Andrea — meine Erlebnisse - # 15
-
Andrea aus Sachsen
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2503
- Registriert: Mi 30. Nov 2011, 08:43
- Geschlecht: Transfrau
- Pronomen: sie
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 19 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
.
Danke Anke, Kerstin und Chrissie für die Hinweise und netten Kommentare! Ich denke auch, dass zu solch engen Hosen längere Oberteile besser passen. Da käme es auch nicht so auf eine perfekte Polsterung der Hüften an.
Wie der Zufall es will, fand ich vor einigen Tagen in einem Supermarkt Longpullover im Sonderangebot. Zwar nur in schwarz und grau, aber bei letzterem habe ich doch zugegriffen.
Es war seit langem wieder mal ein Kauf von Damensachen im Männermodus, aber auch im anderen Fall hätte keine Möglichkeit zur Anprobe bestanden. Hauptsache aber, der Pullover passt, und er wird in der kommenden kalten Jahreszeit sicher zum Einsatz kommen, vielleicht schon auf meiner nächsten Reise.
An anderer Stelle hatte ich ja schon geschrieben, wo es diesmal hingeht.
Danke Anke, Kerstin und Chrissie für die Hinweise und netten Kommentare! Ich denke auch, dass zu solch engen Hosen längere Oberteile besser passen. Da käme es auch nicht so auf eine perfekte Polsterung der Hüften an.
Wie der Zufall es will, fand ich vor einigen Tagen in einem Supermarkt Longpullover im Sonderangebot. Zwar nur in schwarz und grau, aber bei letzterem habe ich doch zugegriffen.
Es war seit langem wieder mal ein Kauf von Damensachen im Männermodus, aber auch im anderen Fall hätte keine Möglichkeit zur Anprobe bestanden. Hauptsache aber, der Pullover passt, und er wird in der kommenden kalten Jahreszeit sicher zum Einsatz kommen, vielleicht schon auf meiner nächsten Reise.
An anderer Stelle hatte ich ja schon geschrieben, wo es diesmal hingeht.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Andrea aus Sachsen
-
Kerstin
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2385
- Registriert: Fr 17. Feb 2012, 01:31
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
Hallo Andrea
LG Kerstin
Damit mußt du nicht bis zu deine nächsten Reise warten. Ich trage solche Pullover inzwischen auch jederzeit im Männermodus, wobei meine allerdings schlicht im Style sind.Andrea aus Sachsen hat geschrieben:.
... und er wird in der kommenden kalten Jahreszeit sicher zum Einsatz kommen, vielleicht schon auf meiner nächsten Reise.
....
LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
-
Andrea aus Sachsen
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2503
- Registriert: Mi 30. Nov 2011, 08:43
- Geschlecht: Transfrau
- Pronomen: sie
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 19 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
.
und das ist genau ein Punkt, an dem wir uns unterscheiden. Ich trenne ganz konsequent meine männliche und weibliche Seite.
Hallo Kerstin,Kerstin hat geschrieben:Ich trage solche Pullover inzwischen auch jederzeit im Männermodus, ...
und das ist genau ein Punkt, an dem wir uns unterscheiden. Ich trenne ganz konsequent meine männliche und weibliche Seite.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Andrea aus Sachsen
-
Inga
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 3843
- Registriert: Mo 19. Jul 2010, 00:32
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 109 Mal
- Danksagung erhalten: 185 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
Hallo Andrea und Kerstin,
ich kann euch beiden zustimmen. Denn für mich kommt es konkret auf den Pullover an. Ist es für mich von meinem Gefühl her eher Richtung "Unisex", trage ich so einen Pullover auch und bevorzugt im Männermodus. Wirkt er mir zu "weiblich", etwa durch Stil, Farbe, Art, Muster, Verzierungen, schmusige Wolle oder Schnitt , trage ich das gute Stück nur im "Frauenmodus".
Liebe Grüße
Inga
ich kann euch beiden zustimmen. Denn für mich kommt es konkret auf den Pullover an. Ist es für mich von meinem Gefühl her eher Richtung "Unisex", trage ich so einen Pullover auch und bevorzugt im Männermodus. Wirkt er mir zu "weiblich", etwa durch Stil, Farbe, Art, Muster, Verzierungen, schmusige Wolle oder Schnitt , trage ich das gute Stück nur im "Frauenmodus".
Liebe Grüße
Inga
-
Kerstin
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2385
- Registriert: Fr 17. Feb 2012, 01:31
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
Grüß dich AndreaAndrea aus Sachsen hat geschrieben:.
Hallo Kerstin,
und das ist genau ein Punkt, an dem wir uns unterscheiden. Ich trenne ganz konsequent meine männliche und weibliche Seite.
Diese Trennung, die bei mir wohl etwas am verschwinden ist, ist das eine, es hat aber auch einen ganz praktischen Grund - das Kreuz bleibt warm.
Ab einem bestimmten Alter einfach ein Thema
Liebe Grüße
Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
-
Andrea aus Sachsen
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2503
- Registriert: Mi 30. Nov 2011, 08:43
- Geschlecht: Transfrau
- Pronomen: sie
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 19 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
.
23.10.2014
Ich hatte dieses Jahr noch ein paar Tage Resturlaub, und die wollte ich zu meiner bisher weitesten und längsten Reise als Andrea nutzen. Als Ziel hatte ich mir Hamburg ausgesucht, einmal weil es dort so viel zu sehen gibt, dass ein Urlaub eigentlich nie lang genug sein kann, und weil ich hoffte, dort einige aus unseren Forum zu treffen.
Bereits am Vortag versuchte ich wieder mal, ein neues Outfit zusammenzustellen. Der erst vor wenigen Tagen gekaufte Longpullover sollte ursprünglich eingeweiht werden. Er passte auch hervorragend zu meiner neuen schwarzen Hose. Aber er hält so warm, dass ich schon bei der Anprobe ins Schwitzen kam. So werde ich ihn für die eventuell kommenden ganz kalten Tage aufheben.
Als Alternative fand ich ein weinrotes Langarmshirt, welches ich zwar schon mehrere Jahre besitze, aber noch nie draußen anhatte. Also zog ich dieses zur schwarzen Hose an. Wegen des neblig kühlen Wetters kamen dann noch schwarze Stiefel und mein cremefarbener Anorak dazu. Beim Umsteigen auf einem kleinen Bahnhof ließ ich ein Foto machen:
Die Fahrt verlief völlig problemlos. Gegenüber bisherigen Reisen nahm ich diesmal einen größeren Koffer mit, erstens weil es länger als bisher gehen sollte und zweitens, um für alle möglichen Wettervarianten gewappnet zu sein. Außerdem hatte ich diesmal meinen Rechner mit im Gepäck und konnte so zwischendurch immer mal kurz ins Forum schauen und diesen Bericht bereits jetzt reinstellen.
Das Hotel, gleich in Bahnhofsnähe, war einfach eingerichtet, aber dafür für die Gegend recht preiswert. Für die modebewusste Frau fehlte allerdings im Zimmer wieder einmal ein ausreichend großer Spiegel.
Als leidenschaftliche Opernliebhaberin hatte es mich ein wenig geärgert, dass es während meines Aufenthaltes in Hamburg in der dortigen Staatsoper keine interessante Aufführung gab. Aber ich fand eine Alternative: Opernloft. Dieses kleine Theater hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, klassische Opern in einer zeitgemäßen Form auf die Bühne zu bringen. Zeit gemäß heißt in diesem Fall: maximal 90 Minuten Spielzeit, verkleinertes Ensemble und Orchester, dadurch Konzentration der Handlung auf das Wesentliche, teilweise Anpassung an die heutige Zeit und das Anliegen schneller auf den Punkt bringen. So steht es jedenfalls sinngemäß im Programmheft. Das hat mich schon ein wenig neugierig gemacht, was dann von dem klassischen Werk noch übrig blieb.
Ich frischte mein Makeup etwas auf und wechselte zu einem etwas festlicherem Outfit: knielanger schwarzer Rock, weinrote Satinbluse, anthrazitfarbene Strumpfhose und schwarze Pumps. Das Wetter hatte sich übrigen gebessert. Als ich in Hamburg ankam, schien sogar die Sonne. Deshalb reichte jetzt für darüber mein grau melierter Blazer.
Auf dem Weg zum "Opernloft" machte ich kurz Station bei den St. Pauli Landungsbrücken. Dort besorgte ich mir in der Tourist-Information eine Hamburg Card und meldete mich für eine Stadtführung an, aber dazu später mehr. Kurz bevor es dunkel wurde, ließ ich mich noch einmal fotografieren:
Es blieb vor der Vorstellung noch genug Zeit, um erst mal eine Gaststätte aufzusuchen und mich ein wenig zu stärken. Eintrittskarte hatte ich keine vorbestellt, aber die bekam ich auch problemlos an der Abendkasse, denn die Vorstellung war nur zu etwa zwei Dritteln ausgebucht.
An diesem Abend stand "Cosi van tutte" (So machen"˜s alle) auf dem Spielplan. Eine "richtige" Aufführung dieser Oper von Wolfgang A. Mozart hatte ich erst vor wenigen Monaten in Berlin gesehen und somit einen guten Vergleich. Was also war hier anders?
Die schönsten Arien wurden nahezu unverändert übernommen, bei nur einer Triobegleitung (Klavier, Violine und Cello) fehlte es aber doch etwas an muskalischer Brillanz, genauso wie wegen der Zeitbegrenzung scheinbar unwichtige Szenen fehlen mussten. Die Verständlichkeit der Handlung wurde dadurch für meine Begriffe nicht verbessert. Ob diese Form der Darbietung manchen Leuten einen schnelleren Zugang zu klassischer Musik verschafft, mag ich nicht beurteilen. Ich denke aber, auch die Opernloft wird ihr Stammpublikum finden, vielleicht diejenigen die auch sonst Künstler bevorzugen, die klassische Musik ein wenig "volkstümlich" interpretieren.
Nicht vergessen möchte ich eine Crossdresser-Szene: Eine weibliche Person, die hier nur einmal kurz auftrat, wurde von einem männlichen Darsteller gespielt. Von weitem sah das Passing ja ganz passabel aus, wenn ich mal von dem Drei-Tage-Bart absehe (Conchita Wurst lässt grüßen). Nur beim Laufen sah es so aus, als hätte er bzw. sie zum ersten Mal (schätzungsweise) 12cm-Absatzschuhe an.
Im Großen und Ganzen empfand ich diese Aufführung als eine lustige Abwechslung zu der sonst üblichen Aufführungspraxis. Trotzdem werde ich mir die Werke künftig nach wie vor vorzugweise in deren Originalversion ansehen und —hören. Eine Frage wird wohl unbeantwortet bleiben: Hätte Mozart auch darüber lachen können oder es vorgezogen, ob der Verstümmelung seines Werkes sich im Grabe umzudrehen.
Mit einigen neuen Eindrücken fuhr ich ins Hotel zurück und legte mich zur Ruhe.
23.10.2014
Ich hatte dieses Jahr noch ein paar Tage Resturlaub, und die wollte ich zu meiner bisher weitesten und längsten Reise als Andrea nutzen. Als Ziel hatte ich mir Hamburg ausgesucht, einmal weil es dort so viel zu sehen gibt, dass ein Urlaub eigentlich nie lang genug sein kann, und weil ich hoffte, dort einige aus unseren Forum zu treffen.
Bereits am Vortag versuchte ich wieder mal, ein neues Outfit zusammenzustellen. Der erst vor wenigen Tagen gekaufte Longpullover sollte ursprünglich eingeweiht werden. Er passte auch hervorragend zu meiner neuen schwarzen Hose. Aber er hält so warm, dass ich schon bei der Anprobe ins Schwitzen kam. So werde ich ihn für die eventuell kommenden ganz kalten Tage aufheben.
Als Alternative fand ich ein weinrotes Langarmshirt, welches ich zwar schon mehrere Jahre besitze, aber noch nie draußen anhatte. Also zog ich dieses zur schwarzen Hose an. Wegen des neblig kühlen Wetters kamen dann noch schwarze Stiefel und mein cremefarbener Anorak dazu. Beim Umsteigen auf einem kleinen Bahnhof ließ ich ein Foto machen:
Die Fahrt verlief völlig problemlos. Gegenüber bisherigen Reisen nahm ich diesmal einen größeren Koffer mit, erstens weil es länger als bisher gehen sollte und zweitens, um für alle möglichen Wettervarianten gewappnet zu sein. Außerdem hatte ich diesmal meinen Rechner mit im Gepäck und konnte so zwischendurch immer mal kurz ins Forum schauen und diesen Bericht bereits jetzt reinstellen.
Das Hotel, gleich in Bahnhofsnähe, war einfach eingerichtet, aber dafür für die Gegend recht preiswert. Für die modebewusste Frau fehlte allerdings im Zimmer wieder einmal ein ausreichend großer Spiegel.
Als leidenschaftliche Opernliebhaberin hatte es mich ein wenig geärgert, dass es während meines Aufenthaltes in Hamburg in der dortigen Staatsoper keine interessante Aufführung gab. Aber ich fand eine Alternative: Opernloft. Dieses kleine Theater hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, klassische Opern in einer zeitgemäßen Form auf die Bühne zu bringen. Zeit gemäß heißt in diesem Fall: maximal 90 Minuten Spielzeit, verkleinertes Ensemble und Orchester, dadurch Konzentration der Handlung auf das Wesentliche, teilweise Anpassung an die heutige Zeit und das Anliegen schneller auf den Punkt bringen. So steht es jedenfalls sinngemäß im Programmheft. Das hat mich schon ein wenig neugierig gemacht, was dann von dem klassischen Werk noch übrig blieb.
Ich frischte mein Makeup etwas auf und wechselte zu einem etwas festlicherem Outfit: knielanger schwarzer Rock, weinrote Satinbluse, anthrazitfarbene Strumpfhose und schwarze Pumps. Das Wetter hatte sich übrigen gebessert. Als ich in Hamburg ankam, schien sogar die Sonne. Deshalb reichte jetzt für darüber mein grau melierter Blazer.
Auf dem Weg zum "Opernloft" machte ich kurz Station bei den St. Pauli Landungsbrücken. Dort besorgte ich mir in der Tourist-Information eine Hamburg Card und meldete mich für eine Stadtführung an, aber dazu später mehr. Kurz bevor es dunkel wurde, ließ ich mich noch einmal fotografieren:
Es blieb vor der Vorstellung noch genug Zeit, um erst mal eine Gaststätte aufzusuchen und mich ein wenig zu stärken. Eintrittskarte hatte ich keine vorbestellt, aber die bekam ich auch problemlos an der Abendkasse, denn die Vorstellung war nur zu etwa zwei Dritteln ausgebucht.
An diesem Abend stand "Cosi van tutte" (So machen"˜s alle) auf dem Spielplan. Eine "richtige" Aufführung dieser Oper von Wolfgang A. Mozart hatte ich erst vor wenigen Monaten in Berlin gesehen und somit einen guten Vergleich. Was also war hier anders?
Die schönsten Arien wurden nahezu unverändert übernommen, bei nur einer Triobegleitung (Klavier, Violine und Cello) fehlte es aber doch etwas an muskalischer Brillanz, genauso wie wegen der Zeitbegrenzung scheinbar unwichtige Szenen fehlen mussten. Die Verständlichkeit der Handlung wurde dadurch für meine Begriffe nicht verbessert. Ob diese Form der Darbietung manchen Leuten einen schnelleren Zugang zu klassischer Musik verschafft, mag ich nicht beurteilen. Ich denke aber, auch die Opernloft wird ihr Stammpublikum finden, vielleicht diejenigen die auch sonst Künstler bevorzugen, die klassische Musik ein wenig "volkstümlich" interpretieren.
Nicht vergessen möchte ich eine Crossdresser-Szene: Eine weibliche Person, die hier nur einmal kurz auftrat, wurde von einem männlichen Darsteller gespielt. Von weitem sah das Passing ja ganz passabel aus, wenn ich mal von dem Drei-Tage-Bart absehe (Conchita Wurst lässt grüßen). Nur beim Laufen sah es so aus, als hätte er bzw. sie zum ersten Mal (schätzungsweise) 12cm-Absatzschuhe an.
Im Großen und Ganzen empfand ich diese Aufführung als eine lustige Abwechslung zu der sonst üblichen Aufführungspraxis. Trotzdem werde ich mir die Werke künftig nach wie vor vorzugweise in deren Originalversion ansehen und —hören. Eine Frage wird wohl unbeantwortet bleiben: Hätte Mozart auch darüber lachen können oder es vorgezogen, ob der Verstümmelung seines Werkes sich im Grabe umzudrehen.
Mit einigen neuen Eindrücken fuhr ich ins Hotel zurück und legte mich zur Ruhe.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Andrea aus Sachsen
-
Kerstin
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2385
- Registriert: Fr 17. Feb 2012, 01:31
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
Hallo Andrea
Ich wünsche dir noch einen schönen Aufenthalt in HH und viel Spaß.
Liebe Grüße
Kerstin
Das ist halt das Problem was die Klassik hat - wie führe ich neue Zuhörer an diese Art der Musik heran. Für die eingefleischten Fans und Kenner ist so etwa wahrscheinlich nichts, zum Appetit anregen für Neulinge kann es aber doch interessant sein.Andrea aus Sachsen hat geschrieben:.
....
Im Großen und Ganzen empfand ich diese Aufführung als eine lustige Abwechslung zu der sonst üblichen Aufführungspraxis. Trotzdem werde ich mir die Werke künftig nach wie vor vorzugweise in deren Originalversion ansehen und —hören. ...
Ich wünsche dir noch einen schönen Aufenthalt in HH und viel Spaß.
Liebe Grüße
Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
-
Katja-H
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 128
- Registriert: Mo 10. Okt 2011, 20:09
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
Hallo Andrea,
ich bin zwar kein so sehr großer Opernfreund, jedoch bevorzuge auch ich die klassische Form. Für einige könnte eine Oper -"light" natürlich ein Appetitanreger sein.
Für Deinen Resturlaub in Hamburg wünsche ich Dir noch viel Spass - Hamburg hat so viel Sehenswertes zu bieten.
Katja
ich bin zwar kein so sehr großer Opernfreund, jedoch bevorzuge auch ich die klassische Form. Für einige könnte eine Oper -"light" natürlich ein Appetitanreger sein.
Für Deinen Resturlaub in Hamburg wünsche ich Dir noch viel Spass - Hamburg hat so viel Sehenswertes zu bieten.
Katja
Natürlich hätte ich gerne eine Körpergröße von ca. 1,72 m, Kleidergröße max. 40, die Kurven an den richtigen Stellen, reine Haut und volles, langes, leichtfrisierbares Haupthaar - aber das hätten viele "Original"-Frauen auch gerne ;-).
-
Andrea aus Sachsen
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2503
- Registriert: Mi 30. Nov 2011, 08:43
- Geschlecht: Transfrau
- Pronomen: sie
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 19 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
.
Danke Kerstin und Katja für die guten Wünsche! Spaß habe ich in der Tat ausreichend gehabt.
24.10.2014
Der Tag begann, wie könnte es anders sein, wieder mit dem Schminken im Hotel. Als Outfit hatte ich mir für den heutigen Tag einen kurzen dunkelblauen Rock, Strumpfhosen in der gleichen Farbe, blau-grün-weiß gemusterte Bluse, braune Stiefeletten und darüber meinen grau melierten Blazer ausgewählt.
Das Hotel schien an diesem Tag kaum belegt zu sein, denn beim Frühstück traf ich nur noch zwei andere Frauen. Sie könnten etwa meine Altersgruppe gewesen sein, kleidungsmäßig hatten sie mir mit ihren "graue Maus"-Outfits aber nichts entgegenzusetzen.
Mit der am Vortag gekauften Hamburg Card konnte ich nun für den Rest meines Aufenthaltes hier kostenlos alle öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und die meisten Museen zu ermäßigten Preisen besuchen. Mein erstes Ziel war das Hamburger Hafenmuseum. Das liegt ein wenig außerhalb vom Stadtzentrum in einer etwas verlassenen Gegend. Vielleicht hatten sich deshalb nur ganz wenige Besucher hierher "verirrt".
Uninteressant war das Ganze aber keinesfalls. Mit zahlreichen Ausstellungsstücken wurde die Vielzahl an Tätigkeiten vorgestellt, die im Hafen und auf dem Schiff nötig sind bzw.in der Vergangenheit waren, damit der Warenumschlag reibungslos funktioniert(e). Der größte Teil der Ausstellungsstücke ist in einer ehemaligen Lagerhalle untergebracht. Im Außengelände sind dann noch zwei Museumsschiffe, mehrere Verladekräne sowie historische Lokomotiven und Wagen der Hafenbahn zu besichtigen.
Auf einem der Schiffe fragte mich ein Museumsmitarbeiter, ob die "junge Frau" einen Seemannsknoten als Souvenir mitnehmen möchte. Ich habe mir die Dinger mal angeschaut, musste aber feststellen, dass keiner davon in meiner hoffnungslos überfüllten Handtasche Platz gehabt hätte. Dafür war der Herr aber so freundlich und hat für mich ein Erinnerungsfoto gemacht:
Mein nächstes Ziel, nur wenige 100 Meter vom Hafenmuseum entfernt: BallinStadt, das Auswanderermuseum. Drei der ehemaligen Auswandererhallen, sind wieder aufgebaut worden, um darin das Schicksal derjenigen zu zeigen, die in den Jahren von etwa 1850 bis 1938 hier hoffnungsvoll die letzten Tagen in Deutschland bzw. Europa verbrachten, auf das Schiff zu wartend, das sie in die "neue Welt" (meist nach Amerika) bringen sollte.
Bevor ich den Weg durch die Ausstellung startete, machte ich erst einmal Mittagspause in der zum Museum gehörenden Gaststätte. Die Ausstellung selbst fand ich insofern interessant, dass ich mich noch nie so intensiv mit dem Thema Auswanderung beschäftigt hatte. Das Thema mag zwar heute immer noch aktuell sein, aber nicht mehr so abenteuerlich wie damals. Nach dem Rundgang fuhr ich mit der S-Bahn wieder ins Stadtzentrum zurück.
Für den Abend hatte ich mich zu einer Stadtführung angemeldet. Weil bis dahin noch etwas Zeit blieb und ich befürchtete, dass es abends kühl werden könnte, fuhr ich noch einmal ins Hotel zurück und wechselte den Blazer gegen meinen cremefarbenen Anorak. Mein Makeup konnte ich bei dieser Gelegenheit auch noch einmal auffrischen. Zur Stadtführung hatte sich eine 19-köpfige gemischte Gruppe bei den Landungsbrücken eingefunden. Ziel des Rundganges sollte vor allem das Vergnügungsviertel rund um die Reeperbahn sein, aber auch auf die Geschichte St. Paulis ging der Stadtführer ein.
Unterwegs begegneten wir einer anderen Touristengruppe, die von Olivia Jones geführt wurde. Wegen ihres extravaganten Outfits (regenbogenfarbene Perücke) und ihrer wohl über 2 Meter Größe war sie wahrhaftig nicht zu übersehen. Zwei ihrer "Kolleginnen", ebenfalls mit Touristen unterwegs waren ähnlich schrill gekleidet, nur bei der Größe konnten diese nicht ganz mithalten. Unser Stadtführer trat ganz normal in Zivil auf, sollte dafür kompetenter sein, was ich aber mangels Vergleich nicht beurteilen kann.
In die berüchtigte Herbertstraße durfte ich natürlich nicht mit rein. Während die Männer der Gruppe mit neugierigen Blicken durchmarschierten, ging ich mit den anderen Damen und dem Stadtführer über eine Parallelstraße zum anderen Ende.
Nachdem alle Männer heil wieder rausgekommen waren, gingen wir in eine angeblich echte Hamburger Kneipe. Das fand ich weniger prickelnd, weil dort geraucht wurde. Gut, es war nur für ein Getränk, danach verließ ich das Lokal und wartete draußen auf die anderen.
Die Führung endete vor der berühmten Davidwache. Da stand ich nun als Andrea abends allein mitten auf der Reeperbahn! Vor nicht allzu langer Zeit hätte es mich schon von dem Gedanken daran gegraust. Heute dagegen ging ich ganz entspannt zur nächsten Straßenecke und stattete dem St. Pauli Museum noch einen Besuch ab. Dazu kann ich nur sagen: klein, aber fein! Zum Museum gehört auch eine kleine Bar (oder ist es umgekehrt?), wo ich noch ein Glas Wein trank, bevor ich mich auf den Weg zurück ins Hotel machte.
Danke Kerstin und Katja für die guten Wünsche! Spaß habe ich in der Tat ausreichend gehabt.
24.10.2014
Der Tag begann, wie könnte es anders sein, wieder mit dem Schminken im Hotel. Als Outfit hatte ich mir für den heutigen Tag einen kurzen dunkelblauen Rock, Strumpfhosen in der gleichen Farbe, blau-grün-weiß gemusterte Bluse, braune Stiefeletten und darüber meinen grau melierten Blazer ausgewählt.
Das Hotel schien an diesem Tag kaum belegt zu sein, denn beim Frühstück traf ich nur noch zwei andere Frauen. Sie könnten etwa meine Altersgruppe gewesen sein, kleidungsmäßig hatten sie mir mit ihren "graue Maus"-Outfits aber nichts entgegenzusetzen.
Mit der am Vortag gekauften Hamburg Card konnte ich nun für den Rest meines Aufenthaltes hier kostenlos alle öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und die meisten Museen zu ermäßigten Preisen besuchen. Mein erstes Ziel war das Hamburger Hafenmuseum. Das liegt ein wenig außerhalb vom Stadtzentrum in einer etwas verlassenen Gegend. Vielleicht hatten sich deshalb nur ganz wenige Besucher hierher "verirrt".
Uninteressant war das Ganze aber keinesfalls. Mit zahlreichen Ausstellungsstücken wurde die Vielzahl an Tätigkeiten vorgestellt, die im Hafen und auf dem Schiff nötig sind bzw.in der Vergangenheit waren, damit der Warenumschlag reibungslos funktioniert(e). Der größte Teil der Ausstellungsstücke ist in einer ehemaligen Lagerhalle untergebracht. Im Außengelände sind dann noch zwei Museumsschiffe, mehrere Verladekräne sowie historische Lokomotiven und Wagen der Hafenbahn zu besichtigen.
Auf einem der Schiffe fragte mich ein Museumsmitarbeiter, ob die "junge Frau" einen Seemannsknoten als Souvenir mitnehmen möchte. Ich habe mir die Dinger mal angeschaut, musste aber feststellen, dass keiner davon in meiner hoffnungslos überfüllten Handtasche Platz gehabt hätte. Dafür war der Herr aber so freundlich und hat für mich ein Erinnerungsfoto gemacht:
Mein nächstes Ziel, nur wenige 100 Meter vom Hafenmuseum entfernt: BallinStadt, das Auswanderermuseum. Drei der ehemaligen Auswandererhallen, sind wieder aufgebaut worden, um darin das Schicksal derjenigen zu zeigen, die in den Jahren von etwa 1850 bis 1938 hier hoffnungsvoll die letzten Tagen in Deutschland bzw. Europa verbrachten, auf das Schiff zu wartend, das sie in die "neue Welt" (meist nach Amerika) bringen sollte.
Bevor ich den Weg durch die Ausstellung startete, machte ich erst einmal Mittagspause in der zum Museum gehörenden Gaststätte. Die Ausstellung selbst fand ich insofern interessant, dass ich mich noch nie so intensiv mit dem Thema Auswanderung beschäftigt hatte. Das Thema mag zwar heute immer noch aktuell sein, aber nicht mehr so abenteuerlich wie damals. Nach dem Rundgang fuhr ich mit der S-Bahn wieder ins Stadtzentrum zurück.
Für den Abend hatte ich mich zu einer Stadtführung angemeldet. Weil bis dahin noch etwas Zeit blieb und ich befürchtete, dass es abends kühl werden könnte, fuhr ich noch einmal ins Hotel zurück und wechselte den Blazer gegen meinen cremefarbenen Anorak. Mein Makeup konnte ich bei dieser Gelegenheit auch noch einmal auffrischen. Zur Stadtführung hatte sich eine 19-köpfige gemischte Gruppe bei den Landungsbrücken eingefunden. Ziel des Rundganges sollte vor allem das Vergnügungsviertel rund um die Reeperbahn sein, aber auch auf die Geschichte St. Paulis ging der Stadtführer ein.
Unterwegs begegneten wir einer anderen Touristengruppe, die von Olivia Jones geführt wurde. Wegen ihres extravaganten Outfits (regenbogenfarbene Perücke) und ihrer wohl über 2 Meter Größe war sie wahrhaftig nicht zu übersehen. Zwei ihrer "Kolleginnen", ebenfalls mit Touristen unterwegs waren ähnlich schrill gekleidet, nur bei der Größe konnten diese nicht ganz mithalten. Unser Stadtführer trat ganz normal in Zivil auf, sollte dafür kompetenter sein, was ich aber mangels Vergleich nicht beurteilen kann.
In die berüchtigte Herbertstraße durfte ich natürlich nicht mit rein. Während die Männer der Gruppe mit neugierigen Blicken durchmarschierten, ging ich mit den anderen Damen und dem Stadtführer über eine Parallelstraße zum anderen Ende.
Nachdem alle Männer heil wieder rausgekommen waren, gingen wir in eine angeblich echte Hamburger Kneipe. Das fand ich weniger prickelnd, weil dort geraucht wurde. Gut, es war nur für ein Getränk, danach verließ ich das Lokal und wartete draußen auf die anderen.
Die Führung endete vor der berühmten Davidwache. Da stand ich nun als Andrea abends allein mitten auf der Reeperbahn! Vor nicht allzu langer Zeit hätte es mich schon von dem Gedanken daran gegraust. Heute dagegen ging ich ganz entspannt zur nächsten Straßenecke und stattete dem St. Pauli Museum noch einen Besuch ab. Dazu kann ich nur sagen: klein, aber fein! Zum Museum gehört auch eine kleine Bar (oder ist es umgekehrt?), wo ich noch ein Glas Wein trank, bevor ich mich auf den Weg zurück ins Hotel machte.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Andrea aus Sachsen
-
Kerstin
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2385
- Registriert: Fr 17. Feb 2012, 01:31
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
Eins muß man dir lassen - Schneid hast du! RespektAndrea aus Sachsen hat geschrieben:.
.... Da stand ich nun als Andrea abends allein mitten auf der Reeperbahn! .....
Liebe Grüße
Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
-
Anne-Mette
- Administratorin
- Beiträge: 26986
- Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
- Geschlecht: W
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Ringsberg
- Forum-Galerie: gallery/album/1
- Hat sich bedankt: 177 Mal
- Danksagung erhalten: 1986 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
Moin,
wieder ein ausgezeichneter Bericht; ich lese gern, was Du uns schreibst
Es ist so anschaulich, als wäre ich dabei gewesen
Gruß
Anne-Mette
wieder ein ausgezeichneter Bericht; ich lese gern, was Du uns schreibst
Es ist so anschaulich, als wäre ich dabei gewesen
Gruß
Anne-Mette
allein mitten auf der Reeperbahn!
-
Anke
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1412
- Registriert: Mo 2. Jun 2014, 17:14
- Geschlecht: Weiblich
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Waldenbuch
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
Hallo Andrea,
interessanter Bericht und gut geschrieben. Bei meinem nächsten Besuch in Hamburg werde ich mir mal das Auswandermuseum anschauen. Vor ein paar Jahren habe ich mal ein Projekt in New York gemacht und dort auf Ellis Island das Gegenstück besucht. Mit den Menschen, die da durch mussten hätte ich nicht tauschen wollen.
Auch die Opern Loft werde ich mir einmal ansehen, um mir ein eigenes Urteil zu bilden. Mozart selbst wäre vermutlich sehr gelassen damit umgegangen. Mozart war durch und durch Musiker. Die meisten Musiker die ich kenne, lieben es Musik unterschiedlich aufzuführen und zu interpretieren. Dazu gehört eben auch, die Besetzung zu ändern, denn damit kann ich der Musik ein anderes Gesicht geben. In einem Trio haben die einzelnen Musiker viel mehr Freiraum, als in einem großen Ensemble. Daraus ergeben sich andere Möglichkeit und die Musik klingt dann auch anders.
Kleine feine Museen sind ganz nach meinem Geschmack, auch diesen Tip habe ich mir notiert.
Liebe Grüße
anke
interessanter Bericht und gut geschrieben. Bei meinem nächsten Besuch in Hamburg werde ich mir mal das Auswandermuseum anschauen. Vor ein paar Jahren habe ich mal ein Projekt in New York gemacht und dort auf Ellis Island das Gegenstück besucht. Mit den Menschen, die da durch mussten hätte ich nicht tauschen wollen.
Auch die Opern Loft werde ich mir einmal ansehen, um mir ein eigenes Urteil zu bilden. Mozart selbst wäre vermutlich sehr gelassen damit umgegangen. Mozart war durch und durch Musiker. Die meisten Musiker die ich kenne, lieben es Musik unterschiedlich aufzuführen und zu interpretieren. Dazu gehört eben auch, die Besetzung zu ändern, denn damit kann ich der Musik ein anderes Gesicht geben. In einem Trio haben die einzelnen Musiker viel mehr Freiraum, als in einem großen Ensemble. Daraus ergeben sich andere Möglichkeit und die Musik klingt dann auch anders.
Kleine feine Museen sind ganz nach meinem Geschmack, auch diesen Tip habe ich mir notiert.
Liebe Grüße
anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
-
Andrea aus Sachsen
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2503
- Registriert: Mi 30. Nov 2011, 08:43
- Geschlecht: Transfrau
- Pronomen: sie
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 19 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
.
So spät wie in dem Lied von Hans Albers war es zwar noch nicht, aber bereits mit Einbruch der Dunkelheit, wenn die Lichter auf der Reeperbahn angehen, kommt dort eine ganz besondere Stimmung auf.
Besonders freut es mich, dass meine Berichte auch Anregungen für eigene touristische Aktivitäten liefern.
25.10.2014
Heute sollte es zu einem Treffen mit der Hamburger Crossdressergruppe kommen. Dazu wähle ich ein Outfit mit einer leicht festlichen Note: kurzer rot-schwarz melierter Rock, weinrote Satinbluse, schwarze Strumpfhose mit Rautenmuster und schwarze Pumps.
Bei Frühstück im Hotel war diesmal mehr los: Mehrere Paare und auch die beiden Damen vom Vortag stärkten sich hier für den kommenden Tag. Die Damen grüßten mich kurz, was ich gern erwiderte.
Ich zog dann noch meinen grau melierten Blazer darüber und machte mich auf den Weg in die Innenstadt. Draußen bei Tageslicht merkte ich, dass ich mich mit der Strumpfhose vergriffen hatte. Das war ja dunkelblau und nicht schwarz! Zur Umkehr war es zu spät. Ich wusste auch nicht, ob die "richtige" Strumpfhose im Koffer oder noch zu Hause lag. Ich hatte mich mit Regina in einem Kosmetikgeschäft verabredet, wo sie sich schminken ließ. Als ich den Laden betrat, war die Kosmetikerin noch bei der Arbeit. Regina und ich winkten uns kurz zu und während ich mich ein wenig im Laden umschaute, kamen (ungeplant) noch drei weitere CD-Damen aus der Hamburger Gruppe herein. Was mögen da die anderen Kundinnen gedacht haben bei dieser geballten Ladung "Weiblichkeit"? Ich nutzte die Gelegenheit und kaufte mir etwas Lidschatten und einen neuen Kajalstift.
Als Regina fertig geschminkt war, verließen wir 5 CD-Damen den Laden. Schuh Kauffmann, das Geschäft für die, die auf großem Fuß leben, da wollte wir alle mal reinschauen. Auf dem Weg dorthin hatte fast jede in einem Einkaufszentrum noch die eine oder andere Kleinigkeit zu besorgen. Ich kaufte mir dort drei schwarze Strumpfhosen mit dezenter Musterung, die besser zu meinem derzeitigen Outfit passen sollten.
Bei Schuh Kauffmann suchte ich nach einem Paar Stiefel für die kommende kalte Jahreszeit. Eine schlichte Form sollte es sein mit moderatem Absatz, eng anliegendem Schaft und vor alles sollte es sich gut darin laufen. Das waren aber eindeutig zu viele Wünsche auf einmal. Fast 10 Paar probierte ich an, irgendetwas passte immer nicht. Entweder der Absatz war zu hoch, der Schaft zu weit oder zu eng, die Spitze verlängert (als wäre Größe 43 nicht schon lang genug) oder es drückte irgendwo.
Etwas enttäuscht schaute ich noch nach Stiefeletten. Hier zeigte sich eine ganz andere Situation: In allen probierten Modellen ließ es sich gut laufen, aber welche Form und Farbe passte am besten zu meinen anderen Sachen? Ich entschied mich letztendlich für eine schlichte Form in schwarz.
Meinen Begleiterinnen dauerte das alles zu lange und sie gingen schon vor in eine Selbstbedienungsgaststätte ganz in der Nähe. Aber sie waren so freundlich und warteten, bis auch ich mit dem Mittagessen fertig war.
Der Beginn des Treffens rückte unaufhaltsam näher. Teils mit dem Auto, teils mit der S-Bahn, machten wir uns auf den Weg nach Altona. Mein Hotel befand sich nur wenige 100 Meter vom Treffpunkt entfernt. Das ermöglichte es mir, meine Einkauftüten dorthin zu bringen und die Strumpfhose zu wechseln. Ja, eine der neuen schwarzen passte tatsächlich besser zum restlichen Outfit.
Da kam ich nun in den "blauen Raum" im KISS-Altona und wurde freundlich empfangen. Aus unserem Forum war nur Regina mit von der Partie. Schade, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht! Trotzdem hat es mir hier sehr gut gefallen, insbesondere die Vorstellungsrunde, die ich in dieser Form von den Chemnitzer Treffen nicht kannte. Da neben mir noch einige andere zu ersten Mal den Weg hierher gefunden hatten, war das die denkbar beste Möglichkeit für ein erstes Kennenlernen.
Den Abschluss des Abends bildete der schon traditionelle Besuch in der Gaststätte "Zum Falkenstein". Eine andere "Dame" aus der Gruppe nahm mich dorthin mit dem Auto mit und brachte mich später wieder zurück.
Anfangs war es im "Falkenstein" wegen zahlreicher anderer Gästen noch etwas laut, was eine Unterhaltung erschwerte. Aber im Laufe des Abends entspannte sich die Situation und es wurde richtig gemütlich. Ich denke, die angenehme Atmosphäre hat vor allem denjenigen gut gefallen, die sich an diesem Abend erstmals mit Gleichgesinnten trafen, und sie werden bestimmt wiederkommen. Auch ich werde, wenn sich wieder mal eine Gelegenheit ergibt, gern noch einmal reinschauen.
Das Essen im "Falkenstein" hat übrigens auch sehr gut geschmeckt. Danke an alle, die diesen schönen Abend ermöglicht haben!
So spät wie in dem Lied von Hans Albers war es zwar noch nicht, aber bereits mit Einbruch der Dunkelheit, wenn die Lichter auf der Reeperbahn angehen, kommt dort eine ganz besondere Stimmung auf.
Besonders freut es mich, dass meine Berichte auch Anregungen für eigene touristische Aktivitäten liefern.
25.10.2014
Heute sollte es zu einem Treffen mit der Hamburger Crossdressergruppe kommen. Dazu wähle ich ein Outfit mit einer leicht festlichen Note: kurzer rot-schwarz melierter Rock, weinrote Satinbluse, schwarze Strumpfhose mit Rautenmuster und schwarze Pumps.
Bei Frühstück im Hotel war diesmal mehr los: Mehrere Paare und auch die beiden Damen vom Vortag stärkten sich hier für den kommenden Tag. Die Damen grüßten mich kurz, was ich gern erwiderte.
Ich zog dann noch meinen grau melierten Blazer darüber und machte mich auf den Weg in die Innenstadt. Draußen bei Tageslicht merkte ich, dass ich mich mit der Strumpfhose vergriffen hatte. Das war ja dunkelblau und nicht schwarz! Zur Umkehr war es zu spät. Ich wusste auch nicht, ob die "richtige" Strumpfhose im Koffer oder noch zu Hause lag. Ich hatte mich mit Regina in einem Kosmetikgeschäft verabredet, wo sie sich schminken ließ. Als ich den Laden betrat, war die Kosmetikerin noch bei der Arbeit. Regina und ich winkten uns kurz zu und während ich mich ein wenig im Laden umschaute, kamen (ungeplant) noch drei weitere CD-Damen aus der Hamburger Gruppe herein. Was mögen da die anderen Kundinnen gedacht haben bei dieser geballten Ladung "Weiblichkeit"? Ich nutzte die Gelegenheit und kaufte mir etwas Lidschatten und einen neuen Kajalstift.
Als Regina fertig geschminkt war, verließen wir 5 CD-Damen den Laden. Schuh Kauffmann, das Geschäft für die, die auf großem Fuß leben, da wollte wir alle mal reinschauen. Auf dem Weg dorthin hatte fast jede in einem Einkaufszentrum noch die eine oder andere Kleinigkeit zu besorgen. Ich kaufte mir dort drei schwarze Strumpfhosen mit dezenter Musterung, die besser zu meinem derzeitigen Outfit passen sollten.
Bei Schuh Kauffmann suchte ich nach einem Paar Stiefel für die kommende kalte Jahreszeit. Eine schlichte Form sollte es sein mit moderatem Absatz, eng anliegendem Schaft und vor alles sollte es sich gut darin laufen. Das waren aber eindeutig zu viele Wünsche auf einmal. Fast 10 Paar probierte ich an, irgendetwas passte immer nicht. Entweder der Absatz war zu hoch, der Schaft zu weit oder zu eng, die Spitze verlängert (als wäre Größe 43 nicht schon lang genug) oder es drückte irgendwo.
Etwas enttäuscht schaute ich noch nach Stiefeletten. Hier zeigte sich eine ganz andere Situation: In allen probierten Modellen ließ es sich gut laufen, aber welche Form und Farbe passte am besten zu meinen anderen Sachen? Ich entschied mich letztendlich für eine schlichte Form in schwarz.
Meinen Begleiterinnen dauerte das alles zu lange und sie gingen schon vor in eine Selbstbedienungsgaststätte ganz in der Nähe. Aber sie waren so freundlich und warteten, bis auch ich mit dem Mittagessen fertig war.
Der Beginn des Treffens rückte unaufhaltsam näher. Teils mit dem Auto, teils mit der S-Bahn, machten wir uns auf den Weg nach Altona. Mein Hotel befand sich nur wenige 100 Meter vom Treffpunkt entfernt. Das ermöglichte es mir, meine Einkauftüten dorthin zu bringen und die Strumpfhose zu wechseln. Ja, eine der neuen schwarzen passte tatsächlich besser zum restlichen Outfit.
Da kam ich nun in den "blauen Raum" im KISS-Altona und wurde freundlich empfangen. Aus unserem Forum war nur Regina mit von der Partie. Schade, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht! Trotzdem hat es mir hier sehr gut gefallen, insbesondere die Vorstellungsrunde, die ich in dieser Form von den Chemnitzer Treffen nicht kannte. Da neben mir noch einige andere zu ersten Mal den Weg hierher gefunden hatten, war das die denkbar beste Möglichkeit für ein erstes Kennenlernen.
Den Abschluss des Abends bildete der schon traditionelle Besuch in der Gaststätte "Zum Falkenstein". Eine andere "Dame" aus der Gruppe nahm mich dorthin mit dem Auto mit und brachte mich später wieder zurück.
Anfangs war es im "Falkenstein" wegen zahlreicher anderer Gästen noch etwas laut, was eine Unterhaltung erschwerte. Aber im Laufe des Abends entspannte sich die Situation und es wurde richtig gemütlich. Ich denke, die angenehme Atmosphäre hat vor allem denjenigen gut gefallen, die sich an diesem Abend erstmals mit Gleichgesinnten trafen, und sie werden bestimmt wiederkommen. Auch ich werde, wenn sich wieder mal eine Gelegenheit ergibt, gern noch einmal reinschauen.
Das Essen im "Falkenstein" hat übrigens auch sehr gut geschmeckt. Danke an alle, die diesen schönen Abend ermöglicht haben!
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Andrea aus Sachsen
-
Inga
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 3843
- Registriert: Mo 19. Jul 2010, 00:32
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 109 Mal
- Danksagung erhalten: 185 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
Hallo Andrea,
schön dass es dir in Hamburg im allgemeinen und bei der Hamburger Gruppe im Kiss gefallen hat. Ich kann mir so lebhaft vorstellen, wo du überall warst. Ich dselbst muss mich für den Oktober-Termin entschuldigen. Wäre herzlich gern gekommen, um wieder mit dir zu plaudern. Es ging diesmal nicht und du hast dich ja auch so ganz gut unterhalten. Naja, vielleicht sehen wir uns wieder in Berlin.
Liebe Grüße
Inga
schön dass es dir in Hamburg im allgemeinen und bei der Hamburger Gruppe im Kiss gefallen hat. Ich kann mir so lebhaft vorstellen, wo du überall warst. Ich dselbst muss mich für den Oktober-Termin entschuldigen. Wäre herzlich gern gekommen, um wieder mit dir zu plaudern. Es ging diesmal nicht und du hast dich ja auch so ganz gut unterhalten. Naja, vielleicht sehen wir uns wieder in Berlin.
Liebe Grüße
Inga
-
Andrea aus Sachsen
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2503
- Registriert: Mi 30. Nov 2011, 08:43
- Geschlecht: Transfrau
- Pronomen: sie
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 19 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Andrea — meine Erlebnisse
.
So und jetzt geht mein Bericht weiter:
26.10.2014
Heute war wieder ein Museumstag. Aber zunächst kam das obligatorische Schminken und Frühstück im Hotel. Das lief ähnlich ab wie am Vortag. Mein Outfit heute: kurzer dunkelblauer Rock, gleichfarbige Strumpfhose mit Rautenmuster (diesmal passte sie besser), schwarze Pumps, blau-grün-weiß gemusterte Bluse und darüber wieder meinen grau melierten Blazer.
Ich machte mich auf den Weg in die Speicherstadt zum wohl größten Museum von Hamburg, dem Internationalen Maritimen Museum oder kurz Schifffahrtmuseum genannt. Hier werden auf 10 Etagen in unzähligen Exponaten 3 Jahrtausende Seefahrtgeschichte und Meeresforschung anschaulich näher gebracht.
Bei dieser Fülle an interessantem Anschauungsmaterial braucht man bzw. frau sich für diesen Tag nichts anderes mehr vorzunehmen. In der Tat habe ich 6 Stunden gebraucht, bis ich oben ankam. Da bin ich nicht einmal zum Mittagessen gekommen, aber durch das reichliche Essen am Vortag bin ich deswegen nicht verhungert.
An diesem Sonntag sah ich besonders viele Familien unter den Besuchern. Wenn ich mich recht erinnere, trug davon nur eine einzige Frau wie ich einen Rock. Besondere Aufmerksamkeit wurde mir deshalb aber wie üblich nicht geschenkt, obwohl ich darüber hinaus durch das Klacken meiner Absätze auf den Holzdielen sicher nicht zu überhören war.
Wieder unten im Foyer angekommen, bat ich einen anderen Besucher um ein Erinnerungsfoto. Die Qualität ist diesmal allerdings nicht besonders gut:
Im Erdgeschoss des Museums befindet sich ein Bistro, wo ich bei Kaffee und Kuchen einen kleinen Ersatz für das ausgefallene Mittagessen fand.
Für die Rückfahrt wollte ich die erst 2012 eingeweihte U-Bahnlinie 4 benutzen. Auf dem Weg dorthin kam ich am sogenannten NachhaltigkeitsPavillon vorbei. 20 Minuten bevor dieser geschlossen wurde, warf ich noch kurz einen Blick dort hinein. Die Ausstellung zeigt einige ökologische Aspekte, die bei der Konzipierung der neuen HafenCity Beachtung fanden. Interessant sind einige Lösungsansätze durchaus, ob sich die aber in der Praxis so verwirklichen lassen, wie sich das die Stadtplaner gedacht haben, bleibt abzuwarten.
Noch einmal in die S-Bahn umsteigen und nach 5 Stationen war ich wieder im Hotel. Dort erreichte mich eine weniger erfreuliche Nachricht: Meine Exfrau macht zu Hause mächtig Stress, weil ich wegen meiner Reise angeblich die Aufsichtspflicht für meine Tochter verletze.
So endete die schöne Zeit in Hamburg jäh. Gut, am nächsten Tag hätte ich ohnehin die Heimfahrt angetreten, aber mit dem Wissen, dass es zu Hause Ärger gibt, hätte ich keine Muse mehr für weitere Aktivitäten hier. Mit etwas gemischten Gefühlen machte ich mich zur Nachtruhe fertig.
Um noch einmal darauf zurückzukommen: Für manch eine(n) mag das wie im Kindergarten vorkommen, aber gerade für Neulinge sehe ich das als optimale Möglichkeit zum ersten Kennenlernen und um erste Fragen loszuwerden. Ich kenne eben auch Treffen, da wird das mehr dem Zufall überlassen.Gidion hat geschrieben:... im Kiss war ich auch schon ein paar mal, aber so im Stuhlkreis sitzten, dass brauche ich jetzt nicht mehr so wirklich ...
So und jetzt geht mein Bericht weiter:
26.10.2014
Heute war wieder ein Museumstag. Aber zunächst kam das obligatorische Schminken und Frühstück im Hotel. Das lief ähnlich ab wie am Vortag. Mein Outfit heute: kurzer dunkelblauer Rock, gleichfarbige Strumpfhose mit Rautenmuster (diesmal passte sie besser), schwarze Pumps, blau-grün-weiß gemusterte Bluse und darüber wieder meinen grau melierten Blazer.
Ich machte mich auf den Weg in die Speicherstadt zum wohl größten Museum von Hamburg, dem Internationalen Maritimen Museum oder kurz Schifffahrtmuseum genannt. Hier werden auf 10 Etagen in unzähligen Exponaten 3 Jahrtausende Seefahrtgeschichte und Meeresforschung anschaulich näher gebracht.
Bei dieser Fülle an interessantem Anschauungsmaterial braucht man bzw. frau sich für diesen Tag nichts anderes mehr vorzunehmen. In der Tat habe ich 6 Stunden gebraucht, bis ich oben ankam. Da bin ich nicht einmal zum Mittagessen gekommen, aber durch das reichliche Essen am Vortag bin ich deswegen nicht verhungert.
An diesem Sonntag sah ich besonders viele Familien unter den Besuchern. Wenn ich mich recht erinnere, trug davon nur eine einzige Frau wie ich einen Rock. Besondere Aufmerksamkeit wurde mir deshalb aber wie üblich nicht geschenkt, obwohl ich darüber hinaus durch das Klacken meiner Absätze auf den Holzdielen sicher nicht zu überhören war.
Wieder unten im Foyer angekommen, bat ich einen anderen Besucher um ein Erinnerungsfoto. Die Qualität ist diesmal allerdings nicht besonders gut:
Im Erdgeschoss des Museums befindet sich ein Bistro, wo ich bei Kaffee und Kuchen einen kleinen Ersatz für das ausgefallene Mittagessen fand.
Für die Rückfahrt wollte ich die erst 2012 eingeweihte U-Bahnlinie 4 benutzen. Auf dem Weg dorthin kam ich am sogenannten NachhaltigkeitsPavillon vorbei. 20 Minuten bevor dieser geschlossen wurde, warf ich noch kurz einen Blick dort hinein. Die Ausstellung zeigt einige ökologische Aspekte, die bei der Konzipierung der neuen HafenCity Beachtung fanden. Interessant sind einige Lösungsansätze durchaus, ob sich die aber in der Praxis so verwirklichen lassen, wie sich das die Stadtplaner gedacht haben, bleibt abzuwarten.
Noch einmal in die S-Bahn umsteigen und nach 5 Stationen war ich wieder im Hotel. Dort erreichte mich eine weniger erfreuliche Nachricht: Meine Exfrau macht zu Hause mächtig Stress, weil ich wegen meiner Reise angeblich die Aufsichtspflicht für meine Tochter verletze.
So endete die schöne Zeit in Hamburg jäh. Gut, am nächsten Tag hätte ich ohnehin die Heimfahrt angetreten, aber mit dem Wissen, dass es zu Hause Ärger gibt, hätte ich keine Muse mehr für weitere Aktivitäten hier. Mit etwas gemischten Gefühlen machte ich mich zur Nachtruhe fertig.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Andrea aus Sachsen