Die Wette - eine Geschichte
Die Wette - eine Geschichte - # 2

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
Antworten
Frl.Christina

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 16 im Thema

Beitrag von Frl.Christina » Do 9. Jul 2009, 09:17

Sabrinas Abenteuer geht weiter.
Endlich kam sie zur Eisdiele, wo natürlich bei dem schönen Wetter bereits eine Schlange von Menschen stand. Sabrina stellte sich in die Reihe, vor ihr stand ein junger Mann in kurzen Shorts, der sie zuerst nicht bemerkte. Erst nach einigen Minuten drehte er sich um sah Sabrina mit einem netten Lächeln und tiefblauen Augen an. „Versorgen sie gleich ihre Nachbarn mit Eis oder haben sie so eine große Familie“ und deutet auf die Kühlbox in Sabrinas Hand.
Sabrina war ein wenig verlegen „Ich habe nur ein ganz schönes Stück zu gehen und bei der Hitze eben habe ich eine Kühlbox mitgenommen. Ich hol das Eis für meine Chefin und ihre Freundinnen“
„Das hört sich ganz nach Arbeit am Sonntag an. Sie Arme. Ich mache ihnen einen Vorschlag wir essen hier gemeinsam ein Eis und ich bring sie mit meinem Wagen zurück. Ich parke nur 20m von hier“
Zuerst dachte Sabrina „Um Gottes willen, was will der von mir. Nur schnell weg“ Doch dann gefiel es ihr mit jemanden zu plaudern, sollten die Frau Manz ein wenig warten. Bis jetzt hatte sie ja eh nur gearbeitet.
„Also gut. Aber ich habe wirklich nicht lange Zeit. Ich hole noch das Eis zum Mitnehmen und wir setzen uns an einen Tisch“
„Fein, ich bin übrigens Jens. Jens Thaller“
„Ich bin Sabrina“
Nachdem Sabrina das Eis zum Mitnehmen gekauft hatte, ging sie in den kleinen Garten der Eisdiele, wo bereits Jens an einem schönen schattigen Tisch auf sie wartet. Als Sabrina zum Tisch kam, stand Jens auf und half Sabrina mit der Kühlbox. Sabrina gefiel es, dass sich ein junger Mann so um sie kümmerte. Sie bestellten beide Eiskaffee.
Natürlich wollte Jens wissen wo Sabrina herkommt und was sie macht. Sabrina anwortete ein wenig ausweichend, erzählte aber, dass sie als Praktikantin im Unternehmen von Frau Kraft arbeitete und am Wochenende sich noch zusätzlich Geld dazu verdienen würde. Jens war von Sabrina sehr angetan. Als sie die Kaffees ausgetrunken hatten blickte Sabrina erschrocken auf die Uhr. „Oh Gott, schon so spät. Ich muss sofort los. Fahren sie mich bitte nach Hause“ Jens zahlte für beide und gemeinsam gingen sie zu Jens Auto, natürlich brauchte nicht Sabrina die Kühlbox tragen. Das Auto von Jens war ein offener blitzblauer Sportwagen. Galant öffnete Jens für Sabrina die Tür und half ihr beim Einsteigen. Wenig später waren sie schon beim Haus von Frau Kraft angekommen „Wann hören sie Morgen auf zu arbeiten. Ich könnte sie abholen und wir gehen italienisch essen. Ich kenne ein sehr schönes Lokal. Wie sieht es aus“ „Leider ich habe die ganze nächste Woche Termine und keine Zeit. Danke fürs Herbringen“ Sabrina huschte aus dem Auto, schnappt die Kühlbox und lief ins Haus. Völlig außer Atem kam sie in den Garten, wo die drei Damen sich leise unterhielten. „Da bist du ja endlich. Was hat den solange gedauert. Hast du wieder herum geflirtet. Ich glaube, wir müssen auf die Kleine etwas mehr aufpassen.“ Sabrina hatte keine Ahnung woher Frau Manz es wusste, oder war dies Bemerkung nur Zufall. Die Damen aßen das Eis. Sabrina durfte auch an dem Tisch Platz nehmen und Eis mit essen.
Kurz darauf verabschiedeten sich die beiden Freundinnen von Frau Manz und Sabrina blieb alleine mit Frau Manz im Garten zurück. „Erzähl mal, was hast in der Stunde gemacht, wo du weg warst?“ fragte Frau Manz Sabrina antwortet erst sehr vorsichtig „Nichts, der Weg ist einfach ziemlich weit und bei der Eisdiele waren viele vor mir“ „Du flunkerst doch, aber ich komme schon dahinter. Überlege es dir. Wenn du es vorziehst zu Schweigen wirst du in der kommende Woche, die ja sehr warm werden soll, im Kostüm mit hochgeschlossener Schleifenbluse zur Arbeit erscheinen. Langes Korsett und Strümpfe gehören natürlich dazu. Ansonsten kannst du im Sommerkleid oder leichten Sommerrock arbeiten“ „Bitte Frau Manz. Also ich bin zur Diele gegangen, wie sie gesagt haben und habe mich um das Eis angestellt. Dann war vor ein junger Mann, Jens, der mich auf einen Eiskaffee eingeladen hat und dann noch mit seinem Auto hergebracht hat. Sonst war nichts.“ Frau Manz lächelte verschmitzt „Ich glaube dir, aber du siehst hoffentlich ein, dass du eine Strafe verdient hast. Ich halte natürlich mein Wort, das du in der kommenden Woche Sommerkleider tragen darfst. Allerdings wirst du dazu, die ganze Woche hohe Schuhe mit 10cm Absätzen tragen. Das wird dich daran erinnern, das du zu gehorchen hast“

Frl.Christina

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 17 im Thema

Beitrag von Frl.Christina » Do 9. Jul 2009, 09:18

Sabrina im Sommerkleid

newshemale

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 18 im Thema

Beitrag von newshemale » Do 9. Jul 2009, 09:26

ic hhoffe es geht weiter )))(:

Frl.Christina

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 19 im Thema

Beitrag von Frl.Christina » Mi 15. Jul 2009, 09:20

Die nächsten Tage unter der Obhut von Frau Manz vergingen für Sabrina in gewohnter weise.
Plötzlich war der Mittwoch da, an dem Frau Eva Kraft wieder zurück kam. Sabrina war überglücklich endlich wieder Frau Kraft zu sehen, die auch sehr streng sein konnte, aber es war nicht mit der Härte von Frau Manz vergleichbar.
10 Tage waren nun seit Sabrinas Dienstantritt vergangen, Sabrina kam es aber wie eine halbe Ewigkeit vor. Manchmal dachte sie an das Leben als Mann, aber es war, wie wenn es das Leben von jemand anderen wäre. Oft dachte sie auch an Renate, die ihr sehr fehlte. Am Mittwoch in der Früh als Sabrina das Haus verlies, um zur Arbeit zu fahren entdeckte sie einen Brief der an der Haustür eingeklemmt war. Es war ein schönes elfenbeinfarbens Kuvert auf dem „an Sabrina“ stand. Sabrina steckte den Brief in ihre Tasche und ging weiter. Niemand hatte etwas von dem Brief be-merkt. Der Brief war von Jens. Im Bus überflog sie die Zeilen. Jens schrieb, dass er Sabrina unbedingt wieder sehen wolle und hatte auch seine Telfonnummer angegeben. Sabrina be-kam weiche Knie. Sie steckte den Brief wieder in ihre Tasche. Von der Busstation zum Bürohaus waren es nur wenige Minuten zu gehen. Was sollte Sabrina machen? Sollte sie heimlich Jens anrufen, aber was sollte sie ihm erzählen und außerdem verfügte sie ja über kaum Freizeit. Also beschloss sie erst mal zu zuwarten. Wie schon an vergangenen Tagen arbeitet Sabrina für Frau Manz. Sabrina saß im Vorzimmer von Frau Manz in einem rosa geblümten Sommerkleid mit dazupassenden Gürtel. Frau Manz hatte ihr versprechen gehalten und Sabrina durfte wirklich die ganze Woche über Sommerkleider tragen. Allerdings hatte Frau Manz auch nicht auf den zweiten Teil der Abmachung vergessen und so steckten Sabrinas Füße in Sandaletten mit hohen Absätzen. Ihre Zehennägel waren ebenfalls pinkfarben lackiert. Für die Wege draußen musste sie sogar einen pinkfarbenen breitkrempigen Sommerhut tragen.
Sabrinas Laune stieg noch weiter als gegen Mittag die Tür geöffnet wurde und Eva Kraft das Zimmer betrat. „Hallo meine Liebe. Wie geht es dir. Alles in Ordnung. Ich muss sagen, du siehst blendend aus. Warte mal, ich mache mit meinem Handy ein Bild von dir“ Sabrina kam kaum zum antworten „Schönen guten Tag Frau Kraft, es ist schön sie wieder zu sehen.“ Zu mehr reichte die Zeit nicht. Frau Kraft hatte bereits Sabrinas Zimmer durchquert und ging in das Zimmer von Frau Manz. Sabrina konnte leider nicht hören, was nun zwischen Frau Kraft und Frau Manz gesprochen wurde.
Frau Kraft setzte sich nach der Begrüßung von Monika Manz zu ihr an den Tisch „Nun Monika, wie war es . Ist es dir gelungen unsere Sabrina zum Aufgeben zu bewegen“
„Wie du sicherlich gesehen hast, geht es Sabrina gut, sie scheint auch gut drauf zu sein, obwohl ich mir alle Mühe gegeben habe und wirklich sehr gemein zu ihr war und sie streng behandelt habe, hat die Kleine nicht aufgegeben. Sie ist eindeutig ein wenig masochistisch, zumindest Frauen gegenüber, veranlagt. Ich fürchte deine Freundin wird ihre Wette verlieren“
Moment mal unterbrach Eva Kraft „Du meinst, dass Sabrina es liebt von Frauen dominiert zu werden, was wäre wohl wenn ein Mann an die Stelle von uns treten würde“

„Ich denke, dass es Sabrina dann nicht diese Lust bereiten würde und sie wahrscheinlich aufgibt. Aber woher willst du einen Mann zaubern, der noch dazu unser Vertrauen geniest“.

„Was ist mit Beno Baldauf, der Geschäftsführer unserer Zulieferfirma für Kosmetikartikel. Der dicke Beno ist doch hinter jedem Rock her und hält sich für unwiderstehlich und außerdem ein Macho, wie es im Buche steht und gut kenne wir ihn ja. Wir müssen es nur geschickt einfädeln. Ich denke, ich rufe Beno mal an und spreche mit ihm. Ich glaube er braucht dringend Unterstützung in seinem Sekretariat.“

„Wenn du meinst Eva, aber sag ihm, dass er es nicht zu weit treiben soll“
Eva Kraft verlies das Zimmer von Monika Manz und ging in ihr Büro, wo sie sofort Beno Baldauf anrief. Sehr zufrieden kam sie dann am Nachmittag wieder zu Sabrina und Frau Manz. „Liebe Sabrina, du musst uns aus einer Patsche helfen. Seit einiger Zeit schon bekommen wir von einem unserer Lieferanten Fehllieferungen. Leider gibt es kurzfristig keine Alternative und wir kön-nen den Lieferanten nicht wechseln. Ich habe mit ihm gerade gesprochen du wirst ab Mor-gen zwei Tage lang in dieser Firma die Lieferungen kontrollieren. Das heißt auch die Liefer-scheine der letzten Monate und die Reklamationen. Am späteren Nachmittag kommst du dann immer in unsre Firma und wirst uns berichten. Der Geschäftsführer heißt Beno Baldauf und wird dir behilflich sein. Die Firma ist am Stadtrand. Du nimmst dir am besten ein Taxi für die Hin und Rückfahrt., natürlich auf Firmenkosten.“
Sabrina war eigentlich ganz froh etwas Abwechslung von ihrem eher eintönigen Schreibar-beiten zu bekommen und aus der Reichweite von Frau Manz zu kommen „Mach ich Frau Kraft. Wann soll ich morgen dort sein“ „Um acht Uhr habe ich mit Herrn Baldauf vereinbart“

newshemale

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 20 im Thema

Beitrag von newshemale » Mi 15. Jul 2009, 15:09

das mit frau manz hätte ich nicht erwartet! mal sehen was der macho für sie breithält

Frl.Christina

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 21 im Thema

Beitrag von Frl.Christina » Mi 22. Jul 2009, 16:04

Sabrina machte neue Erfahrungen

Der nächste Morgen verlief wie schon für Sabrina gewohnt. Monika Manz kümmerte sich um ihr Höschen und ihre Garderobe. Sabrina durfte ein braunes vorne geknöpftes, allerdings recht kurzes Leinenkleid anziehen, dass mit einem breiten, brauen Ledergürtel die, ohnehin sehr enge Taille stark betonte. Dazu wählte Frau Manz braune Westernstiefel mit 6cm Absätzen. Nicht ohne Hintergedanken stellte Frau Manz Sabrinas Outfit zusammen, hatte sie ja mit Eva am Vortag noch darüber gesprochen, dass Beno Baldauf total auf Frauen in Stiefel und kurzen Röcken und Kleidern stand. Sabrina sah wirklich gut damit aus.
Ihre sonnengebräunten Beine kamen in den Stiefel und dem kurzen Kleid wirklich sehr gut zur Geltung.
Frau Kraft hatte für 7Uhr30 ein Taxi bestellt mit dem Sabrina in das Industriegebiet fuhr,
indem der Lieferant angesiedelt war. An der angegeben Adresse stieg Sabrina aus dem Taxi und ging über einen Parkplatz zu einem kleinen Verwaltungsgebäude dem eine Lagerhalle angeschlossen war. Die Tür zum Büro war offen und Sabrina ging über ein Stiegenhaus in den oberen Stock und betrat ein recht schmuddelig wirkendes Büro. Es war niemand zu sehen, allerdings hörte Sabrina eine Männerstimme aus dem Nebenraum, die allem Anschein nach telefonierte. Sabrina ging zum Nebenraum und klopfte leise. Ein großer, ziemlich dicker Mann schaute zu ihr, während er noch am Handy telefonierte und gleichzeitig etwas auf-schrieb. Der Schreibtisch war über und über mit Zettel und Lieferscheinen bedeckt, mehr noch, es waren mehrer Lagen von Papier. Er deutet Sabrina zu warten. Sabrina dachte „das kann ja heiter werden. Bei dieser Unordnung war es nicht verwunderlich, wenn es zu Fehlern in der Lieferung kommt“ Endlich beendete der dicke Mann das Gespräch „Guten Tag mein Name ist Baldauf, Beno Baldauf. Sie sind, nehme ich an, die von Frau Kraft angekündigte Unterstützung“
„Sabrina Wohlfahrt, wo fangen wir an“
„Wie sie sehen ist aufgrund zweier Ausfälle meiner Mitarbeiterinnen hier ein großes Chaos entstanden. Es wird am besten sein, wenn sie die Unterlagen zuerst mal ordnen und wir sie dann gemeinsam durchgehen, Frau Wohlfahrt. Ich muss mich jetzt um die Auslieferungen kümmern und bin so gegen elf Uhr wieder bei ihnen. Den PC können sie natürlich verwen-den, die Passwörter sind alle auf dem Blatt neben der Tastatur aufgeschrieben. Noch Fra-gen“ Sabrina verneinte fürs erste. Sabrina ordnete nun mal alle Lieferscheine und Bestell-scheine und machte einzelne Stapel, die sie notgedrungen am Boden ablegte und beschrif-tet. Danach schaute sie sich die Daten am PC an. Kopfschüttelnd, das Chaos vom Schreibtisch setzte sich am Computer fort. Sie legte entsprechende Ordner an und war gerade dabei wieder einen Stapel von Papierbelegen einzugeben. Dazu kniete sie am Boden und schaute den Stapel durch, als sie bemerkte das sie beobachtet wurde. Sie fuhr herum und sah Beno Baldauf in der Tür stehen der sie beobachtete, eigentlich starrte er auf Sabrinas Beine und Po und grinste
„Diese Arbeitshaltung gefällt mir, machen sie nur weiter“ Sabrina wurde knallrot „Was erlaube sie sich“ Sie stand nun dicht vor Beno Baldauf.
Der schaute an Sabrina hinunter und in ihr Dekollete „Scheint ein bischen was verrutscht zu sein“ und deutet auf Sabrinas linke Brust. Die Brusteinlage war durch das Hinknien hervorgerutscht. Sabrina wäre vor Scham am liebsten im Erdboden verschwunden.
Beno grinste „Also alles gefakt meine Liebe, die Brüste sind also nicht echt, ein Korsett sehe ich auch unter dem Kleid. Was verbirgt sich da noch. Es ist mir von Beginn an etwas komisch vorgekom-men, einfach zu perfekt. Wolltest den alten Beno hinters Licht führen, aber mit mir nicht. Da schickt mir meine alte Freundin Eva ein Transe ins Haus.. Das ist doch kein Zufall, vor allem nicht, wenn ich dich so ansehe. Eva weiß ja worauf ich stehe. Was machst du, wenn ich das den Arbeitern im Lager erzähle und dich zu ihnen rüber schicke. Die würden sich sicher freuen“

„Bitte, Herr Baldauf machen sie das nicht. Ich werde auch hier alles in Ordnung bringen“

„Also, das ist ja wohl klar, aber damit ich meinen Arbeitern keinen Tipp gebe, musst du schon ein bischen nett zum alten Beno sein“
Beno packte Sabrina mit seinen dicken Armen und zog sie zu sich „Nicht so schüchtern Sabrina“ Während Beno sprach machte er seine Hose auf und es war klar was er von Sabina erwartet. Sabrina war wie versteinert und lies alles mit sich geschehen. Sabrina kniete vor Beno und machte das, wofür ein Praktikantin in den USA berühmt geworden ist. Beno war danach sehr zufrieden. „Ich denke aus dir wird noch eine gute Sekretärin, deinen Chef kannst du jedenfalls schon sehr gut verwöhnen. Sag, machst du es Eva auch“ Sabrina wurde verlegen „Nein, bisher hat das noch nie jemand verlangt“
„Aber du würdest es gerne machen, stimmts. Ich habe dich durchschaut, du stehst auf solche Spielchen. Ich möchte, dass du morgen mit einem deiner kürzesten Röcke und Stiefel mit hohen Absätzen zur Arbeit kommst. Und das Tragen von einem Höschen ist auch verboten.“

Anni
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 839
Registriert: Mo 20. Jul 2009, 20:09
Pronomen:
Hat sich bedankt: 42 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 22 im Thema

Beitrag von Anni » Do 23. Jul 2009, 20:09

Hallo Frl. Christina !

Bin neu im Forum - habe Ihre Geschichte mit Begeisterung gelesen und freue mich auch schon auf die Fortsetzung - aber ich würde es wünschen und begrüßen wenn das Niveau so hoch bleibt , wie bisher !

Ansonsten - Respekt !

LG Anni
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch. George Bernard Shaw

Cynthia

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 23 im Thema

Beitrag von Cynthia » Do 23. Jul 2009, 21:18

Hallo Christina,

bin ja nach wie vor von Deiner Geschichte in den Bann gezogen und fiebere mit den Anderen auf die Fortsetzung.
Aus meiner Sicht geht das mit den "speziellen Diensten am Vorgesetzten" etwas über den Gegenstand der Wette hinaus, weil ich finde, das sowas zu Ertragen, nicht zu dem gehören sollte, was Renate im Alltag zu bewältigen hat. Hier wäre für mich der Punkt gekommen, an dem sich Sabrina mit Recht beschweren dürfte.
Weder Frau Kraft und schon garnicht Frau Manz würden Diensten dieser Art in der Weise nach kommen.
Ich sehe das viel mehr als eine "Notbremse" der beiden Damen, die Wette ihrer Freundin zu retten.

christa

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 24 im Thema

Beitrag von christa » So 12. Sep 2010, 11:15

Hallo Christina,

eine ganz ganz tolle Gescbhichte. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.Lass uns nicht zu lange darauf warten. Du hast, wie alle hier großes Talent zum Schreiben. Mach weiter so.

Gruß

Christa )))(:

Frl.Christina

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 25 im Thema

Beitrag von Frl.Christina » Mo 13. Sep 2010, 08:33

Nach einer Pause geht es nun weiter.

„Meine Kleidung wird immer von Frau Kraft oder Frau Manz zusammen gestellt, Ich weiß nicht, ob sie damit einverstanden sind.“
„Richte ihnen einen schönen Gruß aus und das ich es so wünsche. Und keine Angst, dein Geheimnis wird von mir nicht ausgeplaudert. Jetzt richte dich noch her und mache für heute mal Schluss. Eva hat mir gesagt , dass du noch bei ihr im Büro vorbei kommen sollst.“ Sabrina verschwand in der Toilette und schminkte sich nach. Ihr Make-up war etwas in Mitleidenschaft geraten. Sie war total verwirrt. Eigentlich sollte sie sich ja schlecht und benutzt fühlen, aber eigentlich war dies nicht der Fall. Was war los mit ihr? Sie merkte, dass sie gefallen an so solchen Spielen hatte. Irgendwie war sie schon gespannt was der morgige Tag bringen würde. Sabrina ging ein Stück zu Fuß und fuhr dann mit dem Bus in die Innenstadt. Das letzte Stück ging sie wieder zu Fuß, wobei sie bemerkte, dass ihr viele Männer hinterher schauten.
Als Sabrina das Büro von Eva Kraft betrat war es bereits kurz vor 17 Uhr, Eva telefonierte und deutet Sabrina sich zu setzten. Sabrina wartete. Endlich war das Telefonat beendet „Hallo Sabrina, wie war dein Tag, erzähl mal. Hat dich Herr Baldauf anständig behandelt“ Sabrina erzählte von den chaotischen Zuständen im Büro der Firma, und das sie noch länger brauchen würde hier Ordnung rein zu bringen“. „Das sieht Benno ähnlich, aber hat er die Finger von dir gelassen oder ist er zudringlich geworden?“ Sabrina wurde rot „Herr Baldauf ist hinter mein Geheimnis gekommen. Er hat gemerkt, das ich ......eine Transe bin.“ Dann schwieg Sabrina.
„Ja, jetzt erzähl weiter. Dir muss man aber auch alles aus der Nase ziehen“
„Er hat gedroht es seinen Arbeitern zu sagen und mich zu ihnen zu schicken, wenn ich nicht mich erkenntlich zeige“
„Und hast du es gemacht?“ Sabrina zupfte nervös an ihrem Kleid „Ja, ich habe es gemacht. Bitte erzählen sie nichts Renate. Herr Baldauf hat mir aufgetragen morgen mit einem kurzen Rock, Stiefel und ohne Höschen zur Arbeit zu kommen.“ Eva schüttelte den Kopf „Entschuldige bitte Sabrina, dass wollte ich nicht. Ich wusste nicht das Benno so ein Schwein ist. Ich werde gleich mit ihm telefonieren. Morgen wirst du gemeinsam mit Frau Manz zu Benno fahren und Ordnung machen und wenn Benno dir noch mal zu Nahe kommt, dann ruf mich sofort an. So, jetzt mach Schluss für heute. Du darfst noch Shoppen gehen oder was immer du willst. Sei aber spätestens um 22 Uhr zu Hause. Hier hast du noch etwas Geld für deinen Shoppingausflug.“
„Danke Frau Kraft“. Sabrina machte sich noch ein wenig frisch im Büro und verlies kurz dar-auf das Bürogebäude in Richtung Innenstadt.
Sabrina spazierte durch die Fußgängerzone und schaute sich einige Auslagen an. Sabrina schaute sich in einer schönen Boutique Röcke an und wählte dann ein paar aus, die sie anprobierte. Einen weißen Lederrock, der ihr sehr gut passte kaufte sie schließlich. Als sie weiter schlenderte bemerkte sie an der anderen Straßenseite Jens von der Eisdiele. Er stand mit einem etwa gleichaltrigen Mann zusammen und plauderte. Sabrinas Herz schlug gleich schneller. Was war den los mit ihr?. Sie kannte sich gar nicht mehr. Seit wann fand sie Männer attraktiv? In den Moment schaute Jens zu ihr rüber. Als er Sabrina sah winkte er ihr und lief auf sie zu „Hallo Fräulein Sabrina, schön sie zu sehen. Heute scheinen sie ja nicht so viel arbeiten zu müssen. Darf ich sie auf einen Cocktail einladen. Ich kenne ein sehr nettes Lokal gleich hier um die Ecke“.


Liebe Grüsse
Christina

Gina

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 26 im Thema

Beitrag von Gina » Di 21. Sep 2010, 12:24

Liebe Christina,

ich hoffe, Du schreibst bald weiter!

Kuss
Gina

Simone_N

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 27 im Thema

Beitrag von Simone_N » Di 21. Sep 2010, 13:50

Oh, da bin ich aber auch gespannt wie es weiter geht.

Natascha1967
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 124
Registriert: Mo 18. Okt 2010, 20:27
Pronomen:

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 28 im Thema

Beitrag von Natascha1967 » Mi 1. Dez 2010, 08:54

Eine sehr schöne Geschichte, lass uns nicht so lange warten . Müß wissen wie es weiter geht,nimmt mich total mit.
Einfach klasse wie du schreibst

LG Natascha (drink)
[color=#BF0040]Schön das es euch gibt[/color]

Melli

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 29 im Thema

Beitrag von Melli » Do 25. Okt 2012, 15:01

Es ist lange nichts mehr geschehen hier, da habe ich die Geschichte weitergeschrieben.

Viel Spass beim Lesen.

2. Woche 5. Tag (Donnerstag)

Was soll ich jetzt machen? – schoss es Sabrina durch den Kopf. Ach – ich gehe einfach mit. Immerhin ist Jens der einzige, der mir keine Befehle erteilt und mich auch sonst nicht ständig gängelt. Wir werden einfach ein paar schöne Stunden haben. Nach diesen Ekelpaketen habe ich erst mal einen netten Menschen verdient.
Sabrina setzte ihr strahlendstes Lächeln und winkte zurück. Dann überquerte sie die Straße. Ihre hohen Absätze gaben ihren Hüften einen leichten Schwung. Zum Glück hatte sie viel geübt. Jens begrüßte sie, indem er sie in den Arm nahm. „Hallo Sabrina, schön, dich zu sehen.“ Sabrina war in einem Wechselbad der Gefühle. „Es ist ganz normal, dass ein Mann mich in den Arm nimmt. Das ist beim Fußball schon hundertmal passiert.“ Sagte ihr männliches Ich – andererseits freute sich ihr Körper über anders über die Aufmerksamkeit als Sabrina es gewohnt war. Der Ring bereitete ihr Schmerzen. Und doch war es ein Hochgefühl, obgleich nichts passiert war. Sabrina würde die Schmerzen für noch eine Umarmung glatt eintauschen. Sabrina und Jens nahmen wieder Platz. „Dies ist Frank.“ stellte Jens seinen Freund vor. „Hallo Frank“ – Sabrina reichte ihm die Hand und war stolz auf sich, dass sie ihre Stimme mittlerweile ganz gut beherrschte. Sie ging nicht nur als Frau durch, sondern sie war eine sehr attraktive Frau. Jens bestellte einen Cocktail. „Ich mache mich noch einmal schnell frisch. Ich hätte gern einen Marakujabecher.“ „Natürlich“ antwortete Jens.
Ein paar Minuten Vorbereitung, damit nichts schief geht. Dachte sich Sabrina. Sie schwebte auf die Damentoilette, denn die Begegnung mit Jens hatte ihr neuen Auftrieb gegeben. Zunächst musste sie tatsächlich – sie war ziemlich aufgeregt. Die Hose, die sie trug, machte sie fast wirklich zu einer Frau. Dann ging sie zum Spiegel. Make up, Brust und Kleidung saßen gut. Niemand würde Verdacht schöpfen. Sie versuchte noch einmal die Geste mit der sie die Haare aus dem Gesicht strich. Nicht zu sehr lächeln – das wirkt zu aufgesetzt. Sie legte etwas Puder nach und ging zu ihren neuen Freunden.
Frank trug einen teuren grauen Anzug. Er musste so etwa 35 Jahre alt sein. Im Verlauf des Gespräches stellte sich heraus, dass Frank bei der Deutschen Bank arbeitete. Beide sprachen viel über die Börse, Griechenland und Spanien. Dann wandte sich Frank Sabrina zu: „Was arbeitest Du so, Sabrina?“ „Ich bin Sekretärin und kümmere mich um Computer Systeme.“ Sabrina war es fast peinlich, unter zwei gut verdienenden Herren zu sitzen und „nur“ Sekretärin zu sein.In ihrem Kopf tauchten all die Stereotypen wieder auf, die man von Sekretärinnen kennt. Das Eis war gekommen und Sabrina genoss es, endlich einmal wieder Kalorien zu genießen, anstatt ständig hungern zu müssen. Als sie gehen wollte, zahlte Jens die Rechnung. „Wann sehen wir uns wieder?“ „Ich weiß nicht...“ „Ich lade dich ein – in einer Woche am Samstag ist ein Ball vom Golfclub. Ich habe heute zwei Karten bekommen, aber ich weiß nicht, wem ich die andere Karte geben kann. Hier – ich warte dann auf dich.“ „Aber das kann ich doch nicht annehmen – du kennst bestimmt noch andere Leute.“ „Doch, du kannst – bitte.“ „Na gut.“ Sabrina nahm die Karte an.“ Als die beiden Männer um die Straßenecke gebogen waren schoss es ihr durch den Kopf – was habe ich nur gemacht. Ich kann nur Männerschritte tanzen und bei langen Kleidern sieht man sofort, dass ich keine echte Frau bin. Eine weiblichere Stimme flüsterte: aber vielleicht ist etwas Rückenfreies möglich, das bis zum Hals geht. Sabrina machte sich auf die Suche nach einem Abendkleid. Golfclub – da wird man sicher nicht sparen. Und tatsächlich, nach etwa einer Stunde fand sie ein Oberteil, welches mit einer schwarzen Hose kombiniert sie durch den Abend tragen würde. Es war grau, hatte einen Kragen und ließ die Schultern frei. Es war wunderbar – sie liebte dieses Kleid. Es war genau 22.04, als Sabrina hungrig und müde wieder bei Frau Kraft ankam.
Eva öffnete ihr mit einer finsteren Miene die Tür. „Kaum lässt man dir ein wenig Freiheit, nimmst Du Dir jedes Recht zu kommen und zu gehen, wie du willst. Das kann ich nicht zulassen – bald tanzt du mir nur noch auf der Nase herum. Du wirst sofort alles ausziehen, was du hast und ins Bad gehen. Lege es da ordentlich hin.“ Sabrina tat, wie ihr befohlen wurde. Als sie an die Ohrringe kam, stellte sie fest, dass einer fehlte. Sabrina hatte keine Ohrlöcher und so nahm sie Kammern. Eine musste sich gelöst haben. „Wo ist der andere Ohrring?“ herrschte sie Frau Kraft an. „Ich muss ihn wohl verloren haben.“ Gab Sabrina kleinlaut zurück. „Weiß du, wie viel solche Ohrringe kosten?“ Sabrina ahnte Schlimmes. „Du wirst für die 5 Minuten, die du heute zu spät warst noch 5 Kilometer extra auf dem Laufband joggen. Und für die Ohrringe wirst du 2 Stunden zusätzlich arbeiten. Wollen wir doch mal sehen, ob ich dich nicht gezähmt bekomme.“ Ab ins Bad. Im Bad nahm Sabrina eine Dusche und legte dann den Bademantel an.
Als sie zurück ins Wohnzimmer kam, hatte Frau Kraft schon die Karte in der Hand. „Aha, Aschenputtel möchte tanzen gehen. Kannst du denn die Frauenschritte überhaupt?“ „Nein, Frau Kraft.“ „Und mit diesem Fetzen möchtest Du zum Ball?“ Frau Kraft hielt das graue Oberteil hoch. „Ja, Frau Kraft“ „Nein, Mädchen, so geht das gar nicht. Wenn du tanzen willst, müssen wir eine richtige Schönheit aus dir machen und nicht so etwas. Aber dafür wirst du hart an dir arbeiten müssen. Zusätzlich zum Stimmtraining wirst du tanzen lernen. Ab heute fällt das Essen nach 14.00 Uhr aus. Wir werden gemeinsam Sport machen, damit Du auch in die Kleider passt, die du anziehen sollst.“ „Frau Kraft ...“ „Ja, Sabrina?“ „Meine Brüste, sie sind doch nicht echt – ich kann keine ausgeschnittenen Kleider tragen. Und ich habe Schmerzen wegen des Rings.“ „Das stimmt – zu schade, dass ich dich nur für zwei Wochen habe. Und den Ring werde ich schon hinbekommen. Auf spring auf das Laufband.“ Frau Kraft drehte das Band auf 6 Km/h. „In einer Stunde bist du fertig – dann ab ins Bett.“
Als Sabrina das Bettlaken berührte dauerte es keine 2 Minuten bis sie eingeschlafen war.

Melli

Re: Die Wette - eine Geschichte

Post 30 im Thema

Beitrag von Melli » Sa 10. Nov 2012, 20:19

2. Woche 5. Tag (Freitag)
Der nächste Morgen hatte zunächst keine großen Änderungen. Sabrina wurde vom Wecker unbarmherzig um 6.00 Uhr geweckt, nahm eine Dusche, rasierte sich die Beine, schminkte sich und meldete sich pünktlich um 7.00 Uhr bei Frau Manz. Diese Stand mit einer Bienenwachsauflage vor ihr. „Mach dich obenherum frei.“ Frau Manz legte die Auflage auf Sabrinas Brust. Die Auflage war angenehm warm. Das muss jetzt erst mal 5 Minuten abkühlen. Frau Manz legte das Korsett schon einmal bereit. Dann riss sie Sabrina die Auflage mit einem Ruck herunter. Sabrina unterdrückte einen Schrei. „Stell dich nicht so an, normale Frauen machen das einmal im Monat mit ihren Beinen.“ Frau Manz betrachtete die knallrote Stelle, und schien unzufrieden. Sie legte einen neuen Wickel auf. Frau Manz legte ihr dann das Korsett an. Dieselbe Prozedur, nur noch einmal auf der gereizten Haut. Sabrinas Brust hatte nun viele kleine blutige Punkte. Nun legte Frau Manz Sabrina das Korsett an. Als es noch locker an ihrem Oberkörper hing, ging Frau Manz zum Tisch. Sie schmierte ein Gel auf die Brüste, die Sabrinas Oberweite bilden sollten. „Es soll doch nicht wieder verrutschen, oder?“ „Ja, Frau Manz, aber was ist das.“ „Wirst du schon merken. Jetzt musst du 3 Minuten stillhalten.“ Frau Manz prüfte die Brust und ihre Rasur. Dann setzte sie die Brüste in den BH und korrigierte noch etwas die Lage. Es war kalt, doch nach einigen Sekunden hatte sich das Gel erwärmt. Frau Manz drückte mit sanften Druck die beiden Silikonbrüste an Sabrinas Brust. Sabrina spürte, wie sich die Brüste mit ihrem Oberkörper verbanden. Während sie atmete, schien sich das Silikon mit ihrer Haut immer mehr mitzubewegen. Eva schaute genau auf die Brüste. „Atme nicht so tief ein und aus – Du verdirbst noch alles.“ „Ja, Frau Manz“ „So, die drei Minuten sind um – nicht anfassen.“ Eva lies die Brüste los und Sabrina spürte jetzt das Gewicht an ihr hängen. Es löste sich nicht mehr von der Haut. „Na, Prima – heute lassen wir es noch trocknen und morgen wird es dann fest sein.“Das Mieder wurde wieder enger geschnürt, so dass Sabrina jeden Bissen Eis, den sie gestern gegessen hatte, verfluchte. Frau Manz erklärte, dass es sich um einen medizinischen Kleber handelte, der für die Nähte mit Plastikimplantaten gebraucht wurde. Solche Nähte halten die zwei Wochen bestimmt durch meine Süße. Herzlichen Glückwunsch, jetzt hast du auch Brüste.“
Heute sollte Sabrina ein blaues Sommerkleid tragen, welches sehr tailliert geschnitten war und schwarze Schuhe mit den Absätzen, die sie schon zur Genüge kannte. Sabrina begann mit den Strumpfhosen. Nanu – sonst hatte sie doch Größe B und nun stand Größe C in den Körbchen. Sie tat als merkte sie es nicht. In diesem Korsett hatte man nur die Wahl – abnehmen, oder ersticken. Sie zog das Kleid über ihren Kopf. Ihre Haare fielen locker darüber. Sie zog die Schuhe an, und wurde mit einem Ruck 8 cm größer. Noch einmal kämmen, ein wenig Haarspray und Sabrina war fertig. Sie schaute sich stolz im Spiegel an – irgendwie fand sie sich selbst attraktiv. Der Ring bereitete ihr ein wenig Schmerzen. Das Frühstück mit Eva fiel spärlicher aus, als es in den letzen 12 Tagen der Fall gewesen war. Eva und Sabrina fuhren gemeinsam ins Büro. Wenn wir mit Baldauf sprechen, wirst Du mir die Sache überlassen, klar. Ich weiß, wie ich mit ihm ungehen muss.
Als Sabrina das Büro betrat, wartete dort schon Herr Baldauf mit einem Strauß Blumen. „Ich wollte mich bei ihnen entschuldigen. Es wird nicht wieder vorkommen.“ Sabrina warf ihm einen frostigen Blick zu. Eva schlug ihn die Blumen aus der Hand. „Stecken sie sich ihr Gemüse sonst wohin.“ War ihre Antwort. „Wenn so etwas noch einmal passiert, sitzen sie im Knast – ich hoffe, dass das Ihnen klar ist. Sabrina wird weiter bei ihnen arbeiten und unterstehen sie sich, sie noch einmal anzufassen.“ Baldauf schaute ängstlich. „Ist ja schon gut, ich werde mich beherrschen.“ War sein Kommentar. Sabrina musste zurück in die Höhle des Löwen – auch wenn ihr noch so unwohl war.
Baldauf hielt sich tatsächlich zurück. Er lies Sabrina in Ruhe ihre Arbeit machen. Er machte sich zum einem Geschäft zum Außendienst auf den Weg. Sabrina stieß beim Ausmisten auf ein paar Ungereimtheiten und öffnete die Tür aus ihrem Büro. Sie ging durch die Halle ins Lager, wo sie die Bestände prüfen wollte. Ein Lagerarbeiter hielt sie an. „Guten Tag, wer sind sie, ich habe sie noch nie hier gesehen.“ „Mein Name ist Sabrina Wohlfahrt und ich mache hier einen Aushilfsjob. Ich bin bei Herrn Baldauf angestellt, um das Büro wieder in Ordnung zu bringen.“ „Na, da hat er aber Glück gehabt, jemanden so hübsches zu bekommen. Da drüben ist das Lager, Frollein.“ „Danke schön“ antwortete Sabrina und ging weiter ins Lager. Tatsächlich stimmte bei den Beständen überhaupt nichts. Baldauf hatte ein totales Chaos in der Firma, Sabrina wunderte sich, dass der Laden überhaupt lief. Der Vormittag war schon bald herum.

Am Nachmittag kam Frau Kraft ins Büro. Sabrina – ich habe alles organisiert – komm bitte mit. Beim Herausgehen nahm Frau Kraft noch ein Glas Wasser. „Hier Sabrina sind zwei Pillen gegen die Schmerzen – davon nimmst du jetzt morgends eine, mittags eine und abends eine.“ Frau Kraft brachte Sabrina zu dem Friseur, den Sabrina schon kannte. Helle Räume, in denen gewaschen, geföhnt und gestylt wurde. Viel Glas, helle Bezüge und freistehende Spiegel schufen den Eindruck eines Marmorhimmels. Sabrina roch die typische Friseurluft. Sie war sich etwas unsicher in ihrem blauen Sommerkleid – sie war doch erst vor zwei Wochen hier gewesen.“ „Zuerst einmal sorge ich dafür, dass du deine Ohrringe nicht mehr verlierst.“ flüsterte Frau Kraft Sabrina ins Ohr. „Steffi, ich habe Sabrina mitgebracht, kümmerst Du dich bitte?“ „Steffi kam hinter der Theke mit den Farben zu Frau Kraft.“ Sie trug ihre blondierten Haare zu einem Bob geschnitten. Mit dunkelem Braun hatte sie einzelne Akzente in ihrem Haar gesetzt gesetzt. Diese Woche hatten alle Friseurinnen rote Etuikleider an. Steffi war eher klein, etwa 1,65 Meter und schlank. „Bitte schieß Sabrina zwei Ohrlöcher.“ tönte es von Frau Kraft. „Halt“ wollte Sabrina rufen, doch sie wusste, welche Folgen ein Widerspruch in der Öffentlichkeit haben könnte. Andererseits würden die Ohrlöcher bleiben, auch nachdem die Wette gewonnen war. Naja, was tut man nicht alles, um drei Wochen schöne Ferien zu haben. Sabrina nahm auf den Stuhl Platz. Steffi lud die Pistole, nahm das erste Ohrläppchen – tschuk. Die Prozedur ging schnell und war nicht schmerzhaft. Das zweite Ohrläppchen folgte. Sabrina sah in den Spiegel. Nun strahlten zwei goldene Ohrstecker von Sabrinas Kopf. Sie drehte den Kopf hin und her und schaute sie an. Sie standen ihr. „Die wirst du jetzt bis zum Ball tragen. Schade, dass ich Dir erst einmal keine anderen Ohrringe geben kann. Ach ja, Steffi, machst du noch ein Foto für die Akte?“ Steffi brachte die Kamera mit und machte mehrere Fotos – ernst, mit freundlichem Lächeln und ein Passfoto. 15 Minuten später waren sie fertig. In der Zeit kümmerte sich Frau Kraft um ihren Salon. Schließlich kam sie zurück zu Sabrina, um die weiteren Frisuren zu besprechen.
Frau Kraft redete mit der Friseurin. „Sabrina wird mit mir auf einen Ball gehen. Ich weiß nicht, was wie mit ihren Haaren machen könnten. Haben sie eine Idee. Dieser halblange Pagenschnitt ist eigentlich sehr hübsch, aber zu einem Ball...“ „Oh machen sie sich keine Sorgen Frau Kraft – ich bekomme das schon hin. Vielleicht machen wir gleich einen Termin – wie wäre es am Samstag um 12.00 Uhr?“ Zu Sabrina raunte sie: „Es ist doch schön, wenn man Chefin ist, Du solltest mir dankbar sein...“ Steffi und Frau Kraft gingen zum Tresen und Steffi hielt Frau Kraft einige Bilder vor. Schließlich nickten beide und schauten Sabrina an. „So, Sabrina, wir haben beschlossen, was aus dir wird – warte nur ab, es wird eine Überraschung. Sabrina traute ihren Ohren nicht. Neue Frisur zum Ball – na wo das wohl enden würde.
So, meine Süße – keine Zeit – ich habe dich zum Tanzen angemeldet. Der Kurs beginnt gleich jetzt. Sabrina und Eva fuhren gemeinsam zu einer Tanzschule. „Ich weiß, dass du schon tanzen kannst, darum habe ich dich gleich bei den Fortgeschrittenen zugeteilt. Sabrina fand ihren Partner, einen Mann mitte fünfzig, graue Haare und er trug einen Anzug. Er stellte sich als Ulrich vor. Auch er arbeitete bei einer Bank. Es war erstaunlich leicht, von den Männerschritten auf die Frauenschritte umzuschalten. Doch die Bewegungen für Frauen wirkten immer unnatürlich. Ulrich konnte sehr gut tanzen. In einer Pause sagte er zu ihr: „Du solltest weniger denken – lass dich einfach gehen und sei du selbst. Du kannst nicht jede Bewegung durchdenken, bevor du sie machst.“ Mit diesem Rat klappten viele Schritte viel besser. Sabrina bekam Lust daran, sich im Spiegel tanzen zu sehen. Sie begann, eine Spannung aufzubauen, Ihre Hüften schwangen in der Rumba langsamer und sie gewöhnte sich an die runden Bewegungen. Zwei Stunden dauerte der Kurs und Ulrich war ein richtiger Kavalier. Sabrina nahm sich vor, einige Bewegungen des Tanzens mit in ihren Alltag zu nehmen. Danach kam noch das Stimmtraining und ein Workout. Sabrinas Fortschritte waren nicht zu überhören. Schließlich war sie auch gezwungen den ganzen Tag ihre Frauenstimme zu trainieren, um nicht erkannt zu werden. Sabrina schlief fast auf dem Laufband ein.

Antworten

Zurück zu „(Eigene) Berichte und Geschichten“