GäG - Geschlechtsänderungsgesetz in der Verbändebeteiligung
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Marielle
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GäG - Geschlechtsänderungsgesetz in der Verbändebeteiligung

Post 1 im Thema

Beitrag von Marielle » Mi 25. Jul 2018, 23:56

Guten Abend,

OII Deutschland und BVT* haben ihre Stellungnahmen zum Seehofer-Gesetzentwurf abgegeben.

https://oiigermany.org/geschlechtseintr ... produktiv/

http://www.bv-trans.de/wp-content/uploa ... reiben.pdf


Der miserable, unwürdige und respektlose Gesetzentwurf aus dem Ministerium für Inneres, heimatliche Gartenzwerge und bauliche Leitkultur kommt dabei, zu Recht, nicht gut weg.

Habt es gut, Widerstand ist Handarbeit

Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.

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Re: GäG - Geschlechtsänderungsgesetz in der Verbändebeteiligung

Post 2 im Thema

Beitrag von Simone 65 » Do 26. Jul 2018, 01:50

Wozu brauchen wir ein Geschlechtseintrag ?
Einfach weglassen .
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .

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Re: GäG - Geschlechtsänderungsgesetz in der Verbändebeteiligung

Post 3 im Thema

Beitrag von Jaddy » Do 26. Jul 2018, 05:06

Tja, weglassen ist die andere Variante, die das Bundesverfassungsgericht im Urteil angeboten hat.

Aber ich würde nicht darauf wetten, dass gerade das BMI das in Erwägung ziehen würde. Aus politisch-ideologischen Gründen. Und das BM Justiz wohl aus praktischen Erwägungen nicht. Im Gutachten des Deutschen Instituts für Menschenrechte von 2014 wurden so ziemlich alle deutschen Gesetze nach geschlechtsspezifischen Unterschieden durchsucht. Sie haben das Ergebnis dokumentiert in der "Excelliste aus der Hölle", wie die beiden von der Aktion sie in ihrer Präsentation hier in Bremen nannten.

Nicht alle der 643 Fundstellen sind wirklich dramatisch, aber bei einer Streichung des offiziellen Geschlechts müssten sofort alle Gesetze überarbeitet werden und die Änderungen durch Ausschüsse und Parlament gehen. Ein riesiger Berg Arbeit, der auf einmal fällig wird.

Sukzessiv Regelungen für die ca. 1,8% (oder mit Enbys vielleicht 3%) zu finden, ist aktuell die einfachere Alternative für die Gesetzgebung.

Ausserdem möchten viele Menschen sich wohl auch weiterhin auf ein bestimmtes Geschlecht berufen können. Also wäre es doch nett, den Forderungen des Gutachtens, der Dritten Option und der Aktion Standesamt 2018 zu folgen, und den Eintrag selbstbestimmt zu machen. Das bedeutet, dass dort ein Freitextfeld steht und jede Person völlig frei entscheiden kann, ob und was dort steht :)

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