Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Der Weg, der so schwierig ist / scheint. - # 5

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
Antworten
Jennifer B.
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 642
Registriert: Do 8. Sep 2016, 09:32
Pronomen: Sie
Wohnort (Name): 44
Membersuche/Plz: 44
Hat sich bedankt: 764 Mal
Danksagung erhalten: 402 Mal
Gender:

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 61 im Thema

Beitrag von Jennifer B. » Di 3. Jan 2017, 09:38

Neues Jahr - neues Glück?

Was erwarte ich von dem neuen Jahr?
Da dass letzte Jahr im allgemeinen eher sch... verlief, kann es ja sein, dass dieses besser wird.?!
Und was erwartet das Jahr von mir?

Morgen werde ich meine Therapeutin auf das Gespräch mit der anderern Psychologin (Trans-Kentnisse) ansprechen, wann das ungefähr sein wird.
Desweiteren schaue ich immer mal nach einer kleinen Wohnung, für den Fall das ein Auszug doch plötzlich käme.Gleichzeitig suche ich aber weiterhin den richtigen Weg.
Ob ich ihn schon gehe? Das weiß ich nicht.
Nur weiß ich, das der Druck leider wieder ansteigt.
Vielleicht erhoffe ich mir zu viel von dem "neuen" Weg. Jedoch bin ich mir (fast) sicher, das mein innerer Druck wohl weniger wird, sollte ich die HET zugesprochen bekommen.
Trotzdem habe ich Angst, das mein Gefühl mich täuscht.
Was ist, wenn es sich dann im Endeffekt doch als "falsch" raus stellt?
Ich habe Probleme auf mein Bauchgefühl zu hören.
Und zusätzlich denke ich gerade an die Worte von Kornelia = grübel nicht zu viel.... ist aber leider nicht so einfach :oops:

Die rechte Gehirnhälfte "sagt" mir immer .... das ist richtig was ich vor habe, es gibt nichts besseres als endlich nur noch als Frau zu leben.
Das ganze Hirn ist aber immer noch immer wieder am grübeln, voller Zweifel etc.
Und wenn ich hier sowas wieder schreibe, bin ich am überlegen ob ich es überhaupt weg schicken soll oder doch besser wieder löschen :?

Ich wünsche mir, das ich einfach ohne grübeln endlich vorwärts komme und leben kann!
Nicht jeder wird meinen Weg verstehen, das ist ok. Ich bin hier um mein Leben zu leben. Nicht um von jedem verstanden zu werden!

Theresa-Annalena
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 523
Registriert: Sa 1. Okt 2016, 18:11
Geschlecht: sometimes Tessa
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 550 Mal
Danksagung erhalten: 504 Mal

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 62 im Thema

Beitrag von Theresa-Annalena » Di 3. Jan 2017, 10:13

Hi Anna,

ja die Sache mit den Zweifeln... Zunächst ist das schlimmste was passieren kann,
wenn Du mit niemanden darüber reden kannst. Es ist wie den Anfangspunkt auf einem
Kreis zu finden, was aber nicht funktionieren wird (obwohl es einem klar ist, tut man es - übrigens ich auch :wink: ).
Aber 1. hast Du Dir professionelle Hilfe beim Psycho geholt und 2. schreibst Du hier im Forum über
Deine Situation und Deine Gedanken. Das ist ein wichtiger Schritt, wenn man merkt, das man nicht
mehr alleine klarkommt.

Du schreibst:

" .... das ist richtig was ich vor habe, es gibt nichts besseres als endlich nur noch als Frau zu leben"

Ich denke es ist wie bei vielen hier, es ist ein Wunsch aus unserem tiefsten Inneren, aber umgeben
von den Grenzen unserer täglichen Realität und Verantwortung gegenüber dem, was wir bis jetzt
eigenverantwortlich (!) um uns geschaffen haben. Uns hat niemand zu dem gezwungen was uns
jetzt zu behindern erscheint. Ich glaube Karl May hat mal geschrieben:

"Das Leben ist ein Kampf; man lebt, um zu kämpfen, und man stirbt, um zu siegen"

Wir werden wohl alle weiter kämpfen müssen, um herauszufinden welche Seite unserer
"Identitätswaage" schlussendlich mehr gewichtet ist oder ob sich ein Gleichgewicht einstellt,
was ja schließlich auch eine Lösung sein kann. Und da wir leben wollen, um beim obengenannten
Zitat zu bleiben, werden wir wohl auch weiter kämpfen müssen.

LG Tessa.
Hat die Blume einen Knick, war der Schmetterling zu dick.

JaquelineL
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 814
Registriert: So 24. Nov 2013, 20:45
Geschlecht: TS MzF
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 219 Mal
Danksagung erhalten: 222 Mal
Gender:

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 63 im Thema

Beitrag von JaquelineL » Di 3. Jan 2017, 11:48

Hallo ihr beiden,

wahre Worte, die ihr da niedergeschrieben habt!

Ich vermute, dass sich die Zweifel nie ganz legen werden, wenngleich sie mit jedem Schritt in Richtung neuer Normalität weniger werden dürften. Und sie stehen in direktem Zusammenhang mit den Problemen, die diese Schritte mit sich bringen - die "Grenzen der täglichen Realität und Verantwortung", insbesondere in Partnerschaften, bieten hierfür vor allem in der Transitionsphase (also ab dem Moment, in dem man sich ernsthaft auf den Weg macht - nicht erst ab Einleitung chemischer Maßnahmen) reichlich Gelegenheit. Über das "Danach" kann ich leider noch nicht selbst berichten.

Anna, dass Du Ausschau nach einer Wohnung hältst, betrübt mich sehr - zeigt es doch deutlich, wie dramatisch Du die aktuelle Situation empfindest. Ich hoffe, dass ihr beiden einen Weg findet, der das Maß der Verletzungen in Grenzen hält.

Ganz liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.

Theresa-Annalena
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 523
Registriert: Sa 1. Okt 2016, 18:11
Geschlecht: sometimes Tessa
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 550 Mal
Danksagung erhalten: 504 Mal

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 64 im Thema

Beitrag von Theresa-Annalena » Di 3. Jan 2017, 12:33

Hi Jaqueline,

ich glaube auch das sich Zweifel nie ganz legen werden. Die Frage ist doch dürfen sich Zweifel überhaupt legen?
Natürlich ist es für unseren Geist die bequemste Situation eine Auseinandersetzung mit dem "Für" und "Wider"
einer Entscheidung vermeiden zu können. Der Mensch ist ein Herdentier und folgt (meistens) der großen Masse, da
die Wahrscheinlichkeit dort "richtig" zu liegen am höchsten ist. Aber wir als "schwarze" Schafe haben in der blonden
Herde der biologisch weiblichen Schafe eine Sonderstellung. Und da ist noch die Sache mit den Lemmingen und Klippe...
Ich behaupte das ohne Zweifel keine Selbstreflexion möglich ist. Und gerade diese ist Bedingung, das wir in unserer Lage
eben mit der täglichen Realität fertig werden. Naive Träumereien helfen glaube ich keinem weiter, denn der Weg ist
schwierig (um bei Annas Worten zu bleiben) und jeder Schritt sollte mit Bedacht getan werden. Trotzdem braucht es
Risikobereitschaft um den "Kreis" zu verlassen und vorwärts zu kommen aber eben nicht um jeden Preis. So traurig
es ist, aber es könnte ein bitteres Erwachen geben. Manchmal führt ein kleiner Umweg direkter zum Ziel wie der
scheinbar sichtbare Weg. Ich befinde mich gerade selbst in einer ähnlichen Situation wie Anna und stelle mir
ganz ähnliche Fragen. Wir werden Entscheidungen an den nahenden Kreuzungen unserer Wege treffen müssen,
eben auch mit dem Risiko falsch gelegen zu haben. Korrekturen sind immer möglich, solange man seine Fehler
selbst erkennt - und dazu sind eben genau diese "unliebsamen" Zweifel nötig.

@Anna: ich will Dich mit dem Beitrag nicht noch mehr verunsichern, sondern Dir nur sagen, das Zweifel
dazugehören müssen, um seine eigenen Entscheidungen auch vor sich selbst rechtfertigen zu können.

LG
Tessa.
Hat die Blume einen Knick, war der Schmetterling zu dick.

ab08
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2168
Registriert: So 12. Feb 2012, 14:43
Geschlecht: Frau (TS bzw. IS)
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Nürnberg
Membersuche/Plz: 90480
Hat sich bedankt: 2028 Mal
Danksagung erhalten: 1160 Mal
Gender:

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 65 im Thema

Beitrag von ab08 » Di 3. Jan 2017, 12:37

Liebe Anna Marie,

wie Jackie vermutete & Tessa bestätigte, kleinere, schwache Zweifel hab auch ich ab und zu.
Gewissheit/Zufriedenheit überwiegen aber bei mir selbst dann. :D :D

Wohnung/bzw. Alternativen/ im Blick und so die Entscheidungsfreiheit zu haben, ist vernünftig.
Es ist natürlich wünschenswert, dass wir sowas nicht brauchen...
ABER...Wir sollten trotzdem auf Ernstfälle vorbereitet sein. :wink:

Liebe Grüße
alles, alles Gute
und viel Glück, (denn auch Zufälle spielen bisweilen eine Rolle)
Andrea )))(:

P.S. Bzgl. "Schwarzes Schaf" --> In erster Linie sehe ich mich als Mensch und da ist die Variationsbreite erheblich. :lol: :lol:
Daher sollte bei jeder Entscheidung (Kleidung, HRT, GAOP...) gründlich überlegt werden, ob sie für mich persönlich wichtig ist, denn ohne geht es prinzipiell ja auch.
Es ist stets ein ganz individuelles Problem, eine ganz individuelle "Entscheidung", wobei der sogenannte "Leidensdruck" eine wesentliche Rolle spielt.
Zuletzt geändert von ab08 am Di 3. Jan 2017, 12:50, insgesamt 2-mal geändert.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz

exuserin-2017-01-16

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 66 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » Di 3. Jan 2017, 12:42

Hi ihr drei, ich kann euch versichern die Zweifel gehören dazu. Sie verschwinden aber irgendwann wenn ihr euch ganz und gar auf den Weg gemacht habt euer innerstes sagt es gibt kein Zurück mehr ihr wollt auch nicht mehr zurück dann zweifelt ihr auch nicht mehr.
Lg Uta

Theresa-Annalena
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 523
Registriert: Sa 1. Okt 2016, 18:11
Geschlecht: sometimes Tessa
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 550 Mal
Danksagung erhalten: 504 Mal

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 67 im Thema

Beitrag von Theresa-Annalena » Di 3. Jan 2017, 12:52

Liebe Uta,

ich hoffe das Deine Worte auch irgendwann für mich Gültigkeit haben.
Ich denke es ist so wie es Andrea schreibt, wenn trotz Zweifel
"...Gewissheit/Zufriedenheit überwiegen..." - denn dann ist man wohl
den richtigen Weg gegangen.

LG
Tessa.
Hat die Blume einen Knick, war der Schmetterling zu dick.

ab08
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2168
Registriert: So 12. Feb 2012, 14:43
Geschlecht: Frau (TS bzw. IS)
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Nürnberg
Membersuche/Plz: 90480
Hat sich bedankt: 2028 Mal
Danksagung erhalten: 1160 Mal
Gender:

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 68 im Thema

Beitrag von ab08 » Di 3. Jan 2017, 12:56

Hallo Uta,

Du hast auf der einen Seite Recht.
Für mich persönlich ist alles klar. Es war der richtige Weg. Ich konnte gar nicht anders.

Aber ich habe drei Kinder, eventuell bald Enkel, da fragt sich frau manchmal schon, ob ich ihnen nicht zuviel zumute. *)
An diese andere Seite dachte ich beim obigen Beitrag. :oops:

Liebe Grüße
Andrea

*) Natürlich, jetzt bin ich glücklich. Vorher war ich für alle bisweilen eine Zumutung.
Ich weiß andererseits auch nicht, wie es geendet hätte, wenn ich versucht hätte, weiterhin "Vater" zu spielen...
Zuletzt geändert von ab08 am Di 3. Jan 2017, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz

exuserin-2017-01-16

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 69 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » Di 3. Jan 2017, 13:00

Die Gedanken die Zweifel sind die Erwartungen der Gesellschaft an euch. Ihr macht euch Gedanken wegen der Gesellschaft ob ihr weiter in der Gesellschaft anerkannt werdet ob ihr verlassen,entlassen werdet.ob euer ganzes Leben den Bach runter gehen wird ist völlig normal ging mir genauso.siehe Gordischer Knoten.
Wenn der Leidensdruck groß genug ist wollt ihr nur richtig leben dann macht ihr euch keine Gedanken mehr was andere von euch denken.
Ich hab nicht ohne Grund mal geschrieben das man erst den Kopf auf den Schienen gehabt haben muss um über diese klippen zu springen freiwillig geht diesen Schritt niemand.
Das mit den schienen ist nicht wörtlich zu nehmen es soll nur sinnbildlich die Angst und Verzweiflung darstellen ehe man bereit ist den Weg zu gehen. Bester Indikator das der Weg richtig ist sind die Hormone. Wenn ihr euch damit gut fühlt passt das.
Lg Uta

exuserin-2017-01-16

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 70 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » Di 3. Jan 2017, 13:03

liebe Andrea meine Antwort steht im letzten Text ganz oben. Es sind die Erwartungen der Anderen auch der Familie der Kinder. Man hat aber keine Wahl . Grüße Uta

JaquelineL
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 814
Registriert: So 24. Nov 2013, 20:45
Geschlecht: TS MzF
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 219 Mal
Danksagung erhalten: 222 Mal
Gender:

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 71 im Thema

Beitrag von JaquelineL » Di 3. Jan 2017, 13:09

Hallo ihr Lieben,

(Selbst-)Zweifel gehören zu jedem Leben dazu, wie Tessa schon schrieb: "Ohne Selbstzweifel ist keine Selbstreflexion möglich". Wer immer meint, alles richtig zu machen, liegt wahrscheinlich falsch.

Auch früher schon, rein auf meine männliche Rolle bezogen, kamen mit der persönlichen Reife auch die Selbstzweifel hinzu. Nicht bezogen darauf, ob ich Mann sei, sondern ob das, was ich jeweils getan und bewirkt hatte, wirklich gut für andere und für mich ist. Ich glaube, dass erst dann, wenn man eigene Fehler sehen und eingestehen kann, verantwortungsbewusstes Handeln möglich ist - und *das* sollte jeder Mensch an den Tag legen. In der Partnerschaft, beim Umgang mit Freunden und Fremden, gegenüber der Umwelt und dem ganzen Rest der Welt.

Liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.

JaquelineL
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 814
Registriert: So 24. Nov 2013, 20:45
Geschlecht: TS MzF
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 219 Mal
Danksagung erhalten: 222 Mal
Gender:

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 72 im Thema

Beitrag von JaquelineL » Di 3. Jan 2017, 13:12

Liebe Uta,
uta hat geschrieben:liebe Andrea meine Antwort steht im letzten Text ganz oben. Es sind die Erwartungen der Anderen auch der Familie der Kinder. Man hat aber keine Wahl . Grüße Uta
wie Du auch, meine ich, dass mir keine Wahl bezüglich des Zieles bleibt - aber sehr wohl bezüglich des Weges. Und je weiter man noch am Anfang steht, um so mehr sieht *der Verstand* auch die theoretische Option des Unterdrückens / des Abbruchs.

Liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.

exuserin-2017-01-16

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 73 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 » Di 3. Jan 2017, 13:33

Liebe Jackie,es gibt ja nicht den richtigen oder falschen Weg.Jede muss ihren eigenen Weg finden. Bei mir war damals viel Nebel dabei, irgendwann lichtete sich der Nebel und mein Weg lag vor mir, das Ziel war klar.
Man muss nur aufpassen nicht zu viel Rücksicht zu nehmen, sonst geht man dabei kaputt. Der Weg führt viele auch erstmal in die Psychiatrie, da muss man vorsichtig sein! Vielleicht hilft euch auch der Gedanke den Körper sucht sich niemand aus den haben wir bekommen. Es ist ein Schicksal im falschen Körper leben zu müssen, so wie es ein Schicksal ist Krebs zu haben. Ihr müsst euch nicht rechtfertigen warum ihr nicht mehr im falschen Körper leben könnt.Es ist einfach so ein Menschenrecht richtig leben zu können. Es wird sich niemand bedanken wenn ihr die Transition nicht macht, dafür aber ein unglückliches Leben leben müsst.
Lg Uta
Zuletzt geändert von exuserin-2017-01-16 am Di 3. Jan 2017, 16:22, insgesamt 1-mal geändert.

Michelle_Engelhardt
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 3306
Registriert: Mi 27. Aug 2014, 14:15
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dortmund
Membersuche/Plz: Ruhrgebiet
Hat sich bedankt: 2346 Mal
Danksagung erhalten: 2763 Mal
Gender:

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 74 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Di 3. Jan 2017, 13:43

Man muss nur aufpassen nicht zu viel Rücksicht zu nehmen sonst geht man dabei kaputt....
Das ist der entscheidende Satz finde ich. Es ist wirklich quälend und anstrengend teilweise jahrzentelang eine Rolle spielen zu müssen, die einem total widerstrebt. Schon vor einiger Zeit sprach ich mal von einem gewissen Egoismus, den man sich zulegen muss, will man nicht vor die Hunde gehen.

Liebe Grüße
Michelle
bleib ich morgen früh liegen hab ich wenigstens das beste draus gemacht!

Jennifer B.
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 642
Registriert: Do 8. Sep 2016, 09:32
Pronomen: Sie
Wohnort (Name): 44
Membersuche/Plz: 44
Hat sich bedankt: 764 Mal
Danksagung erhalten: 402 Mal
Gender:

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 75 im Thema

Beitrag von Jennifer B. » Di 3. Jan 2017, 13:51

Ihr Lieben,

vielen lieben Dank für Eure Antworten! (smili)

Es zeigt mir das ich nicht "alleine" bin und hier mein Herz ausschütten kann und das ich Unterstützung habe.
Ich werde einzelne Antwort nochmal nach und nach für mich "auseinander nehmen" und mir als Unterstützung auf die rechte Gehirnhälfte einspeichern :mrgreen:
Im Ernst, es tut so gut, Eure Antworten zu lesen (smili)

Ich danke Euch allen!!! (ki)

Anna Marie )))(:
Nicht jeder wird meinen Weg verstehen, das ist ok. Ich bin hier um mein Leben zu leben. Nicht um von jedem verstanden zu werden!

Antworten

Zurück zu „(Eigene) Berichte und Geschichten“