Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch
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JanaH
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Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 1 im Thema

Beitrag von JanaH » Fr 24. Nov 2017, 16:16

Das ist zwar eigentlich nur für Bio-Frauen, ich finde aber trotzdem wert, unterstützt zu werden.

Link zu change.org:

https://www.change.org/p/kristinah%C3%A ... dlNQ%3D%3D

Christian
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Re: Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 2 im Thema

Beitrag von Christian » Fr 24. Nov 2017, 16:49

Liebe Jana, bei change.org habe ich Bauchschmerzen. Das Portal darf die gewonnenen Daten nutzen und weiterkaufen. Eigentlich ist dies im Grunde nicht viel mehr als eine Unterschriftenliste. Daher beteilige ich mich nie an Petitionen bei change.org. Generell bietet der Bundestag (auch Landtage) die Möglichkeit Petitionen (auch online) abzugeben und Mitzeichner zu finden. Auch das nutze ich nicht. Wenn ich ein Anliegen habe schreibe ich Abgeordnete im jeweiligen Fachausschuss an, um auf ein Thema aufmerksam zu machen und engagiere mich vor Ort. Man darf auch die Macht eines Lokalpolitikers nicht unterschätzen. Ich hatte bspw. für eine Forderung Unterstützer auf kommunaler Ebene gefunden. Dann ging es als Forderung ins Wahlprogramm, dann in den Koalitionsvertrag, dann wurde ein paar Jahre später Gesetz. Also E-Mail an Deinen Wahlkreisabgeordneten Mathias Stein von der SPD, ob er sich für eine Straffreiheit einsetzen wird ;-)

JanaH
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Re: Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 3 im Thema

Beitrag von JanaH » Fr 24. Nov 2017, 17:55

ja, muss jede selber wissen, mit welcher Adresse ich da unterschreibe...
Das ändert aber nix an der Intention der Ersteller (moin)

Jana

MichiWell
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Re: Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 4 im Thema

Beitrag von MichiWell » Fr 24. Nov 2017, 21:48

Ich schließe mich den Bedenken von Christian, betreffend der Plattform change.org an.

Aber dennoch können wir etwas tun, indem wir unseren Mitmenschen im Alltag davon erzählen, und eine klare Position pro Informationsrecht im Interesse aller Frauen beziehen.

Liebe Grüße
Michi
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Re: Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 5 im Thema

Beitrag von Katrin_F » Fr 24. Nov 2017, 22:02

Was sind Bio-Frauen? Aus nachhaltigem Anbau?

MichiWell
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Re: Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 6 im Thema

Beitrag von MichiWell » Fr 24. Nov 2017, 22:10

Katrin_F hat geschrieben:
Fr 24. Nov 2017, 22:02
Was sind Bio-Frauen? Aus nachhaltigem Anbau?
Das sind die, die nicht mit Testosteron "gedüngt" wurden, und wie viele hier im Forum diesen Fehler nun mit HRT und GaOP mühevoll korrigieren lassen müssen. :wink:
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Re: Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 7 im Thema

Beitrag von Cabriotussi » Fr 24. Nov 2017, 23:18

Aus diesem Grund bevorzuge ich das Begriffspaar cis/trans bzw. "T". Cis klingt wesentlich professioneller als "Bio" und hört sich nicht do "lifestyle-vegan" an. Meint aber meist gleiches, und ja, natürlich, Nuancen gibt es immer. Zum Rest möchte ich lieber erstmal nichts sagen.

LG die Gaby. (moin)
* ich mach' ein glückliches Mädchen aus mir *

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Re: Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 8 im Thema

Beitrag von Drachenfrau » Sa 25. Nov 2017, 09:11

Hallo Welt,

ich finde es traurig, wenn man genau hinschaut, dass eine Frau nicht wirklich über ihren Körper bestimmen kann.

Mit Sicherheit gibt es Situationen, in denen eine Schwangerschaft für die werdende Mutter auch lebensbedrohlich sein kann - das wäre in meiner Idealvorstellung ein großes Ausnahmescenario, weshalb eine Frau eine Schwangerschaft beenden müsste.
Wenn dem dann so sein muss, gibt es aus der Natur bei weitem auch sanftere Methoden als die, die die Schulmedizin "anbietet".

Wäre es nicht besser, wenn man sich dafür einsetzt, dass Frauen erst gar nicht in die Situation kämen, abtreiben zu müssen?
Sich dafür einzusetzen, dass Frauen ihre Schwangerschaften selbst bestimmen können? Und dass es für Eltern wieder einfacher wäre, ihre Kinder groß zu ziehen, ohne ihre Kleinen schon als Baby einer Tagesmutter bringen zu müssen?

In unserer Gesellschaft wird entwürdigend mit Frauen umgegangen, so sehr, dass sie ja schon mit Freuden auf dem OP-Tisch ihre Gebärmutter herausnehmen lassen - ohne zu merken, wie widersinnig das (in aller Konsequenz zu Ende gedacht) ist.
Eine Männer dominierte Welt bestimmt heutzutage über die tiefste Intimität einer Frau. Ist das nicht absurd?

Ein aufgebrachter Drache
Je mehr ich in Verbindung mit mir selber bin, desto leichter löse ich meine „Probleme“.

Delfinium
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Re: Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 9 im Thema

Beitrag von Delfinium » Sa 25. Nov 2017, 09:35

Drachenfrau hat geschrieben:
Sa 25. Nov 2017, 09:11
Wäre es nicht besser, wenn man sich dafür einsetzt, dass Frauen erst gar nicht in die Situation kämen, abtreiben zu müssen?
Ehm das tun wir doch schon... Stichwort: Verhütung. Lernt ma alles in der Schule )))(:

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Re: Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 10 im Thema

Beitrag von Drachenfrau » Sa 25. Nov 2017, 09:46

Danke Delfinium, wieso gibt es denn dann noch Abtreibungen?
Je mehr ich in Verbindung mit mir selber bin, desto leichter löse ich meine „Probleme“.

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Re: Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 11 im Thema

Beitrag von Delfinium » Sa 25. Nov 2017, 10:01

Drachenfrau hat geschrieben:
Sa 25. Nov 2017, 09:46
Danke Delfinium, wieso gibt es denn dann noch Abtreibungen?
Aus dem gleichen Grund wieso es noch Vergewaltiger gibt.

Wir bringen den Kindern bei nicht zu vergewaltigen, jeder weiß dass es etwas böses ist und trotzdem wirds gemacht.
Wir bringen den Kindern bei zu verhüten, jeder weiß dass es wichtig ist und trotzdem wird es vernachlässigt.

Ich hoffe diese kleine Analogie war verständlich.

MichiWell
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Re: Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 12 im Thema

Beitrag von MichiWell » Sa 25. Nov 2017, 10:06

Drachenfrau hat geschrieben:
Sa 25. Nov 2017, 09:11
Wäre es nicht besser, wenn man sich dafür einsetzt, dass Frauen erst gar nicht in die Situation kämen, abtreiben zu müssen?
Hallo Drachenfrau,

da bin ich ganz bei dir! Aber ich lese auch aus deinem Beitrag heraus, dass du einem Schwangerschaftsabbruch gegenüber eher ablehnend aufgestellt bist und nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt siehst. - Ist das nicht auch wieder ein Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht der Frau? :?:

Ich selbst bin damit aufgewachsen, dass sowohl Verhütung als auch Abtreibung völlig normal gewesen sind. Die Pille (oder auch Spirale) bekam die Frau sogar auf Rezept, und bei uns zu Hause lag die meiner Mutter ganz offen im Regal. Allgemein war Verhütung kein Tabuthema, und wurde bei uns schon in der Schule besprochen, als die Mehrzahl der Erwachsenen in der alten Bundesrepublik allein bei der Erwähnung des Wortes 'Kondom' einen roten Kopf bekamen. Ganz zu schweigen, dass man über sowas mit den Kindern reden wollte. :!:

Man kann sich darüber streiten, ob hormonelle Verhütung nun gut oder schlecht ist. - Aber: Kein Vorteil ohne Nachteil. :wink:

Dass Frauen aus "wirtschaftlichen Gründen" abtreiben, sehe ich eher nicht so. Diese sehe ich eher vorgeschoben, bei Familien, denen es eigentlich finanziell ganz gut geht. Ich selbst habe - sogar schon persönlich aus dem Mund von Frauen - gehört, die sich wegen des Geldes Kinder machen lassen. Da musste ich zum Jugendamt, weil meine Ex aus einer Laune heraus eine Unterhaltsforderung losgelassen hat, obwohl wird gemeinsame Betreuung unseres Kindes vereinart hatten. Im Wartebereich bekam ich gezwungenermaßen die Gespräche von jungen Müttern mit ... da konnte einem als Mann echt die Lust auf Kinder vergehen. :roll: Aber es sind ja hoffentlich nicht alle so berechnend.


Liebe Grüße
Michi
Zuletzt geändert von MichiWell am Sa 25. Nov 2017, 17:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 13 im Thema

Beitrag von meisje » Sa 25. Nov 2017, 11:53

Das was Dr. Kristina Hänel auf ihrer Homepage anbietet ist für mich Information und keine Werbung.

Gut dass sie in Berufung geht. 6000 € Strafe für was? Dass sie Frauen in einer misslichen Lage unterstützt?!?

Der Vorgang ist nämlich ähnlich erniedrigent, wie wenn Nicht-Bio-Mädels einen Seelenstriptis vor Psychologen oder anderen Ärzten für HRT oder GAOP hinlegen müssen.
Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen. -Franz Kafka

Das geht so nicht, das macht man so nicht… Kennst Du?
Dann ist es Zeit, damit aufzuhören. Schaff Dir neue Wege, neue Möglichkeiten.
Denke um die Ecke, denke quer.

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Re: Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 14 im Thema

Beitrag von Elizabeth » Sa 25. Nov 2017, 13:29

In dem Merkblatt von Frau Dr. Hänel zum Abbruch vermisse ich einen Hinweis auf die "Spätfolge", daß manche Frau die Abtreibung irgendwann später bereut.
Auch der Hinweis auf ungewollt kinderlose Paare und deren Adoptionswünsche steht nicht nochmals dort drin.
(Ich weiß, das sollte schon bei der Indikatiosstellung geklärt werden, aber besser spät als zu spät nochmal nachgefragt)
Sarkastisch: Auf der Zigarettenpackung muß ja auch ein Warnhinweis stehen! Sie verdient mit Abtreibungen eben auch Geld.
Sarkasmus off: Den 1.Satz habe ich ihr auch geschrieben, sonst hätte ich die Petition vorbehaltlos unterstützt.
LG Elly

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Re: Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch

Post 15 im Thema

Beitrag von Drachenfrau » Sa 25. Nov 2017, 15:27

Hallo Michi,
MichiWell hat geschrieben:
Sa 25. Nov 2017, 10:06
Drachenfrau hat geschrieben:
Sa 25. Nov 2017, 09:11
Wäre es nicht besser, wenn man sich dafür einsetzt, dass Frauen erst gar nicht in die Situation kämen, abtreiben zu müssen?
da bin ich ganz bei dir! Aber ich lese auch aus deinem Beitrag heraus, dass du einem Schwangerschaftsabbruch gegenüber eher ablehnend aufgestellt bist und nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt siehst. - Ist das nicht auch wieder ein Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht der Frau? :?:
Danke für deine Zeilen. Nein, ich bin nicht generell gegen Schwangerschaftsabbrüche.
So wie das heute vollzogen werden muss, bin ich auch voll und ganz bei meisje:
meisje hat geschrieben:
Sa 25. Nov 2017, 11:53
Der Vorgang ist nämlich ähnlich erniedrigent, wie wenn Nicht-Bio-Mädels einen Seelenstriptis vor Psychologen oder anderen Ärzten für HRT oder GAOP hinlegen müssen.
Nur bin ich vielleicht von einem anderen Denken inspiriert worden. Deswegen schrieb ich auch "in meiner Idealvorstellung".
Ich habe über einen langen Zeitraum ein Buch gelesen, das heißt: Die Rückkehr zum weiblichen Prinzip.
Es geht der Autorin darum, dass die Menschen viel mehr in ihrer Urkraft leben können, dass die in ihnen und in der Umwelt wirkenden Prinzipien von männlich und weiblich im Gleichgewicht sind.
(Mit Sicherheit gibt es da beim Erschaffen eines solchen Paradigmas noch Verbesserungspotential, doch ich finde es ist ein schöner Ausgangspunkt)

Das, was du geschrieben hast, da kann ich dir nur zustimmen, dass bei solchen Gesprächen, wie du sie beim Warten mitbekommen hast, einem als Mensch, nicht nur als Mann die Lust aufs Kinderkriegen vergehen kann.
Genau das ist auch teilweise mein Ansatz, dass in einer Welt, die mehr von Balance und dadurch einhergehend mehr mit Verbindung zur Natur geprägt ist, die Umstände für Mütter, Väter und Kinder viel natürlicher, besser, friedlicher, freier, gefühlvoller, intuitiver, etc. wären.
Mein Gedanke hierzu ist auch, dass es weniger Gewaltverbrechen gäbe, auch weniger Vergewaltigungen - im Idealfall keine mehr.
Es ist schlimm, dass Kinder oft Mittel zum Zweck sind.
Wäre das in einem neuen Paradigma noch der Fall?

Pro oder Contra bei Schwangerschaftsabbrüchen zu sein, löst wohl für viele Frauen nicht das Problem/die Ursache, dass sie ihre Kinder behalten wollen können.

Allen einen schönen Samstag und lasst es euch wohl ergehen,
Ulla
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