Der Bundesverband Trans* zum Vorstoß der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie
Der Bundesverband Trans* zum Vorstoß der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie - # 2

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Manu.66
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Re: Der Bundesverband Trans* zum Vorstoß der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie

Post 16 im Thema

Beitrag von Manu.66 » Sa 14. Okt 2017, 23:13

Hi Mädels!

Teilweise schon ziemlich schräg, wie hier argumentiert wird. Aber seis drum.

Fakt ist, dass die MDK´s sehr wohl ein Interesse daran haben, Kostenstellen für die KK´s zu reduzieren. Fakt ist auch, dass das TSG mit allen seinen Regelungen - neben den sechs Punkten die eh schon vom BVG als verfasungswidrig eingestuft außer Kraft gesetzt wurden - unserem Grundgesetz widerspricht.

Ebenso widerspricht unserem Grundgesetz jedwede Methode der Zwangstherapie durch irgendwelche Psychologen, Psychotherapeuten oder vergleichbare Zunftangehörige.

Die Art und Weise, wie manche Endokrinologen Transmenschen diskriminierend daran hindern, eine HET beginnen zu wollen, ist ebenfalls nicht im Einklang mit den Grundrechten in unserer Verfassung. Alltagstests, zwanghaft auferlegte Wartezeiten, über Monate sich hinstreckende psychotherapeutische Sitzungen zur Feststellung, Verfizierung irgendeines "gesicherten" Geistes- und/oder Gesundheitszustandes (Diagnose f64.0!? - ich lache mich tot), Erscheinungsbildes, Gemütszustandes oder was weiß ich noch, das ist in vielen Fällen nichts anderes als Firlefanz der besonderen Art.

Gut, wer es wünscht, soll es in Anspruch nehmen, für diejenigen mag es sehr hilfreich sein zur Selbstfindung. Aber doch bitte nicht für diejenigen, die es ablehnen. In vielen Ländern - auch innerhalb der EU - sind die Hürden geringer oder gar nicht vorhanden. Für viele in unserem Land auch nicht - nämlich die große Gruppe der Privatpatienten!

Ich brauchte keine Wartezeit, keinen Endokrinologen, keine psychotherapeutische Behandlung - alles lief nach meinem Wunsch und nach meinem Plan. Ich bin Privatpatientin! - Und schon allein diese Tatsache zeigt doch, dass das ganze Verfahrensgedöns in unserem Land eine Farce ist, auf reiner Willkür basiert. (Oder eben nur für Kassenpatienten gedacht ist, damit das Gesundheitssystem in dieser Hinsicht auch seine Berechtigung und vor allem seinen Profit hat!)

Liebe Grüße
Manuela

PS: noch 101 Tage bis zu meiner GaOP - und kein Psychologe hat mir beruhigend und/oder besorgt die Hand aufs Knie gelegt oder tief in die Augen geschaut!
Mein Lebensmotto: "Ich kann, weil ich will, was ich muss." (Kant)

JanaH
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Re: Der Bundesverband Trans* zum Vorstoß der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie

Post 17 im Thema

Beitrag von JanaH » So 15. Okt 2017, 07:13

heike65 hat geschrieben:
Sa 14. Okt 2017, 18:13
Na das ist dann doch ein nicht kleiner Unterschied, so zwischen Döner bestellen und dem Wunsch nach einer GaOp oder HRT, kopfschüttel
Entschuldigung, Du weisst schon, was Eigenverantwortung heisst?
Die Tragweite der Entscheidung mag eine andere sein, jedoch die Relevanz bleibt gleich!
ICH entscheide über MEINEN Körper und Geist, sonst NIEMAND!
Wenn ich mit dem gerade gekauften scharfen Döner auf die Brücke geh, entscheide auch ICH, wer da runter geht...
(SEHR plakativ, ich weiss)
Irgendjemandem das abzusprechen, was er mit SICH macht?

Alles andere ist nur Kosten verteilen, da bin ich raus...

heike65

Re: Der Bundesverband Trans* zum Vorstoß der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie

Post 18 im Thema

Beitrag von heike65 » So 15. Okt 2017, 13:18

Ja es ist ein gewaltiger Unterschied, und das hat nichts mit Eigenverantwortung zu tun.
Und ich bin der Meinung das (das mag jetzt nicht auf dich zutreffen, dafür kenne ich dich nicht) eine begleitende Therapie / Aufklärung etc viele Transgender durchaus vor einem eklatanten Fehler bewahren kann.

Es kann ja durchaus Gründe geben die einem/einer einen Druck nach Geschlechtsanpassung vorgaukeln.

Heike
Zuletzt geändert von heike65 am So 15. Okt 2017, 17:32, insgesamt 1-mal geändert.

ab08
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Re: Der Bundesverband Trans* zum Vorstoß der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie

Post 19 im Thema

Beitrag von ab08 » So 15. Okt 2017, 13:40

Hallo meine Lieben,

nach meinen Erfahrungen und meiner Beobachtungen des letzten Jahrzehnts habe ich gegenüber
der "Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)" im Bezug auf ihren Umgang mit Transsexualität
große Vorbehalte. Ich rate, alles, was von da kommt, sehr genau zu lesen und zu äußerster Vorsicht.
(Auf eine detaillierte Diskussion - damit kennen die sich dort besser aus als ich - lass ich mich nicht ein, denn das bringt nichts.)

Liebe Grüße
Andrea
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz

Chrissie
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Re: Der Bundesverband Trans* zum Vorstoß der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie

Post 20 im Thema

Beitrag von Chrissie » So 15. Okt 2017, 16:02

Badfeel hat geschrieben:
Sa 14. Okt 2017, 19:40
Mir persönlich stößt das ganze Thema auf.

Das ist mein Körper und ich mache damit was ich will. So sieht "Eigenbestimmung" letztenendes real aus. Ich geh zum Arzt, der erzählt mir, genau wie bei ner
Beschneidung, bei einer Schönheits OP usw was es für Risiken und Komplikationen geben könnte und ich sag dann ja oder nein Punktum.

Das ist der gleiche Schwachsinn wie das "Nichtraucherschutzgesetz". Man hat nix sinnvolles zu tun also bestimmen wir mal das Leben andere weil ja der
Privatautonom nicht in der Lage ist, selber zu entscheiden ob er in ne Eckkneipe geht wo geraucht wird oder nicht.

Ich denke, die ganze Thematik ist nur den Kassen geschuldet, damit die nicht für alle Zahlen müssen weil sie nicht wollen. Wirtschaftsaspekt ist also
hier meines Erachtens nach extrem groß geschrieben, verdient ja aktuell jeder nen Heidengeld nur weil sich einer wandeln möchte...

Meine Meinung
Du vergisst dabei bloss: Schönheitsops und deren Folgen zahlst Du selbst und keine KK.
Willst Du wirklich, dass es wie in America läuft? Wer Geld hat bekommt seine Gaop und Hormone und wer nicht hat halt Pech?

Das kann es nicht sein. Andererseits geht es aber auch nicht, dass KK alles zahlen müssen. was einem gerade einfällt, dann explodieren die Kosten und wir zahlen keine 15 sondern 70% KK Beiträge.

Also bleibt nur die Feststellung der medizinischen Notwendigkeit als Kriterium der Kostenübernahme und dass geht bei dem Thema Trans nunmal nur durch Psychologen.

Also selber zahlen oder lieber ein paar msl zum Psychologen?

Alles andere ist absolut unrealistisch.

Es wird übrigens keiner daran gehindert ohne Psych und Gutachten zum Suporn zu fliegen und dort machen zu lassen, was man will. Also entweder auf kosten der KK und den Psych in Kauf nehmen oder selber zahlen. Es hat jeder die freie Wahl!

LG Chrissie
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.

JanaH
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Re: Der Bundesverband Trans* zum Vorstoß der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie

Post 21 im Thema

Beitrag von JanaH » So 15. Okt 2017, 21:15

heike65 hat geschrieben:
So 15. Okt 2017, 13:18
Ja es ist ein gewaltiger Unterschied, und das hat nichts mit Eigenverantwortung zu tun.
Und ich bin der Meinung das (das mag jetzt nicht auf dich zutreffen, dafür kenne ich dich nicht) eine begleitende Therapie / Aufklärung etc viele Transgender durchaus vor einem eklatanten Fehler bewahren kann.

Es kann ja durchaus Gründe geben die einem/einer einen Druck nach Geschlechtsanpassung vorgaukeln.

Heike
Nein, da ist überhaupt kein Unterschied und es ist natürlich nur meine Entscheidung!!
Es ist MEINE Entscheidung, ob der Döner oder ich die Brücke runter gehen!
Und „gehen" ist hier nicht als gehen gemeint, um es nochmal für die letzten Deppen klarzumachen...
Ich stand auch schon auf der Holtenauer Brücke, ohne Döner...
Sorry, Deine Worte sind einfach nur Mist! Niemand kann mich vor einem „eklatanten Fehler“ bewahren!
Erklär doch mal bitte die Auswirkungen des „eklatanten Fehlers“.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto wütender werde ich über die Überheblichkeit Deiner Worte.

Es kann ja durchaus Gründe geben die einem/einer einen Druck nach Geschlechtsanpassung vorgaukeln.

Was soll das? Sind wie hier in einem Forum für 14jährige pubertierende Gören?

Fazit: Es hat ALLES mit Eigenverantwortlichkeit zu tun!

Jana

MichiWell
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Re: Der Bundesverband Trans* zum Vorstoß der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie

Post 22 im Thema

Beitrag von MichiWell » So 15. Okt 2017, 21:43

JanaH hat geschrieben:
So 15. Okt 2017, 21:15
Je mehr ich darüber nachdenke, desto wütender werde ich über die Überheblichkeit Deiner Worte.
Wut ist ein schlechter Berater. Oder wie der Dalai Lama sagte: "In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz."

Vielleicht solltest du einfach mal einen Schritt zurücktreten, tief durchatmen, und wohlwollend überlegen, ob der andere Mensch nicht doch aus anderen Gründen als reiner Boshaftigkeit hier seine Gedanken niedergeschrieben hat. :wink:
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

JanaH
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Re: Der Bundesverband Trans* zum Vorstoß der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie

Post 23 im Thema

Beitrag von JanaH » So 15. Okt 2017, 21:59

Michi: nein, ich werfe hier niemandem Boshaftigkeit vor!
Und ich bin ganz bestimmt nicht wütend genug, meine Intellenz zu verlieren...
(Muss man ja im Internet immer dazusagen).-)
Heikes Gedanken mögen für sie durchaus relevant sein, +
wahrscheinlich durch irgendwelche persönliche Erfahrungen gestützt.
Nein, aber diese Pauschalisierungen gehen GAR NICHT!!!

Liebe Grüße

jana

heike65

Re: Der Bundesverband Trans* zum Vorstoß der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie

Post 24 im Thema

Beitrag von heike65 » So 15. Okt 2017, 22:52

JanaH hat geschrieben:
So 15. Okt 2017, 21:15
heike65 hat geschrieben:
So 15. Okt 2017, 13:18
Ja es ist ein gewaltiger Unterschied, und das hat nichts mit Eigenverantwortung zu tun.
Und ich bin der Meinung das (das mag jetzt nicht auf dich zutreffen, dafür kenne ich dich nicht) eine begleitende Therapie / Aufklärung etc viele Transgender durchaus vor einem eklatanten Fehler bewahren kann.

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Heike
Nein, da ist überhaupt kein Unterschied und es ist natürlich nur meine Entscheidung!!
Es ist MEINE Entscheidung, ob der Döner oder ich die Brücke runter gehen!
Und „gehen" ist hier nicht als gehen gemeint, um es nochmal für die letzten Deppen klarzumachen...
Ich stand auch schon auf der Holtenauer Brücke, ohne Döner...
Sorry, Deine Worte sind einfach nur Mist! Niemand kann mich vor einem „eklatanten Fehler“ bewahren!
Erklär doch mal bitte die Auswirkungen des „eklatanten Fehlers“.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto wütender werde ich über die Überheblichkeit Deiner Worte.

Es kann ja durchaus Gründe geben die einem/einer einen Druck nach Geschlechtsanpassung vorgaukeln.

Was soll das? Sind wie hier in einem Forum für 14jährige pubertierende Gören?

Fazit: Es hat ALLES mit Eigenverantwortlichkeit zu tun!

Jana
Sorry es geht auch um die Solidargemeinschaft, du kannst noch so wütend über meine Worte sein......
Das ganze ist eine folgenschwere Entscheidung, und da sollte es schon, im Interesse aller, versucht werden Fehlentscheidungen zu vermeiden, bzw die eigenen zu hinterfragen.
Wenn du allerdings alles privat finanzieren möchtest... dann ist das bei dir, da gebe ich dir recht, da sollte dir dann niemand reinreden dürfen, das private gilt dann aber auch für jedwede Folgekosten.
Zuletzt geändert von heike65 am So 15. Okt 2017, 23:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Der Bundesverband Trans* zum Vorstoß der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie

Post 25 im Thema

Beitrag von MichiWell » So 15. Okt 2017, 22:53

Hallo Jana,

die Pauschalisierungen, die du da siehst, kann ich so nicht nachvollziehen. Für mein Empfinden kommen diese als pauschale Unterstellungen eher von deiner Seite. Vielleicht denkst du doch noch mal in Ruhe darüber nach, ob man als Mensch innerhalb einer Gesellschaft wirklich völlig bedingungslose Eigenverantwortlichkeit (wie du es nennst) leben kann, insbesondere, wenn die Gemeinschaft andererseits für die damit verbundenen Ansprüche und Folgen aufkommen soll.

Im Übrigen habe ich eine im weitesten Sinne "Bekannte", die sich ein paar Öcken zusammengespart hatte, um sich in diesem Sommer in Thailand unters Messer zu legen, Fakten zu schaffen, und darauf spekuliert hat, dass die Krankenkassen hier in Deutschland dann schon für die ganzen Folgekosten aufkommen werden.

Für mich hat sowas nur sehr wenig mit Eigenverantwortlichkeit zutun, aber dafür um so mehr mit Egoismus!


Liebe Grüße
Michi

PS: Ich habe die "Bekannte" bis jetzt noch nicht wieder gesehen. - Für mich nicht unbedingt ein gutes Zeichen.
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

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Re: Der Bundesverband Trans* zum Vorstoß der Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie

Post 26 im Thema

Beitrag von JanaH » Mo 16. Okt 2017, 19:15

Hallo Heike, hallo Michi,

solche Bekannte wie Michi beschreibt mag es geben, es gibt schliesslich alles...
AAABER: wir alle sind hier in diesem Forum und vielleicht noch anderswo unterwegs, eben weil wir verantwortungsvoll mit uns, unserem Leben und dem Leben unserer Lieben umgehen und umgehen wollen.
Dass es da ein paar Spinner gibt, die einfach mal so nach Thailand fahren (wo Ihnen m.A. nach auch gesagt wird: Ihr seid Spinner)
so what
Das betrifft uns doch nicht.
Das als irgendwie relevant anzusehen ist doch Augenwischerei und setzt diejenigen, die sich hier um Anerkenntnis bemühen unter einen absolut unnötigen Druck, egal ob die Finanzen eine Rolle spielen oder nicht.

Edith sagt:
zu mir: ich habe nicht und werde nicht irgendwelche Zuwendungen irgendwelcher Solidargemeinschaften für meine Transition in Anspruch nehmen. Ich finde es jedoch völlig legitim, wenn andere das anders sehen. Mein Weg sollte in keinster Weise irgendeine Wertung darstellen.

Das mag arrogant aussehen, manche werden das einfach nicht können, auch mir wird das schwer fallen und länger dauern, aber ich bin es mir schuldig, das alleine zu schaffen.
Dafür muss ich nicht mehr auf der Brücke stehen und nach-nach-nachdenken, um nicht...

O.k. auch wieder nur eine Meinung..

Liebe Grüße

Jana

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