Diskriminierung in Deutschland - Dritter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle...
Diskriminierung in Deutschland - Dritter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle...

Antworten
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 12960
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: InterS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Hat sich bedankt: 605 Mal
Danksagung erhalten: 4342 Mal
Gender:

Diskriminierung in Deutschland - Dritter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle...

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » So 16. Jul 2017, 11:28

Für unsere Sammlung (smili) - Publikationen des Bundes:

Diskriminierung in Deutschland - Dritter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und der in ihrem Zuständigkeitsbereich betroffenen Beauftragten der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages.

http://www.antidiskriminierungsstelle.d ... _2017.html

Gruß
Anne-Mette

ab08
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2147
Registriert: So 12. Feb 2012, 14:43
Geschlecht: Frau (TS bzw. IS)
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Nürnberg
Membersuche/Plz: 90480
Hat sich bedankt: 1967 Mal
Danksagung erhalten: 1146 Mal
Gender:

Re: Diskriminierung in Deutschland - Dritter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle...

Post 2 im Thema

Beitrag von ab08 » So 16. Jul 2017, 12:03

Danke, liebe Anne-Mette (gitli)

bekam es gestern über die Stellungnahme von ATME mit: http://atme-ev.de/ (Vielleicht liegt es an mir, dass ich mich lieber auf positive Aspekte konzentriere. :oops:
Eine kritische Betrachtungsweise sicher unverzichtbar, aber ich persönlich sehe es etwas weniger kritisch als ATME...)

Ob diese Veröffentlichung allerdings z.B. für die dringend notwendige Gesetzesreform ("TSG") überhaupt hilfreich ist, frage ich mich aber schon...

Liebe Grüße
Andrea
Zuletzt geändert von ab08 am So 16. Jul 2017, 13:42, insgesamt 1-mal geändert.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz

Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 12960
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: InterS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Hat sich bedankt: 605 Mal
Danksagung erhalten: 4342 Mal
Gender:

Re: Diskriminierung in Deutschland - Dritter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle...

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » So 16. Jul 2017, 13:05

Moin,

ich finde bedenklich, dass einige AktivistInnen fast überall mitmachen und viele Geschichten mitschreiben:

Mari Günther, Queer Leben
Arn Sauer, TransInterQueer e. V. TrIQ

Woran mag das liegen? Gibt es kaum andere aktive Menschen, die mitarbeiten und für andere Aspekte sorgen könnten?

Gruß
Anne-Mette

Exuser-2018-07-15

Re: Diskriminierung in Deutschland - Dritter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle...

Post 4 im Thema

Beitrag von Exuser-2018-07-15 » So 16. Jul 2017, 14:38

Zunächst einmal herzlichen Dank für die Links (yes) . Ich gebe zu, dass ich den Bericht ansonsten vermutlich später oder gar nicht entdeckt hätte.
Da ich selbst seit einigen Wochen im regen Schriftverkehr mit der ADS stehe (wegen einer rein privatrechtlichen Sache, die ich hier nicht auswalzen mag; kein Arbeitsrecht, Sozialrecht usw.), sind meine Emotionen alleine beim auf Trans*fokussiertem Durchschauen des Lesestoffs ziemlich hochgekocht, sodass ich mir ein paar Zeilen ungeachtet anderslautenden Vorsatzes nicht verkneifen kann.
Es ist zweifellos eine Errungenschaft, dass immerhin eine Bundesbehörde, die sich mit dem Thema auseinandersetzt, und Beratungen für Diskriminierte existieren.
Der Bericht ist ebenso wie der gesamte ADS-Internetauftritt barrierefrei, hat eine ansprechende, sachliche Titelseite in mahnendem Rot (wie gewagt!), ein übersichtliches Abkürzungsverzeichnis, Glossar und vor allem viele bunte Balkendiagramme. Doch Letztere spiegeln, ebenso wie die Masse des Textes, das blanke Elend wider. In Zitaten von Betroffenen wird die gesamte Bandbreite der Diskriminierung in all ihrer unendlichen Vielfalt und Raffinesse eindrucksvoll illustriert. Es gibt offenbar bis auf die ADS selbst anscheinend keine Behörde, Einrichtung oder Bevölkerungsschicht, von denen keine Diskrimierungen ausgehen. Als besonders schlimm empfinde ich das dort genannte Verhalten von PolizistInnen (poli) gegenüber einer Trans-Person, das ich noch nicht einmal zitieren mag, weil mir davon schlecht wird (ag) .
Aber auch Folgendes gibt mir zu denken:
Dritter Gemeinsamer Bericht der ADS ... hat geschrieben: Die Betroffenenbefragung zeigt, dass Trans*Personen überdurchschnittlich häufig im Teilbereich Arzt- und Psychotherapiepraxen Diskriminierung erleben: Hier berichten Trans*-Personen mehr als doppelt so häufig von Diskriminierungen, als zu erwarten wäre.
Demnach können sich wohl alle sehr glücklich schätzen, die hier von ihren diskriminierungsfreien Behandlungen beim Psychiater / Psychologen berichten. Es ist besonders tragisch, dass gerade dort, wohin sich Hilfesuchende wenden, oftmals erstmal kräftig draufgeschlagen wird. Obendrein ist das Aufsuchen dieser Spezialisten wohl unumgänglich für jene, die den steinigen Weg der VÄ /PÄ einschlagen. Im Hinblick auf die überdurchschnittliche Diskrimierung in diesem sensiblen Bereich kann ich nicht oft genug das Hütchen vor allen ziehen, die unbeirrt den 'offiziellen' Weg gehen. Ich besitze dazu nicht die Leidensfähigkeit. Meine Ablehnung gegenüber des TSGs ist zu groß, als dass ich mich dessen Regelungen beugen könnte. Der ADS-Bericht hat mich in meinem Entschluss nur noch bestärkt, keinen 'offiziellen' Weg einzuschlagen, so lange unwürdige Gesetzlichkeiten bestehen.

Zum Thema Gesetz hab ich mir diesen Auszug auf der Zunge zergehen lassen:
Dritter Gemeinsamer Bericht der ADS ... hat geschrieben: Das Merkmal Geschlechtsidentität, konkret Trans* und Inter*, ist noch stärker von Diskriminierungen durch Regeln und Gesetze betroffen. Jeweils mehr als die Hälfte der geschilderten Fälle von Benachteiligungen aufgrund von Trans* (51,5%) bzw. Intergeschlechtlichkeit (52,9%) sind durch Regeln und Gesetze verursacht.
Im Klartext: Derselbe Staat, der sich einen Artikel 3 GG auf die Fahne geschrieben hat, wird in seiner Funktion als Gesetzgeber selbst zum Diskriminerenden - in mehr als der Hälfte der Fälle! Das ist nichts Neues, zeigt nur einmal mehr überdeutlich, wie ernst das Problem der Diskrimierung tatsächlich auf höchster Ebene genommen wird. Was wird diese nüchterne Feststellung aus einem 543-seitigen Bericht ändern?
Im Anschluss an die Zitierung und statistische Aufbereitung des Diskrimierungs-Elends folgen die Empfehlungen. Was Empfehlungen sind und ob / wie diese von den EmpfängerInnen wahrgenommen / gewertet werden bzw. tatsächlich zu konkreten Auswirkungen führen, ist jedem aus eigener Erfahrung hinreichend bekannt. Für mich stellt sich die ADS als ein gewaltiger Papier-Tiger )..)c dar, der die Missstände hervorragend benennen, aber anscheinend selbst kaum etwas bewirken kann. Allein in meinem privaten - im Vergleich mit den meisten Fällen harmlosen - Fall erfahre ich aktuell genau das. Noch nicht einmal in einem recht eindeutig gelagerten Sachverhalt hält es die ADS - entgegen des musterhaft vorgegebenen Beispiel-Procederes - für notwendig, die Diskrimierenden zur Stellungnahme aufzufordern. Darum soll ich mich selbst kümmern und dem Beschwerten in Eigenregie das papierkätzchenhafte Schreiben der ADS zuleiten, um die Behörde davor zu bewahren, selbst in Erscheinung zu treten. Würde ich das tun, könnte sich die Gegenseite totlachen über die große Unsicherheit und mangelnde Positionierung der ADS.
Aber ehrlich: Ich hatte absolut nichts anderes erwartet. Papier-Tigern )..)c mangelt es nicht nur an der Beißfähigkeit, sie müssen sich auch peinlichst in Acht nehmen, nicht in einen noch so schwachen Wind zu geraten ...

LG
Tara

ab08
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2147
Registriert: So 12. Feb 2012, 14:43
Geschlecht: Frau (TS bzw. IS)
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Nürnberg
Membersuche/Plz: 90480
Hat sich bedankt: 1967 Mal
Danksagung erhalten: 1146 Mal
Gender:

Re: Diskriminierung in Deutschland - Dritter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle...

Post 5 im Thema

Beitrag von ab08 » So 16. Jul 2017, 15:37

Hallo Tara,

herzlichen Dank für Deinen Beitrag und den Versuch einer Analyse der ADS. (gitli)
Viel scheint sich da in den letzten Jahren nicht geändert zu haben. :wink:

@all: Oder irre ich mich und jemand hat gute Nachrichten :?: :?:
Wurde jemand dort mal ernsthaft geholfen :?:


Schaute gerade in meinen Unterlagen nach. -> Chronologie:
-> Nach der Nachricht über Zwangspensionierung (Einspruchsfrist 1 Monat) wandte ich mich am 3.12.2008 unverzüglich per Fax an die ADS in Berlin
und schickte am gleichen Tag die Unterlagen per Brief.
-> Am 8.12. erhielt ich auf telefonische Anfrage die Auskunft, dass alles angekommen sei.
-> Am 23.12.2008 erreichte mich die Antwort (Poststempel 22.12.2008) der ADS: ... fraglich ob eine Benachteiligung vorliegt... Die ADS kann keine Rechtsberatung im Einzelfall leisten ... --> Es wurde mir vorgeschlagen, ggf. anwaltliche Beratung heranzuziehen...
(Dem Schreiben der ADS war als analoges Beispiel ein "aufbauendes" Urteil über einen Transmann beigefügt,
der sich für den Polizeidienst bewarb, dem dies aufgrund seiner TS verweigert wurde und dessen Einspruch letztendlich scheiterte...)

-> Am 24.12.2008 war Heiligabend.

Zum Glück wurde ich durch den Berufsverband angemessen unterstützt. Allerdings das Verhalten der ADS des Bundes enttäuschte mich damals sehr. So wie es in der Praxis lief, führt es zur Entmutigung... glücklicherweise war ich psychisch stabil, so dass es mir weniger ausmachte, als meiner Umgebung, die ziemlich schockiert war.

Liebe Grüße
Andrea


Anmerkung:
Als Beamtin half mir, dass ich gewöhnt bin, sämtliche Unterlagen sorgfältig aufzubewahren!
Zudem half, dass ich mir Unterstützung suche und mich überall, wo es mir sinnvoll erscheint, beraten lasse...
Im Bezug auf Gutachter/Psychiater half mir ein glücklicher Zufall eventuell auch ein wenig... :wink:
Zuletzt geändert von ab08 am Mo 17. Jul 2017, 08:57, insgesamt 3-mal geändert.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz

Cybill
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1449
Registriert: Sa 20. Jun 2009, 18:29
Geschlecht: Wird überbewertet!
Pronomen:
Wohnort (Name): Falkensee
Membersuche/Plz: Berlin
Hat sich bedankt: 230 Mal
Danksagung erhalten: 572 Mal
Gender:

Re: Diskriminierung in Deutschland - Dritter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle...

Post 6 im Thema

Beitrag von Cybill » So 16. Jul 2017, 16:26

Wirklich seriöse Berichterstattuung?

Mal so "Cybill as Policewoman":

Racial Profiling würden wir gerne machen, ist uns jedoch von höchster Stelle verboten. Was mich zudem stutzig macht, ist ganz einfach die Tatsache, dass so etwas passiert sein soll. Ich halte den Bericht für keineswegs seriös, sondern vermute eine klare Diffamierung der Berliner Polizei durch den Betroffenen.
Solche Dinge sind nicht selten, insbesondere, wenn es sich um Menschen mit Migrationshintergrund handelt. Hier findet man öfters eine Tendenz dazu, eigenes Fehlverhalten auf uns zu projizieren.

Aber feiern können wir!

-Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

MichiWell
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2289
Registriert: Mo 19. Dez 2016, 09:45
Geschlecht: Teilzeitfrau
Pronomen: sie
Membersuche/Plz: Leipzig - Chemnitz - Gera
Hat sich bedankt: 1027 Mal
Danksagung erhalten: 1517 Mal

Re: Diskriminierung in Deutschland - Dritter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle...

Post 7 im Thema

Beitrag von MichiWell » So 16. Jul 2017, 20:46

Warum wundert mich das nicht, dass du Cybill sofort wieder auf dem Trapez bist?!

Ausgerechnet Du, die du doch immer so Wert auf die Rechtschaffenheit des Staates legst,
bezweifelst die Seriösität und unterstellst der "Antidiskriminierungsstelle des Bundes" indirekt Diffamierung!

1. Wo hast du hier oder in dem Bericht eine "klare Diffamierung der Berliner Polizei" gelesen?
2. Traust du dich wirklich, deine Hand dafür ins Feuer zu legen, dass sich keine(r) deiner Kolleginnen und Kollegen so verhalten würde?

Ich hatte 2009 eine Freundin in Berlin (Altglienicke, Siriusstraße). Wir waren einmal bei einem Paar aus ihrem Bekanntenkreis eingeladen, die beide im Strafvollzug arbeiteten. Nach ein paar Flaschen Sekt äußerten sie sich derart rechtsradikal, rassistisch, homo- und transphob, sodass ich extrem angewidert war. Auch meine Freundin, die als echte "Berliner Schnauze" nun wirklich nicht auf den Mund gefallen war, wurde immer ruhiger, und wir suchten einen Vorwand, das Treffen vorzeitig zu verlassen, und sie hat in der Folge den Kontakt zu den beiden beendet.
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

ab08
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2147
Registriert: So 12. Feb 2012, 14:43
Geschlecht: Frau (TS bzw. IS)
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Nürnberg
Membersuche/Plz: 90480
Hat sich bedankt: 1967 Mal
Danksagung erhalten: 1146 Mal
Gender:

Re: Diskriminierung in Deutschland - Dritter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle...

Post 8 im Thema

Beitrag von ab08 » Mo 17. Jul 2017, 07:40

Danke, liebe Michi,

Pauschalurteile, ob nun positiv oder negativ abgefasst, sind eben "fast immer" falsch. :wink:

-> Die weit überwiegende Mehrheit in (fast) jeder Berufsgruppe bemüht sich, arbeitet gewissenhaft und verhält sich anständig.
Daher können wir uns in der Regel natürlich auf Polizei und Justiz verlassen. (Aber es gibt überall schwarze Schafe...)

Nur mit Klagen... und der reinen Auflistung (vgl. ADS) ist es eben nicht getan... (z.B. sollten Gesetze angepasst werden)
aber vor allem sollte es effektive Sanktionsmöglichkeiten geben :!:

Daher stellte ich oben ja bzgl. ADS die konkrete :wink: Frage:

@all: Hat jemand gute Nachrichten :?:
Wurde jemand von der ADS in einem konkreten Fall wirklich geholfen :?:
*)

Liebe Grüße
Andrea )))(:

*) Apropos Hilfe: Mir hätte 2008 schon gereicht, wenn die Auskunft aus Berlin ("Wir können nix tun. - ev. einen Anwalt einschalten.") nicht erst am 23.12. inclusive entmutigendem Gerichtsurteil erfolgt wäre, sondern dies bereits beim ersten telefonischen Kontakt angedeutet worden wäre. -> Denn, so wie die ADS vorging, verschlimmerte es meine Lage objektiv eher... :evil:
Zuletzt geändert von ab08 am Mo 17. Jul 2017, 08:58, insgesamt 1-mal geändert.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz

Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 12960
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: InterS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Hat sich bedankt: 605 Mal
Danksagung erhalten: 4342 Mal
Gender:

Re: Diskriminierung in Deutschland - Dritter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle...

Post 9 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 17. Jul 2017, 08:35

Moin,

sicherlich muss unterschieden werden zwischen "Tagesgeschäft" und "längerfristigen Vorhaben" (z.B. solche Berichte).

Ich kann von guten Erfahrungen mit der Antidiskriminierungsstelle des Landes Schleswig-Holstein berichten.
Einerseits wurde uns im "Tagesgeschäft", d.h. in ganz konkreten Fällen zur Seite gestanden - und andererseits erfahren wir Unterstützung bei der Entwicklung von Konzepten, die sich mit einem besseren Umgang mit MDK-Angelegenheiten beschäftigen.

Ich möchte ausdrücklich loben, dass ich den Eindruck habe, "es passiert etwas", wenn ich an die Antidiskriminierungsstelle herantrete.
Die Antworten kommen - im Gegensatz zu Reaktionen vom MDK Hamburg - sehr zeitnah und die Inhalte sind, was sie ebenfalls von Schriftsätzen des MDK Hamburg unterscheidet, fundiert und "an der Sache orientiert".

Gruß
Anne-Mette

ab08
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2147
Registriert: So 12. Feb 2012, 14:43
Geschlecht: Frau (TS bzw. IS)
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Nürnberg
Membersuche/Plz: 90480
Hat sich bedankt: 1967 Mal
Danksagung erhalten: 1146 Mal
Gender:

Re: Diskriminierung in Deutschland - Dritter Gemeinsamer Bericht der Antidiskriminierungsstelle...

Post 10 im Thema

Beitrag von ab08 » Mo 17. Jul 2017, 08:53

Danke, liebe Anne-Mette, (flo)

dann bin ich beruhigt und warte ab, was sich weiter so tut. :)
-> Vielleicht hatte ich 2008 einfach Pech("schwarzes Schaf") oder man war noch nicht so weit.

Liebe Grüße
Andrea )))(:
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz

Antworten

Zurück zu „Politik - Initiativen - Forderungen“