fühlte mich ihr so ausgeliefert. Dann zuckte sie genauso impulsiv zurück. „Du bist gefährlich!“, raunte sie mir lüstern entgegen. Danach schaltete sie auf Trainerin um.

Meine ersten Gehversuche waren recht täppisch. Ich stolperte über den Flur. „Immer dran denken den Po raus, den Bauch rein, Brüste vor und Oberschenkelschluss. - - Ein Bein vor das andere! – Po raus!“ Endlich nachdem ich bestimmt zwei dutzend Male den Flur hin und her gegangen war, hörte ich ein zufriedenes: „das wird was, das wird was.“ Und schon im nächsten Moment: „Schluss jetzt, alles weitere draußen, wir fahren shoppen.“ Sie bugsierte mich unter und ich stieg auf der Beifahrerseite ein. Sie fuhr los – meinen 3er BMW.
Unser erstes Ziel war eine Visagistin. Mit dem Gesicht konnte ich mit Charly unmöglich sehen lassen. Sie hatte sich zwar rasiert, aber … ihr wisst schon. „O Gott, Gott!“ Melly meine Visagistin war ganz entsetzt, als sie Carmens Gesicht sah. „Das geht ja gar nicht“, setzte sie hinzu. Ich nahm sie beiseite. Jetzt brauchte ich eine gute Geschichte. Zum Glück war ich Krankenschwester. „Du Melly beim letzten Mal habe ich dir doch von einer Frau erzählt, die bei uns auf Station war und einen Bartansatz hatte.“ –„Ja ich erinnere mich.“ – „Ich habe einen unserer Oberärzte aus der Gynäkologie gefragt wie das möglich wäre, ob das eine Transsexuelle sein könne. Er erklärte mir. Das könnte schon sein. Es gebe aber Frauen, die während einer Schwangerschaft mit Jungen einen deutlich höheren Testosteronspiegel hätten, der zu einer teilweisen Vermännlichung führen könnte.“ – „Dann ist das da vorne keine Transsexuelle?“ – „Nein, Charly hat dieses Problem seit sie ihrer ersten Schwangerschaft. Und während sie zum zweiten Mal schwanger war, hat es sich verstärkt.“ – „Die Arme. Da will ich mal gleich mein Bestes geben.“ Das hatte ich gut hingebogen.

Melly war eine nette Frau. Sie hinkte ein wenig auf einem Bein, hatte aber eine warmherzige Ausstrahlung und man musste ihr schon sehr quer kommen, damit sie unfreundlich wurde. Unpünktlichkeit mochte sie gar nicht. Bei ihr wusste ich Charly in guten Händen. Ich besprach noch kurz mit ihr die ganze Aufgabe. „Charly hatte zuletzt viel Stress in ihrer Ehe. Sie muss jetzt mal so richtig in Form gebracht werden. Das wird sie wird positiv denken lassen. Also Gesicht das Wohlfühlangebot, Maniküre und Pediküre, die Nagelfarben, das überlass ich dir – du hast so eine tolle Intuition für die richtigen Farben der entsprechenden Frauen. Das hat mich immer am meisten an deiner Arbeit begeistert.“ Melly strahlte über beide Augen. Nicht nur weil ich ihr gerade einen Job für 150 € verschafft hatte. Ich fuhr dann zu Nicole. Ich war so voller Gesprächsfreude.


Zweites Frühstück bei Nicole

Nicole erwartete mich schon. „Alles O.K.“ – Sie hielt ihre Hand auf. Ich schlug meine darauf. „Oki. Doki.“ – sagte ich mit tiefstem, das ich aus mir rausholen konnte. Wir umarmten uns lachend und schlugen uns gegen die Rücken. Dann gingen wir in ihre Küche, tranken Tee und quatschten. Nein, ich hab eine Kleinigkeit vergessen. Nicole machte mir Komplimente. Ich sähe so frisch aus. Das Ganze schiene mir gut zu tun. Auch meine Kleidung gefiel ihr ausnehmend. Sie stand auf und holte einen Flakon aus einem gläsernen Hängeschrank links von meinem Platz, „Ich glaube das fehlt dir noch“, sie sprühte mich mit etwas, das roch wie Charlys After-Shave. „Dieser Duft von frischer Pfefferminze seiner holzige Zedernholznote setzt deinem Hemd eine charismatische Aura auf“, sagte sie mit einem lauten Lachen. Dann setzte sie sich eng zu mir, legte beide Hände auf meinen linken Unterarm, sah mir in die Augen und forderte mich auf: „Nun erzähl endlich!“

Ich schilderte den letzten Abend, wie mir heute der Zufall zu Hilfe gekommen war, unsere Laufschule, dass Charly wirklich glaubte sie sei an unserem Experiment willensstark beteiligt und wie ich sie bei Melly abgesetzt hatte. „Ja und wie hast du dich dabei gefühlt. Du wirkst jetzt so stark. Du hast so eine unglaubliche dominante Ausstrahlung. So habe ich dich noch nicht erlebt.“ – Ich wusste nicht, was an mir anders aussehen sollte. – „Du glaubst mir nicht Carmen. Nun versuche mir zu erzählen, wie du dich gefühlt hast, als du Charlys Feminität montiert hast.“ – Es war gut, dass Nicole genau danach fragte. Meine Gefühle schwirrten wirr in mir umher. Mal war ich froh, ja glücklich, dann voller Scham und Zweifel. Ich schwieg eine Weile. –„Lass dir ruhig Zeit.“ Nicole unterstützte mich, indem sie mir den Rücken streichelte. Sie hörte auf, als ich zu sprechen begann: „Wenn ich ehrlich bin.“ So fing ich an. „Wenn ich ehrlich bin, dann war mir schon recht mulmig. War unsere Idee nicht zu krass. Das war doch nicht im Sinne des Hippokratischen Eides. Dann hatte ich die irren Einfall: Das X kommt vor dem Y. Im Mann steckt auch eine Frau. Wenn wir das Y leicht variieren, dann haben Männer auch zwei XXe und sind Frauen.“ – „Du dachtest in diesem Moment an Chromosomen, du brauchst wohl für alles einen wissenschaftlichen Grund, du Krankenschwester. – Uups, `tschuldigung, ich wollte dich nicht unterbrechen“. Ich setzte fort. „Ja und dann, nahm ich die Brüste in die Hand, ich fühlte mich so stark. Ich saß auf ihr – für mich war Charly zuerst in meiner Sprache eine Frau, in dem Moment in dem sie ohnmächtig wurde - sie lag unter mir. Ich konnte mit ihr machen, was immer mir einfiel. Ich genoss diesen ersten Moment. Dann drückte ich die Brüste an.
Bei den Hüften wuchs mein Gefühl der Dominanz. Ich spürte so gestillte Rachegelüste. Als ich den Nassrasierer in der Hand hatte, zögerte ich keinen Moment. Mit wenigen Handhabungen hatte ich ihr Geschlecht rasiert. Ich legte das Katheder. Sie zuckte in dem Moment ein wenig. Ich fürchtete schon das Seditativum ließe in seiner Wirkung nach. Aber sie sank wieder zurück und schlummerte weiter. Ich machte schnell weiter. Ich verklebte Penis und Hoden zu einer Vagina. Ich war erstaunt über das Ergebnis. Sah wirklich sehr ähnlich aus. Als ich hochblickte und am gleichen Körper diese hübschen Brüste sah, verlor ich jeden Zweifel. Oh und heute Morgen, wie habe ich es genossen ihn kommandieren zu können, ihn stolpern zu sehen und vorführen zu können. Wie ein kleines Schulmädchen muss Charly sich vorgekommen sein. Ganz kleinlaut war sie geworden. Jetzt bin ich gespannt, was Melly aus ihr machen wird.“ – „Das hört sich richtig spannend an. Ich verstehe jetzt, was deine Austrahlung so positiv verändert hat.“ Nicole sah mir ganz tief in die Augen. Da war plötzlich so viel Wärme.“ – „Du Nicole, ich muss dir noch was sagen, mein Blick auf Charlys neue Figur, heute morgen, zusammen mit meinen Kommandos – das hat mich richtig scharf gemacht. Ich habe sie plötzlich küssen müssen.“ - Nicole sagte gar nichts. Sie schaute mich weiter mit diesem so warmen Blick aus ihren blauen Augen an. Dieser Blick wärmte mich auf und ließ mein Herz schneller schlagen. Ich spürte wieder ihre Hand an meinem Rücken. Halb zog sie mich, halb sank ich hin.

Na ja, was genau geschehen ist, bleibt mein Geheimnis. Das habe ich auch Charly später nicht verraten.

--------

Nun wenn ihr Carmens Geheimnis wissen wollt, müsst ihr mir eine private Nachricht zusenden. Das Geheimnis kann ich nur privat versenden. Es soll ja ein Geheimnis bleiben, auch wenn es viele wissen werden. Hier wird es nicht zu lesen sein.

viel Spass beim Weiterlesen.

:)p robotobo

luna

Re: Das Geschenk

Post 9 im Thema

Beitrag von luna » Mo 5. Okt 2009, 19:51

Hallo,wiedermal eine tolle Geschichte. LG luna

martina
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 707
Registriert: Di 29. Jan 2008, 22:48
Geschlecht: Mensch
Pronomen:
Hat sich bedankt: 16 Mal
Danksagung erhalten: 47 Mal

Re: Das Geschenk

Post 10 im Thema

Beitrag von martina » Mo 5. Okt 2009, 20:48

sehr schöne geschichte :-)
Wenn es uns gelingt, uns aus unseren eingebildeten Beschränkungen zu befreien und unser inneres Feuer anzuzapfen, dann sind die Möglichkeiten unbegrenzt. (Dean Karnazes)

Bianca D.
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2863
Registriert: Fr 1. Mai 2009, 18:02
Geschlecht: weibl.
Pronomen:
Wohnort (Name): Schacht Audorf/ Düsseldorf
Hat sich bedankt: 542 Mal
Danksagung erhalten: 114 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Das Geschenk

Post 11 im Thema

Beitrag von Bianca D. » Mo 5. Okt 2009, 20:49

robotobo hat geschrieben:Es soll ja ein Geheimnis bleiben, auch wenn es viele wissen werden. Hier wird es nicht zu lesen sein.

:)p robotobo
Hallöchen, )))(:

Das schöne an Geheimnissen ist doch,das es die Phantasie des Lesers anregt!Spannende Entwicklung!Freu mich schon auf die Fortsetzung!

LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial

Cynthia

Re: Das Geschenk

Post 12 im Thema

Beitrag von Cynthia » Di 6. Okt 2009, 00:07

Hallo Robinchen,

Ich reihe mich ein, in die Gemeinde derer, die Deine Geschichte mit Lust verschlungen haben.
Ich finde, sie ist Dir richtig gut gelungen! Mach weiter so.

Werde jeden Tag schauen, wie sie weiter geht.
Lass uns mit einer Fortsetzung nicht zu lange warten!

Bis bald )))(:

robotobo

Re: Das Geschenk

Post 13 im Thema

Beitrag von robotobo » Di 6. Okt 2009, 09:55

Hallo, die Geschichte geht weiter. Es kann aber sein, dass ich den nächsten Teil erst Donnerstag online stellen kann. Charlys erster Tag als Frau geht aber heute zu Ende. Weiter viel Spaß beim Lesen.

Robotobo

Fortsetzung: Das Geschenk

Charly und Melly

„Ach, Charly, das ist ja eine üble Geschichte.“ Ich verstand gar nichts. Was für eine Geschichte? Was hatte Carmen wieder erzählt? „Ja?“, säuselte ich zurück, damit meine Stimme nicht so tief klang. „Aber ja doch, die bösen Jungs in dir, die haben dich aber übel zugerichtet.“ Ich bekam eine Ahnung, was Carmen erzählt haben könnte, doch Genaueres konnte ich noch nicht assoziieren. „Ich weiß schon, warum ich nicht schwanger werde.“ Ich hörte Melly aus einem Nebenraum. Das Geräusch eines Mixers erklang. Der Laden, in dem Carmen mich abgesetzt hatte, war urig. Der Stühle für die Kundinnen hatten die Sitzform von breiten Hüftschalen und waren weich ausgepolstert. Um den Stuhl herum hingen in kleinem Abstand glitzernde Lurexfäden. Die Wände wären in verschiedene Violettstreifen getaucht. Mitten im Studio hing eine Discokugel, die Lichtstrahlen durch den Raum schickte. Als das Geräusch des Mixers verstummte, hörte ich, dass im Hintergrund Musik dudelte. Ich erkannte „Dancing Queen“ – oh, dass musste die Best-Of von Abba sein. Die hatte Carmen auch für uns besorgt. Nun bisher war die Musik weniger mein Fall. Aus der Zeit hörte ich lieber die Steve Miller Band, die Eagles oder Bruce Springsteen. Nun ja, hier in diesem Schuppen ging mir die Musik nicht auf die Eier. Oh Mann, ich war mental noch soweit von meinem weiblichen Aussehen entfernt. Melly kehrte zurück.

„Hier habe ich etwas Schönes für deinen Teint. Frisch angerührt, Avocadocreme – gibt dir Feuchtigkeit zurück – mit etwas Yoghurt geschmeidig gemacht, aaah und noch mit kostbarem Arganöl, das ist so luxuriös, nur ein paar Tropfen“, in ihrem Singsang steigerte Melly ihre Stimme in ein hohes Sopran, „geben dir den Zauber von Arabien.“ Die letzten Worte hauchte sie mir ins Ohr. Als sie nun begann diese Paste auf meinem Gesicht zu verteilen, beugte sie sich vor. Ich spürte ihre Brüste an meinem Dekoltee. Sie hatte wirklich riesige. Das war mir vorhin schon aufgefallen. Sie spürte meine Aufregung. „Die Maske fühlt sich gut an, was?“. Sie war vor allem frisch. „Och, och, och, was sehe ich denn da. Na da müssen wir aber gleich ran.“ Melly sprang auf, tänzelte zum Nebenstuhl und kam mit einer Pinzette zurück. Dann besann sie sich und sagte: „Ach, das machen wir gleich, entspanne erst einmal unter der Maske.“ Etwa nach einer Viertelstunde nahm Melly die Maske wieder ab. Ich spülte die Reste mit mildem, warmem Wasser ab. Melly drückte mich wieder sanft in den Stuhl. „Also nur weil es dein Schicksal ist, dass du Barthaare hast, müssen deine Brauen nicht so böse männlich wirken. Die hättest du besser pflegen können.“ – „Autsch!“ –„Tut mir leid, das ist jetzt nicht ganz schmerzfrei. Schönheit halt.“ – Melly ziepte weiter. Schön war das nicht. Sie hatte wohl viel zu tun, es dauerte halt, bis sie fertig war. Dann ging es los. Mit Stiften, mit Pudern, mit Rouge, mit Mascara, Kajalstift und Lidschattentönen gestaltete sie mein Gesicht. Zuletzt durfte ich in den Spiegel schauen. Smokey-Eyes, pinker Lippenstift und von meinem Bartschatten war nichts mehr zu sehen. Mein Blick war so was von feminin, was die neuen Augenbrauen doch bewirkten.

Melly befasste sich mit meinen Füssen. Ich spürte ihren Blick. Und ich spürte ihn in meinem Schritt. So wie sie da saß, musste sie mir unters Kleid in den Schritt blicken können. Ich war ja nackt unterm Kleid. Sie musste es sehen. Sie ließ sich nichts anmerken und beschnitt meine Zehennägel, reinigte und polierte die Nägel. Sie entfernte Hornhaut von den Fußsohlen, Dann holte sie sich einen Farbtiegel. Die Farbe, welche Melly für meine Füße ausgesucht hatte, war dasselbe Pink, in dem auch meine Lippen erstrahlten. Melly begab sich an meinen Händen an eine ähnliche Prozedur. Nur bei meinen Fingernägeln runzelte sie wieder die Stirn. „Sag mal, knabberst du daran, Charly?“ – „Nein, aber ich mag sie kurz.“ – „Oh, eine tiefe Stimme hast du auch. Dir bleibt aber auch nichts erspart.“ Nach all dem Gefummel an meinem Gesicht, meinen Füßen und Händen hatte ich wohl völlig vergessen, meine Alt-Stimme erklingen zu lassen und waren in einen bassigen Tenorton gesunken. Melly sprach weiter: “Bei manchen Frauen ist so eine Stimme ja sexy. In jedem Fall deine Nägel müssen in Form. Ich mach dir ein paar superklasse Gelnägel drauf. Das sieht hinterher perfekt aus.“ Die Prozedur dauerte fast eine Stunde. Zum Schluss mussten die Hände getrocknet werden. Oh das zwiebelte wieder kräftig, als Melly meine Hände unters Rotlicht legte.


Plötzlich stand Carmen neben mir. „Na Charly, du fühlst dich doch jetzt bestimmt besser.“ Sie war bester Laune. Irgendwas hatte sie aufgewühlt. Weil mir aber just die Hände brannten, konnte ich nicht so gut antworten. Und als ich dann was hätte sagen können, sprach sie energisch: „So jetzt aber schnell. Wir haben noch einiges zu erledigen.“ Sie bezahlte Melly.“- „Deine Charly ist jetzt wie neugeboren.“ Melly raunte mir im Hinausgehen zu: „Ts.Ts. Rasiert“ und fasste mir an den Po. Dann lachte sie laut.

Im Schwimmbad


„Ihr hattet wohl euren Spass?“, gab Carmen mir eher spöttisch mit auf dem Weg zum Wagen als das es eine Frage war. Sie ging schnell. Ich kam kaum hinterher, ich tippelte über den Bürgersteig. Da drehte Carmen sich um: „Das machst du super. Genau so geht das. Du lernst schnell.“ Und schon saß sie im Wagen. „Darf ich gar nicht mehr fahren?“ – „Na, mit den Schuhen? Und außerdem? Wer hat hier die Nüsse in der Hose?“ – Ihr Ton nervte mich. „Ich bin hungrig. Lass uns dort beim Türken halten, ich will Döner.“ – „Papperlapapp, du bist auf Diät! Wir trinken gleich ein Wasser.“ Zuvor kauften wir noch ein paar Slips und zwei BH-s für mich. Carmen legte keinen Wert auf besonderes Design oder auf Luxus. Schlichte Baumwollstoffe für die Slips, ein etwas spießiger Bügel- Modell im Retrolook der 50er Jahre, das zweite hatte immerhin Stickereien im oberen Drittel. „Klamotten brauchst du in dieser einen Woche weiter nicht. Mit meinen Kleidern musst du hinkommen. Na ja ein paar Schuhe suchen wir gleich noch für dich.“ Wir gingen durch die Fußgängerzone unserer Stadt. Sie war recht belebt. Ich erregte kein Aufsehen. Alle sahen dieselbe Frau in mir, die auch Carmen in mir sah. Sie behandelte mich, ja das war es, wie die lästige Schwester, der sie noch einen Gefallen schuldig war. Sie hielt vor einem Schuhgeschäft. „Lass uns dort rein gehen.“ Eine Verkäuferin kam auf uns zu. Sie trug einen schwarzen, knielangen Rock, der eng an ihren Oberschenkeln lag, und eine weiße Bluse mit Drei-Viertel-Arm. Sie ging in Sneakers und trug eine schwarze, transparente Strumpfhose. Da merkte ich, wie nackt meine Beine waren und wie behaart noch. Das hatte auch Carmen bislang übersehen. Die Verkäuferin brachte mir die von Carmen georderten Pumps mit flachem Absatz in lila Farbe und als sie sich bückte, schaute sie kurz auf und rief leise hoch: „Sie sind aber mutig.“ Jetzt bemerkte auch Carmen etwas. Sie wurde kurz bleich, fing sich aber schnell. Ich probierte die Pumps. Sie waren eine Wohltat, nach dem langen Tippeln in den Römersandalen. Wir nahmen sie.

Draußen nahm mich Carmen beiseite. „Gleich geht es zum Wachsen. Das hatten wir ja völlig vergessen.“ Das war die nächste Grausamkeit. Allmählich verlor ich den Glauben an Carmens Versöhnungsbereitschaft, besonders als ich die Beinenthaarung über mich ergehen lassen musste. Die junge Dame, die mir die Streifen abriss, sagte trocken, ich solle mich nicht so anstellen. Für kleine Mädchen wäre nebenan. Ich nahm all diese Prozeduren als Racheakte war. Ich wusste nicht, was mir bald bevorstehen würde. Carmen sah mit Sympathie auf meine enthaarten Beine. „Das ist doch viel, viel schöner.“ Sie zog mich jetzt an sich und hakte mich ein. „Schatz“, säuselte sie jetzt, „an unserem ersten Urlaubstag sollten wir Badefreuden erleben. Wir kaufen dir jetzt einen Bikini dafür.“ Und wie es der Zufall so wollte, sie schob mich in den Eingang des Kaufhauses, an dem wir gerade entlang schritten. Im Fahrstuhl drängelten sich
die Menschen. Carmen schubste mich noch hinein zwängte sich hinterher. Ich stand zwischen zwei Männern, offensichtlich Familienvätern. Der ältere von beiden starrte auf mein Kleid. Er starrte auf meinen Busen. Der jüngere betatschte mit seiner rechten Hand meinen Po. Er fühlte sich wohl unbeobachtet. Er nutzte das Gedrängel keck aus. „Er flüsterte in mein Ohr.“ – „Du bist ja gar nicht so fett, schöne Muskeln.“ Da ich mit Carmen unterwegs war, hielt er mich wohl für Freiwild. Ich trat ihn mit meinem Absatz auf den Fuß, kräftig. Er zuckte. „Schlampe!“ Und er kniff mich in den Po. In dem Moment schnellte ich um, setzte an – und Carmen zog mich aus dem Fahrstuhl. „Komm, wir haben es eilig!“ Sie hatte wohl nichts mitbekommen. Ich sagte weiter nichts. Aus dem Fahrstuhl hörte ich noch: “Dieter, was fällt dir ein.“ Die weibliche Stimme klang aufgebracht. Der Kerl war doch nicht unbeobachtet geblieben. Das freute mich.

Carmen ging schnurstracks auf die Bademoden zu. Sie holte zielsicher drei Bikinimodelle von der Stange. Ich musste alle anprobieren. Es war Carmen eine Freude mich Vorführen zu lassen. Schnell gesellte sich eine Verkäuferin hinzu. „Was meinen Sie“, fragte Carmen ganz unschuldig die Verkäuferin, „welches der Modelle ist am schönsten, welches betont ihre Weiblichkeit am intensivsten.“ – „Wozu brauchen sie es denn?“ Carmen zog die Dame beiseite. „Wir wollen nächste Woche nach Ibiza, was erleben, sie verstehen?“ Mir blieb die Spucke weg. Was sollte das denn? „Na dann empfehle ich den String.“ – „Den hatte ich auch im Sinn. Probiere ihn noch einmal an.“ Ich schlüpfte in den String – Bikini, dessen Oberteil nur knapp die Brustwarzen bedeckten. Das Dekoltee kam mir riesig vor. Ich trug den String. „Ja, der sitzt super“, sagte die Verkäuferin. „Optisch verbreitert der ihren Po. Das sieht knackig aus.“ Sie sprach tatsächlich dieses Wort aus. Carmen nahm den Bikini. Wir verließen das Kaufhaus.

Zurück am Auto, es war inzwischen später Nachmittag, verstauten wir die Einkaufstüten auf dem Rücksitz. So ganz ohne Jacke hatte es mir auf dem Rückweg gefröstelt. „Carmen wir haben etwas vergessen.“ – „Ja, Schatz?“ –„Ja, ich brauche auch noch eine Jacke.“ – „So schnell erkältest du dich nicht. Wir haben Mai. Wir fahren nachher noch bei Nicole vorbei. Sie wird dir eine Strickjacke leihen, die zu deinen Kleidern passen wird.“ – „Nicole weiß davon?“ – „Aber ja, meinst du ich hätte meine Aufregung nicht mit meiner besten Freundin besprochen?“

Ausgerechnet Nicole. Warum musste die Schnalle ihre beste Freundin sein? Was fand sie an der? Mich konnte sie nie leiden. Ich konnte mich noch gut an unsere erste Begegnung erinnern. Es war ein Geburtstag von Carmen. Wir saßen mit mehreren Freunden zusammen. Ich wollte einen Champagner öffnen. Nicole sah wie ich mich abmühte, nahm mir die Flasche ab und schwups war der Korken raus. Schwungvoll schoss Champagner hinterher. Gekonnt balancierte Nicole ein Champagnerglas in den Strahl. Als dieser hinunterfiel, schäumte das Glas über und benässte Carmens Rock im Schoss. Erst blickte Nicole mich an. „So geht das!“, sagte sie in keckem Ton. Dann wandte sie sich Carmen zu. Ich sah es genau. „Hoopala, wo schäum ich denn hin. Komm mit, die Flecken müssen wir auswaschen.“ Das stimmte gar nicht, wie ich später herausfand. Champagner macht keine Flecken. Auf jeden Fall nahm Nicole Carmen an der Hand und zog sie ins Bad. Ich sah wie Carmen ihren Rock auszog und erhaschte einen Blick auf ihren Po. Mir wurde heiß. Nicole wusch den Rock im Waschbecken aus. Carmen hatte inzwischen einen neuen geholt. Sie wohnte damals schon in unserer Wohnung. Ich zog später zu ihr. Sie konnte also unbesehen in ihren Schlafraum gehen. Als sie zurückkam tuschelten die beiden, eng zusammenstehend. Dann schlüpfte Carmen in den Rock und Nicole half ihr ihn über die Hüften zu ziehen. Ich sah es genau. Sie strich ihr dabei über den Po. Das beunruhigte mich. Ein Jahr später hatte ich Carmen geheiratet und wir wohnten zusammen. 12 Jahre war das damals schon her.

Während ich so schwieg und nachdachte, hatte Carmen uns ans Ziel gebracht.
Erst jetzt merkte ich, dass ihre rechte Hand an meinem Oberschenkel lag, unterm Kleid und dort tätschelte. Sie parkte uns gekonnt ein; Ein Schwung und sie war drin in der Lücke. Das bekam ich nie so hin. Sie wollte mich wohl demütigen. „Los geht’s, nicht so langsam!“ Sie gab mir einen kleinen Schubs und wir stiegen aus. Sie holte eine große Sporttasche aus dem Kofferraum, ich nahm die Einkaufstüte mit dem Bikini und wir gingen hinein.

Wir gingen in die Umkleide, für Damen. Da war ich vorher noch nie drin. Was mich da wohl erwartete. Das Schwimmbad schien gut besucht zu sein. Wir mussten in die Sammelumkleidung. Zwei junge Mädchen, fast schon Frauen, so um die 16 standen nackt vor ihren Spinden. Mein Blick fiel auf ihre Brüste. Schöne feste Dinger waren das, mit zart rosa Brustwarzen und festen Nippeln. Sie drehten sich weg, als sie uns kommen sahen und schlüpften in ihre Slips. Dann war da noch eine ältere Dame, mit runzelig, faltigen Hängebrüsten, die schlapp über den Badeanzug hingen und auf einem gewölbten Bauch auflagen. Nun gut alte Herren sahen auch nicht viel anders aus. Ähnliche Runzeln und Falten, wenn auch mit oft mehr als nur kleinem Brustansatz. Wir zogen uns aus. Jetzt waren es die beiden Mädchen, die sich inzwischen in ihre Klamotten geschoben hatten, die genau hinschauten. „Deswegen mache ich so intensiv Aerobic.“ – „Du hast Recht, diese fetten Hüftpolster sind ja eklig.“ Sie tuschelten zwar, aber ich konnte es doch noch hören. „Die hat bestimmt auch Hängebrüste, hi, hi.“ Ich war gerade aus meinem Kleid gestiegen.Mir schoss das Ettikett durch den Kopf. "Natürlich hängend. Von Natur nicht zu unterscheiden", hatte es auf dem Packungsbeschriftung geheissen. Oh war ich dumm, jetzt musste ich mich noch umdrehen, um an meinen Bikini zu gelangen. Ich sah die beiden Kichern und irgendwie sagte eine: „Da passt sicher ein Bleistift drunter. Der klemmt, ohne herab zu fallen.“ – „So Glück sind unsere Brüste nicht so groß.“ Ich griff schnell meinen Bikini-Slip. Die beiden Mädchen gingen hinaus. Ich zog den String an. Da kam eine zurück, sah meinen Po und im Hinausgehen hörte ich sie ihrer Freundin zurufen: „Die ist echt mutig.“ Dann ging auch die alte Dame hinaus. „Das die sich nicht schämen, so zu reden.“ Dann zu mir zugewandt: „So wie sie hier rumlaufen, ist das aber auch kein Wunder. Zeiten sind das.“

Carmen steckte bereits in ihrem Badeanzug. Sie wusste, was sie tat. Sie half mir mit dem Bikini-Oberteil. Ich konnte mich in keinem Spiegel kontrollieren. Mit dem bisschen Stoff an mir, fühlte ich mich nackt. Wir gingen in den Duschraum. Viele junge Frauen duschten sich. Ich hatte keine Zeit für Blicke. Ich wollte schnell raus hier. Carmen griff meine Hand, „komm jetzt schwimmen wir eine Runde.“ Als wir ins Bad traten, traf mich der Schlag. Es war nicht nur voll. Jede Menge junger Burschen bevölkerten den Beckenrand und hielten Ausschau nach scharfen Bräuten, wie wir das früher genannt hätten. Ich sollte rasch merken, dass ich zur Schärfsten gehörte, die an diesem Tag dort rum lief.

Wir gingen ins Becken und schwammen ein paar Züge. Da ging es los. Jungen schwammen mir entgegen. Ich merkte, wie sie mir auf die Brüste starrten. Meine Warzen waren ja auch fast zu sehen. Beim Schwimmen wölbte sich die Brust ein wenig vor. Ich wusste nicht, was genau es da zu sehen gab. Hinter mir schwammen auch Jungs. Ich fühlte fast schon ihre Hände an meinen Füßen. Ihre Blicke trafen wie mein Gesäß wie Blitze. Einige tauchten sogar unter mir hinweg, drehten sich dabei und scannten meine Körper vom Beckenboden bis zum Kinn. Carmen schwamm zwei Meter neben mir, sah immer wieder rüber und grinste. In ihrem Badeanzug war sie so etwas von uninteressant. Ich hätte ihr Grinsen sehen können, wenn nicht andauernd Jungs zwischen uns durchgezogen wären.

Als wir am Beckenrand ankamen, wollte ich eine Pause einlegen. „Du machst schon schlapp? Sonst schwimmst du mir doch immer vorweg!“ Carmen machte eine Rollwende und weiter ging es. Das konnte ich auch. Nur ich hatte so was noch nie im Bikini versucht. Ich musste wohl noch irgendwie in meinem üblichen Schwimmrhythmus gewesen sein. Das ging ganz automatisch. Und schwupps war das Oberteil verrutscht. Ich merkte es als ich wieder auftauchte. Ich wollte zurück und es richten. Hinter mir versperrten Jungs den Beckenrand. Sahen was los war und auf meinem Weg zur anderen Seite kamen sie mir dann gedrängt entgegen. „Da vorne schwimmt eine oben ohne!“ Oh war mir das peinlich. Ich glaubte, mein Kopf glühte rot. Dann spürte wie einige Jungs ganz nah an mir vorbei kraulten und während ihre rechte Hand wieder eintauchte, an meinem Po entlang streiften. Die glaubte wohl ich sei Freiwild. Ich eilte mich, die Bahn zu Ende zu schwimmen. Carmen erwartete mich am anderen Beckenrand. „Wo bleibst du denn und was ziehst du hier für eine Welle?“ Zu den Jungs: „Verpisst euch!“ Da sah sie mein Maleur und lachte. „Du bist manchmal so naiv!“ Sie half mir. Vom Schwimmen hatte ich nun genug.

Wir stiegen aus dem Wasser, tropften uns ab. Da hatte Carmen zwei Liegestühle erspäht. Wieso waren die frei, obwohl es hier so voll war. Ich sollte es bald merken. Carmen holte unsere Handtücher und ich breitete sie auf den Liegestühlen aus. Dabei beugte ich mich vor und streckte meinen Po ein wenig raus. Hinter mir ertönten einige kurz- lang - gezogene Pfiffe. Ich versuchte, das zu ignorieren. Carmen war in der Zeit am Kiosk gewesen und hatte sich eine Frauenzeitschrift mitgebracht. Sie legte sich hin. „Leg dich neben dich, ist doch schön angenehm warm hier im beheizten Bad. Draußen ist es jetzt noch ein wenig kühl. Wir haben ja erst Mai.“ Grr, dachte ich und brachte meinen Po aus der Gefahrenzone. Es nützte nicht viel. Carmen war hinter ihrem Magazin gut abgeschirmt. Ich lag voll im Rampenlicht. Ich merkte jetzt, dass die freien Liegestühle eine Finte der Jungs gewesen sein musste. Als ich in den Liegestuhl sank, wippten meine Brüste etwas zur Seite und legten sich flacher ab. Da ging mein Blick auf die obere Galerie des Bades. Dort standen sie und feixten sie. Bei einigen glaubte ich zu erkennen, wie ihre Shorts ausbeulten. Doch die drehten sich dann schnell weg. Schnell standen neue am Geländer. Mit ihren Blicken rissen sie mir Bikini- Slip und – BH vom Leib. Ich fühlte mich wieder so nackt. „Das ist dir doch nicht unangenehm?“ Carmen schien genau zu wissen, was abging. “Genieße es, so begehrt zu werden. Die Jungs sind doch wirklich zuckersüß. Wenn wir wollten könnten wir einige vernaschen.“ Auch diesen lüsternen Ton kannte ich an Carmen gar nicht. „Seit wann bist du denn so notgeil?“, gab ich giftig zurück. „Charly wird doch nicht böse werden?“ Carmen stand auf und stand breitbeinig neben mir. Die Hände in die Hüfte gestemmt. „Na komm du kleine Schlampe, du brauchst dich nicht zu wundern, wenn du hier so nuttig reinkommst und dann auch noch oben-ohne schwimmst.“ Als sie mich so ansprach, in einer Mischung aus Mutter- und Domina-Ton konnte ich fast schon eine Rute in ihrer Hand sehen. Da war natürlich keine. Der Ton ihrer Worte war schneidend scharf. Wir räumten ab. Ich ging vor ihr in die Dusche. Sie überließ mich dort meinem Schicksal und duschte ein wenig später. Ich musste nach dem Ankleiden im Eingangsbereich auf sie warten.


Mit Charly wollte ich nach dem Theater nicht in den Duschraum gehen. Ich hatte Lust auf einen Espresso. Ich ging ins Bistro und resumierte die letzte Stunde. Das war wirklich starker Tobak für den ersten Tag als Frau. Aber ich kann mich gut daran erinnern, wie ich mich damals gefühlt hatte; Damals in meiner Pubertät. Meine Brüste hatten sich soweit entwickelt, dass der Badeanzug sich deutlich vorwölbte. Weil es mir nicht gefiel trug ich enge, die alles platt waltzen, bis es sich nicht mehr minimalisieren ließ. Es war damals so weit. Ich musste raus aus der Dusche. Wir hatten Schwimmunterricht. Die Jungen saßen bereits auf der Bank. Als die anderen Mädchen raus kamen, blieben sie ruhig. Die sahen ja auch alle noch fast aus wie Jungen im Badeanzug. Ich ging als Letzte hinaus. Darauf hatten sie gewartet. Im Unterricht konnte ich schon seit einiger Zeit merken, wie sie versuchten, die Konturen unter meinen weiten Pullovern zu erspähen. Sie johlten als sie mich sahen. Ich wäre am liebsten vor Scham im Boden versunken. Unser Lehrer rief sie zur Ordnung.

Zurück in die Gegenwart. Ich wusste also, was Charly hier zu erwarten hatte. Nicole hatte mich extra darauf hingewiesen, dass hier um die Tageszeit vor allem diese Machos schwimmen würden. Charly sollte am ersten Tag das volle Programm mitnehmen – Leiden für die Schönheit und Sexismus im Alltag. Meine Wut trug mich noch immer. Ich dachte, ich hätte ihr bereits verziehen. Nun ja, ein wenig Leiden konnte nicht verkehrt sein; Schocktherapie eben. Ich ging dann auch in die Dusche. Was ich da hörte, ließ mich ahnen, wie es Charly ergangen war. „Die Schlampe war ja wohl das Letzte.“ – „Wie die unsere Jungs angebaggert hat.“ – „Ja widerlich, dass die auf so ne Nutte abfahren würden, war ja zu befürchten.“ – „Aber, das so eine hier auch auftaucht nicht“. - „Hoffentlich kommt die so bald nicht wieder.“ – „Beim nächsten Mal klaue ich der den String im Wasser – die mit ihren Hängetitten.“ So war das halt unter Zicken.

Als wir endlich zu Hause ankamen, huschte Charly ins Haus. Das ging sehr schnell. Nun gut, es war bereits nach acht Uhr. Es war Samstagabend. Ich hatte noch Lust raus zu gehen. Doch Charly war schon im Bad, schminkte sich ab und legte sich schlafen. Sie sagte keinen Ton und schlief rasch ein. Nun ich hatte ja noch Nicole. Vielleicht hatte die Lust mit tanzen zu gehen. Es wurde dann noch ein fetziger Abend. Es war wohl so gegen vier Uhr morgens, als ich neben Charly ins Bett stieg.

Christina37

Re: Das Geschenk

Post 14 im Thema

Beitrag von Christina37 » Di 6. Okt 2009, 12:11

Echt Toll mach bitte weiter so .
LG Christina

luna

Re: Das Geschenk

Post 15 im Thema

Beitrag von luna » Di 6. Okt 2009, 13:41

klasse,bin total begeistert......weiter so :)

Antworten

Zurück zu „(Eigene) Berichte und Geschichten“