Sorge vor zu viel Aufklärung
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Anne-Mette
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Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 27. Mär 2015, 17:33

Moin,

die SÜDDEUTSCHE greift das Thema noch einmal auf, findet erklärende Worte zu "besorgte Eltern", "Demo für alle" und dem bayernweiten Bündnis "Vielfalt statt Einfalt".

Auch wird beschrieben, wie "konstruiert"manche Besorgnisse sind - und wie Schlussfolgerungen gezogen werden, die realen Grundlagen entbehren:

Spricht man mit Wadim Renner von den besorgten Eltern, erhält man ein angstbesetztes Bild von Aufklärungsunterricht in der Schule. Seiner Meinung nach ist es "Umerziehung", anzusprechen, dass auch zwei Frauen oder zwei Männer eine Familie bilden könnten. In zehn bis 20 Jahren könnte das, so Renner, dazu führen, dass Pädophilie legalisiert werden würde.

Wer selbst mal lesen möchte, wird hier fündig: http://www.sueddeutsche.de/bayern/sexua ... -1.2411786

Gruß
Anne-Mette

Fanny K.
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Re: Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 2 im Thema

Beitrag von Fanny K. » Fr 27. Mär 2015, 18:38

Manchmal frage ich mich in welchem Jahrhundert leben wir. Sterben die ewig gestrigen denn nie aus? Leider sind auch oft die größten Moralapostel die grössten Ferkel.
Entschuldigung wenn ich mich so ausdrücke. Am Stammtisch Moral herausposaunen und im verborgenen "wilde sau" spielen.

Liebe Grüsse

Fanny K.

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Re: Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 3 im Thema

Beitrag von Kerstin » Fr 27. Mär 2015, 18:58

Fanny K. hat geschrieben:......Sterben die ewig gestrigen denn nie aus? ......
Gell es ist schon schön wenn man andere diskriminieren und abfällig behandeln kann.

Was spricht eigentlich dagegen die eigenen Kinder "Weltoffen und bunt" zuerziehen? Am Ende sieht man doch welche Erziehung erfolgreich war/ist.

LG Kerstin

Fanny K.
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Re: Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 4 im Thema

Beitrag von Fanny K. » Fr 27. Mär 2015, 19:26

Entschuldige Kerstin ,vielleicht habe ich mich ja falsch ausgedrückt. Es spricht überhaupt nichts dagegen die eigenen Kinder "weltoffen und bunt " zu erzeihen.
Wir haben vier Kinder großgezgen, und nach unserer Meinung mit Erfolg. Es sind mittlerweile erwachsene Menschen die , wenn auch nie ganz ohne, so doch mit wenig Vorurteilen , erfolgreich ihren Weg gehen.Es geht mir auch nicht darum jemanden zu diskiminieren oder abfällig zu behandeln. Aber ich werde böse, wenn da irgendwelche Menschen versuchen mit ihre Art der Moral aufzuzwingen und sich selbst nicht an ihre Moral halten. Wieviele Kinder wurden schon in "kirchlicher Obhut" misshandelt?
Versteh mich nicht falsch, ich will hier nicht über die Kirche an sich reden, aber wieviele "schwarze Schafe" werden da gedeckt?Und nicht nur dort. Wieviel Gewalt, in jeder Form, wird in Familien ausgeübt, über die keiner sprechen will, weil er sich schämt. Das brave und gute Bild nach aussen darf nicht beschädigt werden.

Es sind für mich die "ewig gestrigen" die jede Form von Toleranz ablehenen, keine andere Meinung zulassen, aber sich das Recht herausnehmen für sich andere Regeln gelten zu lassen.

Liebe Grüsse
Fanny K.

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Re: Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 5 im Thema

Beitrag von Marielle » Fr 27. Mär 2015, 20:22

Was spricht eigentlich dagegen die eigenen Kinder "Weltoffen und bunt" zuerziehen?
Nichts, absolut nichts.

Es ist aber wohl wieder nicht zu erwarten, dass du uns erklärst, wie und warum jene Eltern das machen sollten, die selbst nicht in der Lage sind, mit anderen Lebensentwürfen als dem eigenen liberal umzugehen, oder?

Wir könnten aber mal annehmen, dass allen Eltern eine entsprechende Erziehung ihrer Kinder möglich ist und das sie dazu auch willens sind. Die Schule hat dann bei dem Thema gar keine Aufgabe und könnte sich gefälligst aus dem Erziehungsrecht der Eltern raushalten. Richtig?

Übertragen wir das ganze mal auf die Deutsch-, Physik-, Musik-, Informatik- und Kunstkenntnisse mancher Eltern und ihrer Bälger. Na, klingelt's?


Zu abstrakt? Kein Problem:

Vor einiger Zeit war die Mutter eines jugendlichen Trans*-Menschen bei einer SHG hier in der Nähe zu Gast. Sie sagte dort sehr deutlich, dass sie sich Sorgen um ihr Kind macht. Nicht etwa, weil an der Schule zuviel Pädophilie gelehrt würde, sondern weil viel zu viele geistig-moralische Tieftaucher schon viel zu lange verhindern, dass Eltern, Lehrer und Schüler über derlei informiert und zur Toleranz und Offenheit angehalten werden und weil sie deshalb fürchtet, dass ihr Kind Nachteile oder Ausgrenzung wegen seiner trans'-Identität erleidet! Think about it.

Dir fehlt es offenbar am Mindestmass an Erfahrungen mit dir selbst und anderen, um die ganze Sache überhaupt beurteilen zu können. Oder soll ich der Frau etwa eine Handlungsempfehlung von dir ausrichten? 'Besorgte Eltern' ... dieser Mutter stünde diese Bezeichnung wirklich zu.


Marielle
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Re: Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 6 im Thema

Beitrag von Regina » Fr 27. Mär 2015, 21:09

Das erinnert mich stark an die "Wir wollen lernen" Bewegung in Hamburg, die damals die Schulreform gekippt haben.
Wir geben unserer Bewegung zunächst einmal einen positiv klingenden Namen. Dann haben wir schon alle die nicht richtig nachlesen im Sack.

Alles schön zurück auf gestern. :((a

Liebe Grüße,
Regina
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Re: Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 7 im Thema

Beitrag von Kerstin » Fr 27. Mär 2015, 22:47

Marielle hat geschrieben:....
Es ist aber wohl wieder nicht zu erwarten, dass du uns erklärst, wie und warum jene Eltern das machen sollten, die selbst nicht in der Lage sind, mit anderen Lebensentwürfen als dem eigenen liberal umzugehen, oder?
1.) Das ich manchen Faden verliere ist einfach dem Umstand geschuldet das ich arbeiten muß und das zum teil zu unchristlichen Zeiten. Kennst du das?
2.)Du unterstellst also allen Müttern und Vätern die nicht auf drei der Homo- Trans usw Lobby Sie sind zu blöd für ihre Kinder zu sorgen.
Für dich und die anderen Anhänger/innen der Genderideologie gilt ausser dem eigenem Wahn nichts und genau deshalb bist du und die anderen auch nichts besseres als die Anti's.
.....
Übertragen wir das ganze mal auf die Deutsch-, Physik-, Musik-, Informatik- und Kunstkenntnisse mancher Eltern und ihrer Bälger. Na, klingelt's?
.......
Über die Staatliche Schulpflicht wird an anderer Stelle vortrefflich gestritten und das Privatschulen großen Zulauf haben liest man auch immer wieder.
Warum wohl???
.....sondern weil viel zu viele geistig-moralische Tieftaucher schon viel zu lange verhindern, dass Eltern, Lehrer und Schüler über derlei informiert und zur Toleranz und Offenheit angehalten werden und weil sie deshalb fürchtet, dass ihr Kind Nachteile oder Ausgrenzung wegen seiner trans'-Identität erleidet! Think about it.
Weist du wie sich das bei mir anhört? Hier möchte eine Mutter ihre Ideologie auf biegen und brechen durchsetzen und heult sich in entsprechenden Kreisen aus.
Dir fehlt es offenbar am Mindestmass an Erfahrungen mit dir selbst und anderen, um die ganze Sache überhaupt beurteilen zu können. ......
Danke für die Ferndiagnose. Sollte ich jemals einen Therapeut benötigen komme ich auf dich zu.


LG Kerstin

Ach ja noch was - euere hochheiligen Grundrechte auf die Ihr immer so stolz seit sagen zu diesem Thema auch was
Artikel 6

[Ehe und Familie; nichteheliche Kinder]


(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.

(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.
Da steht nix davon das sich irgentwelche Lobbygruppen ran machen dürfen.

Fanny K.
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Re: Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 8 im Thema

Beitrag von Fanny K. » Sa 28. Mär 2015, 07:12

Hallo Kerstin

Du schreibst:
1.) Das ich manchen Faden verliere ist einfach dem Umstand geschuldet das ich arbeiten muß und das zum teil zu unchristlichen Zeiten. Kennst du das?



Ja , das kenne ich, ich arbeite seit mehr als dreissig Jahren in Wechselschicht. Das ist also kein Grund aufbrausend zu werden
Gell es ist schon schön wenn man andere diskriminieren und abfällig behandeln kann
2.)Du unterstellst also allen Müttern und Vätern die nicht auf drei der Homo- Trans usw Lobby Sie sind zu blöd für ihre Kinder zu sorgen.
Für dich und die anderen Anhänger/innen der Genderideologie gilt ausser dem eigenem Wahn nichts und genau deshalb bist du und die anderen auch nichts besseres als die Anti's.
Ich frage mich wer hier andere diskriminiert und abfällig behandelt.

Ich denke man kann sich wirklich auf einem Niveau begegnen, auf dem es möglich ist ohne Beleidigungen auszukommen.

und zum Schluss berufst du dich auf den Artikel 6 des GG.
Auch völlig zu Recht werden dort die Rechte der Ehe und der Familie unter den besonderen Schutz gestellt.

Nur, die Formen der Ehe und Familie haben sich gewandelt. Die Aussage des Artikel 6 ist deswegen trozdem richtig..
Nur , und das kannst du bei Zuckmeier ,im Hauptmann von Köpenik , nachlesen, dort sagt der Schuster Voigt einen sehr wichtigen Satz.

Von den Wanzen sollten wir lernen,
Zuerst kommt die Wanze, dann die Wanzenordnung
Zuerst kommt der Mensch,dann die Menschenordnung

Ich will damit sagen. Die Gesetze sind völlig richtig, auch die zum Schutz der Familie. Nur die Zeiten ändern sich, und damit auch die Auslegung der Gesetze.

Das heißt für mich, nicht der Mensch muss sich den Gesetzen bedingunslos anpassen, sondern die Gesetze müssen in ihrer Auslegung auch den Menschen angepasst werden.

Was schadet uns also ein gesundes Maß an Toleranz ,und das benutzen unserers gesunden Menschenverstandes daran das umzusetzen.


Liebe Grüsse

Fanny K.

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Re: Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 9 im Thema

Beitrag von Marielle » Sa 28. Mär 2015, 10:53

Hier möchte eine Mutter ihre Ideologie auf biegen und brechen durchsetzen und heult sich in entsprechenden Kreisen aus.
Ideologie? Dieser Frau wäre kaum etwas lieber, als das ihr Kind nicht trans wäre. Sie macht sich Sorgen und du schwafelst davon, dass sie "ihre Ideologie durchsetzen" will?


Wie wenig Selbstwertschätzung muss man haben, um noch den letzten Rest von Empathie zu verlieren?


Das war's, hab's trotzdem gut

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Re: Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 10 im Thema

Beitrag von Lieschen » Sa 28. Mär 2015, 21:28

Hallo,
ich bin Ende Januar nach Hamburg zur Gegendemo gegen die Veranstaltung der "Besorgten Eltern" gefahren. Trotz des starken Medienklimbims waren es letztlich nur etwa 100 bis 120 Menschen, welche dann mit ihren Schildern durch die Stadt zogen. Auf den Schildern standen Forderungen wie "Kein Sex mit Kindern!", "Kinder sollen Kinder bleiben!", "Vater, Mutter, Kind = Familie", "Die klassische Familie muss bleiben", "Kindergarten ist kein Swingerclub", "Praktizierter Sexualkundeunterricht für Kinder? NEIN !!" und "Gegen Frühsexualisierung!".
Wer fordert Sex mit Kindern? Niemand! Was soll die Gleichsetzung von Kindergarten und Swingerclub? Im Sexualkundeunterricht wird ein Kondom über einen Holz"penis" gerollt. Und? Wie sollen die Kinder es sonst lernen?
Nein, mit solchen dumpfen Parolen soll lediglich Stimmung gemacht und Angst erzeugt werden. Nicht umsonst gibt es enge persönliche und personelle Verflechtungen zwischen den "Eltern" und braunem Mob aus AfD und NPD. Und sie machen es ja auch sehr raffiniert: in "Frau TV" vom letzten Donnerstag wurde gezeigt, wie geschickt speziell junge Frauen mit Kinderwagen mit auf die Demos der Neonazis genommen werden. Dies suggeriert Harmlosigkeit und echte Sorge um´s Kindeswohl.
Wenn die "besorgten Eltern" und ihre rechten Organisatoren kritisieren und nicht möchten, dass "jede sexuelle Orientierung gleichwertig ist und von der Gesellschaft akzeptiert werden" soll, dann richtet sich das auch ganz gezielt gegen z. B. TS/TV/CD. Also gegen uns. Lasst uns dagegen angehen.

Tschüs,
Lieschen (hat zwei tolle Kinder)
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
lieschen-77ätgmx.de

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Re: Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 11 im Thema

Beitrag von Kerstin » So 29. Mär 2015, 03:15

Guten Abend Fanny
Fanny K. hat geschrieben:.... Das ist also kein Grund aufbrausend zu werden
Aaah ich werde also aufbrausend.... nun gut lassen wir dies als These mal so stehen.
.....
Ich frage mich wer hier andere diskriminiert und abfällig behandelt.
Bei diesem speziellen Thema eindeutig die Gender"lobby"
Ich denke man kann sich wirklich auf einem Niveau begegnen, auf dem es möglich ist ohne Beleidigungen auszukommen.
Marielle hat geschrieben:.....
Wie wenig Selbstwertschätzung muss man haben, um noch den letzten Rest von Empathie zu verlieren?
.....
Marielle hat geschrieben:......
Dir fehlt es offenbar am Mindestmass an Erfahrungen mit dir selbst und anderen, um die ganze Sache überhaupt beurteilen zu können. .....
Fanny K. hat geschrieben:..... Sterben die ewig gestrigen denn nie aus?......
Gut das wir darüber gesprochen haben


.....
Nur, die Formen der Ehe und Familie haben sich gewandelt.
Tatsächlich oder nur eingebildet? wieviele klassische Ehen gibt es und wie viele "moderne"?
Die Aussage des Artikel 6 ist deswegen trozdem richtig......
....... Nur die Zeiten ändern sich, und damit auch die Auslegung der Gesetze.

Das heißt für mich, nicht der Mensch muss sich den Gesetzen bedingunslos anpassen, sondern die Gesetze müssen in ihrer Auslegung auch den Menschen angepasst werden.
Autsch - das tut weh.
Fanny!! Artikel 6 ist ein Grundrecht!! Ebenso wie das Recht auf Körperliche Unversehrtheit oder das Recht auf freie Entfalltung der Persönlichkeit.
Es gibt hier nichts anzupassen oder auszulegen! Wenn du das für Artikel 6 willst mußt du das auch für alle anderen Grundrechte hinnehmen.

Ich bin mir sicher, das du in einem solchen Staat nicht leben möchtest.
Was schadet uns also ein gesundes Maß an Toleranz ,und das benutzen unserers gesunden Menschenverstandes daran das umzusetzen.
.
Dagegen würde absolut nichts sprechen - nur hat die Genderideologie nichts damit zu tun. Bei dieser Ideologie geht es um nichts anderes als die Auslöschung der klassischen Familie. Diese wird maximal noch zur reprotuktion geduldet.
Der Nachwuchs soll aber schnellst möglich in Staatliche Obhut abgegeben werden.

Alles schon dagewesen und beidemal gings Bach ab.
Fanny K. hat geschrieben:..... Aber ich werde böse, wenn da irgendwelche Menschen versuchen mit ihre Art der Moral aufzuzwingen und sich selbst nicht an ihre Moral halten.
Merkst du was Fanny? Genau das ist es was mich bei der Gendermafia so ankotzt. Diese Leute stellen IHRE Idee vom Geschlecht als die einzig wahre hin und massen sich an allen anderen diese Sicht aufzuzwingen.
Du wunderst dich das dies auf Widerstand stößt?
Wieviele Kinder wurden schon in "kirchlicher Obhut" misshandelt?
Versteh mich nicht falsch, ich will hier nicht über die Kirche an sich reden, aber wieviele "schwarze Schafe" werden da gedeckt?Und nicht nur dort. Wieviel Gewalt, in jeder Form, wird in Familien ausgeübt, über die keiner sprechen will, weil er sich schämt. Das brave und gute Bild nach aussen darf nicht beschädigt werden.
.....
Was du hier berechtig als Fehlverhalten anprangerst gehörte lange Zeit zu den politischen Forderungen von Bündniss90/Die Grünen und man hat sich nur halbherzig davon distanziert.
Und was die Gewalt angeht - die findest du überall da mußt du nicht in die Familien schauen. Auch was das schämen und brave und gute Bild angeht mußt du nicht in die Familien gehen.


Gute Nacht
Kerstin

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Re: Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 12 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » So 29. Mär 2015, 11:21

Moin,

ein Blick in die machmal raue und ehrliche Wirklichkeit täte gut!

Dann würden auch die Menschen, die sich in Verschwörungstheorien verrannt haben merken, dass es keine "Genderlobby" gibt und dass
keinesfalls "Familien ausgelöscht" werden sollen.
Was für ein hanebüchener Unsinn!

Gruß
Anne-Mette

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Re: Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 13 im Thema

Beitrag von Regina » So 29. Mär 2015, 12:16

Danke, Anne-Mette
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Re: Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 14 im Thema

Beitrag von Kerstin » So 29. Mär 2015, 20:57

Anne-Mette hat geschrieben:Moin,

ein Blick in die machmal raue und ehrliche Wirklichkeit täte gut!
Dieser Empfehlung schließe ich mich an - aller dings an die Gegenseite.

[/quote]
Dann würden auch die Menschen, die sich in Verschwörungstheorien verrannt haben merken, dass es keine "Genderlobby" gibt und dass
keinesfalls "Familien ausgelöscht" werden sollen.
Was für ein hanebüchener Unsinn!

Gruß
Anne-Mette[/quote]
Aaah ok - dann kannst du mir sicherlich erklärten wer dafür sorgt das Lehrpläne einseitig "angepast" werden.
Dann kannst du mir sicherlich erklären warum öffentliche Diskussionen angestoßen werden ob wir nun getrennte WC's brauchen oder nicht.

Dann kannst du mir sicherlich auch erklären woher die Genderbeauftragten und Lehrstühle kommen?

Erzähl mir jetzt blos nix von Verschwörungstheorie usw... das zu Überprüfen kostet mich nicht mehr als ein paar E-Mails.

Also bitte erzähl mal.


Ohne Gruß
Kerstin

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Re: Sorge vor zu viel Aufklärung

Post 15 im Thema

Beitrag von Lieschen » So 29. Mär 2015, 21:31

Ach Kerstin,

wir haben alle sicher mal einen schlechten Tag. Aber einen Beitrag mit "Ohne Gruß Kerstin" zu beenden, ist - wie soll ich´s nennen? - niveaulos. Dazu kommt, dass ich kaum einen moderateren Menschen kenne als Anne-Mette.
Na ja, immerhin habe ich durch dich einen neuen Ausdruck gelernt: "Genderlobby". Der ist lustig, hast du ihn dir selbst ausgedacht?

Tschüs,
lieschen
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