Friedliche Zwitter-Soli-Demo in Nürnberg 26.2.
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Anne-Mette
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Friedliche Zwitter-Soli-Demo in Nürnberg 26.2.
P R E S S E M I T T E I L U N G
presse@zwischengeschlecht.info
+41 (0)76 398 06 50
Friedliche Zwitter-Soli-Demo vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth:
"¢ Do 26.02.2015, 12:30-13:20h (Nähe Haupteingang, Fürther Str. 110)
"¢ Ab 13:30h: Nürnberger Zwitterprozess gegen Prof. S. + Universitätsklinik Erlangen u.a. wegen uneingewilligter "Klitorisverkürzung", Kastration und Verabreichung körperfremder Hormone.
Inters*x-Genitalverstümmelungen (IGM) sind eine fundamentale Menschenrechtsverletzung! Die in Nürnberg Angeklagten werden dagegen wohl einmal mehr plädieren, von der Schädlichkeit und Unhaltbarkeit ihres Tuns angeblich "nichts gewusst" zu haben ...
In genau einer Woche wird am 26. Februar 2015 in Nürnberg ein Stück Inters*x-Geschichte geschrieben: Im Justizpalast Nürnberg-Fürth, dem Austragungsort der Nürnberger Prozesse, wird nach jahrelangem Hüst und Hott der erste Verhandlungstag in Sachen Schmerzensgeldklage von Michaela "Micha" Raab gegen den sie seinerzeit verstümmelnden Chirurgen sowie die Tatort-Klinik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen eröffnet.
Seit über 20 Jahren fordern Betroffene öffentlich Gerechtigkeit. Trotzdem ist Michaela "Micha" Raab erst die 2. Überlebende von IGM-Praktiken weltweit, die es schafft, ihren ehemaligen Chirurgen wenigstens zivilrechtlich zu verklagen — und die allererste in Deutschland, der es gelang, gleichzeitig auch gegen die verantwortliche Uni-Klinik zu klagen. Michas Klage ist zudem weltweit erst das 3. Verfahren gegen einen IGM-Täter überhaupt — nebst dem siegreichem "1. Zwitterprozess" von Christiane Völling in Köln (2007-2009) und einem gleichzeitig laufenden, von Adoptiveltern eines verstümmelten Inters*x-Kindes in South Carolina (USA) angestrengten Zivilprozess u.a. gegen behandelnde MedizinerInnen, die beteiligte Uni-Klinik und die verantwortliche Vormundschaftsbehörde.
Michas kräftezehrendes Verfahren vor dem Landgericht Nürnberg zieht sich mittlerweile ins 4. (!) Jahr. Auch von Überlebenden angestrengte Verfahren nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) dauern regelmäßig sehr lange — und verliefen obendrein bisher ausnahmslos im Sande.
Dies alles wirft ein grelles Schlaglicht auf die faktische Straflosigkeit von IGM-Praktiken in Deutschland — und deren fortgesetzte faktische staatliche Duldung:
2011 rügte der UN-Ausschuss gegen Folter (CAT) Deutschland unmissverständlich — und forderte explizit, "Vorfälle, in denen inters*xuelle Menschen ohne wirksame Einverständniserklärung chirurgisch oder anderweitig medizinisch behandelt wurden, zu untersuchen, und Rechtsvorschriften zu erlassen, die den Opfern solcher Behandlungen Rechtsschutzmöglichkeiten, einschließlich angemessener Entschädigungen, gewähren".
2013 verurteilte der UN-Sonderberichterstatter über Folter uneingewilligte, "erzwungene Sterilisierung und erzwungene genital-normierende Operationen" explizit als zumindest grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung, wenn nicht sogar Folter, und rief ausdrücklich dazu auf, "Inters*x-Menschen [...] besonderen Schutz zukommen zu lassen."
Ebenfalls 2013 verabschiedete der Europarat eine entsprechende Resolution 1957 — unter ausdrücklichem Verweis auf das "Recht auf körperliche Unversehrtheit".
2014 verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung nicht weniger als 7 aUN-Gremien, darunter die Weltgesundheitsbehörde (WHO) und das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR), ausdrücklich "medizinisch nicht notwendige Genitaloperationen und erzwungene Sterilisierungen" an "Inters*x-Menschen" und forderten klipp und klar "Zugang zu administrativen und juristischen Wiedergutmachungsverfahren".
Ebenfalls 2014 fragte der UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (CRPD) Deutschland konkret nach Statistiken zu IGM-Praktiken, sowie: "Plant der Staat Schritte, um diese Praxis zu stoppen?" In ihrer Antwort behauptete die Bundesregierung prompt, IGM-Praktiken wären in Deutschland bereits strafbar ...
2015 klassifizierte der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes (CRC) "medizinisch nicht notwendige chirurgische und andere Prozeduren [...] ohne informierte Einwilligung" offiziell als "schädliche Praxis" und "Gewalt".
Nächste Woche werden die in Nürnberg Beklagten dagegen wohl einmal mehr öffentlich beteuern, von der Schädlichkeit und Unhaltbarkeit ihres Tuns angeblich "nichts gewusst" zu haben. Ganz nach dem altbekannten Motto: Inters*x-Genitalverstümmelungen ohne vollständige Aufklärung der Betroffenen seien in Deutschland Ende des 20. Jahrhunderts unumstrittener "ärztlicher Standard" gewesen — angeblich auch an Erwachsenen.
Wir fragen: Wie lange noch?! Und fordern: Schluss mit straflos Zwitter verstümmeln!
Die internationale Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org fordert ein Verbot von kosmetischen Genitaloperationen an Kindern und Jugendlichen mit "atypischen" körperlichen Geschlechtsmerkmalen sowie "Menschenrechte auch für Zwitter!".
Betroffene sollen später selber darüber entscheiden, ob sie Operationen wollen oder nicht, und wenn ja, welche.
presse@zwischengeschlecht.info
http://zwischengeschlecht.org
Regelmäßige Updates: http://zwischengeschlecht.info
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"¢ Ab 13:30h: Nürnberger Zwitterprozess gegen Prof. S. + Universitätsklinik Erlangen u.a. wegen uneingewilligter "Klitorisverkürzung", Kastration und Verabreichung körperfremder Hormone.
Inters*x-Genitalverstümmelungen (IGM) sind eine fundamentale Menschenrechtsverletzung! Die in Nürnberg Angeklagten werden dagegen wohl einmal mehr plädieren, von der Schädlichkeit und Unhaltbarkeit ihres Tuns angeblich "nichts gewusst" zu haben ...
In genau einer Woche wird am 26. Februar 2015 in Nürnberg ein Stück Inters*x-Geschichte geschrieben: Im Justizpalast Nürnberg-Fürth, dem Austragungsort der Nürnberger Prozesse, wird nach jahrelangem Hüst und Hott der erste Verhandlungstag in Sachen Schmerzensgeldklage von Michaela "Micha" Raab gegen den sie seinerzeit verstümmelnden Chirurgen sowie die Tatort-Klinik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen eröffnet.
Seit über 20 Jahren fordern Betroffene öffentlich Gerechtigkeit. Trotzdem ist Michaela "Micha" Raab erst die 2. Überlebende von IGM-Praktiken weltweit, die es schafft, ihren ehemaligen Chirurgen wenigstens zivilrechtlich zu verklagen — und die allererste in Deutschland, der es gelang, gleichzeitig auch gegen die verantwortliche Uni-Klinik zu klagen. Michas Klage ist zudem weltweit erst das 3. Verfahren gegen einen IGM-Täter überhaupt — nebst dem siegreichem "1. Zwitterprozess" von Christiane Völling in Köln (2007-2009) und einem gleichzeitig laufenden, von Adoptiveltern eines verstümmelten Inters*x-Kindes in South Carolina (USA) angestrengten Zivilprozess u.a. gegen behandelnde MedizinerInnen, die beteiligte Uni-Klinik und die verantwortliche Vormundschaftsbehörde.
Michas kräftezehrendes Verfahren vor dem Landgericht Nürnberg zieht sich mittlerweile ins 4. (!) Jahr. Auch von Überlebenden angestrengte Verfahren nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) dauern regelmäßig sehr lange — und verliefen obendrein bisher ausnahmslos im Sande.
Dies alles wirft ein grelles Schlaglicht auf die faktische Straflosigkeit von IGM-Praktiken in Deutschland — und deren fortgesetzte faktische staatliche Duldung:
2011 rügte der UN-Ausschuss gegen Folter (CAT) Deutschland unmissverständlich — und forderte explizit, "Vorfälle, in denen inters*xuelle Menschen ohne wirksame Einverständniserklärung chirurgisch oder anderweitig medizinisch behandelt wurden, zu untersuchen, und Rechtsvorschriften zu erlassen, die den Opfern solcher Behandlungen Rechtsschutzmöglichkeiten, einschließlich angemessener Entschädigungen, gewähren".
2013 verurteilte der UN-Sonderberichterstatter über Folter uneingewilligte, "erzwungene Sterilisierung und erzwungene genital-normierende Operationen" explizit als zumindest grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung, wenn nicht sogar Folter, und rief ausdrücklich dazu auf, "Inters*x-Menschen [...] besonderen Schutz zukommen zu lassen."
Ebenfalls 2013 verabschiedete der Europarat eine entsprechende Resolution 1957 — unter ausdrücklichem Verweis auf das "Recht auf körperliche Unversehrtheit".
2014 verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung nicht weniger als 7 aUN-Gremien, darunter die Weltgesundheitsbehörde (WHO) und das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR), ausdrücklich "medizinisch nicht notwendige Genitaloperationen und erzwungene Sterilisierungen" an "Inters*x-Menschen" und forderten klipp und klar "Zugang zu administrativen und juristischen Wiedergutmachungsverfahren".
Ebenfalls 2014 fragte der UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (CRPD) Deutschland konkret nach Statistiken zu IGM-Praktiken, sowie: "Plant der Staat Schritte, um diese Praxis zu stoppen?" In ihrer Antwort behauptete die Bundesregierung prompt, IGM-Praktiken wären in Deutschland bereits strafbar ...
2015 klassifizierte der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes (CRC) "medizinisch nicht notwendige chirurgische und andere Prozeduren [...] ohne informierte Einwilligung" offiziell als "schädliche Praxis" und "Gewalt".
Nächste Woche werden die in Nürnberg Beklagten dagegen wohl einmal mehr öffentlich beteuern, von der Schädlichkeit und Unhaltbarkeit ihres Tuns angeblich "nichts gewusst" zu haben. Ganz nach dem altbekannten Motto: Inters*x-Genitalverstümmelungen ohne vollständige Aufklärung der Betroffenen seien in Deutschland Ende des 20. Jahrhunderts unumstrittener "ärztlicher Standard" gewesen — angeblich auch an Erwachsenen.
Wir fragen: Wie lange noch?! Und fordern: Schluss mit straflos Zwitter verstümmeln!
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Becky
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Re: Friedliche Zwitter-Soli-Demo in Nürnberg 26.2.
Danke für die Info.
Ein wirklich wichtiges Thema.
Leider ist Nürnberg für mich zu Weit weg.
LG Rebecca
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Leider ist Nürnberg für mich zu Weit weg.
LG Rebecca
In der Rocky Horror Show gibt es ein Lied "Don't dream it, be it"
In diesem Motto steckt so viel Weisheit und womöglich auch der Schlüssel zum Glück?
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Re: Friedliche Zwitter-Soli-Demo in Nürnberg 26.2.
Danke, liebe Anne-Mette,
für diese erneute Info! Hoffentlich gehen einige hin.
Da ich nächsten Donnerstag wieder ganztägig Unterricht habe (Faschingsferien vorbei!), kann ich nämlich -obwohl vor Ort- leider nicht.
Natürlich gab ich die Info (12:30 am 26.2. Fürther Strasse 110) weiter, wo ich Verständnis erhoffte, aber...
Liebe Grüße
Andrea(ab)
für diese erneute Info! Hoffentlich gehen einige hin.
Da ich nächsten Donnerstag wieder ganztägig Unterricht habe (Faschingsferien vorbei!), kann ich nämlich -obwohl vor Ort- leider nicht.
Natürlich gab ich die Info (12:30 am 26.2. Fürther Strasse 110) weiter, wo ich Verständnis erhoffte, aber...
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FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Re: Friedliche Zwitter-Soli-Demo in Nürnberg 26.2.
Hallo, meine Lieben,
kleine Erinnerung an übermorgen, den 26.2.2015, hier in Nürnberg um 12:30
Ich kann nämlich wirklich nicht, da Unterricht!
Liebe Grüße
Andrea
kleine Erinnerung an übermorgen, den 26.2.2015, hier in Nürnberg um 12:30
Ich kann nämlich wirklich nicht, da Unterricht!
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Anne-Mette
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Re: Friedliche Zwitter-Soli-Demo in Nürnberg 26.2.
Moin,
es passt zum Thema,
denn die Augsburger Allgemeine greift das Thema auf:
"Unnötige Eingriffe: Intersexuelle klagt gegen Klinik"
http://www.augsburger-allgemeine.de/bay ... 69712.html
Gruß
Anne-Mette
es passt zum Thema,
denn die Augsburger Allgemeine greift das Thema auf:
"Unnötige Eingriffe: Intersexuelle klagt gegen Klinik"
http://www.augsburger-allgemeine.de/bay ... 69712.html
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Re: Friedliche Zwitter-Soli-Demo in Nürnberg 26.2.
Moin,
hier noch ein Beitrag der "Ärzte-Zeitung".
http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirt ... linik.html
Gruß
Anne-Mette
hier noch ein Beitrag der "Ärzte-Zeitung".
http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirt ... linik.html
Gruß
Anne-Mette
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Re: Friedliche Zwitter-Soli-Demo in Nürnberg 26.2.
Hallo liebe Anne-Mette, hallo meine Lieben,
Ärztezeitung... Mit dem medizinischen Kästchendenken Abgrenzung Intersexualität <-> Transsexualität hab ich Probleme, aber zumindest befassen sie sich mit dem Thema.
Der, meiner Ansicht nach gute, ausführliche, vierspaltige Gerichtsreport von Ulrike Löw (+Demo-Foto+Erklärung Intersexualität) auf Seite 13 der heutigen Nürnberger Nachrichten läßt hoffen, dass die Vertuschung des Unrechts bald unhaltbar wird. Überschrift "Zwitter-Prozess: Klinik soll 250 000€ Schadenersatz zahlen" Er liegt vor mir, aber leider fand ich ihn online noch nicht
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Hier mal ohne Wertung die Süddeutsche von gestern http://www.sueddeutsche.de/bayern/proze ... -1.2368704
Ärztezeitung... Mit dem medizinischen Kästchendenken Abgrenzung Intersexualität <-> Transsexualität hab ich Probleme, aber zumindest befassen sie sich mit dem Thema.
Der, meiner Ansicht nach gute, ausführliche, vierspaltige Gerichtsreport von Ulrike Löw (+Demo-Foto+Erklärung Intersexualität) auf Seite 13 der heutigen Nürnberger Nachrichten läßt hoffen, dass die Vertuschung des Unrechts bald unhaltbar wird. Überschrift "Zwitter-Prozess: Klinik soll 250 000€ Schadenersatz zahlen" Er liegt vor mir, aber leider fand ich ihn online noch nicht
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Hier mal ohne Wertung die Süddeutsche von gestern http://www.sueddeutsche.de/bayern/proze ... -1.2368704
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Re: Friedliche Zwitter-Soli-Demo in Nürnberg 26.2.
Hallo meine Lieben,
kaum zu glauben, aber mir gefällt bei Bild ein Beitrag
http://www.bild.de/news/inland/prozess/ ... .bild.html
Geh ja schon in mich... aber das Problem wird wirklich recht treffend dargestellt!
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Zu meinem letzten Beitrag: Reportagen von Ulrike Löw stellt die NN selten ins Netz, das muss ich respektieren.
http://www.bild.de/news/inland/prozess/ ... .bild.html
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Zu meinem letzten Beitrag: Reportagen von Ulrike Löw stellt die NN selten ins Netz, das muss ich respektieren.
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Anne-Mette
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Re: Friedliche Zwitter-Soli-Demo in Nürnberg 26.2.
Moin,
die FAZ greift das Thema auch noch auf und stelle dabei die Frage "ob Erscheinungsbild oder Chromosomensatz entscheidend für das Geschlecht sind".
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 52953.html
Gruß
Anne-Mette
die FAZ greift das Thema auch noch auf und stelle dabei die Frage "ob Erscheinungsbild oder Chromosomensatz entscheidend für das Geschlecht sind".
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 52953.html
Gruß
Anne-Mette
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Re: Friedliche Zwitter-Soli-Demo in Nürnberg 26.2.
Hallo
das ist wieder typisch und zeigt Bildungslücken, welche die FAZ noch fördert
. BILD blickte besser durch...
Das Problem ändert sich nie, wenn die Geschlechtszuweisung von außen erfolgt, statt die Person zu fragen!!
Zitate aus dem Artikel der FAZ - "Umwandlung zur Frau"... - ... "Transformation zum Mann"
==> Warum darf eigentlich Michaela Raab nicht die Person sein, die sie ist?
Auf einer Fortbildung*), gestern Mittwoch, an der ich beteiligt war, stellte ich, unter anderem,
einen Artikel der Nürnberger Zeitung (NZ) vom 27.2.2015 über den Zwitterprozess vor:
Überschrift: "Nicht Herr, nicht Frau, nur Michaela Raab",
Er beginnt:
"Ist es in Ordnung, wenn ich Sie mit 'Frau Raab' anrede?" fragt Richterin Brigitte Schmechtig-Wolf. "Nein" , antwortet Michaela Raab."Einfach Michaela Raab."
Die 40-jährige aus dem Landkreis Roth ist intersexuell. Das heißt , sie hat sowohl männliche als auch weibliche Körpermerkmale. ...
Ergo Ohne zumindest Mann - Frau - Zwitter zu unterscheiden, kommen wir sicher nicht weiter.
Liebe Grüße
Andrea
*)Thema "Gendersensibel Unterrichten", dabei ging es auch um biologisches Basiswissen:
http://gendersensibel-unterrichten.alp. ... Itemid=136
das ist wieder typisch und zeigt Bildungslücken, welche die FAZ noch fördert
Das Problem ändert sich nie, wenn die Geschlechtszuweisung von außen erfolgt, statt die Person zu fragen!!
Zitate aus dem Artikel der FAZ - "Umwandlung zur Frau"... - ... "Transformation zum Mann"
==> Warum darf eigentlich Michaela Raab nicht die Person sein, die sie ist?
Auf einer Fortbildung*), gestern Mittwoch, an der ich beteiligt war, stellte ich, unter anderem,
einen Artikel der Nürnberger Zeitung (NZ) vom 27.2.2015 über den Zwitterprozess vor:
Überschrift: "Nicht Herr, nicht Frau, nur Michaela Raab",
Er beginnt:
"Ist es in Ordnung, wenn ich Sie mit 'Frau Raab' anrede?" fragt Richterin Brigitte Schmechtig-Wolf. "Nein" , antwortet Michaela Raab."Einfach Michaela Raab."
Die 40-jährige aus dem Landkreis Roth ist intersexuell. Das heißt , sie hat sowohl männliche als auch weibliche Körpermerkmale. ...
Ergo Ohne zumindest Mann - Frau - Zwitter zu unterscheiden, kommen wir sicher nicht weiter.
Liebe Grüße
Andrea
*)Thema "Gendersensibel Unterrichten", dabei ging es auch um biologisches Basiswissen:
http://gendersensibel-unterrichten.alp. ... Itemid=136
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Re: Friedliche Zwitter-Soli-Demo in Nürnberg 26.2.
Nachtrag:
der ausgezeichnete Gerichtsreport durch Ulrike Löw erschienen am 27.2.2015 in Nürnberger Nachrichten ist nun bei Zwischengeschlecht nachlesbar:
http://blog.zwischengeschlecht.info/
Liebe Grüße
Andrea
der ausgezeichnete Gerichtsreport durch Ulrike Löw erschienen am 27.2.2015 in Nürnberger Nachrichten ist nun bei Zwischengeschlecht nachlesbar:
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