online Umfrage Geschlechtseintrag
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Samira-St
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online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 1 im Thema

Beitrag von Samira-St » Do 24. Mai 2018, 08:57


MichiWell
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Re: online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 2 im Thema

Beitrag von MichiWell » Do 24. Mai 2018, 20:57

Schade, da kann ich nicht mitmachen.
Eine die Auswahl fehlt: "Gechlechtseintrag ersatzlos gestrichen"
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

JanaH
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Re: online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 3 im Thema

Beitrag von JanaH » Do 24. Mai 2018, 21:06

Sorry, find ich total daneben. Bin hier der Meinung von Michi.
Das, was hier betrieben wird ist nur eine weitere Kategorisierung, nein danke. :((a

Samira-St
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Re: online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 4 im Thema

Beitrag von Samira-St » Fr 25. Mai 2018, 05:30

für den Vermerk in amtlichen Dokumenten neben „männlich“ und „weiblich“ eine dritte Kategorie, die „inter“ oder „divers“ oder „anders“ oder „weiteres“ heißen könnte. Das Potenzial eines dritten Geschlechtseintrages umfast 4 möglichkeiten.

Sehr geehrte Damen, Herren und Inter.
Sehr geehrte Damen, Herren und Diverse.
Sehr geehrte Damen, Herren und Anders.
Sehr geehrte Damen, Herren und Weiteres.

Ich selber fülle mich wohler wenn in einem Anschreiben die dritte Option mit drin stehen würde so spricht man mich auch mit an als, Inter oder Transmensch leider liegt es an der Regierung festzulegen wie die dritte Kategorie beim Geschlechtseintrag lauten soll.

um was andres geht es dabei nicht, den eine Kategorisierung ist nun auch mal nötig in der Gesellschaft

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Re: online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 5 im Thema

Beitrag von triona » Fr 25. Mai 2018, 10:34

Und ein Geschlechtseintrag in jeglichen amtlichen Papieren ist überflüssig.


liebe grüße
triona

Joe95
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Re: online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 6 im Thema

Beitrag von Joe95 » Fr 25. Mai 2018, 14:19

Ich bin auch der Meinung so ein Eintrag sollte einfach ersatzlos gestrichen werden.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.

Jaddy
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Re: online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 7 im Thema

Beitrag von Jaddy » Fr 25. Mai 2018, 20:12

Etwas Lektorat hätte dem einleitenden Text gut getan. Gute Rechtschreibung vermittelt mehr Seriösität, und gender-neutrale Formulierungen wären gerade hier wohl angebracht. Die Zugrifssregeln sind nicht angepasst. Mit dem Link kann ich jeden Eintrag ändern.

Sorry; bestimmt gut gemeint, aber keine positive Werbung.

Andrea aus Sachsen
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Re: online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 8 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen » Sa 26. Mai 2018, 17:17

.
Da hier viele für die Abschaffung des Geschlechtseintrages in amtlichen Dokumenten plädieren:
In den Dokumenten selbst halte ich den Eintrag durchaus für entbehrlich, nicht jedoch in den Unterlagen der ausstellenden Behörden und Einrichtungen.
Es geht hier nicht um eine Kategorisierung sondern um eine korrekte Anrede: männlich, weiblich oder geschlechtsneutral. Manch eine(r) mag jetzt wiederum die ersten beiden Varianten für überflüssig halten, da die geschlechtsneutrale doch prinzipiell alle Menschen umfasst.
Das mag formell richtig sein, stieße aber alle Menschen vor den Kopf, die bisher auf eine korrekte männliche oder weibliche Anrede viel Wert legten. Ich bin überzeugt, das sind nicht wenige. Abgesehen davon verlöre unsere Sprache so eine wesentliche Nuance ihrer Vielfalt.
Deshalb halte ich einen Geschlechtseintrag in den internen Unterlagen von Behörden und Einrichtungen für nicht verzichtbar. In entsprechenden Formularen sollte dann nicht mehr gefragt werden: „Was sind Sie - Herr oder Frau?“, sondern „Wie möchten Sie angesprochen werden – männlich, weiblich oder geschlechtsneutral?“
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen

Joe95
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Re: online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 9 im Thema

Beitrag von Joe95 » So 27. Mai 2018, 08:02

Andrea aus Sachsen hat geschrieben:
Sa 26. Mai 2018, 17:17
...
Das mag formell richtig sein, stieße aber alle Menschen vor den Kopf, die bisher auf eine korrekte männliche oder weibliche Anrede viel Wert legten...
Ich habs selber nicht so mit der korrekten Anrede, das krieg ich ja bei mir selber nicht mal wirklich auf die Reihe.
In anderen Gemeinschaften erlebe ich es dafür um so mehr wie Menschen ihrem Umfeld gegenüber auf einer korrekten Anrede bestehen, was bei Enby garnicht so einfach ist. Vermutlich gerade deshalb ist es für diese Menschen besonders schmerzhaft wenn ihre Identität einfach so übergangen wird.
Wie gesagt, ich habs nicht so damit, aber ich kann es verstehen.
Deshalb, obwohl ich der Überzeugung bin das es das Beste wäre den Eintrag einfach wegfallen zu lassen, muss ich Andrea Recht geben. Auch cis-Menschen haben das Recht auf ihre Identität!
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.

Sabrina Verena
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Re: online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 10 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena » So 27. Mai 2018, 10:03

triona hat geschrieben:
Fr 25. Mai 2018, 10:34
Und ein Geschlechtseintrag in jeglichen amtlichen Papieren ist überflüssig.


liebe grüße
triona
Aber auch nur, weil der Name nach dem Geschlecht vergeben wird, und genau das sehe ich als Fehler.
Die dritte Option wäre richtig und freie Namenswahl.
LG Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.

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MichiWell
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Re: online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 11 im Thema

Beitrag von MichiWell » So 27. Mai 2018, 13:56

Andrea aus Sachsen hat geschrieben:
Sa 26. Mai 2018, 17:17
Deshalb halte ich einen Geschlechtseintrag in den internen Unterlagen von Behörden und Einrichtungen für nicht verzichtbar. In entsprechenden Formularen sollte dann nicht mehr gefragt werden: „Was sind Sie - Herr oder Frau?“, sondern „Wie möchten Sie angesprochen werden – männlich, weiblich oder geschlechtsneutral?“
Hallo Andrea, Hallo zusammen,

auch darüber hatte ich mir mir schon Gedanken gemacht, und diese bereits vor ca. 1 Jahr einmal hier im Forum gepostet.

Ich würde auf den Geschlechtseintrag als solchen generell verzichten wollen, und statt dessen einen geschlechtsbeschreibenden Namenszusatz (Herr/Frau/...) führen, der erst mal frei bleibt, und den man sich z.B. im Alter von 14 Jahren freiwillig ergänzen kann (ggf. auch Wahl eines anderen Namens), wenn man seinen ersten Personalausweis beantragt (und ebenso später relativ problemlos wieder ändern). Bei Kindern klingt die Anrede "Herr" oder "Frau" sowieso ziemlich albern, und vielleicht verzichtet nach und nach ein immer größer werdender Teil der Heranwachsenden auf diese Einteilung, wenn sie kein Muss ist.

Für die Umstellung im Zuge der Abschaffung des Geschlechtseintrages sehe ich daher auch keine wirklichen Probleme. Man könnte den geschlechtsbeschreibenden Namenszusatz anhand des bisherigen Geschlechtseintrages bei allen Personen vorbelegen, die bereits einen Ausweis haben, und ihnen freistellen, diesen Eintrag auf Wunsch ohne großes Brimborium zu ändern.

Dieser Weg ist meiner Meinung nach einfacher zu realisieren, als der krampfhafte Suche nach eine expliziten dritten Geschlechts-Bezeichnung, durch die sich auch wieder ein Teil ausgeschlossen fühlen wird, und in der Folge wohl bald zu Forderungen nach einem vierten, fünften, ... Geschlechtseintrages führen dürfte.

Genau das ist nämlich das Problem bei der Einführung immer neuer, immer kleinteiligerer Kategorien. Sie schließen doch immer wieder Menschen aus, so lange es nicht für jeden Menschen eine eigene Kategorie gibt. Klingt vielleicht komisch, ist aber so.

Last but not least denke ich, dass der Geschlechtseintrag (in seiner bisherigen Form) leichter und schmerzfreier abzuschaffen ist, als in der deutschen Sprache neben 'er' und 'sie' eine neue drittgeschlechtliche Kategorie vollumfänglich zu installieren, und diese allen Menschen ins Gehirn zu hämmern.


Liebe Grüße
Michi
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Re: online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 12 im Thema

Beitrag von Jaddy » So 27. Mai 2018, 14:22

Als Endziel finde ich die generelle Abschaffung eines staatlich-offiziellen Geschlechtseintrags auch sehr erstrebenswert. Technisch-juristisch braucht man ihn eigentlich nicht, vor allem wenn es um individuelle Bedürfnisse geht, zum Beispiel medizinische Vorsorge, etc.

Da wird es aber auch schon schwierig, denn dass zum Beispiel Chancengleichheit immer noch ein Problem ist, sehen wir an der Quotendiskussion. Es muss erst ein kultureller Wandel in den Köpfen stattfinden, um althergebrachte Konventionen, Netzwerke und Verhaltensweisen aufzubrechen.

Die allermeisten Menschen da draussen denken erstens binär und verknüpfen zweitens Biologie, Erscheinungsform, Rollen und Ewartungen an Fähigkeiten. In den verbliebenen, geschlechtsspezifischen Gesetzen und Verordnungen wird das auch oft getan. Personenstand Mann wird der EInfachheit halber mit 100% biologisch männlichem Körper und 100% cis-männlicher Identität gleichgesetzt.

Der Personenstands-Eintrag inklusive dritter Option ist meiner Ansicht nach deshalb so wichtig, um mit offiziellem Siegel klar zu machen: Es gibt uns, respektiert uns, berücksichtigt uns.

Frauen, die auf ungleiche Chancen aufmerksam machen, Männer, die bei der Kinderbetreuung übersehen werden - und wir nicht-binäre ebenso.

Also meine Haltung: Offizieller Personenstandseintrag, drei Optionen, freie Wahl ohne Gutachter - und alle Unterscheidungen in Gesetzen, Verordnungen und auch bei Firmen, Versicherungnen, Krankenkassen, etc. statt nach Personenstand an den individuellen Bedürfnissen orientieren.

Und wenn das irgendwann der Fall ist, können wir den offiziellen Status streichen.

Andrea aus Sachsen
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Re: online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 13 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen » So 27. Mai 2018, 18:40

.
MichiWell hat geschrieben:
So 27. Mai 2018, 13:56
Ich würde auf den Geschlechtseintrag als solchen generell verzichten wollen, ...
Jaddy hat geschrieben:
So 27. Mai 2018, 14:22
Als Endziel finde ich die generelle Abschaffung eines staatlich-offiziellen Geschlechtseintrags auch sehr erstrebenswert.
Hallo Michi, hallo Jaddy,
wie meint ihr das mit der Abschaffung des Geschlechtseintrages? Nur auf amtlichen Dokumenten oder auch in den internen Unterlagen von Behörden und Einrichtungen? Dass ich mit der letztgenannten Variante Probleme sehe, schrieb ich bereits in meinem vorherigen Beitrag.
Im Übrigen ist mir auch nicht klar, worin der Unterschied zwischen Geschlechtseintrag und geschlechtsbeschreibenden Namenszusatz bestehen soll.
MichiWell hat geschrieben:
So 27. Mai 2018, 13:56
... und diese allen Menschen ins Gehirn zu hämmern.
Das halte ich grundsätzlich für den falschen Weg. Wir wollen Akzeptanz und die werden wir nie erreichen, wenn wir versuchen, unsere Forderungen mit der Holzhammermethode durchzusetzen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen

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Re: online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 14 im Thema

Beitrag von MichiWell » So 27. Mai 2018, 19:54

Andrea aus Sachsen hat geschrieben:
So 27. Mai 2018, 18:40
Im Übrigen ist mir auch nicht klar, worin der Unterschied zwischen Geschlechtseintrag und geschlechtsbeschreibenden Namenszusatz bestehen soll.
Der Geschlechtseintrag ist bekanntlich ein Pflichtfeld, eine Combobox mit limitierter Auswahlmöglichkeit, was man auch weiterhin sehr restriktiv behandeln wird. Demgegenüber würde ich den geschlechtsbeschreibenden Namenszusatz als Freitext angelegt sehen wollen, welchen man ähnlich dem Vornamen in gewissem Rahmen frei belegen kann. Das würde mehr Offenheit bringen und nicht jedes Mal des Gesetzgebers bedürfen. Ein Freitext würde mehr Offenheit bedeuten.

Aber ich gebe zu, die Idee ist wohl so revolutioniär, dass sich viele Betroffene davor scheuen, und lieber an ihr heiß begehrtes oder bereits hart erkämpftes Attribut "Frau" klammern, wie Ertrinkende an einen Rettungsring.


Liebe Grüße
Michi
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Re: online Umfrage Geschlechtseintrag

Post 15 im Thema

Beitrag von Sasha » So 27. Mai 2018, 20:43

Machen wir doch folgendes:
Jeder bekommt einen Chip implantiert mit einer weltweit eindeutigen genderneutralen Nummer (obwohl: Zahlen ("die sieben") sind weiblich?). Im Ausweis oder Pass bleiben alle Felder frei und jeder schreibt sich rein, was er will und kann es ändern, so oft er will. Das könnte funktionieren, und in irgendeiner Form wird das bestimmt kommen, z.B. um Terroristen und psychisch Kranke jederzeit orten und präventiv gegen sie und zum Schutze des Staates tätig werden zu können. (Sardonismus off)
Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich (K. Adenauer)
Eigentlich bin ich ganz anders, doch ich komme viel zu selten dazu (Ö. von Horváth)
Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch anders zu sein (S. de Beauvoir)

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