Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Der Weg, der so schwierig ist / scheint. - # 2

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Stella_35
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 16 im Thema

Beitrag von Stella_35 » Mi 14. Dez 2016, 22:26

(na)

Hi Anna

Der weg der so schwierig erscheint ist auch nicht ganz so leicht. Jeder hier würde dir bestimmt gerne helfen was sich nicht immer als ,,mach doch so wie ich,,, beschreiben lässt.

Du machst es super was ich von dir gelesen habe.

Ich möchte dir mit auf deinen Weg geben,was ich mir auch eingeprägt habe.

Es ist nur ein Sprichwort für den einen aber mir bedeuten die Worte sehr viel.

DER WEG IST DAS ZIEL

vielleicht hilft es

GLG Stella

exuserin-2016-12-21

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 17 im Thema

Beitrag von exuserin-2016-12-21 » Mi 14. Dez 2016, 23:17

Hallo an alle hier im Forum (888) ,

Es ist ein gutes Jahr jetzt her ,dass ich mich hier im Forum angemeldet habe und habe viel daraus gelernt und Erfahrungen gesammelt.
Ich war oft unbeholfen und teilweise auch Provokativ ,aber andere auch ,was im allgemeinen einem zum denken gab.
Meine 17 jährige Ehe stand in dieser Zeit mindestens 10 mal auf dem Prüfstand ,aufgrund meines Outings und diverse Lebensumstände die fast zur Trennung geführt hätten .
Es ist ein Prozess des miteinander reden ,ohne diesem geht es nicht. Vor knapp zwei Wochen wäre fast das Exitus in meiner Ehe geschehen . Streit ,und drei Tage Funkstille . Es fand nur noch schriftliche Kommunikation statt mit der Satzendung der Trennung .
Aber nach drei Tage der Funkstille ,wollte ich zum wandern gehen (Kurzform: Meine Frau klinkte sich ein und lief mit ) . Wir redeten den ganzen Tag(nicht beim wandern ,wäre ganz schön lang gewesen) und teilten nochmal unsere Ängste und Sorgen gegenseitig aus.
Meine Frau liebt mich ,sowie ich sie (he) . Fakt ist ,wir wollen zusammen bleiben und alles mögliche tun ,dass dieses auch klappt.
Meine Frau wünscht sich ,und das werde ich auch beherzigen keine Transision und oder eigene Brüste (mein Wunsch ,also Hormonbehandlung),und keine eigenen Experimente mehr.
Das ist alles was sie sich wünscht !
Im Gegenzug (he) hat sie mir gesagt,das sie mein Crossdresser Leben unterstützt und auch so OK findet . Sie akzeptiert meine Weiblichkeit in mir und hat festgestellt ,dass sie zu mir gehört.
Um Luft aus dem Kessel zu nehmen darf ich jetzt öfters wenn es sich zeitlich einrichten lässt ,im Kreise meiner Familie ""nur Inge "" sein!! Das war am vergangenen Donnerstag das erste Mal !!Es war so schön für mich ,obwohl nur zu Hause . Ich war den ganzen Tag ,funktionierende Hausfrau!
Ich möchte euch ein paar Bilder einstellen und es kann sein das ich das auf mehrere Kapitel senden muß ,da ich glaube nur 4 Fotos pro Mitteilung einstellen kann .
Ok. Ich beginne !!

Der Morgen begann wo alle Kinder ausser Haus waren mit einem Weisswurst Frühstück mit Brezen und Weissbier!!
Das Foto zeigt meine Frau ,ich war noch nicht geschminkt etc.

SAM_2434.JPG
SAM_2434.JPG (334.96 KiB) 527 mal betrachtet



Danach ging es los ,rasieren bis aufs Blut und meine Frau nahm mich in ihre Hände und bastelte an mir rum bis das entstand :

SAM_2461.JPG
SAM_2461.JPG (301.76 KiB) 527 mal betrachtet


SAM_2452.JPG
SAM_2452.JPG (316.15 KiB) 527 mal betrachtet



Es ist ein kleiner Auszug der Bilder (es sind 85) an diesem Tag der für mich wunderschön war .
Ich übernahm das Zepter in der Küche und begann mit dem Kochen .
Auf dem Speisezettel stand heute , Schwäbische Maultaschen mit Kartoffelsalat(auch schwäbisch ) und ein gemischter Salat.
Inge am Herd!!

SAM_2447.JPG
SAM_2447.JPG (370.36 KiB) 527 mal betrachtet



Das essen war fertig und wir warteten auf unsere Kinder die ich hier nicht zeige und den Wunsch meiner Frau respektiere und auch für gut befinde.Teil 2 folgt sofort!!
Zuletzt geändert von ingedie2te am Di 22. Nov 2016, 18:37, insgesamt 3-mal geändert.

Folgende Benutzer bedankten sich bei AutorIn ingedie2te für den Beitrag (Insgesamt 6):
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Hallo Anna (888) (NICOII)
Es ist so gleich mit unseren Gefühlen und Empfindungen !! :roll: :cry: Du tust mir leid !1
Ich habe dir mein erst kürzlich eingestellten Beitrag eingestellt ,und ich denke das wäre eine Option !
Ansonsten wird dein Weg einsam alleine gehen . Das denke ich ,und soweit möchte ich nicht .
Schade aber wahr!!
Liebe Grüße Anna ! Inge denkt an dich (ki)

Theresa
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 18 im Thema

Beitrag von Theresa » Do 15. Dez 2016, 01:06

Habe den Frustbeitrag wieder gelöscht.
Beachten sie auch unbedingt die Hinweise im Kleingedruckten auf der Rückseite dieser Nachricht!

Michel
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 19 im Thema

Beitrag von Michel » Do 15. Dez 2016, 02:31

Hallo Anna, Ich kann mit dir mitfühlen,weil ich und viele andere hier in der gleichen Situation sind wie wir. Ich komme aus dem Osten und hatte bei der Stasi keinen Namen mehr, sondern eine Entsorgungsnummer. Ich will nicht jetzt es genau beschreiben ( euch hier nicht langweilen),aber ich bin erst seit kurzem hier angemeldet und habe langsam den Mut bei Euch allen hier, über meine heimliche Wünsche zu reden. Das konnte ich bis jetzt mit niemandem ( nur bei der Vernehmung von der Stasi, weil die mich deswegen 3 Jahre im Knast gesteckt haben zur Entsorgung). Ich habe viele Meinungen bei Euch gelesen und habe wieder etwas vertrauen gefunden,dank eurer Hilfe. Ganz liebe Grüße an alle und vor allem an dich Anna
Manchmal lässt man jemanden gehen und bekommt sich selbst Stück für Stück zurück.

Atreida
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 20 im Thema

Beitrag von Atreida » Do 15. Dez 2016, 08:06

Hallo zusammen,

Dank an Anna für diese Thema
und auch meinen Dank für Euere tollen Beträge, die mich sehr berühren. (hs)

Als "Mann in meiner langgelebten Rolle", mit einen latent vorhandenen, bewusst/unbewusst und durch die Erziehung unterdrückten femininem Kern,
sehe ich mein sowie unser Dasein, in Bezug auf eine lang geführte Ehe als eine ein Art "Gratwanderung".
Auf der ein Seite liegt der Wunsch, immer weiter in die Frauenwelt/ das "richtige" Geschlecht, etc. vorzudringen, auf der anderen Seite, ein bereits sehr, sehr lange Ehe,
aufrecht zu erhalten.
Ich bewege mich auf diesem Grad und versuche nicht auf der einen oder anderen Seite herunterzufallen. Durch die Vielzahl der hiemit verbundenen Schwierigkeiten,
die für beide Partner, zu teils schmerzhaften Rücksichtnahmen nötigen, wird der beschriebene Weg mit der Zeit immer schmaler.
Die fühere Angst (alles heimlich zu machen) verändert sich in die Furcht zu straucheln.

Liebe Grüße (888)

Atreida

Anna Marie
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 21 im Thema

Beitrag von Anna Marie » Do 15. Dez 2016, 09:41

Jetzt beginnt sie, die beste Zeit meines Lebens bezüglich der Erfahrung des Crossdressing und immer wieder als Frau zu leben.

1998 musste ich dann doch noch mit fast 25 zur Bundeswehr.
Gott sei Dank hat es sich nicht bewahrheitet, als ich am dritten Tag sagte, hier bleibst du nicht einen Tag länger.

Im Oktober 1998 lernte ich meine Ex-Frau kennen.
Ein paar Monate später kamen wir zusammen und ich habe ihr schon sehr früh meine Vorliebe "gebeichtet".
Durch ehemalige Bekannte ihrerseits war das Thema nicht neu.
Wir haben angefangen zu experimentieren und mir Kleidung zu kaufen und und und.
Im Jahr 2000 bzw 2001 ging es dann mit einem befreundetem Paar nach Lüneburg.
Dort haben wir dann das erste mal en femme liebe Leute kennen gelernt (smili)

Nur der Weg zu der Location war mehr als schwierig da wir echt Schiss hatten.
Nach langem hin und her ging es dann doch los mit dem Ergebnis das wir erst nach der Party ankamen :x
Aber wir hatten es geschafft.
Ja und nach einer kurzen Weile ging es dann aber auch zurück.
Glücklich sind wir dann wieder im Hotel angekommen :)

In der Zeit von diesem ersten Mal bis zum Jahre 2004 haben meine Ex-Frau und ich viele Veranstaltungen besucht und mir machte es immer mehr Spaß "ICH" zu sein.
Ende 2004 trennten sich meine Ex-Frauund ich.
Dort kam mir nämlich das erste Mal das Gefühl das irgendwas mit mir nicht stimmt.
Ich äusserte das ich mir vorstellen könnte komplett als Frau zu leben.
Nicht jeder wird meinen Weg verstehen, das ist ok. Ich bin hier um mein Leben zu leben. Nicht um von jedem verstanden zu werden!

Anna Marie
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 22 im Thema

Beitrag von Anna Marie » Do 15. Dez 2016, 10:50

Die Fortsetzung vom Beitrag zuvor:

Ich hatte das unsagbare Glück das meine Ex-Frau sich gut mit Make-Up auskannte und es ihr auch Spaß machte, mich zu verwandeln.
So bin ich dann mit ihr des öfteren in HH und auch Köln gewesen.
Ob auf dem CSD in Hamburg oder Café Sittsam oder diverse Treffen in Köln waren jedesmal ein einmaliges Erlebnis (smili)
Von allem gab es hunderte Fotos, die es aber bis jetzt nicht überlebt haben. :roll:

Interessant fand ich auch eine Begegnung der besonderen Art.
Bei einem Stammtisch war jemand neues da und man kam auch ins Gespräch.
Es stellte sich heraus das sie/er vom Dienstgrad ein Offizier war.
Trotz allem waren wir dienstlich und privat per Du )):m
Es war immer witzig wenn wir uns in der Kaserne trafen und Kameraden von mir dabei waren :mrgreen:

Nach vielen Veranstaltungen wurde es meiner Ex-Frau dann zuviel. Sie vermisste ihren männlichen Freund/Mann, der aber so oft wie es nur ging gerne Frau sein wollte.
So kam es das ich ganz oft alleine los zog.
Tja und dadurch kam es dann das wir uns auseinander lebten und es schließlich zur Trennung kam.
Es sind noch weitere Dinge vorgefallen, die ich hier aber nicht näher erleutern möchte.
Nicht jeder wird meinen Weg verstehen, das ist ok. Ich bin hier um mein Leben zu leben. Nicht um von jedem verstanden zu werden!

Vicky_Rose
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 23 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Do 15. Dez 2016, 11:33

Hallo Anna,

ich denke, dass hier ist ein wichtiger, vielleicht entscheidender Satz:
Jedoch habe ich auch Angst vor der Zukunft :roll:
Es wäre einfach zu leben, wenn es diesen Satz nicht gäbe. Aus meiner Sicht geht es darum, sich mit dieser Angst, die uns hemmt, auseinander zu setzen. Ich verstehe Angst als ein Mechanismus in uns, der uns vor den Folgen unseres Handelns warnen will. Man muss die Angst ernst nehmen. Mut bedeutet, sich dieser Auseinandersetzung zu stellen, seine Konsequenzen ziehen und danach zu leben.

Ich habe jahrzehntelang mit mir gehadert und ich habe mich immer wieder gedrückt. Aber man kann nicht als ganzer Mensch leben, wenn man wesentliche Teile verdrängt. Es wird immer etwas fehlen und das schlägt auf uns als Mensch und den Umgang mit anderen Menschen zurück. Wir werden als "unvollständig" wahr genommen.

Ich stecke noch in meinem Entwicklungsprozess. Aber ich kann feststellen, dass es mir viel besser geht, seit dem ich begonnen habe, mich und meine Bedürfnisse ernst zu nehmen. Und ich komme viel besser mit den Menschen klar, die mich schon länger kennen und ich lerne Menschen kennen, die mir viel mehr zusagen. Dabei wissen sie, außer meiner Partnerin, gar nichts von meinem Trans-Dasein.

Ich habe glücklicherweise vor 6 Jahren, als ich mit meiner Partnerin zusammen kam, sehr schnell begonnen, ihr von mir zu erzählen. Sie kann bis heute nur sehr begrenzt mit mir en femme etwas anfangen, aber sie akzeptiert es. Auf der anderen Seite gehe ich auch zurückhaltend damit um und mache nur kleine Schritte, wie ich mich ihr zeige. Dieser Prozess wird definitiv weiter gehen, da ich gar nicht anders kann. Gleichzeitig bemühe ich mich, auch auf ihre Bedürfnisse einzugehen, so dass sie spüren kann, dass nicht mein Trans-Dasein im Mittelpunkt steht, sondern sie, ich und unsere Beziehung, dass es darum geht, gemeinsame Schritte zu tun, die in ihrer Größe unseren Bedürfnissen angepasst ist. Unglücklicherweise gab es genügend Ereignisse in unserem Leben in den letzten Jahren, dass uns viel Gelegenheit gab, auf Bedürfnisse des Anderen Rücksicht zu nehmen und die eigenen hinten an zu stellen (Todesfälle in Familie und Freundeskreis). Auf der anderen Seite ist das die Basis für ein starkes Band zwischen uns. Es ist uns sehr deutlich geworden, dass der Andere auch Grenzen hat, die man zu achten hat. Aber die Grenzen sind nicht statisch, wenn beide den Wunsch haben, mit der Situation umzugehen.

Vielleicht ist das für Dich, Anna, ein Ansatz, wie Du mit der Situation umgehen kannst. Es geht nicht um "alles oder nichts", sondern um einen Prozess, der bei mir schon einige Jahre andauert und definitiv noch viele Jahre andauern wird. Es gibt Momente, da geht mehr und solche, da geht weniger. Man muss nicht mit dem Kopf durch die Wand gehen und alles auf einmal einfordern. Als ungeduldiger Mensch habe ich lernen müssen Geduld aufzubringen, auch mit mir selber, und an der Überwindung meiner Ängste zu arbeiten. Hier helfen vielleicht kleine Schritte mehr, z.B. erst einmal darüber reden und dann nach und nach, wenn Du glaubst, dass die Situation für Dich und Partnerin es erlaubt, weiter gehen. Wichtig ist die Ehrlichkeit, damit die Partnerin weiß, worauf sie sich einlässt. Ein Satz wie "Ich habe Angst, das Dir zu sagen ..." ist mMn viel ehrlicher und bringt viel mehr, als Versprechungen abzugeben, von denen man nicht weiß, ob man sie einhalten kann. Wenn man die Zukunft nicht kennt, wie soll man da Versprechungen abgeben ?

Ich drücke Dir die Daumen
Viele Grüße
Vicky

Nur Mannsein ist mir zu wenig, nur Frausein (noch) zu viel ...

Kornelia
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 24 im Thema

Beitrag von Kornelia » Do 15. Dez 2016, 15:45

Ja Anna,
mir geht es ähnlich wie meiner Vorrednerin.Es gibt solche und solche Tage,meine Frau redet mit mir auch ganz selten über mein Tun.Sie akzeptiert es,aber in der Öffentlichkeit ist es für sie ein absolutes No go.Ich bin aber so ganz zufrieden damit,weil ich JEDEN Tag Kornelia sein kann und ich muß ehrlicherweise sagen das reicht mir.

Beide Daumen für Dich,Anna

LG
Kornelia
Endlich lebe ich mein Leben,denn es ist mir nur einmal gegeben!

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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 25 im Thema

Beitrag von Anna Marie » Do 15. Dez 2016, 16:01

Nach der Trennung ging es mit mir bergab :(

Erst ein 6-wöchiger Aufenthalt zur Rehabilitation und anschließend der Umzug.
Ich habe den Verlust eine ganz lange Zeit nicht verkraftet, aber glücklicherweise kam eine neue Herausforderung:

Schule!

Genau, nach der aktiven Zeit ging es zur Bundeswehrfachschule in Koblenz.
Das war ein Akt, da runter zu kommen. Aufgrund dessen, das ich ja im Norden wohnte, hätte ich eigentlich zur Schule nach HH gemusst.
Mit der Begründung "Familie" hat es dann aber doch noch geklappt mit Koblenz.
Ist übrigens eine schöne Stadt (smili)
Zuerst habe ich den Bürokaufmann(frau) gemacht, weil ich eigentlich Fachabitur Wirtschaft machen wollte.
Nach 4 Wochen mit Zahlen jonglieren habe ich mich dann für das Fachabi Sozialpädagogik entschieden.

In dieser Zeit dachte ich ,es geht wieder aufwärts, aber das tat es nicht.
Viele Probleme hatte ich zu dieser Zeit, auch gesundheitliche.
Und so habe ich die Schule nach ca. 1,5 Jahren mit Ach und Krach geschafft.
Im Nachhinein war es eine verschwendete Zeit, jedoch habe ich ja trotzdem 2 Abschlüsse. Mit denen ich aber heute nichts mehr anfangen kann :P :mrgreen:

Ich merkte das etwas nicht mit mir stimmt : es stellte sich als Depression heraus die mich nun seit dem begleitet.
Jetzt, in dieser schwierigen Phase mit der Selbstfindung und der womögliche Verlust meiner Familie, ist sie wieder da.
Es gibt Tage, da ist sie sehr stark und ich habe keine Hoffnung. An anderen Tagen geht es mir dann tatsächlich besser.
Wenn ich Revue passieren lasse, von Anfang an, gab es eigentlich kaum Situationen indem ich nicht kämpfen musste.
Mein Leben war ein einziger Kampf und ist es bis heute.
Ich muss dazu sagen das ich mir auch sehr oft selbst ein Stock zwischen die Beine geworfen habe.
Durch falsche Aussagen oder falsches Handeln gegenüber anderen.
Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Eigentlich :mrgreen:
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 26 im Thema

Beitrag von Anna Marie » Do 15. Dez 2016, 16:04

Vielen lieben Dank für Eure Kommentare und Anregungen (flo) (yes) (moin)

Ich werde aber nicht auf alle antworten können, ich hoffe das ist ok für Euch :oops:

Aber bedanken tu ich mich auf jeden Fall ))):s (yes) :mrgreen:

Lg,
Anna )))(:
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 27 im Thema

Beitrag von Kornelia » Do 15. Dez 2016, 16:30

Kopf hoch es geht immer weiter.Ich kann meinen Beruf auch nicht mehr ausüben,bin seit 1.11.krank.Nun habe ich aber das Glück beim ÖD zu sein.War heute zum Gespräch beim Dezernenten des Hauptpersonalamtes,da bin ich ganz zuversichtlich raus gegangen.So schnell wird das jetzt zwar nichts mit einem anderen Arbeitsplatz,aber ich bin guter Hoffnung.
Ich hoffe trotz aller Widrigkeiten das du deinen weiteren Weg erfolgreich gestalten kannst,liebe Anna.

LG
Kornelia
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 28 im Thema

Beitrag von Anna Marie » Fr 16. Dez 2016, 12:46

Hallo Kornelia (moin)

Danke schön und dir gute Besserung und toitoitoi zwecks Jobsuche (smili) (yes)

Lg,
Anna )))(:
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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 29 im Thema

Beitrag von Kornelia » Fr 16. Dez 2016, 15:14

Hallo Anna, (hs)
Danke dir,
ich muß nicht suchen sondern warten bis mein Arbeitgeber mir was passendes anbietet,ich bin nicht in der Privatwirtschaft. :mrgreen:

ganz liebe Grüße
Kornelia
Endlich lebe ich mein Leben,denn es ist mir nur einmal gegeben!

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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.

Post 30 im Thema

Beitrag von Anna Marie » Sa 17. Dez 2016, 06:01

Das ist natürlich sehr von Vorteil (yes) (smili)
Dann hat es ja Zeit das dein Chef sich meldet, oder? :mrgreen:

Lg,
Anna (moin)
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