Bildbearbeitung
Bildbearbeitung - # 2

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melanie
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Re: Bildbearbeitung

Post 16 im Thema

Beitrag von melanie » Sa 13. Dez 2014, 19:07

Hallo Triona,

das einfachste wäre in diesem Fall wohl, wenn du dir einen schwedischen (ist doch schwedisch - oder?) Zeichensatz auf den Rechner lädtst, den kurzen Text händisch per word oder was auch immer eingibst und formatierst und das Ergebnis umwandelst in pdf - fertig.

Alles andere ist bei der groben Rasterung, dem Pixelmischmasch im Hintergrund und dem ebenfalls farbig durchsetzten und somit per Texterkennung auch nicht umsetzbaren Text vergebliche Liebesmüh

liebe Grüße
Melanie

Lina
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Re: Bildbearbeitung

Post 17 im Thema

Beitrag von Lina » Sa 13. Dez 2014, 19:17

melanie hat geschrieben:Hallo Triona,

das einfachste wäre in diesem Fall wohl, wenn du dir einen schwedischen (ist doch schwedisch - oder?) Zeichensatz auf den Rechner lädtst, den kurzen Text händisch per word oder was auch immer eingibst und formatierst und das Ergebnis umwandelst in pdf - fertig.

Alles andere ist bei der groben Rasterung, dem Pixelmischmasch im Hintergrund und dem ebenfalls farbig durchsetzten und somit per Texterkennung auch nicht umsetzbaren Text vergebliche Liebesmüh

liebe Grüße
Melanie
Es gibt keinen schwedischen Zeichensatz. Es gibt nur einen Buchstaben in Schwedisch, der nicht in einem detuschen Text vorkommt - diesen: Åå - und der ist im westeuropäischen-lateinischen Zeichensatz bei allen führenden Schriftfamilien vorhanden.


---


Ist "Triakel" nich eine der Gruppen mit denen Benny Andersson gelegentlich zusammen arbeitet?

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Re: Bildbearbeitung

Post 18 im Thema

Beitrag von melanie » Sa 13. Dez 2014, 19:50

Hallo Lina,
ups, stimmt, ich meinte natürlich nicht "Zeichensatz" sondern "Tastaturbelegung". Wenn man es nicht oft braucht geht es sicher auch einfacher mit der Sonderzeichen-Regelung für deutsche Tastaturbelegung unter Windows:

Eingabe SCANDINAVISCHER Schriftzeichen am Computer

1.Nummernblock einschalten...

Alt gedrückt halten...

Zahlenkombination auf dem Nummernblock eingeben...

Alt loslassen der Buchstabe erscheint...

Alt und 0197 = Å Alt und 0229 = å

Alt und 0216 = Ø Alt und 0248 = ø

Alt und 0198 = Æ Alt und 0230 = æ

So zu lesen im Internet, habs noch nicht ausprobiert, aber es klingt, als ob es funktionieren würde

lg, Melanie

Lina
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Re: Bildbearbeitung

Post 19 im Thema

Beitrag von Lina » Mo 15. Dez 2014, 02:33

melanie hat geschrieben:Hallo Lina,
ups, stimmt, ich meinte natürlich nicht "Zeichensatz" sondern "Tastaturbelegung". Wenn man es nicht oft braucht geht es sicher auch einfacher mit der Sonderzeichen-Regelung für deutsche Tastaturbelegung unter Windows:

Eingabe SCANDINAVISCHER Schriftzeichen am Computer

1.Nummernblock einschalten...

Alt gedrückt halten...

Zahlenkombination auf dem Nummernblock eingeben...

Alt loslassen der Buchstabe erscheint...

Alt und 0197 = Å Alt und 0229 = å

Alt und 0216 = Ø Alt und 0248 = ø

Alt und 0198 = Æ Alt und 0230 = æ

So zu lesen im Internet, habs noch nicht ausprobiert, aber es klingt, als ob es funktionieren würde

lg, Melanie
Ja, gut, aber die Tastaturbelegung greift auf einen Treiber zurück, den man von der Windows Installations-DVD laden muss. Halte ich aber für wenig empfehlenswert, wenn man nicht normalerweise mit einer nicht-deutschen Tastaturbelegung schreibt. Z und Y werden ja auch dadurch getauscht. Dann ist es doch schneller, einfach "aa" für å zu schreiben, und die alle dann zum Schluss durch Suchen-Ersetzen auszutauschen. Und den Buuchstaben eventuell mit dem Setzkasten aussuchen (charmap.exe)

Und die beiden anderen Buchstaben, æ und ø gibt es im Schwedischen nicht.

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Re: Bildbearbeitung

Post 20 im Thema

Beitrag von triona » Do 18. Dez 2014, 21:22

Um das mit der Bildbearbeitung mal zu einem Abschluß zu bringen: Hier habe ich mal ein paar Experimente mit einem zufällig ausgewählten Bild gemacht, das mir gerade gefiel. (Es handelt sich um das Logo des "Independent", einer amerikanischen Zeitung.)

Das Original war ein Negativbild, aber es enthielt außer weiß nur einen einheitlichen Farbwert, der auf den Farbskalen meiner Bildbearbeitungsprogramme selbstverständlich nicht enthalten war. Er ließ sich aber leicht anpassen, daß es weiter ging. Der Farbwert war allerdings in 5 unterschiedlichen Abstufungen vom Vollton Richtung weiß vorhanden. Nach Umsetzung in schwarz-weiß ergab das schwarz + 4 Graustufen.


Bild 0. Original

Bild Bild Bild 1. unerwünschte Bildteile entfernt

Bild 2. Farbumkehrung > weiss wird zwar schwarz, aber rot wird grün Bild
> war also nix


Bild 3. Umwandlung eines der roten Bilder (JPG) in Graustufen durch Bildumwandlungsprogramm und danach Farbumkehrung ergab das schlechteste Ergebnis von allen Versuchen. Das hab ich nicht mehr fertig gemacht.

4. neuer Versuch: rot durch schwarz ersetzt und alle Rosawerte (4) durch Grauwerte ersetzt. Da ich nur 3 Grauwerte zur Verfügung hatte, war in Grenzbereichen Anpassung frei Auge erforderlich > Qualitätsverlust. (Zwischenstufen habe ich nicht gespeichert.)

5. Hier das Ergebnis in verschiedenen Varianten:

Bild Bild Bild Bild
Bild Bild Bild

Einige davon können sich ja schon sehen lassen.

Ein Mangel an dem Ganzen war, daß mein Original in dem anscheinend qualitativ schlechteren Bildformat PGN war. Das habe ich allerdings erst im Lauf meiner Versuche herausgefunden. Umwandlung in JPG hat natürlich nur die Mängel zum Vorschein gebracht (im Original bereits vorhandene, wie auch solche, die ich durch meine Umwege im Verfahren erst eingeschleppt habe), die ich wieder mühsam beseitigen mußte. Das Ergebnis war natürlich nicht optimal. :roll: Ist aber bei optimalem Vorgehen - d.h. ohne überflüssige Umwandlungen und Zwischenschritte - sicher noch verbesserungsfähig.

Und da das Original mehr "schwarz" als weiß (d.h. in dem Fall mehr rot als weiß) enthält, kommt das Bild als Negativ besser heraus, weil bei Umkehrung die vormals schwarzen Bildteile in weiß von dem dann überwiegenden schwarz erdrückt werden.

Die Beschaffung leistungsfähigerer Programme würde möglicherweise auch etwas bringen. Aber da wird der Zeitvorteil durch die erforderliche Einarbeitung in neue Programme über einen längeren Zeitraum aufgefressen. Das lohnt sich erst, wenn man sehr langfristig erhebliches Aufkommen an professioneller Anwendung hat. Und je leistungsfähiger Anwenderprogramme sind, desto lernintensiver sind sie in der Regel. Außerdem werden diese in immer kürzeren Zeitabständen erneuert, was erfahrungsgemäß eine ständige Umstellung und neue Einarbeitungszeit durch die Nutzer nach sich zieht.

Alles in allem bin ich zu der Erkenntnis gekommen, daß von Hand nachzeichnen bei den Programmen, die ich zur Verfügung habe und wenigstens ansatzweise bedienen kann, wahrscheinlich nicht nur erheblich schneller geht, sondern auch zu deutlich besseren Ergebnissen führt.


Und zu meiner Frage mit den Fremdsprachen-Tastaturen:

In einem anderen Forum habe ich nach einer genaueren Beschreibung des Problems den Hinweis bekommen, daß meine Schwierigkeiten höchstwahrscheinlich an einer systembedingten Macke des Tastatur-Emulators von WINDOOF liegen. (Den hatte ich ja über Systemsteuerung bereits eingerichtet.) Wenn ich es ausprobiert habe, ob es dann geht, wenn man dies beachtet, kann ich es berichten, falls noch jemand anderes hier Bedarf daran hat.

Natürlich ist das bei Schwedisch kein so großes Problem, da dort nur 1 Zeichen vorkommt, das auf einer deutschen Tastatur nicht enthalten ist, und das man notfalls zudem noch umschreiben kann (å > aa). Aber bei Tschechisch sind es schon 15 und bei Polnisch dazu noch 5 weitere. Und da wird jeder Text unweigerlich unlesbar, wenn man die Akzente und Sonderzeichen nicht richtig setzt, weil es größtenteils bedeutungsunterscheidend ist. Und da kann ich schlecht dauerhaft auf handschriftliches Verfahren umstellen, nicht mal im Briefverkehr. Vor allem, da ich recht schnell Maschine schreiben kann. Und bei der Herstellung von Drucksachen geht das gleich gar nicht mehr.

DTP ist zumindest für meinen Bedarf noch qualitativ hochwertig ersetzbar durch Zeichenbrett, Schere und Leim in Verbindung mit einem Bildeinlesegerät (Scanner), aber Maschinenschrift und Email eigentlich nicht mehr. Neulich habe ich mal wieder einen längeren Brief von Hand geschrieben und mit Briefpost verschickt. Es war an jemanden, die keinen Rechner und damit auch keinen Email-Anschluß hat. Aber das ist eher eine Ausnahme bei den Leuten, die ich kenne.


Nochmals vielen Dank an alle, die versucht haben, mir bisserl zu helfen. Aber bei meiner mangelhaften Rechnerbeherrschung ist wahrscheinlich Hopfen und Malz verloren. :roll:


Schönen Abend noch
und liebe grüße
triona

Lina
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Re: Bildbearbeitung

Post 21 im Thema

Beitrag von Lina » Fr 19. Dez 2014, 22:12

Bei dem Bild hätte ich einfach in CMYK umgewandelt, den Magentkanal genommen, den Kontrast leicht erhöht, invertiert und alles Überflüssige drumherum weggeschnitten. In so einem Rot sind jeweils der Magenta-Anteil mindestens 95%, wenn nciht schon 100%.



Und zu der Typographie:

Tschechisch kannst du gar nicht mit dem Westeuropa-Lateinisch-Zeichensatz schreiben. Aber installiere ruhig die Schrift und den Tastaturtreiber. Dann kannst du auch ganz normal 10-Finger-System schreiben - so wie ein Tschechischsprachiger es tun würde! Viel Spaß. Vieleicht auch erst mal einen Gelstift kaufen und auf jede Taste schreiben, welcher Buchstabe jetzt da ist.

triona
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Re: Bildbearbeitung

Post 22 im Thema

Beitrag von triona » Sa 20. Dez 2014, 14:18

Gibt es hier zufällig jemanden, wo schon mit COREL DRAW gearbeitet hat, und sich da klein bisserl auskennt, und wo ich mal anrufen könnte, wenn ich wieder mal eine Funktion nirgendwo finden kann? (Ich habe Version 11.)

Bitte keine Empfehlungen für andere Programme, die vlt weniger bedienerwidrig sein mögen. Ich kaufe mir auf keinen Fall ein neues DTP-Programm *) und erst recht keine neuere Version von dem grauenhaften COREL DRAW, weil ich das auf absehbare Zeit nur gelegentlich benötige und es sich daher wirtschaftlich nicht lohnt. Und irgendwelche kostenlos herunterladbare Programme aus dem weltweiten Netz lade ich mir nicht auf meinen Rechner. Damit habe ich bisher ausschließlich nur übelste Erfahrungen gemacht.


*) wie z.B QUARK o.ä.

PAGEMAKER scheint ja nicht mehr so verbreitet zu sein. Und wenn, dann wird es sich in den letzten 20 Jahren wahrscheinl so verändert haben, daß ich es auch nicht mehr wiedererkennen würde.

Mit CALAMUS auf ATARI habe ich ca 10 Jahre praktische Erfahrungen - nur so als Anhaltspunkt, wo ich mich einigermaßen auskenne. Da hatte ich auch mal eine Schulung gemacht. (Privatunterricht bei einem Auskenner im Thüringer Wald. Hat damals 300 DM gekostet + Reisekosten - Rechnerfernsteuerung über das weltweite Netz gab es damals noch nicht.) Aber leider gibt es da keine Treiber mehr für aktuelle Drucker. Und erst recht niemanden mehr, wo mir da noch irgendwie bei irgendwas helfen könnte.(PAGEMAKER ist die einzige DTP für WIN, die ich kenne, die zumindest früher sehr große Ähnlichkeit mit CALAMUS hatte - weswegen ich es hier auch erwähne.)



Ansonsten erst mal herzlichen Dank für die bisherigen Ratschläge. Bisher war noch nichts dabei, was mich bei meinen augenblicklichen Arbeiten unmittelbar weiterführen würde. Ich werde aber bei Zeiten noch auf einzelne Beiträge antworten. Nicht daß noch jemand glaubt, ich nerve euch nur mit Fragen über Fragen, und nachher verläuft alles nur im Sande.


Jetzt nur mal so viel:
Lina hat geschrieben:Bei dem Bild hätte ich einfach in CMYK umgewandelt, den Magentkanal genommen, den Kontrast leicht erhöht, invertiert und alles Überflüssige drumherum weggeschnitten. In so einem Rot sind jeweils der Magenta-Anteil mindestens 95%, wenn nciht schon 100%.
Ja ... wenn man weiß, wie das geht, und an welcher Stelle das auch immer in dem jeweiligen Programm zu suchen ist.

Das was ich da bisher herumprobiert habe, hab mir ja alles erst mühsam erarbeiten müssen. Diese Programme sind ja alle so kompliziert und mit (für viele Anwendungen überflüssigen) Funktionen überfrachtet, daß schon bald ein Fachingenieurstudium erforderlich ist, um auch nur die Grundlagen nur ansatzweise zu durchschauen. "Selbsterklärend" ist da fast gar nix und die bisweilen schon mal enthaltenen "Hilfefunktionen" kannst du größtenteils allesamt in den Skat drücken ...
Bild

----------
Lina hat geschrieben: Und zu der Typographie:

Tschechisch kannst du gar nicht mit dem Westeuropa-Lateinisch-Zeichensatz schreiben.
Das habe ich auch schon bemerkt. (smili)
Bei Chinesisch (selbst bei Pinyin-Umschrift mit Tönen) und Japanisch, oder auch Thailändisch, Koreanisch, Vietnamesisch oder Arabisch (was ja immerhin alles auch Buchstabenschriften sind) ist das auch kaum schwieriger. :?

Lina hat geschrieben: Aber installiere ruhig die Schrift und den Tastaturtreiber. Dann kannst du auch ganz normal 10-Finger-System schreiben - so wie ein Tschechischsprachiger es tun würde! Viel Spaß. Vieleicht auch erst mal einen Gelstift kaufen und auf jede Taste schreiben, welcher Buchstabe jetzt da ist.
Hab ich schon. Bloß hat der bei WINDOOF ja anscheinend eine mehr oder weniger allgemein bekannte Macke, über die ich bisher immer gestolptert bin.
Und statt Gelstift hab ich mir das hier gemacht:


Bild

Bild

Bild

(An dem Urheberrechtsvermerk seht ihr ja, wie lange ich mich schon damit erfolglos herumärgere. :roll: )

Und da ich den WIN-Tastaturemulator bei mir nicht richtig ans Laufen gebracht habe noch diese Kopierliste als Behelf für kurze Texte:

Bild

Wenn jemand was davon für sich gebrauchen kann, dann schicke ich die Dateien gerne zum Ausdrucken zu. Für andere WIN/MSword-Versionen oder für LINUX muß es wahrscheinlich wieder neu gemacht werden. Aber die Maske läßt sich ja wahrscheinlich besser anpassen, als das Ganze neu zu setzen.


liebe grüße
triona

Bild Bild


NB.:

Schaut mal was ich jetzt im Netz gefunden habe:

Die Uni Köln bietet Infos und Hilfe für fremdsprachige Textverarbeitung am PC an.

http://www.uni-koeln.de/themen/fremd...index_a_z.html


Da werde ich mich doch gleich mal umschauen.


lg tri
Zuletzt geändert von triona am Sa 20. Dez 2014, 16:16, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Bildbearbeitung

Post 23 im Thema

Beitrag von Lina » Sa 20. Dez 2014, 15:25

Ja, so lange es Unicode Fonts sind, geht es auch alleine mit dem Tastaturtreiber. Sind die meisten Fonts aber nicht. Dann muss man Centraleuropean-Latin-Fonts haben. Gilt zu meinem wissen z.B. fuer saemtliche Linotype Fonts.

Und wie man sieht - die mit Corconflex oder accents hätte man retten können, aber "den umgekehrten Circonflex", die "Umlaute" über "Y" und "U" mit dem kleinen Kreis dariber dann nicht mehr - den gibt es auch nur in CZE, glaube ich.

Die Gefahr ist dann, dass wenn man die Schrift durch eine andere ersetzt, wird dann nichmal deutlich erkennbar Buchstaben fehlen sondern durch die Falschen ersetzt.
Zuletzt geändert von Lina am Sa 20. Dez 2014, 15:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Bildbearbeitung

Post 24 im Thema

Beitrag von triona » Sa 20. Dez 2014, 15:35

Lina hat geschrieben:Ja, so lange es Unicode Fonts sind, geht es auch alleine mit dem Tastaturtreiber. Sind die meisten Fonts aber nicht. Dann muss man Centraleuropean-Latin-Fonts haben. Gilt zu meinem wissen z.B. fuer saemtliche Linotype Fonts.

Die Gefahr ist dann, dass wenn man die Schrift durch eine andere ersetzt, wird dann nichmal deutlich erkennbar Buchstaben fehlen sondern durch die Falschen ersetzt.

Danke für den Hinweis.
Aber mir reicht Times New Roman oder einer der anderen Standardfonts, die bei UNICODE meistens verfügbar sind. Mir kommt es in diesem Fall ja nicht auf außergewöhnliche Gestaltung an, sondern einzig auf korrekte und eindeutig lesbare Rechtschreibung.

Und sorgfältig Korrektur lesen muß man da sowieso immer alles.
Vor allem, wenn man schnell tippt. und wie ich nur halbblind und nicht immer normgerecht gefingert, d.h. mit mindestens einem Auge auf der Tastatur statt auf dem Bildschirm und nicht immer jeden Buchstaben mit dem dafür eigentlichen vorgesehenen Finger anschlägt. Denn das kriege ich wahrscheinlich nie mehr raus. Wenn man damit einmal eine annehmbare Geschwindgkeit erzielt hat und jahrzehntelang daran gewöhnt ist, käme das beinahe einem Neulernen gleich, wenn man daran nochmal was ändern wollte.

Das ist wie mit den linkshändigen Gitarrenspielern, die einmal die Beherrschung des Instruments mit herkömmlicher auf Rechtshänder ausgerichteter Saitenbespannung gelernt und virtuos perfektioniert haben. Die spannen ihre Gitarre auch nie mehr auf rechtshändiges Greifen und linkshändiges Anschlagen um, wennn sie irgendwann mal davon erfahren. Jimi Hendrix war glaube ich so ein Beispiel. Der hat so weit ich weiß bis an sein Lebensende eine normal für Rechtshänder besaitete Gitarre anders herum gespielt. Mit Grifftabs kann man dann selbstverständlich nichts mehr anfangen. Da muß man die richtigen Griffe schon selber herausfinden. Ich glaube kaum, daß es da Lehrbücher und Tabs gibt.


liebe grüße
triona
Zuletzt geändert von triona am Sa 20. Dez 2014, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Bildbearbeitung

Post 25 im Thema

Beitrag von Lina » Sa 20. Dez 2014, 15:36

Trotzdem nur so als Warnung. Damit kann einiges in die Hose gehen. Tut es wahrscheinlich auch regelmäßig.

Aber das mit der Farbe war doch einleuchtend, oder?

triona
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Re: Bildbearbeitung

Post 26 im Thema

Beitrag von triona » Sa 20. Dez 2014, 16:14

Lina hat geschrieben:Trotzdem nur so als Warnung. Damit kann einiges in die Hose gehen. Tut es wahrscheinlich auch regelmäßig.

Aber das mit der Farbe war doch einleuchtend, oder?

Grundsätzlich ja.
Mein Schwierigkeit dabei ist allerdings, daß ich meistens nicht weiß, wo ich bei den von mir verwendeten Programme diese Funktionen überhaupt auch nur finden kann. Das sind genau die Fragen auf die ich auch hier von Anfang an gezielte Antworten gesucht habe. Bloß hab ich mich dabei wohl zu ungeschickt ausgedrückt, als daß alle, die die Fragen gelesen haben, auch wirklich verstehen konnten, worauf es mir dabei tatsächlich ankam.

Und das mit den Hosen, in die meist regelmäßig irgendwas geht, ist wohl sehr wahr. Das kann ich aus jahrzentelanger Erfahrung mit allen möglichen Arbeiten nur zu gut bestätigen. Rechnertechnik bzw deren zielgerichtete und vom Aufwand vertretbare Anwendung ist da keine Ausnahme, sondern nur die Krönung der "Hosenscheißerei". :mrgreen:


Deshalb gleich nochmal eine solche "dumme" Frage nachgeschoben:

Weiß jemand, wo ich bei MSword 2007 den Knopf finde, mit dem ich eine (irgendwo kopierte) Tabelle in "Nur-Text" rückverwandeln kann? Ich weiß, daß es diese Funktion dort gibt. Aber irgendwie finde ich nie den Knopf, wenn ich ihn mal wieder brauche. :oops:

Vlt sollte ich es mir endlich mal aufschreiben, wenn ich ihn zufällig mal wieder finde. Oder vlt sollte ich mir auch mal abgewöhnen, immer alle Dokumente in dem Modus abzuspeichern, der noch mit MSword 2003 kompatibel ist. Das hat von den Leuten, mit denen ich regelmäßig Datenverkehr habe, bis auf meinen Bruder sowieso niemand mehr. Und von meinen alten Rechnern, für die ich das immer gebraucht habe, geht mittlerweile auch keiner mehr.


liebe grüße
triona

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Re: Bildbearbeitung

Post 27 im Thema

Beitrag von Lina » Mo 22. Dez 2014, 03:36

triona hat geschrieben:
Lina hat geschrieben:Trotzdem nur so als Warnung. Damit kann einiges in die Hose gehen. Tut es wahrscheinlich auch regelmäßig.

Aber das mit der Farbe war doch einleuchtend, oder?

Grundsätzlich ja.
Mein Schwierigkeit dabei ist allerdings, daß ich meistens nicht weiß, wo ich bei den von mir verwendeten Programme diese Funktionen überhaupt auch nur finden kann. Das sind genau die Fragen auf die ich auch hier von Anfang an gezielte Antworten gesucht habe. Bloß hab ich mich dabei wohl zu ungeschickt ausgedrückt, als daß alle, die die Fragen gelesen haben, auch wirklich verstehen konnten, worauf es mir dabei tatsächlich ankam.

...
liebe grüße
triona

Vielleicht siehst du den Wald vor lauter Bäume nicht. Z.B. in PhotoShop oder Corel Photopaint gibt es viele Wege, die einzelnen Farbkanäle separat zu bearbeiten. Oder auch das Bild in eine Datei pro Kanal zu separieren. Ich komme auf mindestens vier. Aber natürlich gibt es nicht genau DAS Werkzeug, dass alles macht. Genau wie, entscheidet man ja je nachdem wie und aus welchen Farben das einzelne Bild sich zusammensetzt.

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Re: Bildbearbeitung

Post 28 im Thema

Beitrag von triona » Mo 22. Dez 2014, 09:32

Lina hat geschrieben: Vielleicht siehst du den Wald vor lauter Bäume nicht. Z.B. in PhotoShop oder Corel Photopaint gibt es viele Wege, die einzelnen Farbkanäle separat zu bearbeiten. Oder auch das Bild in eine Datei pro Kanal zu separieren. Ich komme auf mindestens vier. Aber natürlich gibt es nicht genau DAS Werkzeug, dass alles macht. Genau wie, entscheidet man ja je nachdem wie und aus welchen Farben das einzelne Bild sich zusammensetzt.
Genau das ist schon immer mein Problem. Und der Aufbau fast aller dieser Programme und deren starke Unterschiedlichkeit in der jeweiligen Bedienung hat dies ja geradezu zur unausweichlichen Folge. Und ich kann mir nicht vorstellen, das dies nur bei mir so ist.

Ich nutze derzeit mindestens 3 Bildbearbeitungen (und ich habe noch mindestens 2 weitere auf meinem Rechner, in die ich mich nicht auch noch einarbeiten will *), 1 DTP (die absolut edienerwidrig ist) und 1 Textverarbeitung, dazu noch Drucker und Bildeinlesegerät und außerdem noch Zeichenbrett, Schere und Leim für Zwischenschritte, die ich digital noch gar nicht drauf habe oder die da erwiesenermaßen wesentlich schneller gehen - und zwar in stetigem Wechsel hintereinander weg an einem Dokument. Da lade ich ein und das selbe Bild immer für jeden Arbeitsschritt mit einem anderen Programm, wo ich dann weiß, wie man den nächsten Schritt machen kann. Das ist meist einfacher, als irgendwelche Funktionen zu suchen, die man dann doch nicht findet oder gleich gar nicht durchschaut, wie sie bedient werden. Ob das allerdings der Qualität der bearbeiteten Dokumente förderlich ist, weiß ich auch nicht. Bisweilen habe ich den Eindruck, daß bei den vielen Umwandlungen doch unterwegs so immer mal wieder einige Pixel verloren gehen.


liebe grüße
triona


NB.:

*) Diese beiden gehören dazu.
Werd ich mir vlt also doch nochmal anschauen müssen.
Aber da kommen dann sicher nochmal zahlreiche weitere "dummen Fragen" im Gefolge. Da könnt ihr euren Hut drauf verwetten.


NB. 2:

Aber meine neuen Visitenkarten habe ich jetzt endlich fertig gedruckt. (smili)

Sollte eigentl eine Aktion von 2 - 3 Stunden werden. Sind dann alles zusammengerechnet (einschließl dieses Fadens hier und anderswo und der zahlreichen Versuche) doch wieder 2-3 Tage geworden. Was solls. Beim nächsten mal gehts hoffentlich deutlich schneller.
)))(:

triona
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Re: Bildbearbeitung

Post 29 im Thema

Beitrag von triona » Fr 26. Dez 2014, 13:37

Nun will ich euch das Ergebnis meiner heftigen Bemühungen nicht vorenthalten. Daß ich so einen Aufriß mache wegen der Veränderung eines zufällig ausgewählten Adlerbildchens oder wegen ein paar Liedertexten, die ich schneller einfach abtippen könnte, hat hier wohl eh kaum eine geglaubt?

Bild

Dank des häßlichen COREL DRAW habe ich für die erste druckbare Vorlage einschließlich der Versuche mit dem Adler und denm Liedtext zusammengenommen etwa 2 -3 Tage gebraucht, was selbstverständlich völlig indiskutabel ist.

Der erste Druck war dann auch gleich unbrauchbar. Weil ich in dem COREL die Texteingabefunktion bis jetzt immer noch nicht finden konnte, mußte ich die vor einigen Jahren schon einmal erstellten Textblöcke alle nochmal neu setzen und einzeln mit 2 unterschiedlichen Bildbearbeitungsprogrammen im Wechsel erstellen und vorbearbeiten, um sie dann fertig in das DTP-Dokument übernehmen zu können, damit sie auch im endgültigen Format (ohne Bildschirmvergrößerung) einwandfrei lesbar waren. Diese Nacharbeit hat dann vlt noch 2 oder 3 Stunden gebraucht. Merkwürdigerweise mußte ich dann der millimetergenau erstellte fertige Druckvorlage mit den 12 Nutzen nochmal um 2% verkleinern, daß der fertige Druck auch in der richtigen Größe herauskam.


Bild

Für dieses hier habe ich dann im ersten Anlauf immerhin noch 2 oder 3 Stunden gebraucht bis zum ersten Probedruck. Das kommt also immerhin schon mal ein bisserl in die Nähe des geforderten Solls. (Wenn die Gestaltung schon einmal steht. Das käme sonst noch hinzu.)

Die Karte erscheint auf den ersten Blick vlt grafisch weniger anspruchsvoll als die TRIONA-Karte. Aber die Schrägstellung im Winkel der kursiven Buchstaben ist technisch nicht so ganz ohne - wobei der Winkel (ursprünglich mal 78° wie bei Helvetica bzw Swiss) aufgrund verschiedener vom Original abweichender Fonts (Arial, Arial narrow, Arial black, ggf jeweils kursiv und fett), die anders gerade nicht verfügbar waren, diesmal leider nicht so ganz exakt ist, und vor allem nicht im ganzen Dokument gleich. Fällt aber im Visitenkartenformat nicht mehr so auf.

Da die Gestaltung aber schon über 20 Jahre alt ist und sich bewährt hat, wollte ich es weiterhin so haben. Auch hier mußte ich den Text nochmal vollständig neu setzen. Und da das unberechenbare und undurchschaubare COREL mir wieder mal einen unerwarteten Streich spielte, war nochmal 1/2 Std extra Nacharbeit notwendig, weil sich beim Kopieren der fertigen ersten Karte auf 12 Nutzen einige der Linien völlig unnachvollziehbar in breitgezogene Textstreifen verwandelt hatte, die dann wieder einzeln und von Hand durch Linien ersetzt werden mußten. :roll: Den Grund dafür konnte ich nicht herausfinden.

Bei der letzten Karte (die auf dem blasseren Papier) war das dann aber nicht mehr, weswegen die gesamte Umarbeitung bis zum fertigen Druck in knapp 2 Std fertig war. Aber auch bei dieser Karte mußte ich die fertige Druckvorlage erst wieder um 3% verkleinern, um auf das geforderte Druckmaß zu kommen.


Auch diese Aufkleber hier muß ich alle paar Jahre wieder mal nachdrucken:

Bild

Die gibt es zwar auch neutral fertig auf der Rolle zu kaufen.

Bild

Da kostet einer dann wenige Pfennige, während bei meinen gelb-roten allein der Foliendruck rund 3 Groschen je Stück kostet. Aber sie haben sich als sehr wertvoll erwiesen. Wenn nämlich in einer Werkstatt mal wieder die Gewerbeaufsicht war und eine neue Sicherheitsprüfung der Maschinen verlangt hat, dann wird nämlich meist die Telefonnummer angerufen, die auf dem Schaltkasten aufgeklebt ist. So habe ich schon so einige neue Aufträge bekommen ohne zusätzlichen Aquisitionsaufwand, besonders wenn die Hebebühne mal weiterverkauft wurde an jemanden, der mich bis dahin noch gar nicht kannte und ich ihn auch nicht. Es hat sogar schon mal jemand aus Mecklenburg-Vorpommern angerufen, der mich um Rat gefragt hat, wie er seine gebraucht gekaufte Hebebühne wieder ans Laufen bekommt, weil da noch so ein alter Kleber von mir drauf war, und ihm bei dem alten Ding sonst niemand mehr weiterhelfen konnte.

Auf den größeren Drucksachen tauchte dann früher noch dieser nette kleine Buggy auf.
Ich habe ihn mit meinem Bruder zusammen entworfen:

Bild (c) Lichtherz 1991

Seit wir uns beim Handel auf Motorradwerkstätten spezialisiert haben, wird er aber nicht mehr weiter verwendet. Doch er lebt in meinem Logo für den Montage- und Wartungsbetrieb weiter. Im Format der Visitenkarten ist das aber nicht verwendbar, weil dann nicht mehr erkennbar. Bei dem alten Buggy war das gerade noch möglich.

Bild (c) Lichtherz 2006

Da habe ich damals auch ziemlich lange gebraucht, bis ich es fendlich fertig hatte. Und damals hatte ich noch meinen ATARI in Gebrauch mit einer einigermaßen vernünftigen DTP drauf (CALAMUS). Vlt werde ich mir doch noch mal die WINDOOF-Version davon besorgen, wenn ich mit dem COREL weiterhin nicht zurecht komme. Aber da dieses Programm mittlerweile schon über 25 Jahre auf dem Buckel hat und in der Zwischenzeit Dutzende von Erneuerungen erhalten hat, werde ich es wahrscheinlich auch nicht mehr wieder erkennen.

Ich habe damals mit der ersten Version angefangen. Es war anfangs ein recht einfach zu erlernendes und zu bedienendes Programm und z.B. recht brauchbar, um professionelle Druckvorlagen in Schwarz-Weiß zu erstellen. Farbe kam in den ersten Versionen nur am Rande vor (als Schmuckfarben und ohne YMCB-Auszüge, d.h. noch nicht ausgelegt für 4-Farb-Raster-Offset-Belichtungsvorlagen). Brauchte ich auch nicht, weil ich alle meine Druckerzeugnisse s/w erstellte und immer nur einfarbig gedruckt habe.

Dann kam irgendwann einmal die volle 4-Farb-Verarbeitung hinzu. Das Programm wurde mit jeder Erneuerung unübersichtlicher und schwerer zu bedienen. Dazu noch ständig tolle "Verbesserungen", so daß man gewohnte Funktionen nicht mehr wieder gefunden hat oder diese nicht mehr ohne neue Einarbeitung benutzen konnte, falls sie denn überhaupt noch vorhanden waren.

Daß hat dazu geführt, daß das Programm auf meinem (selbstverständlich nicht immer erneuerten) Rechner nur noch mit einem Bruchteil der Geschwindigkeit lief, weil es bei jedem Lade- und Speichervorgang immer das volle 4-Farbprogramm durchspielte, auch wenn 3 von 4 automatisch vorhandenen und auch nicht abschaltbaren Farbebenen gar nicht besetzt waren. Und wer einmal mit DTP o.ä. Anwendungen gearbeitet hat, weiß, daß man da außerordentlich häufig seine Arbeit zwischenspeichern muß, und oft andere Dokumente öffnen muß, um dort Elemente zu kopieren. Und speichern eines Dokuments dauert dann halt statt wenigen Sekunden bei komplexeren Dokumenten schon gleich mal ein paar Minuten ... :roll: Dauernde Aufrüstung des Arbeitsspeichers und des Prozessors verringert dies zwar unter Umständen wieder, aber deutlich länger als früher dauert es auch dann noch allemal.

Und für diesen "Fortschritt" zahlt man auch noch einen Haufen Geld. Vom damit beabsichtigten ständigen Zwang zu immer neuer Nachrüstung der Hartware mal ganz abgesehen. Alles ein abgekartetes Spiel, allein zum Zweck der Gewinnanhäufung einer ganzen Industrie. Bei Autos, Haushaltsgeräten und Industriegütern usw übrigens genauso.


Ich mach da schon lange nicht mehr mit. Auch meine Autos z.B. werden immer gefahren, bis sie mindestens 20 Jahre alt sind und meistens über 200.000 oder 300.000 km drauf haben. Daß ich sie nur gebraucht (meist mit min 100.000 km) kaufe, versteht sich da nur am Rande. Und mit möglichst wenig Elektronik drin. Das ist da nämlich die Störungsquelle Nummer 1 - wie bei fast allen heutigen Industrieerzeugnissen. Geht aber mittlerweile kaum noch, weil es solche Fahrzeuge in noch brauchbarem Zustand fast nicht mehr gibt.

Die staatliche Subvention der Automobilindustrie mit der "Abwrackprämie" 2009 und zahlreiche Verschärfungen der ach so umwelterhaltenden Abgasvorschriften einschließlich der dazugehörigen Steuerpolitik hat dies nur noch beschleunigt und krass verschärft - bezahlt von uns allen mit Steuergeldern. :twisted:


Also nochmal vielen Dank für die bisher erhaltenen Ratschläge.
Sollte sich hier doch noch jemand bisserl mit diesem COREL DRAW auskennen, dann wäre ich über weitere Tips sehr dankbar.

Noch nicht herausgefunden habe ich z.B.:
- Erstellung von Textrahmen und wo ich den dazugehörigen Texteditor finde
- Erstellen von Linien und Umrandungsrahmen
- Erstellen von Rahmen unterschiedlicher Funktion überhaupt - außeer Importieren von fertigen Elementen als Bild (.JPG)
- Rahmen oder Elemente in den Vordergrund oder Hintergrund stellen oder ersatzweise Hintergrundfarbe von importierten Bildern auf "durchsichtig" schalten

... um nur die wesentlichsten Grundfunktionen zu nennen, die sich mir bis jetzt noch nicht erschlossen haben. Eine rahmenorientierte DTP scheint es ja tatsächlich zu sein. Aber die Hilfe-Funktion gibt zu diesen Fragen leider fast gar nix her, wie aber leider allgemein üblich.


liebe grüße
triona

Anne-Mette
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Re: Bildbearbeitung

Post 30 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 26. Dez 2014, 15:00

Moin,

kannst Du nicht eine Anleitung für Corel Draw besorgen?
Eigentlich finde ich das Programm sehr einfach zu bedienen.
Auf der linken Seite befindet sich ein Knopf mit einem Buchstaben. Dort draufklicken - und schon kannst Du schreiben.
Wenn Du in der oberen Leiste auf "Text" klickst, kannst Du "Text bearbeiten" auswählen...

Auf einem Flohmakrt bekommst Du eine Anleitung bestimmt für ein paar Groschen (smili)

Gruß
Anne-Mette, die viel mit Corel Draw (XVI) arbeitet

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