Personenstands gutachten 0.2
Personenstands gutachten 0.2 - # 2

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heike65
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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 16 im Thema

Beitrag von heike65 » Fr 23. Nov 2018, 09:13

Sahara65 hat geschrieben:
Do 22. Nov 2018, 23:16
Jetzt nur für mich muss ich einfach fragen.
Du hattest 2 voneinander unabhängige Gutachter ?
Ist es nicht so (bin auf dem stand) das man erst nach der GaOP die PÄ beantragen kann und aller voraussicht auch durch bekommt, erfüllt man die Kriterien ?
habe ich da etwas missverstanden ?

Gibt es zu dem Abgelehnt auch eine Begründung ?
Man kann die PÄ auch ohne die GaOp beantragen, es gibt da keine Kritierien ausser den Gutachten und des Eindrucks den man bei dem persönlichen Gespräch bei dem/der Richter/in hinterlässt.
Man muss noch nicht einmal mit der HRT begonnen haben.

Liebe Grüsse
Heike

heike65
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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 17 im Thema

Beitrag von heike65 » Fr 23. Nov 2018, 09:17

@ christiane

wäre es nicht vielleicht an der Zeit deinen ersten Wohnsitz in einen anderen Amtgerichtsbezirk zu verlegen ? Nach den ganzen Querelen die durchlaufen hast finde ich das eine überdenkenswerte Lösung.

Liebe Grüsse
Heike

Christiane.LE
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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 18 im Thema

Beitrag von Christiane.LE » Fr 23. Nov 2018, 09:30

Heike ich hatte 3 Gutachter ,der erste war Kognitiv und der und auch die beiden anderen 2 Gutachter (nach Transsexuellengesetz) sagten ja ich bin Frau nur die eine sagte das die 3 Jahre fehlten und sich auch noch um ein Jahr zuungunsten von mir verrechnet hat, was aber der Richter sah.Ich kann nun auch woanders nicht nochmal beantragen
das ist ja wohl klar. Leider wusste ich damals wo ich Antrag stellte nicht das ich jetzt keine Sozialleistung bekomme und mich woanders hätte Wohnsitz registrieren können.Nun es ist so wie es ist und solte ich mal ins Käfängnis müssen freuen
sich da die Kerle drinnen auf jemand mit Vagina :shock:
LG.Christiane
Nach 50 Jahren stehe ich nun meinen Mann als Frau.
Das Leben ist eine Baustelle .

Tatjana_59
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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 19 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Fr 23. Nov 2018, 10:00

Christiane.LE hat geschrieben:
Fr 23. Nov 2018, 09:30
Heike ich hatte 3 Gutachter ,der erste war Kognitiv und der und auch die beiden anderen 2 Gutachter (nach Transsexuellengesetz) sagten ja ich bin Frau nur die eine sagte das die 3 Jahre fehlten und sich auch noch um ein Jahr zuungunsten von mir verrechnet hat, was aber der Richter sah.Ich kann nun auch woanders nicht nochmal beantragen
das ist ja wohl klar. Leider wusste ich damals wo ich Antrag stellte nicht das ich jetzt keine Sozialleistung bekomme und mich woanders hätte Wohnsitz registrieren können.Nun es ist so wie es ist und solte ich mal ins Käfängnis müssen freuen
sich da die Kerle drinnen auf jemand mit Vagina :shock:
LG.Christiane
Hallo Christine,

Ich hoffe du hast keinen Grund ans Gefängnis zu denken.
Sollte dieser Fall eintreten wäre es fatal!
Ich verstehe deine Aussage mit den drei Jahren nicht?
Wo stehen drei Jahre festgeschrieben und für was?
Ich kenne nur dass man ein Jahr den sogenannten Alltagstest hinter sich haben muss, was aber im Prinzip nur noch auf dem Papier besteht.
Bei mir waren es mit Beginn der therapeutischen Begleitung etwa 18 Monate wenn ich es richtig im Kopf habe bis zum Termin am Amtsgericht. Also incl Erstellung der beiden Gutachten und Termin abwarten.
Drei Jahre waren es etwa bis zum Abschluss meiner Transition Gaop.
Warst du schon mal am Sozialgericht und hast da auf den Busch geklopft?
Der Richter in Leipzig ist leider ja mittlerweile bundesweit bekannt wegen seiner transphoben Einstellung.
Ich würde versuchen ihn wegen Befangenheit abzulehnen, falls das möglich ist, hab keine Ahnung.dann könnte evtl ein anderes Amtsgericht in einem anderen Bundesland eingreifen, oder einfach der Richter gewechselt werden.

LG Tatjana

Christiane.LE
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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 20 im Thema

Beitrag von Christiane.LE » Fr 23. Nov 2018, 10:15

Tatjana doch ich muss sozusagen 3 Jahre Zwanghaft sein das ich mich als Frau fühle.Und an denn Richter kommt man nicht rann.
LG.Christiane
Nach 50 Jahren stehe ich nun meinen Mann als Frau.
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!Marie!
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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 21 im Thema

Beitrag von !Marie! » Fr 23. Nov 2018, 14:05

Hi Christine,

ich finde das Vorgehen auch vollkommen unmöglich..

aber ich frage mich was in den Gutachten steht, ganz unabhängig davon, das der Herr Richter wohl
kein Netter ist.

Am Montag habe ich den Termin bei meiner 2ten Gutachterin und ich denke sie wird der ersten
folgen-trotzdem bin ich nun etwas verunsichert wenn ich mit den Gutachten bei meinem Amtsgericht
auftauche..

ich hoffe ich hab keinen Stress mit sowas..die 3 Jahre sind gutachterlich bei mir mit der Aussage abgedeckt
"Anlass der Beratung war eine deutlich ausgeprägte Geschlechtsdysphorie, die seit Ihrer Kindheit bestehe.
Diese sei in der Pubertät zunehmend stärker geworden, und sie wünsche sich nun, endlich voll und ganz
als Frau zu leben"

Alles Liebe Marie ---)))
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Bea Magdalena
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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 22 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena » Fr 23. Nov 2018, 16:14

Tatjana_59 hat geschrieben:
Fr 23. Nov 2018, 10:00

Der Richter in Leipzig ist leider ja mittlerweile bundesweit bekannt wegen seiner transphoben Einstellung.
Ich würde versuchen ihn wegen Befangenheit abzulehnen, falls das möglich ist, hab keine Ahnung.dann könnte evtl ein anderes Amtsgericht in einem anderen Bundesland eingreifen, oder einfach der Richter gewechselt werden.

LG Tatjana
Für mich hört sich transphobe Einstellung des Richters sehr nach Amtsmissbrauch an.

Wollte ich nur gesagt haben...

Liebe Grüße
Bea
future is female

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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 23 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Fr 23. Nov 2018, 17:35

Bea Magdalena hat geschrieben:
Fr 23. Nov 2018, 16:14
Tatjana_59 hat geschrieben:
Fr 23. Nov 2018, 10:00

Der Richter in Leipzig ist leider ja mittlerweile bundesweit bekannt wegen seiner transphoben Einstellung.
Ich würde versuchen ihn wegen Befangenheit abzulehnen, falls das möglich ist, hab keine Ahnung.dann könnte evtl ein anderes Amtsgericht in einem anderen Bundesland eingreifen, oder einfach der Richter gewechselt werden.

LG Tatjana

Für mich hört sich transphobe Einstellung des Richters sehr nach Amtsmissbrauch an.

Wollte ich nur gesagt haben...

Liebe Grüße
Bea
In meinen Augen ist das auch Amtsmissbrauch, aber bestimmte Richter können offensichtlich machen was sie wollen (ag)

LG Tatjana

Michelle_Engelhardt
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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 24 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Sa 24. Nov 2018, 05:23

Es kursieren ja auch Berichte, wonach Herr Richter eine ganz bestimmte Gutachterin mit dem 3. Gutachten beauftragt. Wenn dem tatsächlich so sein sollte / gewesen ist, stinkt das ganze ziemlich zum Himmel.

LG Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir ´ne PN!

Christiane.LE
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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 25 im Thema

Beitrag von Christiane.LE » Sa 24. Nov 2018, 10:12

So habe nun in ruhe und auch Nüchtern nochmal die Schriftliche aussage meines Anwalts zu dem Urteil gelesen .
Dazu heißt es :So ist der Hauptgrund des Senates dass man ihnen letztendlich vorwirft,dass sie sich nicht damals schon über das Gutachten der SV Schmidt beschwert haben ,welches sie vor ja dem Gerichtstermin am Amtsgericht bekommen haben.
Es hätte wahrscheinlich anders verlaufen können,wenn sie bereits beim Amtsgericht anwaltliche Unterstützung gehabt hätten und rechtzeitig die Sachverständige hätte ablehnen können.

Ja was soll das? Ich hatte nach Anwalt ,Kostenübernahme gefragt was mir abgelehnt wurde mit der aussage das dies nicht nötig sei und daher keine Kostenerstattung .Ich rief ein Anwalt an um das er bei der Anhörung dabei wär und mich vertritt ,dieser verlangte dafür etwa an die 400€ die ich nicht aufbringen konnte.
Ich selber konnte gegenüber denn Richter, nichts einwerfen usw ,da ich absolut keine Ahnung hatte und fast immer ein Liebes Mädchen war und dies mein erste Gerichtsverhandlung war und ich keine Erfahrung und auch sehr viel Angst vor dem Richter und das ich austicke usw hatte und nur zu allem ja und amen sagte.
Dies ist ein Rechtsstaat der dem denjenigen Recht gibt der vermögend ist ,denn dann wäre es vermutlich anders gelaufen für mich. Ich bin entäucht und habe auf solche Rechtsprechung kein Bock und lehne diesen Rechtsstaat in dieser Form ab !!!
Eure Christiane
Nach 50 Jahren stehe ich nun meinen Mann als Frau.
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MichiWell
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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 26 im Thema

Beitrag von MichiWell » Sa 24. Nov 2018, 12:11

Hallo zusammen,

ich spüre hier wieder viel Empörung bezüglich des 3. Gutachters, und grundsätzlich ist das Verhalten des Richters in dieser Hinsicht kathegorisch abzulehnen!

Ich habe/hatte persönlichen Kontakt zu mehreren Betroffenen. Und! Wer meine Beiträge liest weiß auch, dass ich, obwohl nicht persönlich betroffen, das Thema schon eine Weile verfolge und hier auch schon sehr zeitig darüber berichtet hatte, um auf das Problem aufmerksam zu machen und Unterstützung für die Betroffenen zu generieren.

Im Falle von Christiane.LE muss man jedoch ehrlicherweise sagen, dass das Problem wohl doch etwas anders gelagert ist, und nichts mit dem 3. Gutachter zu tun hat. Ich denke, auch ein anderer Richter, der nicht persönlich Erfahrungen mit Trans* hat, oder das TSG für menschenunwürdig hält und aus politischer Überzeugung heraus alle Fälle durchwinkt, und sich bestmöglich an die bestehende Rechtslage hält, hätte in diesem Falle genau so ablehnend beschieden.

Ich will und werde hier keine persönlichen Details offenbaren, aber wer sie (wie ich) persönlich kennengelernt oder z.B. hier im Chat erlebt hat, wird mich verstehen.

Christiane braucht auf jeden Fall mehr, sie braucht professionelle Hilfe, die wir aber nicht leisten können. Soweit mir bekannt ist, hat sie damit angefangen. Doch wenn ich so ihre letzten Beiträge lese, hat sie noch einen langen schweren Weg vor sich. Dieser erfordert viel Mut und Kraft, und ich wünsche ihr dabei viel Erfolg.


Beste Grüße
Michi

PS: Falls Zweifel im Bezug auf meine Glaubwürdigkeit bestehen sollten, werde ich diese gerne gegenüber Anne-Mette im persönlichen Kontakt ausräumen.
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir ´ne PN!

Christiane.LE
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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 27 im Thema

Beitrag von Christiane.LE » Sa 24. Nov 2018, 12:48

MichiWell ,Ja ich hatte Schwierigkeiten grade mit meine Narzismus usw ,auch hoch Neurotisch. Nur hat das alles nix mit der Aussage zutun was und wer ich bin und auch laut aussagen von wenigsten 3 Gutachtern Ärzen .Zuerst Seikowski mein Therapeut und der leitende Mensch für Trans in Ganz Deutschland,Professor DR. Strauß der auch der Meinung war und isst das die Namensänderung gegeben ist. Es ist nur eine der Meinung das ich erst Oktober 2017 umbedingt Frau sein wolle und daher 2020 erst 3 Jahre rum sind . Diese Gutachterin und auch die Richter in Dresden sahen wohl nicht das ich den Antrag schon April 2017 beantrage .Eigens der Richter in Leipzig erkannte denn Fehler und sagte ich solle Oktober 2019 wieder kommen. Nochwas MichiWell das ihr und eure Klicke in der Rosalinde andere Transsexuelle aus-schliest nicht Grüßt usw das halte ich dann doch für Problematischer als mein Fehlverhalten das darauf zurückzuführen ist das ich im falschen Körper auffuchs .Ich finde es eine Frechheit das du hier über mich richten willst da du dich seit Monaten oder über ein Jahr mich in der Rosalinde Ignorierst ,hast DU nicht das recht ein Urteil über mich zu fällen!!!
Fragt die Menschen die mich wirklich kennen und zwar Life und da gibt es hier genug was ich für ein Mensch bin.
LG.Christiane
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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 28 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Sa 24. Nov 2018, 13:08

Ohje @Michi und Christiane....wenn ihr was zu klären habt, dann bitte bitte persönlich, per PN oder Telefon. In einem anderen Thread wurde erst kürzlich schmutzige Wäsche gewaschen, bis Anne-Mette das Thema bereinigen mußte. Meine persönliche Meinung ist, das Du Dir diesen Beitrag hättest sparen können, sollen, müssen, liebe Michi.

Nix für ungut und liebe Grüße
Michelle
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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 29 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Sa 24. Nov 2018, 13:16

@MichiWell

Guten Tag,

solche Beiträge finde ich unangemessen. Was Du auch für Erfahrungen gemacht haben magst - eine Personenstandsangelegenheit ist ein BürgerInnen-Recht, das nicht mit "Wohlverhalten"(wem auch immer gegenüber) zu koppeln ist (auch wenn es in manchen Fällen schwer fallen mag).
Wenn eine AntragstellerIn schon mit Problemen dabei zu kämpfen hat, braucht es keine "OberschiedsrichterInnen", die noch in einem öffentlichen, schriftlichen Beitrag "eins draufsetzen".

Wir sollten nicht vergessen, dass es sich lediglich um eine Personenstandsangelgenheit handelt, nicht mehr.
Selbst wenn AntragatellerInnen nach einiger Zeit feststellen sollten, sie hätten einen Fehler gemacht mit dem Antrag, so entsteht doch "der Gesellschaft" kein Schaden.

Bewertungen einer Antragstellung in Hinblick auf "darf/darf nicht" sind abzulehnen. Wie sollen sonst die Forderungen nach einer "dritten Option" und einer Reform des TSG begründet werden?

Gruß
Anne-Mette

Magdalena
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Re: Personenstands gutachten 0.2

Post 30 im Thema

Beitrag von Magdalena » Sa 24. Nov 2018, 15:22

Hallo Christiane,

es tut mir leid für Dich, so wie es jetzt gelaufen ist. Ja auch ist der Leipziger Richter für seine Verfahren schon bekannt. Rechtsmittel hattest Du auch schon eingelegt. Und auch das ist abschlägig beschieden worden.
Da stellt sich mir die Frage nach den Gutachten. Sind da widersprüchliche Aussagen, die Zweifel aufkommen lassen. Als Nichtfachfrau kann es vorkommen, Fragen nicht richtig verstanden zu haben. Also nicht absichtlich nicht richtig Auskunft gegeben zu haben.

Ich bin ja für meine Eltern bevollmächtigt. Beide sind pflegebedürftig. Ich muss alle Anträge bearbeiten und auch bei der Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftig mitwirken. Immer wieder musste ich mir einige Fragen erklären lassen. Um zu wissen welche Auswirkungen durch die Antwort möglich sind. Auch wenn ich zugeben muss, beides, die Personenstands- und Namensänderung mit dem Pflegegutachten, sind nicht vergleichen. Aber in Unwissenheit fehlerhafte Angaben gemacht zu haben, kann sich nachteilig auswirken.

Ob es ratsam ist ein neues Verfahren mit neuen Gutachten zu führen, kann ich nicht beurteilen . Vor allem wie erforderlich es für Dich verläuft.Doch hast Du eine andere Wahl. Ich wünsche Dir die Kraft, doch noch zu Deinem Recht zu kommen.

Viele liebe Grüße Magdalena
Zuletzt geändert von Magdalena am Sa 24. Nov 2018, 20:50, insgesamt 1-mal geändert.
Lebe jeden Tag.

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