Es "ist Bürgerpflicht", seine Werte geltend zu machen
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Anne-Mette
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Es "ist Bürgerpflicht", seine Werte geltend zu machen

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 25. Jan 2018, 09:00

Moin,

da sehe ich durchaus eine Ansprechpartnerin:

Diana Kinnert ist jung, lesbisch, hat einen Migrationshintergrund – und ist seit mehr als zehn Jahren CDU-Mitglied. Wie keine andere steht die junge Frau mit dem Baseball-Cap für ein Neudenken konservativer Positionen.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/cdu ... _id=408859

Gruß
Anne-Mette

Mina
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Re: Es "ist Bürgerpflicht", seine Werte geltend zu machen

Post 2 im Thema

Beitrag von Mina » Do 25. Jan 2018, 09:38

Anne-Mette hat geschrieben:
Do 25. Jan 2018, 09:00
da sehe ich durchaus eine Ansprechpartnerin:
Danke für den Link. Was schlägst Du vor?
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!

Anne-Mette
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Re: Es "ist Bürgerpflicht", seine Werte geltend zu machen

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 25. Jan 2018, 09:42

Moin,

ich schlage vor, dass ich sie anschreibe. Vielleicht finden wir in ihr eine Unterstützerin für die Ziele, die (fast) alle unterstützen, z.B. für die
Beseitigung der Zwangsgutachterei.

Nachtrag:

gesagt - getan

ich bin gespannt

Gruß
Anne-Mette

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Re: Es "ist Bürgerpflicht", seine Werte geltend zu machen

Post 4 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa » Do 25. Jan 2018, 11:25

Moin,

...das ist Demokratie.
Vergessen wir dabei nicht, anderen, die sich engagieren, Respekt und Wertschätzung zu zollen auch wenn sie mal anderer Meinung sind. Über Meinungen darf gestritten werden und soll es auch. Die Aufgabe in der Demokratie ist es doch, einen tragbaren Kompromiss zu finden, wie im täglichen Leben auch.

LG, Ulrike-Marisa :wink:

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Re: Es "ist Bürgerpflicht", seine Werte geltend zu machen

Post 5 im Thema

Beitrag von Cybill » Do 25. Jan 2018, 15:44

Nee, nee, nee, das hat die Dame wohl falsch verstanden.

Ruhe ist die erste Bürgerpflicht!

Konservativismus heißt nicht irgendjemandes Werte geltend zu machen. Das ist nämlich Populismus und damit gesellschaftspolitische Brandstiftung.Werte unterliegen dem steten Wandel, denn nur so ist Fortschritt möglich und dieser beinhaltet immer auch die Möglichkeit des Scheiterns und damit die Notwendigkeit der Neubewertung.

Aber ich bin auch der Meinunng, dass sich der Konservativismus neu erfinden muss, um wieder den Menschen eine politisch-ideologische Zuflucht zu bieten, die heute die nationalfaschistisch,-rassistischen Tendenzen einer AfD und deren pegidösen Umfeld billigend in Kauf nehmen, weil sie sich von einer CDU/CSU verraten fühlen, die heute eine sozialliberale Politik betreibt, welche einer SPD gut zu Gesicht stehen würde. (Hammersatz!)

-Cy
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Re: Es "ist Bürgerpflicht", seine Werte geltend zu machen

Post 6 im Thema

Beitrag von Lina » Do 25. Jan 2018, 15:56

Coole Idee - ich werde auch rein schauen und sehen, was man ihr evtl. kommunizieren könnte.
Ich habe das öfter erwähnt: Ich bin überzeugt, dass so was mindestens so viel bringen kann, als wenn irgendwo eine Tagung statt findet, von der Sie evtl. aus der Presse erfährt - oder in einem Formalen schreiben, dass in einem Stapel Schreiben von 50 anderen Interessengemeinschaften landet.

Personen und Namen sprechen Emotionen an. Emotionen steuern ohnehin den größten Anteil des Handelns.

Und à propos Cybill's Post - Sie hat schon verstanden ... was einige andere wollen ... und schert sich möglicherweise einen Dreck darum.

Anne-Mette
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Re: Es "ist Bürgerpflicht", seine Werte geltend zu machen

Post 7 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 25. Jan 2018, 15:58

Moin,

wichtig ist mir, dass wir mit CDU-Migliedern "ins Gespräch kommen" und ich hoffe, dass das möglich ist.

LEIDER ist es ja so, dass sich durch den "Erfolg" der AFD vieles geändert hat. Wenn ich bedenke, dass die nun viele Ämter bekleiden, wo man BöckInnen zu GärtnerInnen macht (z.B. Nicole Höchst, die gegen die Ehe für alle oder queere Schulaufklärungsprojekte kämpft, soll die rechte Fraktion im Kuratorium der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld vertreten; Näheres beim TAGESSPIEGEL).

Immerhin bekommen Sie nicht den Vorsitz im Kulturausschuss des Bundestages. )):m (cow) (gitli)


Herzliche Grüße in den Osten
Anne-Mette

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Re: Es "ist Bürgerpflicht", seine Werte geltend zu machen

Post 8 im Thema

Beitrag von Svetlana L » Do 25. Jan 2018, 17:51

Anne-Mette hat geschrieben:
Do 25. Jan 2018, 15:58
wichtig ist mir, dass wir mit CDU-Migliedern "ins Gespräch kommen" und ich hoffe, dass das möglich ist.
Ich habe heute eine Mail an meinen Wahlkreisabgeordneten von der CDU geschickt und darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig für Betroffene ein modernes Selbstbestimmungsgesetz ist und darum gebeten, dass die Reform/Abschaffung des TSG nicht auch in dieser Legislaturperiode wieder hinten runter kippt.
Sehr geehrter Herr Luczak,

Union und SPD werden nun also (vermutlich) doch wieder eine große Koalition bilden. Aus diesem Grunde und auch als meinen zuständigen Wahlkreisabgeordneten für Tempelhof-Schöneberg möchte ich Ihr Augenmerk auf ein Thema lenken, das nicht gerade im Fokus der Öffentlichkeit steht, das aber bei Betroffenen wie mir viel Leid verursacht. Ich spreche vom Transsexuellengesetz (TSG), dessen Reform /Abschaffung nun in der dritten Legislaturperiode angekommen ist. In der letzten Regierungsperiode sind von der interministeriellen Arbeitsgruppe bereits entsprechende Gutachten beauftragt worden und die Ergebnisse, die ausnahmslos für ein modernes Personenstandsrecht plädieren, liegen allen Beteiligten vor. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass nicht wieder eine Legislaturperiode verstreichen muss, um das aus meiner Sicht fremdbestimmte und menschenrechtswidrige Begutachtungsverfahren endlich abzuschaffen. Ziel muss es sein, dass auch transidente Menschen selbstbestimmt ein Leben in dem gefühlten Geschlecht führen können. Niemand kann mir mein Geschlechtsempfinden weder bestätigen noch widerlegen, was auch durch die verschwindend geringe Anzahl negativer Gutachten belegt wird. Wozu braucht es dann also noch Zwangsbegutachtungen und Richterspruch für eine Vornamens-/Personenstandsänderung?

Immer wieder wird gesagt, dass wir wichtigere Probleme haben, als sich für eine verschwindend geringe Anzahl von Menschen einzusetzen. Aber ich sage es mal mit Albert Einsteins Worten: „Wenn es um Wahrheit und Gerechtigkeit geht, gibt es keine Unterscheidung in große und kleine Probleme!“

In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Svetlana L
Noch nicht mal eine Stunde später habe ich bereits eine Antwort bekommen (obwohl ich in der Anrede den Dr. unterschlagen habe) :P
Sehr geehrte Svetlana L,
ich danke Ihnen vielmals, dass Sie sich an mich als Ihren direkt gewählten Bundestagsabgeordneten gewandt haben. Ich kann Ihnen versichern, dass ich Ihr Anliegen sehr ernst nehme und über die geforderte Reform des Transsexuellengesetzes in einem engen Dialog mit TrIQ, dem Interessenverband TransInterQueer e.V., stehe. Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen werde ich meine Expertise im Bereich Wohnen und Mieten einbringen dürfen. Gern nehme ich Ihre Nachricht aber zum Anlass, meine Kollegen aus dem Familienausschuss auf die notwendigen Veränderungen des Transsexuellengesetzes hinzuweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Jan-Marco Luczak
Liebe Grüße aus Berlin
Svetlana

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