Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....
Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder..... - # 10

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Kylo
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 136 im Thema

Beitrag von Kylo » Di 6. Dez 2016, 20:22

Ich sehe das so: sich den simplen grundzustand zurück zu wünschen und zu hoffen, dass Er die CD Sache vergisst, ist ungefähr so wie AfD wählen. Das Leben wird jedoch nicht einfacher.

Eine Frau kann in der heutigen Zeit leben, sich kleiden, entwickeln, arbeiten, sich in Geschlechterrollen begeben wie sie möchte. Der größte Teil von Umfeld, Arbeitgeber, Familie, etc. hält dies für ganz normal. Ein Mann jedoch ist auf seine Rolle fixiert. Keine Flucht. Und das wird hier auch von der Partnerin verlangt. Und das hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Was wäre wenn Sie diese Privilegien nur für eine Woche verlöre?
Ky

Kerstin
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 137 im Thema

Beitrag von Kerstin » Di 6. Dez 2016, 20:51

Servus Betty
Was ich dir hier zu schreiben habe wird hart, ungehobelt und laut. Ich bin es nämlich nur noch leid, das ständig irgentwelche Leute meinen sie könnten an mich oder meines gleichen Ansprüche stellen ohne auch nur ansatzweise den eigenen Arsch in Bewegung zu setzten und mal nachdenken was Sie sich da eigentlich anmasen.
Und es spielt hier überhaupt keine Rolle ob es wie hier in diesem Treat du bist oder irgent so ein Genderschwätzer der meint man müsste sich nur neu erfinden weil es ja nur die böse Gesellschaft war die einem zu dem macht was sie gerne hätte.

Und was heist hier eigentlich..
betty hat geschrieben:... sondern schon mit eigenem Egoismus.
Es ist also egoistisch wenn der Kerl der sich den ganzen Tag den Arsch aufreist damit die Dame des Hauses ein gutes Leben hat sich auch ein Stückchen von dem Kuchen der da "Leben" heist gönnt.
Was leistest du eigentlich dazu das euere "Partnerschaft" gelingt?
...das es nicht ok ist ...
Es ist nicht ok?? Was ist nicht ok?? Das man sich einen ordentlichen Tinnitus einfängt, weil einem dieser permanente Streßzustannt mürbe macht? Ja verdammt - das ist wirklich nicht ok. Und es ist auch nicht ok das man dauernt versucht irgent welchen Leuten gerecht zu werden die selbst nur Ansprüche stellen können ohne selbst was auf die Reihe zu bekommen. Es ist noch weniger ok sich genau deswegen sein halbes Leben selbst in Frage zu stellen
Ihr kämpft selber Jahre lang dagegen an !
Auf welchen Planeten lebst du eigentlich? Auch unser eins möchte ein Stück normalität. Auch unser eins möchte in Frieden und Einklang mit sich selbst leben.
Wie soll das gehen wenn ständig einer/eine daher kommt und meint einem sagen zu können wie man zu sein hat. Also kämpft man - bis man merkt das man verloren hat und ein beschissenes Leben führt bzw geführt hat oder sich am Arsch lecken läst und so lebt wie es einem gut tut.
Als Mann muß man halt an zwei Stellen dick sein - Schwanz und Geldbeutel - und sonst schlank, am besten mit Sixback.
Na bravo
Und ich glaube auch, wenn wir "wünsche dir was" hätten, wären sehr viele lieber zu 100 % mann.
Ja scheiße verdammt. Ich hätte lieber ein Krebsgeschwür als diese Schlampe Namens Kerstin. Bei dem Krebsgeschwür hätte ich wenigstens eine Aussicht auf Heilung.

Aber weist du was?

Wir sind hier nicht bei "Wünsch dir was", sondern bei "So ist es" und es ist absolut unerheblich was du glaubst. Es ist einfach eine Tatsache, das es Männer und Frauen gibt bei denen die eigene Selbsterkenntniss nicht mit dem äuseren Erscheinungsbild übereinstimmt.
Wenn dir dein Partner auch nur einen Pfifferling wert ist hilf im einen Modus zu finden der einerseits seinen Bedürfnissen gerecht wird ohne dabei alles andere in Frage zu stellen.

Grüße von einer angepissten Kerstin

Drachenfrau
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 138 im Thema

Beitrag von Drachenfrau » Mi 7. Dez 2016, 08:55

Hallo Welt,

ein Mensch, der so lange mit dieser Situation hadert und sich dann doch entschließt, sich hier in diesem Forum anzumelden, kämpft selbst - lange und vielleicht auch hart? Mit sich selbst und mit der Situation?
Nach 6 Jahren, dann ein paar Tagen hier angemeldet sein, ein wenig mit uns schreiben - glaubt ihr wirklich, da fällt von heute auf morgen der Groschen ganz?
Wir haben so viel geschrieben, das muss man erst einmal gedanklich nachvollziehen können, sacken lassen und eventuell eine Weile darauf herum kauen.
Nicht nur Betty muss richtig "hinhören" können, sondern auch wir.

Wir kennen Betty nicht persönlich und auch ihren Partner nicht.
Alles, was wir aus der Ferne, also hier virtuell tun können, ist, aus unserem Erfahrungsschatz schreiben.
Wie Conny schrieb, haben sie sich entschlossen, einen Berater zu finden, der beide begleitet.
Das finde ich die richtige Entscheidung der beiden.

Wir haben bis hier her einen Entwicklungsweg gemacht, wir sind an unseren Transsituationen gewachen (und an vielen anderen).
Menschen, die plötzlich merken, sie passen nicht in die Gesellschaftsnorm (das sind nicht nur Menschen, die mit ihrem Geschlecht hadern), haben einen besonderen eigenen Erfahrungsschatz.
(Ich beziehe mich in die Transsituation mit ein, denn auch ich bin dadurch in einen Wandel geraten. Und ihr Lieben, ich tue es nicht, weil es so toll abenteuerlich ist - sondern aus Liebe.
Und zum Thema Liebe gibt es hier einen schönen Denkanstoß: Khalil Gibran, Von der Liebe https://www.youtube.com/watch?v=Yzi9B0-MsVs)

Wo Betty hier in ihrer Lebensentwicklung steht, wissen wir nicht.

Das, weshalb ich für Betty mitfühlen kann, kommt nicht aus der Situation heraus, die ich jetzt mit meiner Frau habe.
Da habe ich einen regelrecht konträren Weg zu ihr.
Das, weshalb ich mit ihr mitfühlen kann, kommt aus meiner Vergangenheit, in der ich verschlossen war, mich selbst begrenzte, Ängste hatte, engstirnig und stur sein konnte und unendlich verletzt.
Das einzige, was ich nicht hatte, war ihre Wut - denn hätte ich diese damals gehabt, wäre mir vieles vielleicht erspart geblieben.
(Die unterdrückte Wut von zwischen 40 und 46 Jahren kommt jetzt seit Montag zum Vorschein und ihr Lieben mit Wut umgehen zu müssen, ist auch kein Zuckerschlecken, Ursache ist nicht Denies - sondern meine Herkunftsfamilie)

Haben wir das nicht alle schon einmal in unserem Leben gehabt? Dass wir vor einigen Jahren vielleicht ähnlich haderten und noch nicht dieses Wissen darum von heute hatten?
Und wenn nicht? Wer sagt uns, dass es nicht noch kommen mag? Schaffen wir es dann uns anders zu verhalten? Wir wissen es nicht.

Betty hat mich nachdenklich werden lassen und das war gut so.

In diesem Sinne, heute war ein schönes Morgenrot, genießt diesen neuen wunderbaren Tag.

Der nachdenkliche Drache, Ulla
Je mehr ich in Verbindung mit mir selber bin, desto leichter löse ich meine „Probleme“.

Vicky_Rose
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 139 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mi 7. Dez 2016, 12:13

Hallo Ulla,

das hast Du gut ausgedrückt. Besonders der Halbsatz
sondern meine Herkunftsfamilie
sprang mir ins Auge. Es entspricht auch meinen Erfahrungen, das die Ursache für meine entschiedene Änderung meines Lebens (nicht nur in der Trans-Frage) in meinen Ursprüngen lag. Da war viel Wut, Enttäuschung, Angst bis hin zur (gemäßigten) Depression alles drin. Den Weg durch die vielen Selbsttäuschungen, die in den Gefühlen Ausdruck fanden, war für mich zwingend notwendig. Und je fester diese Strukturen verankert sind, um so heftiger wehrt sich mein Körper und mein Geist.

Ich habe gelernt, meinen Gefühlen zu vertrauen und dabei ist mir auch das von Dir genannte Gedicht begegnet. Ich habe verstanden, dass das, was in dem Gedicht, neben dem von Charlie Chaplin, ausgedrückt wird, sehr viel Weisheit steckt. Das Vertrauen darauf, hat mir neue, für mich passende Wege eröffnet.

Deshalb bin ich vielleicht etwas stringent, aber ich finde es wichtig, dass man seine Gefühle, wie bei Betty die Wut, ernst nimmt und sie hinterfragt. Was ist der wahre Grund für die Wut ? Ich vermute, ihr Mann ist der Auslöser, aber nicht die Ursache. Aber dabei gehe ich von mir aus. Vielleicht ist die Annahme falsch, aber es ist ja auch nur ein Denkanstoß.

Durch die Gefühle hindurch zu gehen, ist aufreibend. Ich empfinde es aber als befreiend. Seit dem bin ich viel ausgeglichener und bekomme ein Vielfaches an positiver Rückmeldung von Dritten, als vor meiner "Befreiung". Das hätte ich nie erwartet.
Viele Grüße
Vicky

Nur Mannsein ist mir zu wenig, nur Frausein (noch) zu viel ...

Anne-Mette
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 140 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mi 7. Dez 2016, 12:24

Moin,

ich danke euch - und bin froh, dass viele Diskussionen sich richtig gut entwickeln, sodass man aus ihnen etwas mitnehmen kann )))(:

EINE LÖSUNG wird es kaum geben; insofern helfen die Hinweise bestimmt, vieles besser zu verstehen und mit diesem Hintergrund einen Weg zu wählen, der für alle Beteiligten möglichst gut ist.

Gruß
Anne-Mette

Michelle_Engelhardt
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 141 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mi 7. Dez 2016, 12:29

Das Verflixte ist leider, das es nur schwer zu begreifen und zu verstehen ist, wenn man nicht selbst betroffen ist.
We all stay skinny as we just won´t eat^^

Anne-Mette
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 142 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mi 7. Dez 2016, 12:34

Moin,

lernen wir nicht alle durch die vielen kleinen Puzzleteile des Erkennens?
Da ist jede Kleinigkeit wichtig.

(es ist allerdings ein Riesenpuzzle) :mrgreen:

Gruß
Anne-Mette

Vicky_Rose
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 143 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mi 7. Dez 2016, 13:09

Das Verflixte ist leider, das es nur schwer zu begreifen und zu verstehen ist, wenn man nicht selbst betroffen ist.
Das sehe ich nicht so. Es geht nicht um den Mann, der CD ist. Nach meinen Beobachtungen ist das Grundsystem bei vielen Menschen ähnlich, die mit fundamentalen Problemen zu kämpfen haben. Was ich meine, dass der Partner in vielen Fällen der Spiegel ist, der in einem etwas auslöst. Es gibt ein schönes Beispiel, dass bei Jürg Willi oder David Scharch (bin mir nicht sicher) beschrieben wurde: Ein junger Mann, etwas unordentlich, beklagt bei seiner Freundin, dass ihre Küche unordentlich sei. Er hat das eigene Defizit, dass er unterschwellig wohl so wahr nahm , auf die ordentliche Freundin projeziert.

Im Falle eines CD und einer Partnerin könnte ich mir eine ähnliche Mechanik vorstellen. Wenn die Frau immer dazu angehalten wurde, hübsch und weiblich zu sein, dabei aber innerlich eher "robuste" Eigenschaften aufweist, und sich nur deswegen versucht an die Forderungen anzupassen, wäre für mich eine logische Reaktion auf das Ausleben des CD-Partners, der ja "ohne Rücksicht" sich selber lebt, ein Grund für Wut, die aus dem Unbewussten gespeist wird. Die Partnerin lebt für sie ein falsches Leben. Die Gefühle sind eine Reaktion auf das Falsche im Leben.

das soll jetzt nicht heißen, dass das bei Betty so ist. Das war nur ein konstruiertes Beispiel. Aber starke Gefühle haben i.d.R. einen Grund (nicht Schuld !), der in einem selber liegt. Es heißt:
Jeder ist für seine Gefühle selber verantwortlich.
Ich habe eine Weile gebraucht, diesen Satz zu verstehen. Aber er ist aus meiner Sicht eine große Hilfe, wenn es um Konflikte geht, wie sie Betty beschreibt. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Trigger ihr Mann (unbewusst) einsetzt. Ob das CD ist oder irgend eine andere Handlungsweise, die an der Problemstelle rührt, ist zweitrangig. Es ist, wie in dem von Ulla zitierten Gedicht steht:
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin,
Auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.

Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie,
auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettertn kann
wie der Nordwind den Garten verwüstetet.

Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich.
So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen
und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern,
steigt sie hinab zu deinen Wurzeln
und erschüttert sie in Ihrer Erdgebundenheit.

Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.
Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.
Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.
Sie mahlt dich, bis du weiß bist.
Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist;

Und dann weiht sie dich ihrem heiligem Feuer,
damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.

All dies wird die Liebe mit dir machen,
damit du die Geheimnisse deines Herzens kennenlernst
und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.

Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst,
dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken
und vom Dreschboden der Liebe zu gehen.
In die Welt ohne Jahreszeiten,
wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen,
und weinen, aber nicht all deine Tränen.
Und an erster Stelle der Liebe steht für mich die Selbstliebe. Und das Selbst ist nicht das, was wir an der Oberfläche spüren. Es ist das, was tief in uns steckt und worauf unsere Gefühle deuten, wenn sie sich kraftvoll zeigen.

Genau da müssen wir hinschauen. Und wir müssen unserem Partner dankbar sein, dass er diese Gefühle in uns weckt, den nur dann sind wir in der Lage, den Weg zu unserem Inneren zu finden und all unsere Krusten aufbrechen, die uns anerzogen wurden und uns von unserem wahren Ich fern halten.

Meine Sichtweise
Viele Grüße
Vicky

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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 144 im Thema

Beitrag von conny65 » Mi 7. Dez 2016, 13:24

also mal so nebenbei, ich finde das gerade total faszinierend welche Diskussionen entstanden sind, sehr interessante neue Sichtweisen! Die wollen erstmal verarbeitet werden.

Vicky_Rose
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 145 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mi 7. Dez 2016, 13:42

Stimmt, ich fand das auch faszinierend, aber neu sind die nicht.
Viele Grüße
Vicky

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Abby
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 146 im Thema

Beitrag von Abby » Mi 7. Dez 2016, 14:06

Es gibt NUR tolerante Ehefrauen, der Rest sind Scheidungskandidatinnen.
Ein Mensch ist nicht nur das, als was er erscheint,
sondern auch das, als was er sich fühlt.

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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 147 im Thema

Beitrag von Yasmine » Mi 7. Dez 2016, 19:41

hihi, provokant, aber vermutlich richtig.
LG
Yasmine

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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 148 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose » Mi 7. Dez 2016, 19:51

Provokant, aber ziemlich sicher falsch...

Und jetzt ?
Viele Grüße
Vicky

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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 149 im Thema

Beitrag von Alli » Do 8. Dez 2016, 08:53

Also, wenn es mit der Beziehung dann nicht klappt, liegt es mal wieder daran, dass die Ehefrau nicht tolerant genug war, sich nicht genug angestrengt hat, die Bedürfnisse ihres Mannes (welche es auch immer sein mögen) nicht nachvollziehen kann und möchte und nicht genug Rücksicht nimmt....
Wie unglaublich männlich diese Diskussion hier ist, amüsiert mich langsam, wenn es nicht so traurig wäre, dass so viele Familien daran zerbrechen. Warum auch immer...
Jeder muss seinen Weg gehen - wie immer der auch aussehen mag - und dann bereit sein, mit den Konsequenzen zu leben.
Nachdenkliche Grüße
Alli

Anne-Mette
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Re: Gibt es nur tolerante Ehefrauen oder.....

Post 150 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Do 8. Dez 2016, 09:30

Moin,

das
Also, wenn es mit der Beziehung dann nicht klappt, liegt es mal wieder daran, dass die Ehefrau nicht tolerant genug war, sich nicht genug angestrengt hat, die Bedürfnisse ihres Mannes (welche es auch immer sein mögen) nicht nachvollziehen kann und möchte und nicht genug Rücksicht nimmt....
mag im Einzelfall stimmen.

Es gibt aber auch Beziehungen "auf Augenhöhe", in denen beide sich für die Beziehung verantwortlich zeigen.

"Bedürfnisse des Mannes" - es ist die Frage, ob das, was einige PartnerInnen erleben, lediglich ein "Bedürfnis" ist.

So ein "Frauen müssen sich immer anstrengen, um den Bedürfnissen des Mannes gerecht zu werden" ist irgendwie einseitig und in vielen Beziehungen nicht (mehr) aktuell.
Beziehung ist Arbeit: Beziehungsarbeit, die beide Partner angeht.

Gruß
Anne-Mette

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