Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?
Crossdressing als Nachteil bei Scheidung? - # 2

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Sunny
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Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 16 im Thema

Beitrag von Sunny » Mi 26. Nov 2014, 21:51

Lina hat geschrieben:
Jana01 hat geschrieben:Ich bin Scheidungsanwalt... meine Empfehlung: Raus aus der gemeinsamen Wohnung! Denn im ZWeifel musst Du beweisen, dass die Ehe gescheitert ist und dass die Trennung auch im gleichen Haushalt vollzogen wird. Es sind furchtbare Verfahren für alle Beteiligten, auch den Anwälten macht es keinen Spaß! Wenn Du eine eigene Wohnung hast, dann kannst Du dem Gericht einen klaren Stichtag nennen an dem das Trennungsjahr begonnen hat. Spätestens drei Jahre nach einer defintiven Trennung übrigens kann sie die Scheidung NICHT mehr verhindern!
Kannst du das etwas genauer erklären - vor allem "Denn im ZWeifel musst Du beweisen, ..." usw. Beweisen, um genau was zu erreichen - welchen Antrag zu stellen und durchboxen? Dass beide weiter im selben Haus wohnen? Dass sie ausziehtß
Ich denke, hier ist gemeint, dass Tina beweisen muss, dass die Ehe gescheitert und die Trennung auch im gleichen Haushalt vollzogen ist, um den Beginn des Trennungsjahres festzulegen ohne das eine Scheidung nicht möglich ist. Soweit ich weiß, wird der Scheidungsantrag erst zum bzw. nach Ablauf des Trennungsjahres eingereicht.

Wenn Tinas Frau jetzt offiziell leugnet, dass die Trennung bereits vor 5 Monaten erfolgte, verzögert sich damit die Scheidung auch um mindestens diese 5 Monate plus die Zeit, in der die Trennung auch weiterhin nicht nachgewiesen werden kann.
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Lina
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Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 17 im Thema

Beitrag von Lina » Mi 26. Nov 2014, 23:20

Da würde ich aber immer noch gerne, wissen, was der Scheidungsanwalt selbst meint. Denn ich sehe nicht, dass das irgend etwas am Endergebnis ändern sollte. Und damit auch keine Antwort auf die Ausgangsfrage des Threads gibt.

Sunny
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Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 18 im Thema

Beitrag von Sunny » Mi 26. Nov 2014, 23:54

Die Frage von Tina lautet, ob jemand Tipps für sie hat und die hat sie bekommen. Da sehe ich nicht, wo es nicht passt, gerade weil da Tipps vom Profi gekommen sind.

Was das Endergebnis angeht... klar wird die Scheidung irgendwann auch von Tinas Frau nicht mehr vermieden werden können, aber wie schnell eine Scheidung erfolgen kann und wie viel Zeit, Geld und Nerven es Tina bis dahin kostet, ist doch wohl nicht ganz unerheblich für sie, oder siehst du das anders?
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Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 19 im Thema

Beitrag von Jana01 » Do 27. Nov 2014, 10:28

Eines steht fest: Du musst vor Ort beraten werden, schnellstens! Ich kenne alle möglichen Szenarien, die jetzt eintreten können, es geht dann auch um viel Geld! Sofern Ihr in einem Haus wohnen bleibt musst Du beweisen dass die ehe gescheitert ist und Ihr nichts mehr zusammen macht und kein Eheleben besteht. Es wird das ganze Privatleben, evtl. inkl. Intimleben vor Gericht aufgerollt. Versuch das zu vermeiden, es ist eine ganz große Belastung, eventuell müssen die Kinder als Zeugen aussagen.... wie gesagt, lass Dich beraten!

Tina_G
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Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 20 im Thema

Beitrag von Tina_G » So 30. Nov 2014, 16:36

Sorry für meine späte Antwort.
Vielleicht hätte ich anfangs noch klarer darstellen müssen, dass die Trennung von mir ausgeht und dass es zu unseren Anwälten bereits regen Kontakt gibt.

Meinen Anwalt habe ich eingeweiht und auch darauf hingewiesen, dass meine Frau im Alltag vom Crossdressing nichts mitbekommt. Ausserdem kann sie auch nicht damit argumentieren, dass sie oder die Kinder gesellschaftliche Nachteile haben könnten, weil es ausser meiner Frau und unseren Anwälten keiner weiß. Auch mein Anwalt sieht darin nur einen Vorwand, um mich aus dem Haus zu jagen. An (haltlosen) Alternativ-Vorwürfen arbeitet die Gemahlin auch schon, z. B. Gewaltandrohung meinerseits. Da muss man schon vorsichtig sein, dass man sich nicht provozieren lässt.
Anne-Mette hat geschrieben: Eine Stellungnahme könnte ich Dir gerne geben, wenn die Beratung mit dem Anwalt ergibt, dass die gut und/oder notwendig wäre.
Danke Anne-Mette. Wie du ja selbst bemerkt hast, handelt es sich bei dem Anwalt nicht um einen Crossdressing-Experten. Vielleicht komme ich auf dein Angebot nochmal zurück, wenn Aufklärung erforderlich sein sollte.
Andrea aus Sachsen hat geschrieben:.
Einiges davon habe ich ja in meinen Erlebnisberichten beschrieben,..., aber wenn du mehr darüber wissen möchtest, kannst du mir gern eine PN schreiben.
Zuerst werde ich erst mal deine Berichte lesen und mich dann ggf. melden. Danke für das Angebot.
Jana01 hat geschrieben:Raus aus der gemeinsamen Wohnung! Denn im ZWeifel musst Du beweisen, dass die Ehe gescheitert ist und dass die Trennung auch im gleichen Haushalt vollzogen wird.

Um die Trennung im gleichen Haushalt zu vollziehen, gibt es ja einige Regeln (getrennte Konten, höchstens WG-ähnlicher Umgang,..), die ich auch weitestgehend einhalte. Meine Frau und ihr Anwalt bestreiten die Trennung trotzdem, was laut meinem Anwalt angesichts der geforderten Unterhaltszahlungen ein faktischer Widerspruch ist (langsam gräbt sich das Anwalts-Deutsch bei mir ein, sorry). Wichtiger Nachweis ist natürlich auch die Meldung beim Finanzamt, denn wer zahlt schon freiwillig Steuerklasse 1 statt 3.
Jana01 hat geschrieben:Es wird das ganze Privatleben, evtl. inkl. Intimleben vor Gericht aufgerollt. Versuch das zu vermeiden, es ist eine ganz große Belastung, eventuell müssen die Kinder als Zeugen aussagen.... wie gesagt, lass Dich beraten!
Da muss ich ausnahmsweise mal meine Frau loben, denn sie will auch mein Crossdressing nicht an die große Glocke hängen und strebt eine nicht-öffentliche Scheidungsverhandlung an.
Thea hat geschrieben: Es geht nicht gegen Dich als Mensch, es geht gegen Tina.
Die Trennung ist ja von mir ausgegangen und mir ist es relativ wurscht, ob meine Frau etwas gegen mich als Menschen hat oder gegen Tina hat. Und es ist schon zu viel passiert, als dass ich die Trennung noch mal zurückziehen würde.

Danke euch allen
Tina

Tina_G
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Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 21 im Thema

Beitrag von Tina_G » Di 10. Feb 2015, 19:09

Hallo zusammen,

nachdem ich die erste Gerichtsverhandlung hinter mir habe, möchte ich das Ergebnis kurz zusammenfassen.

Meine Frau hat über ihren Anwalt einen Antrag auf einstweilige Anordnung gestellt, dass ich sofort das Haus zu verlassen habe, mit Androhung einer sehr hohen Geldstrafe. So eine einstweilige Anordnung ist eine ziemlich fiese Sache, da hier keine Widerspruchsmöglichkeit wie bei einem sog. Hauptsacheverfahren besteht. Meine Frau hat für ihre Belastungsschrift sämtliche Register gezogen und ich musste sehr kurzfristig Beweise sammeln, um nicht aus meinem Haus geworfen zu werden.

Die anderen Details will ich euch ersparen und auf das eigentliche Thema zurückzukommen. Die Gegenseite hatte das Crossdressing als etwas Ungeheuerliches dargestellt, das ich praktiziere um meine Frau zu provozieren und sexuelle Befriedigung zu finden. Ich denke, die meisten hier können nachvollziehen, dass dies nicht mein Grund für das Crossdressing ist.

Während der Verhandlung war das Crossdressing nur insofern Thema, dass meine Frau unerlaubter Weise Fotos von mir kopiert und herumgezeigt hat. Ich hatte nicht das Gefühl, dass der Richter mich wegen des Crossdressings benachteiligen würde. Ich denke sogar, es wurde eher meiner Frau angelastet, sich daraus Vorteile erschleichen zu wollen. Jedenfalls kam meine Frau mit ihrem Wunsch des sofortigen Rauswurfs nicht durch.

Jetzt geht es in die nächste Runde, weil meine Frau das Jugendamt eingeschaltet hat, um das Sorgerecht zu erhalten. Ich hoffe mal, dass es auch hier fair zugeht und das Crossdressing nicht nachteilig ist.

Liebe Grüße
Tina

Vicky_Rose
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Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 22 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Di 10. Feb 2015, 19:45

Ganz schön harter Tobak. Aber ich denke, dass es auch vor dem Jugendamt nicht wesentlich anders zugehen wird. Es geht in erster Linie um das Kindswohl. Welche Kleider Du trägst, dürfte relativ egal sein. Vor allem, wenn Du plausibel machen kannst, dass es für Dich ist und Du die Kinder damit nicht belasten willst. Allein dass das schon Thema in der Verhandlung war, zeigt doch, dass Deine Ex-Frau die Kinder hineinziehen und nicht heraushalten will.

Es gilt, die Nerven zu bewahren und im Sinne der Kinder zu handeln. Aber das ist meine persönliche Sichtweise.

Grüße
Vicky
Viele Grüße
Vicky

Nur Mannsein ist mir zu wenig, nur Frausein (noch) zu viel ...

Tina_G
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Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 23 im Thema

Beitrag von Tina_G » Mo 23. Feb 2015, 19:53

So, beim Jugendamt war ich jetzt auch, habe eine Stellungnahme abgegeben und mich befragen lassen. Wie Vicky schon schrieb, ging es in erster Linie um das Kindswohl und das ist auch gut so. Das crossdressing war zweitrangig. Ich wurde kurz darauf angesprochen und konnte klar machen, dass es meine Kinder nicht belastet. Sie haben beide gesagt, dass es ihnen egal ist, weil es sie nicht betrifft (ich freue mich immer wieder über die coole Reaktion).

Wie es weitergeht im Scheidungsprozess passt dann wohl eher in ein anderes Forum.

Ach ja, jetzt könnte ich noch den thread "wer kennt euch als crossdresser?" erweitern: 1 Ehefrau, 2 Kinder, 1 Richter, 2 Anwälte, x Kanzleiangestellte, 3+x Jugendamtbeschäftigte, 1 Schwägerin, x Freundinnen meiner Frau, ...(?)
Ich wollte das crossdressing ganz für mich behalten, aber meine Frau könnte da eine Lawine losgetreten haben.

Liebe Grüße
Tina

Vicky_Rose
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Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 24 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mi 25. Feb 2015, 08:43

aber meine Frau könnte da eine Lawine losgetreten haben.
Hi Tina,

das könnte sie. Aber ist das schlimm ? So wie es aussieht, will oder kann Dir irgend jemand etwas Schlechtes wollen. Ich könnte mir vorstellen, dass Dich diese Situation stärker und selbstbewusster macht, noch mehr zu Dir selber zu stehen.

Ich wünsche Dir viel Kraft für die Zukunft.

Edit: Statt "irgend jemand" müsste "niemand" dort stehen. Ist ja sonst etwas missverständlich ...
Zuletzt geändert von Vicky_Rose am Mi 25. Feb 2015, 14:15, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße
Vicky

Nur Mannsein ist mir zu wenig, nur Frausein (noch) zu viel ...

LanaX
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Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 25 im Thema

Beitrag von LanaX » Mi 25. Feb 2015, 10:58

vr_61 hat geschrieben:
aber meine Frau könnte da eine Lawine losgetreten haben.
Hi Tina,

das könnte sie. Aber ist das schlimm ? So wie es aussieht, will oder kann Dir irgend jemand etwas Schlechtes wollen. Ich könnte mir vorstellen, dass Dich diese Situation stärker und selbstbewusster macht, noch mehr zu Dir selber zu stehen.

Ich wünsche Dir viel Kraft für die Zukunft.
So sehe ich es auch! Was dich nicht umbringt, macht dich stärker!
Und wenn ich deine Fotos so anschaue, muss Tina sich doch auch
nicht verstecken ;)

Viel Glück in den nächsten Wochen und Monaten. Ich wünsche dir,
dass dein Verhältnis zu deinen Kindern so "cool" und intakt bleibt.
Ihre Reaktion fand ich klasse!

Liebe Grüße
Lana

Lina
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Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 26 im Thema

Beitrag von Lina » Mi 25. Feb 2015, 13:38

vr_61 hat geschrieben:
aber meine Frau könnte da eine Lawine losgetreten haben.
Hi Tina,

das könnte sie. Aber ist das schlimm ? So wie es aussieht, will oder kann Dir irgend jemand etwas Schlechtes wollen. Ich könnte mir vorstellen, dass Dich diese Situation stärker und selbstbewusster macht, noch mehr zu Dir selber zu stehen.
...

Bingo!

Exuserin-2015-08-11

Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 27 im Thema

Beitrag von Exuserin-2015-08-11 » Mi 25. Feb 2015, 14:08

Das ist eben unser Thema,in der Rechtsprechung werden wir immer wieder als Exoten gesehen. Da sind Anwälte und Richter echt überfordert,weil es Uns ja garnicht gibt.Aber es gibt Uns wirklich.Gruss eine wirklich exestierende Ilektra.

Exuserin-2015-08-11

Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 28 im Thema

Beitrag von Exuserin-2015-08-11 » Mi 25. Feb 2015, 14:08

Das ist eben unser Thema,in der Rechtsprechung werden wir immer wieder als Exoten gesehen. Da sind Anwälte und Richter echt überfordert,weil es Uns ja garnicht gibt.Aber es gibt Uns wirklich.Gruss eine wirklich exestierende Ilektra.

Tina_G
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Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 29 im Thema

Beitrag von Tina_G » Mi 25. Feb 2015, 22:26

Hallo zusammen,

danke für eure Rückmeldungen.
vr_61 hat geschrieben: So wie es aussieht, will oder kann Dir niemand etwas Schlechtes wollen. Ich könnte mir vorstellen, dass Dich diese Situation stärker und selbstbewusster macht, noch mehr zu Dir selber zu stehen.
Da reichen vielleicht einige wenige Deppen um das Leben für meine Kinder am Ort schwer erträglich zu machen. Dieses Risiko wollte ich nie eingehen. Dass man aus so einer Situation gestärkt hervorgeht, denke ich auch. Vielleicht bin ich aber trotzdem zu zart besaitet um mit Getuschel in der Nachbarschaft oder am Arbeitsplatz zurecht zu kommen. Und dumm ist halt auch, dass man nie weiß wer informiert ist. Naja, mal abwarten.

Liebe Grüße
Tina

Michaela2014
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Re: Crossdressing als Nachteil bei Scheidung?

Post 30 im Thema

Beitrag von Michaela2014 » So 10. Mai 2015, 12:59

Tina_G hat geschrieben:Hallo ihr Lieben,

ich habe mich vor 5 Monaten von meiner Frau getrennt. Der Grund dafür ist, dass die Ehe seit mehreren Jahren keine ist, d. h. jeder für sich lebt. Die einzige Gemeinsamkeit sind unsere (jugendlichen) Kinder. Die Trennung erfolgte erst jetzt, weil mir meine Kinder sehr am Herzen liegen und ich Bedenken hatte, wie sie mit einer Scheidung zurecht kommen würden. Nun, da sie älter sind, habe ich mich zur Trennung entschlossen. Ich lebe mit meiner Familie noch im gleichen Haus. Das hat zwar den Nachteil, dass ich das Crossdressing nur sehr selten zuhause ausüben kann (einzig meíne Frau weiß davon), aber den Vorteil, dass ich weiterhin engen Kontakt zu meinen Kindern habe. Das Crossdressing übe ich zuhause nur aus wenn ich allein bin. Ansonsten fahre ich en femme in die Ferne. Meine Frau streitet die Trennung ab, obwohl ich die Trennungs-Anforderungen im gleichen Haushalt einhalte (getrennte Zimmer, Kochen, Waschen, Bügeln usw.) Ausserdem lehnt sie eine einvernehmliche Scheidung ab und macht mir das Leben zur Hölle.

Heute habe ich ein Schreiben vom Anwalt meiner Frau bekommen, laut dem meine Frau "sehr unter meinen sexuellen Präferenzen leidet" und ich deshalb aus dem gemeinsamen Haus ausziehen soll. Zum einen denke ich, dass mein Crossdressing nach der Trennung keine Rolle spielen sollte. Ausserdem würde es doch eine Diskrimminierung bedeuten, wenn ich wegen des Crossdressings ausziehen müsste.

Das ganze wühlt mich innerlich ziemlich auf und hinzu kommt derzeit verstärkter beruflicher Stress. Ich werde versuchen morgen einen Termin bei meinem Anwalt zu bekommen. Habt ihr noch Tipps für mich?

Liebe Grüße
Tina
Hallo Tina,

so ist das mal halt mit den Ehefrauen,
ich bin auch aus diesem Grund laut ihrem Anwalt geschieden worden, in Wirklichkeit hatte sie seit Monaten vorher schon ein Verhältnis mit ihrem Arbeitskollegen,
mit dem sie heute auch noch zusammen lebt.....................

Das habe ich aber alles Monate nach meiner offiziellen Scheidung von guten Freunden erfahren, durch Zufall................

Ärger dich nicht darüber, manche nützen dies einfach dann als Grund aus, obwohl es meine Frau vor unserer Heirat erfahren hat,
das ich so veranlagt war, unsere Ehe ist nach 22 Jahren geschieden worden............

LG Michaela

(888) ))):s

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